Irgendwo in Laethea

Der fruchtbare Südosten Alvaranias, Einflussgebiet des Königspaares der Elfen.
Aquanax
verschollen
Beiträge:23
Avatar:Avatarschmiede
Alter:24
Rasse:Mensch
Heimat:Weite Wüste
Waffen:Ellenlanger Dolch, Partinsanenartiger Speer
Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Aquanax » Sa, 08. Mai 2010 18:53

Aquanax fluchte innerlich. Die Magie hatte ihn anscheinend schon wieder überlistet, oder nicht? Er steckte seinen Dolch langsam zurück in seinen Gürtel und beobachtete nocheinmal die Frau und das scheinbar tote Wesen am Boden. Ihm war es egal was zwischen diesen beiden Geschöpfen passiert war, warum sie sich stritten. Ohne ein weiteres Wort zu sagen verließ er das Haus und ging zurück zu seinem Hengst. Er nahm die Zügel in die Hand und führte ihn in die Richtung, die ihm die Frau gewiesen hatte. Schnell kamen sie zu einem kleinem Bächlein das fröhlich plätscherte. Begierig beugte sich der Hengst über das Wasser und trank mit vollen Zügen. Aquanax kniete sich vor den Bach und tauchte seine trockenen Hände in das klare Wasser, hob sie zum Mund und trank ausgiebig. Er verblieb eine Weile dort, genoss wie das frische Wasser seinen Körper belebte. Dann richtete er sich auf und löste den Gurt mit dem die Partisane befestigt war. Kurz stöberte er in der Tasche und zog ein langes Tuch heraus. Er wollte nicht das die beiden Wesen wussten, welche Waffe er trug. Geschickt wickelte er die Partisane in das Tuch und legte sie in seine Rechte Hand.

Nachdem der Hengst seinen Durst gestillt hatte, gingen beide zurück zu dem Haus. Aquanax hielt die Waffe fest in der Hand, im Falle eines Angriffes war sie stets sein nützlicher Begleiter gewesen. Als Aquanax das Haus betrat, graste der Hengst ruhig vor dem Haus, doch wusste er das er im Falle eines Angriffes seinem Herrn nützlich werden musste. Er öffnete die Tür und trat ein. Mal sehen ob von den beiden Frauen noch etwas übrig geblieben war. Wahrscheinlich hatten sie sich längst zerfetzt, doch zur Sicherheit hielt er seine Waffe bereit.

Cyriaca
verschollen
Beiträge:65
Alter:bald 23
Rasse:Halb-Dämonin
Heimat:irgendwo im Norden des Waldes von Laethea
Waffen:ein kurzes, leicht gebogenes Schwert, ein Dolch - sie selbst

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Cyriaca » Do, 13. Mai 2010 11:25

[occ: falls ich dich zu viel bewegt hab, leia, darfst du mich, die spielerin, hauen ^^]


Er sagte nichts mehr. Gut, dann eben nicht, so war sie ihn vorerst wenigstens los.
Später würde sie ihm nachgehen und ihn zur Rede stellen, was er überhaupt hier zu suchen hatte, nachdem sie mit diesem Biest am Boden fertig wäre.
Sie sah ihm nicht nach, machte nicht den Fehler, das kleine Ding zu unterschätzen und sich auch nur kurz ablenken zu lassen.
Stattdessen griff sie zu einem Trick. Kaum war der Typ außer Sichtweite, setzte sie ihre Kräfte ein und fixierte damit das Wesen am Boden, zumindest deren Handgelenke. Gleichzeitig hielt sie sich von den Beinen fern, da diese noch frei beweglich waren. Ohne, dass sie damit hätte etwas ausrichten können, dafür hatte Cyriaca schon gesorgt.
Nun trat sie seelenruhig zur Schulter der Liegenden und sank geschmeidig in die Hocke. "Und nun zu uns beiden.", zischte sie mit einer eisig kalten Stimme.
Entsprechend war auch ihr Blick, der sich ausschließlich auf die Lider des kleinen Biests gerichtet hatte.
"Du bist in mein Haus eingedrungen, ungefragt und ungebeten. Du hast einen Stein nach mir geworfen, der mich hätte ernsthaft verletzen können. Und du wagst es, mich anzugreifen, mehrmals hintereinander. Ich habe also mehr als drei Gründe dich zu vernichten. Nur zuvor solltest du dein Gewissen erleichtern." Plötzlich schoss ihre Hand vor und packte sie an der Gurgel, presste etwas zu, jedoch nicht zu fest, als dass sie nicht mehr hätte reden, ihr antworten können. "Was hast du hier zu suchen?!", fauchte sie.
Sie hörte, noch bevor die andere etwas erwidern konnte, sich nähernde Schritte.
Verdammt, sie hatte gehofft, der Typ würde länger brauchen und sich danach nicht mehr her trauen. Nun ja, da hatte sie sich wohl geirrt.
Also disponierte sie kurzerhand um. Rasch wirbelte sie herum und in der Bewegung noch in den Stand, um in jenen Raum zu huschen, in welchem sich zuvor das Wesen verborgen hatte.
Von dort holte sie ein reißfestes Seil und war gleich darauf wieder bei dem Eindringling.
Diese hatte sich nicht bewegen können wegen des Eises, was sie nun eine Spur weit schmelzen ließ, um sie zu packen und die Armgelenke im Rücken zu binden.
Keinen Moment zu früh ließ sie auch das restliche Eis verschwinden, als der Fremde eintrat.
Sie sah nicht einmal auf, obwohl sie ihn deutlich hören konnte, seine Schritte. Stattdessen fixierte sie wieder das kleine Biest und war gespannt, was sie nun tun würde.
Dein Neid ist meine Anerkennung, aber dein Hass wird mein Sieg sein!

Benutzeravatar
Leia
verschollen
Beiträge:46
Avatar:Avatarschmiede
Alter:9 Sommer (ca. 18 in Menschenjahren)
Rasse:Katzenelfe
Heimat:Laethea
Waffen:Ein kleiner Dolch (wird nicht als Waffe genutzt) und ihr Körper

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Leia » Do, 13. Mai 2010 18:15

Leias Handgelenke schmerzten und wurden eiskalt, sobald der Fremde gegangen war. Sie war sich nun sicher, die Frau war eine Eisdämonin. Sie hörte, wie sie neben ihr auf den Boden ging, antwortete aber auf keine ihrer Fragen. Aber sie öffnete die Augen.
Die Augen ihrer Gegnerin waren eiskalt und böse. Leia konnte auch nichts tun, als die Dämonin ihr an die Gurgel griff. Auch ihre Augen verrieten keine Gefühlsregung. Weder Angst, noch Hass. Obwohl sie beides fühlte.
Dann hörte Leia den Anderen wiederkommen. Die Frau neben ihr lief in die Kammer, durch die Leia in dieses Haus gekommen war. Leider. Doch nur eine Sekunde später war die Frau wieder da. Sie hatte ein Seil in der Hand, mit dem sie nun Leias Hände fesselte. Sie ließ sie nicht aus den Augen, auch nicht, als der Fremde wieder eintrat.
Leia sah ihre Chance. Sie streckte ihr rechtes Bein und hieb ihren Fuß mit aller Kraft in den Bauch der Dämonin. Diese ging stöhnend zu Boden. Ohne ihre Hände benutzen zu üssen sprang Leia auf und sah sich blitzschnell um. Innerhalb dem Bruchteil einer Sekunde überlegte sie, welchen Weg sie nehmen sollte.
An dem Mann vorbei? Zu riskant. Durch das Fenster in der Kammer? Das hatte sie geschlossenn. Ihr blieb nur eine Möglichkeit.
Leia drhete sich um und rannte ins Schlafzimmer. Der Stein lag in der Nähe der Tür auf dem Boden. Leia kickte ihn durch das Fenster, das zwar geöffnet war, aber Leia hatte einen anderen Plan. Es klirrte und Leia rannte zum Fenster. Sie bückte sich und hob hinter dem Rücken eine der Scherben auf. Sie ging ein Stück zurück und nahm Anlauf. Dann sprang sie durch das Fenster und rannte an den Rand der Lichtung.
Hinter sich hörte Leia Schritte ihrer Verfolger, und die Scherbe zerschnitt ihre Handfläche. Aber sie rannte weiter. In den Wald hinein.
Sie lehnte sich kurz an einen Baumstamm und drehte ihre Hände so geschickt, dass sie die Fesseln ansägen konnte. Den Rest zerriss sie. Ihre Hände schmerzten stark,obwohl sie fast abgestorben wären, bluteten sie sehr. Leia wischte das Blut am Gras ab und rannte weiter, ohne sich umzusehen.

Aquanax
verschollen
Beiträge:23
Avatar:Avatarschmiede
Alter:24
Rasse:Mensch
Heimat:Weite Wüste
Waffen:Ellenlanger Dolch, Partinsanenartiger Speer

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Aquanax » Do, 13. Mai 2010 20:04

Aquanax betrat den Raum gerade, als die Frau die kleine Elfe fesselte. Irgendetwas hatte Rötungen an den Armen der kleinen Elfe ausgelöst, Magie? Ihm war es egal. Beeindruckt sah er, wie die kleine Elfe sich plötzlich gegen die Frau zur Wehr setzte und floh. Er hatte nicht das Verlangen sie zu verfolgen um den Grund ihres Aufenthaltes zu erfahren. Ruhig zog er etwas fester an dem Tuch, das die Partisane verdeckte, und beobachtete wie die Frau der Elfe nachhetzte. Ein grinsen umspielte seine Lippen und er ließ das Ende der Partisane auf den Holzboden sinken. Ein dumpfer Aufschlag bestätigte das aufkommen des schweren Holzes, auch wenn das Tuch es leicht dämpfte. Ein Klirren war zu hören. Anscheinend war sie aus dem Fenster geflüchtet. Die Frau würde eine Elfe wohl nur schwer verfolgen können Er ging behutsam in das Zimmer aus dem die Geräusche kamen, immer darauf bedacht sich wenn nötig zur Wehr zu setzen.

"Was führt eine Frau wie euch in diese Abgeschiedenheit?" Seine Stimme klang nicht mehr rau und kratzig. Das Wasser hatte seine Kehle erholen lassen und er sprach nun wieder mit fester, aussagender Stimme. Er stand schulterbreit, nicht umsonst, den so konnte er sich verteidigen, auch nach hinten.

Cyriaca
verschollen
Beiträge:65
Alter:bald 23
Rasse:Halb-Dämonin
Heimat:irgendwo im Norden des Waldes von Laethea
Waffen:ein kurzes, leicht gebogenes Schwert, ein Dolch - sie selbst

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Cyriaca » Mi, 19. Mai 2010 8:24

Ein Grollen entkam ihrer Kehle, als sie sich vor Schmerz krümmte.
Dieses Biest war einfach nicht ruhig zu stellen! Vermutlich nicht einmal dann, wenn sie bewusstlos geschlagen wäre.
Für einen Moment drohte, ihre andere Wesensseite vollkommen heraus zu brechen, aber sie konnte es noch gerade unterdrücken. Trotzdem stieß sie einen unverständlichen Fluch begleitet von einem Knurren aus, als sie wieder Luft dafür bekam. Gleichzeitig bemerkte sie erst jetzt, dass sie sogar zu Boden gegangen war, und rappelte sich fast schon übereilt auf, weil sie noch immer im Hinterkopf hatte, dass neben ihrer Gegnerin auch jemand anderes anwesend war.
Kaum war sie auf den Beinen, wollte sie diesem frechen Wesen auch schon hinterher. Sie war schnell, gab sich sogar Mühe etwas mehr aus sich heraus zu holen, was sie sonst höchstens bei einer Flucht benötigte. Jedoch durch einen Moment des Schmerzes zu viel war sie zu langsam und schaffte es nicht mehr, sie auch zu schnappen.
Lediglich etwas schickte sie ihr aus dem Schlafzimmer hinterher, da sie hinter sich keine weiteren Schritte hören und sich deswegen nicht zurück halten musste. Cyriaca konzentrierte sich, bevor eine dünne Spur aus Eis jener des Biests folgte und sie auch bald erwischen würde, egal, wo die andere sich aufhielt. Es ging auf Wärme und würde wenigstens ein paar Minuten für unangenehme Schmerzen sorgen.
Mehr konnte sie derzeit nicht tun, was sie wurmte. Natürlich, denn Niederlagen einzustecken war ihr schon immer ein Graus gewesen. Aber sie war nicht so vermessen, sich jetzt zu verausgaben, wenn sie von Anfang an keine Chance hatte, etwas zu erreichen.
Nur deswegen drehte sie schließlich wieder um und wollte notgedrungen zu dem Typen zurück, wenngleich mit einer finsteren Miene, kehren.
Was sie nicht musste, da er ihr langsam, regelrecht gemütlich gefolgt war.
Was sie noch mehr reizte und es ihr schwer machte, die Maske zu wahren.
Wobei ihr allerdings seine Frage half, denn sie war für sie derart absurd, dass sie sogar beinahe gelacht hätte. Wobei dann die Frage gewesen wäre, wann sie wieder hätte aufhören können. Doch dazu kam es nicht, abgesehen von einem Zucken ihrer Mundwinkel passierte in ihrer Mimik nichts.
Stattdessen straffte sie ihre Haltung, ignorierte die letzten Reste des noch verbliebenen Schmerzes und sah ihn durchdringend an. "Und Euch?", stellte sie die Gegenfrage, ohne eine Antwort darauf zu geben, wenngleich auf jene Art, als wäre dieses Manko nicht vorhanden, als hätte sie eine Erklärung erwidert.
Dein Neid ist meine Anerkennung, aber dein Hass wird mein Sieg sein!

Benutzeravatar
Leia
verschollen
Beiträge:46
Avatar:Avatarschmiede
Alter:9 Sommer (ca. 18 in Menschenjahren)
Rasse:Katzenelfe
Heimat:Laethea
Waffen:Ein kleiner Dolch (wird nicht als Waffe genutzt) und ihr Körper

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Leia » Do, 20. Mai 2010 17:56

Leia war nicht lange gerannt, als sie sich doch umdrehte. Zuerst sah sie nichts, aber dann entdeckte sie eine Spur aus Eis auf dem Boden. Leia ging ein Stück zur Seite. Das Eis folgte ihr. Leia versuchte zu fliehen, aber das Eis verfolgte sie, als würde es sie sehen. Schließlich kletterte sie auf einen Baum, aber auch dahin folgte ihr das Eis.
Da tauchte Nut neben ihr auf. Er kletterte auf das Eis zu, und es schien sich in seinem Körper auszubreiten. Nut erstarrte - zu Eis. Leia sah gebannt zu, und sie dachte daran, dass es ihr passiert wäre, wäre Nut nicht gewesen. Würde er wieder aufwachen? Doch nur kurze Zeit später löste Nut sich aus seiner Starre und kletterte zu Leia. Sie prüfte nach, ob ihm wirklich nichts passiert war, dann fasste sie einen Entschluss. Niemand tat Nut etwas an, ohne bestraft zu werden. Sie würde es dieser Dämonin heimzahlen.
Leia sprang zu Boden, und vergaß für einen kurzen Moment ihre verletzten Hände. Sie schmerzten, als Leia sich auf ihnen aufstützte. Da fiel ihr etwas ein. Hatte die Dämonin nicht von einem Fluss hier in der Nähe gesprochen? Leia lief in einiger Entfernung an dem Haus vorbei und kam an den Fluss. Sie wusch sich das Blut von den Händen und kühlte ihr Gesicht. Außerdem trank sie einen Schluck von dem frischen Wasser. Dann suchte sie ein paar besondere Blätter, mit denen sie ihre Handgelenke einwickelte.
So halbwegs versorgt machte sie sich auf den Weg zurück zu der Hütte. Aber sie blieb im Schatten der Bäume versteckt und beobachtete ihre Feinde durch das Schlafzimmerfenster. Sie standen sich gegenüber, sodass Leia beide sehen konnte. Vielleicht würde sie das ein oder andere über sie herausfinden, was ihr behilflich sein konnte. Oder einer von beiden tötete den anderen, dann hatte Leia nur noch einen Gegner.

Aquanax
verschollen
Beiträge:23
Avatar:Avatarschmiede
Alter:24
Rasse:Mensch
Heimat:Weite Wüste
Waffen:Ellenlanger Dolch, Partinsanenartiger Speer

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Aquanax » Do, 20. Mai 2010 21:50

Aquanax schmunzelte und beobachtete genau die Bewegungen der Frau. Sie war ihm nicht geheuer, doch blendete er dieses Gefühl aus. Sie war nur eine Frau. Er unterschätzte niemals mögliche Gegner, doch erwartete er kein Wunder von ihr.

"Ihr habt meine Frage nicht beantwortet." Er erwartete keine Antwort darauf. Sie war anscheinend stur, hatte sie etwas zu verheimlichen? Das musste sie wohl. Niemand hatte freiwillig eine Hütte so tief in den Bergen, ohne Landwirtschaft oder Möglichkeit sich selbst zu versorgen. Steckte womöglich etwas anderes dahinter? Er ließ es offen und beantwortete stattdessen ihre Frage, er war sich sicher, das seine Fragen nicht beantwortet werden würden.

"Mich treibt die Suche in die Wälder. Ich ersuchte euer Haus, da es das einzigste ist, dass mir seit einem Tag begegnete. Ich ging davon aus das jemand, der so weit weg von einer Stadt lebt, auch weiß wo man etwas Wasser herbekommen könnte. Keineswegs hatte ich vor eurem kleinem Kampf gegen die Elfe im Wege zu stehen."

In Wahrheit hatte ihn diese Szene sehr ermuntert. Auch wenn der Streit zwischen den Beiden sicherlich kein Spaß gewesen war, ihn belustigte eine einfache Unterhaltung wie diese schon sehr.

"Nun erzählt mir einmal, wie ist euer Name? Und wo befinde ich mich hier genau? Ich komme von sehr weit weg und kenne mich in dieser Gegend nicht besonders gut aus."

Cyriaca
verschollen
Beiträge:65
Alter:bald 23
Rasse:Halb-Dämonin
Heimat:irgendwo im Norden des Waldes von Laethea
Waffen:ein kurzes, leicht gebogenes Schwert, ein Dolch - sie selbst

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Cyriaca » Do, 27. Mai 2010 11:13

Cyriaca dachte nicht mehr an das kleine Biest. Es war weggelaufen, sie hatte eine Eisspur hinterher geschickt, die für eine kurze Starre sorgen würde. Zu mehr war sie aus der Entfernung leider nicht fähig, aber es würde die andere hoffentlich verunsichern, ob sie beim Aufwachen nicht schon direkt ihrer Konkurrentin gegenüber stehen würde.
Dass dem nicht so war, lag eben an dieser Person, die ihr Fragen stellte. So würde das Wesen vermutlich entkommen, denn die junge Frau glaubte nicht, dass es so töricht sein würde, dass es zurück kommen würde. Deswegen war es auch nicht mehr länger von Bedeutung für sie, sodass sie die Gedanken daran verbannen konnte.
Es war wichtiger, heraus zu finden, was ihr Gegenüber überhaupt von ihr wollte.
Bei seiner Feststellung, dass sie seine Frage nicht mit einer Antwort gewürdigt hatte, huschte der Anflug eines Grinsens über ihre Lippen. Tja, so etwas war nun mal Schicksal, denn sie hatte nicht vor, dass jeder Fremde ihren Namen kannte. Es gab jetzt schon genügend Leute bei denen es so war, obwohl diese an zwei Händen abzuzählen waren, wenn überhaupt.
Doch Cyriaca war nicht erpicht auf sonderlich viele Kontakte, besonders nicht, wenn sie mal wieder einen Auftragsmord annahm, selbst dann, sollte sie diesen nicht ausführen, so wie den letzten.
Ob der Kerl ihr diesen hier geschickt hatte? Wohl kaum, da hätte sie es schon viel eher bemerkt, dass sie verfolgt werden würde. Also war es höchstwahrscheinlich nur Zufall, dass dieser hier aufgetaucht war zu diesem Zeitpunkt. So unnatürlich es für sie auch wirkte, dass zwei Wesen auf einmal ihren Weg zu dieser einsamen Lichtung gefunden hatten.
Ihre Augenbraue hob sich leicht an bei seinen Worten, wie er an diesen Ort gelangt war.
Eine Suche trieb ihn hierher?
"Was wollt Ihr finden?", hakte sie nach und bereitete sich innerlich darauf vor, dass sie sich womöglich geirrt hatte.
War er doch auf ihre Fährte gehetzt worden? Nun würde es sich auszahlen für sie, dass sie ihren Namen verweigert hatte.
Wobei er dies ebenfalls getan hatte, sodass es wieder ausgeglichen war zwischen ihnen.
Und dann hakte er schon wieder nach, allerdings würde sie jetzt erst recht nicht verraten, wer genau sie war.
Stattdessen begann sie fein zu lächeln, eine Andeutung von Belustigung, deren Grund er sich ausmalen konnte, wie er wollte. Sie hatte auch nicht vor, es ihm irgendwie leichter zu machen.
"Nun, Ihr seid im Wald Laethea. Es kommt darauf an, wohin Ihr wollt, dann ist es mir vielleicht möglich, Euch einen richtigen Weg dorthin zu nennen. Wenngleich Ihr nicht der Erste seid, der in dieser Gegend die Orientierung verlor." Und der ein oder andere war zwar wieder heraus gekommen aus dem Wald, jedoch ohne seine Vorräte, wenn nicht sogar ohne seinem Leben.
Zumindest gab es in der Umgebung bei den wenigen Bewohnern solcherart Gerüchte. Wer dafür sorgte, darüber würde Cyriaca eindeutig schweigen.
Ihr angedeutetes Lächeln nahm einen kaum wahrnehmbaren, wissenden Zug an.
Dein Neid ist meine Anerkennung, aber dein Hass wird mein Sieg sein!

Benutzeravatar
Leia
verschollen
Beiträge:46
Avatar:Avatarschmiede
Alter:9 Sommer (ca. 18 in Menschenjahren)
Rasse:Katzenelfe
Heimat:Laethea
Waffen:Ein kleiner Dolch (wird nicht als Waffe genutzt) und ihr Körper

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Leia » Sa, 29. Mai 2010 17:03

Sie unterhielten sich. Leia konnte nicht viel erkennen, aber die beiden waren sich nicht feindlich gesinnt. Der mann lächelte sogar einmal kurz. Weil Leia nicht wusste, worüber gesprochen wurde, vermutete sie nun, dass sie sich kannten. Allerdings... Beim ersten Auftreten des Fremden hatten sie nicht so gewirkt, als würden sie sich kennen. Vielleicht waren es alte Bekannte, die sich nicht auf Anhieb erkannt hatten.
Leia hörten auf, darüber nachzugrübeln. Was jetzt wichtig war, war herauszufinden, was sie machen sollte. Sie könnte hierbleiben und warten, bis der Mann wieder ging. Oder sie könnte hineingehen. Und was dann? Sollte sie angreifen? Hatte sie eine Chance? Oder sich freundschaftlich nähern? Würden sie ihr glauben?
Vermutlich nicht. Aber angreifen...Leia war verletzt. Der Überraschungeffekt war zwar ein Bonus, aber sie war allein. Ein dicker Minuspunkt.
Leia stellte sich vor, wie der Kampf ablaufen würde. Bestenfalls würde sie vermutlich laufengelassen werden. Schlimmstenfalls getötet. Aber hier stehen bleiben wollte Leia auch nicht. Sie legte sich flach auf den Boden und kroch zum Fenster.
Jetzt konnte sie hören, dass sich die beiden sicherlich nicht kannten, aber Leia war es jetzt egal. Sie blieb noch kurz hocken und versicherte sich, dass keiner sie bemerkt hatte. Dan sprang sie auf und durch das Fenster. Sie versetzte dem erstaunten Mann einen heftigen Stoß in die Rippen und drehte sich zu der Frau um. Sie packte ihre Arme an den Schienen, damit die Dämonin ihre Fähigkeiten nicht einsetzen konnte. Dann drehte sie die Arme auf den Rücken der Frau und hielt sie fest, um sie wehrloser zu machen.
Sie zischte der Frau ins Ohr: "Du dachtest wohl, du wirst mich einfach los, was? Aber nicht mit mir! Du wirst mich nie vergessen, das schwöre ich. Und es wird keine gute Erinnerung sein!"

Aquanax
verschollen
Beiträge:23
Avatar:Avatarschmiede
Alter:24
Rasse:Mensch
Heimat:Weite Wüste
Waffen:Ellenlanger Dolch, Partinsanenartiger Speer

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Aquanax » So, 30. Mai 2010 1:11

Er bekam nicht viel aus der Frau heraus. Sie hatte einen viel zu starken Dickkopf dafür und somit wollte er mit der Wahrheit herausrücken, er suchte Ruhm und Ehre. Doch das war lächerlich, niemand würde wirklich verstehen worum es ihm ging. Er wollte der neue Anführer der Familie werden und er war nicht gewillt es seinen Brüdern zu überlassen dies auszufechten.

"Nun, sagt mir einfach wo.." Weiter kam Aquanax nicht mehr. Etwas oder jemand versetzte ihm einen Hieb in die Rippen. Stöhnend wich er zur Seite und blickte sofort auf. Die kleine Elfe war wieder aufgetaucht. Gibst du den nie Ruhe?

Aquanax Rippen brannten. Er sah deutlich wie die Elfe die Frau packte und festhielt. Stöhnend sammelte er seine Kräfte und ließ das Tuch von seiner Partisane sinken. Er stieß auf und stand wieder gerade vor dem rangeldem Paar. Die Partisane nun frei in der Hand und bereit zuzuschlagen.

"Was geht hier vor sich?" brüllte er die Elfe an, richtete seinen wütenden aufschrei jedoch auch der Frau. Er bewegte kaum merklich seinen Fuß in seine normale Angriffsformation, bereit loszuschlagen sobald es dazu kommen würde. "Erklärt mir was hier gespielt wird!" Aquanax beschlich das ungute Gefühl, das wiedereinmal Magie im Spiel war. Doch ließ er es für einen Moment ruhen und konzentrierte sich auf die beiden. Sie waren nicht zu unterschätzen, vielleicht die Frau, doch irgendetwas hatte sie was ihm nicht behagte. Langsam aber sicher wurde er unruhig. Diese wiederkehrende Elfe hatte anscheinend eine Fehde begonnen, oder waren sie sich grade begegnet? Egal. Es war nicht der Weg um Ruhm und Ehre zu erlangen, er wusste nicht einmal wohin in diese Situation führen würde. Er hatte nicht den geringsten Willen, einem der beiden zu Hilfe zu eilen, das war noch nie seine Art gewesen.

"Ich stehe in eurer Fehde niemandem zur Seite! Weist mir den Weg in eure nächste Stadt und ich lasse euch den Kampf ausfechten, doch greift ihr mich an, so werde ich mich zu verteidigen wissen!"

Cyriaca
verschollen
Beiträge:65
Alter:bald 23
Rasse:Halb-Dämonin
Heimat:irgendwo im Norden des Waldes von Laethea
Waffen:ein kurzes, leicht gebogenes Schwert, ein Dolch - sie selbst

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Cyriaca » Fr, 18. Jun 2010 19:29

Ihr Blick war aufmerksam auf den Fremden gerichtet und sie war gespannt darauf, was er als nächstes tun oder ob er es sogar weiter mit Fragen versuchen würde. Allerdings wurde ihnen beiden diese Entscheidung abgenommen, als plötzlich das Biest wieder auftauchte.
Cyriaca kam gar nicht dazu, sich darüber zu ärgern und entnervt zu sein, dass dieses Wesen nicht klug genug gewesen war, das Weite zu suchen.
Ihre Zähne knirschte leise, als sie in den Zangengriff genommen wurde.
Was glaubte dieses kleine Miststück, wer sie war?! Dachte sie im Ernst, sie hätte eine Chance gegen sie, eine Halbdämonin, die weitaus erfahrener war und außerdem nicht einmal freie Hände brauchte, um ihre Kräfte wirken zu lassen?! Töricht, wirklich sehr töricht!
Trotz der Ablenkung, die sie mit sich brachte, nervte sie Cyriaca allmählich, sodass diese die Augen verdrehte und den Kopf schüttelte.
"Du bist nichts weiter als eine verzogene Göre, die es nicht verkraftet, dass man ihr nicht aufgrund ihres Alters sofort die Fauxpas verzeiht, die sie begeht.", gab sie mit scheinbar erheiterter Stimme zurück, um die andere zu irritieren.
Sie würde sich bestimmt nicht aufregen und noch mehr Fehler begehen, nein, das hatte sie schon zu oft getan seit dem Auftauchen des Biests. Nun würde sie die andere reizen und zu Unachtsamkeiten verleiten. Zumindest hatte sie das vor. Nur deswegen hatte sie sich bisher nicht gegen den Griff gewehrt.
Dann jedoch schien der zweite Fremde mehr oder weniger durchzudrehen.
Ein zweites Mal verdrehte sie die Augen, als er seine Waffe offen präsentierte. 'Meine Güte, als ob so etwas die kleine Giftschlange hinter mir beeindrucken würde.', dachte sie ironisch.
Entsprechend war ihr Blick in seine Richtung, als sie auch noch den Kopf leicht zur Seite neigte und ihn schief ansah.
"Was hier vor sich geht? Gut, kurze Zusammenfassung. Ich komme nach Hause nach einer Reise, finde dieses..." Fast hätte sie eine Beleidigung von sich gegeben, aber diesen Triumph würde sie ihrer Gegnerin nicht gönnen, ihr irgendetwas an Gefühlen anzumerken. "... Wesen vor, das einfach hier eingedrungen ist und versuche es seitdem los zu werden. Sie will nicht begreifen, dass ein Einbruch nun einmal Konsequenzen hat und sie selbst Schuld an ihrem Dilemma hat." Nach diesen Worten verstummte sie und sah ihn mit leicht hochgezogener Augenbraue an, ganz so, als wolle sie noch sarkastisch hinzu fügen: Sonst noch Fragen?
Bei seinen nächsten Worten allerdings wollte sie ein drittes Mal innerhalb kürzester Zeit die Augen verdrehen. Als ob sie seine Hilfe nötig hätte! Wäre er nicht, wäre das Biest nicht mehr am Leben und sie hätte längst ihr wahres Gesicht gezeigt.
Doch dann überlegte sie es sich anders und lächelte unschuldig. "Sehe ich so aus, als ob ich dich im Moment angreifen könnte?", stellte sie mit süßlichem Tonfall die Gegenfrage.
Dein Neid ist meine Anerkennung, aber dein Hass wird mein Sieg sein!

Benutzeravatar
Leia
verschollen
Beiträge:46
Avatar:Avatarschmiede
Alter:9 Sommer (ca. 18 in Menschenjahren)
Rasse:Katzenelfe
Heimat:Laethea
Waffen:Ein kleiner Dolch (wird nicht als Waffe genutzt) und ihr Körper

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Leia » Mi, 23. Jun 2010 17:55

Leia antwortete nicht auf die spöttische Bemerkung ihrer Gegnerin. Sie wollte sie reizen, ganz klar. Aber das hatte Leia auch vor, denn dann würde die Dämonin sicherlich bald ihre wahre Gestalt zeigen müssen. Leia war sich inzwischen sicher. Und obwohl sie sich nicht gegen Leias Griff wehrte, ließ Leia nicht locker, oder sogar los. Sie wandte sich stattdessen an den Mann.
Er hatte eine Partisane in der Hand. Warum denn das? Es war doch offensichtlich, dass werde Leia noch ihre Gegnerin ihn angreifen würden. Leia sagte nur: "Was hier vorgeht? Sieht man das nicht? Wir kämpfen! Und was den Weg in die nächste Stadt angeht: Das ist von hier aus schwer zu erklären, du würdest dich so oder so verlaufen. Leider habe ich im Moment keine Zeit und noch weniger Lust, dich zu führen. Und ich fürchte, sie" Leia sah kurz zu der Frau "ist ebenfalls verhindert. Geh am besten irgendwo lang, irgendwann wirst du aus dem Wald inausfinden. Falls du dann noch lebst!", fügte Leia lächelnd hinzu.
Kurz überlegte Leia, was sie nun mit der Frau machen sollte. Sie könnte die Gelegenheit nutzen, in der sie sich nicht wehrte, doch das schien ihr nicht angebracht. Stattdessen ärgerte Leia sie. Mit bösartiger Stimme flüsterte sie: "Nun zu dir! Was könnte ich mit dir machen? Ins Feuer werfen? Würde dir das gut tun?" Leia sprach ihren Verdacht bewusst nicht offen aus, vermutlich wusste der Fremde noch nichts davon, doch die Dämonin würde bestimmt auf ihre Anspielung reagieren. Und vielleicht konnte sie die Frau aus der Kontrolle bringen. Vielleicht machte sie dann einen Fehler.
"Wie heißt du überhaupt? Ich kenne gern die Namen meiner Opfer. Und das würde vielleicht auch die Kommunikation zweier so unterschiedlicher Wesen verbessern. Was meinst du?"

(occ: Sorry, dass ich nur so wenig geschrieben habe, aber mir fällt beim besten Willen nichts mehr ein. :dunno: Der nächste Post wird länger!)

Aquanax
verschollen
Beiträge:23
Avatar:Avatarschmiede
Alter:24
Rasse:Mensch
Heimat:Weite Wüste
Waffen:Ellenlanger Dolch, Partinsanenartiger Speer

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Aquanax » Do, 24. Jun 2010 9:50

Aquanax packte die Partisane fester und wandte seinen Kopf nach hinten. Der Fluchtweg war frei, er hatte nichts zu befürchten. Die beiden "Weiber" waren genug mit sich selbst beschäftigt. Er drehte sich wieder zu ihnen und bewegte langsam einen Fuß nach hinten. Sollten die beiden sich doch zerfleischen, er würde niemandem helfen, dass war nie seine Art gewesen. Er überging die Frage der Frau, wenn auch auf ihr schönes Lächeln zu achten, doch ärgerte er sich über eine Arroganz wie diese. Aquanax schritt weiter nach hinten und ließ die Partisane lockerer.

"Ich lasse euch nun euren Kampf weiter austragen. Wenn einer von euch überlebt hat, würde ich gerne diejenige bitten mich zur nächsten Stadt zu geleiten."

Mit diesen Worten stieg Aquanax aus der Tür und wickelte im gehen die Partisane wieder ins Tuch ein. Er schloss sie hinter sich und atmete tief ein und aus. Sein Blick wanderte zu seinem Hengst der auf ihn wartete. Ruhig befestigte er seine Partisane wieder und nahm den Wasserschlauch aus dem Sattel. Dann setzte er sich auf den Hengst und trank etwas. Er beobachtete das Haus, lauschte auf Geräusche und Bewegungen im Haus. Er erwartete alles, von Magie bis zum Pfeilhagel. Wielange würde es wohl dauern bis sie sich gegenseitig getötet hatten?

Nach einigen ruhigen Minuten strich Aquanax seinem Hengst durch den Nacken. "Ich habe lange genug gewartet, sie werden sich inzwischen zerfetzt haben. Und wenn nicht wird es mir hier zu gefährlich." Der Hengst schaubte und trabte langsam in die angegebene Richtung los.
Er verstaute den Wasserschlauch und band die Partisane fest an den Sattel. Der Hengst fand sicheren Tritt, auch bei dem schlechtem Untergrund. Nichts brachte ihn zum taumeln oder gar zu fall.

tbc -> Mérindar

Cyriaca
verschollen
Beiträge:65
Alter:bald 23
Rasse:Halb-Dämonin
Heimat:irgendwo im Norden des Waldes von Laethea
Waffen:ein kurzes, leicht gebogenes Schwert, ein Dolch - sie selbst

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Cyriaca » Fr, 23. Jul 2010 16:45

Cyriaca fauchte leise, wobei es nicht ganz klar war, ob es ein warnender oder eher amüsierter Laut war.
Verhindert... von wegen! Sie hatte noch weniger Lust, einen Fremden irgendwo hin zu bringen, solange sie dieses Biest nicht endlich außer Gefecht hatte setzen können. Abgesehen davon, dass es ihr im Moment recht gleichgültig war, wohin dieser Typ wollte oder nicht. Wichtig wäre allein heraus zu finden, ob er hinter ihr her sein könnte oder nicht.
Die Worte der anderen reizten sie tatsächlich eine Spur weit. Allerdings noch nicht stark genug, als dass sie ihre Beherrschung verloren hätte. Warum sollte sie auch, wenn diese Absicht so deutlich hinter der Bemerkung lag?
Trotzdem stieß sie ein leises, diesmal wirklich warnendes Knurren aus, das tief in ihrer Kehle geboren wurde.
Daraufhin aber ignorierte sie das Wesen hinter sich vorerst, da sich ihr Gegenüber rückwärts bewegte. Ach, was wurde denn das nun?
Das Gesagte hingegen machte es ziemlich schnell klar, sodass die junge Frau sich ein kaltes Grinsen nicht verkneifen konnte. "Feigling...", murmelte sie zwar für sich und das Biest hinter sich, aber im Prinzip kam ihr das ganz gut zupass.
Immerhin schien die andere schon zu ahnen, was sie war oder in ihr steckte, beziehungsweise hatte sie ihr Eis schon etwas zu spüren bekommen. Und bisher hatte sie sich eher allein deswegen zurück gehalten, weil sie vor dem Fremden die Maske noch hatte wahren wollen. Jetzt allerdings konnte sie alle Zurückhaltung fallen lassen.
Ihr Gesicht wurde ausdruckslos, ihre Stimme zischend sowie eisig. "So, ins Feuer willst du mich werfen?! Ob dir das überhaupt gelingt? Viel besser fände ich es, wenn ich dir deine Arme einfriere und einfach zerbreche wie Glas." Und genau das wollte sie auch in die Tat umsetzen. Denn irgendwann war auch definitiv bei ihr eine Grenze erreicht.
Da es jedoch die Arme des Wesens waren, die sie im Moment umklammert hielten, musste sie hier anfangen. Sonst hätte sie sich womöglich einen anderen Körperteil für den Beginn ausgesucht, wo es durchaus schmerzhafter und bedauerlicher für das Biest selbst wäre. Um sich besser auf ihre eigenen Kräfte konzentrieren zu können, schloss Cyriaca sogar die Augen.
Die andere würde sich noch wirklich wünschen, sie wäre niemals in die Nähe dieser Lichtung gelangt, wenn sie mit ihr fertig wäre!
Dein Neid ist meine Anerkennung, aber dein Hass wird mein Sieg sein!

Benutzeravatar
Leia
verschollen
Beiträge:46
Avatar:Avatarschmiede
Alter:9 Sommer (ca. 18 in Menschenjahren)
Rasse:Katzenelfe
Heimat:Laethea
Waffen:Ein kleiner Dolch (wird nicht als Waffe genutzt) und ihr Körper

Re: Irgendwo in Laethea

Beitrag von Leia » So, 25. Jul 2010 19:52

Leia schnaubte leise und amüsiert, als der Mann sagte, er wolle abhauen. Sie bemerkte noch: "Oh, ich fürchte, du wirst lange warten müssen. Zu lange. Hau am besten einfach ab und frag dich durch! Beachte uns nicht! Und hoffentlich auf Nimmerwiedersehen!" Leia hatte es gewusst, vielleicht sogar gewollt? Wenn sie allein waren konnte Leia sich besser konzentrieren. Ein Gegner war immer noch besser als zwei. Bei der Bemerkung ihrer - noch - Gefangenen, lächelte sie kurz, verkniff es sich aber sofort. Unter anderen Umständen hätte sie diese Dämonin vielleicht gemocht. So aber waren sie Feinde, und würden es wohl immer bleiben. Bis dass der Tod uns scheidet. dachte Leia sarkastisch. Denn heute würde sicher noch mindestens einer von ihnen sterben. Gewaltsam.
Nun, da sie allein waren, veränderte sich die Frau vor Leia. Ihre Stimme - und nicht nur sie - wurde kalt wie Eis. Doch Leia ließ sich nicht abschrecken. Sie wusste, mit wem sie es zu tun hatte, mittlerweile hatte sie ihren Gegner besser kennengelernt. Sie kannte ihre Stärken und Schwächen besser, wenn auch nicht komplett. Unter anderem hatte sie den dummen Fehler begangen, Leia ihren Plan zu verraten. Und Leia war sich sicher, dass sie ihn auch in die Tat umsetzen würde. Also handelte sie blitzschnell und überlegt. Jetzt würde sie sich von ihrer kalten Wut nicht unterkriegen lassen. Jetzt würde sie besser planen.
Leia spürte, dass die Dämonin etwas vorhatte, vermutlich Kräfte sammelte oder so ähnlich. Sofort ließ sie die Arme ihrer Gegnerin los, um ihr einen kräftigen Tritt in den Rücken zu versetzen, sodass sie gegen die gegenüberliegende Wand flog. Dort blieb sie kurz liegen, womöglich bewusstlos. Aber Leia rannte nicht weg. Sie blieb stehen, wo sie war, nur das Fenster hinter sich als Fluchtmöglichkeit. Auch wenn sie sich ziemlich sicher war, dass sie sie nicht benötigen würde. Nein, jetzt wollte sie sich sicher sein, dass sie von diesem Feind nichts mehr zu befürchten hatte. Sie wollte Gewissheit haben - und den Tod einer von ihnen. Wenn es sein musste, auch den von ihr selbst.
"Deinen Namen hast du mir immer noch nicht verraten. Nun, das dachte ich mir bereits. Ich kenne dich."
Aufrecht stehend und lächelnd wartete Leia, bis ihre Gegnerin wieder aufstand.

Gesperrt