Profil von Shandira

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Tänzerin mit Herz
Avatar: Prinzesser

Profil

Benutzername:
Shandira
Gruppen:
Wohnort:
Berlin
Tätigkeit:
Web-Entwicklerin
Interessen:
Fotografie

Charakter

Name:
Shandira
Alter:
24 Jahre (19 Menschenjahre)
Rasse:
Halbelfe
Heimat:
Mérindar
Aufenthaltsort:
Córalay & Cathrad
Waffen:
Dolch
Inventar:
Phiole von Elyandoni, Kartendeck, Proviant

Steckbrief

Alter: 24 Jahre (19 Menschenjahre)

Rasse: Halbelfe

Aussehen:
Auch wenn sie auf den ersten Blick wie eine Elfe aussieht, wird dem Betrachter beim näheren Hinsehen doch schnell klar, dass sie keine Reinblütige dieser Rasse ist. Das ist relativ leicht an ihren Haaren zu erkennen, die ihr glatt bis zur Hüfte hinab fallen. Durch ihren auffälligen roten Ton enttarnen sie sie schon jetzt allzu leicht als Halbelfe. Noch auffallender dabei sind die helleren Strähnen und Nuancen in Rot und Orange, die den dunkleren, elfen-untypischen Grundton ihrer Haare durchbrechen und sie als Mischling von Elfe und Mensch verraten. Die meiste Zeit trägt sie ihre Haarpracht offen, sodass ihre spitzen Ohren darunter verschwinden und nicht zu sehen sind. Hin und wieder flechtet sie aber auch kleine Zöpfchen ins Haar oder schmückt sie mit Spangen und anderen, kunstvollen Schmuckstücken.

Ihr Gesicht wirkt jung und zeigt, dass sie nicht allzu viele Jahre erlebt haben kann. Ihre Augen haben eine intensive, grüne Farbe und können sowohl sanft als auch völlig kalt wirken, je nachdem, wie ihre derzeitige Laune ist. Volle Wimpern und geschwungene Augenbrauen betonen ihre Augen und die schlanke Nase und der weiche, etwas schmale Mund das Jugendhafte.

Mit einer Körpergröße von 1,66m ist sie nicht gerade die Größte und würde deshalb oft in der Menge untergehen. Doch die bunten Farben ihrer Kleidung wissen dies gekonnt zu verhindern, ebenso die Glöckchen an ihrem Stiefel, von denen stets ein heller Klang ausgeht.
Sie trägt eine Bluse, die ihren schlanken, aber dennoch weiblichen Oberkörper betont. Der Stoff ist in einem dunklem Grün gefärbt, wobei die Ärmel ein gelb-weißes Muster tragen. In die Säume an Halsausschnitt und Ärmeln sind zusätzlich kleine Muster genäht worden.
Ihre Beine werden von einem dunkelroten Rock bedeckt, an dessen unteren Saum großzügig selbige, gelbe Muster wie bei ihrer Bluse genäht worden sind. Am oberen Teil des Rocks befindet sich noch eine kleine eingearbeitete Tasche, die jedoch von einem gelb-weißen Tuch, das sie sich um die Hüfte bindet, verdeckt wird, damit niemand allzu leicht an den kleinen ledernen Beutel mit all ihrem Gold darin gelangt. Über dem Tuch fällt quer von der Hüfte ein Gürtel hinab, der aus mehreren, kreisförmigen und glänzenden Scheiben besteht, die aneinander gereiht wurden.
Der Rock fällt nach unten hin etwas weiter und verdeckt den oberen Teil ihrer Stiefel. Diese sind von brauner Farbe und innen mit weichem Material ausgestattet und helle Schnüre sorgen dafür, dass sie sie zubinden kann. An ihrem rechten Schuh befindet sich eine Reihe von fünf Glöckchen, die bei jedem Schritt helle Töne von sich geben.

An den Armen trägt sie viele verschiedene Armreife und um den Hals zwei Ketten, die aber keinerlei Bedeutung für sie haben. Ihr restlicher, spärlicher Besitz befindet sich in einem Beutel, den sie meist über der Schulter trägt. Meist liegt nur ihr geliebter Mantel darin, der ihr bis zu den Waden reicht und eine türkise, sehr auffallende Farbe besitzt. Er ist weich und wirkt an ihr fast ein wenig zu groß. Auf der rechten und linken Seite hat er tiefe Taschen, aus denen sie oft das ein oder andere Unerwartete kramt.

Waffen:
Für größere Waffen konnte sich Shandira nie recht begeistern. Sie hat weder die Kraft, noch die Fähigkeiten dafür, um mit Schwertern oder gar Äxten umzugehen. Darüber hinaus liegt ihr nichts ferner als Streitereien und Kämpfe, weshalb sie eigentlich nur einen, unter Tüchern verborgenen, Dolch besitzt, um sich im Notfall zu verteidigen.

Charakter:
Üblicherweise ist Shandira freundlich, offen und kontaktfreudig. Sie hat keine Probleme damit auf andere zuzugehen. Ganz im Gegenteil freut es sie andere zu unterhalten, mit ihrem Tanz oder den Fähigkeiten, die sie unter den Zigeunern erlernte, oder sich mit den Fremden zu unterhalten. Genauso gerne aber hört sie auch Geschichten, knüpft mit Leichtigkeit, um die sie mancher beneidet, neue Kontakte. Sie ist von friedlicher Natur und akzeptiert jeden, solange auch sie akzeptiert wird. Dies wiederum ist eine Eigenschaft an ihr, auf die sie selbst oft sogar ein zu großes Augenmerk legt. Geprägt durch ihre Vergangenheit sucht sie die Gesellschaft anderer und Anerkennung in dieser, möchte von ihr akzeptiert und vollwertig wahrgenommen werden.

Sie ist sehr fröhlich, lebenslustig und nur selten wird ihre Laune gedämpft, was auch nur auf wenigen Wegen möglich ist. Sie kann nicht untätig mit ansehen, wenn Schwächere benachteiligt und angegriffen werden und würde dort jederzeit einschreiten. Dann kann sie auch mal laut und aufbrausend werden, denn tief verborgen besitzt sie ein Temperament, das normalerweise nur bei ihren leidenschaftlichen Tänzen zu sehen ist, aber auch gerne bei Wut, Ungerechtigkeit und persönlichen Beleidigungen ihr gegenüber zu Tage tritt. Dann kann die sonst eher ausgeglichene Halbelfe recht ungemütlich werden.
Ihre Wut auf jemanden lässt sie denjenigen auch ungefragt und deutlich spüren. Entweder indem er das Ziel ihrer gesamten Wut wird oder sie straft ihn mit erbarmungslosen Schweigen und würdigt ihn keines Blickes.

Sie hält nichts von Kämpfen, sondern versucht diese verbal zu fechten. Ansonsten besitzt sie eine gesunde Selbsteinschätzung und würde lieber die Flucht antreten als Verletzungen oder mehr zu fürchten.
Nicht nur bei Ungerechtigkeit, sondern auch im normalen Leben fällt ihr schweigen schwer. Sie teilt sich gerne mit, nervt zuweilen sogar gerne und macht sich manches mal einen Spaß daraus, andere damit zu ärgern. Allerdings nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach nur aus Spaß, den sie in ihrem Leben sucht.

Spaß und Abwechslung, deswegen ist sie ungebunden und alles andere als sesshaft. Sie liebt die Städte mit ihren verschiedenen Charakteren, genauso gern ist sie aber auch in der Natur, die ihr ein Gefühl von Freiheit und Ungebundenheit gibt. Ihr einziger Begleiter auf diesen nicht vorhersehbaren und sprunghaften Wegen ist ihre Hündin Eyla, die sie schon hat seit sie ein Welpe war.

Ihre Leidenschaft ist das Tanzen. Wenn sie einmal damit beginnt, kann es lange dauern bis ihr Tanz erstirbt. Sie liebt den Klang der Schellen und genießt es, wenn sie sich etwas Aufmerksamkeit verschaffen kann und im Mittelpunkt steht, Anerkennung und Lob erntet.
Sie kann auch recht stur sein, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat und tut vieles daran, um ihren Willen durchzusetzen, wobei sie, je nachdem wie wichtig ihr ihr eigenes Ziel tatsächlich erscheint, auch nachgibt und einlenkt.

Fähigkeiten:
Tanzen ist ihre große Leidenschaft und da sie dies jahrelang intensiv und mit Herzblut übte, ist sie heute eine sehr begabte Tänzerin, der man ihren Spaß daran deutlich ansehen kann. In ihrer Kindheit lernte sie auch das Kartenlegen. Sie lernte zwar auch, dass das Lügen und Achten auf Kleinigkeiten am Äußerlichen eines Kunden dabei von Vorteil ist und schon eigene Schlüsse auf das Leben zulässt. Trotzdem ist sie der Deutung von Karten tatsächlich fähig und denkt sich nur selten etwas dazu aus.

Zu ihrem Vorteil gereicht auch, dass sie eine sympathische Ausstrahlung besitzt und durch ihre Freundlichkeit und Offenheit gut mit anderen Leuten umgehen kann. Sie ist sehr tierlieb und obwohl sie auch mit Tieren gut umgehen kann, war ihr dies beim Reiten bisher nicht sehr hilfreich. Sie kann sich zwar auf einem Pferderücken halten, bevorzugt aber den Weg zu Fuß.

Sie scheut Kämpfe und hat es gelernt, sich aus der Affäre zu ziehen, wenn sie merkt, dass eine gefährliche Situation bald unausweichlich wird. Ihre einzige Möglichkeit, sich zu verteidigen, wenn sie einer gefährlichen Situation nicht anders entkommt, ist ein kleiner Dolch. Doch jemanden aus anderen Gründen als Notwehr heraus zu verletzten oder gar zu töten, widerstrebt ihrem Wesen.

Alles in allem ist sie also eine recht wehrlose, friedliebende Gestalt. Sie versucht stets, das Gute in anderen zu sehen und ihnen in ihrer Not zu helfen. Ihre Gutgläubigkeit und Naivität erschwert ihr also auch das Leben und ist in manchen Situationen nicht sehr vorteilhaft, wenn sie nicht einsehen kann oder will, dass jemand nicht der ist, der sie dachte. Aufgrund ihrer Vergangenheit leidet sie oft unter Alpträumen, in denen sie noch oft danach denkt, die Wirklichkeit erlebt zu haben. Durch den unruhigen Schlaf ist sie oft müde und erschöpft, ganz abgesehen von den Ängsten, denen sie dann im Schlaf und kurz danach ausgesetzt ist. Ihrer Vergangenheit ist wohl auch der tiefe Wunsch anerkannt und bemerkt zu werden anzukreiden. Sie fällt gerne auf, auch in manchmal unpassenden Situationen und nichts kann sie wohl mehr erfreuen, als anerkennende Worte von anderen, sollte es auch nur eine Kleinigkeit betreffen. Es zeigt ihr einfach, dass sie bemerkt und gebraucht wird. Trotzdem kann sie ob diesen Drangs ziemlich anstrengend auf Dauer sein.

Vergangenheit:
Shandiras Mutter war eine Elfe namens Melanda, ihr Vater ein Mensch, den sie nie kennenlernte. Melanda verdiente einst ihr Geld, in dem sie Männern ihren Körper anbot. Aus eben solch einer Verbindung entstand Shandira vor mehr als 26 Jahren und sie lernte früh, dass ein Leben so unter Zigeunern nicht einfach war, die niemanden gänzlich akzeptierten, der von einem Unbekannten gezeugt wurde.
Die junge Halbelfe spürte auch nur zu gut, dass selbst ihre eigene Mutter Schwierigkeiten damit hatte, sie zu akzeptieren, sie so zu lieben, wie sie es vielleicht gerne getan hätte. Zu viele Dinge erbte sie von ihrem Vater. Am schlimmsten war für Melanda der Blick in die Augen ihrer Tochter, denn diese erinnerten sie nur zu gut an den Fremden, der ihren Ruf schädigte und ihr Herz so schwer werden ließ. Wenn sie es doch einmal tat, erkannte Shandira nur zu gut den schmerzlichen Ausdruck im Blick ihrer Mutter.
Von Anfang an war die Beziehung zu ihrer Mutter eher kühl und distanziert, was die kleine Halbelfe erst lernen musste, mit den Jahren immer besser und es irgendwann so hinnahm. Sie merkte, dass sie nicht mehr von ihrer Mutter verlangen konnte, dass Tränen nichts brachten. Sie lernte damit umzugehen und irgendwann war es normal.
Wenigstens Anardin, ihr 10 Jahre älterer Halbbruder und seines Zeichens Feuerspucker und Mischblut wie sie, hielt zu ihr, munterte sie auf und gab ihr wenigstens einen Teil der Zuneigung, die man von einer Mutter erwartete. Sein Vater hatte eine langjährige Beziehung mit Melanda geführt, war jedoch zwei Jahre vor Shandiras Geburt verstorben.

Trotz allem musste sie lernen, was einer Zigeunerin gelehrt wird. Schließlich musste sich jedes Mitglied nützlich machen, wenn Shandira nicht noch mehr als andere, um sich zu beweisen. Mit ihrem 7. Lebensjahr begann sie das Lesen zu erlernen und daneben wurde sie für etwaige akrobatische Kunststücke vorbereitet, schließlich wusste man nicht, wofür sie gemacht war und was ihr Spaß machte. So war Shandira am Anfang recht biegsam und musste über Monate verschiedene Sachen ausprobieren. Aber vor allem das Tanzen machte ihr Spaß und entwickelte sich schnell zu ihrer Leidenschaft, denn dann konnte sie einfach abschalten, dachte an nichts weiter als die Musik, die sie trug und den Rhythmus vorgab, zu dem sie sich bewegte. So rückten akrobatische Leistungen und Interessen schnell in den Hintergrund.
Auch das Kartenlegen brachte man ihr bei. Sie glaubte immer schon an ihre Kräfte und fand die Geschichten, die sie ihr über andere erzählten, spannend und gleichermaßen faszinierend, da sie selbst nie genau wusste, wie weit die Kräfte reichten. Man brachte ihr natürlich auch gewisse Tricks bei, denn zwar erzählten die Karten etwas über das Leben anderer, aber Äußerlichkeiten am Gegenüber vermittelten viele Eindrücke, die man mit einfließen lassen konnte. Außerdem galt es natürlich Leuten, die wohlhabender aussahen, eine positivere Zukunft zu versprechen, als es sie womöglich wirklich geben würde – aber es brachte eben mehr Geld.

Von Anfang an bestand ihr Leben aus Reisen, weshalb sie schon früh einige Städte und Dörfer in den Nordreichen zu sehen bekam. Doch in den nächsten fünf Jahren blieb es selten, dass sie auftrat. Sie war noch zu jung, zu unerfahren, obwohl sie selbst glaubte die Welt mit Leichtigkeit mit ihrem Tanz begeistern zu können. Stattdessen blieb ihr die Freude darüber, wenn sie in einer Gruppe mit beinahe Gleichaltrigen auftreten dürfte. Und sonst die Stunden davor und danach, in denen sie übte, um besser zu werden oder in denen sie sich anders im Lager nützlich machte. Daneben verbrachte sie auch viel Zeit mit Anardin, was aber nicht ganz so einfach war, schließlich war er um einiges älter als sie und hatte somit schon andere Interessen, die sie, jünger und weiblich noch dazu, kaum teilte.
Trotzdem unternahmen sie immer wieder etwas zusammen, entweder probierten sie aus Spaß andere akrobatische Dinge oder Kunststücke aus, zu denen sie eindeutig nicht (mehr) gemacht waren, er zeigte ihr die Städte oder sie erkundeten Land und Leute.

So wuchs sie unter den Zigeunern heran, obwohl sie nie ganz sagen konnte, ob man sie mit den Jahren mehr akzeptierte oder nicht. Shandira jedoch gab sich alle Mühe und arbeitete hart dafür. Mit den Jahren mehrten sich auch ihre Auftritte und ihr 20. Lebensjahr blieb eines der schönsten in ihren Erinnerungen.
Zum einen, weil sie endlich als alleinige Tänzerin auf der Bühne auftreten dürfte und zum anderen, weil sie Eyla bekam. Sie stellte unheimlich gerne ihre Tänze und Bewegungen zur Schau und genoss die Aufmerksamkeit, die ihr wenigstens Fremde schenkten, wenn schon nicht die Leute, zu denen sie eigentlich gehörte. Damit entwickelte sich das Tanzen vollends zu ihrer Leidenschaft, zu ihrem Ruhepol und gleichermaßen zur Quelle, die ihr Selbstwertgefühl stärkte.
Eyla stammt aus dem Wurf einer Hündin, die zum Rudel des Lagers gehörte. Shandira dürfte sie sich unter den Welpen aussuchen, pflegte sie, zog sie auf und erzog sie. Lange fixierte sie sich nur auf die Hündin und sie fast nur auf sie, wodurch eine tiefe Bindung entstand und die beiden noch bis heute unzertrennlich miteinander verbindet.
Das Jahr konnte kaum besser für Shandira werden, es war auch das Jahr, in dem sie langsam aufblühte, fröhlicher und offener wurde. Sie ging nun viel öfter auf Fremde zu und fühlte sich auch unter den anderen Zigeunern wohl.

Ihre Mutter hingegen versank immer weiter in Selbstzweifeln und hatte kaum die Kraft wie Shandira, sich ein besseres Ansehen zu erkämpfen. Shandira versuchte trotz dem kühlen Verhältnis zu ihr, ihr immer eine Stütze zu sein. Doch es half nicht, statt ihr zu danken, wurde sie abgewiesen und nur Anardin konnte ihr helfen. Jedenfalls schien es so.
Eines morgen fand man sie leblos in ihrem Wagen auf. Sie hatte sich erhängt um dem Leben in Schande zu entkommen. Shandira war gerade mal 21 Jahre alt – das Lebensjahr, das ihr als eines der schrecklichsten in Erinnerung blieb.
Von da an hielt sie sich an Anardin, sie gaben sich gegenseitig Halt und er war da, wenn sie schweißgebadet aus den Alpträumen aufwachte. Früher so wie heute verfolgt sie der Anblick bis in die Nacht hinein. Irgendwie musste das Leben weitergehen, doch Shandira hatte das Gefühl, es ging nur noch bergab. Einige Monate später sagte Anardin ihr, dass er die Gruppe verlassen würde. Noch schlimmer kam es, als er sein Vorhaben am nächsten Morgen wahr machte, ohne eine Verabschiedung.
Sie war nicht nur überrascht darüber, sondern fühlte sich in gewisser Weise verraten und zog sich nun selbst immer weiter zurück. Nun gab es nur noch Eyla und sie.

Sie wartete einen Monat, vielleicht wegen der Hoffnung, er würde zurück kommen. Vielleicht weil sie hoffte, dass alles besser werden würde. Stattdessen fühlte sie sich allein, eingeengt und ihr fiel die Decke auf den Kopf. Also entschloss sie sich einige Monate bevor sie 22 Jahre alt wurde, die Gruppe ebenfalls zu verlassen. Sie fand alles wäre besser als jetzt noch unter den anderen zu bleiben, unter welchen sie eh keine Bezugsperson hatte. Also nahm sie sich ihr weniges Hab und Gut und ging einfach, sagte nur denen auf Wiedersehen, zu denen sie Vertrauen aufgebaut hatte, wenn auch kein großes und nicht vielen gegenüber.

Seitdem reist sie durch die Nordreiche Alvaranias, an ihrer Seite immer Eyla. Ihr Geld verdient sie sich noch immer mit dem Tanzen, entweder in Tavernen oder auf Marktplätzen. Manchmal legt sie auch noch die Karten, dann aber eher wenn sie Lust dazu hat und nicht aus Profit. Am Anfang stahl sie noch selten und ungern, nur wenn es nötig war und sie an die Grenzen ihres Geldes gelangte. In der Zwischenzeit hat sie sich auch einen kleinen Dolch erkauft und neben ihrem langen, auffallenden Mantel auch einen Rucksack für ihre Habseligkeiten.

Magie:
Was Magie anbelangt, ist sie vollkommen unbegabt. Noch nie hat sich ihr offenbart, dass Magie durch ihre Adern fließt und sie kam auch nie ernsthaft auf den Gedanken, sich in diesen Dingen zu schulen. Einfach, weil es nicht in ihrem Interesse liegt. Andere Magie begabte Wesen interessieren und faszinieren sie mehr, als das sie Angst vor ihnen hat. Trotz allem weckte bisher nichts ein größeres Interesse in ihr, Magie zu erlernen. Es war einfach noch nie ein Teil von ihr und ihrem Leben.

Eyla:
Eyla ist ihre 3-jährige Hündin, die sie besitzt seit sie 20 Jahre alt ist. Sie ist eine Windhündin und erreicht eine Schulterhöhe von 80 Zentimetern. Sie hat glattes Fell von gänzlich grauer Farbe. Der Blick durch die blassen, grünen Augen ist durchdringend und wachsam. Um den Hals trägt Eyla ein schwarzes Band mit einem Schmuckstück, aus welchen auch Shandiras Gürtel besteht. Eyla befindet sich stets in Shandiras Nähe, um sie vor allem und jeden zu beschützen und um ihr Halt zu geben. Sie ist es, die auf die Sachen der Halbelfe aufpasst, wenn sie diese ablegt um zum Beispiel zu tanzen. Fremde blickt sie neugierig an, kommt jedoch kaum von sich aus auf diese zu. Befehle von Shandira nimmt sie duch Worte oder einfache Handzeichen wahr.

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Tanze, tanze über Tiefen, denn wer tanzen kann der lebt!