Die Straßen des Hügellandes

Die Heimat der Shiín.
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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Gilldor » Fr, 30. Dez 2011 0:28

Gilldor konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen als ihn Selicia auf die versprochene Massage ansprach. An die hatte er nach ihrem kleinen Streit gar nicht mehr gedacht und er hatte seine Schmerzen in den Beinen tapfer ignoriert. Für sie dazu sein war wichtiger als sich seinem Muskelkater hinzugeben. Außerdem hatte er das Holz für den Ofen holen müssen damit sie nicht erfroren in der Nacht. Also hatte er gar keine Zeit gehabt sich auf das Brennen in seinen Schenkeln zu konzentrieren. Dennoch freute ihn ihre Frage und er nickte sacht nachdem er sie neuerlich geküsst hatte. Seine Hand streichelt ihr sacht über die Wange und er flüsterte: "Wenn ich ehrlich bin, hat nur die Aussicht auf deine Massage mich im Sattel gehalten." Er stupste ihre Nase mit seinem Zeigefinger an und lächelte.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Selicia » Fr, 30. Dez 2011 0:42

Selicia musste leise lachen, dieser Streit geriet immer mehr in Vergessenheit und das war wohl auch besser so. "Ich wusste gar nicht, dass ich so gut motivieren kann", flüsterte sie als Antwort und küsste ihn noch einmal zärtlich. Dann löste sie ihre Arme von seinem Hals und setzte sich auf. "Dreh dich auf den Bauch", hauchte sie ihm ins Ohr und kletterte dann auf seine Beine, als er ihre Anweisung befolgt hatte. Vorsichtig tastete sie seine Beine und seinen Rücken ab, die Muskulatur war fürchterlich hart. Ganz vorsichtig fing sie an, erst über seinen Rücken und dann hinunter zu seinen Beinen mit kreisenden Bewegungen über die harten Muskeln zu streichen. Immer und immer wieder, mit der Zeit etwas kräftiger, um ihn richtig zu massieren. Das nahm einige Zeit in Anspruch und am Ende kroch sie etwas weiter nach vorne, sodass sie ihm ins Ohr flüstern konnte. "Ist es jetzt besser?", fragte sie leise und biss ihn dann zärtlich ins Ohr, während sie sich vorsichtig auf seinen Rücken sinken ließ.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Gilldor » Fr, 30. Dez 2011 11:46

Gilldor stöhnte leise als sich Selicia auf seine Beine setzte. Seine verspannten Muskeln meldeten sich unter Schmerzen. Er versuchte sich zu entspannen, doch gelang es ihm nicht so wirklich. Ihre Hände verschafften ihm die ersten Minuten keine Entspannung, sondern nur weitere, weitaus schlimmere Schmerzen. Dann mit einem Mal war es, als löste sich ein Knoten und der Schmerz war zusammen mit den Verspannungen verschwunden. In genau diesem Moment spürte er wie sie sich über ihn beugte und ihm ins Ohr flüsterte. Fürwahr, es war besser und ihm kam es vor als hätte er schon seit ewigen Zeiten den Zustand völliger Schmerzfreiheit nicht mehr erlebt. Dabei waren es gerade mal zwei Tage gewesen, die er zum ersten Mal in seinem Leben in einem Sattel verbracht hatte. Wohlig schnurrte er als sich Selicia auf seinem Rücken niederließ und er griff mit seiner Hand hinter sich und streichelte ihr übers Bein. "Viel besser... du hast magische Hände. So entspannt war ich noch nie in meinem Leben... du bist wunderbar.", murmelte er und drehte den Kopf leicht zur Seite.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Selicia » Fr, 30. Dez 2011 12:21

Grinsend sah Selicia auf ihn herab, so entspannt wie noch nie in seinem Leben. Haha. Aber gut, ließ sie ihm das und sagte nichts dazu oder dergleichen. Stattdessen ließ sie einfach ihren Kopf gegen seine Schulter sinken und drehte eine seiner Haarsträhnen um die Finger. Dabei strich sie ihm zwischendurch leicht über den Rücken und blieb ansonsten an ihrem neuen Platz liegen. Nur die Decke, die zog sie irgendwann wieder über ihren eigenen Rücken, da der Wind doch recht kalt über diesen pfiff. Gott, wie sie Herbst und Winter hasste! Kalt, nass und eklig. Egal was man draußen machte, man kam halb erfroren wieder an und brauchte eine halbe Ewigkeit um sich aufzuwärmen. Da kuschelte sie sich lieber an Gilldor, der sich so wunderbar warm anfühlte. "Ich glaube, hier bleibe ich heute liegen", verkündete sie leise und strich mit ihrem Gesicht über seinen Rücken, wie um eine bequemere Lage zu suchen. Dann atmete sie entspannt aus und schloss die Augen, sein Haar immer noch leicht um ihre Hand gewickelt. An ihrer Wange konnte sie seinen Herzschlag und seine Atemzüge spüren, was eine ungemein beruhigende Wirkung auf sie hatte.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Gilldor » Fr, 30. Dez 2011 12:40

Nicht nur sein Körper, sondern auch sein Geist waren völlig entspannt. Denken war im Moment nicht seine Meisterdiszplin und er zog es vor den Mund zu halten. Diesen Augenblick wollte er nicht kaputt machen mit unüberlegten Kommentaren. So schnurrte er nur leise und schloß die Augen genießerisch. Ihr Gewicht spürte er kaum auf seinem Rücken. So war er ihr nahe und sie wärmte ihn noch zusätzlich zu der Decke und dem Feuer im Ofen. Frieren würden sie wohl beide heute Nacht nicht. Wobei er sich nicht wirklich sicher war ob er eine ganze Nacht so würde schlafen können. Irgendwann musste er sich wohl oder übel drehen. Hinzu kam noch immer sein wunder Lendenbereich, der durch das ständige Scheuern beim Reiten keine wirkliche Gelegenheit gehabt hatte zu heilen. Eine leichte Gänsehaut breitete sich auf seinem Körper aus, als sie in seinem Rücken ausatmete und sich leicht bewegte. Er konnte zwar nicht wirklich erkennen was sie da tat, aber es fühlte sich angenehm an. Deutlich konnte er auf seiner Haut ihren Herzschlag spüren und jede Bewegung ihres Brustkorbs, wenn sie ein- und ausatmete. Es fühlte sich merkwürdig an, aber hatte auch eine beruhigende Wirkung. "Dann werde ich mich wohl auf dich legen müssen, wenn ich mich drehe.", murmelte er schlaftrunken. Die Wärme und die Massage hatten alle Ansapnnung abfallen lassen. Nun spürte er wie erschöpft er doch von der langen Reise und den Folgen des Streits gewesen war.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Selicia » Fr, 30. Dez 2011 14:49

Selicia lächelte nur, ohne etwas zu erwidern. Auf sie legen, wenn er sich drehte. Sollte er doch mal versuchen, vermutlich würde sie eher neben ihm zu liegen kommen als unter ihm. Immer noch hielt sie eine von Gilldors weißen Haarsträhnen in der Hand und blinzelte diese auch schon recht müde an. Weißes Haar, irgendwie konnte sie sich daran einfach nicht satt sehen oder gar aufhören, es zu berühren. Gilldors Atem wurde immer gleichmäßiger und ruhiger und bald hatte Selicia das Gefühl, dass er einfach eingeschlafen war. Vorsichtig hob sie ihren Kopf und sah ihn an. Seine Augen waren geschlossen und er schien wirklich zu schlafen. Über Selicias Lippen zog sich ein sanftes Lächeln und sie strich ihm sacht über die Wange, ehe sie ihre Stirn ganz vorsichtig, um ihn nicht aufzuwecken, an seine Schläfe lehnte. Das tat einfach nur gut. Und so schön sie es auch fand, die Söldnerin war einfach zu praktisch veranlagt, um jetzt so zu bleiben. Daher glitt ihr Blick bald über den alten Ofen, den Gilldor befeuert hatte. In diesem hatten sich die Flammen schon durch das Holz gefressen und nur der Glutschein verriet, dass es hier einmal lustig geflackert hatte. Ganz vorsichtig stand Selicia auf und deckte Gilldor zu, um dann vor dem Ofen in die Hocke zu gehen und die Klappe vorsichtig zu öffnen. Dafür hatte sie sich etwas Stoff um die Hand gewickelt, um sich nicht zu verbrennen. Es war tatsächlich nur noch Glut darin, daher legte Selicia etwas Holz nach und schloss die Ofenklappe dann wieder. Einmal sah sie kurz zu Gilldor, aber der schlief wohl den Schlaf der Gerechten oder wie das hieß. Kurzerhand verließ sie das kleine Haus und ging hinüber in die Scheune, um nach Calista und Schattenmähne zu sehen. Es war zwar schon ziemlich dunkel, aber noch konnte sie sich orientieren. Den Pferden ging es gut, auch wenn das Stroh wohl nicht gerade für Begeisterungsstürme bei ihnen sorgte. Heu war leider keines da, da würde sie jetzt einmal damit vorlieb nehmen müssen. Morgen früh konnten sie ein wenig grasen, bevor sie weiter reisen mussten. Nur etwas zu trinken gab sie ihnen dann aus ihrem Wasserschlauch und strich beiden noch einmal über die Nüstern, ehe sie wieder zurück zur Hütte ging. Das Feuer im Ofen flackerte wieder hell und erfüllte den Raum einmal mit Licht, aber auch ordentlich mit Wärme. Leise tappste sie zum Bett zurück und setzte sich auf den Rand von diesem, so, dass sie vor Gilldors Oberkörper saß. Sacht strich sie ihm übers Haar und über die Wange, ehe sie ihre Packtaschen zu sich heran zog. Gilldor brauchte vielleicht nicht viel zum essen oder gar regelmäßig, aber Selicia kam ohne regelmäßige Mahlzeiten nicht gut zurecht und ihr Magen meldete sich schon wieder vernehmlich. Das Trockenfleisch ging langsam zur Neige, das Brot war auch nicht mehr das weicheste und der Vorrat an Trockenfrüchten war auch gewaltig geschrumpft. Leise seufzend nahm sie einen Streifen Trockenfleisch und fing an, diesen aufzuessen. Gilldors Abneigung dagegen würde sie wohl nie nachvollziehen können. Natürlich schmeckte ein Stück frisch gebratenes Fleisch um Längen besser, aber man konnte auf so einer Reise ja nicht in allen Annehmlichkeiten schwelgen. Und Energie gab das Trockenfleisch definitiv genug. Dem ersten Streifen folgte ein zweiter, dann nahm sie sich getrockneten Apfel. Trockenobst hatte sie früher eher weniger mit sich herum getragen, das hatte Ibenir ihr beigebracht. Oder besser gesagt sanft aufgedrängt. Selicia schüttelte leicht den Kopf, um die Gedanken an den Waldelfen zu vertreiben. Vorbei. Sie musste jetzt nach vorne sehen, zurück brachte sie nicht weiter. Nach ihrem bescheidenen Abendmahl legte sie noch einmal Holz nach, ihre Hand wieder geschützt durch ein Stück Stoff. Langsam wurde es recht angenehm hier drinnen, die Strahlungshitze konnte durchaus mit dem Wind mithalten und wärmte der jungen Söldnerin das Gesicht. Kurz ließ sie ihren Blick durch die kleine Hütte oder wie man das nennen sollte, schweifen. Ob das hier ein alter aufgegebener Bauernhof war? Oder etwas anderes? Zumindest hatte die Zeit schon gewaltig an dem Gemäuer genagt und wirklich vertrauenserweckend fand Selicia das Ganze nicht, aber es war definitiv besser, als draußen zu schlafen. Und als wenn der Gedanke daran ausreichend war, musste sie prompt herzhaft gähnen. Entsprechend zog sie sich dann auch ihre Stiefel aus und schmiegte sich vorsichtig an Gilldor, nachdem sie die Decke ordentlich festgesteckt hatte. Der Shiín hatte sich mittlerweile auf die Seite gedreht und so konnte sie ihm einen vorsichtigen Kuss geben, um ihn nicht aufzuwecken. Noch ein letztes Mal blinzelte Selicia zum Ofen hinüber und schloss dann die Augen. Schon bald war sie eingeschlafen, während draußen der Wind die Kronen der wenigen Bäume zum Rascheln brachte und das Holz der Hütte leise knarrte.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Gilldor » Fr, 30. Dez 2011 15:19

Gilldor bekam von allem was Selicia tat nichts mit. Da sie sich ebenso leise wie er zuvor bewegte, wurde er nicht in seinem tiefen Schlaf gestört. Er war so erschöpft und froh endlich schmerzfrei zu sein, dass er es nicht hatte steuern können einfach einzunicken. Eben noch hatte er daran gedacht was man noch mit dieser Massage würde tun können um den anderen nicht nur zur Entspannung zu verhelfen, sondern es eventuell auch zu anderen Zwecken einzusetzen. Aber statt der erwarteten Erregung war er so sehr in seinen Überlegungen vertieft, dass er nicht gemerkt hatte wie er angefangen hatte zu schlafen. Aber das was er in diesem Traum sah und tat, ließ ihn lächeln. Selicia hätte gewiss gefallen was sich gerade in seinem Kopf abspielte.

Der junge Shiín schmiegte sich noch enger an die junge Frau neben sich und sein Lächeln wurde noch breiter. Als sich seine Hüfte gegen ihre schmiegte, drückte sich seine Erregung sacht, aber deutlich spürbar gegen sie. Ein leises Schnurren kam aus seiner Kehle und er griff in ihre Richtung. Es war eine unbewusste Geste und mehr Glück, dass seine Hand auf ihren Hüften landete. Danach kam er wieder zur Ruhe und nur seine lebhafte Mimik verriet was er gerade träumte. Auf seiner Haut lag ein leichter Schweißfilm, der wohl nicht nur von der im Raum herrschenden Wärme her rührte. Gilldors Nacht versprach wunderbar zu werden.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Selicia » Fr, 30. Dez 2011 21:03

Selicia schlief noch nicht ganz, als sich Gilldor so an sie schmiegte. Blinzelnd öffnete sie die Augen und musste lächeln. Gilldor schlief und trotzdem so eine Reaktion, wovon er wohl träumte? Vorsichtig schmiegte sie sich an ihn, schmiegte ihr Gesicht an seines und schloss die Augen wieder. Erst jetzt spürte sie den leichten Schweißfilm auf seiner Haut. Selicia lachte ganz leise. Jetzt träumte er sogar davon? Würde sie ihn morgen wohl mal fragen müssen, wer ihm da im Traum Gesellschaft geleistet hatte. Dann schlief die junge Söldnerin aber trotzdem ein.
Bis mitten in der Nacht plötzlich etwas laut krachte. Selicia sprang förmlich auf und hockte mit rasendem Herzen auf dem Bett. Es klang, als wenn irgendetwas zusammen gekracht war. Angespannt lauschte Selicia und versuchte die Dunkelheit mit den Augen zu durchdringen, aber es war dunkel. Das Feuer im Ofen wohl erloschen. Woher war das Geräusch gekommen? "Verdammt!", fluchte Selicia leise, als in ihre eine Ahnung aufkeimte. Flink wie eine Katze tappte sie zur Tür, stemmte diese auf und wandte sich sofort zur Seite, um zur Scheune zu eilen. Mehr tastend fand sie den Weg und das Tor, durch das sie sich hindurch quetschte. Erst als sie zwei warme Nasen an ihrer Hand fühlte, atmete sie erleichtert aus. Vor ihrem inneren Auge hatte sie die beiden Pferde schon erschlagen gesehen. Wesentlich entspannter verließ sie die Scheune wieder und tastete sich fast umständlich zurück ins Haus. "Gilldor?", fragte sie leise in den Raum hinein. "Bei Calista und Schattenmähne ist alles in Ordnung, ich hatte befürchtet, dass dieser Überrest von einer alten Scheune zusammengebrochen ist."

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Gilldor » Fr, 30. Dez 2011 21:51

Das Krachen war so laut, dass Gilldor hochschreckte. Er hatte gerade so wunderbar geträumt und knurrte als man ihn so unwirsch weckte. Im ersten Moment realisierte er nicht wirklich wo er war und rieb sich mehrmals mit den Handballen über die Augen. Seine Hose spannte und er blickte prüfend unter die Decke. Verlegen ließ er sie wieder sinken und registrierte erst jetzt, dass Selicia es gewesen war, die an ihm gerüttelt hatte. Sein Geist war noch immer umnebelt und die Dunkelheit half seinem Kopf nicht gerade in Gang zu kommen. "Scheune? Welche Scheune?", kam es müde von ihm. Nur langsam kamen die Erinnerungen zurück und er seufzte leise. "Das ist gut... ja... gut. Was hat dann eben gekracht? Ist das Dach noch da wo es sein soll? Oder hat die Treppe ihren Dienst endgültig aufgegeben?" Mühsam schob er sich zum Bettende und setzte die Füße auf dem Boden auf. Die Dielen waren rau und uneben. Rasch tastete er nach seinen Stiefeln um sich ja keinen Splitter einzureißen. Das würde noch fehlen.

"Wir sollten zu allererst Licht machen. Das Feuerzeug liegt neben dem Ofen. Hast du Kerzen in deinem Gepäck?" Inständig hoffte er, dass sie seine Frage mit Ja beantwortete. Es würde sich als fast unmöglich herausstellen in dieser verfallenen Hütte nach Kerzen zu suchen, zumal sie nicht wussten wo der Schaden statt gefunden hatte. Mit viel Pech liefen sie direkt in die Absturstelle hinein.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Selicia » Sa, 31. Dez 2011 10:23

Gilldors Reflexe funktionierten augenscheinlich nicht wie ihre oder er war es einfach nicht gewohnt, mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen zu werden und dann voll da zu sein. Jetzt wo der größte Schrecken außer Kraft gesetzt war, kam die Müdigkeit mit Gewalt zurück und erst jetzt fiel Selicia auch auf, dass sie barfuß nach draußen geeilt war. Sie hatte eiskalte Füße und wohl auch ziemlich dreckige. "Na toll", knurrte sie leise und tastete sich dann zu Gilldor zurück, wobei sie mit der Hand gegen seine Schulter stieß und sich dann neben ihm hinsetzte. "Keine Kerzen", kam es von ihr und sie schauderte leicht, weil ihre kalten Füße jetzt richtig in ihren Fokus drangen. Verdammte Reflexe. Mit der einen Hand wischte sie sich über das Gesicht und stand dann wieder vom Bett auf, um sich vorsichtig zum Ofen zu tasten, ohne gegen diesen zu stoßen. Dabei strichen ihre suchenden Hände über ihr eigenes Gepäck und sie suchte ihr Zunderzeug heraus, wobei sie immer etwas trockenes Moos mit aufbewahrte. Dieses entzündete sie kurzerhand und öffnete schnell die Ofenklappe, warf das brennende Moos hinein und fütterte die kleine Flamme mit Holzstückchen. So hatten sie jedenfalls ein bißchen Licht, in dem sie sich orientieren konnten. In dem Raum war alles beim alten und mehr interessierte Selicia gerade nicht. Der Blick auf ihre Füße war ernüchternd genug. "Verdammt", kam es leise von ihr. Kurzerhand setzte sie sich vor dem Ofen auf den Boden und zog ihren Wasserschlauch heran, um ihre Füße zu waschen. Wenn sie eines nicht leiden konnte, dann war es Schlamm zwischen ihren Zehen.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Gilldor » Sa, 31. Dez 2011 15:58

Gilldor gähnte herzhaft. Er war im Tiefschlaf gewesen und seine Reflexe brauchten ebenso wie er eine Weile ehe sie wach wurden. Nur langsam fand er zu sich und bekam nicht einmal wirklich den Hieb mit, den Selicia ihm versehentlich verpasste. Er ließ sie machen und blickte in die Dunkelheit. Erkennen konnte er nichts und hörte mehr wie sie sich bewegte. Irgendwann gelang es ihr das Feuer im Ofen wieder zu entfachen und er konnte zumindest Schatten ausmachen. Stirnrunzelnd beobachtete er sie dabei wie sie sich die Füße wusch. Aber er wollte nichts dazu sagen. Da sie die Ruhe hatte sich über dreckige Füße Gedanken zu machen, schien alles in Ordnung zu sein. Wer weiß wo ein Balken oder was auch immer herunter gekommen war. Spätestens, wenn es wieder hell wurde und sie los ritten, würden sie sehen was solchen Krach verursacht hatte. "Komm wieder ins Bett. Ich bin müde und morgen wird es wieder anstrengend.", meinte er und gähnte abermals ausgiebig. Umständlich zog er sich wieder die Schuhe von den Füßen und ließ die Schärpe neben die Katana fallen. Der Knoten drückte ihm in der Seite. In derselben Bewegung fiel er nach hinten und drehte sich auf seine Schlafseite. Erschöpft schloß er die Augen und dämmerte augenblicklich wieder weg.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Selicia » Sa, 31. Dez 2011 22:27

Für Selicia war es fast ein Zwang, den Schlamm wieder von ihren Füßen zu waschen, was verhältnismäßig gut ging. Gilldor nahm das alles ziemlich gelassen und saß auf dem Bett, blinzelnd wie eine Eule, die man am Tag aufgescheucht hatte. Da es den Pferden gut ging und die junge Söldnerin so keinen gravierenden Schaden sehen konnte, warf sie nach ihrer Wäsche noch ein wenig Holz in den Ofen und tappte selber zurück zum Bett, kroch in dieses und zwischen die Decken. Gilldor schien schon wieder mehr oder weniger zu schlafen. Selicia rückte alles noch ein wenig zurecht, ehe sie sich an ihn schmiegte und einen Arm um ihn schlang. Das Adrenalin von dem Schrecken jagte immer noch durch ihre Adern und hielt sie wach. Nur langsam kam sie wieder zur Ruhe und wurde wieder schläfrig. Bis dahin beobachtete sie die Schatten, die der Feuerschein an die Wände warf. Irgendwann gähnte sie herzhaft und kuschelte sich dann mit der Nasenspitze in Gilldors Haare, um dann die Augen zu schließen und endlich wieder einzuschlafen. Glücklicherweise schien der Rest der Nacht ruhig zu verlaufen. Noch im einschlafen kam Selicia der Gedanke, Gilldor am nächsten Morgen mal zu fragen, von wem er denn geträumt hatte in der Nacht. Mal sehen, ob ihn das verlegen machen würde.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Gilldor » Sa, 31. Dez 2011 22:41

Auch für Gilldor verlief die restliche Nacht störungsfrei. Zwar kam dieser eine Traum nicht mehr zurück, dafür ein anderer, der nicht weniger erregend war. Immer wieder stöhnte er leise und wälzte sich auf dem Bett hin und her. Schweiß ließ seine Haut glänzen und immer wieder ging seine Hand instinktiv unter die Decke. Selicia hatte seine Fantasie so sehr angeheizt, dass er von ihr träumte und vor allem von dem was er gern mit ihr tun würde oder schon getan hatte. Es war Monate her, dass er derartige Träume gehabt hatte und genoß diese in vollen Zügen. Bis in die frühen Morgenstunden dauerten sie an und er war klatschnass als er in einen leichteren und endlich ruhigeren Schlaf fiel. Die ersten Sonnenstrahlen, die ihn in der Nase kitzelten, weckten ihn und er wurde sich aufgrund seines feuchten Hemdes bewusst, dass er wirklich so wild geträumt hatte. Peinlich berührt über diese Tatsache, fuhr er sich auf dem Rücken liegend mit den Händen durch die Haare und sah vorsichtig neben sich. Selicia schlief noch. Sie sah so friedlich aus. Das lange blonde Haar umrahmte ihr sanftes Gesicht und ihre Mimik zuckte leicht. Sacht beugte er sich zu ihr hinüber und küsste ihr auf die Stirn. Ein Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen. Er war glücklich in diesem Moment. Die Kälte um sich herum spürte er nicht, der Ofen war wieder einmal ausgegangen und der Wind pfiff noch immer durch die Wände. Aber von innen heraus strahlte noch immer die Hitze der Nacht, die er erlebt hatte, dass er nicht fror.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Selicia » Sa, 31. Dez 2011 23:03

Im Gegensatz zu Gilldor träumte Selicia nichts in der Nacht. Sie fror ein wenig und rollte sich deswegen ein bißchen zusammen. Gilldor wärmte sie zwar kräftig, aber das war ihr unterbewusst schon fast zu viel, sodass sie ein wenig von ihm abrückte und am Ende einfach neben ihm lag. Erst eine ganze Weile, nachdem sie eingeschlafen war, entspannte sie sich ein wenig und streckte sich. Durch die Unterbrechung wachte sie nicht so früh wie sonst auf, sondern schlief einfach weiter. Nicht einmal Gilldors Kuss auf die Stirn weckte sie, brachte sie nur dazu, leise "Mhm", zu machen und den Arm um ihn zu schlingen, während sie sich an ihn schmiegte. Dabei kam sie mit dem Gesicht an sein nasses Hemd und das weckte sie dann doch auf. "Iih", kam es leise von ihr und sie rollte sich von ihm weg, blinzelte Gilldor verschlafen an. "Wies aussieht, hat dein Traum da weiter gemacht, wo er aufgehört hat." Dann wurde ihr Lächeln ein wenig gemein und sie rollte sich wieder zu ihm zurück, schlang den Arm um seine Taille und brachte ihn dazu, dass er sich auf den Rücken legte, sodass sie wieder auf seinen Beinen hockte und sich lang auf ihm ausstreckte. "Und ich bin neugierig, wovon hast du geträumt, hm?" Das Lächeln auf ihren Lippen sah wirklich gemein aus. "Wovon war ja ziemlich klar, das war leicht zu merken. Also erzähl." Falls Gilldor glaubte, Selicia jetzt los werden zu können, dann hatte er sich geschnitten. Die Söldnerin würde ihm jetzt so lange auf die Nerven gehen, bis er alles erzählt hatte. Manchmal konnte sie schon ein wenig gemein sein.

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Re: Die Straßen des Hügellandes

Beitrag von Gilldor » Sa, 31. Dez 2011 23:28

Gilldor keuchte leicht als sich Selicia auf seine Beine setzte und sich dann auf ihm ausstreckte. Ihr Blick verriet ihm neben ihren bohrenden Fragen, dass er wohl kaum darum herum kam von seinen Träumen zu erzählen. Zum Glück waren sie in dieser Hütte unter sich und selbst wenn sie es nicht gewesen wären, hätte er es wohl beichten müssen. [18]"Du willst es also wirklich wissen?", fragte er und fuhr ihr mit seinen Händen über den Po und den Rücken hinauf. Sein Blick wurde anzüglicher und sein Lächeln zeigte, dass es wohl ganz nach ihrem Geschmack sein würde was er geträumt hatte. "Nun. Ich habe von dir geträumt. Wie du mich massierst.", er biss sich leicht auf die Lippen und schob seine Hände unter ihre Bluse um sie intensiver zu streicheln. "Wir beide waren nackt. Ich habe auf dem Bett gesessen und du auf mir. Deine Hände waren überall. Zuerst auf meinen Schultern und den Nacken, dann tiefer auf meiner Brust. Mit deinen Lippen hast du meinen Hals verwöhnt, hast mich überall dort geküsst wo vorher deine Hände gewesen waren." Mit jedem Wort atmete er schneller. Allein die Erinnerung an den Traum erregte ihn von Neuem. Er musste kurz die Augen schließen um sich zu konzentrieren. "Dann hast du mich aufs Bett gedrückt und deine Lippen wanderten immer tiefer." Gilldors Blick wurde glasig bei der Vorstellung. "Als Nächstes spürte ich deine Lippen...", er leckte sich über die Lippen und er fing an zu schwitzen. "Es war so wunderbar, dass ich glaubte den Verstand zu verlieren. Deine Lippen, deine Zunge... ich wusste nicht wo sich was befand und ich wünschte mir du würdest nicht aufhören. Und dann hast du mich geweckt..."[/18]

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