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Ein Endloser Traum.

In der Traumwelt können Charaktere unabhängig von ihrem Aufenthaltsort und ihrer Situation in der normalen Welt gespielt werden.
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In der Traumwelt können Charaktere unabhängig von ihrem Aufenthaltsort und ihrer Situation in der normalen Welt gespielt werden. Folgende Regeln gelten:
  • die Regeln Alvaranias (z.B. Magie) gelten auch in der Traumwelt
  • Handlungen in der Traumwelt haben keinen Einfluss auf die "reale" Welt und die Charaktere dort
  • jeder Charakter taucht in der Traumwelt nur einmal auf
  • Charaktere können ohne Erklärung in die Traumwelt einsteigen und aus ihr aufwachen, also aus dem dort laufenden Spiel heraus genommen werden
  • das Spiel im normalen Rollenspiel-Bereich geht immer vor
  • Charaktere dürfen und sollten nach 7 Tagen übersprungen und/oder mitgeschleift werden
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Altari
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Ein Endloser Traum.

Beitrag von Altari » Sa, 21. Jun 2014 13:53

Sie lächelte im Schlaf und streckte ihre Finger aus, als diese gegen etwas schlugen erwachte sie. Blinzelnd öffnete sie die Augen und sah auf eine graue Wand. Stöhnend drehte sie sich um und sah zu den Sternen hinauf. Sie stutzte. Sterne? Warum liege ich draußen? Sie richtete sich etwas auf. Sie gähnte und überblickte die Stadt. War sie noch immer Merridia? Die Häuser sahen der Stadt ähnlich, jedoch war sie sich nicht so sicher. Sie lag auf einer kleinen grünen Anhöhe, neben ihr, dass Mauerwerk eines verfallenen Hauses und vor ihr...die Stadt. Sie konnte sehen, wo die Stadtwache entlang lief und wo sie hin wollte. Sie überlegte wie sie hier her gekommen war und vor allem...warum. Langsam erhob sie sich. Dann wollen wir mal sehen, was wir heute anstellen können. Vielleicht ein paar Männern den Kopf verdrehen, oder ihren Geldbeutel stehlen? Sie grinste. Da ja ihr Bruder nirgends zu sehen war, lief sie mit einem breiten grinsen los.

Sie kletterte die Anhöhe herunter und bemerkte, dass sie sich gar nicht in der Stadt befunden hatte. Sie stande vor der Stadtmauer und sah an ihr empor. Sie war sich nicht ganz sicher, ob sie wieder hinein gehen sollte, wollte sie ja nicht ihrem Bruder über den Weg laufen. Was tu ich nur...was tu ich nur. Murmelte sie vor sich hin. Das leichte Gestrüpp um sie herum begann zu Rascheln. Erschrocken, sah die Kleine Altari sich um. Sie war wirklich sehr klein. Nichts weiter als ein Kind, für andere Völker, aber sie war alt genug und gewand genug, um zu wissen, dass sie jemand näherte. Sie sah sich um. Ihr weißes langes Haar, wehte in einem Sanften Wind und sie schloss für einen Moment die Augen. Das Gefühl der Freiheit, war ihr plötzlich wieder so vertraut, dass sie das Rascheln fast vergaß. Hier steckst du. hörte sie eine bekannte Stimme nun neben sich. Sie seufzte. Ja hier bin ich. Lass mich zufrieden. Zischte sie ihn an und ergriff die Flucht. Er setzte ihr natürlich nach, wie sie es von ihrem wesentlich größeren Bruder erwartete, sie rannte an der Mauer entlang und war nun auch etwas froh, dass er aufgetaucht war. Sie hatte nun eine Entscheidung getroffen. Sie musste zurück in die Stadt. Sie lief, war erstaunt über die Ausdauer ihres Bruders, wo er sich doch sonst nicht mehr aufs Rennen verstand.

Sie rannte an den verdutzten Wachen am Thor vorbei, dicht gefolgt von ihrem Bruder. Altari! Bleib bitte stehen, ich bring dich doch nur nach Hause! hörte sie ihn rufen, doch davon wollte sie nichts Wissen. Sie hatte sich, wie auch immer, aus seinem Einflussbereich entzogen und wollte auch fern bleiben. Sie sprang auf die nächste Leiter in einer Seiten Straße. Rasch kletterte sie rauf und sah noch einmal hinunter. Ihr Bruder war schon recht nahe. Flink, sprang sie auf die Füße und rannte über die Dächer, als sie ihn etwas auf abstand gebracht hatte, sprang sie auf ein niedrigeres Dach und kletterte hinab auf ein Paar Holzkisten, die Krachend unter ihrer Eile umfielen. Sie schüttelte sich, nach dem sie auf das Harte Pflaster gefallen war und hielt sich etwas den Kopf. In dem Moment tauchte ihr Bruder oben am Dach auf. Altari! Sie streckte ihm die Zunge heraus, rappelte sich auf und rannte in die nächste Seitengasse. Von dort aus ging sie weiter in eine Richtung in der sie wusste, dass dort ein Wirtshaus lag. Als sie sich sicher war, dass ihr Bruder ihr nicht mehr folgte, steuerte sie direkt darauf zu.

Die Dämmerung brach herein, als sie es erreicht hatte. Sie sah dem Sonnenaufgang entgegen und grinste. Das kann nur ein Traum sein. sagte sie und trat ins Gasthaus ein. Darin saßen nur wenige Gestalten. Hauptsächlich Männer, die die Schankmaid umgarnten. Hier würde sie definitiv Spaß haben. Doch erstmal musste sie sich erholen. War sie doch recht geschafft, von der Hetzjagd. Sie ließ sich an einem Tisch nieder und prüfte ob sie Geld bei sich trug. In ihrem Bustier hatte sie nichts, aber an ihrem Gürtel, fand sie Dolch und Beutelchen. Sie bestellte sich etwas zu trinken. Ein paar Männer hatten sich bereits zu ihr herum gedreht und sahen sich dann wieder grinsend an. Sie begann ihr Spielchen und setzte ein Charmantes lächeln auf.
"Lausche dem Wind und deinem Herzen, dann verfehlst du nie dein Ziel."

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Re: Ein Endloser Traum.

Beitrag von Malia » Fr, 27. Jun 2014 19:40

Sie stand in einer Nussschale. Einer ziemlich großen, zugegeben, schließlich reichte sie ihr bis zur Wade. In der Mitte der Nussschale stak ein Stab, an dessen oberen Ende ein kleiner, dreieckiger Wimpel angebracht war. Mit einer Hand hielt Malia sich an diesem Stab fest, die andere in die Hüften gestemmt. Und es war das normalste der Welt, in einer Nussschale über einen breiten, gemächlich dahinplätschernden Fluss zu treiben. Ein laues Lüftchen wehte und lies den Wimpel und Malias Haare flattern. Der Fluss verlief geschlängelt durch eine Landschaft, die fast ausschließlich aus hohem, sich im Wind sanft wiegendem Gras bestand.
Eine ganze Weile lang segelte Malia so dahin, bis hinter einer scharfen Biegung eine Stadt wie aus dem Nichts heraus erschien. Der Fluss strömte nun schneller und die Stadtmauern wurden vor den Augen des Straßenmädchens immer größer und größer. Es war eine große Stadt - für Malias Verhältnisse gar gigantisch.

Der Fluss verengte sich zusehends, bis ihre Nussschale gerade noch hineinpasste. Das Stadttor war geöffnet, ein Fußweg führte hinein, ein kleiner Steg kam in Sicht.
Als Malia das Tor passierte, hoben die Turmbläser ihre Fanfaren und trompeteten ein Willkommen. Sie musste nur einen Schritt tun und stand auf dem Steg. Ihre Nussschale mit dem Stecken trieb davon und war alsbald verschwunden. Malia sah sich unschlüssig um. Dann zuckte sie mit den Schultern und tat die ersten Schritte auf diesem fremden Boden dieser fremden, riesigen Stadt.
Wo war sie überhaupt? Sie hielt Ausschau nach einem Wappen, konnte aber nichts entdecken, also machte sie sich auf, das Innere der Stadt zu erkunden.

Nach einigen Stunden lehnte Malia sich erschöpft gegen eine Hauswand. Ihre Füße taten weh und sie hatte Hunger - und sie hatte noch immer keine Ahnung, wo sie war. In der Stadtmitte jedenfalls nicht. Sie schien noch immer am Rande dieser Metropole zu sein, nicht einmal einen Markt hatte sie bisher entdeckt. Hier herrschte auch nicht die Betriebsamkeit, die sie aus Cadron gewohnt war. Es schien, als würden all die Menschen, die in den Häusern hier lebten irgendwo anders arbeiten. Malias Magen knurrte - sie hatte Hunger.
Also stieß sie sich seufzend wieder an der Hauswand ab und wanderte weiter. Sie bog um eine Ecke - und eine Straße, breiter als die anderen, öffnete sich. Plötzlich waren da Menschen! Viele Menschen, die geschäftig hin und her eilten. Es war, als wäre das Mädchen durch einen Vorhang hindurchgetreten, von einer Geisterstadt zurück ins Leben. Sofort entschloss sie sich, dieser Straße zu folgen.
Sie ließ sich einfach von den Menschenmassen treiben, mal hierhin, mal dorthin. Ihre endlos tiefen Hosentaschen füllten sich langsam mit kleinen Ledersäckchen, die sie unachtsamen schnell abschnitt. Niemand hier schien sie wahrzunehmen.
Vor einer kleinen Spelunke hielt sie an und schlüpfte durch die Tür hinein.
Das Tageslicht wich sofort einem schummrigen Dämmerton, die Luft war abgestanden, voll von Rauch und Alkohol - hier fühlte Malia sich sofort heimisch.
Einige Blicke streiften sie interessiert - sie tat, als würde sie sie nicht bemerken und schlängelte sich zum Tresen durch.
"Einen Wein, einen kräftigen Schnaps und eine heiße Mahlzeit!", orderte sie. Hinter dem Tresen stand ein junger Bursche - vielleicht 2, 3 Jahre älter als sie. Dürr, schlaksig, das Gesicht voller Pickel. Er starrte sie mit offenem Munde an.
Malia starrte kurz zurück, dann tippte sie ungeduldig mit dem Fuß.
"Heute noch, wenn's geht.", versetzte sie, und der junge Mann erwachte aus seiner Starre. Er lief knallrot an, nickte heftig mit dem Kopf und murmelte nur etwas von ""Jawohl, sofort, Verzeihung."
Malia schüttelte genervt den Kopf und ließ sich auf eine Bank fallen.
Erst jetzt nahm sie die anderen Gäste in Augenschein. Großteils waren es ältere Männer, Handwerker, vielleicht auch Seeleute, die hier ihren Lohn versoffen, anstatt zu arbeiten. Aber das kam ihr gerade recht. Doch dann blieb ihr Blick an einem kleinen Mädchen hängen.
Nicht, weil sie hier nicht reinpassen wollte - das tat Malia ebenso wenig, sondern wegen ihrem schneeweißen Haar. So etwas hatte Malia noch nie gesehen. Ihr eigenes, straßenkönterblondes Haar blich im Sommer stark aus - doch das Haar dieses Mädchens war weiß
Ihre Bestellung kam und sie kippte den Schnaps in einem Zug herunter. Es brannte ihr in der Kehle und sofort breitete sich im ganzen Körper, bis hin zu den Fingerspitzen eine angenehme Wärme aus.
"Noch einen.", rief sie dem Schankwirt - na, eher seinem Sohn - noch zu, ehe sie sich über ihre Mahlzeit hermachte. Krustenbraten war es, dazu gedünstetes Gemüse. Malia seufzte leise. Herrlich!
"Wenn man zu den Göttern spricht, ist man religiös. Wenn die Götter einem antworten, ist man irre."

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Re: Ein Endloser Traum.

Beitrag von Altari » Di, 01. Jul 2014 9:20

Altari ließ es sich gut gehen und grübelte wie sie denn nur nach draußen kommen konnte. Sie hatte doch nur einen Moment die Augen geschlossen. Immer wieder, viel ihr im Gedankengang auf, dass die Männer um sie ab und an einen Blick zu ihr warfen, nicht alle mit der Freundlichkeit wie andere, was sie nicht weiter störte und das lächeln bei behielt. Zunächst trank sie ein bisschen süßen Wein und aß etwas, sie wollte schließlich auch einen gefüllten Magen haben, wenn sie wieder einen um sein Hab und Gut brachte, ohne das er es überhaupt merkte. Sie wollte sich gerade erheben, als eine für sie größere Gestalt...ein Mädchen die Schankstube betrat. Sie prüfte das Gesicht und ihr viel auf, dass sie das blondhaarige Mädchen noch nie hier gesehen hatte. Sie betrachtete die Person und schätzte sie gut einen Kopf größer als sie selbst. Altari ließ sie einfach tun was sie für richtig hielt. Einen Wein, einen kräftigen Schnaps und eine warme Mahlzeit. Altari hob eine Braue, nicht gerade sehr freundlich, wie sie dachte und bemerkte, dass ihr die Aufmerksamkeit geraubt wurde. Es ärgerte sie nicht wirklich, aber als sie noch einmal das Mädchen dort betrachtete, viel ihr auf, dass sie mehr als nur hübsch war, auch wenn sie das entweder zu verbergen versuchte oder einfach nur so aussah, als wäre sie aus einer Schenke in den Trog gefallen. Sie schmunzelte, als sie das Treiben am Tresen begutachtete, der Junge dahinter, schien mit dem Blick ja förmlich an ihr zu kleben, als sie ihn aufforderte der gleichen zu tun kicherte sie. Ihr gefiel die leicht ruppige Art der neuen. erkannte sie darin auch eine spur von sich selbst. Sie schlang aber zunächst den Rest ihrer Mahlzeit herunter. Mit ihrem Bier, setzte sie sich zu erst zu einem der jüngeren Gäste und begann zu Plaudern. Sie behielt das Mädchen aber im Auge. Sie verwickelte den Mann in ein Gespräch, bezirzte ihn mit ein paar Anspielungen, verführerischem lächeln und verführte ihn fast völlig. Während sie auf ihn einsprach und sie sah, wie er an ihren Lippen hing, begann sie mit den Fingern an seiner Börse zu spielen, bis sie sich löste und der Inhalt in ihrer Hosentasche verschwand. Sie lachte innerlich über die Unvorsichtigkeit.

Altari hatte ihr Bier inzwischen vernichtet und überlegte, wie es weiter gehen könnte. Sie hatte grinste den Jungen Mann erneut an und beschloss zu dem Mädchen zu gehen, sehen was sie dort finden ließe. Altari bemerkte, wie sie beobachtet wurde. Irgendwie interessierte sie auch, was die dort zu erzählen hatte und wo sie her kam. Sie erhob sich und schlenderte gemächlich zu ihr herüber. Es war ihr egal, dass die Kerle ihnen nun beide auf den Hintern glotzen konnten, andererseits gab sie auch alles darauf, dass sie sahen, mit der Hüfte zu wackeln, war etwas was sie beherrschte. Dann sah sie endlich das Weib genauer. Eindeutig ein Mensch. Sie sah weder spitze Ohren, noch das Anzeichen für etwas anderes Magisches. Sie trug einfache Kleidung und sah an sich auch eher Menschlich aus. Das Essen sah köstlich aus und ihr lief, trotz eigenem gefüllten Magen das Wasser im Mund zusammen. Sie musste sich zusammen nehmen, nichts zu stibitzen...aber ach was sollte das schon. Offen wie immer begann sie zu plaudern. Grüß euch junges Fräulein. Witzige Bemerkung, wenn man ihre eigene Körpergröße bedachte und ihr aussehen, sie war sich fast schon sicher, dass die Frau oder das Mädchen da, sie für ein Kind hielt. Sie lächelte die Gedanken weg. Wenn ich mich dazu setzen dürfte? Ohne weiteres schwang sie sich auf einen Stuhl. Ihre Beine überschlug sie. Schuhe trug sie merkwürdiger weiße auch keine. Das ihr das nicht vorher aufgefallen war. Woher kommt Ihr denn? Ich kann mich nicht entsinnen euch bereits in unserer schönen Stadt gesehen zu haben. Was auch unwahrscheinlich gewesen wäre, so weinig wie sie das Zimmer verlassen konnte. Immer noch grinsend nahm sie sich einfach eine Rübe vom Teller. Sie beobachtete genau, was ihre neue Gesellschaft tat, wollte sie ja nicht in einen Streit verfallen oder gar sich noch raufen. Im Augenwinkel, behielt sie auch immer noch die anderen Gäste, wahren ihr doch ein paar prall gefüllte Beutelchen aufgefallen, die man problemlos abschneiden konnte. Ich nehme auch einen Schnaps. Soll ja eins schöner Abend werden. sie grinste das Mädchen wieder an.
"Lausche dem Wind und deinem Herzen, dann verfehlst du nie dein Ziel."

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