Profil von Kaveh

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Meister der Illusion
Avatar: Cottondragon

Profil

Benutzername:
Kaveh
Alter:
30
Gruppen:
Wohnort:
Österreich

Charakter

Alter:
22 Jahre
Rasse:
Halbelf/Gestaltenwandler (Puma)
Heimat:
Thamyr
Aufenthaltsort:
Menainon
Waffen:
keine
Inventar:
Kaveh besitzt momentan nichts

Steckbrief

Kaveh

Alter: 22 Jahre

Geschlecht: männlich

Rasse: Halbelf/Gestaltenwandler (Puma)

Herkunft: Straßen von Thamyr

Beruf: Illusionist und Messerwerfer in einem Wanderzirkus

Aussehen: Sein mittellanges Haar, das einst schwarz war wie die Nacht, hat sich schon vor einiger Zeit zu einem rötlichen Blondton verfärbt, der mit jeder Verwandlung mehr der Fellfarbe eines Pumas entspricht. In einem unnatürlichen Grün erstrahlen Kavehs Augen und bilden somit den Blickfang in seinem jugendlichen Gesicht. Seine Nase ist recht flach, doch wenn man die Ähnlichkeit zu einer Katze nicht erwähnt, fällt dieses Indiz nur den Wenigsten auf. Wohlgeformt und sinnlich sind seine Lippen, sodass sie von den für einen Elfen viel zu lang geratenen Eckzähnen ablenken. Die leicht spitzen Ohren ragen seitlich zwischen seinem wirren Haar hervor. Dass er diese wie eine Katze bewegen kann, versucht er meist zu unterdrücken, was ihm jedoch unter gewissen Umständen nicht immer ganz gelingt.
Auf den ersten Blick erscheint der junge Mann oft schmächtig, da er 183 cm groß und schlank ist. Sieht man jedoch genauer hin, erkennt man deutlich, wie sich unter seiner Kleidung die Umrisse seiner Muskeln abbilden. Besonders ausgeprägt erscheinen dabei seine Arme, in denen enorme Kraft zu stecken scheint. Auffällig ist zusätzlich, dass seine Körperbehaarung an Brust, Beinen und Armen besonders weich ist und man glatt meinen könnte, man streichle ein Tier. In seiner rechten Handinnenfläche findet man ein kleines, schwarzes Abbild in Form eines Pumas, welches von seinem magischen Amulett stammt, das er derzeit an einem Lederband um seinen Hals trägt.

Kleidung: Seine Kleidung ist eher schlicht gehalten und erinnert eher an einen Bettler als an einen Gaukler. Meistens trägt er eine schlichte, schwarze Leinenhose, ein dünnes, weißes Hemd und ein Paar abgetragene, alte Wildlederstiefel. Um seine Hüfte trägt er einen robusten Ledergürtel, an dem sechs kleine Messerscheiden ihren Platz haben. Nur in den kälteren Jahreszeiten legt Kaveh einen dicken, schwarzen Kapuzenumhang um, der ihn vor Wind und Wetter schützen soll.

Waffen: Er besitzt sechs scharfe Messer, die er zum Jonglieren oder auch zum Messerwerfen während der Vorstellungen einsetzt. Nur im Notfall nutzt er sie auch zur Verteidigung.

Inventar: Auf dem Rücken trägt er stets einen ledernen Beutel, indem alles für ihn wichtige seinen Platz findet. Unter diesen Gegenständen befinden sich eine Decke für die Nacht, ein kleiner Beutel mit einigen Talern, der mal mehr und mal minder gefüllt ist, ein paar Feuersteine, bunte Tücher und Bälle und alles was er sonst noch für seine Tricks benötigt, wie Karten oder präparierte Würfel und Münzen.

Magische Fähigkeiten: Auch wenn seine Kunststücke so manchem wie Zauberei vorkommen könnten, so besitzt er jedoch keinerlei magische Fähigkeiten.

Stärken: Er besitzt die Gabe Illusion vorgaukeln zu können und hat daher geschickte und flinke Hände. In binnen von Sekunden lässt er Sachen in seinen Ärmeln verschwinden oder „zaubert“ Münzen hinter fremder Leute Ohren hervor. Außerdem ist er ein begnadeter Jongleur und Messerwerfer. Es kommt wirklich selten vor, dass er sein Ziel einmal verfehlt.

Schwächen: Kaveh ist zwar schnell und geschickt, besitzt jedoch wenig Kraft um sich in einem ernsthaften Kampf Mann gegen Mann durchsetzen zu können, weshalb er oft lieber die Flucht ergreift. Seine Sorglosigkeit bringt ihn immer öfter in große Schwierigkeiten, da nie weit genug voraus denkt, um sich der Gefahren im Klaren zu sein. Außerdem ist Kaveh ein recht gutgläubiger Mensch und meint in den meisten Menschen etwas gutes zu entdecken, was jedoch oft große Enttäuschungen zur Folge hat.

Charakter:
Kaveh ist ein junger Mann, der in seiner Vergangenheit so einiges durchgemacht hat. Trotzdem hat er meistens ein heiteres Gemüt und ist in der Regel gut gelaunt, was zuletzt wohl auch an dem ein oder anderem Becher Met liegt, den er abends in Tavernen zu sich nimmt. Er ist gewiss kein hemmungsloser Trinker, doch hat er gelernt, das Leben so zu nehmen wie es ist und es in vollen Zügen zu genießen. Oft hat er Späße und Witze auf den Lippen, kann jedoch zu den Damen seiner Wahl auch sehr zuvorkommend und charmant sein. Frauen sind wohl seine große Leidenschaft und ebenso auch seine Schwäche, da er selten an einem hübschen Exemplar vorüber gehen kann, ohne ihr den Hof zu machen.
Sehr selten kommt auch die Zeit, meistens in den kalten Jahreszeiten, in der Kaveh sehr nachdenklich wird. Dann ist er oft schweigsam und in sich gekehrt, verschwindet sogar ab und an tagelang ohne eine Spur zu hinterlassen. In diesen Momenten fühlt er sich einsam und verlassen, denkt viel an seine verstorbene Mutter und verwandelt sich in einen Puma, um so all die menschlichen Sorgen hinter sich zu lassen. Schon einige Male hätte er die Grenze zur vollendeten Tierwerdung überschritten, konnte sich jedoch bisher immer rechtzeitig entsinnen und kehrte in sein Leben zurück.
Immer öfter kommt es vor, dass es zwischen der Stadtwache und Kaveh zu kleinen Verfolgungsjagten kommt, da er es einfach nicht lassen kann, reiche Schnösel um ihr Geld zu bringen. Er hasst aufgeblasenes Getue und Lügen. Er hasst es, wenn manche Leute sich für etwas Besseres halten. Genau jene Leute sucht er sich dann aus, um sie während eines Tricks um etwas Geld zu erleichtern. Sein Ziehvater Leon hingegen, verbscheut es, wenn Kaveh derartiges tut, weshalb es auch immer öfter zu kleinen Streitereien zwischen den Beiden kommt. Der junge Halbelf hat große Angst ihn daher eines Tages zu verlieren, doch dass sich ihre Wege irgendwann trennen werden, ist wohl schon beinahe vorrausschaubar.

Vergangenheit:
Auch wenn Kaveh in seinem Leben schon vielen Illusionen begegnet war, von denen er einen nicht unbedeutenden Anteil selbst erzeugt hatte, so trug sich die entscheidenste und folgenhafteste doch etwa ein Jahr vor seiner Geburt zu. Etwa zu dieser Zeit hatte seine Mutter, eine junge und für ihre Lebensumstände überwältigend schöne Färberin aus dem kleinen Dorf Thamyr, eine schicksalhafte Begegnung mit einem Bergelfen Namens Eirann aus dem naheliegenden Gebirge. Für sie war es Liebe auf den ersten Blick, doch wie sich einige Monate später herausstellen sollte, sah der Elf dies vollkommen anders. Für ihn war sie bestenfalls ein Zeitvertreib, schlimmstenfalls ein willkommener Weg zur Auslebung gewisser Gelüste gewesen. Dass sie ihm nichts bedeutete, zeigte sich deutlich als sie die Frucht ihrer lustvollen Begegnungen nicht weiter geheim halten konnte, da er sie zu diesem Zeitpunkt für immer verließ und sie ihrem Schicksal überließ.

Die folgenden Wochen waren hart, die sich ihnen anschließenden Monate glichen einem Leben in der Hölle. Das erste Jahr nach Kavehs Geburt war beinahe unerträglich, da ihr Handwerk und das Kind so gut wie unmöglich miteinander zu vereinen waren. Doch schließlich schaffte sie es, gegen ihr Schicksal anzukämpfen, wobei ein nicht unbedeutender Teil ihrer Selbst für immer zerbrach. Dafür überlebten sie und ihr Kind, wenn auch nur am Rande der Existenz und viel häufiger als es irgendjemandem zuzumuten wäre, nur durch Zuhilfenahme anderer, gesellschaftlich weniger akzeptierter Einnahmequellen. Im Endeffekt allerdings schien alles umsonst gewesen zu sein, als die Götter wenige Wochen vor Kavehs dreizehntem Geburtstag ihren wahren Plan erkennen ließen und die Mutter des Jungen zu sich holten. Laut den Heilern hatte die langjährige Arbeit mit den giftigen Farben und Abwässern nun ihren letzten Tribut gefordert. Kaveh war nun völlig auf sich gestellt und zu seinem Entsetzen ging das kleine Haus seiner Mutter als Bezahlung an den Heiler, der bei ihrem letzten Atemzug anwesend war.

Er wusste nicht, wohin er gehen sollte, da es in dem kleinen Dorf so etwas wie ein Waisenhaus nicht gab. Die anderen Bewohner Thamyrs mieden ihn schon bald, da sein Anblick immer verwahrloster wurde. Seine letzte Hoffnung klammerte sich daran fest, dass er irgendwo in den Bergen seinen Vater finden würde. Er wusste nicht viel über diesen Elf, da seine Mutter nie von ihm gesprochen hatte, doch er war fest entschlossen diesen Schritt zu gehen. So führte sein Weg ihn schon bald in das naheliegende Gebirge. Der eisige Wind und die beißende Kälte zerrten an seinem ausgemergelten Körper, doch er blieb stur und ging immer und immer weiter. Eines Tages erreichte er völlig erschöpft die Schneegrenze und aus den alten Sagen wusste er, dass es bis zu dem Gebiet der Bergelfen nicht mehr weit sein dürfte.

Es war in den frühen Abendstunden, die Dämmerung hatte schon längst eingesetzt und der Himmel verfinsterte sich zunehmend, als Kaveh einem schmalen Pfad an einem steilen Abhang folgte, der ihn hinauf zum Gipfel des höchsten Berges bringen sollte. Plötzlich begannen kleine Kieselsteine zu bröckeln und rollten leise klirrend den Hang hinunter. Noch aus Reflex klammerte er sich an einem Felsvorsprung fest, doch schon im nächsten Augenblick ließ der Boden unter ihm nach und stürzte unaufhaltsam in die Tiefe. Seine Finger waren klamm von der Eiseskälte und so verlor er den Halt und rutschte ein gutes Stück den Abhang hinab um anschließend bewusstlos auf einem kleinen Vorsprung zum Erliegen zu kommen.

Er vermochte nicht zu sagen, wie lange er das Bewusstsein verloren hatte, doch als er wieder zu sich kam, schien sein Körper vor der Kälte und dem ewigen Hunger kapitulieren zu wollen. Aus einem letzten Impuls heraus öffnete er die Augen und blickte auf den mit Schnee bedeckten Vorsprung. Genau vor ihm lag etwas, das aussah wie eine Art Amulett. Irgendetwas erschien daran magisch, denn es schien vom Schnee gänzlich unberührt, so als würde es von einem unsichtbaren Schild geschützt. Mit allerletzter Kraft steckte der junge Halbelf seine Hand danach aus. Ein unangenehmes Kribbeln bildete sich daraufhin auf seiner Handfläche, welches sich bald zu einem entsetzlichen Brennen entwickelte. Eine stark schmerzende Brandwunde bildete sich auf seiner Haut und formte sich zu dem Abbild eines Pumas. Entsetzt und gleichermaßen gefesselt blickte Kaveh auf den Anhänger und dann geschah es…

Seine Hände wurden größer, furchtbare Klauen ersetzen die gewohnten Fingernägel, während erst seine Arme und dann sein gesamter Körper von gelbgoldenem Fell überzogen wurde. Eine Vielzahl weiterer Veränderungen, die er nicht alle zur Gänze mitbekam, gingen mit ihm von statten. Ein markerschütterndes Fauchen hallte durchs Gebirge und dort wo eben noch der sterbende Jüngling lag, stand nun ein majestätischer Puma. Mit aller letzter Kraft, fand er mit ein paar unsicheren Sprüngen auf den Weg zurück und schüttelte den feuchten Schnee aus seinem samtenen Fell. Vorerst schien er gerettet zu sein und machte sich auf die Suche nach Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen. Das Bewusstsein des Menschen war keineswegs verloren, es schlummerte nur zu Tode erschöpft im inneren des Raubtieres und ließ ihn seinen Instinkten folgen.

Mit hämmernden Kopfschmerzen öffnete Kaveh die Augen, das grelle Licht der hochstehenden Sonne brannte erbärmlich in seinen Pupillen, sodass er die Hand vors Gesicht hob, um jene zu schützen. Er lag auf einem Baum mitten im Wald und wusste nicht wie er an diesen Ort kam, sein Gedächtnis schien wie ausgelöscht. Das Einzige an das er sich erinnern konnte, war der Unfall und… das Amulett! Aufgeregt, so als ging es um Leben und Tod, tastete er nach dem Anhänger und fand ihn zu seiner Beruhigung an einem Lederband um seinen Hals hängend. Wie es dort hinkam wusste er ebenfalls nicht mehr. Müde erhob er sich und versuchte seines Gedächtnisses Herr zu werden, doch es würde noch einige Zeit dauern, bis er alles verstehen würde.

Ein Jahr verging und nach und nach gab er es auf, seinen Vater zu suchen, da es nahezu aussichtslos schien. Doch jene Nacht, hatte etwas in ihm verändert und immer öfter spürte er das Verlangen, seine menschlichen Sorgen abzulegen und als Puma durch Wälder und Berge zu streifen. Natürlich bemerkte er schon bald die schwerwiegenden Folgen seines Handelns. Nicht nur, dass sich sein Aussehen nach und nach veränderte, nein auch seine Seele schien unter den ständigen Verwandlungen zu leiden. Es kostete ihn viel Überwindung keinen Gebrauch mehr von seiner Gabe zu machen und nicht immer konnte er das Verlangen unterdrücken. Sein Leben jedoch, blieb stets einsam, wie das eines Pumas.

Es war ein regnerischer Tag, Kaveh hatte schon seit drei Tagen nichts Essbares mehr zu sich genommen, als er im Wald auf das Lager eines kleinen Wanderzirkus traf, das am Rande eines kleinen Weges aufgeschlagen war. Der Hunger trieb ihn immer öfters zum Äußersten und auch wenn er sein eigenes Verhalten verabscheute, so war es seine einzige Möglichkeit zu überleben. Leise schlich er sich an jenen Wagen, wo anscheinend die Vorräte aufbewahrt wurden und stahl sich ein Stück rohes Fleisch, das er seit seinen Verwandlungen nur zu gerne aß. Doch etwas verlief nicht ganz nach Plan. Als der Junge sich heimlich davon machen wollte, versperrte ihm ein großer, kräftiger Mann den Weg. Mit ängstlichen Augen und zitternden Händen sah Kaveh zu ihm auf und konnte nur schwer unterdrücken, sich in einem Puma zu verwandeln.

Dies war der Beginn eines neuen, besseren Lebensabschnittes. Der Mann, der den kleinen Zirkus leitete hieß Leon und anstatt Kaveh zu bestrafen, trat er dem abgemagerten Halbelf mit Mitgefühl entgegen. Er nahm den Jungen in seine Reihen auf und lehrte ihm kleine Tricks und viele akrobatische Kunststücke. Kaveh war ein guter Schüler und genoss die Aufmerksamkeit, die ihm Leon schenkte. Es dauerte nicht lange und er sah in ihm etwas wie einen Vater, der ihm all die Liebe schenkte, die ihm so lange Zeit verwehrt geblieben war. Zusammen mit ein paar weiteren Artisten, die Kaveh ebenso herzlich aufgenommen hatten, zogen sie von Stadt zu Stadt, um mit kleinen Vorstellungen auf Marktplätzen ihren Unterhalt zu verdienen. Viele Jahre zogen ins Land und der junge Halbelf wuchs zu einem gutaussehenden Mann heran, der mit seinen perfektionierten Illusionen vor allem das meist weibliche Publikum verzauberte, [das Geheimnis seiner Verwandlung erfuhr jedoch niemand.

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