Profil von Sarraya

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Profil

Benutzername:
Sarraya
Alter:
32
Gruppen:
Wohnort:
Heidelberg
Tätigkeit:
Bürokauffrau
Interessen:
Fantasy (Filme und Bücher), Foren-RPG, Mittelaltermärkte

Charakter

Name:
Sarraya
Alter:
21
Rasse:
Kentaura
Heimat:
Khirundan
Aufenthaltsort:
Khirundan
Waffen:
Pfeil und Bogen, Dolch
Inventar:
etwas Proviant, gefüllter Wasserschlauch, Wolfspelz

Steckbrief

Aussehen:
Sarraya hat lange wellige schwarze Haare, die ihr bis über die Schulterblätter reichen. Für gewöhnlich trägt sie diese offen. Kommt es aber zu einem Kampf, dann bindet sie die Haare zusammen und steckt sie mit einfachen Mitteln hoch, damit sie ihr nicht im Weg hängen. Ihr Fell ist kurz und rotbraun, ihre Haut von der Sonne gebräunt. Nur der untere Teil der Beine ist dunkel, fast schwarz. Der Schweif von Sarraya ist schwarz und reicht bis fast zum Boden. Ihre Augen sind grau und wirken ruhig. Kaum einer kann darin erkennen wie sie sich fühlt oder was sie denkt. Sie hat eine hübsche schmale Nase und schön geschwungene Augenbrauen. Das Gesicht der jungen Kentaura ist herzförmig. Alles in allem ist sie eine wirkliche Schönheit, einzig der Mund, den sie immer ein wenig zusammenkneift verleiht ihrem Gesicht einen harten Ausdruck. Ihr gesamter Körper wirkt recht kräftig. Selbst ihre Bauchmuskulatur ist leicht ausgeprägt. Da Sarraya am liebsten leichte lederne Oberbekleidung, die ihre Brust weitestgehend schützt trägt, ihren Bauch hingegen frei lässt, ist diese auch gut sichtbar. Des Weiteren trägt sie einen ledernen Waffengürtel und Armschützer. In den harten Wintern trägt sie zusätzlich noch einen Wolfspelz. Mit ihren 2,11 m gehörte sie weder zu den Kleinsten noch zu den Größten ihres Clans.

Waffen:
Sarraya kämpft mit einem einfachen Langbogen. Bei der Sehne, die besonders straff gespannt ist, handelt es sich um eine Hirschsehne. Auf ihrem Rücken trägt die junge Kentaura einen Köcher. Die 20 Pfeile sind mit Schwanenfedern bestückt. Auf den Bogen und das Zubehör ist Sarraya besonders stolz, denn diese hat sie mit ein wenig Hilfe ihres ältesten Bruders selbst hergestellt. Der Bogen wies ursprünglich keinerlei Verzierungen auf, aber nach dem tragischen Unglück ihres Clans schnitzte sie, um den Schmerz zu verarbeiten, einfache Rankenmuster hinein und färbte dieses blutrot.
Des Weiteren trägt sie einen Dolch in ihrem Waffengürtel verborgen. Dieser hat eine leicht gekrümmte Klinge und einen hölzernen Griff, der besonders gut in der Hand liegt. Ansonsten weist er keine weiteren Besonderheiten auf.

Charakter:
Sarraya ist eher ruhiger Natur. Außerdem ist sie ausgesprochen ernst. Das war aber nicht immer so. Früher war sie noch fröhlich und lachte viel. Heute sieht man ihr hübsches Lächeln nur noch selten und noch seltener hört man sie lachen. Dabei handelt es sich meistens um eine Erinnerung aus ihrer Kindheit. Sieht sie z.B. ein Kentaurenkind, dann erinnert sie sich an ihre jüngere Schwester, sieht sie eine besonders schöne Blume, dann denkt sie an den junge Krieger ihres Stammes (siehe Vergangenheit) der ihr jeden Morgen eine einzelne Blüte ins Haar steckte. Da sie dadurch aber auch wieder an das vergangene Unglück zurückerinnert wird, ist solch ein Lächeln auch nur von kurzer Dauer. Da sie nicht gern über ihre Vergangenheit spricht, gibt sie auf Fragen in diese Richtung nur wage Antworten oder entfernt sich ein Stück weit, wenn sie sich zu sehr bedrängt fühlt. Im Gegensatz zu anderen Kentauren neigt sie zum Einzelgängertum (Hintergrund: siehe Vergangenheit), lebt aber dennoch nomadisch. So zog Sarraya die vergangenen Monate fast ununterbrochen alleine umher. Kentauren aus anderen Stämmen tritt sie zwar nicht unfreundlich, aber dennoch verschlossen gegenüber. Andere Rassen versucht sie nach Möglichkeit zu meiden. Trifft sie doch mal auf einen, bleibt sie immer misstrauisch, lässt es sich aber nicht anmerken. Im Großen und Ganzen liebt sie ihre Freiheit, sehnt sich aber dennoch nach ihrer Familie und ihren Freunden. Des Weiteren ist Sarraya auch ausgesprochen stolz, so dass sie niemals von sich aus um Hilfe bitten würde, selbst wenn sie diese mal benötigt. Bietet man ihr diese aber an, sträubt sie sich zunächst etwas dagegen, gibt aber recht schnell dankbar nach.

Fähigkeiten:
Sarraya kann mit Pfeil und Bogen wirklich ausgezeichnet umgehen. Selbst im Lauf verfehlt sie ihr Ziel nur selten. Diese Fähigkeit setzt sie nicht wie so viele für die Jagd, sondern einzig und allein für den Kampf ein.
Des Weiteren ist sie auch eine unglaublich gute Läuferin. In ihrem alten Clan galt sie als die schnellste überhaupt, worauf sie auch unglaublich stolz ist.
Im Nahkampf allerdings kennt sich die junge Kentaura so gut wie gar nicht aus, da ihre Eltern der Meinung waren, das Frauen im Kampf nichts verloren hätten. (Das Bogenschießen durfte sie nur erlernen, da sie es unbedingt lernen wollte und ihre Brüder sie bei diesem "Kampf" unterstützten.)
Seit einem vergangenen Ereignis (siehe Vergangenheit) hat sie auch panische Angst vorm Feuer. Doch ihr Stolz würde es niemals zulassen, dass sie diese Schwäche von sich zugeben könnte. Eine Fackel könnte sie zwar halten, ohne dass jemand ihre Angst bemerken würde, aber Sarraya würde trotzdem von einer inneren Unruhe gepackt werden. Die junge Kentaura wird versuchen die Fackel dann schnell an jemand Anderen abzugeben, natürlich getarnt unter einem Vorwand (Stein im Huf, will etwas bestimmtes untersuchen etc.). Des Weiteren macht sie um jedes Lagerfeuer einen großen Bogen. Aus ihrer Kindheit, wo sie noch keine Angst vor Feuer hatte, weiß sie zwar, wie man welches macht, aber sie wird dies immerzu leugnen. Da ihre Angst es ihr nicht erlaubt Feuer zu machen, wurde es für Sarraya unmöglich Fleisch zu braten oder sonstiges Essen zu kochen. Dies bedeutete, dass sie sich nur noch von dem ernähren konnte, was die Natur ihr bot, also Früchte, Nüsse, Kräuter etc. Sarraya ist sich aber darüber im Klaren, dass diese Art der Ernährung auf Dauer nicht ausreicht, dennoch versucht sie so lange wie nur möglich so weiter zu leben.

Magie/Zauber: keinerlei magische Fähigkeiten vorhanden

Vergangenheit:
Wie alle Chimairen wurde auch Sarraya in Khirundan, weit im Süden geboren. Dort wuchs sie in einem kleinen Clan von insgesamt 20 Kentauren auf. Sie hatte 2 ältere Brüder und 1 jüngere Schwester, die sie alle sehr liebte. Aber auch zu ihren Eltern hatte sie ein sehr enges Verhältnis, auch wenn sie mit ihrem Vater so manches mal aneinander geriet auf Grund ihres Starrsinns, den sie eindeutig von ihm geerbt hatte. Als die Schwester zur Welt kam waren die Brüder bereits erwachsen und sorgten mit den anderen Männern für die Verteidigung. Sarraya, die zu dem Zeitpunkt gerade 10 Jahre alt war, half ihrer Mutter dabei die kleine Schwester aufzuziehen. Jeden Abend, wenn die Männer von einem Kampf oder der Jagd zurück kamen erzählten sie ihre Erlebnisse. Sarraya hörte diesen Geschichten immer sehr gespannt zu. Der Wunsch eines Tages selbst eine Kämpferin zu werden und mit für die Sicherheit ihres Clans zu sorgen wurde von Tag zu Tag stärker. Die junge Kentaura war hin und her gerissen. Auf der einen Seite wollte sie um jeden Preis diesen Weg einschlagen, aber auf der anderen Seite wollte sie ihrer Mutter auch weiterhin helfen. Im Endeffekt siegte der Wunsch kämpfen zu lernen doch. Tagsüber, so dachte Sarraya, konnte die Mutter auch alleine mit der Kleinen fertig werden und Abends wollte sie ihr dann auch etwas Arbeit abnehmen. Da es in ihrem Stamm aber nicht üblich war, dass die Frauen ebenfalls kämpften, waren ihre Eltern zunächst strikt dagegen. Nur ihre Brüder unterstützten ihren Wunsch und nach einem langen Kampf gaben ihre Eltern unter der Bedingung nach, dass sie sich nur im Bogenschießen ausbilden ließe. Froh überhaupt die Zustimmung erhalten zu haben stimmte die junge Kentaura zu und noch am gleichen Tag begann sie voller Eifer mit dem Training. Sarraya übte unermüdlich und gab nicht eher Ruhe, bis sie nicht auch kleinere Ziele aus weiterer Entfernung perfekt traf. Fast täglich lernte die junge Kentaura etwas neues über die hohe Kunst des Bogenschießens. Sie gestand sich selber ein, dass es leichter ausgesehen hatte, als es wirklich war, aber das sagte sie natürlich keinem. Allerdings lief das Training nicht immer ganz rund. Einmal scheuchte sie unabsichtlich eine Giftschlange auf, die ihr sofort in linke hintere Bein biss. Die Vergiftung konnte zwar sehr schnell behandelt werden, aber Sarraya hatte tagelang noch heftige Schmerzen und war ziemlich geschwächt. Als sie endlich wieder auf den Beinen war begann sie trotz Warnungen wieder mit ihrem Training. Da die Sonne zu dem Zeitpunkt erbarmungslos vom Himmel schien, war ihr doch etwas schummrig. Tapfer kämpfte sie sich zum Übungsplatz. Ihre Leistungen waren da aber noch weit unter ihren Bestwerten. Von diesem Ergebnis lies sie sich aber keinesfalls entmutigen, aber es ärgerte sie schon gewaltig und so kniete sie sich ins Training noch mehr rein als vorher. Ein andern Mal waren ihre Leistungen ziemlich schlecht, da sie sich nicht sonderlich aufs Training konzentrierte. Sarraya machte sich Sorgen um ihre jüngere Schwester, die gerade zu dem Zeitpunkt eine ganz üble Magenverstimmung hatte. Es war nicht sicher, ob sie das überleben würde. Eigentlich wollte sie zunächst ihre Mutter an diesem Tag unterstützen, aber anders als sonst üblich hatte sie ihr nur im Weg gestanden und war liebevoll weggeschickt worden. Deshalb hatte die junge Kentaura beschlossen sich beim Training selbst auf andere Gedanken bringen. (Die Schwester überlebte glücklicherweise durch die gute Pflege der Mutter und einiger Krampflösender Kräuter.) So gab es auch weiterhin Tiefen im Training, aber durch die meisten lernte Sarraya auch und wurde besser. Immerzu hatte sie nur dieses eine Ziel vor Augen: Eine erstklassige Bogenschützin werden um eines Tages ihren Stamm mit den anderen Kriegern verteidigen zu können. Darüber gönnte sie sich allerdings nur sehr wenig Freizeit. Diese genoss sie dann allerdings gemeinsam mit ihrer Familie. Besonders gern lief sie mit ihren Brüdern um die Wette, wobei sie ihnen immer einen Vorsprung gönnte. Trotzdem kam sie immer als Erste ans Ziel, nur kurz vor dem Zweitplatzierten. Neidisch waren ihre Brüder nicht, im Gegenteil, sie waren stolz auf ihre Schwester. Manchmal spielte sie auch mit ihrer kleinen Schwester oder erzählte ihr Geschichten über das was sie selber so alles erlebte und webte darin noch ein paar erfundene Fakten mit ein um dem Ganzen noch etwas Spannung zu verleihen. Je älter Sarraya wurde, desto schöner wurde sie auch. Bald schon begann ein junger Krieger ihres Stammes sich für Sarraya zu interessieren. Er widmete ihr eine ganze Menge Aufmerksamkeit und sie musste sich eingestehen, dass er ihr keineswegs egal war. Sarraya fühlte sich zu ihm hingezogen und es dauerte nicht lange, da kamen die beiden auch schon zusammen. Die beiden verbrachten sehr viel Zeit miteinander. Ihre Eltern begannen schon zu hoffen, dass sie sich nun gänzlich vom Kampf zurückziehen würde, aber da hatten sie sich getäuscht. Der junge Kentaure bewunderte ihr Geschick im Bogenschießen und war ebenfalls der Meinung, dass dies ihre Bestimmung sei. Dies war für Sarraya die schönste Zeit ihres Lebens und es hätte ewig so weiter gehen können, wenn es nicht diesen einen heißen und trockenen Sommer gegeben hätte. Der Clan schreckte eines Nachts auf, als plötzlich ein Feuer, das ganz in der Nähe ausgebrochen war, in rasender Geschwindigkeit auf sie zu kam. Ein Teil von ihnen versuchte das Feuer zu bekämpfen, aber aufgrund der Trockenheit breitete es sich zu schnell aus. Während die Anderen versuchten zu fliehen wollte sie dabei helfen das Feuer einzudämmen, aber der junge Krieger konnte sie gerade noch überreden die Flucht zu ergreifen. Kaum einer schaffte es zu entkommen, einzig Sarraya, die als die Schnellste ihres Stammes galt, schaffte es den Flammen zu entkommen. Gerade mit letzter Not schaffte sie es zu fliehen, musste dabei aber mit ansehen, wie ihr gesamter Stamm dem Feuer zum Opfer fiel. Die junge Kentaura war zunächst zu schockiert um zu erfassen, was eigentlich geschehen war. Als sie endlich wieder zu sich kam und begriff, dass sie weder ihre Familie, noch ihren Liebsten, noch sonst einen anderen ihres Stammes jemals wieder sehen würde, brach sie verzweifelt zusammen und ließ ihren Tränen freien Lauf, bis diese versiegten. Tagelang trauerte sie um diesen Verlust und irrte eine Weile ziellos alleine umher. In dieser Zeit konnte Sarraya nichts essen und brachte nur wenige Schlucke Wasser herunter, da ein Kloß der Trauer sich in ihrer Kehle breit gemacht hatte. Sie vermisste Nachts die warmen Körper und den gleichmäßigen Atemzug ihrer Eltern und Geschwister, das liebevolle Lächeln des jungen Kriegers, sobald er sie erblickte, einfach alles was sie so sehr geliebt hatte war Opfer der Flammen geworden. Das Einzige was ihr blieb waren ihre Waffen. Um ihre Trauer zu verarbeiten ritzte sie einfache Rankenmuster oberflächlich in ihren Bogen ein. Dann verletzte sie sich selbst ein wenig und schmierte ihr eigenes Blut in die Schnitzerei hinein, als Zeichen für den erlittenen Verlust. Sie war zwar im Nachhinein immer noch traurig, aber der Schmerz hatte ein klein wenig nachgelassen. Dies alles war erst im letzten Sommer geschehen. Früher hatte sie nur ums Überleben gekämpft, inzwischen findet sie ihr Leben aber wertlos. Wären da nicht immer wieder diese Träume, von ihrer Familie, die ihr sagten, sie solle niemals aufgeben, dann wäre sie schon gar nicht mehr am Leben. Aufgrund dieser Träume glaubt sie, dass es noch etwas gibt, wofür es sich noch zu kämpfen lohnt, auch wenn sie selber noch nicht weiß, was es genau ist. Als ihr im Winter dann der sichere Tod drohte konnte sie sich einem anderem Clan anschließen. Aber obwohl sie dort äußerst freundlich aufgenommen wurde, fühlte sie sich nicht heimisch. Dies lag unter anderem daran, dass sie in einem sehr kleinem Stamm aufgewachsen war und dort alle kannte, während dies hier ein recht großer Clan war und sie sich deshalb fremd fühlte. Sie half besonders bei der Verteidigung und wurde als Gegenleistung auch verköstigt. Im Frühjahr dann wurde sie aber wieder unruhig. Die junge Kentaura wollte lieber ohne eine so große Gemeinschaft sein und deshalb verabschiedete sie sich höfflich bei den Kentauroi und bedankte sich für alles. Seither wandert sie allein umher, immer auf der Suche welchen Sinn ihr Leben noch hat, jetzt wo ihre Aufgabe ihren Clan zu beschützen in Flammen aufgegangen war. Bislang leider noch ohne jeglichen Erfolg.

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