Profil von Aradan von Aérenlehen

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Aschesänger
Avatar: Nyogtha

Profil

Benutzername:
Aradan von Aérenlehen
Alter:
39
Gruppen:

Charakter

Name:
Aradan von Aérenlehen
Alter:
43
Rasse:
Arcanier
Heimat:
Aérenlehen
Aufenthaltsort:
Arcanis
Waffen:
Bastardschwert
Inventar:
Petroleumlaterne

Steckbrief

Name: Aradan von Aérenlehen, aus dem Geschlecht Aérenlehen, der gleichnamigen Grafschaft im Südosten Arcanis'.


Aussehen: Aradan ist ein Mann mittleren Alters, welchem man bereits ansieht, dass er nicht mehr der jüngste ist. Sein Haar ist bereits grau meliert und stellenweise auch dünner als es früher einmal war. Einst trug Aradan dunkles, fast Ebenholzfarbenes Haar, bevor das Alter sich bemerkbar machte. Die edle, dunkle Farbe ist inzwischen aus dem Haar, wie auch dem Bart, des adeligen Ritters gewichen und auch wenn er noch nicht gänzlich ergraut ist, so zeugen die blasse Färbung seiner übrigen Haare, dass es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis er gänzlich ergraut.

Aradan hat eine wettergegerbte und leicht ledrige Haut, welche so gesehen kaum zu seiner vornehmen und adeligen Herkunft zu passen scheint, während einige Narben verschiedenster Herkunft sowohl sein Gesicht, als auch seinen Körper, wie auch seine Hände auf zweifelhafte Art und Weise zieren.

Aradans Gewandung spiegelt nur bruchstückhaft seine adelige Herkunft wieder. Man benötigt feine Augen und dahingehendes Wissen, um zu erkennen, dass sein Schuhwerk, welches so unscheinbar wirkt, von edler Machart ist. Ebenso seine Hose, wie auch seine Tunika, wirken für den einfachen Beobachter von plumper Herkunft von einfacher Machart. Doch verraten die akribisch sauber gesetzten Nähte, und die tadellose Verarbeitung des Stoffes, dass es sich hierbei um kein gewöhnliches Gewand handelt. Zwar nennt Aradan auch ein Kettenhemd, wie auch elegante Armschoner, sein Eigen, doch zieht er es vor diese nicht zu tragen, sondern in seiner Kriegstruhe im Schlafgemach zu verwahren. Stattdessen trägt er einen weit geschnittenen, in der Sonne beinahe violett schimmernden, dunklen Mantel, an welchem sich zudem eine Kapuze befindet. Auf dem Mantel ist ein sehr einprägsames Emblem aufgestickt worden, welches jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind, in ganz Arcanis bekannt ist. Es ist das Emblem der Aschesänger!


Waffen: Auch wenn Aradan bereits in die Jahre gekommen ist, so ist er durchaus dazu imstande, sein Schwert zu führen. Allerdings gebraucht er dieser Tage lieber die Macht der Worte, als die des Schwertes. Das bedeutet allerdings nicht, dass er dem Schwert gänzlich abgeschworen hat, gewiss nicht. Aradan besitzt ein schlichtes, aber qualitativ hochwertiges Stahlschwert. Er war nie ein Freund dieser pompösen Waffen, wie sie besonders bei dem jungen Adel beliebt sind. Schwerter, welche mit Gemmen und Edelsteinen besetzt, vergoldet, oder welchen gar die gesamte Familienchronik in die Klinge eingraviert, wurden. Aradans Schwert ist so unscheinbar, dass es schon fast wieder auffällig ist. Es ist ein gut ausbalanciertes Bastardschwert, welches man sowohl mit einer, als auch mit beiden Händen führen kann. Und die einzige, feine Note, welche diesem Schwert verliehen wurde, ist eine kleine Gravur, nahe der Parierstange in arcanischer Sprache. Übersetzt bedeutet es Demut und so nennt Aradan auch sein Schwert.


Charakter: Aradans Charakter ist vielschichtig und facettenreich. So wie es den meisten Menschen zueigen ist. Man kann ihn als einen gebildeten Mann bezeichnen, welcher lange Zeit seines Lebens fest im Glauben an die Zwei gelebt und gestanden hatte. Doch jüngste Ereignisse haben diesen unerschütterlichen Glauben ins Wanken gebracht und heute ist Aradan ein Mann voller Widersprüche. Wo er früher noch Elfen und Andersartigen herablassend und mit Verachtung begegnet ist, so ist sein Wesen dieser Tage besonnener und zurückhaltender. Natürlich lassen sich Jahrzehnte des Glaubens nicht einfach über Nacht hinfortwischen, doch ist er nun, da er älter und auch weiser geworden ist, umgänglicher geworden. Er ist bereit ein Auge zuzudrücken und lässt sich, sofern ihm sein Gegenüber nicht verdächtig erscheint, sogar zu dem einen oder anderen freundlichen Wort herab. Doch darf man nicht vergessen, dass Aradan nicht nur ein Gläubiger der Zwei ist, sondern auch von hoher, adeliger Geburt, was eine gewisse Grundarroganz in seinem Charakter geformt hatte. So spiegeln sich auch seine Widersprüche zuweilen wieder. Zum Einen versucht er das alte und vergangene mit aller Macht zu bewahren. Eine Aufgabe, weshalb er einst überhaupt erst den Aschesängern beigetreten ist. Doch zum anderen, versucht er die neuen Erlebnisse zu verarbeiten. Er ist zerfressen von Missgunst und dem Gefühl verraten worden zu sein. Verraten von seiner eigenen Gemahlin. Doch während er versucht sie zur Rechenschaft zu ziehen, ist er stets darum bemüht, sein Hab und Gut, seine Ehre und sein Ansehen zu bewahren, was nicht immer sehr einfach ist, da es oftmals zwei völlig konträre Wege sind, die es zu beschreiten gilt.

Was man über Aradan aber sagen kann. Wenn man ihm mit Respekt und Ehrlichkeit begegnet, dann erwidert er diese auch. Belügt oder betrügt man ihn, dann bekommt man seinen Zorn zu spüren. Wie die meisten Arcanier, so ist auch er tief verwurzelt im Glauben an die Zwei. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch er den Elfen stets mit Argwohn und ihrer arglistigen Hinterlist mit Trotz begegnet. Doch er hat gelernt seine wahren Empfindungen in sich zu verbergen. Eine eiserne Maske ziert sein Antlitz, welche die wahren Gefühle, die darunter lauern, zu verbergen weiß. Anders, als die meisten Arcanier, ist Aradan aber kein blinder Fanatiker oder stummer Jünger. Er weiß seinen Verstand zu gebrauchen, kann sowohl rational als auch pragmatisch denken und vermutlich ist dies der Grund, warum sein unerschütterlicher Glaube, über die Jahre, zu bröckeln begann, als alles was ihm lieb und teuer war, nach und nach zerbrach.


Fähigkeiten: Aradan ist ein großer Redner, und trotz seines rüstigen Alters ein geübter und unberechenbarer Schwertkämpfer. Natürlich hat er unter gewissen Einbußen wie Ausdauer und Agilität zu leiden, doch macht er dies mit Erfahrung, langjähriger Übung und Talent genügend wett. Natürlich ist sein Alter nicht von der Hand zu weisen. Als gesalbter Ritter verfügt Aradan natürlich auch einen erheblichen Grad an Bildung und aufgrund seines Alters einen ansehnlichen Erfahrungsschatz an Wissen und Weisheiten. Er beherrscht seine Muttersprache, wie auch die gängige coreonische Sprache, fließend, sowohl in Wort als auch in Schrift. Hinzu kommt, dass er sehr belesen ist und gerne auch ein gutes Buch zur Hand nimmt. Bei komplexen Denkprozessen hingegen stößt Aradan schnell an seine Grenzen. Man kann ihn keineswegs als einfach gestrickt bezeichnen, doch ist er eben ein Mensch mit gewissen Talenten, während andere Gaben auf der Strecke blieben. Höhere Mathematik ist ihm ebenso ein Rätsel, wie er sich als miserabler Taktiker und Anführer erwiesen hat. Dies mag mitunter auch einer der vielen Gründe sein, warum sein Vater seinem jüngeren Bruder das Erbe und auch den Titel seiner Grafschaft vermacht hatte, und nicht ihm, dem Älteren.


Magie: keine Magiebegabung. Als Arcanier verabscheut Aradan jede Form von magischen Künsten.


Vergangenheit: Aradan wurde als Erstgeborener des Grafen von Aérenlehen geboren. Als Ältester oblag es ihm, irgendwann einmal, die Nachfolge seines Vaters anzutreten, sich um die Grafschaft, welche im Besitz seiner Familie befand, zu kümmern und diese zu verwalten.

Natürlich war Aradan ein eifriger und auch gelehriger Sohn und suchte stets die Anerkennung seines Vaters um diesem zu Gefallen zu sein. Als Aradan das sechste Lebensjahr vollendet hatte, wurde er zum Kastellan des Kastell Idalias gesandt, um dort dessen Knappe zu werden. Vom Kastellan wurde Aradan sowohl zum Ritter ausgebildet, als auch in höfischem Benehmen unterwiesen. Wie es für einen adeligen Knaben seines Alters üblich war, wurde er auch in religiösen Dingen unterrichtet und lernte dort zum ersten Mal intensiv die Lehren der Zwei kennen. Sehr schnell entwickelte Aradan sich zu einem inbrünstigen Verfechter der Zwei, und durch die Nähe des Kastells zur Grenze zu Mérindar lernte Aradan auch bald schon die ersten Kämpfe an den Grenzen des Landes kennen, welche seit jeher hart und unerbittlich umkämpft wurden.

Aradan entwickelte ein scheinbar angeborenes Talent für den Schwertkampf. Doch sehr zum Verdruß des Kastellans, und später auch zu dem seines Vaters, versagte Aradan oftmals auf ganzer Linie, wenn es darum ging arcanische Truppen geschickt und weise einzusetzen. Aradan schickte einige wackere Ritter in den beinahe sicheren Tod, bevor die Wahrheitsbringer, welche ebenso vor Ort waren, ihn, zum Schutz des Reiches, seines Kommandos enthoben hatten.

Entehrt und bloßgestellt kehrte Aradan zurück in die Grafschaft seiner Familie, wo er mit Kühle und Ablehnung von seinem Vater empfangen wurde. Bald schon musste Aradan, mit Zorn und Enttäuschung, feststellen, dass sein Vater inzwischen seinem jüngeren Bruder den Vorzug gegeben hatte, wenn es darum ging, wer das Erbe antreten sollte. Denn dieser bewies, anders als Aradan, weitaus taktischeres Geschick. Und da in ganz Arcanis die Gerüchte nicht verstummen wollten, dass es bald eine große Invasion des verhassten Nachbars geben sollte, wollte der Graf von Aérenlehen seine Reputation und auch sein Geld nicht aufs Spiel setzen, indem er seinen unfähigen Sohn an vorderste Front stellte. Die Worte seines Vaters hallen noch heute in Aradans Geist wieder und wieder. »Du bist der geborene Schlächter, Aradan. Doch um Graf zu sein, bedarf es mehr als nur mit dem Schwert umgehen zu können.«

Wütend und frustriert, wandte sich Aradan von seinem Vater ab und entgegen seines Befehls, trat Aradan den Aschesängern bei. Dort erfuhr er zum ersten Mal die wahre Bedeutung was es hieß, ein Verfechter der Zwei zu sein, bis zu jenem schicksalshaften Tag, als seine Gemahlin, mitsamt seiner beiden Kinder (einem Sohn und einer Tochter) geflohen war. Sie wurde vom Priesterkönig zu Verrätern erklärt und diese Schande färbte sowohl auf Aradan, als auch dessen Familie ab, was Aradan nur noch weiter in der Gunst seines Vaters fallen ließ.

Aradan schwor bittere Rache und folgte seiner Frau in das Land des Feindes, um sie zurück nach Arcanis zu bringen, sowie um seine Kinder zurück in den Schoß der Familie zu führen. Doch seine Reise nach Mérindar verlief gänzlich anders, als er es erwartet hatte. Natürlich konnte er seine Familie nicht finden, doch lernte er dort das wahre Gesicht der Elfen kennen, welche er bisher nur aus den Propagandapredigten der Wahrheitsbringer kannte. Und dieses Gesicht stellte Aradan und seinen Glauben auf eine harte Probe, welche über die Zeit, welche er in diesem Land verweilte, zu bröckeln begann.

Und nun, nachdem Aradan in das Land seiner Väter zurückgekehrt war, war er innerlich zerrissen, zwischen den Lehren der Zwei, seinem Wunsch in der Gunst seines Vaters erneut aufzusteigen, und den Aschesängern das zu erzählen, was er erlebt hatte. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Der Krieg gegen Mérindar scheint so gut wie unausweichlich zu sein. Und als Aradans Vater schließlich verstarb, stellte Aradan sich öffentlich gegen seinen Bruder, und forderte das Erbe seines Blutes ein, mit dem Bewusstsein, die Aschesänger auf seiner Seite zu wissen.

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In Feuer und Fleisch geheißen zu wandeln,
Sind Sänger der Asche und hier zu handeln.