Profil von H'adriân

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Profil

Benutzername:
H'adriân
Gruppen:

Charakter

Alter:
44
Rasse:
Bergelf

Steckbrief

Hauptaccount: Kewan

Name: H'adriân "Riân" Estanór

Alter: 44 (sieht aus wie 26)

Rasse: Bergelf

Aussehen:


Arschloch... Das ist wohl das erste was einem in den Sinn kommt, wenn man in das verwegene, fahle Gesicht von H'adriân guckt. Wobei das auch natürlich nicht immer der Fall sein muss, denn seine Erscheinung ist bis in die letzte Faser besonders und weckt durchaus Neugier und Interesse. Sogar Zuneigung und Bewunderung liegen nicht in weiter Ferne, widersteht man der besonderen Abgeklärtheit und Gelassenheit nicht im ersten Eindruck. Doch gleichwohl muss man zwangsläufig mehr denken, wenn man auch nur einen kurzen Blick auf den vermeintlich jungen Elfen wirft, als die bloßen oberflächlichen Gefühle und Neigungen. Auch Angst weckt jener Anblick, dessen Ausstrahlung eine nicht minder schwache Note von Erhabenheit und Düsternis beinhaltet
Die Züge sind markant und raubtierhaft und eine große Narbe ziert die rechte Wange des Kriegers, während eine sonderbare Kopfbedeckung aus Leinen kunstvoll um den Kopf geschlungen Stirn,die spitze Ohren und linkes, verlorenes Auge bedeckt. Sie besteht aus zweierlei Tüchern, welche ineinander verschlungen das Bild eines einzelnen abgeben. Tiefe Schatten liegen über dem verbliebenen rechten Auge, dass nur für den genauen Beobachter ein sanftes graues Leuchten offenbart. Eine kurze und durch mehrere Brüche gezeichnete spitze Nase ragt aus dem ansehnlichen Zügen hervor, ohne dieser besonderen Art von Schönheit Abbruch zu tun. Viel mehr verstärkt es noch diese eigenartige Verbindung aus Bosheit und Verwegenheit die so merklich von H'adriân ausgeht. Um der ebenmäßig geschwungenen, hübschen Mund, der einst zu einem überheblich bösen, diabolischen Lächeln verzogen war, zieht sich an sanfter Bart, der nur selten ungepflegt große Ausmaße annimmt. Nun aber spiegelt nicht nur die Haltung seines Mundes tiefe seelische Furchen wieder, sondern überhaupt sein ganzes Auftreten. Dunkle Haare, die je nach Lichteinfall in helleren Gefilden eher bräunlich, im Dunkeln eher pechschwarz wirken wären ohne seinen schalähnlichen Kopfschmuck wohl ungefähr schulterlang, doch so wirken sie nach keiner wirklichen Frisur gerichtet, sondern zeigen sich lediglich hier und dort in unregelmäßigen Abständen unter dem blau-rotem Stoff, der bereits mit ihm verschmolzen zu sein scheint, denn nie hatte ihn jemand ohne ihn erblickt.

Sieht man an ihm herab und seine Rüstung verhüllt nicht seinen athletischen, 183cm großen Körper, so stellt er diesen durchaus schamlos zur Schau. Nicht unbedingt dunkle Kleidung, wie es für sein Volk gewöhnlich wäre ziert ihn, vielmehr ist er auch offen für anderes. Von tiefen blutigem Rot über helles Beige und kräftigem Braun, bis hin zu dem altbekannten undurchdringlichem Schwarz zieht sich eine nicht wirklich offensichtliche Kleidervorliebe, die sich aber im Allgemeinen in ihrer Freizügigkeit äußert, ganz gleich welcher Farbe Rian den Vorzug gibt. Hemden mit tiefen Ausschnitten, bis hin zum Bauchnabel und fehlende Ärmel sind wohl ein persönliches Markenzeichen, genau wie eng anliegende Hosen und edle, hohe Stiefel. Besonderes Augenmerk legt der Bergelf hierbei auf die Beschaffenheit seiner Kleidung. So sind es zu meist leichte Stoffe wie einfache Leinen oder kostbare Seide, die je nach Anlass ihn umhüllen. Vielleicht fällt es nicht unbedingt immer auf, doch hinter dieser makellosen Erscheinung liegt durchaus auch eine Eitelkeit in der Kleidung selber, denn sie ist immer in hervorragendem Zustand und nicht nur im verführerischen Körper, dessen wohlgeformte Muskeln sich unter einer hellen, nicht zu blassen Haut entlangziehen. Ihre Oberfläche hat einen ganz ganz leichten Grünstich, der lediglich unauffällig an etwaige Beobachter dringt, was insgesamt vermutlich jedoch ein wenig kränklich erscheinen würde. Seine Körperhaltung zeigt fast immer ein immenses Maß an Gleichgültigkeit und Überheblichkeit.
Seine persönliche Rüstung wiederum ist sehr stilecht, dem Brauch der Bergelfen nachempfunden, was aber nicht bedeutet, dass man eine starke persönliche Note des Trägers daran erkennen kann. Im großen und ganzen kann man die Art der Rüstung als eine Mischung aus verstärkter Lederrüstung und Kettenpanzer bezeichnen, denn nur vereinzelt finden sich mit Metall verstärkte Teile auf dem dunkel gehaltenen Leder. Besonders auf rechts ist dem Schutze des Armes besondere Aufmerksamkeit zu Teil geworden, denn hier sind die Metallplatten am massivsten und schützen vom feingliedrigem Handschuh bis hin zur großen Schulterplatte. Den Oberkörper umspannt unter der eigentlichen Lederrüstung ein feines Kettenhemd, bei dem mehr auf die Reduzierung des Gewichtes, als auf massiven Schutz geachtet wurde. Direkt auf der Brust sitzt eine weitere metallene Panzerplatte und dort vor dem nötigsten schützt. Alles in allem wurde hierbei größtmöglicher Schutz mit möglichst geringem Gewicht vereint, ohne dabei Ästhetik außer Acht zu lassen.


Waffen


Riân führte diverse Waffen mit sich, auf welche er sehr großen Wert legt. Seine Hauptwaffe war die Schwertlanze. Eine Mischung aus Speer/Lanze und einem Anderthalbhänder. Wenn der Bergelf aufrecht steht, geht ihm die Waffe bis über die Schulter, wobei beinahe drei Fünftel Klinge und zwei Fünftel den Griff ausmachen. Sie ist edel gearbeitet und der Bergelfenstahl ist bis aufs tiefste geschwärzt. Kostbares rotes Leder umspielt den langen Griff, der an den Enden und der kleinen Parierstange mit sündhaft teuren Elfenbeinschnitzereien verziert ist. Ist er unterwegs, ist der einzige Ort an dem er diese Waffe mit sich führen kann auf seinem Rücken, wobei der Griff dabei ein wenig über seinen Kopf herausragt.
Des weiteren hatte H'adriân zwei kurze Schwerter. Keine Kurzschwerter, jedoch etwas kürzer als ein herkömmliches Langschwert, die ansonsten keinerlei Besonderheiten aufweisen. Zweischneidig, herkömmlicher, wenngleich hochwertiger Stahl, keinerlei auffällige Parierstangen, lediglich schnelle, kurze Klingen für den Nahkampf auf engstem Raume. Diese trägt er jeweils links und rechts am Gürtel um die Hüfte.
Um den rechten Oberschenkel hatte der Bergelf einen Gürtel, der rundum mit Wurfmessern bestückt ist.

Nach dem Verlust seiner Habe besitzt Riân lediglich noch zwei Kurzschwerter.

Charakter:


Einst genügten wohl nur wenige Worte, um H'adriân oberflächlich zu beschreiben. Man würde wohl so etwas hören wie: Arrogantes Arschloch oder Unerträglicher Wiederling und wie es das Schicksal so will, lag man damit nicht einmal so falsch, auch wenn dies wie bereits erwähnt nur eine rein Oberflächliche Betrachtung wäre. Heute ist sein Auftreten eher dunkel und von tiefem Misstrauen geprägt, als von der einstigen Prahlerei. Geht man tiefer merkt man aber, dass es doch ganz so einfach, wie auch damals nicht ist. Alles in allem vereint Rian auch heute noch jegliche Eigenschften seines Volkes in seiner schwarzen Seele mit nur einer einzigen Ausnahme und natürlich diversen Zusätzen. Authoritätsresistent, teilweise durchaus wissbegierig, herrisch und auf Ehre bedacht... Letzteres nimmt er bei persönlichen Beleidungen jedoch ernster, als wenn er selber austeilt. Die Ausnahme wäre in diesem Fall wohl der gänzliche Mangel an düsterem Wesen im Umgang mit Anderen. Zwar verlor Riân einen Großteil seines Zynismus und sein diabolisches Grinsen liegt in der Vergangenheit, doch ein allgegenwärtiger und stark ausgeprägter schwarzer und rassistischer Humor lässt er sich nicht nehmen. Die Überlegenheit seiner Rasse ward ihm schon immer eingebläut worden und diese Ansicht verinnerlichte er über seine jungen Jahre sehr.

Besonders aber ist ihm nun seine eigene Person wichtig geworden, denn er, der alles verlor hat gelernt, dass die Unantastbarkeit etwas ist, dass es nicht gibt. Vor ihm könnte das größte Leid über eine Person hereinbrechen und dieser Mann würde selbst dann nur noch an sich denken, außer jene Person wäre ihm wichtig. Auch dort wo früher ein Kampf unabdingbar war, ist Riân heute vorsichtiger geworden. Zwar noch immer völlig von seinen Fähigkeiten überzeugt, schickt sich der Krieger jedoch an nicht mehr so aufzufallen, insbesondere deshalb, weil die verloren Heimat ihm noch immer nachsetzt. Die Rückkehr zu den Bergelfen nämlich ist sein Wunsch, der jedoch nur wie ein vergehender Komet in den Sternen steht! Dies gilt in erster Line nur für Bergelfen, denn Riân versteht es anderen Völkern gegenüber von jeglicher Logik Abstand zu nehmen und sie in jeder möglichen Situation spüren zu lassen, für wie minderwertig er ihre Existenz hält. Selbst andere Elfenrassen hält er in erster Linie für Abschaum, was natürlich ein Leben auf der Flucht und in der Fremde nicht unbedingt vereinfacht, ja eher erschwert. Aus diesem Grund natürlich hat sich Riân die seinem Volk so sehr vererbte Gabe der Schweigsamkeit zurückerlangt, die er einst in seiner Arroganz gänzlich ablegte. In der Tat folgt er dieser grundlegenden Lebensweise stärker als beinahe alle anderen Bergelfen... wenngleich er dabei durchaus des öfteren mehr Worte verliert als möglicherweise angemessen, wenn man es schafft ihn zu reizen.
Rians Handlungen werden gänzlich von seinen Lebensumständen und Ansichten bestimmt und die Auswirkungen seiner Handlungen danach abgewogen. Zurückhaltende Gefühle hegt er dabei nur selten und ebenso sein Gewissen hüllt sich eher in Schweigen, als diesem Mann etwas entgegenzusetzen. Eben diese Ansichten wurzeln auf niedrigstem Eigennutz, seinem rassistischen Gedankengut und man möchte es kaum glauben, doch gerade die Religion spielt hierbei eine große Rolle im Leben dieses Elfen. H'adriâns Hassliebe zum Gott des Krieges Arycon ist wohl der zentrale Dreh – und Angelpunkt um welchen sich beinahe alle seine Taten ranken. Irgendwie von dem Gefühl verfolgt in der Vergangenheit von diesem Gott verlassen worden zu sein, versucht er krampfhaft sich seiner würdig zu erweisen und irgendwann seine Gunst zu erlangen. Fromm, doch nicht überzogen huldigt Rian Arycon auf seine eigene Weise und hat somit natürlich auch in das Kriegshandwerk seinen Lebensmittelpunkt gelegt. Für andere Götter hat der Bergelf wenig bis nichts übrig, akzeptiert aber ihre für ihn unwiderlegbare Existenz. In der Tat spielt sich H'adriâns Leben sehr in der Reichweite seines Schwertarms ab. Äußerst diszipliniert und mit inniger Akribie geht er im Kriegshandwerk zugange und legt dort bisweilen Charaktereigenschaften an den Tag, die er sonst so schmerzlich vermissen lässt. Einfühlungsvermögen, Verständnis und Respekt wären wohl hierbei die wichtigsten, doch all das wird insbesondere von einem Übertroffen: Belehrbarkeit! Das bezieht sich natürlich lediglich auf das reine Erlernen von Kampftechniken und das dazugehörige Training. Wird es ernst kennt Riân wohl nur eine Grenze: den Tod.
Dieses Einfühlungsvermögen ist etwas, dass der Bergelf im privaten Umgang mit anderen wohl mehr als nur vermissen lässt. Nicht selten prallte an seiner unverbesserlichen Sturheit schon so manch ein fremdes Aufbegehren ab und endete schon in so manchem Streit mit unterschiedlichen Folgen, denen er sich immer völlig bewusst war. Nicht so jedoch bei seinen schmutzigen Geschäften, wo er mit einer ungeahnten Anpassungsfähigkeit angiert... auch wenn es Riân durchaus manchmal schwer fällt.
Für wirkliche Freundschaften wie man sie kennt hat H'adriân nicht zuletzt auch deshalb keine Ader. Da allerdings Vertrauen ihm völlig fremd ist und er darauf auch keinen Wert legt, sind alle "Freundschaften" die er unterhält mehr oder weniger nichts als Respektsbekundungen oder ein gegenseitiger Nutzen den beide Parteien aus der jeweiligen Verbindung ziehen. Kurzum ist eine Freundschaft für Riân nur dann möglich, wenn er eigene Vorteile darin sieht. Auch die Grenzen die er überschreiten würde zum Erhalt einer solchen Beziehung sind eng gesteckt. Der persönliche Nutzen für jegliche Tat muss erkennbar sein, nur dann ist der Bergelf ein Verbündeter auf den man sich verlassen kann Das einzige worauf sich der Elf wirklich verlässt sind nämlich seine eigenen Fähigkeiten, von denen er und auch andere mehr als nur überzeugt sind. Und mehr als das! Sie, gepaart mit seinem verwegenem und aristokratsich bösen, gar überheblichen Auftreten erwecken Furcht in seinem Umfeld. Blanke Furcht, wenn er das so will und die sollte man auch haben, denn rein theoretisch ist nichts vor diesem Mann wirklich in Sicherheit und dessen ist sich H'adriân voll und ganz im Klaren.
Wenngleich man in seiner Umgebung immer auf einen Streit und seine Folgen gefasst sein sollte, so gibt es wahrlich nichts was Riân wirklich aus der Ruhe bringt, oder ihm gar die Zornesröte ins Gesicht treibt. Das heißt natürlich nicht, dass H'adriân keinen Zorn verspürt, nein, doch er versteht das emotionale Aufbegehren vorzüglich zu verbergen. Zu Mindest äußerlich. Greift der Bergelf zum Schwert, so tut er dies mit einem Lächeln auf den Lippen und mit einer stoischen Ruhe, die schon in sich eine Beleidigung für Hitzköpfe sein kann! In der Tat weist von außen nichts auf den kranken Menschen hin, der sich hinter den zynisch-pragmatischen Fassade seines hübschen Gesichtes verbirgt und das ist bewusst so gehalten. Verwegen schweigt er vor anderen über seine Vergangenheit, die er zwar hinnimmt und nicht als persönliche Bürde sieht, allerdings in seiner berechnenden Art erfahrungsgemäß als Nachteil sieht, wenn sie offenbart in der Öffentlichkeit kursiert. Aus anderen wiederum weiß er Informationen zu kratzen und sie gezielt unter Druck zu setzen. Wobei er auch durchaus in der Lage ist Vertrauen zu erwecken und so zu seinem Gesprächsziel zu kommen. Mit anderen Worten: Anderen gegenüber ist H'adriân ein Mann mit vielen Gesichtern... So wie er es gerade braucht um das zu bekommen was er will.
Mit Frauen hat der Bergelf keine ernsthaften Bezihungen, pflegte nie Liebschaften oder suchte wirklich gezielt den Kontakt. Zwar heißt das nicht, dass er keinen Kontakt mit Frauen hatte, doch auch das Verkehren war für ihn nie mehr als ein Mittel zum Zweck oder bloße Ablenkung von Dingen die sich nicht auf biegen und brechen mit der Klinge lösen ließen. Was passierte, passierte eben, denn wenn es um das Erreichen seiner Ziele geht, legt Rian ein gehöriges Maß an Ehrgeiz an den Tag! In seiner Arbeit hat er einen zwielichtigen Ruf zu verlieren, was gänzlich entgegen seiner Absichten liegt. Mit Geduld und Überlegtheit führt er sich dort ans Ziel, dass um jeden Preis erreicht werden muss, wenngleich dabei Blut fließt oder Leid zugefüht wird. Auch wenn den Bergelfen Leid und Tod erfreuen, so geht er nur so weit wie er wirklich gehen muss um das zu bekommen was er will.


Fähigkeiten:


H'adriân ist ein Löhner. Eine Mietklinge. Ein Mann, der für Geld schmutzige Aufträge erledigt. Doch im verdorbenen Herzen ist Rian ein Krieger und eben danach richten sich seine Fähigkeiten und beinahe nur danach.

Entgegen den Gepflogenheiten seines Volkes schert sich Rian nur weniger als wenig um Schmieden oder Architektur oder um die Meisterschaft in irgendeinem Handwerk als dem des Kriegers. Auch für häusliches kann man den Bergelfen nur sporadisch gebrauchen. Köchkünste und ähnliches sind bei ihm lediglich rudimentär ausgebildet und wenn er es schafft eine gerade Naht zu nähen, dann ist das schon ein Erfolg, wobei es mehr an Lust, an Konzentration oder an Übung liegt, welche ihm fehlt, als an Feinmotorik oder an purem Talent. Auch was Steinmetzarbeiten angeht, so bestellt Rian doch lieber einen Fachkundigen ins Haus als selber Hand anzulegen und genau so ist es mit allen Handwerksarbeiten die anfallen. Das einzige, was man in dieser Hinsicht zu seinen Fähigkeiten zählen könnte wären Verzierungen in Form von Gravuren und Verätzungen auf einer Metalloberfläche, was H'adriân hin und wieder zum Zeitvertreibt übt, wenngleich das Ergebnis noch weit weg von den meisterlichen Ergebnissen von den Schmieden seines Volkes ist.

Singen war für Riân für gewöhnlich nie mehr als ein Mittel zum Zweck. Er ist durchaus in der Lage angenehm zu singen und ertappt sich bisweilen immer wieder in persönlichen Momenten mit einem Lied auf den Lippen. Musizieren mit Instrumenten hingegen blieb ihm immer fremd. Der Bergelf verbrachte seine zeit lieber mit anderen Dingen, was man vom Tanzen allerdings nicht behaupten kann. H'adriân ist ein vorzüglicher Tänzer, der in vielerlei Hinsicht zu beeindrucken weiß. Dies erstreckt sich von höfischen, bis bäuerlichen, über akrobatischen Tänzen und ist so etwas wie eine geheime Passion des Kriegers.

Des Lesens und des Schreibens ist er genauso mächtig wie des Rechnens und er legt im allgemeinen eine hohen Intelligenz an den Tag, welche er bisweilen nur im Lesen von Büchern nutzt. Dazu spricht er sechs Sprachen fließend. Geisteswissenschaften in irgendeiner Weise zu festigen hält H'adriân für schlichtweg als Zeitverschwendung, doch auf eine hohe Allgemeinbildung legt er wert, weshalb man sein Wissen über technische Vorgänge, Beschaffenheit von Stein und Metall oder gar Geschichte und Religion nicht unterschätzen sollte. Sicherlich hält sich dieses Wissen in Grenzen, doch H'adriân ist durchaus in der Lage konlexe Vorgänge in Gesellschaft, Politik und Technik nachzuvollziehen, wenngleich es an Details mangelt. Um in so gut wie allen Branchen authentisch zu wirken hielt es der Bergelf immer für wichtig sich in dieser Hinsicht zu bilden, denn man wusste ja nie wo ein Auftag einen hinführen würde.

Seine wahre Stärke jedoch liegt im Kampf. Kräftig, ausdauernd und schnell führt er Schwert, Dolch und Schwertlanze in unterschiedlichsten Ausführungen mit einer bemerkenswerten Anmut und Genauigkeit. In der Tat hat er in seinem noch recht jungen Alter in dieser Hinsicht Fähigkeiten, die jene von so manchem Meister weit übertreffen. Im engen Nahkampf fühlt sich H'adriân so wohl wie der Fisch im Wasser und offenbart ob mit oder ohne Waffe einschüchterndes, absolut meisterhaftes Können, dass sich vor keinem Gegner zu verstecken braucht. Lediglich sein fehlendes Auge scheint ihn hierbei einzuschränken, doch es vergeht kein Tag den der Berglf nicht damit verbringt diesen Nachteil auszugleichen, was zwar nie gänzlich der Fall sein wird, doch auch mit einem Auge ist dieser Mann eine Gefahr die zu bändigen noch niemandem geglückt ist.Allerdings ist hierbei erhöhtes Augenmerk und Konzentration auf eine besondere Technik zu legen. Besonders fehlt ihm hier die räumliche Visualisierung von Angriffen, weshalb der Kampfstil des Bergelfen so ungewöhnlich wirkt. Normalerweise streben seine Manöver danach eine flache Silhouette abzugeben und ausschließlich geradlinige Angriffe auf sich zuzulassen. Die erfordert eine unglaubliche Weitsicht und vor allem eine größtmögliche Agilität, die enorme Ausdauer und Konzentration erfordert. Besonders deshalb auch steht körperlich der Krieger wohl seinen Kampffertigkeiten um nichts nach. Da es sich hierbei aber um eine eigene Kreation handelt, sei angemerkt, dass dieser Stil noch nicht gänzlich ausgereift ist und sich in einem Prozess der Entwicklung befindet. So gelingt es H'adriân nicht immer sich in geeignete Positionen zu bringen, um genau verfolgen zu können, wie sich seine Gegner bewegen und auch sich seine eigene Bewegung auswirkt. Besonders in der Reichweite seiner Hiebe hatte er sich anfangs sehr oft durch fehlende Dreidimensionalität verschätzt, was jedoch zusehends besser wurde. Einem geübten Gegner wäre es in diesem Fall vielleicht sogar möglich, die erheblichen Schwächen seines fehlenden Auges auszunutzen und ihn zu überlisten. An sich müsste dies aber schon ein äußerst geübter Kämpfer sein, denn nichts anderes würde gegen Riân lange genug durchhalten, um eine Schwäche zu finden, aber besonders mehrere Gegner sind sehr gefährlich für den Bergelfen. Sein eingeschränktes Sichtfeld macht es relativ leicht aus seinem Blick zu verschwinden und so tödliche Angriffe gegen ihn zu richten, die er nicht direkt kommen sieht. Deshalb ist sein Stil zunehmend von Akrobatik geprägt, um mit ständig veränderten Positionen sein Sichtfeld so zu vergrößern und nicht das Opfer eines Überraschungsangriffes zu werden. Auch sind Lanzen und Speere, also lange Waffen besonders nützlich, insbesondere wieder bei mehr als einem Gegner, denn wie schon gesagt fällt es H'adriân sehr schwer räumlich zu sehen. Je näher der Kampf an ihm stattfindet und je näher er mit seinem verbliebenen Auge den Waffen des Gegners ist, desto einfacher ist es die Bewegungen seines Kontrahenten zu verfolgen und insbesondere zu erahnen und sich so auf sie vorzubereiten. Alles in allem zeichnet sich dieser Kampfstil durch seine hohe Mobilität als sehr schnell, jedoch auch als äußerst ermüdend aus, weshalb ein hohes Maß an Durchhaltevermögen aufgebracht haben muss. Besonders bei zunehmend längeren Auseinandersetzungen. Dafür sind jedoch Kraft, Ausdauer und Geschicklich – sowie Schnelligkeit ständige Begleiter des Bergelfen und durch die strickten Trainingseinheiten und in gewisser Weise H'adriâns Lebensversicherung, wenn es an fordernde Kämpfe geht.

So versiert sein Nahkampf ausfällt, so mickrig erscheint sein Können im Bereich des Fernkampfes. Bögen und andere Schusswaffen erscheinen Rian so fremd, wie ein Mensch der über ihn herrschen sollte. Besonders sein fehlendes Auge macht es ihm beinahe unmöglich auf weite Entfernungen einen Bogen oder dergleichen tödlich einzusetzen. Lediglich im Bereich des Messerwerfens zeigt er Talent und zu Mindest Anfänge von Muße, da dies noch in Etwa Verwendung im Aufgabenbereich seiner Profession finden könnte, wenngleich diese Fähigkeiten nichts im Vergleich zu denen im unmittelbaren Nahkampf sind.

Abgesehen davon von Wunden zu schlagen, weiß H'adriân ebenso dieser eine Erstversorgung zu Teil werden zu lassen. Seine Zeit unter den Kriegern seines Volkes hatte ihm das gelehrt und auch nicht zu knapp damit konfrontiert. Wunden nähen und Blutungen stoppen gehörte genauso dazu wie beispielsweise das desinfizieren mit den wenigen heimischen Heilkräutern und das Betäuben mit geringen Dosen giftiger Pflanzen. Natürlich reicht diese Behandlung nicht an die eines ausgebildeten Arztes heran, doch die gröbsten Verletzungen weiß er so zu behandeln, wenngleich so etwas nie einen wahren Heiler ersetzt. Es ist lediglich eine notdürftige Behandlung.

Auch das Klettern ist in seiner Heimat und vor allem in seiner Profession ein nützliches Mittel, um zum Ziel zu kommen, weshalb ein Erlernen und Ausbauen dieser Fähigkeit unerlässlich für den Krieger war. Ob mit Rüstung oder ohne, Rian weiß wo er wie hoch und zu welcher Zeit gefahrlos steigen kann, ohne sein Leben unnötig in Gefahr zu bringen. Zu der reinen Fähigkeit zu klettern kommt noch das Wissen um die natürliche Umgebung seiner Heimat, der Berge hinzu, was Wege und Abkürzungen, sowie geheime Orte und Militärlager angeht. Selbiges gilt für schwimmen.

Folter und Verhör sind für Riân genauso legitime Wege ans Ziel zu kommen, wie ein Diebstahl. An allem Möglichen hat er sich versucht und auch wenn ihm Heimlichkeit ein Begriff ist, ist es für ihn mehr eine Last in seinen Auführungen, bei denen sie sich allerdings manchmal nicht vermeiden lässt. Der Bergelf weiß durchaus unentdeckt zu bleiben und unterzutauchen, wenngleich es stark auf die Verfolger ankommt oder die Wachen, die zwischen ihm und seinem Ziel stehen.
Leichter fällt es ihm Informationen aus seinem gegenüber herauszuziehen. Abegsehen von der Folter weiß Riân in allen Situationen angemessen aufzutreten und gezielt Druck aufzubauen, genauso wie er weiß, wann er in einem Gespräch einen Rückzieher machen muss. Doch meistens ist er sehr überzeugend...




Vergangenheit:


H'adriân ist der Sohn von H'admar und Asuela Estanór und gleichzeitig Zwillingsbruder von Asu'a. Die beiden Geschwister wurden vermutlich im Winter an einem verborgenen Ort in den Bergen der Zuhandalkette geboren. Als Kinder von Oberhäuptern einer Diebesbande lebten sie in früher Kindheit ausschließlich in jener besonderen Gesellschaft. Einer Gesellschaft von Gesetzlosen und Halsabschneidern, die nicht selten die allgemein bekannte Düsterheit der Bergelfen auch auslebten und skrupellos Leben nahmen. Gewalt spielte jedoch in der Kindheit von Asu'a und H'adriân bisweilen eine sehr untergeordnete Rolle, bekamen die jungen Mitglieder dieser Gemeinschaft doch nur sehr wenig von all der Brutalität und dem Hass mit, der für ihre Eltern als Einkommensquelle diente.
In jungen Jahren waren die Zwillinge unzertrennlich und lebten den Moment und kosteten jede Freude, die sich ihnen bot aus. Rian, wie er im allgemeinen genannt wurde war von wildem und ungestühmem Gemüt. Wiederspänztig und unbeugsam drängte ihn sein Forscherdrang auf die höchsten Bäume, in die verwinkelsten Höhlen und gefährlichsten Felsen, immer in Begleitung seiner Schwester Asu'a. So vieles gab es zu entdecken, so vieles zu bezwingen, dass man sich keine Gedanken um die regelmäßigen Ausflüge der Eltern und anderer Erwachsenen machen musste, jedoch ein ebensolcher Ausflug war es, der das Schicksal der beiden unzertrennlichen Zwillinge nachhaltig aus den Fugen hob. Eines Tages kamen sie, fremde Männer in Rüstungen und mit Waffen, sie brachten die zurückgebliebenen hinfort in eine völlig neue Welt, in der sich H'adriân sogleich verloren fühlte. Was war passiert?

Bei einem Überfall kam es, wie es kommen musste und man fasste Mutter und Vater der Geschwister, tötete einen Großteril ihrer Kumpane und inhaftierten den Rest. In Yath-Zuhárra richtete man die Gesetzlosen und ließ ihnen ihre wohl gerechte Strafe zu Teil werden. Es war die mutter, Asuela, die unter dem imensen Drucke des Verhörs den Standort ihres Unterschlupfes verlauten ließ, woraufhin die Krieger der Bergelfen sofort auszogen und alles gestohlene beschlagnahmten, die Wehrhaften schlachteten und die Kinder verschleppten. Asuela wähnte ihre Kinder in Sicherheit, doch nur ein letzes Mal bekam sie sie zu Gesicht. Flehend und klagend bat sie um ihre Freiheit, allein um ihrer Kinder Willen, doch man verwährte ihr diesen Wunsch. Weggesperrt in den Tiefen der Verliese sollte sie und auch ihr Mann verrotten als Strafe für ihre Taten, doch nicht so die Kinder. In Einigkeit entschied man sich sie fremden Familien zu übergeben, getrennt. Unfähig sich zu wehren entriss man die verängstigten Kinder einander und das letzte was H'adriân sah, war das vor Angst und Trauer zu einer Fratze verzogene Gesicht seiner Schwester, ehe man ihn mit neun Jahren zu seiner neuen Familie steckte. Eine niedere Adelsfamilie mit großer militärischer und kriegerischer Tradition. Kein leichtes Leben stand dem jungen Rian bevor, der von nun an Disziplin und Ehre lernen sollte.


"Was ich so gemacht habe?", begann H'adriân mit einem aristokratischen Grinsen auf dem leicht vernarbten Gesicht und begutachtete dabei seine rechte Handfläche, ehe er aufblickte und seine Schwester fixierte, "Naja, nichts spektakuläres, schätze ich. Als wir getrennt wurden haben sie mich in eine Familie gesteckt. Niederer Adel, Soldatenvergangenheit. Nicht der Rede wert, unbedeutende Elfen. Aber sie haben gute Arbeit geleistet und doch sehr gut auf mein Leben vorbereitet, dass mir Arycon vorherbestimmt hat."
Riân sprach von seinen Zieheltern in einem Tonfall, der einem das Blut in den Adern gefrieren ließ. Von oben herab, arrogant und abgehoben berichtete er von jenen Elfen, die ihn tatsächlich geliebt hatten wie einen leiblichen Sohn. Blind vor Trauer und Hass auf alles was seine neue Umgebung definierte und von Tag zu Tag ablehnender gegen all das, was ihn von seinem vollkommenen Leben in der Vergangenheit trennte. Es war nie leicht gewesen. Weder für die Zieheltern, noch für H'âdrian selber in seinem noch jungen Leben..
"Berel und Aîna Sehala hießen sie, meine so genannten Eltern. Filudan hieß mein Bruder. Berel war ein hohes Tier bei den Soldaten Aîna hatte eine Änderungsschneiderei, oder irgend so einen Kram. Hat mich nie interessiert. Filudan war 15 oder1 6 Jahre älter als ich. Ziemlich dumm, wenn du mich fragst, aber ein ganz passabler Krieger. Naja, und so kam ich eben in diese Familie. Musste mich allem unterordnen. Disziplin lernen, hieß es!"
Riâns Ton hatte sich ins verächtliche gewandelt, was seinem vernarbten, verwegenem Gesicht gut stand, seine Augen jedoch strahlten etwas anderes aus.
"Jeden Morgen früh aufstehen, körperliche Ertüchtigung und so Sachen. Soldatenleben im Kindesalter eben. Ich will mich ja nich' beschweren, hat mir am Ende doch geholfen, aber in dem Moment gab es nichts mehr, was mich mehr angekotzt hat als das ganze Zeug. Ich hatte überlegt wegzulaufen, aber dann hab' ich wieder in dieses dumme Gesicht von Filudan geschaut und hab mir gesagt, wenn der Idiot das schafft, dann schaff ich das auch. Ganz im Ernst, das war damals mein einziger Antrieb. Von morgens bis abends hieß es nur Ausbildung. Sein Reich verteidigen, das war alles was in Berels Augen wichtig war. Die Errungenschaften unseres ruhmreichen Volkes bewahren und sie davor schützen in minderwertige Hände zu fallen. Anfangs war es schwer sich damit abzufinden, dass es genau das sein musste wofür ich mich meine gesamte Kindheit und Jugend von dem habe auslaugen lassen. Ich sage dir, endlose Märsche und Läufe mit Gepäck. Klettern. Kämpfen. Wunderbar. Am liebsten hatte ich dann ja noch die so genannte Schule. Meine Fresse, so viel überflüssigen Mist geballt in Worten hab' ich selten gehört. Jeden verdammten Tag hat uns ein Lehrer mit unnützem Wissen vollgestopft. Wenns nach mir gegangen wäre, hätte ich beim lesen und schreiben Schluss gemacht. Ganz ehrlich."
Für einen Moment unterbrach Riân seine Ausführungen und kratzte sich am Kopf an einer Stelle wo seine Haare unter der Kopfbedeckung hervortraten. Sein verbliebenes Auge strahlte eine schon lange nicht mehr verspürte Wärme aus die ihn eingenommen hatte. H'adriân hatte den Drang seine Schwester in den Arm zu nehmen, doch er beherrschte sich.
"Nun ja, dann gabs da noch meinen Bruder. Was habe ich ihn gehasst. Bei allen Göttern, so sehr habe ich ihn gehasst, dass er so ziemlich der einzige Antrieb in der ganzen Scheiße war, die mich am weglaufen hinderte. Ich hab' mir einfach immer gesagt, bevor ich den Idioten nicht einmal in den Staub geschickt habe gehe ich hier nicht weg. Ganz im Ernst, Filudan war so viele Jahre älter als ich, stellte sich aber bisweilen an wie ein verdammtes Menschenkind. Wie alt war ich? Vielleicht 16 oder 17 Jahre alt, als er die heimische Ausbildung beendete und wie von seinem Vater gewünscht in die Armee eintrat. Bevor der Depp ging habe ich ihn zu einem Duell herausgefordert. Mit echten Waffen. Denn nur mit echten Waffen spürt man die Anspannung des Kampfes, auch als Kind. Alles andere ist für Schwächlinge und genau so einer war Filudan. Vollkommen überheblich kündigte er seinen Sieg an. Wir trafen uns Nachts, denn Berel hätte das niemals zugelassen. Der Kampf endete in einem Sieg für mich. Ich schlug meinem sogenannten Bruder ein Ohr ab und schlug so den ersten Kampf in meinem Leben. Siegreich."
Wieder machte H'adriân eine Pause und fasste die Hand seiner Schwester in deren Gesicht er überschwänglich glücklich schaute. Für ihn war es etwas besonderes gewesen. Etwas so besonderes, dass Riân diesen Tag als einen der glücklichsten in seiner Vergangenheit bezeichnete.
"Die mag es womöglich nicht so vorkommen, doch für mich war dies einer der wichtigsten Tage meines Lebens. Der Tag des ersten Kampfes. Für einen Krieger ein wichtiges Ritual. Arycon stand mir an diesem für mich wegweisenden Tag bei und ebnete für mich den Weg als Krieger. Natürlich war Berel und Aîna das fehlende Ohr Filudans aufgefallen, doch der Feigling konnte sich seine Niederlage gegen mich nicht eingestehen und so kam seine Schmach noch nicht ans Licht. Auch wenn ich hin und wieder mit mir rang es nicht einfach zu erzählen. Doch was hätte das mit sich gebracht... Wer weiß. Kurz bevor ich selber in die Reihen der Krieger unseres Volkes ging erzählte ich es ihm. Aber soweit sind wir ja noch gar nicht! Jedenfalls ging Filudan zur Armee und ich blieb als einziger übrig. Ich war mittlerweile auch schon älter und Berel zog die Zügel noch mehr an. Oh Gott habe ich rebelliert, doch damals war ich nicht stark, nicht gut genug dafür mich mit ihm zu messen. Berel war ein hervorragender Krieger und zum weglaufen war ich zu stolz. Also blieb ich, unterzog mich seinem Training, was nun vermehrt den Schwerpunkt auf Kampfkunst legte. Sicher ich hatte noch Schule und diesen ganzen Müll, aber das war für mich alles zweitrangig. Ich brauchte kein Wissen über irgendwelche mathematischen Formeln und abstrakte physikalische Vorgänge. Nerviges Laster unseres Volkes, wenn du mich fragst. Überall nur Ingenieure und Handwerker. Schwaches Volk, fixiert auf Technik, viel zu sehr abgelenkt von allem was wirklich im Leben vor sich geht. Zu weit entfernt von allen Gefahren. Einfach schwach. Naja, Berel sah das anders und damit waren die Würfel gefallen. Wie zuvor hieß es einfach jeden Tag früh raus, körperlich ertüchtigen, Schule und dann Kampfkunst. Immer und immer wieder, jeden verdammten Tag. Zeit für anderes hatte ich nicht. Zu mindest nicht wirklich. Freunde gab es keine richtigen. Ich kannte ja auch keine Sau. Die paar Idioten, die sich von meinem Ziehvater auch in Kampfkunst unterweisen ließen waren kindische kleine Versager. Keiner von ihnen nahm es ernst was sie taten und hielten nichts in Ehren. Für sie hatte ich nur Verachtung übrig und würde ich sie heute wiedertreffen, ich würde sie alle töten. Und zwar mit den Waffen über die sie sich lustig gemacht hatten. Bei Arycon, das meine ich so wie ich es sage. Widerliche Kreaturen, sie waren es nicht wert, dass Berel seine Zeit mit ihnen verschwendete. Doch auch ihn. Ich hasste ihn. Nie hatte ich vergessen wer meine leiblichen Eltern waren und nie hatte ich dich vergessen! Niemals. Immer war ich mir bewusst, dass es Soldaten waren wie er, die uns trennten, unsere Eltern töteten und einsperrten und gleiches mit unseren Freunden taten."
H'adriân ballte die Hände zu Fäusten, dass der lederne Handschuh knarzte.
"Vermutlich wusste er es. Aîna, meine Ziehmutter wusste es auf jeden Fall und ich konnte spüren wie ihre Angst mit jedem Tag den ich alterte stieg. Für sie hatte ich nie viel übrig, doch sie war es die mir essen gab und wer beißt schon die Hand die einen füttert... Zu Mindest bis man sich selbst versorgen kann. Ich sage dir, ich wurde älter und älter und umso mehr wurde mir bewusst wie groß der Hass in mir war, den ich mein ganzes Leben mit noch nie jemandem teilen konnte. Es gab einfach niemanden der es wert war mich als seinen Freund zu bezeichnen. Und so ging es weiter. 30 Jahre zählte ich nun. Die schwerste Zeit meines Lebens hinter mir gelassen. Ich war ein Mann. Das ganze Leben dafür genutzt meine Kenntnisse in der Kampfkunst zu verfeinern und sie doch nur einmal wirklich benutzt. Nur ein einziges Mal. Gegen Filudan. Wie er ging ich zu den Kriegern unseres Volkes. Was sollte ich auch anderes tun? Kein Handwerk interessierte mich außer das eines Kämpfers und auch war es das was ich mein ganzes Leben tat. Es war vermutlich die einzige Enttäuschung die meinen Zieheltern erspart geblieben war was mich anging, denn ich war schon in diesem Alter eine Tötungsmaschiene und hätte mir Berel nicht Disziplin eingebläut und mir irgendwie vermittelt was Beherrschung ist, so wären schon viele bis dahin meiner Klinge zum Opfer gefallen. Jedenfalls tat ich was sie von mir erwarteten und ging zur Armee. Ohne ein Wort verließ ich meine so genannte Familie. Ich hatte nicht viel. Einen einfachen Lederbeutel mit ein paar Münzen, Kleidung, Proviant und ein einfaches Schwert aus der Waffenkammer meines Ziehvaters. Ich schrieb mich ein und erfuhr alsbald von einer geheimen Mission für die man Freiwillige suchte, die bereit waren ihr Leben zu riskieren und genügend Mut aufbrachten sich einer tödlichen Selektionsprüfung zu stellen. Ohne zu zögern tat ich das, was du dir vermutlich schon denkst, Schwesterherz. Freiwillig gemeldet hatte ich mich. Tja, diese Prüfungen hatten es in der Tat in sich. Ging ganz entspannt los mit einem einfach Eignungstest, der sich dann in eine verdammte Hölle verwandelte, ohne das einer von uns überhaupt wusste was hier vor sich ging. Anfangs waren das irgendwelche Fragebögen und merkwürdige Gespräche in dunklen Räumen. Meine Fresse ich habe mich da manchmal ernsthaft gefragt, ob die noch alle ganz dicht waren da. Jedenfalls eine Woche voller Fragen über die Vergangenheit und sonstige Ansichten über alles mögliche. Aber dann wurde ich nachts überfallen. Ich hab' gepennt und da kamen die plötzlich und verschleppten mich, setzten mich in irgendeine Zelle und folterten mich auf brutalste Weise.Ich wusste einfach von nichts. Ich saß ganze zwei Monate in diesem scheiß Knast bis man mir auch überhaupt nur die erste Frage gestellt wurde. Man wollte die Identität von den Leuten wissen die mir vorher die Fragen gestellt hatten in dem Eignungstest. Ich hatte natürlich nichts gesehen. Überall waren da Masken und es war dunkel. Es gab nich' mal die Möglichkeit irgendwas da rauszufinden. Und ich hatte echt keine Ahung, dass diese ganze Scheiße auch noch zu diesem Test gehörte. 3 Monate hab ich hinter Gittern verbracht und habe mich jeden Tag auf abartigste Weise foltern lassen, dann kam ein Elf zu mir. Der erste den ich seit Monaten mal ohne Maske gesehen hatte und der sagt ganz dreist zu mir ich hätte diesen Teil bestanden. Hätte ich mich nicht gefühlt als sei ne Gerölllawine über mich gerollt hätt' ich dem Schwein den Arsch aufgerissen, aber stattdessen kam ich zu einem Heiler der mich gesundpflegte und als ich wieder auf dem Damm war kam schon gleich der nächste Teil des Tests. Körperliches Auswahlverfahren haben die das genannt. Ich sage dir. So viel gerannt bin ich selbst bei Berel nicht wie da. Schwimmen, klettern und Hindernisparcours, die haben uns wirklich mit jedem Scheiß geplagt. Immer in Gruppen aus 20 Männern und Frauen die genau den selben Mist wie ich durchgemacht hatten. Im Gegensatz zu den anderen war ich ziemlich jung, hatte mich aber so wie es dann ausgeschaut hat ziemlich gut geschlagen. Jedenfalls bin ich auch durch den körperlichen Test gekommen und wenn du mich fragst um vieles leichter als diese Gefängnisnummer! Das beste war aber, dass immer noch niemand wusste was eigentlich der Sinn von dem ganzen Mist war und ja noch ein letzter Test vor uns stand. Dieser hatte den passenden Namen Überleben. Nach dieser Woche hieß es allerdings unter den verbliebenen nur noch Höllenwoche. Zu zweit wurden in einer uns völlig unbekannten Umgebung ausgesetzt. Mitten in den Bergen, abseits von allen Siedlungen unseres Volkes und der Auftrag war uns zum Fuße des Berges durchzuschlagen und zu überleben. Dort, so hieß es, würden wir dann eingesammelt werden. Meine Partnerin hieß Sîvir, übrigens. Sah nicht mal übel aus und hatte es durchaus in sich. Ich mochte ihre dominante Art der man sich irgendwie nicht entziehen konnte."
Riâns Grinsen wurde breiter und sein Blick vielsagend, doch etwas in eben jenem verriet auch das ungute Ende welches diese Expedition nehmen würde...
"Schade, dass sie es nicht geschafft hat... Wer weiß vielleicht hätte dann alles einen anderen Lauf genommen und du wärst jetzt Tante."
Aus seinem Grinsen wurde ein Lachen, das jedoch schnell erstarb und der alte, aristokratische Gesichtsausdruck wieder Oberhand gewann. Man sah Riân nicht an, dass es eine Zeit gab in der ihn dieser Zwischenfall sehr beschäftigte.
"Wir machten uns also auf. Stiegen so gut es ging den Berg hinab. Wir hatten beinahe nicht dabei. Ein bisschen Verpflegung, jeder ein Messer. Mehr hatten wir nicht. Vermutlich hätte das auch gereicht, doch unsere netten Prüfer hatten einige Überraschungen für uns bereitgestellt. Zuerst dachten wir unsere Verfolger wären lediglich Beobachter, die unsere Leitung dokumentierten, doch schon am zweiten Tag wurde uns schmerzlich bewusst, das dem nicht so war, als es plötzlich einige Pfeile zu hageln begann. Nur mit Glück gelang es uns die fürs erste abzuhängen ohne Verletzungen davon zu tragen, doch es dauerte nicht lange uns sie nahmen wieder unsere Spur auf. Schon am dritten Tag wusste wir, dass wir in diesem Katze und Maus Spiel nicht lange überleben würden. Also haben wir uns beschlossen uns unseren Verfolgern in einem kleinen Hinterhalt in den Weg zu stellen. Zwar kannte niemand von uns die Umgebung und ich hatte keine Ahnung von Hinterhaltstaktiken. Sîvir allerdings war schon einige Jahre in der Armee und so ordnete ich mich ihr unter, auch wenn ich es erst gehasst habe. Nur so hatten wir eine Chance. An einem Talkessel kurz oberhalb der Baumgrenze trennten wir uns und legten falsche Spuren so gut es ging. Beinahe wäre es gut ausgegangen, denn zuerst folgten sie den falschen Hinweisen und gingen schließlich genau in die Falle. Aus dem Hinterhalt griffen wir vier verdutzte Krieger an und endlich kam ich zu etwas, dass ich konnte. Kämpfen. Innerhalb von Minuten hatte ich drei der vier Krieger getötet und der vierte war von Sîvir zu den Göttern geschickt worden. Gleichzeitig war es das erste Mal, dass ich jemanden tötete. Ich weiß nicht ob es hätte anders kommen können, doch ich war irgendwie von dem Erlebnis gefesselt. Zum aller ersten Mal ein Leben genommen, verstehst du? In diesem Moment war ich versteinert und achtete nicht auf das was um mich herum passierte. Es gab eine Nachhut, die wir übersehen hatten. Zwei weitere Krieger und am Ende war es Sîvir, die sich zwischen mich und einen dieser Soldaten warf und an meiner Statt von einem Pfeil durchbohrt wurde. So schnell wie es mir möglich war griff ich nach einem Schwert eines Toten und begab mich in Deckung. In diesem Moment ging alles so schnell. Mein Herz raste. Am ganzen Körper habe ich gezittert, dabei tat ich genau das was ich immer wollte. Und wie damals verspürte ich diese Angst, diese Angst als die Fremden kamen und uns holten, weißt du noch?"
Während H'adriân sprach veränderte sich zwar seine Stimme, doch in seinem Gesicht regte sich kein Muskel. Es war immer noch der selbe überhebliche Ausdruck. In seinen Worten jedoch Klang etwas mit. Selbsthass. Bedauern. Dieses Erlebnis hatte ihn verändert. Aus dem ambitionierten jungen Mann war an diesem Tag in diesem Moment ein Anderer geworden. An diesem Tag schwor sich Riân nie wieder Schwäche zu zeigen. Nie wieder, denn er gab sich und seiner Unaufmerksamkeit die Schuld an Sîvirs Tod. Der ersten Person, an der er nach so langer Zeit wieder Gefallen gefunden hatte. Wenn auch nur langsam, so war es doch da und es nagte an ihm.
"Ich habe die Angreifer getötet. Alle beide. Grausam. Das Spiel, so wie sie es spielten drehte ich um. Aus dem Jäger wurde der Gejagte. Sîvir hatte einen glatten Lungendurchschuss. Ich konnte nicht viel tun. Noch an Ort und Stelle wanderte ihre Seele ins Totenreich. Zuvor berichtete sie mir von sich, von ihrem Leben... und... und... nunja... nichts wichtiges eben. Das Ende vom Lied war, dass ich unten ankam und von einer Gruppe Kriegern empfangen wurde, die mir gratulierten. Ich wusste nicht ob ich sie hassen oder mich freuen sollte. Immer wieder sagte ich mir, dass sie der Grund für Sîvirs Tod waren, doch auf der anderen Seite wussten wir beide worauf wir uns einließen. Von Anfang an war uns klar, dass es ein lebensgefährliches Unterfangen werden würde und so beschloss ich mich mit meinem Erfolg abzufinden und sie so in Ehren zu halten. Ich mochte sie. Mehr als jede andere Person bis dahin in meinem Leben. Auch wenn ich sie nur drei Tage kannte, es war genug um mir die Kraft für das folgende zu geben und mir gleichzeitig eine unvergleichliche Erfahrung zuteil werden zu lassen. Halte Abstand zu emotionalen Bindungen. Bei dir mache ich allerdings eine Ausnahme, Schwesterherz. Familie bleibt Familie!"
H'adriân lachte und fuhr Asu'a über die Wange.
"Naja, ich habe also den Eignungstest bestanden und das gemeinsam mit 16 anderen. Wir wurden alle eingeladen zu einer geheimen Besprechung. Mit gerade einmal 31 Jahren war ich mit Abstand der Jüngste in der Runde. Du musst wissen, der Rest waren alles harte Kerle und auch Frauen. Die meisten sahen schon so aus, als ob sie notorisch zu Unbeherrschtheit neigen würden und anfangs hatte ich einen schweren Stand. Eigentlich dürft ich dir den ganzen Mist nicht einmal erzählen, aber da mir diese verdammten Halsabschneider alle scheißegal sind, kümmern mich auch ihre dämlichen Restriktionen nicht. Jedenfalls diese Besprechung... Es ging um die Aufstellung einer geheimen Institution des Militärs. Eine Art Spezialeinheit mit dem Auftrag Spitzel in den eigenen Reihen zu beseitigen. In den eigenen Reihen hieß in dem Fall in unserem Volk. Du weißt ja wie das mit unserer Technologie und Fremden ist. Niemand möchte dass unsere Geheimnisse ans Licht kommen und für die heiklen Angelegenheiten sollten wir ins kalte Wasser springen. Natürlich nach einer entsprechenden Ausbildung für die man extra unsere lila Freunde, die Shiín, zu uns in die Berge holte. In unserer Gruppe gab es mehr oder weniger vier Fraktionen und eben mich. Einmal ein paar hartgesottene Trottel, alteingesessene Kämpfer deren Narben ihre eigene Sprache sprachen. Mit denen hatte ich nie viel zu tun. Sie hielten mich für das Milchgesicht der Gruppe, was sich über die Zeit wohl nie wirklich änderte. Dann zwei Schwestern, scharfe Schnitten, die wohl nichts mehr liebten als sich und ihre Bögen. Sie waren umgänglich, nicht zu nervig, nicht abweisend, aber meine einzigen Freunde. Und zu guter letzt gab es dann noch sechs Kriegerinnen und Krieger von denen niemand wusste woher sie kamen. Die sagten nichts, ich habs irgendwann aufgegeben zu fragen... Aber alle samt waren sie gleich. Düstere Fressen, nie ein Wort gesagt. Pseudoabgeklärte Ärsche mit Hang zum Pragmatismus. Nichts für mich. Da hab' ich mir lieber mein eigenes Süppchen gekocht und nur Gesellschaft gesucht wenn es wirklich nötig war. Wenn das der Fall war, dann waren es immer die Schwestern. Du musst dir vorstellen, wir waren abgeschottet. Die Ausbildung fand in einem geheimen Lager irgendwo in den Bergen statt. Alle Verpflegung und Ausrüstung kam von außerhalb und man drohte uns erbarmungslos den Tod an, wenn man den Ort des Lagers preisgab. Auf jeden Fall lernten wir alles mögliche. Von Kämpfen mit allerhand Waffen über Schleichen, bis hin zu Investigationsmethoden und Gefangenenbefragung mit Folter. Natürlich auch das Überleben in allerhand Umgebungen, wofür wir auch ziemlich oft Ausflüge in Steppe, oder die dichten Wälder Taurrin unternahmen und dort im Verborgenen uns mit der Umgebung vertraut machen. Das war in der Tat nicht immer leicht. Besonders diese ganzen Geduldsspiele gingen mir stark auf die Nerven. Schleichen, Schlösser knacken und so ein Mist. Bis heute habe ich damit meine Probleme, das kann ich dir sagen. Im Dunkeln herumzuschleichen mag ja hin und wieder amüsant zu sein, ist aber nie so mein Fall gewesen. Was aber nicht heißt, dass es nicht nützlich wäre. Im Kämpfen konnte ich mir sogar einen Namen machen. Diese Shiín warn wahrhaftig gute Lehrer. Verdammt gute Lehrer. Es dauerte nicht lange, da wussten auch die arroganten Haudegen aus unserer Gruppe, dass ich nicht umsonst bei dieser Truppe war und ich denke ich lüge nicht, wenn ich mich über die Jahre zu einem der besten Kämpfern der Gruppe entwickelte. Vier Jahre vergingen und ich kam mir vor wie beim alten Berel und unter seinen Fittichen. Immer dieses frühe Aufstehen und von morgens bis abends reine Plackerei. Man könnte meinen ich ziehe so etwas an. Aber ich kann dir nur sagen man gewöhnt sich dran. Aussteigen war ohnehin unmöglich, da wir von diesem geheimen Unterfangen wussten und uns vermutlich nur der Tod ausreichend zum schweigen gebracht hätte in den Augen unserer Vorgesetzten. Und ich musste sowieso immer wieder an Sîvir denken und das sie für das gestorben war was ich in diesem Moment tat. Das allein gab mir schon genug Kraft um den harten Anforderungen des Trainings standzuhalten. Nach den vier Jahren allerdings änderte sich die Ausbildung ein weinig. Der Schwerpunkt wurde vom rein technischen in das mehr theoretische gelegt. Nur die täglichen Kampfübungen existierten weiter, doch an Stelle von Schleichen und dergleichen trat nun etwas anderes. Man könnte sagen: Jetzt wo wir das Handwerk beherrschten, versuchte man uns zu vermitteln wie man es korrekt an welcher Stelle einsetzt. Wir beschäftigten uns mit Charakteren von Elfen und Menschen und deren besonderen Auffälligkeiten. Wir sollten lernen unser Gegenüber richtig abzukochen, um geschickt und unauffällig an Informationen zu kommen. Vertrauen zu erwecken, oder etwas vergleichbares. Also ganz grundlegend jemanden hinters Licht führen. Das war gar nicht so einfach. Ich meine, ich hatte bis dato keine Erfahrung mit sowas. Die längsten Gespräche die ich in meinem Leben hatte waren Streitgespräche mit Berel und jetzt sollte ich unauffällig Vertrauen erwecken. Ich hab mich vielleicht angestellt, das hättest du sehen müssen und da kamen die Schwestern ins Spiel. Herâ und Kiwa waren ihre Namen und sie schien das alles sehr zu belustigen. Naja irgendwie kam es, dass ich jede freie Minute mit ihnen verbrachte und auch die wenige Zeit die wir in unseren Städten hatten. Immer wieder brachten sie mich in Situationen um das gelernte anzuwenden und ich schwöre dir, das war genau das was ich gebraucht hatte. Die beiden wickelten einfach jeden um ihren Finger und sie wurden zu wirklich guten Freunden."
H'adriân zeigte auf seine Kopfbedeckung.
"Das hatten sie mir zum Geburtstag geschenkt, kurz nach Beginn der Ausbildung. Aber ehrlich, ohne sie hätte ich in diesem Fall völlig versagt. Ich war aggressiv den Gesprächen zuvor, verkrampft. Es war mir irgendwie unmöglich nicht unfreundlich zu wirken. Sie änderten mich vollständig und verhalfen mir so auch in diesem Teil der Ausbildung zum Erfolg. Man könnte meinen ich bin wer ich heute bin durch sie. Nach einem Jahr war allerdings auch das beendet und offiziell am Ende dieser besonderen Ausbildung angekommen. Fünf Jahre insgesamt die ich beinahe ausschließlich im Kreis dieser sechzehn Personen, Ausbildern und sonstigen Mitarbeitern verlebt habe. Es wäre gelogen wenn ich sagen würde es war einfach. Nein, es hat mir in allen Bereichen viel abverlangt. Egal ob sie mir leicht gefallen sind oder nicht. Mit dem Ende der Ausbildung jedoch begann unsere aktive Zeit als Spitzel der obersten Krieger von uns Bergelfen. All das begann jedoch mit einer reichlich eigenartigen Mission, die bereits erste Verluste forderte. In den Augen der Oberbefehlshaber waren die Shiín, die unsere Kampfausbildung über wacht hatten nun überflüssig geworden und unsere erste Aufgabe bestand darin sich ihnen zu entledigen. Erst dann, so hieß es, wären wir würdig für die Interessen unseres Volkes eingesetzt zu werden. Doch diese lilanen Bastarde machten ihrem Ruf alle Ehre. Unsere Draufgänger waren die ersten, die zu den Waffen griffen und sie in einem überraschenden Angriff zu überwältigen gedachten. Sie waren zu einfallslos. Sie unterschätzten unsere alten Lehrer. Zwei von ihnen fielen unter ihren Klingen, der Rest floh. Halsüberkopf sind sie uns entgegengestürmt. Mir und den beiden Schwestern. Wir bildeten die Nachhut und sollten eingreifen falls etwas schief laufen sollte. Das tat es auch und wir griffen auch ein. Allerdings verloren Herâ und Kiwa dabei ihr Leben. Pfeile, die sonst immer das Ziel trafen verfehlten es und ich musste mit ansehen, wie sie den Katanas unserer beiden Lehrer zum Opfer fielen. Nur ich war noch übrig und machte mich bereits auf alles gefasst, doch entgegen aller Erwartungen forderten sie mich zu einem Duell auf. Einer nach dem Anderen. Mann gegen Mann. Ich war ihr eifrigster Schüler und mein Preis war der faire Zweikampf auf Leben und Tod. Ich habe gewonnen. Beide Kämpfe. Jedoch nicht ohne mein Auge dabei zu verlieren und mit gefährlichen Wunden in den Staub zu fallen. Doch ich habe es geschafft. Ich bin der Bestimmung gefolgt die Arycon für mich vorsah und ging den nächsten Schritt. Es dauerte zwar bis ich wieder auf die Beine kam und es dauerte noch länger bis ich mich an dieses vermaledeite fehlende Auge gewöhnt hatte, aber es funktionierte. Aus unserer siebzehn Mann starken Truppe waren lediglich dreizehn Geblieben und ausgerechnet meine einzigen Freunde waren unter denen, die es nicht schafften. Ich brauchte meine Zeit, um mich von diesem erneuten Verlust zu erholen, doch sagen wir ich habe im Laufe der Zeit einen recht großen emotionalen Abstand gewonnen. Es fiel mir leichter als man es sich womöglich vorstellt. Auszeichnungen bekam ich auch jede Menge und die Bezahlung war ohnehin nicht schlecht, auch wenn mich Geld zu diesem Zeitpunkt wenig interessierte. Es war nur mein Können, dass ich verbessern wollte. Auch unter uns Kriegern hatte ich nun endlich meinen Respekt erlangt. Niemand stellte meine Fähigkeiten im Nahkampf aufgrund meines noch jungen Alters in Frage. Komischerweise stieg es mir jedoch nicht zu Kopf... Jedes Mal wenn ich darüber nachdenke bemerke ich, wie sich mein Temperament im Laufe meines Lebens vermindert hat. Und mit ihm hat sich auch mein persönliches Empfinden geändert. Vermutlich war es einfach objektiver wie ich meinen Standpunkt betrachtete und nicht mehr von Hass und Zorn getrübt. Am Ende war es die Gelassenheit die mir Stärke gab und nicht aggressive Gedanken. Zehn Jahre habe ich gebraucht um diesen Grundsatz zu verstehen, die mir Berel einst gab als Junge. Und beinahe sechs Jahre waren vergangen, dass ich sie das letzte Mal gesehen hatte bevor ich mich wortlos ohne Abschied von ihnen gelöst hatte. Nicht, dass sie mir etwas bedeuten. Aber ich kehrte dann zu meinen Zieheltern zurück um mich zu bedanken für all die Lehren, ich aber niemals vergessen könnte wer meine wahren Eltern sind und ich sie immer mit deren verlust in Verbindung bringen würde. Berel respektierte ich als Krieger. Aîna hatte für mich nie existiert. Dieses Wissen brachte mich dazu ein wenig Nachforschungen anzustellen, während ich meinen Aufgaben als besonderer Späher für das Militär nachging. Je länger ich das tat, desto mehr kam ich mir vor wie einer der Soldaten, die mich einst selbst von Zuhause holten und in die hiesige Gesellschaft zwängten. In der Tat machte ich anfangs nichts anderes als Schmugglerringe auffliegen zu lassen und Hehler zu beseitigen. Eben alles wofür man verdeckt operierende Krieger benötigt. Sicher kam es auch hin und wieder vor waghalsige Menschenabenteurer auf der Suche nach unseren Geheimnissen ausfindig zu machen und zu töten, doch je länger ich all das tat, umso mehr wurde mir klar wie trivial diese Aufgabe doch war. Und gerade an dem Punkt bei der meine Untersuchungen bezüglich der Peiniger unserer leiblichen Eltern an einem toten Punkt ankamen, begannen sich die Aufgaben langsam zu verändern. Vermehrt wurden eigene Leute das Ziel von unseren Operationen und deren Forschungsergebnisse über allerhand Dinge rückten in das Interesse unserer Kommandanten. Erst fiel es gar nicht auf, doch irgendwann machte es mir schon zu denken, dass beinahe jede Beschattung, jede Extraktion von Informationen von Wissenschaftlern aus jedem Bereich unseres Volkes das Ziel unserer Operationen wurden. Wir sollten keine Fragen stellen und anfangs tat ich das auch nicht, doch irgendwann lautete mein Auftrag von einem renommierten Schmied aus Yath-Zuharrá die Zusammensetzung einer besonderen neuen Metalllegierung zu erbeuten, als ich aus dem verborgenen ein Gespräch vernahm. Ein Mann verkaufte diesem Schmied ein Schwert, dass mir merkwürdig bekannt vorkam. Du hättest es auch erkannt. Es war die alte Waffe unseres leiblichen Vaters! Zuerst habe ich gedacht mein verbliebenes Auge würde mir einen Streich spielen aber dem war nicht so. In der Tat war das Schwert unseres Vaters irgendwie in den Besitz dieses Mannes geraten. Natürlich ging ich der Sache auf den Grund. Ohne aufsehen zu erregen und über eine Reihe von Befragungen kam ich schließlich an einen Namen, der laut einer meiner Quellen zur Zeit unserer Entführung im Besitz dieser Klinge gewesen sein soll. Almôn. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht wer diese Person war, doch man versicherte mir dass man in den Archiven des Militärs mit Sicherheit einige Aufzeichnungen über ihn finden würde. Vollkommen unbemerkt gelang ich an die nötigen Berechtigungen um an Berichte über vergangene Aufträge zu kommen und tatsächlich, du wirst es nicht glauben, war dieser Almôn der zu jener Zeit das Kommando gegen die Bande unserer Eltern führte. Natürlich stöberte ich weiter. Der Name Almôn tauchte jedoch immer seltener auf. Immer höher wurde sein Rang und irgendwann vor einigen Jahren, ungefähr zu der Zeit als sich die Aufträge von unserer Truppe so veränderten tauchte sein Name nicht mehr in den Aufzeichnungen auf. Der letzte Eintrag belief sich auf eine Versetzung in irgendeine unbedeutende Abteilung der nördlichen Verteidigungslinie im Bereich der Wartung. Ziemlich ungewöhnlich für einen derart hohen Rang, was mich natürlich in den hohen Norden unseres Reichs führte, doch oh Wunder, dort kannte man keinen Almôn! Niemand hatte von ihm gehört und sein Posten hatte irgendein fettbäuchiges Bürokratenschwein inne. Noch immer war mir nicht klar wohin das alles führen würde und wieder war ich an einem toten Punkt. Meine Ermittlungen jedoch waren scheinbar nicht unbemerkt gewesen und eines Tages führte man mich mit irgendeinem Vorwand zu meinem Kommandanten, der sich in netter Begleitung befand. Es war Almôn höchstpersönlich der dort auf mich wartete. Natürlich mit einigen Soldaten. Es musste ja so kommen und man fragte mich natürlich nach meinem besonderen Interesse an Almôn, obwohl man natürlich von meiner Herkunft wusste und so natürlich vermutlich auch von meinen Intentionen. Mich interessierte natürlich brennend was dieser Almôn ausgefressen hatte, dass er seine Spuren so verwischt hatte und so fragte ich einfach. Am Ende stellte sich raus, dass er unsere Einheit übernommen hatte und mit unseren Aufträgen eine Menge Geld zu verdienen schien. All diese neuen Erkenntnisse die wir für ihn besorgten trugen unwissentlich zu seinem Erfolg bei un bereicherten ihn und seine Komplizen unheimlich und das alles unter den Augen vom militärischen Oberkommando. Nachdem er fertig war wollte er mich töten, doch ich kann dir versichern, er hatte sich den falschen ausgesucht und es vor allem versäumt mir meine Waffen abzunehmen. Sie hatten wohl gehofft ein einzelner Pfeil würde mich zu Arycon schicken, aber der Schütze war lausig. Am Ende hat er mir nur unangenehm in den Trapezmuskel geschossen, nichts was mich aufhalten würde. Ich machte kurzen Prozess mit dem Schützen und den beiden lausigen Soldaten, die sich mir in den Weg stellten. Da stand ich plötzlich vor demjenigen dem ich das alles zu verdanken hatte. Die scheiß Kindheit, den Verlust von dir, von unseren Eltern. Alles in mir Schrie danach ihn zu töten, aber ich entschied mich anders. Der Tumult hatte Wachen alarmiert und es war taktisch klüger ihn als Geisel zu nehmen. Ich hatte nicht vor mein Leben einfach wegzuschmeißen, ich hatte zum ersten Mal ein relativ freies Leben und das wollte ich nicht aufgeben. Ich war gerade einmal 39 Jahre alt. Jung und knackig, wenn du verstehst was ich meine. Also hab ich ihm das Messer an die Kehle gehalten und gesagt, dass ich ihn töten würde wenn sich auch nur einer rühren würde. Und ich schwöre dir ich hätte es getan. Doch damit wäre auch nichts gewonnen. Vermutlich würde sein Platz von einem Anderen eingenommen werden und das ganze Spiel würde einfach weiter seinen Lauf nehmen. Nun ja. Und ich, ich wäre vermutlich tot. Doch die Wachen waren unerfahren, ängstlich sie ließen mich passieren. Bis vor die Tore und noch weiter. Dort war ich wieder allein mit Almôn. Ich ritzte ihm die Namen unserer Eltern auf die Stirn und verschwand. Mir war klar, dass meine Zeit beim Militär vorbei war, wenn ich keinerlei schlagkräftigen Beweise gegen seine Aktivitäten hervorbringen konnte, also tauchte ich unter. Ich tauchte unter mit all jenem Wissen, was mir einst von dieser Einheit vermittelt wurde. Sogar einen neuen Namen legte ich mir zu. Karîm. Ich hatte sehr viel Geld verdient über die Jahre und ich hatte es nie angerührt. Warum auch? Beim Militär gab es Unterkunft und Verpflegung. Mehr hatte ich, abgesehen von einigen waffentechnischen Spezifikationen, nie gebraucht! Tja, ich besorgte mir eine Bleibe, knüpfte Kontakte und versuchte Beweise für Almôns Vergehen zu finden. Um mich herum suchte man bereits nach meiner wahren Identität. Natürlich im Verborgenen. Vermutlich sah man einerseits die kriminellen Aktivitäten in Gefahr und andererseits war ich ein Deserteur, der auch von offizieller Stelle gesucht wurde. Denkbar schlechte Situation, denkst du vielleicht, was es mit Sicherheit auch war. Jedoch dauerte es nicht lange, da bekam ich Hilfe. Zwar mehr oder weniger zufällig, aber ich bekam Hilfe. Scheinbar hatte ich meine Spuren nur unzureichend verwischt. Wieder einmal. Doch auch meine ehemaligen Kameraden waren bereits dabei mich aufzuspüren und als man mir gefährlich nahe kam, beschloss ich Kontakt aufzunehmen und ihnen, meinen alten Kameraden, mein Wissen offenzulegen. Es glückte. Ich überzeugte sie und gleichzeitig vervollkommneten sie meine Tarnung. Es ging natürlich niemand davon aus, dass sie insgeheim die Seiten gewechselt hatten und so verwischten sie einfach jede Spur auf die sie von offizieller Seite angesetzt wurden. Nebenbei waren sie auch gleichzeitig eine hervorragende Ergänzung in meinem Bestreben Almôn auffliegen zu lassen und seiner gerechten Strafe zukommen zu lassen. Mit der Zeit verdichtete sich das Netz aus Informationen immer mehr und wurde schon alsbald erdrücken für den Verbrecherring in der Führungsebene meiner ehemaligen Einheit. Und das, ohne dass irgendjemand etwas bemerkte. Als es soweit war, stellte ich mich einfach den offiziellen Behörden, legte unter ihrem Schutz die Beweise vor und sah zu, wie Almôn hingerichtet wurde. Und mit ihm drei weitere Paktierer. Das Angebot wieder einzusteigen lehnte ich dankend ab. Ich hatte Gefallen gefunden an diesem verdeckten Leben, an den Kreisen von Menschen, denen ich dort begegnete und beschloss dort zu bleiben. Ich musste gefühlt tausend Verschwiegenheitsschwüre abgeben und so verschwand ich auf eigenen Wunsch unbemerkt von der Bildfläche. Ich glaub' nicht dass meine Vorgesetzten damit zufrieden waren, doch aus Dankbarkeit tötet man glücklicherweise nicht. Nun ja... in manchen Situationen zu Mindest. Da stand ich nun, 41 Jahre jung und das einzige was ich hatte war ein bisschen Erspartes, meine Waffen und Tatendrang. Wie schon gesagt, diese Untergrundgeschichte reizte mich und du würdest nicht glauben was es für einen dunklen Markt in unserem Reich gibt. Ich traf dort auf einen Beruf, eine Art besondere Profession, die mir sehr zusagte. Man nennt sie Löhner, oder einfacher gesagt auch einfach Mietklinge. Ein interessantes Metier, muss ich zugeben, mit interessanter Gesellschaft. Es war nicht leicht in dem ganzen illegalen Wirrwar Fuß zu fassen, doch nach einigen kleinen Aufträgen aus abgewrackten Kneipen am Stadtrand unserer schönen Hauptstadt, wurde eine Gruppe von solchen Löhnern auf mich aufmerksam. Ich sah es als Chance und ließ mich in ihr Netzwerk einspannen und bekam nach und nach immer mehr Zugriff auf ihre Logistik. Also geheime Unterschlüpfe, Lagerräume und nützliche Dienstleistungen wie Giftmischer oder ähnliches. Der Preis war lediglich ein kleiner Obolus nach jedem erledigtem Auftrag. Dabei ging es schon manchmal richtig zur Sache. Auftragsmorde waren nicht selten, wenn auch nicht konventionell. Du musst wissen es gibt auch Löhner die Tötungsaufträge nicht annehmen und behaupten sie wären keine Mörder. Ihr Aufgabenbereich besteht dann aus Nachrichtenübermittung, Schmuggel von Waren in allen vorstellbaren Mengen oder einfach Informationsbeschaffung oder deren Manipulation. Alles hochinteressant und genau das, was ich brauchte. Die Abneigung von vielen Kollegen zu töten brachte mich in ein Metier, dass recht dünn besetzt war und somit besser bezahlt. In der Tat, ich lebte und lebe immer noch nicht schlecht! Du kannst die nicht vorstellen wie viel manche Leute für den Tod von Rivalen bezahlen! Ich hatte nie damit ein Problem andere Bergelfen oder Menschen oder was auch immer umzulegen. Arbeit ist eben Arbeit. Naja nach und nach wurde ich gefragter weil meine Methoden, nun nennen wir es subtil und effizient waren. Besser organisiert als die meisten meiner Konkurrenten... Aber wer konnte ihnen das auch verübeln, immerhin hatte ich auch eine nützliche Ausbildung und die besten Lehrer! Wie dem auch sei verließ ich dann die Organisation und beschloss mich selbstständig zu machen. Zu allen für mich wichtigen Personen hatte ich bereits persönliche Vertrauensverhältnisse aufgebaut und so war die lästige Struktur dieses Zusammenschlusses mir nicht mehr von Nutzen. Meine Aufträge erhielt ich ohnehin schon in 90% der Fälle über persönliche Kuriere und das mache ich prinzipiell bis heute, Schwesterherz. Ich tue das, was andere von mir wollen. Ganz gleich was, nur die Bezahlung muss stimmen! Wenn ich gerade nicht damit beschäftigt bin mich um fremde Angelegenheiten zu kümmern, widme ich mich meist einfach meinem persönlichen Training. Ich habe ein kleines Haus am Stadtrand. Mir fehlt es soweit an nichts. Von Reichtum kann man zwar nicht sprechen, doch mein Vermögen ist wohl nicht unerheblich möchte ich anmerken."
H'adriâns verbliebenes Auge blitzte etwas stolz auf und sein Gesichtsausdruck wurde noch aristokratischer.
"Das wars eigentlich! Ich mache das jetzt schon einige Jahre und schaue was für Zufälle die Zukunft bringt und wenn es weiter solche Zufälle regnet wie unsere Begegnung, würde ich sagen steht der Weltherrschaft nichts mehr im Wege, Schwesterchen."

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