Neue Bekannte

"Die Stadt der Wasser" am Fuße der Ruwayd-Berge. Bekannt für ihren Wohlstand und der Akademie der Heiler.
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Laretan
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Mi, 25. Jul 2012 9:12

"Einer." antwortete Laretan nur knapp. Seine ganze Aufmerksamkeit, golt diesem einen Mann. Er kam näher. Laretans muskulatur spannte sich wie ein Bogen. Der unbekannte nahm die Hände hoch. " Das ist doch nicht normal..." dachte Laretan. Jahre des kämpfens ließen ihn Fallen im vorraus wittern. Und dieser Mann schien einfach nicht der Typ zu sein, der aufgab. Da sprang er auch schon los.
Laretan blockte die Arme des Unbekannten nach außen hin weg, in dem er die Hände faltete, ziwschen den Armen hindurch tauchte, sie dann nach aussen hin sprengteund nach unten zog. Er hielt die Arme des Angreifers fest und rammte ihm das Knie hoch unters Kinn.
Sortan war überrascht von dem Angriff des Mannes, rechnete aber wie immer mit allem. Er zog seine Beine ruckartig an, blockierte dabei Laretans Knie und nutzte seinen Schwung aus um mit den schienbeinen auf seiner Brust zu landen und ihn zu Fall zu bringen. Gleichzeitig zog er seine Handgelenke zurück um ihn entweder mehr zu sich zu ziehen und härter zu treffen oder die Hände freizubekommen. Laretan spührte wie er fiel. Er prallte auf. Ein schmerz durchzuckte seinen Körper, doch kurz bevor er mit dem Rücken aufgekommen war, hatte er sei Bein nach unten gedrückt. So prallte er jetzt zwar mit dem Rücken auf, doch schaffte es weiter zu rollen und so Sortan unter sich zu bekommen. Losgelassen hatte er die Hände des Assasinen nicht. Nun lag dieser nähmlich auf dem Rücken und Laretan war über ihm. Das Schienbein war zwar noch zwschen den beiden, doch die Oberkörper waren nah aneinander, da Sortan es ja darauf angelegt hatte. Nun zuckte Laretans Kopf kurz vor und ziehlte auf dessen Nase. Doch zuckte er nur soweit vor, sodass er nicht auf dem Boden auftitschte, falls sortan den Kopf zur Seite weg zog. Diesmal war er weniger überrascht, sein Gegner war nicht nur wesentlich stärker als er, sondern auch gut durchtrainiert. Was zur Hölle also wollte er hier unten in diesem Loch der Diebesgilde? Regelrecht an den Boden festgenagelt blieb ihm nur noch ein Vorteil und den wollte Sortan durchaus nicht wegwerfen. Während er in das Gesicht über ihm starrte, schob er die Dolche etwas herum, drehte sie leicht und gerade als er die Spitze unter Laretans Hand auf seiner Haut spürte, bekam er dessen Kopf voll ins Gesicht gedonnert. Wirklich viel ausweichen konnte er ja nicht, aber er vergolt stöhnend den Schmerz mit gleichem. Die Klingen schnitten jeweils einen Zentimeter in das Leder auf seinem Unterarm, ehe sie Laretans Finger erreichten und Blut über beide Arme rann. Die Klingen waren sehr scharf und kerbten in die Unterarmschienen seiner Rüstung. Während ihm Blut aus der Nase lief und das schwarze Mundtuch begann rötlich zu glitzern, hoffte er so endlich freizukommen.
Laretans Hände bluteten. Da er ein Übergewicht nach vorne hatte und sich jetzt nicht mehr halten konnte, rollte er über den Angreifer herüber und stand sofort wieder. Er drehte sich blitzartig um und öffnete die Hände. Nun musste er auf seine starken Finger vertrauen. Seine Hände waren gestreckt und Laretan behielt den anderen im Auge. Nun stand er zwischen dem Assasinen und dem Ausgang. dafür stand dieser zwischen ihm und Basima und Eona.
Laretan wollte so schnell wie möglich an die Seite seiner Gefährtinnen. Doch er musste warten. Würde er sich jetzt bewegen, würde er unter umständen das Leben der beiden in Gefahr bringen. Doch würde der Kerl auch nur einen falschen Muskel zucken, würde Laretan auch sofort wieder zum Angriff über gehen. So war es eine Pat Situation.
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 25. Jul 2012 18:46

Basima sah wie sich Eona schützend vor sie stellte und fragte sich überrascht wieso sie das Tat. War es reiner Eigennutz? Sie wusste es nicht und wurde durch den aufkeimenden Kampf aufgeschreckt. Laretan griff den Fremden Mann an und sie hielt instinktiv den Atem an. Doch lange konnte sie dies nicht aushalten. Sie umklammerte ihr Brett und starrte die Kämpfenden an. Die beiden probierten jeder für sich durch die Deckung des Gegners zu gelangen, mal klappte es mal nicht, als Laretan sich durchs Überwicht nach vorne abrollte und auf kam, sah sie das Laretan nun im Ausgang stand und der Fremde zwischen Laretan und Eona und ihr. Sie hatte die gesamte Zeit über nicht gesprochen „Eooo...... ähhhh Drache tu doch was!“ murmelte sie. Das Training von Laretan schien wie fort geblasen. Sie hatte keinen blassen Dunst was sie tun sollte, so stand sie steif und verschreckt hinter Eona und starrte den Fremden von hinten an.

Jetzt fand sie ihre Sprache wieder und wartete nicht auf Eona dass sie etwas tat. Sie umfasste ihr Brett fester, so dass sich ein paar kleine Splitter in ihre Finger bohrten. Doch ihre Aufregung war so groß, dass sie diese kleinen Pickser gar nicht bemerkte. „Was wollt ihr hier?“ fragte sie mit fester und klarer Stimme. „Wir haben nichts verschwindet!!“ Das sie so selbstsicher auftrat, verwunderte sie zwar selbst sehr, doch gab sie dies nicht zu erkennen. Sie ging links um Eona herum und ging so auf die Höhe des Fremden dass sie in sein verhangenes Gesicht sehen konnte. „Antworten Sie, wieso sind sie hier?“ fragte sie nochmal, wieder mit ruhiger aber bestimmter Stimme.

Das sie sich so vielleicht in höchste Gefahr begab war ihr bewusst, aber was hatte sie schon zu verlieren. War ihr Gedanke. Sie sah nicht einmal zu Laretan oder Eona sondern fixierte den Fremden Mann. Sie wollte den Kampf beenden es würde sonst Tote geben. Da sie selbst eingegriffen hatte würde sich diese Tatsache vielleicht verzögern. Dies kam ihr als sie die Fragen gestellt hatte und bereute sie sofort wieder als sie den Blick des Fremden sah. Sie wusste nich ob er sie ansah oder ob er Laretan weiter fixierte.

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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Eona » Do, 26. Jul 2012 11:18

Einer?, fragte sich Eona überrascht und sah kurz zu den beiden Leichen. Es müssten noch mindestens zwei dort oben sein. Wieso schickten sie so wenige? Wussten diese Diebe nicht, dass einer ihrer Posten besetzt worden war? Die junge Sklavin runzelte ihre Stirn und schaute nach oben, als sich Schritte näherten.
Eine schlanke, hochgewachsene Gestalt, die ihren Körper in Lederrüstung gekleidet hatte. Wahrscheinlich männlich. Vermummt. Die junge Frau hörte Metall zischen. Der Unbekannte hatte seine Waffe weggesteckt und kam nun langsam die Treppe hinunter.

Ein Schritt. Eona wirbelte Silberstich in ihrer Linken herum und drückte sich in den Schatten. Wenn diese Gestalt herunterkam, würde sie den Überraschungsmoment nutzen, soweit es ihr möglich war.

Zweiter Schritt. Der Kämpfer breitete seine Arme aus, als wolle er sich ergeben und Eona bemerkte, dass dieser Kerl Laretan fixiert hatte. Gut, er hatte sie noch nicht bemerkt. Trotzdem irritierte die Sklavin diese Geste des Unbekannten und sie brauchte zu lange, um sich neu zu konzentrieren.

In den nächsten Augenblicken ging alles zu schnell für die junge Sklavin. Ein wilder Schlagabtausch fand zwischen Gifthand und dem unbekannten Kämpfer statt und Eona hatte keine Möglichkeit dazwischen zu gehen. Sie könnte Laretan verletzen oder sogar sich selbst. Die beiden waren zu schnell und außerdem war hier unten kein Platz. Eona blieb weiterhin im Schatten und schützte Basima vor umherwirbelnden Schlägen und einigen Klingen die im Halbdunkel aufblitzten.
Jedoch ließ ein Detail die junge Sklavin nicht los. Das weißblonde Haar des Unbekannten flimmerte wie ein Schatz aus Silber im Fackelschein und erinnerte sie sofort an Sortan. Auch die Bewegungen, die Rüstung, der Kampfstil...
"Sortan...", hauchte sie und konnte nicht anders, als diesem Kampf zuzusehen. Bist du das wirklich? Ihre Beine waren mit dem Boden verwurzelt und ein angenehmes Kribbeln fuhr in ihre Brust. Er ist hier... Er muss es sein. Die Rüstung war unverkennbar, seine Bewegungen waren fließend und kraftvoll, das Haar schimmerte silbern... Wer hatte sonst weißblondes Haar in der Wüste? Und... und wer... Nur für einen Herzschlag konnte Eona das entscheidende Detail erkennen, dass ihr versicherte, dass ihr Begleiter sie gesucht hatte. Und wer trug diese Narbe unter dem Auge?
"...tu doch was!" Eona blinzelte. Der Kampf war unterbrochen worden. Laretan war zwischen Sortan und dem Ausgang gelangt. Beide waren außer Atem und nahmen sich nichts im Gefecht. Sie waren sich beinah ebenbürtig. Nur Gifthand wusste gar nicht, welche Tricks der Assassine ausfahren konnte, um das zu bekommen, wonach er suchte. Gerade wollte die Sklavin aus dem Schatten treten, doch sie wurde von Basima unterbrochen. Die Wüstenfrau trat hervor, immer noch den Holzscheit in ihren erhobenen Händen und richtete das Wort an den Assassinen. "Was wollt ihr hier?"
Sortan hat mich wirklich gesucht. Oder... oder war er nur der Diebesgilde auf der Spur und wollte sie vernichten? Weil er sich dadurch etwas versprach? Ein Auftrag der Raquiiah?
"Wir haben nichts. Verschwindet!"
Oder aber er hatte einen Pakt mit dieser Gilde geschlossen, da er ja mit ihnen gekommen war. Oder nicht?
"Antworten Sie, wieso sind Sie hier?"
Ja, Sortan. Wieso bist du hier? Suchst du mich, oder hast du mich vergessen und hängst wieder deinen Aufträgen als Assassine hinterher?

Eona wollte aus dem Schatten treten und Sortan ihre Gestalt offenbaren. Sie war hier, unverletzt und gesund. Doch ein kleiner Funken Zweifel loderte in der jungen Frau auf. Sie würde für diesen Mann alles tun und ihm folgen, wohin er auch gehen wollte. Egal wie Sortan es auch bezeichnen wollte, aber er war ihr Herr und niemand anderes sollte diesen Platz jemals wieder einnehmen.
War sie ihm wirklich so wichtig? Oder verfolgte er nun wieder nur seine eigenen Ziele?
Die Sklavin atmete leise aus und umklammerte Silberstich. Sie drückte sich weiterhin gegen die kühle Wand neben der Treppe und fixierte Sortan mit ihren grünen Augen. Sie wollte warten...
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Sortan » Do, 26. Jul 2012 15:36

Sortan starrte den Faustkämpfer finster an und zog sich das Mundtuch herunter um etwas Blut auszuspucken und sich mit dem Handrücken den Rest aus dem Gesicht zu wischen. Der klebrige Stoff verschmolz rasch mit seinem Hals und wurde durch seinen Schweiß noch klebriger. Er hatte die Messer etwas gesenkt, was zwar nicht hieß das er unvorbereitet oder unvorsichtig geworden wäre. Dies zeigte lediglich das er keine Lust auf so einen anstrengenden Kampf hatte und die Pause ein wenig genoss. Wie bei einem Löwen fixierte er dabei nur Laretan und taxierte seine Chancen, versuchte ihn einzuschätzen und seine Möglichkeiten abzuwägen...

Zumindestens solange bis er hinter sich diese Stimme hörte und den Kopf leicht drehte. Mehr war nicht nötig, denn Basima war so freundlich auf seine Höhe zu kommen, sodass er sie und Laretan gleichzeitig im Auge behalten konnte. Er spuckte erneut aus und seine Augen verengten sich als er kurz zu Laretan schaute, dieser wollte ihn ablenken. Die kleine schien ihm also etwas zu bedeuten und war daher eine Schwachstellen in der ziemlich gut aufgestellten Verteidigung seines Gegners. Die Entfernungen waren sich ähnlich und mit dem Überraschungsmoment und seiner vorteilhaften Schnelligkeit wäre er mit Sicherheit schneller bei ihr als Laretan angreifen konnte. Er wog seine Chancen erneut ab, denn er war sich ziemlich sicher das ihr tot ihn aggressiv machen würde. Das konnte gleichzeitig eine Schwachstelle, aber auch sein eigenes Todesurteil sein. Leise knurrend stieß er eine Atemwolke aus und entschied für den einfacheren Weg, er hatte wahrlich besseres zu tun als sich in diesem Loch mit irgendwelchen Banalitäten rumzuärgern.

Sein Blick zuckte zwischen den beiden Hin und Her und er ließ die Messer noch etwas sinken, während er länger auf Basima verharrte, "Wieso bist du hier Mädchen?" drang es dann leise und kehlig aus seinem Mund und er sah kurz zu Laretan, "Ich will auch nichts von euch..." Kurz, nur für einen Herzschlag schloss er die Augen und drehte einen Dolch dann in der Hand. Langsam hob er sie und deutete mit der Spitze auf einen der Toten, "Eigentlich wollte ich zu denen. Sie schulden mir etwas sehr wertvolles..." Er knurrte unwillig vor sich hin und deute mit der Spitze dann auf Laretan. Anschließend wandte er seinen gesamten Körper wieder dem Mann zu und wurde etwas eindringlicher, "Verrate mir was du in diesem Loch der Dresh'dae machst... Bist du auch so eine diebische Made, hm?" Dann kniff er die Augen zusammen, lächelte kurz und ließ den Dolch wieder sinken, "Wohl eher nicht, du kämpfst besser als das Gesindel... Machen wir einen Handel. Lass mich hier suchen was ich brauche und wir können alle weiterleben..." Sein Blick ging wieder zu Basima und er zog einen Mundwinkel hoch, der die hintergründige Drohung in diesem Satz wohl mehr als offenbaren sollte.

Sortan schniefte und wischte sich etwas Blut aus dem Gesicht, ehe er die Messer wieder hinten in seinen Gürtel schob und jeweils eine Hand auf den Falchion und eine auf den Krummdolch -der wie immer in seinem giftigen Öl ruhte- legte. Laretan schlug zwar hart zu, aber der nächste Schnitt den er von ihm bekommen würde, wäre mit Sicherheit tödlich. Gift war eben absolut sicher und ein riesiger Vorteil gegen Unwissende. Abgesehen davon hatte er nun den Raumvorteil auf seiner Seite und konnte den Falchion nutzen, alles in allem eine bessere Situation als eben und er traute seinem Gegenüber die gleiche Einschätzung der Situation durchaus zu.
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Fr, 27. Jul 2012 10:48

Laretan war wütend auf Basima. Das sie sich so in Gefahr brachte, war einfach naiv. " Komm her" knurrte Laretan zu Basima. " Sofort." sein Ton duldete keine, aber auch gar keine Wiederrede. Er würde sich wohl nochmal mit ihr Unterhalten müssen, wie man sich in solch einer Situation verhält. Laretan hatte extra nicht Basimas Namen genannt. Der Fremde solte schließlich nur so wenige Informationen wie möglich über das Gespann in die Hände bekommen.
Dieser Kerl war höllisch gefährlich. Das war Laretan nun bewusst. Und sein Gegenüber schien genau zu wissen was er tat. Blut aus den Schnitten, an seinen Händen, tropfte auf die Erde und seine Arme herunter.
Auf die ersten Sachen die der Mann sagte, antwortete Laretan garnicht. Doch auf den Handel reagierte er. Laretan nickte " Na gut. Aber mach keinen Unsinn." Laretan würde jeden Schritt, jede Bewegung, jedes Muskelzucken des anderen beobachten. Er musste auf alles vorbereitet sein.
Langsam fingen die Schnitte an zu brennen. Sie waren nicht sonderlich tief und deshalb nicht lebensgefährlich. Aber dennoch würden sie ihn die nächste Zeit stark einschränken. Schon das ärgerte Laretan zutiefst. Doch er zeigte keine Regung. Laretans Blick blieb kalt wie immer in solchen Situationen.
Basima war schon bei ihm und Laretan warf ihr einen mahnenden Blick zu. Doch dann konzntrierte er sich wieder auf den Fremden. Laretan überlegte, wie er ihn im notfall schnell ausschalten könnte. Es gab ein paar Vitalpunkte, die er erreichen konnte. Doch ob das reichen würde, wusste Laretan nicht. Er war sich allerdings sicher, das sein Gegner noch ein paar mehr Tricks auf Lager hatte. Und jetzt hatte er auch noch den Raum vorteil auf seiner Seite. Wenigstens waren sie im Ausgang, so das sie diesen Schnell wieder negieren könnten, wenn es nötig war.
Laretan sah zu Eona herüber. Sie schien kühl, wie gewohnt. Auch wenn sie sich etwas näher an die Wand geschmiegt hatte. Sie sah die ganze Zeit den Fremden an. " Kennt sie den Kerl etwa? Oder beobachtet sie nur so scharf wie auch ich?" fragte er sich in Gedanken. Sein Misstrauen stieg an. Wohlmöglich hatte sie diesen Mann auch noch hier hin geführt. Laretan beobachtete das Geschehen weiter.
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » Fr, 27. Jul 2012 18:04

Basima musterte den Fremden ohne groß zu zucken, nahm sie die Worte des Fremden zur Kenntnis, auch dass Laretan sie so angefahren hatte nahm sie erstmal zur Kenntnis, sie war klug genug nichts zu sagen und gesellte sich zu ihm "Was ich hier tue? Erst mit einer Gegenfrage kontern, nun denn ich habe nichts gesuch,t so viel Kann ich euch sagen und damit ist die Antwort auch beendet" sie wollte nicht das der Fremde von ihr erfuhr was sie hier taten, dass sollte Laretan oder Eona tun.
Da sah sie den Blick von Laretan und der Sprach bände. Sie konterte den Blick wie sie es sonst auch tat und starrte zurück. Ihr passte es nicht das er sie so behandelte, das würde sie das ihm sagen, wenn der Zeitpunkt günstig ist.

Das grinsen und die Worte die eine deutliche Drohung enthielten entging ihr nicht und sie zog etwas die Augenbraun hoch und biss sich auf die Lippen um eine Antwort darauf hinunter zuschlucken. Und sie schaffte es. Sie schluckte ihre Worte die vermutlich mehr unheil angerichtet hätten hinunter und hörte Laretan sprechen. Sie stand zwar noch immer bei Laretan aber sie lehnte sich jetzt an die Wand und sah zu Eona "Wieso kommt sie nicht hinaus? fragte sie sich und sah wieder zu dem Fremden. Der wischte sich in diesen Moment das Blut vom Gesicht.

Er blutete und Laretan blutete, sie würde ihn verarzten müssen. "Ich muss dich verarzten. Wenn hier schon Waffenruhe herrscht sollte ich mit die Schnitte ansehen!" sagte sie zu Laretan und drehte ihren Kopf in seine Richtung während sie noch an der Wand gelehnt blieb. Ob der Fremde Schmerzen oder etwa gebrochene Knochen hatte, war ihr egal. Nachher werde ich Eona's Wunden nochmal anschauen müssen dachte sie bei sich und wartete darauf was Laretan sagen und tun würde und wurde sie neugierig darauf was Eona da noch so lange tat. Sie verstand das Verhalten der rothaarigen Frau nicht wirklich.

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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Eona » Fr, 27. Jul 2012 20:34

Die Diebesgilde schien einen Namen zu haben und Eona wunderte es nicht, dass Sortan diesen wusste. Er hatte wieder Nachforschungen angestellt. Aber keiner der Diebe war in den Tagen hier herunter gekommen und hat nach den Vorräten gesehen. Somit konnte eigentlich niemand wissen, dass die Sklavin mit ihren zwei neuen Begleitern hier Schutz suchte.
Aber für einen Assassinen war wahrscheinlich auch das keine schwierige Aufgabe. Dennoch, hatte Sortan noch nicht verraten, was genau er dort unten suchte.
"Eigentlich wollte ich zu denen. Sie schulden mir etwas sehr wertvolles..." Etwas wertvolles? War Eona für ihn wertvoll? Oder war es wieder nur eine wertvolle Information für seine Attentate? Warum war er hier? Anscheinend war in der Zwischenzeit eine Art Waffenstillstand eingetreten und Laretan sprach mit Basima in einem Ton, der sich ganz nach ihm anhörte. Jedoch hörte die junge Sklavin nicht hin. Ihre Augen waren nicht von ihrem Herrn gewichen und ein stetiger Zug entstand, der sie aus dem Schatten trieb.

"Sortan..."
, sagte sie mit verzweifelter Stimme und für einen kurzen Moment spürte Eona das Kribbeln in der Nase, welches die Tränen ankündigte. Um dagegen anzukämpfen bis sich die junge Frau kräftig auf die Zunge. Ihre Knöchel der linken Hand wurden weiß, als sie ihre Finger fester um den Griff ihrer Waffe drückte.
"Wo warst du nur?", fragte sie ihn auf Coreonisch, da sie nicht wollte, das die anderen beiden ihrem Gespräch lauschten. "Ich habe mir Sorgen um dich gemacht... Ich wollte dich suchen, aber die Wachen hätten mich beinahe erwischt." Eona ging noch einen Schritt nach vorne und der Fackelschein verfing sich in ihrem kupfernen Haar. "Die beiden haben mir geholfen... Sie sind nicht deine Feinde."
Ich hatte Angst. Große Angst, Azoth. Ich hätte dich gebraucht... Ich hätte dich so sehr gebraucht!
"Wo warst du? Und was suchst du hier?" Die unterwürfige Stimme bekam einen Anflug von Zorn, der schon lange in ihr saß. "Suchst du mich oder nur wieder etwas, dass du für deine Familie tun kannst?" Das Gefühl von Hilflosigkeit und dem Schmerz des Verlustes ihres Begleiters machte sich nun breit und nahm das Ausmaß eines Feuers an. Eona glühte. Aber eigentlich war unter diesem ganzen Sturm an Emotionen eine undbändige Freude, dass es ihrem Herrn gut ging. Mit ihm war alles so viel einfacher und klarer. Er wusste eine Lösung für ihr Schlamassel. Er wusste, wer sie war und wie sie sich wirklich fühlte.
"Ich hatte Angst um dich...", flüsterte Eona und stand nun direkt vor dem Assassinen. Sein Geruch, der wie eh und je an ihm haftete, drang zu ihr herüber und sie versank darin für einen kurzen Moment. "Ich dachte, sie hätten dich..."
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Sortan » Fr, 27. Jul 2012 21:11

Seine Augen blitzten kurz auf, während er die beiden beobachtete und schließlich nickte. "Sehr klug..." murmelte er leise und tastete nach seiner Nase, immerhin war sie nicht gebrochen das war doch schonmal etwas. Dann erwiderte er wieder Laretans starren Blick und schmunzelte ein wenig. Seine Augen glitten erneut zu Basima und er nickt andeutungsweise, "Verarzte ihn ruhig, ich halte mein Wort..." Leise mit der Zunge schnalzend sah er noch einmal zu dem Faustkämpfer, sah ihn genau an und musterte ihn.

Dann wurde seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gezogen, blitzartig und schmerzvoll als ob man ihm ein Brandeisen in den Rücken geschlagen hätte. Seine Augen fixierten die zierliche Frau, er sah die roten Haare, sah ihr Gesicht. Doch vor alledem wusste er bereits das sie es war, er kannte ihre Stimme nur zu gut. Trotzdem konnte er sich des Reflexes nicht erwehren und zog den Falchion halb hervor. Doch er erstarrte schließlich in der Bewegung als er begriff das es wirklich sie war, das sie hier war und das sie unverletzt war, "Eona..." murmelte er zurück und ein überraschter Ausdruck trat kurz auf sein sonst so regungsloses Gesicht. Er bewegte sich nicht, verharrte in dieser Haltung bis sie schließlich vor ihm stand, bis er sie riechen konnte. Wie war das möglich, das sie gerade hier war? Bei diesen Zwei? Immerhin hatte er Recht gehabt, die Gilde hatte etwas damit zu tun... Aber gehörten diese Fremden überhaupt zu der Gilde? Er war sich nicht mehr sicher, hatten sie Eona etwa gerettet? Kurz schloss er die Augen und schüttelte sacht den Kopf. Er schluckte etwas herunter und schob den Falchion zurück an seinen Platz. Ebenso wie sie wechselte er in die coreonische Sprache und sah dabei nur sie an, sah in ihre Augen und vergaß für einen Moment diesen Raum und die vorherigen Feinde, "Ich habe dich gesucht... Auf dem Markt... Ich wurde angegriffen von diesen Dieben und habe dich aus den Augen verloren..." Er sah kurz wieder zu Laretan und nickte dann bei ihren Worten, wenn sie ihnen vertraute... Nein er vertraute keinem der beiden und Eona sicherlich auch nicht, aber zumindestens waren sie anscheinend für ihn ungefährlich, im Moment. Dann fing ihre Stimme ihn wieder ein und er sah zu der rothaarigen Sklavin, "Ich weiß das sie dich geschnappt haben... Aber du bist entkommen." Etwas Stolz schwang kurz in seiner Stimme mit, ehe er weiterredete, "Ich hab dich gesucht... Erfolgslos... Meine einzigste Spur waren die Wachen und denen bist du weggelaufen, also wollte ich zumindestens Rache an denen die Schuld waren das ich dich verloren habe... Und ich habe gehofft das sie mehr über dich wissen." Er ignorierte den Zorn der in ihrer Stimme mitschwang, denn wie erwartet verschwand er schnell wieder und sie war ihm noch näher als vorher. Was sollte er darauf antworten, die Sklavin bedeutete ihm viel, zu viel für einen Assassinen aber das konnte er nicht ändern. Er wurde etwas leise und legte eine Hand auf ihre Wange, "Du bist ein Teil meiner Familie, Norddrache." Er lächelte kurz, es war schon komisch aber selbst er hatte Angst um sie gehabt, hatte gedacht das es enden würde, wie bei Ria. Aber diese Frau war anders, war stärker und voll mit Feuer. Trotzdem konnte er nicht zugeben was er gefühlt hatte, Gefühle waren Schwäche und er durfte nicht schwach sein, "So einfach bin ich nicht zu töten, das solltest du wissen..." hauchte er leise und gab ihr einen Kuss auf die Lippen.

Es war unerwartet für ihn, diese Gefühle die seinen Körper durchzuckten und in ihm verschiedene Sachen auslöste, Dinge die er tun wollte mit ihr, mit denen die Schuld waren... Er seufzte leise und wurde sich wieder der Gegenwart Laretans und Basimas bewusst. Sein Blick glitt über beide und die Umgebung, gewohnt taxierend ehe er sich wieder auf Eona legte, "Sie haben das Haus... Wir müssen woanders hin, am besten weg aus Naradesh. Diesmal lass ich dich nicht mehr aus den Augen..."
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Mo, 30. Jul 2012 11:20

Laretan war sich bewusst, das Basima sauer auf ihn war. Doch eigenltich war es doch nur deshalb weil er sich um sie sorgte. Wie sollte er sich denn sonst ausdrücken? Der Fremde war überaus gefährlich. Und nichtmal Laretan wusste, ob er ihn besiegen könnte. Deshalb war er auch nicht von der Idee begeistert, das Basima seine Wunden begutachtete während dieser Kerl im Raum war. Doch trotzdem stimmte er zu. Er nickte zwar nur, doch das und das entspannen seiner Hände, sollten zeichen genug sein.
Da trat Eona plötzlich vor. Sie redete mit dem Fremden . " Sortan heisst er also." dachte sich Laretan. Seine vermutung hatte ich also bestätigt. Eona kannte diesen Mann. Darüber, das er selber jedes Wort verstand von dem was die Beiden sagten, und Basima auch verstand, darüber lies er sie lieber erstmal im dunkeln. Es konnte schließlich nützlich sein, zu wissen worüber diese düstere Gestalt sprach. Vorallem wenn sie schon die Sprache wechselten, damit niemand anderes Verstand was gesagt wurde. Das lies Laretan natürlich misstrauisch werden. Umso verwunderter war er, als er hörte was die Beiden sagten.
Als Sortan sein Schwert zog, zuckte Laretan nach vorne. Schon wieder war er in Kampfbereitschaft. Doch er blieb in der Bewegung stehen, als er sah das Sortan auch angehalten hatte. Er wollte Eona wohl garnicht angreifen. Laretan wusste nur zu gut was passiert war. Auch er hatte solche Reflexe. Reflexe, die über Jahre hinweg antrainiert wurden um so schnell wie möglich einen Feind zu töten und um selber zu überleben. Doch da er angehalten hatte und Antwortete, schien das wirklich nur ein Versehen gewesen zu sein. So lies auch Laretan seine Hände wieder hängen. Er hörte sich jedes Wort aufmerksam an. Dann sah er auch noch wie sie sich küssten. " Und ob sie sich kennen. Sie sind...ein Paar." dachte Laretan. So sah es zumindest für ihn aus. Also würde auf jeden Fall Eona vor Sortan sicher sein. Laretan deutete auf das Bett in der Ecke und ging dort hin. Hier konnte sich Basima besser seinen zerschnittenen Händen widmen. Doch seine Gedanken drehten sich noch immer um Eona. Das sie an so einen Kerl geraten war, konnte er gut Nachvollziehen. Wenn man war wie sie beide, war es schwer zwischen den Menschen zu unterscheiden. Und von vorneherein waren alle gleich. Gleich schlecht nämlich. Dann sah er Basima an, wie sie gerade mit seinen Händen zu gangen war. Und er musste lächeln. " Nein. Sie ist nicht schlecht. Sie ist ganz und garnicht schlecht." dachte der Kämpfer. Auch an Shoto musste er denken sein Lehrer. Welcher ihm so viel gezeigt hatte. Auch an die junge blinde Liviana, die er einst gerettet hatte und die mit ihrer netten Art an seiner Schale gekratzt hatte. Und seine Gedanken kamen wieder zurück zu Basima. Und dann war sie gekommen.
" Basima?" fragte Laretan leise und ruhig. Er wollte sie nicht erschrecken. Gerade zu Freundlich war sein Ton. " Es tut mir leid das ich gerade so grantig war. Ich wollte dich nicht sauer machen." Laretan veruschte ihr ins Gesicht zu sehen. " Ich mache mir nur schnell Sorgen. Und du hast dich gerade so sehr in Gefahr gebracht, das ich nicht anders konnte. Bitte verzeih mir." sagte Laretan liebevoll.
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 30. Jul 2012 21:52

Basima starrte die für sie irrwitzige Situation in der Eona und der Fremde sich befanden an. Sie kannten sich, das sah sie an Eona's Reaktion. Auch wie der Mann mit dem hellen Haar sich verhielt, auch wenn, er versuchte sich ein wenig seine Zuneigung zu ihr nicht anmerken zu lassen am Anfang, waren seine Verhaltensweisen und der Kuss der passierte zwischen ihnen mehr als eine Begründung dafür was Basima nun dachte.

Dann wechselten sie die Sprache und Basima fühlte sich hintergangen und sie bebte vor Zorn. Sie begann schnellst möglich die Schnitte an Laretan's Hand zu begutachten. Das Gespräch belauschte sie dabei und sie starrte verbissen auf die Schnitte. Sie waren nicht tief, das machte die Sache leichter. Sie tastete die Hand ab und begann mit einem einfachen und schnellen Verband die Schnitte zu versorgen. "Deine Schnitte sind zum Glück nicht bis zum Knochen vorgedrungen, sie haben auch meist die oberen Hautflächen erwischt, das muss ich nicht heilen" sprach sie laut. Dann sah sie während sie sich zeitgleich halbwegs umdrehte, zu Sortan "Soll ich die Nase auch mal ansehen?" fragte sie höflich und deutete auf ihre Nase. Ob der Mann dies zu lies war eine andere Frage. Doch wollte sie guten Willen zeigen, auch wenn sie es wurmte das Eona und der Mann der Sortan hies in einer anderen Sprache die sie angeblich nicht verstand sprachen. Sie schluckte und wartete darauf was wohl Sortan antworten würde.

Dabei sah sie keineswegs hoch. Sie fühlte sich hintergangen und von Laretan ungerecht behandelt.
Da vernahm sie Laretan's Stimme und sie sah hoch. Das sie gleich platzte vor Wut, würde Laretan sofort merken zu sehr waren ihre Augen von Gefühlen gefüllt dann wurde ihr Blick sanft und ihr Gesicht das zuvor zuckte an den Mundwinkeln wurde weich. "Ich weis Laretan." flüsterte sie "ich weis.." dabei legte sie Laretan ihre Hand auf die Wange und sah ihn liebevoll an. Wie er sich um sie bemühte und wie sehr er Angst um sie hatte, sie lächelte und vergaß für einen Moment das dort in ihrem Rücken ein Mann und eine Frau standen die tödlicher nicht sein konnten. Basima schätzte Eona so ein dass sie nur vorgab nicht kämpfen zu können und Sortan... er war der jenige der Laretan und sie in Bedrängnis bringen konnte. Doch Laretan würde siegen, so dachte Basima. Und Basima spürte in sich mehr und mehr Misstrauen aufsteigen. Doch sie musste warten, auf den Zeitpunkt in dem sie wieder anders Denken konnte.

Dann sah sie zu Sortan und Eona und ihr Gesicht wurde wieder von Emotionen überschwemmt. "Sie sind falsch! alle beide wir sollten gehen ich will Leute die bewusst in eine andere Sprache wechseln nicht um mich haben" flüsterte sie so leise das es hoffentlich nur Laretan hören würde. Sie sprach in ihrer Muttersprache um, Eona und Sortan aufzuzeigen als würde sie nur diese Sprache verstehen und sprechen können. Das sie jedes Wort von Eona und Sortan verstand verschwieg sie.
Jeder ist verwundbar auch der stärkste und hinterhältigste Krieger dachte sie während sie ihren Blick über die drei Personen schweifen lies. "Ich habe mich in Gefahr gebracht und es tut mir leid. Aber behandle mich nieee wieder so vor anderen" sagte sie "Das ich über so Taktiken nichts weis dafür kann ich nichts" murmelte sie und ergänzte "Was machen wir jetzt?"

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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Eona » Di, 31. Jul 2012 16:01

Für einen kurzen Moment ließ Eona ihre Mauer fallen. In ihren Ohren hörte es sich an wie ein tobendes Rauschen, doch eigentlich hörte es sonst niemand. Ihre Lippen schmiegten sich an Sortans und endlich siegte die Erleichterung über die Wut und die Hilflosigkeit, die sie begleitet hatte. Die Welt um sie herum verschwamm zu bunten Farben und einer breiigen Masse aus Gegenständen, die ihre Bedeutung verloren hatten. Eona hatte gedacht, dass es nun wieder von vorne anfangen würde. Sie würde einen Verlust erleiden, der sie jahrelang begleiten würde und darauf folgte die Veränderung, die Flucht und der Neuanfang. Jedoch bewies der Assassine ihr, dass es nun vorbei war. Es war endlich vorbei.
"Ich hatte solche Angst um dich", wiederholte die Sklavin und lehnte ihre Stirn an seine Brust. Eona war den Wachen nur um Haaresbreite entkommen und auch Sortan war einem Zwischenfall aus dem Weg gegangen. Jemand wollte die beiden voneinander trennen, jedoch haben die Wachen und auch die Diebe nicht mit dem Überlebenswillen Eonas und der Verbissenheit des Assassinen gerechnet. Auch wenn die Trennung nur kurz angehalten hatte und schnell beendet wurde, war es der Sklavin wie eine Ewigkeit vorgekommen.
"Ich möchte nicht mehr von dir getrennt sein, Sortan. Nie wieder..."

Sich in solch einer Weise einem Menschen zu öffnen und ihm die Gefühle darzulegen, die sie wie einen Schatz in ihrem eiskalten Herzen hütete, war eine neue Erfahrung, die Eona Unbehagen bereitete. Doch bei Sortan war das in Ordnung. Er hatte sie mit allen Mitteln gesucht und wäre wohl über viele Leichen gegangen, um die Sklavin zu finden. Sie dankte allen und niemandem dafür, dass irgendjemand - vielleicht das Schicksal - ihr Sortan zurückgebracht hatte.
Nun würde wieder alles in Ordnung kommen. Sie wollte ein Teil seiner Familie werden und ihn nie wieder im Stich lassen. Eona wollte an seiner Seite kämpfen, ihm helfen, wo sie nur konnte und sich ihm hingeben, bis ihr Feuer erlöschen wird. In Begleitung eines tiefen Seufzers fuhr sich Eona durch die Haare und versuchte wieder Haltung zu bewahren. Etwas wie Gefühlsduselei lag ihr nicht, aber sie hatte nun alles gesagt, was zu sagen war. Da war zwar noch etwas, dass sich ihre Kehle hinaufdrängte und ihren Mund verlassen wollte, jedoch entschied sich die Sklavin dazu, es dem Assassinen noch nicht zu sagen. Es war nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
Ihre Mundwinkel verzogen sich zu einem ehrlichen Lächeln und ihre grünen Augen blitzen für einen Moment wie Sterne am Nachthimmel auf. "Danke...", sagte sie und nickte dann.

Dass Basima und Laretan sich auf das Bett zurückgezogen hatten, hatte Eona nur am Rande bemerkt und nun wandte sie sich den beiden zu. "Ich möchte euch Sortan vorstellen, meinen Begleiter. Wir wurden, wie ihr wohl schon wisst, voneinander getrennt. Es tut mir Leid, dass ich es euch etwas zu spät gesagt habe..." Eona strich sich eine widerspenstige Strähne aus dem Gesicht und sah kurz zu Sortan auf. "Aber nun haben wir uns wieder gefunden und ich denke... wir werden noch etwas hier bleiben, bevor wir wieder aufbrechen. Wir müssen Naradesh verlassen." Flucht und Schutz suchen war etwas, dass so alt wie Eona selbst war und schon ein altes Gefühl, dass nicht mehr mit Angst oder Trauer verbunden wurde. Es war einfach da und würde wohl für immer ein Teil ihres Lebens bleiben. Sie kam nach Naradesh mit der Aussicht, bald daraus fliehen zu müssen. Wie es schon immer gewesen war.
"Nicht?", hakte Eona nach und warf wieder einen Blick in Sortans Augen. Er wusste, was zu tun war. Sie würde sein Herz an ihn hängen und ihm überall hin folgen, wohin er auch ging. Aber wohin sollten sie denn gehen? Wo war es denn sicher?
"Jedenfalls", sprach die junge Sklavin mit fester Stimme und streckte dabei selbstsicher ihren Rücken durch. "danke ich euch für die Hilfe, die ihr mir so selbstlos angeboten habt und euch dabei in Gefahr begeben habt. Ich... ich bin euch etwas schuldig."
Die beiden können sich "glücklich schätzen" etwas wie Danke von Eona bekommen, doch das können sie ja nicht wissen. Jedoch befand die Sklavin es für richtig, dem Paar zu danken. "Gifthand. Ich habe dir versprochen, dir in irgendeiner Weise zu helfen, etwas besser zu verstehen. Aber leider kann ich nicht länger hier bleiben. Es tut mir Leid, mein Versprechen nicht einhalten zu können."
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Sortan » Di, 31. Jul 2012 21:51

Sortan strich durch ihre Haare und sah auf sie herab. Es war schon interessant wie sich ihre Beziehung entwickelt hatte, wenn man den Anfang betrachtete und er lächelte ganz kurz. Dann schloss er sie in die Arme und drückte sie eng an sich, ganz leise flüsterte er, "Das wirst du nicht Eona... Ich werde jeden umbringen der sich zwischen uns stellt." Er meinte es ernst, todernst und sein Gesichtsausdruck sagte nichts anderes. Dann sah sie ihn an und er bemerkte das Funkeln in ihren Augen. Das Lächeln erwiderte er ebenso ehrlich und gab ihr noch einen Kuss, "Danke das du noch lebst..." Er löste sich von ihr, als sie sich umwandte und sah ebenfalls zu den anderen zwei Personen im Raum hin. Sein Gesicht nahm wieder die starre Maske an, die er immer und immer wieder trug und so beherrschte wie andere ihre Atmung.

Er sah zu ihr und lies sie reden, er war zwar nicht besonders erfreut darüber das sie seinen Namen nannte, aber das interessierte mittlerweile wohl auch nicht mehr. Ihre Blicke kreuzten sich kurz, ehe er zustimmend nickte und Basima ansah, "Nein... Alles in Ordnung." Das war es eigentlich nicht, sie schmerzte höllisch und es tropfte noch immer etwas Blut heraus, das er nun instinktiv wegwischte und seine Nase betastete. Dann schüttelte er sacht den Kopf und fixierte Laretan wieder. Er würde sich niemals von ihr verarzten lassen, das konnte er schon selbst, oder Eona würde es für ihn tun. Sein Blick fiel wieder auf sie und er unterdrückte das unbändige Verlangen sie zu berühren, zu küssen... Er musterte sie und musste schon wieder kurz lächeln. Gott, was war nur mit ihm los, diese Frau verdrehte ihm zu viel den Kopf... Seine Gedanken richteten sich auf die Worte der Sklavin und er blickte wieder zu Laretan. Die Gedanken kreisten nun um diesen einen Satz von ihr, was zur Hölle hatte sie ihm wohl versprochen und warum schuldete sie ihnen Hilfe?

Wieder glitt sein Blick zu Eona, diesmal ein wenig fragend und forschender, aber er ließ ihr Zeit bis sie wieder alleine waren. Sicher war das ein ungünstiger Zeitpunkt und er würde sie später danach fragen. Dann sah er wieder zu den toten Dieben und anschließend in die Runde, "Wir sollten von hier verschwinden... Das Versteck ist nicht mehr sicher, sie wissen das jemand hier ist. Spätestens wenn die da nicht zurückkommen." Er deutete auf eine der Leichen und strich sich dann durchs weiße Haar. Die Situation war immer noch beschissen, aber zumindestens hatte er Eona wieder an seiner Seite, das gab ihm Kraft. Was sollten sie nun tun? Er würde verschwinden, aber es würde nicht viel Zeit bleiben bis zur Morgendämmerung. Ausserdem waren mittlerweile nicht nur die Wachen, sondern anscheinend auch die Diebesgilde hinter ihnen her. Seine Hand legt sich auf Eonas Rücken und er sah sie an, "Wir müssen los... Rorik hat alles vorbereitet und ich will kein Risiko mehr eingehen. Solange es noch Nacht ist kommen wir leichter hier raus, als wenn der Morgen anbricht."
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macht die Seele kein Verlust, wenn man nur weiter hofft."
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Do, 02. Aug 2012 17:15

Laretan sah Basima an und schwieg eine weile. Ihr Berührung tat ihm so unendlich gut. Wie kühles Wasser auf einem geschundenem Körper. Auch wenn Basima kurz voher noch wütend gewesen war, so schien sie sich jetzt wieder beruhigt zu haben. " Ich weiss, das ich nicht so mit dir reden sollte. Doch in solcvhen Situationen geht es einfach nicht anders. Ich kann da nicht nett reden. Das würde vor so einem Kerl sofort als Schwäche ausgelegt. Verstehst du? " Laretan sah sie fragend an. Er hoffte das sie verstehen würde. Er müsste ihr wohl noch bei bringen, in welchen Situationen sie so etwas tun konnte. Dann hörte er die Stimmen der beiden anderen. " Ihr wollte also aus der Stadt heraus. Nun gut. ihr müsst wissen was ihr tut. " Laretan sah zu Eona. " Du musst diesem Mann eben folgen. Wenn du glaubst, das das richtig ist, tu es. Jeder braucht seinen Hafen. Da sollte ich nicht im Wege stehen. " erklärete Laretan ruhig, doch trotzdem etwas enttäuscht. Dann sah er Sortan an, doch sprach weiter zu Eona: " Man kann ihm zwar nicht trauen, aber du wirst wissen, was du tust."
Laretan sah kurz auf seine Hände. Die Blutung fing an auf zu hören. Er sah Basima an. er wusste jetzt was sie von den beiden hielt. Und vermutlich hatte sie recht. Deshalb würde er auch nicht versuchen sie auf zu halten. Er wollte Basima nicht in gefahr bringen. Trotzdem warnte er die Beiden nochmal: " Wenn ihr jetzt geht, solltet ihr aufpassen. Die Wachen haben bestimmt ihre patroullien verstärkt. Besonders in der Nacht. Doch das wisst ihr ja bestimmt." den letzten Satz sprach Laretan mit einer gewissen Ironie.
" wir werden noch bis zur Morgendämmerung hier bleiben. du kannst etwas schlafen. Dann nehmen wir etwas von den Vorräten und suchen uns eine andere, sicherere Bleibe." sagte Laretan zu Basima gewand.
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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » Do, 02. Aug 2012 17:39

Sie zuckte mit den Schultern "So ists einfacher" war alles was sie zu Sortans ablehnung sagte und in Gedanken fügte sie hin zu Dann muss ich mir meine Hände nicht schmutzig machen
Sie war insgeheim froh nicht ihm helfen zu müssen. Er war ihr unheimlich, es war bestimmt von dem Mann der Sortan hieß bestimmt so bewusst gewählt. Da kam ihr in den Sinn, das hier 3 verkorkste Personen herum standen außer sie. Sie war die einzigste die ein "gutes" Leben hatte und keine Schande, keine Schmerzen, keine Gewalt oder ähnliches erfahren hatte. Dies traf sie enorm hart wie ein Stein der gegen eine Glasscheibe gefolgen ist und das Glas in tausende Einzelteile zersprang. Sie wusste jetzt das sie hier nur von allen Ecken das wieder gespiegelt bekam wozu die Personen gemacht wurden, sie würde sich daran gewöhnen müssen und erst lernen mit so etwas umzu gehen. Mit Person die so etwas erlebt hatte umzugehen war eine Sache, aber mit gleich dreien? sie wusste nicht was hier Sinn machte oder welche Verhaltensmuster sie an den Tag legen musste. Sie entschied sie in Sekunden für das unnahbare, misstrauische außer bei Laretan. Ihn vertraute sie und für ihn würde sie sogar sterben, wenn es jemanden verlangen würde.

Aber die anderen beiden, ihr Blick wurde finster, traten ihre gutmutige, friedvolle Art mit Füßen und dass würden sie zu spüren bekommen. Diese Gedanken produzierte ihr Temperament ob es gefährlich war oder nicht oder es ersichtlich war. Sie musste sich selbst schützen sonst würde das hier für sie schlimm enden. Das ahnte sie.

Basima nickte sie verstand sehr gut was Laretan ihr sagen wollte. "Ich verstehe das sehr gut" antwortete sie ihm auf seinen fragenden Blick. Sie hätte auch mit einer aufgeschlitzten Kehle da liegen können und Laretan hätte nichts dagegen tun können. Es war gut so wie Laretan gehandelt und gesprochen hatte, das kam ihr jetzt in den Sinn und sie seufzte als ihr diese Erkenntnis kam. Sie lächelte Laretan kurz an. Das er hier bei ihr war, tat ihr gut, er war ihr Fels in der Brandung der die Gefahren meist von ihr abhielt und sie vor denen warnte die er nicht abhalten konnte. Das sie mal jemanden kennen lernen würde, der ihr soo wichtig war, hatte sie vor 5 Jahren nie gedacht.

Dann drang die Stimme von Eona an ihr Ohr und riss sie aus den Gedanken aber sie sagte nichts. Sie hatte für sich beschlossen mit diesen Personen nur das nötigste zu Reden und da Laretan seine Stimme erhob war, für sie alles gesagt was gesagt werden musste. Sie sah den fragenden Blick von dem Mann der das Herz von der rothaarigen erobert hatte. Und dieser Blick war für Basima eindeutig so zu deuten dass er mit der Aussage von Eona das sie Laretan helfen wollte zu verstehen.

"Gute Reise" war alles war sie sagte. Sie war ziemlich kurz angebunden und wand sich demonstrativ auch sofort ab von den beiden und sah Laretan an, trat näher an ihn heran "ich schlafe jetzt nicht" und in Gedanken ergänzte sie "so lange diese zwei Personen hier sind werde ich das nicht tun am Ende töten sie mich weil ich ihren Namen weis" diese Gedanken schürten ihr hitztiges Gemüt und sie ballte ihr Hände zur Faust und ging an den beiden vorbeim zupfte an ihrer Kleidung herum, rückte das Oberteil zurecht und marschierte zu einer Kiste die nahe am Eingang stand und begann darin herumzuwühlen. Sie musste etwas tun sonst würde sie hier platzen und dann gäbe es blutvergießen. Dies wollte sie vermeiden. Sie mied den Blick zurück. Sie fand weitere Nähnadeln, so wie Seidengarn, ebenso fand sie einen kleinen Dolch, der war ihr im ersten durchwühlen nicht aufgefallen, aber jetzt fand sie ihn. Sie nahm ihn heraus und betrachtete ihn von allen Seiten. Es waren irgendwelche ihr unbekannte Schriftzeichen darauf. Der Griff war gold verzieert und die Scheide war reich verziert. Sie musste einem sehr reichen Mann gehört haben. Sie steckte den Dolch an das Band an ihrem Bein, unter dem Kleid an und suchte ohne den Blick zu heben weiter. Sie wusste nicht was sie suchte nur fühlte sie sich äußerst unwohl.

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Re: Neue Bekannte

Beitrag von Eona » So, 05. Aug 2012 17:46

"Danke, dass du noch lebst." Diese einfachen Worte mit ihrer großen Bedeutung, setzten eine Lawine der Emotionen in der Sklavin frei, die sie zuerst überrollte und dann mit unbändiger Liebe und einem gewissen Stolz füllte. In der wenigen Zeit hatte sie Sortan lieben gelernt und war Stolz darauf, ihm folgen zu dürfen. Denn Eona schätzte ihren Begleiter sehr wählerisch ein und er hätte sich wohl nicht jeder Frau anvertraut.

Er hat mich wirklich gesucht und alles in Bewegung gesetzt, was in seiner Möglichkeit stand. Hätte er mich nicht heute gefunden, wäre er wohl noch weiter gegangen.

"Wir müssen los... Rorik hat alles vorbereitet und ich will kein Risiko mehr eingehen. Solange es noch Nacht ist kommen wir leichter hier raus, als wenn der Morgen anbricht."
Eona nickte folgsam und ließ noch einmal ihren Blick über ihre Retter schweifen. Eigentlich war schon alles gesagt und sie hoffte, dass ihre Worte die beiden erreicht hatten. Welche Gefühle oder Gedanken sie dabei losgetreten hatte, waren ihr egal. Wichtig war, dass Sortan lebte und sie endlich gefunden hatte. Nun würden sie aus der Stadt reiten und eine neue Bleibe finden. Erleichterung machte sich in Eona breit und beinahe hätte die junge Frau vergessen, dass das Schlamassel noch nicht vorüber war. Sie schluckte bei dem Gedanken, ließ sich aber nichts anmerken. Auch der Assassine wusste, dass die Vorsicht aufrecht erhalten werden musste, bis sie die Stadt verlassen hatten.

"Vielleicht werden wir uns wiedersehen, wer weiß. Ich hoffe, ich habe euch keine Umstände gemacht." Eona verbeugte sich noch einmal kurz und seufzte dann bestimmt. "Gut, gehen wir."

Bevor die Sklavin den Keller verlassen hatte, warf sie sich noch den langen Mantel über und flechtete ihre langen Haare zu einem Zopf, damit auch ja nichts zu sehen war. An der Tür blieb sie stehen und blinzelte in die sternklare Nacht hinaus. Eona hörte nur einige entfernte Stimmen, aber verdächtige Schritte oder Silhouetten auf der Straße konnte sie nicht erkennen. Trotz allem wollte sie Sortan den Vortritt lassen und blieb im Türrahmen stehen. "Werden wir reiten?", fragte die Sklavin flüsternd und betrachtete ihren Begleiter fragend. Eigentlich hatte sie keine große Lust, wieder auf ein Pferd zu steigen, denn das erste Mal war schmerzhaft ausgegangen. Ihre Innenschenkel waren zwar schon verheilt, aber trotzdem stellte sie es sich wieder unangenehm vor.
"Und wohin willst du gehen, jetzt wo..." Eona senkte stirnrunzelnd ihren Blick und starrte wieder auf die Straße. Es war ihre Schuld, dass das Versteck des Assassinen aufgeflogen und nun nicht mehr sicher für sie beide war. Ich hätte besser aufpassen sollen. Ein Assassine sollte im Dunkeln und im Geheimen arbeiten und ein gutes Versteck war das A und O. Es war die Essenz. "Es ist meine Schuld, dass wir hier nicht mehr sicher sind. Es tut mir Leid, Sortan", sagte sie mit trauriger Stimme. "Nun müssen wir die Stadt verlassen... Aber wo sollen wir denn hin?"
Unkraut vergeht nicht.

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