Neue Bekannte

"Die Stadt der Wasser" am Fuße der Ruwayd-Berge. Bekannt für ihren Wohlstand und der Akademie der Heiler.
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Laretan
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Mo, 17. Sep 2012 10:13

Sie hatten es geschafft. Laretan keuchte. Er hatte so viel Kraft verbraucht, wie selten vorher. Der Dieb lag mit aufgeschlietzter Kehle vor Eona. Sie hatte ihn mit kalter Präzision getötet. Laretan war zu geschwächt gewesen uum noch Präzise die Vitalpunkte nagreifen zu können. " Da ist ein Messer doch einfacher." dachte er bei sich. Der jung Mann ging zu Eona und kniete sich neben sie. Er durchsuchte den Mann und fand zwei Wurfmesser. Andrers als seine Alten, aber es würde schon gehen. Er errinnerte sich was Sortan gesagt hatte und ging zum Wasser um das Gift von den Klingen zu waschen. Andres hätte er damit nie jagen können.
Er ging zurück zu der Stelle, an der Eona immernoch kniete. Als sie mit ihm gesprochen hatte, zog er sie kurzerhand hoch. Er war zu schwach um sie huckepack zu nehmen, aber um sie zu stützen reichte es noch. So gingen di Beiden durch die Höhle. Immer wieder waren da Leichen und Laretan schaute und hoffte, das nicht Basima unter ihnen war. Er machte sich langsam vorwürfe, das er sie allein gelassen hatte. Vorallem bei diesem Sortan. Wenn der Assasine ihr etwas getan hatte, würde Laretan ihn bestrafen, das schwor er sich.

Nachdem sie die vierte Sackgasse zurück gelaufen waren, hatten sie endlich den Ausgang gefunden. Eona humpelte zu einem Felsen und setzte sich erstmal. Während die Rothaarige ihre Wunde verband, sah sich Laretan um. Draußen sah er niemanden. Keine Diebe, aber auch keine Basima. Laretan setzte sich auf den Boden und lehnte sich an den felsen, auf dem Eona saß. " Ich hoffe es. " sagte Laretan eintönig. " Wenn nicht, werde ich nochmal hinein gehen. Ich werde Basima hier nicht zurück lassen." "Egal wie ich sie vorfinde." dachte er noch zusätzlich. Doch er hoffte immernoch das Beste.
Zwei Stunden saßen sie da und keiner sagte ein Wort. Laretan musste erstmal aus ruhen. Doch danach erhob er die Stimme: " Warum bist du eigentlich bei Sortan? " es war eine einfache Frage, doch eine wichtige. Beim puren Gedanken an den Assasinen brodelte es wieder in Laretan. Deshalb wollte er wissen was Eona an ihm hatte. Laretan sah nach draußen. Es dämmerte schon sehr und bald würde die Nacht herein brechen.
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 17. Sep 2012 17:38

Basima wusste nicht wie lange sie am Fluss und um den Berg herum gelaufen war, es schien als würde sie sich nicht vom Fleck bewegen. Sie trank so gut wie gar nichts und wusste das sie schleunigst etwas zu trinken brauchte doch das Fluss war war zu dreckig sie würde krank davon werden und noch mehr dehydrieren. Sie entschied nach Pflanzen ausschau zu halten und begann sogar hier und da mal nach Wasser zu graben als sie ein Rast einlegte und Tatsächlich es floss Grundwasser in die Grube und Basima tunkte ihre Hände ein und trank. Dann frisch gestärkt machte sie sich weiter auf die Suche, sie wollte nicht mit dem Gedanken spielen dass Laretan und Eona vermutlich in den Tod gestürzt wären. Sie würde weiter suchen auch wenn das bedeutete das sie nochmals in das Höhlensystem musste. Als es dämmerte, sank die Temperatur deutlich und Basima verschränkte die Arme und so wenig Wärme wie möglich abzugeben.
Sie blieb stehen und horchte ob sie etwas vernahm. Und blickte den Berg an, er sah mächtig aus im Halbdunkeln und flösste ihr Respekt ein. Sie seufzte "Woo bist du nur?" murmelte sie und setzte sich wieder in Gang. Sie entdeckte vor sich einen großen, scharfkantigen Felsen und ging drum herum und blieb stocksteif stehen, DIEBE schoss es ihr in den Kopf. 4 Stück zu ihrem Glück entfernten sich 3 von dem einen gerade lachend und schlugen sich auf die Schultern. Basima starrte den Dieb an und ehe sie sich versah hatte er sie schon entdeckt. Basima die geisteesgegenwertig genug war, drehte sich auf den Absatz um und rannte los, der Dieb der dumm genug war nicht Alarm zuschlagen, rannte ihr hinterher.

Basima rannte quer Feld ein und jagte um Felsen und Bäume herum, der Dieb war ihr dicht auf den Fersen. Sie ahnte es ob es tatsächlich stimmte wusste sie nicht. Ihre Angst davor getötet zu werden war zu groß und sie rannte mit rasselnden Atmen und schweren Beinen weiter. Sie schlug einen Haken und rannte den Berg hinauf, im Höhlensystem würde sie ihn abhängen können und töten wenn sie eine Waffe finden würde. Basima hatte das Gefühl zu ersticken so heftig atmete sie. Die Jagd dauerte nun lange an und Basima war am Ende ihre Kräfte sie entdeckte einen dunklen Fleck im Berg und hoffte dies würde ein Eingang seien als sie ihren Blick zu diesem Ort richtete, sah sie 2 Gestalten dort sitzen und fluchte wieder Diebe. In der mittlerweile Dunkelheit konnte sie von Freund und Feind nicht unterscheiden und so unterdrückte sie den Drang zu schreien doch schon packte sie jemand riss sie zu Boden. Dabei knallte sie ungebremst auf den harten erdigen Boden und sah kurz Sterne, doch das Adrenalin in ihrem Körper machte sie sofort fit und drehte sich herum um zu sehen wer da hinter war. Es war der Dieb, gut trainiert war er aber schlank. Er war sofort über ihr und Basima riss ihre Augen auf als sie den ersten Schlag kommen sah, ausweichen konnte sie nicht. Der Dieb hockte auf ihrem Bauch und presste sie somit an den Boden. Basima's Kopf flog zur Seite und ihr Lippe platzte auf, Blut rann ihr in den Mund und am Kinn hinab. Basima sah den Mann trotzig an und während der wieder aus holte, begann sie nach einem Stein zu suchen sie entdeckte einen in ihrer Nähe und musste irgendwie ihre Hände frei bekommen, der Dieb hatte ihre Arme mit seinen Knien fest am Boden, wieder traf ein Schlag ihren Kopf, kurz wurde ihr Schwarz vor den Augen, doch ihre innere Stimme sagte ihr sie sollte kämpfen und so schüttelte sie ihren schmerzenden Kopf und ihr Blick klärte sich.

[18]Sie drehte und wand ihre Hände und als sie eine Hand frei bekam, packte sie den Stein und donnerte diesen so fest sie konnte gegen die Schläfe des Mannes, der ächzte und starrte Basima an und kippte zur Seite. Basima krabbelte los. setzte sich auf den Mann und schlug mehrfach auf den Kopf, das Geräusch, das Blut das spritzte umhüllte sie und traf sie im Gesicht und an den Armen.[/18]Als der Mann regungslos dort lag, stand Basima auf und ging fort von dem Mann und sah diesen keineswegs nochmal an. Sie wollte sich den Anblick ersparen. Dann sah sie auf ihre Hand noch immer hatte den Stein in der Hand. Sie warf den Stein in hohen Bogen von sich, mit einem dumpfen Aufprall löste er kleinere Steine und diese rasselten in die Tiefe.
Basima zitterte am Körper,. ihr Kopf tat weh sie sah nochmals zu dem Fleck an dem 2 Personen saßen, sie ging näher darauf zu und fragte sich ob dies wirklich Diebe waren. Hatten diese beiden ihre Tat gesehen? Wieso schlugen sie nicht Alarm. Oder waren es Eona und Laretan?? Sie wusste es nicht und ahnte das sie sich in eine Gefahr begab wenn sie es nicht ausprobierte und so ging sie weiter auf die Personen zu und erkannte Laretan und Eona. "L[color=#BF8000]aretan Ich dachte du seist tot! "[/color] sagte sie laut und rannte zu ihm hin. Er sah schlimm aus, Müde abgekämpft und unendlich traurig.
Sie strich Laretan über die Wange "Wie gehts dir? Bist du verletzt?" Tränen der Erleichterung traten ihr in die Augen und sie wischte sich diese fort. Sie lächelte erleichtert und sah sich um, zu Eona und auch sie sah erschöpft, abgekämpft und ebenfalls traurig aus. Was hatten sie erlebt? fragte sich Basima "Bin ich froh euch zu sehen!" sagte sie "Wie gehts dir Eona?" fragte sie. Erst jetzt erkannte sie das diese Frage überflüssig war. Laretan und Eona lebten und das war die hauptsache. Sortan würde sich mehr oder weniger Freuen wenn sie ihm diese Nachricht überbringen würde. Noch immer kniete sie neben Laretan und stand anschließend auf. "Du fragst dich sicherlich wo ist Sortan, er lebt und hat seinen eigenen Weg hinaus gesucht er ist fortgeritten" Basima deutete in die Richtung in die der Fluss führte und sah dabei Eona an.
Das sie selbst schlimm aussehen konnte, vergass sie komplett die Erleichterung darüber das Laretan nicht Tod war, übernahm die Überhand und hüllte sie ein und lies sie vergessen was sie hatte alles tun müssen nur der Schnitt an ihrer Kehle der zwar nicht tief war, war ein Rest von dem was sie erlebt hatte. Das sie Blutspritzer an sich hatte, verdrängte sie, auch das sie selbst müde, erschöpft und des Fliehens Leid war stellte sie in den Hintergrund. Für sie zählte das er, Laretan lebte und das er Eona auch gerettet hatte.
Ihr Bein das notdürftig verbunden war, sah schlimm aus und Basima bekam den Wunsch Eona zu helfen wenn sie ihr die Erlaubnis gab. Nochmals sah sie zu Laretan, strich im über die Wange und lächelte glücklich zu ihm.

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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Eona » Mo, 17. Sep 2012 20:04

"Lass uns erst einmal ausruhen, dann komme ich mit. Ich habe das Gefühl, es sind noch zu viele Diebe dort drin", meinte Eona tonlos. Sie wusste nicht, ob Sortan immer noch in dem großen Höhlensystem war. Vielleicht war er letztendlich doch jemanden zum Opfer gefallen. Aber irgendetwas in ihr lehnte sich gegen diesen Gedanken auf und ein kleiner Hoffnungschimmer flammte in ihrem Herzen auf. Er hatte sich aus der Zelle befreit, also wird er sich auch nicht von Dieben unterkriegen lassen. Das wollte sie einfach nicht glauben. Der Assassine war hier irgendwo.
Die Wunde brannte weiterhin schmerzhaft und die Rothaarige verzog das Gesicht. Das sie so unvorsichtig geworden war, war wirklich eine Dummheit gewesen. Sie mussten hier schleunigst verschwinden, wenn sie die anderen beiden gefunden hatten. Doch mit der Verletzung am Bein würde sich das als Problem herausstellen. Es war schon eine Qual gewesen, aus der Höhle hinauszuhumpeln, auch wenn ihr der Faustkämpfer geholfen hatte. Gerade band Eona den Fetzen Stoff etwas fester um ihren Oberschenkel, als Laretan ihr eine Frage stellte.
Sie sah auf.
"Warum ich bei Sortan bin?" Das ist eine lange Geschichte, hätte sie nun antworten können, denn das war sie in Wahrheit auch. Es war eine komische Geschichte, die wohl nicht jeder verstehen würde. Wieso blieb eine Frau bei einem Mann, welcher sie vorerst nur benutzt und vergewaltigt hatte? "Es hat sich so ergeben", antwortete sie zuerst und lächelte dabei schwach. "Das mag zwar etwas komisch klingen, aber es hat sich ein starkes Band zwischen uns entwickelt, auch wenn wir keinen guten Start hatten. Er gab mir Hoffnung und ein Heim..." Eine lebendige Erinnerung stach in ihre Gedankengänge. Die Fesseln an ihren Händen, ihre nackte Haut, welche noch von seinen Schlägen brannte und seine rauen Hände, die immer und immer wieder über ihren Rücken strichen. Sein heißer Atem in ihrem Nacken, seine dunkle Stimme und der Geruch von Kiefernnadeln... Ein kalter Schauer jagte durch Eonas Körper und die vielen Härchen auf ihrer Haut stellten sich elektrisierend auf. "Ich liebe ihn", fügte sie noch hinzu und das Lächeln erreichte ihre grünen Augen.

Gerade wollte die Sklavin fragen, wieso er überhaupt bei Basima war und wie die beiden zueinander gefunden hatten, da hörte sie Schritte. Sofort war Silberstich in ihrer Hand und sie wollte sich gerade stöhnend aufrichten, da kam eine bekannte Person in Sichtweite. Basima. Ihre Kleidung war verdreckt, das Gesicht von Flecken beschmutzt, Blutspritzer hingen an ihrer Haut und an dem Stoff und ihr Blick ging gehetzt umher, bis sie die beiden entdeckte.
"Basima!", rief Eona und sie freute sich wirklich, dass es der Wüstenfrau gut ging, auch wenn sie sich noch nicht so lang kannten.
"Zum Glück ist dir nichts passiert...", sagte sie und lächelte die Frau vor sich an. Sie sah erschöpft aus und müde, aber anscheinend hatte sie alles gut überstanden. Gerade wollte die Rothaarige nach Sortan fragen, doch Basima kam ihr zuvor.
"Fortgeritten?", flüsterte Eona entgeistert und sie runzelte die Stirn. Wieso war er fortgeritten? Die junge Frau folgte der Richtung, in die Basima deutete. "Warum ist er nicht bei dir geblieben?" Oh, sie wusste wieso dieser Sturkopf nicht bei der Wüstenfrau geblieben war. Diese Frage war mehr als überflüssig. "Ich muss ihn suchen", murmelte sie so laut, dass die anderen beiden es hören konnten und erinnerte sich plötzlich an etwas. Sie fingerte einen kleinen Beutel zwischen ihren Brüsten hervor und machte sich daran, die darin liegenden Kräuter zu zerkauen und die Paste aus Spucke und Heilpflanzen auf die Wunde zu streichen. Der Schmerz war unerträglich und die Ohnmacht wollte sie wieder erfassen, doch dafür war es noch zu früh. Danach band sie den Streifen Stoff wieder fest darum. "Ich werde euch nicht bitten, mit mir zu gehen. Ihr habt schon genug Ärger wegen uns gehabt und ich möchte eure Kräfte nicht noch mehr strapazieren. Aber ich muss Sortan suchen, sonst werde ich ihn wohl nicht mehr einholen können..."
Scharf sog sie die Luft zwischen ihren Zähnen ein und tat einige humpelnde Schritte, doch kurz hielt sie inne, als Basima neben sie trat. "Ich werde mit dir gehen."

Die Sklavin dankte den beiden innerlich für ihre Solidarität, auch wenn sie es irgendwie allein geschafft hätte, Sortan zu finden. Früher oder später... Zum Glück wussten sie die Richtung, in die der Assassine geritten war. Eigentlich hätte sie wütend auf ihn sein sollen. Basima hatte den Mut nicht aufgegeben und weiter nach ihrem Partner gesucht, in der festen Überzeugung, dass er noch leben würde. Natürlich war Eona mehr als erleichtert darüber, dass Sortan überlebt hatte. Aber er war fortgeritten... und hatte sie hier zurückgelassen. Gehörte sie nicht schon zur Familie? Sollte man der Familie nicht treu bleiben? Oder so ähnlich?
Die kleine Gruppe machte oft Rast, da die Sklavin keine weiten Strecken laufen konnte. Die Heilkräuter begannen zu wirken, aber immer noch schmerzte die Wunde unaufhörlich, je mehr sie ihr Bein belastete. Manchmal stützte sie sich an Basima oder Laretan ab, die zumeist vor ihr liefen, aber Eona wollte es ihnen nicht noch schwerer machen. Es war schon tiefste Nacht und nur die Sterne glitzerten träge von dem wolkenlosen Himmel herunter. Es hat deutlich abgekühlt und zu den Schmerzen kam noch Kälte hinzu. Eona war müde und am Ende ihrer Kräfte. Sie folgten unaufhörlich dem Fluss, der manchmal fröhlich plätscherte oder zu einem emsigen Rauschen anschwoll. Doch die Sklavin bemerkte nicht viel von ihrem Umfeld. Sie war viel zu sehr damit beschäftigt, den Schmerz zu unterdrücken und auf den wackeligen Beinen zu bleiben. Ihr Sichtfeld verschwamm manchmal oder die Ränder färbten sich in gefährliches Schwarz. Sie wusste nicht, wie lange sie schon gelaufen waren, wie viele Pausen sie schon hinter sich hatten und auch nicht, wieso sie überhaupt liefen. Und als die Sonne den Himmel langsam in ein seichtes Orange tauchte, fing ihre Welt an zu taumeln. Gerade noch konnte sie Schemen am Horizont erkennen. Ein Tier... war es ein Pferd? Eine kleine Baumgruppe spendete lange Schatten und schienen nach der kleinen Gruppe greifen zu wollen. Ihr Sichtfeld verschwamm und schon knickte Eona unter der Last ihres eigenes Körpers zusammen.
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Sortan » Mo, 17. Sep 2012 22:35

Der schwarze Wallach scharrte mit den Hufen und wieherte leise. Kleine Dampfwolken stießen aus seinen Nüstern, denn mit der Nacht kam auch die Kälte in die Wüste. Sortan war sofort wach und griff reflexartig nach seinem Krummschwert. Dann sah er sich um, sah nach links und nach rechts, bis er schließlich eine kleine Gruppe von Personen sah. Sie kamen flussabwärts, aus der Richtung der Höhlen. Der Assassine fluchte leise, er konnte keine Verfolger gebrauchen. Wahrscheinlich hatten sie Basima geschnappt und die hatte ihnen brühwarm erzählt in welche Richtung er geritten war. Erneut fluchte er leise hob das Schwert und rammte die Spitze der Lederscheide in den sandigen Untergrund. Dann erhob er sich und stützte sich auf dem Schwert ab. Sein Blick hatte die Gruppe fixiert, nur schemenhafte Gestalten in der Nacht, und er verfluchte sich selbst dafür das er Basima am Leben gelassen hatte. Mürrisch schwang er sich aufs Pferd, zog sich die Kapuze tiefer ins Gesicht und zog leicht an den Zügeln. Sacht strich er über den Hals des Pferdes, gurtete das Schwert wieder an den Gürtel und zog die blanke Klinge heraus. Als er wieder aufsah, waren dort nur noch zwei Schemen und sie bewegten sich nicht mehr. Stirnrunzelnd fragte er sich wo der dritte hin war und wieso diese verfluchten Diebe sich so viel Zeit ließen. Dann zuckte er mit den Schultern, gab seinem Pferd die Sporen und ritt im Galopp auf die Personen zu.

Knurrend ließ er die Klinge neben dem Pferdekörper sinken, während hinter ihm der Sand aufwirbelte und sich eine Staubwolke bildete. Neben ihm funkelte der Mond verschwommen im Flussbett und die Sterne glitzerten auf dem Wasser. Der Raquiiah hob die Klinge, kurz bevor er ankam und spannte seine Muskeln an. Dann stieg er aus den Steigeisen, bremste das Pferd abrupt ab und sprang. Er landete vor dem scheinbar bewusstlosen Dieb und hielt die Klinge schützend vor sich. Dann erst bemerkte er, das vor ihm Basima, Gifthand und Eona standen. Nunja, letztere lag wohl eher am Boden, scheinbar ohne Bewusstsein. Er knurrte noch lauter, konnte kaum fassen das sie überhaupt noch lebte und wurde von einer kleinen Gefühlswelle durchfahren. Dann richtete er die scharfe Klinge auf Basima, die sich nach Eona bückte und ging langsam vorwärts. Er trieb sie damit zurück und ließ sich neben der Sklavin auf ein Knie sinken. Während seine Augen die beiden fixierten, tastete er mit der freien nach ihrer Kehle und spürte schließlich ihren Atem und ihren Pulsschlag. Dann richtete er sich wieder auf, schob die Klinge zurück in die Scheide und starrte die beiden wortlos einen Moment lang an.

Dann pfiff er nach Schattenmähne und der Gaul kam schnaubend angetrabt. Er wandte sich halb um, ohne die zwei aus den Augen zu lassen und wühlte in den Taschen herum. Man konnte nie wissen ob einer der beiden eine Dummheit machen würde und eigentlich hätte er sie schon längst töten sollen. Er fluchte leise, fand dann endlich den Lederbeutel den er suchte und ließ sich wieder neben Eona sinken. Seine Augen hatten sich längst an das dunkle Mondlicht gewöhnt und er ließ eine Hand über ihren Oberschenkel streichen. Dann öffnete er den Lederbeutel, löste den notdürftigen Verband und spürte die Wunde und die Heilpaste unter seinen Fingern. Er rieb sie vorsichtig ab, schmierte selbst etwas seiner Salbe auf die Wunde und verband sie dann mit einem ordentlichen weißen Stoff. Immer wieder sah er zu den beiden hin, um sicher zu sein das sie nichts vor hatten. Als er fertig war, entkorkte er eine übelriechende kleine Phiole und öffnete mit der anderen ihren Mund. Dann kippte er den Inhalt hinein, stimulierte ihren Hals damit sie es sofort schluckte und verstaute seine Sachen wieder. Er vertraute nur auf seine Medizin, immerhin wusste er dabei was sie bewirken konnte. Sortan legte eine Hand auf ihre Wange und sah kurz auf ihre Augen, "Na wach schon auf, Norddrache..." Murmelte er leise. Dann hob er wieder den Kopf und musterte Basima und Laretan. Er hatte die Kapuze heruntergezogen, aber das Mundtuch noch an und seine Worte drangen etwas gedämpft hervor, "Ihr habt also überlebt, was ein... Glücklicher Zufall." Er sollte sie töten, sie wussten bereits viel zu viel. Warum tat er es also nicht einfach? Er glaubte an die Vorsehung und nur weil er Basima am Leben gelassen hatte, hatte er Eona wiedergefunden. Selbige schlug die Augen auf und forderte seine Aufmerksamkeit ein. Er hoffte das er ihr nicht zu viel gegeben hatte, sonst würde ihr gleich ziemlich schlecht werden...
"Mit der Ehre in der Brust und dem Stolz in dem Kopf,
macht die Seele kein Verlust, wenn man nur weiter hofft."
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Di, 18. Sep 2012 10:14

Laretan nickte ohne ich um zu drehen. "In Ordnung." "Liebe...." Laretan ließ sich das Wort auf der Zunge zergehen. " Welch wunderschönes Wort. Du hättest früher bestimmt nie gedacht, das du dieses Wort mal selber erfahren würdest, oder?" Laretan drehte sich zu Eona. Er sah das Lächeln in ihrem Gesicht. Sie liebte diesen Kerl wirklich. Laretan konnte nicht verstehen warum. Doch andererseits, würde auch niemand verstehen warum Basima ihn liebte. Er verstand es ja nicht mal selber wirklich. " Jedenfalls ist es bei mir so." fügte Laretan zu seinem Satz hinzu.
Laretan bemerkte wie Eona zuckte und ihre Hand zu ihrem Messer glitt. Laretans Gesicht wurde ernst. Er hörte die Schritte, spührte die Gegenwart. Doch etwas war anders als sonst. Er spührte keine Angriffslust. Sonst wurde ein kämpfer von seinen instinkten gewarnt. Doch hier nichts. Da hörte er eine Stimme. Sein Gesicht wurde verwirrt und er drehte es. Da kam Basima auf ihn zu gerannt und kniete sich zu ihm. Erst noch verwundert sah er Basima an. Als sie ihm dann aber über die Wange strich, verlies ihn die Verwunderung und machte unendlicher Erleichterung platz. Er nahm Basima fest in die Arme. Sein Gesicht vergrub sich an ihrem Nacken. Eine einzelne Träne blieb an Basimas Hals zurück, als er sie nach einer gefühlten Ewigkeit wieder los lies. Er war einfach nur froh das sie noch lebte. Auch wenn er die Blessuren nicht übersah. Das Sortan sie zurück gelassen hatte, war klar gewesen. Und trotzdem wütete in Laretans innerm ein Sturm. Er würde diesen Kerl am liebsten ordentlich zusammen falten. Und als Eona noch sagte, das sie ihn suchen müsse, war er kurz davor zu sagen das er nicht mit komme. Doch was konnte Eona dafür, das ihr Geliebter eine kalte Schlange war?
So gesellte auch er sich zu den Beiden. Er legte sanft seine Hand auf Eonas Schulter: " Ich bin dir nicht nach gesprungen, um dich jetzt allein zu lassen." Ein kleines lächeln stahl sich auf Laretans Gesicht.

Sie gingen die ganze Nacht durch. Immer wieder war Laretan an Eonas Seite um sie zu stützen. Er machte sich sorgen um die junge Frau. Sie schien doch mehr Blut verloren zu haben, als er gedacht hatte. Wenn er Eona mal nicht stützte, versuchte er immer Körperkontakt mit Basima zu halten. Er wollte ihre Gegenwart spüren aus Angst sie könnte verschwinden. Er wussste das das Blödsinn war, doch er konnte einfach nicht anders. Die Morgenröte brach an, als Eona plötzlich zusammen brach. Laretan hörte wie sie in den Sand fiel. Schnell war er an Eonas Seite. Ihr Bewusstsein war weg. Schnell glitten seine Finger über ihren Nacken und ihren Hals. Unter der Haut im fand er dann was er suchte fing an die Punkte zu stimmulieren. Das Hufgetrappel lenkte ihn nicht ab. Er wollte Eona gerade nur wieder zu Bewusstsein bringen. Der Herzschlag war wieder etws stärker und der Atmem ging tiefer. Kurz bevor er sein Werk vollbracht hatte, sah er im Augenwinkel Sortan. Seine Klinge war auf Basima gerichtet.Laretan ging ein paar Schritte von Eona weg. Als sich Sortan zu Eona kniete, wollte Laretan gerade zuschlagen, als er sah wie sich der Assasine um die Rothaarige kümmerte. Mit einem Knurren verkniff er sich den Angriff und stellte sich an Basimas Seite. Auf Sortans Worte ging Laretan nicht ein. " Wage es nicht nochmal deine Waffe gegen uns zu erheben Sortan. " drohte Laretan. Und das war alles andere als eine leere Drohung. Da sah er auch schon wie Eona die Augen auf geschlagen hatte. Er wusste das die Akkupressur einen guten teil dazu bei getragen hatte, doch das musste Sortan ja nicht wissen.
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » Di, 18. Sep 2012 19:22

Sie war so froh gewesen, das sie Eona unweigerlich klar machte das sie ihr helfen wollte ihren Sorta zu finden. Doch das wieso Eona ihn mochte blieb für sie ein Geheimnis, sie würde sie auch nicht danach fragen. Als Eona ihren Standpunkt klar machte stand sie auf "Ich werde mit dir gehen" sagte sie fest davon überzeugt das Eona Sortan wieder finden würde und ihre Liebe einen neuen Anfang wagen konnte.

Der Weg in Richtung Sortan war lange und beschwerlich, denn Eona war durch ihre Verletzung erschöpfter als sie zu geben wollte. Und so wechselte sie sich mit Laretan ab sie zu stützen und Basima bekam gar nicht mit wie weit die Nacht schon voran geschritten war. Die Zeit zwischen den Stützen und alleine Laufen nutzte Basima um Laretan nahe zu sein. Sie hatte innerlich das Gefühl das er sie schon bald wieder verlassen musste weswegen auch immer und hoffte sie ihn irgendwie festhalten zu können. Ihre komischen Gedanken waren vermutlich für jeden Außenstehenden unergründlich und dennoch Basima konnte nicht anders.
Als die Sonne sich langsam zeigte, hörte Basima hinter sich ein Geräusch Eona war zusamme ngebrochen und sie und Laretan waren sofort bei ihr um ihr zu helfen.
Als vor Ihnen Sortan auftauchte, so plötzlich und geräuschlos wie Basima es von ihm erahnte. Als Sortan die Klinge auf sie richtete und sie damit zum Rückzug zwang, starrte sie Sortan wütend an. Basima beobachtete ihn wie er sich um Eona kümmerte, sie versorgte und überprüfte ob sie noch lebte. Sie hätte ihr nie sage sollen wo Sortan hin gegangen war. Sortan der in Basima's Augne keinen Funken Dankbarkeit oder ähnliches zeigte, war es nicht Wert das jemand ihm half und doch tat sie es mit Laretan. Laretan hatte sich auch an Eona's Körper zu schaffen gemacht ehe Sortan sie zurück gedrängt hatte. Sie wusste nicht wieso und würde diese Frage bald an Laretan stellen. Aber nicht jetzt. Sie sah kurz zu Laretan auch er war nicht erfreut über die Situation und wie Sortan mit Helfern umging. Und er sprach laut aus was Basima insgeheim dachte. "Wage es nicht nochmal deine Waffe gegen uns zu erheben Sortan!" diese Worte enthielten so viel Wahrheit das Basima bebte vor Zorn und der Ohnmacht nichts tun zu können.

Basima sah hoffnungsvoll auf Eona als diese ihre Augen aufschlug und die volle Aufmerksamkeit von Sortan bekam. Sie war erleichtert das sie lebte und das was auch immer da Laretan und Sortan da gemacht hatten ihr geholfen hatte. Dennoch musste sie ihre Gedanken los werden. Ihr Temperament zwang sie dazu. Sie hatte ihre Hände zu Fäusten geballt. "Nun ich habe nicht an den Tod geglaubt wiee ihr und trotz euer Unfreundlichkeit und Undankbarkeit haben wir euch zu euer Herzensdame geführt. Damit sind wir wohl quitt! Etwas mehr Dankbarkeit mir gegenüber könntet ihr zeigen Ich hätte sie auch nicht zu euch führen können" sagte Basima und sah Sortan an. Das dieser mit Eona beschäftigt war trügte, Basima schätzte ihn so ein das er sofort über ihr sein konnte und versuchen würde ihr das Leben auszuhauchen. Das Laretan sie retten würde stand für sie gar nicht zur Debatte. Das sie Angst vor Sortan hatte war deutlich genug wer sie kannte. Doch ihm würde sie nicht diese Genugtuung geben. Sie empfand es als absolut undankbar und herablassend wie Sortan mit ihr umging. Die Sache mit Laretan war eine andere Sache die mussten die Männer unter sich klären. Aber Sie verlagte von ihrem Gegenüber das dieser sie so behandelte wie sie den jenigen behandelte und Sortan tat genau das Gegenteil. Basima wand ihren Blick von Sortan ab sonst würde sie noch platzen und dann wäre ihr Tod besiegelt.
Sie sah zu Eona und lächelte, sie war so glücklich in Sortan's Armen und in seinen Blick gehüllt, das Basima für einen Augenblick ihren Ärger verflog und sie zu Laretan ging und ihn am Arm streichelte.

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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Eona » Mi, 19. Sep 2012 22:39

Oh Welt, sing mir von deinem Leid.
Ist doch dein Horizont so weit,
endlos blau in Licht getaucht.
Oh Welt, erzähl mir von deinem Leid.
Trag mich in deine Unendlichkeit,
endlos wahr ohne Lüge.


Ein heller Klang und eine weiche Stimme begleitete das Lied, dass ihr immer von ihrem Vater vorgesungen wurde. Doch wieso sich genau jetzt daran erinnert, als sie die grünen Augen aufschlug, war ihr ein Rätsel. Er hatte es ihr vorgesungen, wenn sie Angst hatte oder nicht einschlafen konnte. Eona hatte Angst. Fürchterliche Angst. Sie bekam keine Luft und ein dumpfer Schmerz begleitete sie zurück in die Realität. Stimmen drangen an ihr Ohr, doch durch den verschwommenen Schleier konnte sie nur Schemen erkennen. Doch es brauchte nur Schatten, um ihren Geliebten zu erkennen. Er war hier, bei ihr. Er lebte, es ging ihm gut. Seine raue Hand fuhr ihr über die Wange und mit zittriger Hand hielt sie diese fest und lächelte leicht.
Nun begannen ihre Gedankengänge sich wieder zu drehen, ihr Bewusstsein trat nun wieder vollkommen hervor. Sie lag auf dem Boden, Sortan kniete neben ihr. Sie rollte die Zunge im Mund herum und verzog das Gesicht. Ein ekeliger Geschmack lag auf ihrer Zunge und sie spukte aus. Auch ihr Magen versuchte zu rebellieren, doch sich noch einmal zu erbrechen, wäre ein Fehler. Außer diesem bitteren Saft hatte sie doch nichts mehr im Magen. Ihre Kräfte ließen wieder nach und sie ließ die Hand, die Sortans festgehalten hatte, wieder sinken. Eona fühlte sich schwach und sie wusste warum. Ihr Blut war zu schnell und in zu großer Menge aus ihrem Körper geflossen. Zusätzlich war sie durch die Schwimmrunde mit Laretan völlig erschöpft. Doch die Sklavin war nun in Sicherheit. Sortan würde sie beschützen, das wusste sie genau.
"Warum bist du fortgeritten?", keuchte sie leise und runzelte die Stirn. "Wäre Basima nicht gewesen..." Langsam richtete sich Eona zu einer sitzenden Position auf. Das Licht der aufgehenden Sonne blendete sie ungemein und ihre Augen begannen zu schmerzen. "Laretan hat mir geholfen. Wir sind in einen Fluss gestürzt. Wäre er nicht gewesen... Ihnen gebührt mein ganzer Dank." Endlich hatten sich ihre Pupillen an das viele Licht gewöhnt und sie sah auf. Die beiden hatten etwas Abstand von ihnen genommen und sahen zu Eona herab. "Ich danke euch beiden...", sagte sie und brachte ein schiefes Lächeln zustande.
Ein Pochen in ihrem Kopf gesellte sich zu dem Schmerz an ihrem Oberschenkel und sie griff sich an den Kopf. "Ich hatte echt Angst, ich überlebe das nicht", murmelte sie mehr zu sich selbst als zu den anderen Beteiligten. Sie wollte schlafen. Sie wollte sich irgendwo hinlegen und für einen Moment die Welt vergessen. So ein Auf und Ab an Emotionen hatte sie schon lange nicht mehr und die Ereignisse in der Höhle hatten an ihren Kräften gezehrt, die eigentlich nicht vorhanden gewesen waren. "Sortan...", flüsterte sie und fixierte den Assassinen mit halb geöffneten Augen. Immer noch war ihr Sichtfeld verschwommen, doch sie erkannte seine braunen Augen, die trotz ihrer Kälte Güte offenbaren konnten. "Ich möchte, dass du ihnen nichts antust. Ich weiß, das ist nicht in deinem Interesse... Aber sie haben mir das Leben gerettet. Es ist nicht richtig, sie dafür zu töten..." Wieder griff sich die Sklavin an den Kopf und gab ein erschöpftes Keuchen von sich.
Unkraut vergeht nicht.

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Inventar: Verschiedene Kräuter, Gifte, Heilsalben, leichte Lederrüstung, schwarze Kleidung, schwarzer Umhang aus Fell

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Sortan » Do, 20. Sep 2012 9:15

Der Assassine sah bei Basimas Worten auf und blickte der Frau in die Augen. Dann musste er lachen, eine seltene Geste seinerseits. Sie giftete ihn fast an wie eine Mutter ihr Kind und Sortan schmunzelte noch ein wenig unter dem schwarzen Stoff seines Mundtuchs, ehe sein Blick wieder ernst wurde. "Warum sollte ich Dankbar sein? Du hast ihr geholfen, nicht mir. Verlange ich Dankbarkeit, weil ich dir in der Höhle das Leben gerettet habe, mehr als einmal? Hab ich Dankbarkeit verlangt, als ich deinen... Beschützer aus seiner Zelle geholt habe, oder ihm in der Höhle geholfen habe?" Er knurrte etwas genervt und schüttelte den Kopf, "Ich schulde dir, euch, einen Scheiß..." Dann sah er wieder auf Eona, die seine Hand los ließ. Er hatte es bevorzugt die erste Frage zu überhören. Mit etwas Glück würde sie es dabei belassen, aber selbst wenn nicht war dies hier weder die Zeit, noch der Ort um über so etwas zu reden. Immerhin hatte sie die Medizin nicht wieder ausgespuckt, also würde sie den Blutverlust etwas ausgleichen und sie zumindestens kurz auf den Beinen halten. Dann wanderte seine Hand in ihren Nacken und er beugte sich zu ihr vor. Genauso leise flüsterte er, "Du hast Recht, das ist nicht in meinem Interesse. Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur Entscheidungen und Konsequenzen." Er zog sein Mundtuch herunter, als sie leise stöhnte und strich ihr durchs rote Haar. Dann hauchte er ihr einen Kuss auf die Lippen, "Meinetwegen, ich lasse dir diesen Wunsch. Aber wenn daraus unangenehme Konsequenzen entstehen sollten, wirst du dafür sorgen das sie verschwinden."

Sortan zog sein Mundtuch wieder hoch, setzte die Kapuze auf und schob seine zweite Hand unter ihren Körper. Dann hob er sie vorsichtig hoch, trug sie zu seinem Wallach und setzte sie in den Sattel. Er schob ihre Füße in die Steigeisen und stieg hinter ihr auf das Pferd. Dann nahm er eine der Decken und wickelte sie um ihren Körper. Seine Arme umschlossen ihre schmale Taille, als er nach den Zügeln griff und sich zu Basima und Laretan umwandte. Er war nicht wirklich gut, was Verabschiedungen anging... Besonders nicht wenn er die Leute eigentlich weder mochte, noch ihnen vertraute. Naja das traf allerdings auch auf so ziemlich jeden zu, der nicht zur Familie gehörte. Schulterzuckend schickte er ihnen also noch zwei böse Blicke, schnalzte leise mit der Zunge und schlug die Zügel, damit Schattenmähne lospreschte. Er hatte das Pferd nicht gewendet, sodass sie nun wieder auf die Berge und Höhlen zuritten, von denen sie gekommen sind. Er umrundete dabei die Diebeshöhlen und hielt auf die hohen Berge zu. Das Wasser wurde immer klarer, je näher sie den Steinen kamen und auch die Vegetation nahm deutlich zu. Die Sonne stand hoch und es war kurz vor Mittag als er das Pferd zügelte und anhielt. Dann stieg er vorsichtig ab, hob Eona herunter und band den Wallach an einer Palme fest. Es war heiß in der Wüste und Sortan setzte sich neben der Rothaarigen in den Schatten der Palmen. Sie saßen nahe am Flussufer, denn er wusste das sie viel trinken musste und wollte. "Ruh dich aus, schlaf ein wenig. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns..."
"Mit der Ehre in der Brust und dem Stolz in dem Kopf,
macht die Seele kein Verlust, wenn man nur weiter hofft."
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Do, 20. Sep 2012 10:26

" Er hat recht Basima. Er schuldet uns nichts. Er hat mir geholfen. Auch wenn er vergisst zu sagen, das er ohne mich noch genauso in der Zell säße wie ich ohne ihn. " Dann wendete Laretan sein Wort an Sortan. " Ich habe dich um nichts gebeten. Also halt einfach dein Dummes Maul und verschwinde." sagte Laretan kühl. Der Faustkämpfer hielt Basimas Hand an seinem Arm. Er sah zu wie Sortan Eona auf sein Pferd packte. " Ich hoffe wir sehen uns wieder Eona. In diesem oder im nächsten Leben. Und wenn du dich wieder allein fühlst und nicht weiter weisst, denk vielleicht mal an mich. Wir sind vom gleichen Wurf." Laretan glaubte Eona wusste wie er es meinte, wenn sie ihn denn hörte. Sie waren sich sehr ähnlich. Sie hatten ein ähnliches Schicksal erlitten, nur, glaubte Laretan, das er die besser Partner Wahl getroffen hatte. Doch was wusste er schon. Als Sortan ihnen noch einen bösen Blick zu warf, hielt Laretan diesem ohne große Probleme stand.
Der Faustkämpfer sah dem ungewöhnlichen Paar noch eine ganze Weile hinter her.

" Das war es wohl." Laretan drehte sich um und sah Basima eine lange Zeit an. Dann nahm er ihr Gesicht in die Hände und küsste sie leidenschaftlich. Als sich ihre Lippen wieder von einander lösten sagte Laretan " Ich bin froh dich wieder zu haben." Er lächelte seine geliebte an. Dann drehte er sich um und sah sich um. " Und nun? Wo sollen wir jetzt hin?" Laretan sah sich um. Nur Wüste und Berge waren zu sehen. " Wir sollten noch ein Stück weiter wandern bevor wir rasten." Auch wenn Laretan sehr Müde war, so wollte er erstmal so weit weg wie möglich von der Räuberhöhle.
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » Fr, 21. Sep 2012 13:38

Basima merkte das sie bei Sortan gegen eine Wand redete, er verstand ihre einwände nicht und das Laretan ihr jetzt noch sagte das er ihr nichs schuldete lies sie zusammen zucken. "Ach nein! vergiss es" zischte sie und sah nur noch wie Sortan mit Eona davon preschte. Sie hatte nichts mehr zu sagen.
Als sie so zusammen da standen und dem ungleichen Paar nachsahen, war es still um sie herum. Basima war insgeheim froh das sie wieder unter sich waren, denn jemanden in der Gruppe zu haben der eine schwierige Vergangenheit hatte war eine Sache, die andere wenn es gleich drei davon waren. Dann riss Laretan sie aus ihren Gedanken als er sie küsste und ihr nochmals sagte wie froh er ist, dass sie wieder beisammen sind. "Ich bin auch froh und ich hoffe wir werden uns das gut überlegen wem wir da nochmal helfen. Auf so eine Bekanntschaft kann ich echt verzichten" dabei legte sie ihre Hand an den Schnitt an ihre Kehle und seufzte leise. "Wohin wir gehen können gute Frage, erstmal fort von hier. Nicht weit von hier gibt es eine Oase, denke ich mal ein bis zwei Tagesmärsche und von dort aus können wir in Ruhe überlegen. Ich hoffe das die Diebe dann unsere Spur verloren haben" erklärte sie und marschierte sie los. Sie hatte wieder die Führer rolle instinktiv übernommen und führte Laretan sicher und mit straffen Schritt fort von den Bergen und der Räuberhöhle. Bald waren sie wieder umgeben von Sand und Wüste und die Hitze die auf sie einströmte kostete mit jedem Schritt mehr Energie. Basima stapfte mit eisernen Willen weiter, obwohl ihre Kleider komplett durchnässt waren und ihre Beine schmerzten. Solche Strapazen war sie nicht mehr gewöhnt. Sie hoffte das Laretan noch etwas weiter gehen konnte und nicht zusammen brach. Sie sah zu ihm, er lief selbst mit eisernen Willen weiter. "Wir müssen weiter ich hoffe dort kommt bald etwas Grünes was uns schatten spendet!" sprach sie und sofort trocknete ihre Kehle mehr aus und die Trockenheit rann ihren Hals hinab und lies sie husten. Sie hielt sich die Hand vor den Mund und ging weiter. Nicht lange Zeit später tauchten vor ihnen Kakteen auf und spendeten etwas Schatten. Basima seufzte und sah sich um. Nichts als Sand und Kakteen zu wenig Schatten für zwei. Sie begann sich sorgen zu machen. Der Weg war der richtige das wusste sie und doch war sie noch nie so weit von Avrabeth in der Wüste unterwegs gewesen.
Die Sonne neigte sich langsam und zeugte davon das die Nacht herrein brach. Und Basima war am Ende ihrer Kräfte, immer wieder stolperte sie über ihre eigenen Füße oder über den Sand weil sie ihre Beine nicht mehr heben konnte. Als sich der Wind erhob. Basima ahnte was kommen würde und ging zu Laretan "Wir müssen uns schützen es kommt ein Sandsturm!" rief sie gegen den immer heftiger tosenden Wind. Und der Sand der sich aufbauschte und mit dem Wind verwoben wurde, war scharf wie Messer und riss an ihrer Haut. Basima hatte noch ihr weites Tuch und legte es sich und Laretan kurzer Hand über den Kopf und deutete Laretan an sich hinzuknien und so gleich wie möglich zu machen. Der Sandsturm hatte sie mittlerweile eingeholt und sie konnte nichts tun außer abwarten und hoffen das sie diesen Sturm überleben würden.
Der Sturm dauerte etliche Stunden und Basima hatte die Zeit genutzt und geruht so weit es möglich war. Wie es Laretan ging Sie wusste es nicht genau sie hatte Augen und Mund zugehalten. Doch es war überall Sand hinein gedrungen und kratzte fürchterlich Er brannte in den Augen und schmeckte absolut ekelig. Dann ging der Sturm, wieder wie er gekommen war und Basima befreite sich von dem Tuch. Auf dem Tuch war eine dicke Sicht Sand auch sie waren bis zu Hüfte eingebuddelt worden. "Wir haben ihn überstanden!" sagte sie mit kratziger Stimme und hustete nochmal um den Sand aus ihren Atmenwegen zu bekommen. "Wie gehts dir?" fragte sie besorgt und begann sich zubewegen und aufzurichten. Überall rann Sand heraus und Sie war bedeckt mit einer feinen dünnen Schicht Staub und ihre Haare waren weis, ihre Wimpern und Augenbraun waren zugestaubt und ihre Lippen rissig. Auch Laretan sah nicht besser aus auch er war erblasst durch den Staub und den Sand. Sie wartete bis Laretan sich erhoben hatte und dann setzten sie die Reise fort.

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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Di, 25. Sep 2012 8:39

Laretan nickte und ging Basima nach. Es war unsäglich heiß. Wie immer in der Wüste. Doch davon ließ sich der Faustkämpfer nicht unterkriegen. Er machte einfach weiter Auch wenn sein Körper anfing zu dehydrieren. Zusätzlich fing auch noch sein Magen an zu knurren. Doch auch das ignorierte er. Als Basima sagte das sie hoffte bald würde etwas grünes escheinen und anfing zu husten, war er sofort an ihrer Seite. " Ist alles in Ordnung?" fragte Laretan besorgt. Doch Basima winkte ab und ging stoisch weiter. Laretan folgte ihr und blieb nah bei ihr.
Er sah wie Basima immerwieder anfing zu stolpern. Und dann schien die Hölle über sie herein zu brechen. Basiam legte ein Tuch über beide. Laretan zog seine Geliebte so nah wie möglich an sich. Ohne darüber nach zu denken legte er einen Arm über ihren Kopf um sie vor dem sturm zu schützen. Eigenltich wusste Laretan das das kaum sinn machte, doch trotzdem tat er es. Laretan wachte die Stunden über Basima, in denen der sturm tobte. Als er vorrüber war, erhob auch Laretan sich. Er nickte nur auf Basimas frage und schüttelte sich. Dann ging es weiter.
" Karate ni sente nashi " - Shoto ( Funakoshi Gichin )

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