Profil von Silwith

Benutzeravatar
Avatar: Negshin

Profil

Benutzername:
Silwith
Alter:
30
Gruppen:

Charakter

Name:
Silwith Kaldȳrr
Alter:
76
Rasse:
Eisdämon
Heimat:
Zuhandal-Kette
Aufenthaltsort:
Das Gebirge
Waffen:
Bergelfenlangschwert

Steckbrief

Bild

Aussehen (menschliche Form)
Silwiths menschliche Form mag auffällig sein, doch ist sie im Vergleich mit vielen anderen Dämonen kaum der Rede wert. Er misst gerade mal 186 Zentimeter, geradezu klein für einen Dämonen und nicht viel größer als ein Mensch der Nordreiche. Eigentlich gleicht er eher einem Elfen, als einem Menschen, denn sein Körper ist von schlanker, fast etwas zerbrechlich wirkender Statur und auch sein Gesicht hat eher einen sanften Schwung, als markante Formen, obwohl dies aufgrund seines allgemein jugendlichen Aussehens weniger auffällig sein mag, während seine Ohren zwar etwas spitzer zulaufen als die eines normalen Menschen, aber hier bei weitem nicht an die normale Form der Elfenohren herankommen und dadurch irgendwie nie so ganz zu passen scheinen. Sein Haar, unter dem seine Ohren meistens verborgen liegen, lässt sich kaum einer anderen Rasse zuordnen, schimmert es doch in einem sonderbaren Blau verschiedener Töne, die sich mitweilen verändern und sein Haar so beinahe lebendig wirken lassen. Seine Augen sind derweil von einem gleichbleibenden, unglaublich hellem und reinem Blau und Personen die direkt in sie hineinschauen haben zumeist das Gefühl in ein reines Eismeer zu blicken, sodass ihnen ein kalter Schauer über den Rücken läuft.
Auffallend ist auch seine blasse Hautfarbe, die jedoch immer eine kleine Nuance von einem ungesund wirkenden Ton entfernt zu sein scheint, außer wenn er sich aufregt, kurz davor steht die Kontrolle zu verlieren oder sich zu verwandeln, in diesen Fällen hellt sich seine Haut weiter auf, je nach schwere des Zustandes bis ins tatsächlich Weiße und seine bläulich schimmernden Adern werden sichtbar und beginnen gar, aufgrund der Magiepartikel im Blut, ein schwaches Licht abzustrahlen, während seine Augen gar intensiv zu leuchten beginnen und ihn so kaum mehr menschlich aussehen lassen. Seine Haut ist dabei größtenteils makellos, lediglich eine durch Magie verursachte Nabe auf der rechten Halsseite, die sich ein Stück bis auf die rechte Wange hinaufzieht durchbricht dieses Bild. Sie ist jedoch nur dünn und wirkt mehr wie ein Riss in einem Stein, denn wie eine normale Narbe
Seine Kleidung ist von hoher Qualität, aber eher schlicht gehalten, als unterste Schicht trägt er bequeme Sachen, ein schmuckloses Hemd und eine normale Hose, Socken und Unterwäsche, darüber schmieg sich eine leichte Lederrüstung, die vor kleineren Angriffen zu schützen vermag und vor allem Schultern, Unterarme und Beine verstärkt schützt, dazu kommen hochwertige, teils mit Metall verstärkte Lederstiefel und Handschuhe, welches beides von seinem Ziehvater magisch verstärkt wurde und daher besonders haltbar und für lange Reisen geeignet ist. Hinzu kommt nur noch ein Gürtel, den ein Zeichen aus der alten Sprache ziert aus der sein Name stammt, das eben Diesen darstellt.
Über diesen Sachen trägt er dann noch einen Mantel, dessen Kapuze er nur selten über den Kopf zieht, der aber die restliche Kleidung recht gut vor übermäßiger Verschmutzung schützt.
Eine Broche seines Ziehvaters, in der Form eines Wolfes, ist das Einzige was man als Schmuck bezeichnen könnte und dient dazu den Mantel zusammenzuhalten, während er auf dem Rücken, zumeißt unter dem Mantel, sodass nur das Heft offen zu sehen ist, seine einzige sichtbare Waffe, ein Langschwert das ihm ein Bergelf zum Dank schmiedete, trägt.

Aussehen (dämonische Form)
Silwiths Körper verändert sich in seiner Dämonenform eher in Details, am auffälligsten sind dabei wohl die Flügel die ihm wachsen. Während die bei seinem Vater, einem Luftdämon, vielleicht noch für gezieltes Gleiten gereicht haben mochten, so sind sie bei ihm aufgrund der Vereisungen, die sich über seinen kompletten Körper und insbesondere auch die Federn der Flügel ziehen, für solche Dinge ungeeignet, im besten Fall kann er durch das Ausbreiten der Flügel noch einen tiefen Sturz abfangen. Die Federn selbst sind dabei ungewöhnlicherweise pechschwarz, lediglich an den Rändern schimmern sie aufgrund des Frosts der sie überzieht weißlich.
Obwohl er nicht Fliegen kann haben auch seine Flügel trotzdem einen Nutzen, denn sie sind sehr beweglich und können von Silwith als eine Art Schild verwendet werden. Obwohl er die Verletzungen spürt und sie die Flügel bei Angriffen in größerer Zahl auch in dieser Schutzfunktion beeinträchtigen können, sind sie weit weniger schlimm als eine Verletzung seines Körpers selbst, zudem heilen die Flügel, vor allem während er in seiner menschlichen Form ist und sie nicht sichtbar sind, relativ schnell.
Die Zweite größere körperliche Veränderung sind die Hörner die ihm in dieser Gestalt wachsen, diese schimmern aufgrund ihrer Durchsetzung mit Magiepartikeln blau und schwingen sich filigran von seinen Schläfen nach oben, wo sie etwa zwanzig Zentimeter über seinem Kopf in scharfen Spitzen enden. Obwohl die Hörner kunstvoll Aussehen und eher schmal sind sollte man sie nicht unterschätzen, sie sind durchaus widerstandsfähig und theoretisch durchaus in der Lage selbst eine Plattenrüstung zu durchschlagen und schwerste Verletzungen anzurichten, obwohl diese Art des Angriffs sehr situationsbedingt und daher nur sehr schwierig einzusetzen ist. Dabei sind sie natürlich nicht unverwundbar, einen schweren Zweihänder oder eine Streitaxt würden sie wohl kaum überleben.
Das erste was sich ändert wenn er sich in seine Dämonenform verwandelt ist derweil auch das unauffälligste, ist der Körper in seiner menschlichen Form noch eher zierlich, so sorgt die Verwandlung dafür das er nun eher wie ein durchtrainierter Krieger wirkt, ein Teil seiner Schnelligkeit geht durch die zunehmenden Muskeln verloren, doch die körperliche Stärke steigt so, nach humanoiden Maßstäben gemessen, stark an und kaum einer wird in dieser Form noch einen Schlag von ihm riskieren wollen, selbst wenn man davon absieht das seine Nägel wachsen und sich so zu scharfen Klauen entwickeln, die im Kampf einigen Schaden anrichten können.
Als letztes sollte zudem sein Blut genannt werden, kann dies schon in seiner menschlichen Form in bestimmten Situationen ein schwaches Licht absondern, so wird dies in seiner dämonischen Gestalt regelrecht extrem, jede Ader die sich nahe der Haut befindet, gibt nun ein blaues Leuchten ab, was ein Verstecken in seiner dämonischen Form vor jedem einigermaßen intelligenten Wesen quasi unmöglich macht.

Waffen
Im Grunde ist natürlich die Magie seine Waffe, doch von dieser abgesehen besitzt er auch ein Langschwert, geschmiedet von einem Bergelfen dem er einmal das Leben rettete. Der Elf war ihm vollkommen egal, tatsächlich war es schlicht ein unglaublicher Zufall das er den Mann rettete, aber es war geschehen und der Elf sah sich in der Schuld, weshalb er ihm ein Schwert nach Maß schmiedete. Es ist schmucklos aber doch elegant und effektiv, zudem für ein Schwert dieser Art recht leicht, wodurch es sich gut für einen eher schnellen Kampfstil eignet. Obwohl er solch eine Waffe der Magie als, in jeder Weise, unterlegen betrachtet zollt er der Handwerksarbeit einen gewissen Respekt und muss zugeben das es praktisch, denn Magie ist auffällig und für viele Situationen mehr als benötigt würde und in solchen Situationen ist es gut ein Schwert dabei zu haben, das man einigermaßen zu benutzen weiß.

Charakter
Silwiths Charakter ist für eine Dämonen wahrscheinlich recht ungewöhnlich, obwohl er das nicht genau sagen kann, kennt er doch keine anderen, aber die Bosheit und Herrschsucht, Wörter die bei den anderen Rassen schnell fallen wenn das Thema auf die Dämonen kommt ist ihm nicht zueigen. Daraus sollte man nicht schließen das er ein netter Kerl sei, die Arroganz die den meißten Dämonen angeboren ist besitzt auch er, er ist sich sicher allen Nicht-Dämonen überlegen zu sein und ganz sicher ist ihm niemand außer er selbst wichtig, doch weder hat er den Drang irgendwen zu beherrschen, noch ist er jemandem gegenüber grundsätzlich Boshaft eingestellt. Andererseits würde er jede Person töten, sofern ihm das einen Vorteil bringt, doch das wäre eher pragmatisch und nicht aus einem Drang zu Brutalität oder aus Bosheit heraus. Sollte ein solcher Fall eintreten legt er dementsprechend keinen besonderen Wert darauf jemanden zu schützen, wenn eine unbeteiligte Person bei einem Kampf zu Schaden kommt oder auch stirbt tangiert ihn das nicht und er würde sich schon garnicht zurückhalten und dadurch ein Risiko eingehen nur um Unschuldige zu schützen, insofern könnten die sozial verbundenen, anderen Wesen ihn villeicht als Böse betrachten, da er sich nicht um das Wohlergehen anderer schert.
Bezeichnend für seine Persönlichkeit ist aber eigentlich eher seine fast kindlich wirkende Neugier, wären ihm die Gefahren nicht genau bewusst gemacht worden so wäre er wahrscheinlich schon vor vielen Jahren in die weite Welt hinausgezogen um all das zu erkunden das er bisher nicht sehen konnte, doch auch wenn ihm egal wäre wenn jemand aufgrund seiner mangelhaften Kontrolle über sich selbst und seine Magie zu Schaden käme hat ihm sein Ziehvater bevor er starb zumindest diese eine Sache eindeutig klar gemacht: Wenn du nicht verbergen kannst was du bist, werden sie Angst vor dir haben und umso größer ihre Angst wird, umso eher werden sie sich wie ein in die Ecke getriebenes, wildes Tier verhalten und auch ein Dämon kann sterben wenn es nur genug Angreifer gibt die ihn töten wollen. Obwohl er in den letzten Jahren feststellen konnte wie viel mächtiger als normale Wesen er ist bleibt er lieber Unauffällig, er neigt jedoch dazu Personen die ihn bestehlen oder anderweitig benachteiligen wollen auf recht brutale Weise zu töten. Andersherum sieht er es jedoch als sein Recht an andere Wesen zu belügen oder zu bestehlen um seine eigene Situation zu verbessern, sein Gerechtigkeitssinn bezieht sich allein auf sich selbst.
Durch die Tatsache das er, aufgrund dieser eindringlichen Warnung, den Kontakt zu anderen Personen immer eher gemieden hat könnte er auf andere Personen manchmal merkwürdig wirken, natürlich gab es notwendige Kontakte, zumeist mit Bergelfen, doch die Feinheiten anderer Kulturen und viele eigentlich alltägliche Dinge sind ihm fremd, wodurch er manchmal ein wenig wie ein Kind ist, das gerade die Welt entdeckt, doch im Grunde trifft das ja auch irgendwie zu. Doch auch hier zeichnet ihn seine Vorsicht aus, obwohl er unglaublich neugierig ist sollte man nicht annehmen das er leicht zu manipulieren wäre, tatsächlich ist er eher misstrauisch und vertraut niemandem außer sich selbst.
Seinen größten Wunsch, die vollständige Kontrolle über sich selbst, verfolgt er bereits seit vielen Jahren durchaus diszipliniert, doch die erlangte Kontrolle über sich selbst ist trügerisch, denn dadurch das er die Gesellschaft anderer Wesen kaum kennt, gibt es viele Situationen in denen er sie verlieren könnte. Doch nach all der Zeit wird auch der Wunsch die Welt zu erkunden immer stärker und langsam hat die eingebläute Vorsicht abgenommen und dem Drang loszuziehen immer weiter Platz gemacht. Ein Grund warum er überhaupt in die Welt hinausziehen kann ist wohl auch seine Intelligenz, er lernt sehr schnell und ist gespannt auf jedes Wissen das er erlangen kann.


Fähigkeiten
Silwiths offensichtlichste Fähigkeit ist natürlich seine magische Begabung, relativ problemlos kann er Zauber wirken die selbst erfahrene Elfen in Jahrzehnten nicht zu lernen vermochten, doch natürlich kosten diese Zauber auch ihn Energie und die vergleichbar einfache Anwendung verleitet schnell dazu eben Diese viel zu achtlos abzugeben. Hinzu kommt das seine große magische Begabung auch ein Risiko ist wenn sie unkontrolliert hervorbricht, wobei für ihn weniger die Zerstörung die er dadurch anrichten könnte ein Problem darstellt sondern seine Wehrlosigkeit wenn die Magie verbraucht und er nicht mehr fähig ist sich zu verteidigen. Wie bei einem Dämon üblich beschränkt sich seine Magie dabei auf das Element Wasser, selbstverständlich mit großer Affinität zu dessen kältester Form, weshalb er große Wärme als unangenehm empfindet, obwohl er sich durchaus an ein Feuer setzen kann oder wohl auch durch eine Wüste wandern, doch würde er in diesem Fall unbewusst Energie aufwenden um seinen Körper auf einer angenehmen Temperatur zu halten, was ihn weiter schwächen würde. Anders als einige Menschen und Elfen es von Eisdämonen glauben mögen hat er jedoch keineswegs Angst vor Feuer, was schon deshalb problematisch wäre weil er seine Beute viel lieber gebraten zu sich nimmt, rohes Fleisch widert ihn an, zudem könnte er durch seine magischen Fähigkeiten im Grunde jedes Feuer löschen.
Neben seiner Magie ist noch seine Überlebensfähigkeit besonders ausgeprägt, natürlich nutzt er zur Jagd unter anderem auch Magie, doch ist er durch sein bisheriges Leben allgemein sehr gut in der Lage in der Wildnis ohne Unterstützung zu überleben, er ist ausdauernd und schnell, sowohl im Kampf als auch im Laufen und gleicht so seine körperliche Schwäche in seiner menschlichen Form gut aus. In seiner dämonischen Gestalt verliert er einiges seiner Geschwindigkeit, dafür nimmt jedoch die körperliche Stärke selbst zu und die Instinkte kommen stärker zur Geltung, erstaunlich ist dabei auch seine Fähigkeit mit Tieren auszukommen, zumindest die Raubtierartigen scheinen ihn zu respektieren, während die schwächeren Tiere eher panisch werden.
Sein wohl größter Nachteil, neben der Gefahr die Kontrolle über sich zu verlieren, ist seine Unwissenheit. Obwohl er durchaus ein sehr intelligentes Wesen ist fehlen ihm schlicht die Informationen die anderen Personen selbstverständlich vorkommen mögen, er weiß kaum wie man sich in der Gesellschaft bestimmter Leute zu verhalten hat, geschweige denn wer in welchem Bereich der Welt regiert oder wie die Politik der Reiche funktioniert oder wie ihre Gesetze sind. Jemanden zu täuschen, was für einen Dämon hilfreich wäre, ist so nur schwer möglich.

Magie/Zauber
Silwiths magische Fähigkeiten sind das sprichwörtliche zweischneidige Schwert, er kann ohne große Rituale und Gesten mächtige Zauber wirken, doch abgesehen davon das sie, wie bei jedem Wesen, Kraft verbrauchen besteht aufgrund seiner noch mangelhaften Kontrolle bei Zaubern die Gefahr das er eben diese verliert und die Magie ihn ihrer natürlichen Form hervorbricht. Bei einfacheren Zaubern mag das noch leicht zu beherrschen sein, doch umso mächtiger ein gewirkter Zauber ist und umso weniger konzentriert Silwith dabei ist, umso größer wird das Risiko unglaubliche Zerstörung anzurichten und sich auch selbst dadurch zu schädigen.
Dabei sind die angegeben Zauber eher Beispiele denn klare Zauber, denn als Dämon ist Silwith den Einschränkungen denen andere Zauberer unterliegen nicht unterworfen, er kann das Eis nach Gefühl manipulieren und ist in der Ausführung im Grunde nur durch seine Kraft und Konzentration eingeschränkt. Seine Macht ist selbstverständlich in den verschneiten Bergen oder kalten Wintergegenden am größten, da er hier genug Material zur Manipulation hat ohne selbst welches erschaffen zu müssen, in warmen Gegenden muss er jedoch alles was er manipulieren will erst gefrieren lassen, was mehr Kraft kostet und damit seine Macht schmälert und in Wüsten muss er es sogar selbst erschaffen, weshalb er in sehr trockenen und eher warmen Gebieten prinzipiell am schwächsten ist.
Hinzu kommt die Tatsache das es ihm in seiner Dämonengestalt allgemein leichter fällt seine Magie zu nutzen, im Gegenzug aber die Kontrolle sinkt, sodass Zauber hier allgemein etwas brachialer und weniger zielgerichtet gewirkt werden.
Grundsätzlich ist es so das Silwith vor allem im Umgang mit anderen Personen noch sehr unerfahren ist und es ihm daher vor allem im Kampf sehr schwer fallen würde die Kontrolle zu behalten und sich nicht ablenken zu lassen, unter Stress ist seine Kraft nur schwer einzuschätzen.

Einfache Zauber
1.) Frieren: Der Dämon kühlt seine Hände auf eine extrem niedrige Temperatur ab, wenn er so Dinge berührt kann er die Kälte verteilen und sie so extrem abkühlen, berührt er andere Personen können, auf die berührte Körperstelle begrenzte, Erfrierungen und gegebenenfalls ein Kälteschock eintreten.
2.) Eis vermehren: Der Dämon kann vorhandenes Eis "wachsen" lassen. Das neue Eis hat die gleichen Eigenschaften (Geschmack, Farbe, Verschmutzung) wie das Ausgangsmaterial.
3.) Wasser gefrieren: Der Dämon kann Wasser in einer bestimmten Reichweite gefrieren lassen und so beispielsweise Brücken über Gewässer bauen oder Eis zur Manipulation gewinnen. Die nötige Konzentration und Energie richtet sich dabei nach der Geschwindigkeit des Einfrierens und Menge des Wassers das gefrieren soll, einen ganzen See innerhalb sehr kurzer Zeit einzufrieren wäre zwar theoretisch möglich, würde den Zauber aber vom Kraftverbrauch und nötiger Konzentration her extrem gefährlich machen, während das langsamere gefrieren kaum ein Problem darstellt.

Anspruchsvolle Zauber:
1.) Notversorgung: Im Falle einer Wunde mit starkem Blutverlust kann der Dämon ein Eisgebilde an der Wunde erschaffen das den normalen Blutkreislauf aufrechterhält und es Dämon erlaubt relativ ungehindert weiteren Tätigkeiten nachzugehen, die Wunde verheilt in diesem Stadium jedoch nicht, sobald die Situation überstanden ist muss das Gebilde daher aufgelöst und die Wunde fachmännisch versorgt werden.
2.) Eismanipulation: Prinzipiell kann Silwith so ziemlich alles wofür Eis geeignet ist auch damit machen, sei es einen Eispfeil erschaffen um jemanden zu verletzen oder andererseits einen Schild erschaffen der einen anfliegenden Pfeil, eine geschwungene Waffe oder einen Schlag abzuwehren soll oder auch eine Wand aus Eis erschaffen um einem Gegner einen Engpass zu versperren, die Anwendungsmöglicheiten sind unglaublich vielfältig, aber zum einen vom Geschick des Dämons abhängig und zum anderen vom vorhandenen Eis, ist keines in der Nähe muss der Dämon nämlich selbst welches erschaffen, wodurch die Kapazitäten wesentlich eingeschränkt werden.
3.) Eis erschaffen: Der Dämon erschafft Eis aus dem Nichts

Bedrohliche Zauber:
1.) Eispfeile: Im Grunde eine besonders komplizierte Version der allgemeinen Eismanipulation, hier werden viele Nadelspitze Pfeile erschaffen und abgeschossen, wodurch mehrere Gegner getroffen werden können oder auch gepanzerte Gegner, die durch normale Eisprojektile zumeißt nicht gefährdet sind, aufgrund der Anzahl an Objekten an den Schwachstellen ihrer Rüstung, wie Gelenken oder Hals, verletzt werden können. Der Energieverbrauch hängt dabei sehr von der Anzahl und Reichweite ab auf die man abzielt, in jedem Fall braucht es aber Konzentration um so viele Objekte gleichzeitig zielgerichtet zu beeinflussen.
2.) Eisrüstung: Die Eisrüstung ist ebenfalls eine fortgeschrittene Version der normalen Eismanipulation, hier entsteht eine Eisrüstung um den Dämon herum und ein kleiner Schneesturm scheint ihn zu umschwirren, anfliegende Objekte werden so abgelenkt und aufgehalten, die Bewegungsfähigkeit der Gliedmaßen ist jedoch eingeschränkt und eigenständige Fortbewegung aufgrund der nötigen Konzentration sowieso nicht zu empfehlen, da der Dämon all seine Gedanken auf die Zauber richten muss um ihn effektiv aufrechtzuerhalten.


Vergangenheit

Die jungen Jahre
Die ersten Jahre seines Lebens liegen für Silwith in einem dunklen Schleier verborgen, von einem Vater weiß er nichts und auch an seine Mutter kann er sich außer schemenhaften Erinnerungsfetzen kaum erinnern. Er ist sich recht sicher das seine Mutter ein Eisdämon war und aufgrund der Flügel seiner Dämonenform geht er davon aus das sein Vater ein Luftdämon war, doch das ist eher zusammengereimt und keineswegs fundiertes Wissen.
Geboren worden sein muss er wohl in der Zuhandal-Kette, zumindest jedoch kann er sich nicht erinnern je in einem Gebiet gewesen zu sein das anders war als diese, seine Heimat.
Seine ersten klaren Erinnerungen setzen erst wesentlich später ein, selbst einem Teil der Zeit die er allein in den Bergen verbrachte, nachdem seine Mutter verschwunden war, ist er sich kaum bewusst. Wirklich klar wird sein Leben erst an dem Punkt an dem er von der Person gefunden die er heute als seinen Vater bezeichnen würde.
Er muss schon sieben oder acht Jahre alt gewesen sein als er dem Elfen über den Weg lief. Im Nachhinein betrachtet musste der damals, anders als Silwith, schon an die 130, vielleicht sogar 140 Jahre erlebt haben, was erklärt warum er ein so fähiger Magier war, der Silwiths magischen Ausbruch bei dieser Begegnung vergleichsweise problemlos überstehen konnte.

Der Magier, mit Namen Silwith, lebte allein in einer kleinen Berghütte, er nahm den jungen Dämon, der damals selbst noch keinen Namen hatte, auf und brachte ihm die Elfensprache bei, nicht aus Nächstenliebe, vielmehr aus Eigennutz, denn er war ein alter Magier mit eher rebellischen Ansichten, vor allem was seine Experimente und Forschungen mit Dämonenblut anging, was auch einer der Gründe war warum er allein in den weiten Bergen lebte und nicht in einer Siedlung seines Volkes. Der junge Dämon, von dem ihm durchaus klar war was er darstellte, war ein interessantes Studienobjekt und mehr sein letztes Projekt, denn ein Ziehsohn, obwohl sich im Laufe der Jahre durchaus eine Vater-Sohn-ähnliche Beziehung bilden sollte in der er dem jungen Dämon sogar einen Namen gab, Kaldȳrr, was in irgendeiner alten Sprache wohl so viel wie "Kaltes Eisen" bedeutet, andererseits aber auch dessen Blut für seine Versuche nutzte, deren Sinn und Zweck dieser bis heute nicht so recht ergründen konnte.
In der Zeit bei seinem Ziehvater lernte er viel, vor allem über die Magie und Dämonen, aber auch über die Bergelfen, denen sich der Magier trotz seiner Abseitigkeit durchaus verbunden fühlte, der junge Dämon entwickelte dieses Gefühl nie, aber er respektierte seinen Ziehvater, weil dieser stark war, lernte wissbegierig was er lernen konnte und gab dafür bereitwillig ab und an einen Teil seines Blutes. Mehr als einmal kam es dabei zu beinahe-Katastrophen. Einmal versuchte er mehr Energie für einen Zauber zu nutzen als er kontrollieren konnte und zerschmetterte die Hütte mit dem herausbrechenden Eis, ein anderes Mal brachte er einen Teil des Hanges zum Einsturz, wodurch die Hütte in die Tiefe gerissen wurde und jedes mal musste er danach unter Anleitung seines Ziehvaters eine neue Hütte bauen, es war kaum ein Wunder das der alte Elf den Hauptteil seiner Bücher und anderer wichtiger Dinge in einer Höhle aufbewahrte deren Betreten dem jungen Dämon ohne ausdrückliche Erlaubnis streng verboten war. Auch seine bisher einzige Narbe stammt von solch einem Vorfall, es war einer der letzten bevor sein Ziehvater starb und dieser musste dabei zum ersten Mal selber einen agressiven Zauber nutzen um den ihn zu stoppen, wobei er an Hals und Wange verletzt wurde.
Im Grunde war diese Zeit ganze Zeit aber etwas was man beinahe als glückliche Kindheit betrachten könnte, zumindest wenn man bedachte das es sich um die Kindheit eines Dämonen handelte.

Einsamkeit
Er musste an die 25 gewesen sein als sein Ziehvater starb, ironischerweise nicht durch einen Ausbruch des Dämons, sondern an Altersschwäche. Ab diesem Zeitpunkt nannte er sich selbst Silwith wenn er mit anderen Personen interagieren musste, während er Kaldȳrr mehr als seinen persönlichen Namen betrachtete, er wusste selbst nich so ganz warum er das tat, es war so als hätte nur sein Ziehvater das Recht gehabt ihn bei seinem Namen zu nennen, da er der Einzige, außer sich selbst, war den er respektierte. Das Haus und die Habseligkeiten des alten Magiers gingen auf ihn über und gemäß der Warnung die sein Ziehvater ihm mit auf den Weg gegeben hatte blieb er, obwohl er schon damals gerne gegangen wäre.
Die Jahre waren eintönig und schwer, das Überleben selbst bereitete ihm weniger Anstrengungen, die Einsamkeit hingegen schon. Nun war es nicht so das ihm an Zuneigung oder Nähe gelegen wäre, solche Momente hatte es auch mit seinem Ziehvater so gut wie nie gegeben, trotzdem war es belastend ohne eine Person mit der man interagieren konnte, er fing an mit seinem zweiten Gesicht zu reden und in einer Traumwelt zu leben, seine Kontrolle nahm eine Zeit lang eher ab, doch nach ungefähr zwei verschwendeten Jahren schaffte er es sich Ziele zu setzen auf die er hinarbeiten konnte. Mit dem Wunsch in die Welt hinauszugehen und Neues zu entdecken gewann er seine Disziplin zurück und begann wieder die Kontrolle seines dämonischen Wesens und der Magie in sich zu verbessern um schlussendlich selbst bestimmen zu können was er tat, statt durch seine Instinkte getrieben zu werden.
Die folgenden Jahre waren von der immer gleichen Routine geprägt, dem Jagen zum Essen und dem Lernen, lernen das zweite Gesicht zu beherrschen, statt durch es getrieben zu werden und lernen die Magie zu beherrschen statt ihr das Ausbrechen zu gewähren und sie unkontrolliert Zerstörung anrichten zu lassen.
Selbst als er es geschafft hatte sein zweites Gesicht auch dauerhaft zu unterdrücken wurde es kaum einfacher, mit absolut niemandem kommunizieren zu können war schwierig und das Sprechen mit sich selbst wurde Normalität.
Er war mehr als einmal ein dem Punkt an dem er sich fragte ob Aufgeben und es einfach geschehen zu lassen nicht einfacher wäre, doch das Gelernte und die Arroganz besser zu sein als Wesen die sich ihren Instinkten hingaben verhinderten schlussendlich das er sein Vorhaben beendete. Trotzdem dauerte es über 3 Jahrzehnte bis er all das weit genug unter Kontrolle hatte um sich erstmals überhaupt zu trauen seine einsame Gegend zu verlassen.

Erste Zivilisation
Er war bereits etwa siebzig Jahre alt als er sich auf den Weg machte, dabei bewegte er sich erst einmal am Rand des Bergelfengebietes, er wollte seine Kontrolle ausprobieren, einen Schritt nach dem Anderen gehen und über die Bergelfen wusste er zu diesem Zeitpunkt am meisten.
Zudem ging er als einer der ihren durch, seine Haare waren zwar ungewöhnlich, bedeckten aber zumindest Ohren. Er war Einer den man schief anschaute und nicht unbedingt zum Essen einlud, aber Zweifel daran das er einer von ihnen war war, wenn überhaupt, nur hintergründig vorhanden, solange er sich unauffällig verhielt. Einige Male kam es auch zu kleineren Zwischenfällen, doch zu Silwiths Glück immer nur mit Einzelpersonen, deren Tot niemand beobachtete. Am knappsten war es bei dem Besuch einer Siedlung nahe Yath-Zuhárras, als ein junger Elf ihn in einer Gasse dabei sah wie er unvorsichtigerweise eine Ratte mit einem kleinen Eispfeil tötete, er erreichte den jungen Mann jedoch bevor dieser die Gasse verlassen konnte und eine aufgeschlitzte Kehle später war die Gefahr gebannt. Er selbst war am nächsten Tag bereits abgereist, als der Körper sicher gefunden wurde, leidglich sein Besuch in der Hauptstadt der Bergelfen hatte sich dadurch nicht mehr durchführen lassen, seine eigene Unvorsichtigkeit erschreckte ihn und ließ ihn Zweifeln ob es bereits der richtige Zeitpunkt wäre eine solch große Stadt zu besuchen.
Seine Reisen in dem Gebiet der Berge verliefen aber im Großen und Ganzen relativ gut, obwohl er sich an die fünf Jahre teilweise unter den Elfen aufhielt wurde er nicht enttarnt, auch wenn er größere Ansiedlungen eher mied, so versuchte er nicht erneut Yath-Zuthárra zu besuchen und die größe Siedlung die er betrat war nach über vier Jahren Aelkazâna, wo es vergleichen mit anderen Bergelfenansiedlungen sogar eher leicht war unbemerkt zu bleiben. Tatsächlich hatte er dabei aber sogar einige Begegnungen die man als regelrecht positiv bezeichnen könnte, wie die mit einem Bergelfenschmied, dem er das Leben vor Räubern rettete, auch wenn dies weniger seine Intention gewesen war, eigentlich hatte er lediglich ein Buch zurückholen wollen was ihm diese Räuber selbst gestohlen hatten.
Er tötete die beiden Räuber hinterrücks und dadurch das er keine Magie einsetzen musste überlebte der Elf eher zufällig, war aber nun der Meinung das Silwith ihn gerettet hätte, weswegen er ihn gar zu sich nach Hause einlud, ihm von seiner Frau essen machen ließ und ihm ein ganz persönliches Schwert als Dank schmiedete. Da der Elf ganz offenbar davon ausging das Silwith auch nur ein Elf war und ihm durch das Schwert sogar einen Gewinn einbrachte war es auch nicht nötig ihn oder seine Frau zu töten, womit er die Begegnung mit dem Mann als eine der wohl positivsten in seinem Leben abschloss.
Auch sonst gab es durchaus interessante Begegnungen, in denen Silwith viel lernte, vor allem die mit weit hergekommenen Leuten, die ihm von ihren Reisen erzählen konnten genoss er regelrecht.
In Aelkazâna zum Beispiel traf er zum ersten Mal in seinem Leben auf Menschen, zum einen konnte er ein wenig der Menschensprache lernen, wenn auch eher rudimentär aufgrund der kurzen Zeit, aber vor allem hatten diese Leute Geschichten zu erzählen die für ihn vollkommen neu waren und seine Neugier wurde nichteinmal misstrauisch betrachtet, da er für einen jungen Bergelfen gehalten wurde war es schließlich nicht ungewöhnlich das er von den Dingen in der Welt dort draußen nur wenig wusste.
Letztendlich war das Reich der Bergelfen, beziehungsweise der begrenzte Abschnitt den er davon zu sehen bekommen hatte aber eben nur ein sehr kleiner Teil einer Welt die er erkunden wollte, das machten ihm gerade diese Bekanntschaften immer klarer und er wollte wissen wie Menschen waren, wollte weite Wiesen ohne Erhebungen sehen und die Geheimnisse der Welt erkunden und nach den Jahren in Einsamkeit und unter einigen wenigen Elfen war irgendwann einfach die Zeit gekommen in der man das Risiko eingehen und die Gefilde die man kannte verlassen musste.

Kontaktdaten von Silwith

Benutzer-Statistik

Registriert:
Mo, 24. Okt 2016 3:05
Letzte Aktivität:
Fr, 19. Okt 2018 20:11
Beiträge insgesamt:
7
(0.02% aller Beiträge / 0.01 Beiträge pro Tag)
Am meisten aktiv in Forum:
Wald von Sieryan
(7 Beiträge / 100.00% der Beiträge des Benutzers)
Am meisten aktiv in Thema:
Eis und Feuer
(5 Beiträge / 71.43% der Beiträge des Benutzers)