Neue Bekannte

"Die Stadt der Wasser" am Fuße der Ruwayd-Berge. Bekannt für ihren Wohlstand und der Akademie der Heiler.
Antworten
Benutzeravatar
Sortan
Schattenklinge
Beiträge: 118
Avatar: Ahn jung Sik
Alter: 27
Rasse: Mensch
Heimat: Naradesh
Waffen: Kurzschwert, Krummdolch
Inventar: Verschiedene Kräuter, Gifte, Heilsalben, leichte Lederrüstung, schwarze Kleidung, schwarzer Umhang aus Fell

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Sortan » So, 05. Aug 2012 18:31

Der Assassine sah noch einmal zu Laretan und spuckte etwas Blut auf den Boden. Dann zog er sein Mundtuch wieder hoch, streifte sich die Kapuze über und schloss kurz die Augen, "Vielleicht wiederholen wir das Ganze mal wieder... Gifthand." Er lachte kurz, sah zu Basima und folgte Eona dann nach oben. Neben ihr angekommen blieb er wieder kurz stehen und sah sie an, "Das müssen wir. Aber keine Angst es wird besser..." Er zuckte leicht mit den Schultern und erinnerte sich daran das sie ja nicht reiten konnte. Seine Augen funkelten kurz böse, als sie die nächsten Worte aussprach, aber das war schnell wieder verflogen. Sortan seufzte ein wenig traurig, "Es war das Haus meiner Eltern... Aber das ist egal. Ein Versteck wird sich wiederfinden, darum wird sich die Familie kümmern. Nur kann und will ich das Risiko hier nicht mehr eingehen, vorerst..." Langsam machte er einen Schritt auf die Straße, zog sie an sich und das Mundtuch mit dem verkrusteten Blut doch wieder runter. Man sah es auf dem schwarzen Stoff nicht sonderlich, also ließ er es an seinem Hals ruhen. Er nahm sie eng in den Arm, sodass sie aussahen wie ein verliebtes Pärchen und seine Stimme wurde etwas leiser, "Es war nicht deine Schuld. Ich... weiß es nicht. Wir können nach Avrabêth oder nach Izmaran. Vielleicht auch nach Berrak Asrar." Sie waren nun schon einige Schritte weiter gekommen und verließen das Viertel. Der innere Ring kam in Sicht und die Stallungen waren nicht mehr weit entfernt. Er schwieg, obwohl er noch mehr sagen wollte, und genoss ihre Nähe. Die Stadt wurde trotz der Nacht nun wieder belebter und beleuchteter und ihnen kamen auch ein paar Patrouillien entgegen. Diesen wichen sie aber geschickt aus, mal in eine dunkle Gasse, mal indem er sie gegen eine Wand presste und küsste. Es gab viele Mittel und Wege normal zu erscheinen ohne es zu sein und er kannte die meisten.

Schließlich kamen sie unbehelligt an den Stallungen an und Sortan redete kurz mit dem alten Stallmeister. Er hatte die Satteltaschen bereits mit reichlich Wasser und essen gefüllt und auch eine Menge an Gold beigelegt von der sich leben lassen würde. Er sprach noch ein wenig länger mit ihm, erklärte ihm das er das restliche Gold und die Tränke und Waffen gut verwahren soll und vor allem nach einem neuen kleinen Haus Ausschau halten sollte. Ausserdem sollte er Nachricht schicken an einen Cousin, der nun seinen Platz hier einnehmen sollte und das Haus mit auswählen. Er kannte ihn nicht besonders gut, vertraute aber auf seine Fähigkeiten. Dann umarmte er den alten Stallmeister und sagte Lebewohl, ehe er Eona sacht bei der Hand nahm und in die Stallungen führte. Es dauerte nicht lange bis er seinen schwarzen Wallach gefunden hatte und er strich ihm lächelnd über die Flanke. Dann begann er schnell und konzentriert das Pferd zu satteln und als er mit allem fertig war, sah er wieder zu der Sklavin. Er atmete tief ein und aus und nahm sie eng in den Arm. Dann flüsterte er ihr leise ins Ohr, "Wenn du das willst... Können wir auch einen kleinen Abstecher in deine Heimat machen. Sicher hat mein Vater noch ein paar Aufträge in dieser Richtung." Er lächelte kurz, unwissend ob ihr das nun gefallen würde oder nicht und hob sie ohne auf eine Antwort zu warten auf das Pferd. Dann schwang er sich vor ihr in den Stall, wartete bis er ihre Hände um sich spürte und ritt dann langsam los. Die Straßen waren relativ frei, aber er benutzte hauptsächlich enge und verwinkelte Gassen um den Hauptpatrouillien zu entgehen. Das Problem war die auffällige Haarfarbe, die beide hatten und folglich verdecken mussten.

Das äußere Tor tauchte auf und der Assassine straffte die Schultern etwas durch. Die Wachen am Tor und auf den Mauern sahen nicht wirklich aufmerksam aus und das waren sie auch nicht. Er lächelte insgeheim und senkte den Kopf ein wenig. Höchstens noch dreißig Meter trennten sie von dem Tor und der Freiheit, als plötzlich aus dem rechten Wachhaus die Ablösung kam und sie ihnen nun im Weg standen. "He, ihr da! Bleibt stehen und zeigt mal eure Gesichter!" Sortan lies seinen Wallach austänzeln und wendete ihn etwas, sodass er direkt vor den Wachen stand. Er fluchte leise auf coreonisch und sah zum Tor. Sie könnten einfach losreiten, aber die Wachen dort waren nun aufmerksamer und hatten ihre Waffen gehoben. Er runzelte unter der Kapuze die Stirn, sicher konnte er sich schöneres vorstellen als von Bolzen durchsiebt zu werden. "Na los, macht schon!" Er seufzte leise und strich die Kapuze vom Kopf und Eona tat es ihm gleich. Seine Augen funkelten den Wachhauptmann an und er stieg langsam vom Pferd. Dann legte er die Hände auf die beiden Waffenknäufe und atmete etwas schneller. Würde er sie töten, würden sie sie jagen und sie würden hier nicht rauskommen. Aber sie konnten sich nicht gefangen nehmen lassen, verrat bedeutete Tod. Gefangennahme bedeutete Tod. Jegliche Gefährdung der Familie hatte den Tod zur Folge. Sein Blick schweifte zu Eona und er war noch immer relativ ratlos. Er würde sie nicht töten, aber das musste er, "Sind sie das, Hauptmann?" "Ich weiß nicht, Rote Haare... der weißhaarige. Könnten beide sein, aber auf einmal? Besser wir bringen sie erstmal hier weg." Sortan runzelte die Stirn, sie waren sich unsicher. Vielleicht war das ja auch ihre Chance. Natürlich, Eona wurde wegen des Mordes an Sahabi gesucht... Er lediglich wegen denen an den Dieben. Er gurtete die Waffen ab und verstaute sie in den Satteltaschen, "Wir haben nichts getan, Herr... Das muss eine Verwechslung sein." "Ihr kommt trotzdem mit!" "Ja, natürlich. Aber euer General wird sicher nicht über jede Belästigung..." "Ruhe jetzt, das Risiko gehe ich ein." Der Assassine nickte, legte seine Hand um Eonas Arm und nickte unmerklich. Dann folgten sie ihnen, wobei der Hauptmann und zwei Wachen vor ihnen gingen und ebenso zwei Wachsoldaten hinter ihnen, von denen einer die Pferde führte.
"Mit der Ehre in der Brust und dem Stolz in dem Kopf,
macht die Seele kein Verlust, wenn man nur weiter hofft."
->Nima Najafi Hashemi

Benutzeravatar
Laretan
verschollen
Beiträge: 290
Avatar: http://www.avatarschmiede.de
Alter: 26
Rasse: Mensch ( Nordland)
Waffen: 3 Wurfmesser, Der eigene Körper
Inventar: Bild

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Di, 07. Aug 2012 20:18

Laretan nickte Eona zu. " Mach es gut. Ich hoffe für dich du findest deinen Weg." Gifthand schrie in Laretans Geist auf. Das Biest. der Killer. Er wollte nicht das sie ging. Die Gifthand wollte das diese, ihm so ähnliche, person blieb. Doch Laretan wies ihn in seine Schranken und veriegelte die Tür zu seinem Geist.
Laretan sah ernst zu Sortan. " Hoffe das mal lieber nicht." sagte er eintönig. Dann wandte er sich ab und wartete bis die Beiden gegangen waren. Erst dann drehte er sich um und sah zu Basima und wie sie noch immer die Sachen durchsuchte. Langsam, leise und Vorsichtig, ging Laretan von hinten auf Basima zu. Langsam legte er seine Hände um ihr Hüfte. Er zog sie zu sich und schloss seine Händ vor ihrem Bauch. Auch ihren Oberkörper zog er an seinen. dann küsste Laretan zärtlich Basimas Nacken. " Ich liebe dich Basima. " Eigentlich hatte er ihr sagen wollen wie viel sie ihm bedeutete. Und wie froh er war sie zu haben. Doch alles was er sagte war ein simples Ich liebe dich. Doch Basima würde wohl wissen wie viel es hieß wenn Laretan so etwas sagte. So blieb er einige Minuten mit seiner Geliebten dort stehen.
Da Basima schlechte Laune gehabt hatte, hatte er eine Idee wie er ihr eine Freude machen könnte. " Komm." Er nahm sie an der Hand und führte sie nach oben und aus dem Haus heraus. Laretan sah sich um. Doch es schien niemand auf der Straße zu sein und keiner schien sie zu beobachten.
Dann kletterte er auf ein Dach und half ihr auch hoch. So stand er mit Basima auf einem der dächer der Stadt. "Ich bringe dir heute den Dächerlauf bei." sagte er mit einem lächeln. Er hoffte er konnte Basim damit eine Freude machen. Genug Kraft in den Beinen hatte sie mitlerweile für viele Sprünge. Im nächsten Moment sprang Laretan auch schon über einen recht schmalen Spalt. " Komm herüber." rief er mit einem grinsen und winkte ihr. Das er sich innerlich schreckliche Sorgen machte, das Basima abstürzen kööne, verschwieg er.
Als Basima sprang, stand Laretan bereit um sie zu fangen. Er gab ihr einen Kuss als er sie fing. " Gut gemacht." sagte der junge Mann. Dann ging es weiter. Laretan erklärte seiner Liebe, wie sie weiter und sicherer sprang und wie sie sich besser auf den Dächern bewegte. Er machte keine waghalsigen Sprünge mit ihr, sondern nur was sie auch alleine bewätigen konnte. Doch trotzdem stand er immer bereit um sie im Notfall auf zu fangen.
Mit der Zeit ging alles besser. Als Laretan plötzlich eine kleine Kolonne in den Straßen sah. Er gab Basima mit einem wink zu verstehen, das sie stehen bleiben solle und sah sich die Szenerie an. Laretan erkannte Sortan und Eona. Das helle Haar des Mannes war unverwechselbar. Auch Eonas Haare waren zu erkennen. Doch Laretan wollte nicht einschreiten als er sie mit den Wachen sah. Schließlich war das nicht seine Sache. Sie hatten sich getrennt und das war nun eben ihr weg. Laretan wollte sich gerade abwenden, als er sah wie einer der Wachen dem Führer etwas in Ohr flüsterte. Diese machte darauf eine unmissverständtliche Bewegung. Er fuhr sich mit dem ausgestreckten Finger über den Hals.
Das konnte Laretan nicht zulassen. Er sah Basima ernst an und nickte ihr dann zu. die Kolonne war fast an ihnen vorbei gezogen. Laretan sprang. Mit einem geziehlten Tritt gegen den Kopf, streckte er einen der wachen nieder. Einen Moment später landete Laretan und stellte sich Kampfbereit hin. Die Pferde scheuten.
" Karate ni sente nashi " - Shoto ( Funakoshi Gichin )

Benutzeravatar
Basima Anadil
verschollen
Beiträge: 300
Avatar: Yina
Alter: 26
Rasse: Beraij
Heimat: Avrabeth
Waffen: außer ein kleines Messerchen keine
Inventar: Messerchen, Schlaufe, Armreife und OHrringe

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » So, 12. Aug 2012 12:59

Basima hörte wie das ihr unheimliche Paar sich abwandte und ging. Sie atmete innerlich erleichtert auf und spürte schon Laretan hinter sich und fühlte seine Hände an ihrer Hüfte. Der sanfte Zug von ihm der ihr Körper gen seinen zog lies sie zu. Er war ihr so vertraut und seine Lippen die sie unmittelbar danach an ihrem Nacken spürte, lies ihr Körper kribbeln. Dann kamen die drei Worte aus seinem Mund, die ihr so viel bedeuteten und ihr so viel sagten. Sie dachte sie träumte. Laretan der unnahbare und geprägt von seiner Vergangenheit, sagte ihr was er für sie empfand und das war für sie enorm. Es sagte ihr das er ihr so weit vertraute und das er ihr sein innerstes offenbarte, auch wenn sie nie verstehen würde was er durchgemacht hatte. Dieser Gedanke versetzte ihr einen kleinen Stich und sie zog ihre Lippen zu einem Strich zusammen ehe sie lächelte „Oh Laretan ich...liebe dich auch“ murmelte sie, so laut das er sie hören konnte.

Da löste er sich von ihr und riss sie aus ihren Gedanken und der schönen Situation. „Komm“ hörte sie und sie sah zu ihm und legte ihre Hand in seine. Dann verließen sie das Haus und Basima folgte seinem umherschweifenden Blick. Da hörte sie was er zu ihr sagte „Du willst mir das Dächerlaufen beibringen??“ fragte sie nach und grinste dann „Ohh das ist echt..super!“ sprach sie das aus was sie dachte und umarmte Laretan kurzer Hand und küsste ihn dankend auf den Mund.

Dann sah sie wie er aufs Dach kletterte, er überwand die Höhe mühelos und war innerhalb kürzester Zeit auf dem Dach und hielt ihr seine Hand hin. Sie ergriff die Hand und begann mit dem Aufstieg, ihr gelang dieser nicht so leicht und sie hatte mühe. Doch dank Laretan ging es schnell, er zog sie kurzer Hand hoch und stellte sie sicher auf dem Dach ab. Da sprang er auch schon auf das nächste Dach und sah sie auffordernd an „Komm rüber“ hörte sie und sie ging erstmal zum Abgrund und sah hinab. Tief war es nicht und der Spalt war auch nicht sonderlich groß, das sollte sie schaffen und sie ging zurück und nahm einen kleinen Anlauf und sprang hinüber und landete sicher neben Laretan und sie wurde geküsst. Das Lob von ihm, stärkte sie darin, das sie nicht gänzlich falsch lag in dem was sie tat. Und so erfolgten immer wieder Sprünge über Dächer und Basima gewann an Sicherheit in ihren Sprüngen. Es machte ihr Spaß und sie vergass die schlechte Laune und die gute Laune hob ihre Stimmung. Es folgten mehrere Dachsprünge aber nie musste sie einen Sprung wagen der zu weit war. Und dafür war sie ihm dankbar.

Da sah sie wie Laretan etwas entdeckt hatte, das seine Aufmerksamkeit einforderte. Sie war gerade bei ihm auf dem Dach gelandet und sah den Wink das sie stehen bleiben sollte und sie folgte seinem Befehl, sie kannte ihn sehr gut und wusste wenn er sagte sie solle sie nicht rühren das es ernst war. Sie blieb also wo sie war und wartete geduldig. Es dauerte einige Zeit die Beobachtung ehe sich Laretan umdrehte und ihr zunickte, dann sprang er in die tiefe. Basima zog die Luft ein und rannte zum Spalt. Sie sah ihn sicher landen und der gezielte Tritt gegen den Kopf einer der Wachen die der Kolonne angehörte.
Sofort entstand Tumult und helle Aufregung, als Laretan dort unerwartet gelandet war. Basima blieb auf dem Dach hocken unsicher was sie tun sollte. Sie sah weiter zu. Das Pferd scheute, das von einer Wache hinter Sortan und Eona gehalten wurde. Da das Pferd scheute, hatte diese Wache genug genug mit dem Pferd zutun, er hielt die Zügel fest und versuchte das Pferd zu beruhigen. Der Hauptmann und die anderen 3 Wachen um Sortan und Eona herum sahen Laretan mit wachsender Aggression an. Die neue Wache am Tor, die 4 Mann stark war, beobachtete die Situation und kam langsam zu ihnen hinüber. Insgesamt waren es also nun 7 Wachen plus Hauptmann und ein Pferd das scheute. Da entdeckte sie weitere Wachen die aus den Seitengassen zu ihnen strömten, irgendeiner musste sofort losgestürmt sein und Alarm geschlagen haben. Basima wunderte sich wie schnell das passiert war. Aus den Gassen rannten weitere 10 Männer zu Ihnen. Basima musste etwas tun doch was, Kämpfen konnte sie nicht, nur für weitere Unruhe sorgen. Doch sie traute sich nicht. So blieb sie oben sitzen und sah wieder runter zu Sortan, Eona und Laretan.

Sortan und Eona blieben noch ruhig. Was sollte sie also tun. Sie sah die Leute an die sich nicht um den Tumult kümmerten, sie gingen emsig ihren Geschäften nach und versuchten das zu ignorieren, da ihnen sonst ebenfalls Strafen drohten.
Dann wandte sie wieder ihr Blick zu Laretan, Sortan und Den Wachen. Die 3 Wachen griffen Laretan an während die anderen 4 Wachen die vom Tor zu ihnen hinüber gekommen waren sich gegen Sortan und Eona wandten. „Ihr müsst alle mitkommen und werdet eure Strafe erhalten ! Sie steckten alle unter einer Decke“ sagte der Hauptmann „ERGREIFT SIE!!“ brüllte er, dabei überschlug sich seine Stimme. Basima sah zu den Seitengassen die 10 Männer waren fast da. Da kam ihr eine Idee und sie sprang auch in die tiefe, landete härter als Laretan auf den Boden, rannte auf den Hauptmann der dazukommenden 10 Männer und begann hektisch zu fuchteln. Dass sie dort hin gerannt war, darum kümmerten sich die 7 Wachen so wie der eine Hauptmann nicht. Sie waren gänzlich mit der Aufmerksamkeit bei Laretan, Sortan und Eona.

Basima war froh darüber und sah den Hauptmann in gespielter Panik an „Dort..dort...“ sie deutete weit hinter sich. Der Hauptmann sah Basima streng an. Als er ihre scheinbare Panik sah, lächelte er sanft „beruhigen sie sich und sagen sie was los ist“ Basima strich sich über das Gesicht „Dort..hat jemand...mehrere Menschen getötet und....und...macht jetzt jagt auf euch Wachen er ...will alle töten“ sprach sie in Panik. „Der Mann ist verhext!“ sprach sie „Irre geworden ein Dämon haust in ihm. TÖTEN SIE IHN“rief sie mit Wut. Der Hauptmann sah Basima verwundert an und murmelte dann etwas zu seinen 9 Männern „Ok beruhigen sie sich wir werden der Sache nachgehen“ darauf hin machten die 10 Männer kehrt.
Basima wartete bis die Männer außer Hörweite waren. Dann drehte sie sich herum und atmete erleichtert aus. Das sie gerade Wachen angelogen hatte, wurmte sie zwar aber so würden sie vielleicht fliehen können. Sie ging näher zu den anderen dreien und beobachte die Situation und gesellte in die Nähe von Laretan, so das er sie sah und sie in seiner Hörweite war.

Benutzeravatar
Eona
Roter Drache
Beiträge: 134
Avatar: Briscott
Alter: 24
Rasse: Mensch (Wilde Lande)
Waffen: Silberstich (Dolch)
Inventar: Wasserflasche, Heilsalben

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Eona » Mo, 13. Aug 2012 17:08

"Es ist nicht deine Schuld..."
Doch das war es. Ganz eindeutig. Sie brachte den Menschen nur Pech und hängte ihnen das Unglück an die Fersen, wie eine stinkende Aura. Sortan konnte sich zwar dagegen schützen, entweder war es ihm wirklich nicht wichtig oder er schien damit umgehen zu können. Trotzdem, es war das Haus seiner Eltern gewesen. War er dort aufgewachsen, haben sich dort seine Eltern um ihn gekümmert und ihn zu dem gemacht, den sie heute so liebte? Ein schwerer Stein der Schuld sackte in ihren Magen und bereitete ihr Schmerzen. Das war doch nicht auszuhalten.
Seine Berührungen waren heiß, so wie eh und je. Die Hand, die sich an ihren Rücken legte, brannte sich durch den Stoff in ihr Fleisch und fraß sich bis in ihr Herz, dass wärmer als je zuvor gegen ihre Brust schlug. Ihre grünen Augen fraßen sich in das ruhige Braun Sortans, welches ihr entgegen schwamm und den Stein nur noch größer werden ließ. Was habe ich nur getan?
"Wir können nach Avrabêth oder nach Izmaran. Vielleicht auch nach Berrak Asrar." Der Stadtname Avrabêth war ihr bekannt, jedoch sagten ihr die anderen Namen nichts. Wie weltfremd sie doch war. Ihr Käfig, in den Sahabi sie gesteckt hatte, war nur so groß wie die Stadt selbst gewesen und trotzdem hatte sie sich nie frei genug gefühlt. Andere Städte waren ihr somit nicht bekannt und wenn, hatte sie diese nur aus Gesprächsfetzen aufgefangen. Wortlos nickte Eona und lehnte ihre Stirn an seine Brust. Ein kurzer Seufzer entwich ihren Lippen und dann war sie bereit weiterzugehen.

Die Sklavin heftete sich an Sortans Seite und war wieder sein Schatten, seine Begleiterin und Geliebte. Hier fühlte sich Eona wohl und niemand würde sich je wieder zwischen sich und den Assassinen stellen. Zügig hielt sie mit ihm Schritt und passte sich seinen Bewegungen bedingungslos an. Sie ließ sich in die dunklen Gassen ziehen, wenn eine Patrouille im Anmarsch war und die Flamme in ihren Lenden brannte begehrend, wenn Sortan sie an die feuchte Wand der Häuser drückte. Aber Eona wusste, wozu dieses Geturtel nötig war und verlor darüber kein Wort. Schon bald hatten die beiden die Stallungen erreicht. Immer noch gefiel der Sklavin der Gedanke nicht, auf ein Pferd zu steigen. Ihre Schenkel werden es ihr nicht danken. Höflich und doch reserviert nickte die Rothaarige dem Stallmeister zu, bevor Sortan sich an ihn wendete und einiges mit ihm besprach. Sie blieb in seiner Nähe und lugte manchmal zur Straße hinaus.
Die sanfte Berührung an ihrer Hand holte sie in die Realität zurück und unterbrach ihre chaotischen Gedanken, die sich um die verschwommene Zukunft drehten. Sie folgte ihrem Begleiter in die Stallungen und beobachtete seine routinierten Bewegungen, während er das Pferd aufzäumte und sattelte. Der schwarze Wallach und Eona kannten sich schon und anscheinend konnten sich beide nicht wirklich leiden. Aber das Tier war wichtig für die beiden, denn es würde sie so schnell wie möglich aus der Stadt bringen, die sie nicht länger beherbergen wollte. Noch einmal nahm Sortan sie in die Arme und es versetzte ihr einen schmerzhaften Stich. Wie konnte er ihr nur so vertrauen, nachdem sie seine Tarnung offenbart hatte? Nachdem sie sein Leben zerstört hatte, dass er sich wahrscheinlich in all den Jahren aufgebaut hatte.
Seine Lippen streiften ihr Ohr und eine Gänsehaut raste ihre Wirbelsäule hinunter. Die Worte, die nur ein Flüstern waren, brauchten eine Weile, um sich durch den Sturm der Gedanken zu kämpfen und endlich bei der Sklavin anzukommen. Ihre Augen weiteten sich und Eona konnte gerade noch ein überraschtes Keuchen unterdrücken. Würde er das? Würde er... würde er sie wirklich in ihre Heimat begleiten? Die dunkle Vergangenheit brach mit kreischendem Gebrüll aus dem Abgrund ihres Herzens und ihr wurde unerträglich heiß. Für einen Moment, der ihr wie eine Ewigkeit vorkam, stand sie wieder als junges Mädchen vor ihrem damaligen Herrn, der hämisch auf sie hinabgrinste.
Wieso gerade diese Erinnerung hervorbrach, war ihr gerade nicht klar, aber ein unbändiger Wunsch nach Rache tat sich in der Sklavin auf.
Mit einem Ruck hob Sortan sie auf den Wallach und versiegelte somit ihre Lippen. Nun war nicht die Zeit, sich über dieses Thema zu unterhalten. Wenn sie sicher aus der Stadt heraus geritten waren, würde sie wohl mit ihm darüber reden können. Schweigend zog Eona die Kapuze ihres Mantels über den Kopf und legten ihre Wange auf Sortans Rücken.

Eona sah nicht auf ihre Umgebung, sondern hielt ihre Augen verschlossen und lauschte den Hufen, die den Sand für eine Millisekunde in die Luft wirbelten und einen Abdruck in die Sandkörner drückten, welcher wohl am Morgen wieder verschwunden sein würde.
Auch als Sortan die Schultern straffte, blickte die Sklavin nicht auf sondern blieb in ihrem Dämmerzustand, den sie hoffentlich bis zur ersten Rast beibehalten würde. Aber natürlich wurde ihr ein Strich durch die Rechnung gemacht.
"He, ihr da! Bleibt stehen und zeigt mal eure Gesichter!" Verdammt, soetwas musste ja passieren. Sortan hielt das Pferd an und ließ einige schöne Flüche los, die Eona ein Schmunzeln auf die Lippen zauberten. Die Sklavin wusste, dass der Assassine einige Sekunden lang, welche er ruhig auf dem Wallach saß, die Möglichkeiten abwägte. So gut kannte Eona ihn nun. "Na los! Macht schon!" Sie knurrte kurz etwas Unverständliches und zog sich dann die Kapuze vom Kopf. Anscheinend hatte er sich dazu entschieden, sich diesen Leuten zu fügen und Eona musste diese Entscheidung wohl auch akzeptieren. Das erste Mal seit die beiden vom Stall aufgebrochen waren, sah die Sklavin auf und fixierte die Wachen vor ihr mit einem ausdruckslosen Blick.
Ihr Begleiter stieg ab und Eona tat es ihm gleich. Wieso stellte er sich diesen Kerlen? Diese halben Männer waren keine Gegner für sie, das wusste auch der Assassine. Verhasst und verfolgt waren sie eh schon. Es zu verschlimmern war wohl kein Problem, aber es zu verbessern war unmöglich. Außer sie würden sich stellen, aber nur über ihre Leiche. "Wieso gehen wir nicht einfach?", zischte Eona, als Sortan sich ihren Arm griff. Es war ihr unangenehm, nicht zu wissen, was Sortan genau plante oder ob er überhaupt etwas plante. Wenn er nichts unternahm, würde sie etwas in die Wege leiten, um hier rauszukommen.
Ihre Hand hatte sich gerade um Silberstichs Griff gelegt, da ertönte ein schmerzhafter Schrei hinter ihr. "Gifthand...", flüsterte die Sklavin und erkannte ihren Verbündeten, der es sich anscheinend nicht nehmen ließ, einen der Wachen zu vermöbeln. Die Pferde stiegen, strampelten mit ihren gefährlich Hufen und zogen an den Zügeln, in der Hoffnung, diesem unbekannten Schatten, der so schnell aus dem Nichts aufgetaucht war zu entkommen. Die Wachen schienen etwas perplex dreinzublicken, und das nahm Eona als Signal zum Angriff. Silberstich lag wieder sicher in ihrer Hand und vollführte, wie ganz von allein, einige Bögen, die Luft, Fleisch und Sehnen durchschnitten. Zwei Wachen, die hinter ihr gestanden waren, gingen stöhnend nieder und wie Gifthand, hielt sich die Rothaarige in der Angriffstellung bereit für weitere Feinde. Aus dem Augenwinkel nahm sie eine Bewegung wahr, doch erkannte sofort die Begleiterin Laretans. "Was tust du hier, Gifthand? Haben wir uns nicht erst verabschiedet?", höhnte Eona und grinste in seine Richtung.
Unkraut vergeht nicht.

Benutzeravatar
Sortan
Schattenklinge
Beiträge: 118
Avatar: Ahn jung Sik
Alter: 27
Rasse: Mensch
Heimat: Naradesh
Waffen: Kurzschwert, Krummdolch
Inventar: Verschiedene Kräuter, Gifte, Heilsalben, leichte Lederrüstung, schwarze Kleidung, schwarzer Umhang aus Fell

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Sortan » Mo, 13. Aug 2012 20:05

Er fluchte leise, als Laretan hinter ihnen auftauchte und eine der Wachen niederschlug. Es galt nicht ihm, oder der Wache, sondern seinem Pferd. Eona tötete gezielt die beiden anderen Wachen und Sortan packte die Zügel seines Wallachs. Er flüsterte ihm leise etwas zu und der Hengst beruhigte sich, sobald er seine Hand spürte. Sortan schwang sich geschickt auf in den Sattel und drückte ihm die Fersen in die Flanken. Mit dem Hauptmann und der letzten Wache würden sie wohl fertig werden, aber die Verstärkung an Soldaten, die vom Tor heranrückten war wohl nun seine Aufgabe. Er zog den schmalen Krummsäbel aus seiner Scheide und war auch schon am ersten Wachposten. Er parierte den Speerstoß, ließ seine Klinge an dem Holzschaft herabgleiten und durchtrennte dem ersten Soldaten die Kehle. Dem zweiten Stoß wich er aus und verpasste dem Mann einen kräftigen Tritt ins Gesicht. Dann wirbelte er herum, zog fest an den Zügeln seines Pferdes und ließ sich herabgleiten. Schattenmähne reagierte wie jedes andere pferd und stieg mit den Vorderhufen nach oben. Wiehernd rammte er die beschlagenen Füße hart auf den Brustkorb eines weiteren Wachsoldaten und Sortan nutzte die Aufregung um die Entfernung zu dem letzten Wachsoldaten mit einem schnellen Satz zu überwinden. Er war nun zu nah, sodass die Wache ihren Speer nicht einsetzen konnte, zog eines seiner Messer hinterm Rücken hervor und rammte es ihm von unten in den Magen. [18]Den schwachen Schlag mit dem stumpfen Speerende in seinen eigenen Magen ignorierte er dabei geflissentlich und zog die Klinge nach oben, ehe er sie mitsamt seinen Organen wieder herauszog. Der Mann ließ den Speer fallen und starrte etwas perplex auf seinen Darm, ehe er zur Seite umkippte.[/18]

Der Assassine zog sich gewohnterweise wieder die Kapuze über den Kopf und schwang sich auf sein Pferd. Es war ihm etwas unangenehm das er nun genau diesem Mann sein Leben verdankte, aber eigentlich tat er das auch nicht. Er wäre so oder so entkommen, auch ohne die Hilfe des Faustkämpfers. Das Pferd tänzelte wieder ein wenig unruhig und er beruhigte es mit leisen Worten. Eine Hand strich über seine Flanke, ehe er wieder zurück ritt und das Pferd neben Eona wendete. Es galt nun keine Zeit mehr zu verlieren, sondern die Situation zu nutzen. Gott verdammt, sie mussten endlich raus aus dieser Stadt, endlich weg von diesen ganzen Menschen und neues Glück woanders suchen. Er hatte sowieso bereits schon viel zu viel Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und konnte von Glück sagen, das sie nur nach ihm suchten und noch lange nicht hinter seine falsche Identität gekommen waren. So blieb die Familie verschont und er selbst musste sich nicht richten um sie zu schützen. Er hielt der Sklavin die Hand hin, damit sie wieder aufsteigen kommte und zischte leise auf coreonisch, "Komm, Drache, die Zeit wird knapp..." Dann ging sein Blick kurz zu Laretan und er schob mit der anderen Hand das Schwert zurück in die Scheide. Dann verschwand sie in einer der Satteltaschen, suchte nach einem kleinen gefüllten Geldbeutel. "Etwas unglücklicher Zeitpunkt... Nächstes Mal solltest du warten bis keine Wachen mehr in der Nähe sind." Seine Finger schlossen sich um das weiche Leder und er warf ihn klirrend in die Richtung des Kämpfers. Dann sah er wieder zu Eona und lächelte kurz warm, "Lass uns endlich hier verschwinden, bevor noch mehr auftauchen und sie das Tor schließen..." Sie saß mittlerweile wieder auf dem Pferd, auch wenn sie dabei etwas unglücklich aussah. Der Assassine zögerte nun nicht mehr und drückte seinem Wallach die Flanken in die Seite. Dieser explodierte förmlich und galoppierte erst langsam, dann immer schneller werdend auf das Tor und den so nahen Ausgang zu. Bald würden sie in Sicherheit sein, weg von Naradesh. Wenn er ehrlich war, wurde es hier allmählich sowieso langweilig, die Straßen waren ihm viel zu vertraut geworden, so lange war er nun hier gewesen. Das einzigste was er bedauerte, war das er seine Kräuter zurücklassen musste und damit wohl auch irgendwie seine Tarnung.
"Mit der Ehre in der Brust und dem Stolz in dem Kopf,
macht die Seele kein Verlust, wenn man nur weiter hofft."
->Nima Najafi Hashemi

Benutzeravatar
Laretan
verschollen
Beiträge: 290
Avatar: http://www.avatarschmiede.de
Alter: 26
Rasse: Mensch ( Nordland)
Waffen: 3 Wurfmesser, Der eigene Körper
Inventar: Bild

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Di, 14. Aug 2012 9:54

Laretan hätte fast los geflucht. Er hatte nicht gesehen das noch andere wachen in der Nähe gewesen waren. Doch das war nun wohl so. Er sah wie Eona die Beiden anderen niederstach. Sortan ritt gen Tor. Und Basima war vom Dach gesprungen und....ja. Wo war sie? Da war auch schon der letzte Wachmman bei ihm. Er packte Laretan am Handgelenk und wollte mit der anderen Hand seinen Hals aufschlitzen. Doch Laretan reagierte, als ob dies reinste Routine wäre. Er blockte den Arm, schlug dem Mann hinters Handgelenk, auf einen von Laretans lieblings Punkten und lies dann seine Handkante zur Halsschlagader sausen. Der Mann brach zusammen, wollte aufstehen doch bekam jetzt schon langsam keine Luft mehr. Er stand wieder auf und versuchte noch mit zwei schlecht geziehlten Schlägen Laretan zu treffen. Doch Laretan wisch locker aus, bevor der erstickende Wächter umkippte. Laretan wusste das der gegner an einem seiner Beiden Angriffe ersticken würde. An wlechem war da Nebensache.
Laretan hörte Eonas Kommentar. " Ich musste dich einfach wieder sehen. " moserte Laretan ironisch. Hatte er gerade einen Witz gemacht? Naja egal. Ihm wäre es lieber gewesen soetwas wäre nicht passiert. doch was hätte er tun sollen? Er konnte sie ja nicht einfach sterben lassen.
Laretan sah sich um. Er sah am Tor wie Sortan die Wachen nieder machte. Er sah sich weiter um. da sah er in einem Eingang einer Gasse, Basima stehen. Laretan lief auf sie zu und nahm sie in den Arm.
" Ist alles in ordnung?" fragte Laretan besorgt. Da sah er auch schon Sortan zurück kommen. Laretan schritt wieder auf die Straße, mit Basima an der Hand. Auf Sortans Kommentar antwortete Laretan nur mit einem knurren. Den Beutel Gold rührte er nicht an. Er wollte nichts von diesem Mann annehmen. Die Beiden ritten Richtung Tor und da durch. " Es tut mir Leid Basima. Schon wieder müssen wir verschwinden." sagte Laretan bedrückt. Doch für soetwas war gerade keine Zeit. Falls es Zeugen gab, würden sie schneller im kerker sitzen als ihnen Lieb war. So eilte auch Laretan mit Basima zum Tor und hinaus.
" Karate ni sente nashi " - Shoto ( Funakoshi Gichin )

Benutzeravatar
Basima Anadil
verschollen
Beiträge: 300
Avatar: Yina
Alter: 26
Rasse: Beraij
Heimat: Avrabeth
Waffen: außer ein kleines Messerchen keine
Inventar: Messerchen, Schlaufe, Armreife und OHrringe

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » Di, 14. Aug 2012 16:51

Basima war außer Hörweite, so bekam sie nicht mit was Eona zu Laretan sagte, sie konnte nur beobachten und sah das Sortan sein Pferd sehr gut im Griff hatte, die beiden war aufeinander eingespielt und hatten bestimmt lange Zeit zusammen verbracht. Basima konnte nichts mit Pferden anfangen, sie waren ihr zwar nicht Fremd aber ein sonderlicher Pferdefan war sie nicht. Sie sah wie Eona gekonnt mit ihrem Messer oder was auch immer es in ihren Augen war umging und die Angreifer in ihrer Nähe den Tod brachte, da musterte sie Sortan die Wachen nieder machte und sich Eona schnappte und aufs Pferd setzte und entdeckte Laretan wie er sich ebenfalls zu wehr setzte und sich dann hektisch umsah.

Sie verwarf ihre Ideen die ihr darauf hin in den Kopf stiegen und sah wie Laretan besorgt zu ihr gerannt kam und sie fragte ob es ihr gut ginge. Anhand seiner Stimmlagek konnte sie erahnen wie besorgt er um sie war und sie lächelte und erwiderte die Umarmung. "Ja es geht mir gut. Mach dir keine Sorgen. Ich habe nur weitere 10 Soldaten die zu euch unterwegs waren vertrieben, durch eine Lüge die ich Ihnen aufgetischt habe. Sie scheinen sie geglaubt zu haben denn sie machten sofort kehrt" erzählte sie mit leisem Tonfall. Sie befürchtete, dass sonst jemand sie verpfeifen könne.
Basima sah wie Sortan einen Beutel mit Gold Laretan zu warf und Laretan einzig allein darauf hin knurrte. Es kam tief aus seiner Kehle und Basima wusste was dies bedeutete, das Laretan die Aktion mit dem Gold nicht ausstehen konnte und das Gold nicht annehmen würde. Sie sah Sortan fragend an und beobachtete wie Sortan das Pferd mit samt Eona oben drauf Richtung Tor lenkte und davon ritt. Auch Laretan erklärte ihr, dass sie aus der Stadt fliehen mussten, mal wieder und Basima seufzte enttäuscht. Aber was hatte sie auch erwartet, kam ihr in Gedanken, sie hatten einer gesuchten Mörderin geholfen und ein zweites mal ihr und ihrem Geliebten. Sie wurden mit großer Sicherheit schon gesucht und ihre Lüge war aufgeflogen, davon ging Basima aus. Sie spürte wie Laretan mit ihr in straffen Schritt aus der Stadt und durch das Tor schritt
Sie gingen schon einige Zeit lang auf der Straße die aus der Stadt führten und waren vielleicht 10 Minuten unterwegs als Basima mit jedem Schritt den sie die Freiheit taten, das ungute Gefühl bekam das sie verfolgt wurden. Und Basima sah sich um.

Dort entdeckte sie in der Ferne am Stadttor, eine Gruppe von 4 berittenen Wachen und 4 zu Fuß. Sie redeten mit einem Passanten am Tor und dieser deutete auf sie und Laretan und dann auf Sortans Pferd. Basima begann sofort schneller zu Laufen und überholte Laretan. "Wir werden gesucht und haben Verfolger!" sagte sie mit hektischem Ton zu Laretan. Basima sah sich nochmals um und sah das die berittenen Wachen ihre Pferde drehten und sich auf den Weg machten in ihre Richtung oder war es das Ziel Sortan? Basima wusste es nicht. Sie wusste nur das sie fort wollte und zu rennen. Sie zog im ersten Moment Laretan mit sich und trotz das sie einen guten Vorsprung hatten wurde dieser mit jeder Sekunde kleiner und da begann Basima Angst zu bekommen und sie rannte schneller. Da Laretan ihr Tempo locker mit halten konnte zog er sie am Ende mit sich. Wo das Pferd mit den beiden andern waren, war ihr in diesem Moment vollkommen egal. Sie wollte nur nicht gefangen genommen werden.

Benutzeravatar
Eona
Roter Drache
Beiträge: 134
Avatar: Briscott
Alter: 24
Rasse: Mensch (Wilde Lande)
Waffen: Silberstich (Dolch)
Inventar: Wasserflasche, Heilsalben

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Eona » Di, 14. Aug 2012 19:02

Eona rauschte das Blut in den Ohren. Das Adrenalin jagte heiß durch ihre Adern und fühlte sich an, als würde ihr Herz bald daran zerbersten. Der Wind fegte ihr die Kapuze vom Kopf, die sie sich trotz der Eile noch einmal übergezogen hatte. Sie spürte die Muskeln des Pferdes arbeiten und brachte die beiden Reiter somit immer weiter von der Stadt fort. Die Staubwolke, die der Wallach dabei aufwirbelte legte sich erst nach einigen Meter Entfernung. Eigentlich wollte die Sklavin sich nicht umdrehen, denn soetwas tat sie eigentlich nicht.
Sieh niemals im Leben zurück, denn der weite Weg mit deinen Fußspuren darauf könnten dich erschrecken.

Was ist mit Laretan und Basima passiert? Waren sie in Sicherheit? Ihre grünen Augen suchten das Tor in weiter Ferne ab und huschten hin und her, um hinter dem dichten Staub noch etwas zu erkennen. Zwei Silhouetten erhoben sich dort und bewegten sich auf die beiden Reiter zu. Ob sie schnell vorankamen oder nicht, konnte Eona nicht erkennen. Am Tor brach ein Tumult aus und die Schreie drangen nur leise an ihre Ohren.
"Sortan!" ,schrie die Sklavin gegen den Wind an und ihre Finger gruben sich in seine Schulter. "Dreh um! Wende das Pferd!"
Sie wusste, dass ihre beiden Helfer in Gefahr waren. Sie hatten ihnen bei der Flucht geholfen und wurden nun auch verfolgt, dass war eine sichere Tatsache. Und das konnte Eona ihnen nicht antun, ohne ihnen dabei zu helfen!
Doch der Assassine schien ihre bittenden Schreie zu ignorieren und trieb den Wallach noch mehr zur Eile an! "Du Dickschädel! Sie sind in Gefahr! Wende das verdammte Pferd!" Doch der Wind, der ihre rote Haare durch die Luft wirbelte, wollte nicht leiser werden und die trommelnden Hufe wollten einfach nicht aufhören in ihren Ohren zu dröhnen. Zum ersten Mal wollte sie jemanden helfen, da etwas wie Schuld auf ihren Schultern lastete und ein ungeheures Gewicht auf die junge Sklavin ausübte. Laretan hatte ihr doch das Leben gerettet! Zwar war er ein starker Kämpfer und würde um jeden Preis sein eigenes und das Leben seiner Begleiterin schützen. Aber niemand konnte gegen eine Horde bewaffneter Wachen antreten. Sie musste ihnen helfen. Sofort! "Ich verlange von dir, das du sofort umdrehst, Azoth!", schrie Eona wütend und grub ihre Fingernägel weiterhin in seine Schulter. Ihr Kopf verrenkte sich nach hinten und mit Schrecken bemerkte sie, dass die beiden flüchtenden Silhouetten immer kleiner und unkenntlicher werden. Sollte sie einfach abspringen und zu ihnen eilen? Sie wusste, dass Sortan seine Begleiterin nicht alleine lassen würde. "Wenn du nicht anhältst, dann springe..."
Endlich riss der Assassine die Zügel herum und brachte das Pferd vom vollen Gallopp zum Stehen. Jedoch aus einem ganz anderen Grund, als Eona sich gewünscht hatte. Fünf Männer waren vor ihnen wie aus dem Nichts aufgetaucht und hatten anscheinend nicht vor, die beiden Reiter durchzulassen. Im selben Moment, als Sortan den Wallach angehalten hatte, wieherte das Tier aufgeregt und für einen Augenblick dachte die Sklavin, es würde in die Höhe steigen und sie herab werfen. Doch dieses Pferd war nicht so schreckhaft wie seine Verwandten. Es war wahrscheinlich schon zu lange im Besitz des Assassinen. Aber trotzdem verursachte der aprupte Tempowechsel von Gallopp zum Stehen, dass die Sklavin den Halt verlor. Ihre Schenkel schmerzten schon wieder und zusätzlich hatte sie sich nur mit einer Hand an ihrem Begleiter festgehalten, um über ihre Schulter nach den anderen sehen zu können. Dumpf krachte der Körper der jungen Frau auf den Erdboden auf und ein unangenehmer Schmerz jagte durch ihren Rücken. Ihre Augen waren weit aufgerissen und der Mund war zu einem überraschten Gesichtsausdruck weit geöffnet. Der Sand benetzte ihre Zunge, machte ihren Mund staubtrocken und die Luft wurde aus ihren Lungen gepresst. Nach zwei Augenschlägen konnte sie erkennen, dass die unbekannten Männer ihre Pfeile und Armbrüste auf den Assassinen gerichtet hatten und ein Netz über ihn und sein treues Ross geworfen hatten. Es war an mehreren Enden mit Gewichten befestigt und mit vereinten Kräften zogen sie Sortan mitsamt seinem Wallach zu Boden. Stöhnend kam Eona endlich auf die Beine und torkelte etwas, bis sie endlich Silberstich ziehen konnte und auf den ersten Wegelagerer losging, der zwischen ihr und ihrem Geliebten stand.
Mit einem wütenden Stoß stach sie die glänzende Klinge in seinen Unterrücken und erledigte den nächsten, welcher angerannt kam, mit einem schwungvollen Streich durch seine Kehle. "Sortan!", schrie sie verzweifelt und konnte fühlen, wie haarscharf ein Pfeil an ihrem Ohr vorbeisauste. Schnell duckte sich die junge Frau und rannte zu ihrem Begleiter, um ihn endlich aus diesem straffen und engmaschigen Netz zu befreien. Jedoch war sie einfach blind genug, um den nächsten Angreifer zu übersehen. Sortan war wichtiger gewesen. Er konnte ihr helfen und war viel besser ausgerüstet, als sie selbst.
Zuerst hörte sie einen dumpfen Schlag, der so entfernt klang, wie die Stimmen der Wachen am Tor. Und dann erst folgte der kreischende Schmerz, der ihr signalisierte, dass sie gerade einen Schlag gegen den Kopf bekommen hatte. Sortans weißer Haarschopf war das letzte, dass sie durch den herrannahenden schwarzen Schleier erkennen konnte. Ihr schlaffer Körper fiel der Länge nach in den Staub des Wüstensandes und wurde dort, ohne weiteres Interesse an ihr zu zeigen, liegen gelassen.
Unkraut vergeht nicht.

Benutzeravatar
Sortan
Schattenklinge
Beiträge: 118
Avatar: Ahn jung Sik
Alter: 27
Rasse: Mensch
Heimat: Naradesh
Waffen: Kurzschwert, Krummdolch
Inventar: Verschiedene Kräuter, Gifte, Heilsalben, leichte Lederrüstung, schwarze Kleidung, schwarzer Umhang aus Fell

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Sortan » Di, 14. Aug 2012 20:48

Es war doch zum Haare raufen. Schon schwer genug das Eona hinter ihm Palaver machte und ihn zum anhalten bringen wollte. Warum zur Hölle sollte er den Zweien helfen? Sie hatten gewusst auf was sie sich einlassen, als sie ihnen geholfen hatten. Er hatte seine Schulden beglichen, wenn es denn jemals welche gewesen waren, und würde sicher weder seinen Hals noch ihren deswegen aufs Spiel setzen. Sein Blick fiel ein letztes Mal auf Eona, als sie in den Sand fiel. Das Netz hatte ihn samt Pferd eingefangen und hielt ihn so fest am Boden, das er sich nicht einmal bewegen konnte um sein Schwert zu ziehen. Er knurrte unwillig vor sich hin, als Eona den Schlag abbekam und bäumte sich wütend auf. Er versuchte an seine Messer ranzukommen. Sein Blick richtete sich wieder auf Eona, er spürte den Knauf an seinem Finger, zog es sacht an und... Bekam einen Schlag in den Nacken und einen weiteren gegen die Schläfe. Dumpf stöhnend sackte er in sich zusammen und tauschte die karge Wüstenlandschaft gegen eine schwarze Traumwelt. Seine letzten Gedanken galten seiner Familie, ihrem Schutz und seinem Versagen. Aber auch an Eona, warum passierte das gerade ihnen, es schien ihm nicht vergönnt glücklich zu sein. Warum auch, das Schicksal brachte ihn auf die Welt und machte ihn zum Assassinen. Die Vorsehung schien ihm das bis an sein Lebensende aufzuerlegen und er nahm diese Rolle dankend an. Trotzdem brach sie nicht in seine Welt ein, sie war längst ein Teil davon. Sie würden auch das überstehen, oder beide sterben...

Es schien einige Zeit vergangen zu sein. Die Männer hatten ihn, samt Pferd und Ausrüstung, mitgenommen und durch die Wüste geschleift. Sortan hatte keine Ahnung wo er nun war, oder was sie von ihm wollten. Es war unnatürlich kalt, er spürte harten Fels am Rücken. Sicher befanden sie sich in einer der zahlreichen Höhlen, die in der Wüste verborgen waren. Seine Gedanken bewegten sich noch zu träge, ließen das alles Revue passieren und es dauerte eine Weile bis er sich an alles erinnern konnte. "Eona..." hauchte er ganz leise vor sich hin und sah seinen Atem in dem fahlen Licht aufdampfen. Jetzt erst, kam er auf die Idee sich überhaupt seiner Situation bewusst zu werden und zu sehen was überhaupt los war. Gott, der Schlag gegen seine Schläfe hatte ihn ganz schön durcheinandergewirbelt. Er bewegte seine Glieder, nur ein wenig aber sie funktionierten alle und er war nicht gefesselt. Sortan schloss leise stöhnend die Augen und lehnte den Kopf an die kühle Wand, während seine Händer über seine Kleidung fuhren und nach seinen Sachen suchten. Nichts war mehr an seinem Platz, keine einzige der Waffen. Wenigstens die Kleidung hatten sie ihm gelassen. Er verschränkte die Finger, einer strich dabei seinen Ring. Vielleicht war es nun an der Zeit. Sie waren mit Sicherheit hinter ihm her, hinter seiner Familie... Er würde sterben und niemandem etwas verraten. Dann senkte er seine Hände wieder und dachte an Eona. Sie war noch nicht tot, wenn er sich richtig erinnerte. Aber war sie ihm wichtiger als die Familie? Musste er seine Familie verraten um für sie zu überleben? Nein davon hatten sie beide nichts, denn dann wäre er ein gebrochener Verräter und würde sich selbst richten. Sein Blick richtete sich auf das schimmernde Eisen, aus dessen Richtung das Licht kam. Er war hier eingesperrt, aber solange er ihnen keinen Grund gab etwas zu tun, konnte er vielleicht Zeit gewinnen. Ausserdem wusste er ja noch nicht einmal worum es ging. Menschenhandel? Gold? Um die Raquiiah? Wer konnte das schon genau sagen. Näheres würde er erst bei der nächsten Begegnung mit einem Dieb erfahren und auf die war er schon sehr gespannt.
"Mit der Ehre in der Brust und dem Stolz in dem Kopf,
macht die Seele kein Verlust, wenn man nur weiter hofft."
->Nima Najafi Hashemi

Benutzeravatar
Laretan
verschollen
Beiträge: 290
Avatar: http://www.avatarschmiede.de
Alter: 26
Rasse: Mensch ( Nordland)
Waffen: 3 Wurfmesser, Der eigene Körper
Inventar: Bild

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Mi, 15. Aug 2012 9:06

Laretan wachte auf. Seine Seite pochte, sein Schädel dröhnte und sein Nacken schmerzte. Es war dunkel. Er stöhnte etwas auf, als er sich aufsetzte. Sandige Erde war unter ihm und kühler Stein hinter ihm. Er war in einer Höhle. Erst jetzt rekapitulierte der junge Kämpfer was passiert war.
Er und Basima waren verfolgt worden. Wie Schatten liefen die Bilder der verfolgung, schemenhaft, in seinem Kopf ab. Basima hatte sie früher bemerkt als er. Sie rannten nur so wie sie konnten. Doch kurz bevor sie von den Reitern eingeholt worden waren, machten diese kehrt. Laretan war noch ein Stück weiter gelaufen. Er hatte nicht ganz verstanden warum sie ihre Jagd abgebrochen hatten. Jetzt verstand er. Vor seinem geistigen Auge sah er Eona liegen. Er kniete sich zu ihr. sie war Ohnmächtig. Auch Basima hatte sich zu der rothaarigen gekniet. Da streifte Laretan auch schon ein Pfeil. Schmerz durchzuckte ihn und auch im hier und jetzt fasste er noch an seine verletzte Seite. Sie blutete immernoch ein wenig.
Laretan war herumgewirbelt. Es waren 4 Mann. Laretan hatte nicht gewusst wo diese so schnell aufgetaucht waren. Jedenfalls schlug er die nächsten Zwei nieder, ohne größere Probleme. Doch dann konnte er, nur knapp, einem Pfeil des Schützens ausweichen. Und im nächsten moment spührte er nur einen dumpfen Schlag gegen seinen Hinterkopf. Laretan war vornübergefallen und wollte nochmals aufstehen. Doch da hatte er auch schon einen Schlag in den Nacken bekommen, der ihn entgültig hatte Ohnmächtig werden lassen.

Nun saß er hier und wusste nicht was er tun sollte. Basima war nicht hier. Keiner war hier. Er sah nur in einiger entfernung Gitterstäbe. Seine Hände waren mit Seilen gefässelt. Natürlich ließ man keinen Gefangenen ungefesselt, von dem man wusste, was er mit seinen Händen anrichten konnte. Laretan erhob sich und musste sich kurz an der Wand fest halten. Er schüttelte den kopf um die Ohnmacht vollends ab zu schütteln. Er ging auf das Licht zu und fand sich am Ende bei den Gitterstäben. Erst jetzt, bemerkte Laretan das seine Messer weg waren. Kurz lies er einen Fluch auf coreonisch los, in dem Glauben, das ihn hier eh niemand verstand. Er sha auf den Gang. Ihm gegenüber war noch so ein Gefangenengang. Und er hatte das Gefühl einen Schatten, ganz hinten zu sehen. Doch er wra sich nicht sicher. Links und rechts waren ebenfalls nur Gefangenenhöhlen. Laretan fragte sich wie man ihn hier herein gebracht hatte. Er sah an die Decke und sah ein Loch. Dort musste man also einfach nur herunter klettern. Doch hoch kommen war ohne Hilfsmittel ein Ding der Unmöglichkeit. Der ganze gefangenen Trakt wurde nur durch eine einzelne Fackel erhellt. Deshalb war es hinten in den Höhlen auch so dunkel.
Laretan fragte sich warum man ihn hier her gebracht hatte. Schließlich hatte er doch nichts von Bedeutung. Der junge Mann setzte sich und lehnte sich an die wand. Was man wohl jetzt mit ihm tun würde. Würde man ihn verkaufen? Töten? Oder hier einfach nur verrotten lassen?
Laretan wusste es nicht. Seine Gedanken schweiften zu Basima. seine geliebte Basima. Er hoffte das ihr nichts passiert war. wiedereinmal war er unfähig gewesen sie zu beschützen. Vor Zorn ballte er seine Hände, das die Knöchel weiß wurden und etwas Blut, aus den noch nicht verheilten Wunden an seinen Händen, tropfte.
" Karate ni sente nashi " - Shoto ( Funakoshi Gichin )

Benutzeravatar
Basima Anadil
verschollen
Beiträge: 300
Avatar: Yina
Alter: 26
Rasse: Beraij
Heimat: Avrabeth
Waffen: außer ein kleines Messerchen keine
Inventar: Messerchen, Schlaufe, Armreife und OHrringe

"

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 15. Aug 2012 17:44

Basima musste eine ganze Zeitlang ohne Bewusst sein gewesen sein, sie lag neben Eona im Staub und blinzelte in das orangene Licht der Sonne, das allen den Abend ankündigte. Basima stempte sich hoch und rieb sich ihren Kopf. Sie hatte eine mächtige Beule an der Stirn und ihr Ohr tat ihr weh. Sie erinnerte sich schemenhaft was passiert war. Sie war mit Laretan gerannt und hatten Eona entdeckt und kurz darauf brach heiloses Durcheinander los. Sie wusste nicht wer die Männer waren die sie angegriffen hatten und wer Sortan mit genommen und Eona zurück gelassen und Laretan ebenfalls mitgenommen hatten. Sie strich sich über das Gesicht und zischte als ihre Finger die Beule erwischten, sofort jagten Schmerzenschauer durch ihren Körper und legte ihren Sehsinn für kurze Sekunden lahm "Da nicht hin fassen" murmelte sie zu sich und drehte sich ganz zu Eona um. Sie lag wie Tod bei ihr. Basima kam für eine kurze Zeit das Gefühl das sie gestorben und nun alleine hier war. Doch da sah sie den sich hebenden Brustkorb von Eona und Erleichterung machte sich breit. Sie rüttelte sie vorsichtig an der Schulter und krabbelte sofort einige Meter zurück, da sie Angst hatte das Eona sie umbringen würde wenn sie so nahe bei ihr war. "Ähhh Hallooo???" sagte sie vorsichtig. Als kein Lebenszeichnen von Eona kam, krabbelte sie nochmals näher und rüttelte fester. "Hallo aufwachen!" sagte sie lauter und als immer noch kein Lebenszeichen von Eona kam, packte sie den Kopf von Eona und hob ihn an. "Wach doch auf!" sagte sie nun langsam verzweifelt. Es schien als wären Ewigkeiten vergangen und Basima musste sich was einfallen lassen. Sie müssen hier fort. Am Ende werden sie noch festgenommen. Da vielen ihre Gedanken auf Laretan. Und ihre Stimmung senkte sich komplett dem Nullpunkt und sie war traurig und verzweifelt. Wo steckst du Laretan, Geliebter? Hoffentlich gehts dir gut und du lebst noch dachte Basima Ist es wieder deine Vergangenheit die und einholt? dachte sie weiter. Sie wusste es nicht und würde solange keine Antwort bekommen bis sie Laretan gefunden hatte. Da fiel ihr Blick wieder auf Eona, wieso ging sie nicht einfach? Sie hatte ihr schon genug geholfen. Doch Basima's Grundwerte hielten sie zurück, sie konnte keine wehrlose Frau zurück lassen. Sie musste ihr helfen. So rüttelte sie nochmal an Eonas Körper.

Erst jetzt bemerkte sie die Stelle an Eona's Kopf an dem sie einen harten Schlag abbekommen hatte. Sie blutete sogar ein wenig. Basima sah sich um. Es gab hier keine Kräuter oder ähnliches zum Blutungstillen. Sie hatte nur das kleine Stoffstück das sie inder Kiste gefunden hatte und band es nun um den Hinterkopf und die Stirn, wenigstens solange bis die Blutung aufgehört hatte. Dann patschte sie Eona mit sanfter Gewalt gegen die Wange "Wach auf!" sagte sie und erschrak, sie hörte Hufe die mit rhythmischen gleichmäßigen Schritten näher kamen. Sie kommen zurück! war ihr Gedanke und bekam Panik. Sie sah sich um und dann wieder auf Eona. Sie war noch nicht wach und so stand Basima auf, nahm Eona unter den Schultern und zog sie über den Weg ins Gebüsch hinein und versteckte sich selbst bei Eona im Busch. Anschließend starrte sie mit klopfenden Herzen auf den Weg. Sie wusste nicht genau wie die Männer aussahen, daher wollte sie kein Riskio eingehen dass sie entdeckt wurden. Da kamen die 2 Pferde und es waren Männer aus der Gruppe die Laretan und Sortan mitgenommen und entführt und sie und Eona nieder getreckt hatten. Sie ritten im gemütlichen Schritt den Weg runter und nach einigen Minuten wieder rauf und hielten vor dem Gebüsch in dem sie und Eona war an. "Wo sind die Frauen hin?" sagte einer mit Tiefer Bassstimme. Der zweite Mann ein schmächtiger aber sehr großer Mann schüttelte den Kopf "Du hast sie nicht fest genug geschlagen! DAfür wird der Boss dich köpfen!" Es folgte ein Schlagabtausch mit den Fäusten quer über den PFerderücken. Der eine bekam ein blaues Auge und der andere eine blutende Nase.

Basima hielt die Luft an und betete das Eona nicht aufwachen und umsich schlagen würde. Dann wäre ihr Versteck aufgeflogen. Basima betrachtete weiter die 2 Männer auf den 2 Pferden und wartete darauf das sie fort reiten würden und vielleicht noch die ein oder andere Information preis geben würden und das taten sie auch. "Meinst du die beiden werden zu uns in das Höhlensystem westlich von hier wollen?" fragte der lange. Er schien nicht gerade helle zu sein, denn er bekam sofort einen Schlag auf den Hinterkopf "Du Idiot! Hör auf von unseren Höhlen zu sprechen. Es kann sonst jemand hier sein und dann?? dann sind wir am Arsch" sagte der andere und sah sich um. Sein Pferd tänzelte und schnaubte. Basima sah zu Eona um ihren Zustand zu übeprüfen.

Benutzeravatar
Eona
Roter Drache
Beiträge: 134
Avatar: Briscott
Alter: 24
Rasse: Mensch (Wilde Lande)
Waffen: Silberstich (Dolch)
Inventar: Wasserflasche, Heilsalben

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Eona » Mi, 15. Aug 2012 19:29

"Und tu das, was ich dir gesagt habe", flüsterte die ältere Frau neben ihr und drückte ihre Hand zwischen Eonas Schulterblätter. Mit zweifelndem Blick sah das junge Mädchen zu der Dame empor und nickte nur stumm.
Die große Holztür mit den vielen Schnitzereien, vor der Eona noch nie gestanden hatte und nur vermuten konnte, was sich dahinter verbarg, öffnete sich und ihr schlug die schwüle Luft entgegen. Wer konnte schon ahnen, dass sich dahinter das Grauen verborgen hielt. Schritt für Schritt ging sie zögerlich in den Raum hinein und sie merkte, wie die Holztür wieder hinter ihr geschlossen wurde. Noch einmal strich Eona sich das rote Kleid glatt und hielt brav den Blick gesenkt, so wie es ihr aufgetragen wurde. "Schön, das du gekommen bist.... Eona." Ein eisiger Schauer kratzte ihre Wirbelsäule hinunter, als Eowhan ihren Namen aussprach. "Setz dich doch bitte zu mir." Seine Höflichkeit konnte ihre eigene Angst nicht schmälern und als sie an das große Bett heran trat, den ersten Hauch seines Schweißes wahrnahm, zum ersten Mal vor diesem Ekel stand, wusste das kleine Mädchen noch nicht wirklich, was nun passieren würde. Das Bett gab unter ihrem Gewicht nach und sofort bemerkte sie, dass diese Schlafstätte ihr etwas stehlen würde. "Du bist heute ganz besonders schön..."
Ihre Hände verkrampften sich in ihrem Schoß und kurz schloss sie die Augen, bevor sie in die braunen Augen blickte, die sich ihr gierig entgegenstreckten. Eine raue Hand legte sich auf ihr rechtes Bein, ein Flüstern streifte ihr Ohr, das Kleid löste sich von ihrem Körper...


"Nein..."
Ruckartig richtete sich der Oberkörper der jungen Sklavin auf und sogleich bereute sie diese instinktive Bewegung. Ein schmerzhaftes Pochen schien ihren Kopf zu durchschneiden und sofort begann Eona ihren Kopf abzutasten. Jemand schien einen notdürftigen Verband angefertigt zu haben, der eine große Beule abdeckte. Nochmals stöhnte die junge Frau auf und versuchte vergeblich ihren Blick zu schärfen. Eine weitere Ohnmacht wollte sie wieder in diese Dunkelheit aus Erinnerungen und Monstern ziehen, jedoch wehrte sich Eona vehement dagegen. Sie musste jetzt in der Realität bleiben... "Wo bin ich..."
Ein Gestrüpp versperrte ihr die Sicht und somit sonderte sie ihre weitere Umgebung ab. Eine sanfte Berührung an der Schulter und sie erblickte die Wüstenfrau. "Basima! Wo... Was..." Sofort verstummte die Sklavin, als die junge Frau vor ihr die Finger an die Lippen legte und mit einem Nicken ihres Kopfes hinter das Gestrüpp deutete. Eona hörte noch weitere Stimmen, die sich aber scheinbar schon entfernt hatten. Sehen konnte sie leider nichts. Eine schreckliche Erkenntnis legte sich um ihr Herz und schnürte ihr die Luft ab. Sie hatte Sortan verloren... Sie hatten ihn mitgenommen. "Wo ist Sortan... Wo..." Sie sah sich noch einmal um, doch konnte sonst niemanden erspähen. "Wo ist Laretan?"
Basima brauchte kein Wort zu sagen, denn die Sklavin konnte den Schmerz in ihren Augen sehen. Sie haben ihn auch mitgenommen, diese Mistkerle. Der Schmerz pochte immer noch unangenehm an ihrem Hinterkopf, aber das war nun unwichtig. Schnell tastete sie sich ab und konnte glücklicherweise Silberstich ertasten. Gut, bewaffnet war sie also. Aber was nun?
Die Reiter hatten sich anscheinend noch ein Stück weiter entfernt und Eona lugte über das Gestrüpp. Das waren die Diebe. Sie hatten bemerkt, dass die beiden Frauen nicht mehr dort waren. Das war zwar nicht wirklich vorteilhaft, aber wahrscheinlich dachten diese Dummköpfe sowieso, dass zwei Weibsbilder nicht ausrichten könnten. "Basima, wir müssen Sortan und Laretan suchen. Ich denke, sie haben hier in der Nähe ihr Versteck. Wir sollten die Gegend absuchen..." Langsam ging Eona in die Hocke und hielt sich dabei stöhnend den Kopf. Wieso haben sie uns nicht mitgenommen? Was wollen sie von den beiden Männern? "Kommst du mit?", fragte sie sicherheitshalber und fixierte die Wüstenfrau mit ihrem Blick. Die Sklavin jedenfalls würde jeden Stein in dieser verdammten Wüste umdrehen, damit sie ihren Begleiter wieder fand.
Unkraut vergeht nicht.

Benutzeravatar
Sortan
Schattenklinge
Beiträge: 118
Avatar: Ahn jung Sik
Alter: 27
Rasse: Mensch
Heimat: Naradesh
Waffen: Kurzschwert, Krummdolch
Inventar: Verschiedene Kräuter, Gifte, Heilsalben, leichte Lederrüstung, schwarze Kleidung, schwarzer Umhang aus Fell

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Sortan » Do, 16. Aug 2012 16:58

Der Assassine sah nach oben, zu dem Loch, und fragte sich ob er aus seiner Kleidung einen Strick machen könnte. Aber selbst wenn er etwas als Anker benutzen könnte, bezweifelte er doch sehr das sich über ihm mehr befand als Sand. Sie waren in der Wüste, in unterirdischen Höhlen, es gab nicht wirklich eine Chance hier heil herauszukommen. Er lehnte noch immer an der Wand, denn es würde sich nicht lohnen Kraft zu verschwenden. Seine Augen hatten sich an das Licht gewöhnt und es war wirklich nichts in der Zelle, ausser ihm. Kein Tisch, kein Stuhl... Nichts zu essen oder zu trinken. Sicherlich würden sie ihm irgendetwas bringen, aber er wusste weder wann noch wie viel. Also sollte er sich schonen, sich ausruhen und seine Kräfte so lange wie möglich bewahren. Er dachte an Eona, sah zu den Gitterstäben und bemerkte das auf der anderen Seite ebenfalls welche waren. Ob sie auch hier eingesperrt war? Oder hatten sie sie einfach liegen gelassen? Der Drache war nicht tot, so weit war er sich sicher. Die Vorsehung würde es nicht so enden lassen, nicht auf diese Weise und so kurz nachdem er sie wieder gefunden hatte. Er seufzte leise, wenn sie wenigstens hier bei ihm wäre hätte er Beschäftigung. War sie aber nicht und auf die anderen Gefangen gab er nichts, was sollte er schon mit ihnen anfangen. Die Diebesgilde schien sich auszubreiten, neue Geschäftsfelder auszukundschaften, und er war sich ziemlich sicher das diese Höhlen sich noch weiter erstreckten. Sicherlich waren hier mehr gefangen als nur er und er gang -zu Recht- davon aus das es sich um gefangene Sklaven handelte.

Das Licht veränderte sich erst unmerklich, ehe es dann näherkam und sich die Schritte eines einzelnen Mannes dazugesellten. Etwas klirrte gegen seine Gitterstäbe und der helle Schein der Fackel beleuchtete seine Zelle und brannte sich in seine Augen. Er wartete einen Moment bis sich seine Augen daran gewöhnt hatten. Der Gedanke sich einfach weiter bewusstlos zu stellen drängte sich ihm auf, aber er wollte nun wissen mit wem er es zu tun hatte. Sortan hob den Kopf und seine braunen Augen fixierten den Mann, welcher ebenso zurückstarrte. Er knurrte leise und unterdrückte seine Gefühle. Zumindestens wusste er nun das es sicherlich nicht um die Familie ging, denn dieser Trottel wusste nichts von deren Existenz. "Gemütlich?" Der Assassine schluckte seine bittere Antwort herunter, er wollte ihm keine Genugtuung schenken, und stand nun doch auf. "Die Schlange höchstpersönlich... Welch eine Ehre. Was wollt ihr von mir, hm? Denkt ihr ernsthaft das ihr mich als Sklaven verkaufen könnt?" Der schmale, hagere Mann mit der Fackel lachte. Es war ein tiefes Lachen und man brauchte nur einen Blick in seine Augen zu werfen um zu sehen das er ein Dieb und Mörder war. Zumindestens ging es Sortan so, aber er wusste auch einiges über die Machenschaften, schließlich ließ er sich nicht einfach mit unbekannten ein und verkaufte ihnen Hehlerware. "Wir hatten immer ehrbare Geschäfte... Wollt ihr wirklich auf das verzichten, Darko?" Das Lachen verstummte und die Gesichtszüge des Mannes wurden etwas härter, "Woher kennst du diesen Namen, Kräuterhändler? Ach verdammt, scheißegal... Du weißt genau warum du hier bist, man bricht nicht einfach in die Verstecke der Dresh'dae ein und bringt ihre Leute um." Der Assassine verzichtete darauf ihm zu sagen das er überhaupt nichts damit zu tun hatte. Er erwähnte auch Eona mit keinem Wort, sagte nicht das sie der Grund gewesen war, oder fragte gar ob sie auch hier unten war. All das würde ihm nur schaden, oder aber ihr... Also hielt er sie raus aus der Sache und starrte Darko leicht schmunzelnd an, "Die Diebe der Dresh'dae waren auch mal bessere Kämpfer. Ihr entführt also Leute und macht sie zu Sklaven... Nächstes Mal solltet ihr eure Ziele sorgfältiger wählen." Ein dumpfes Lachen kam wieder von dem hageren Mann, "Kräuterkundige bringen gutes Geld... Und wer hätte schon damit gerechnet das du meine Leute derart abschlachtest? Fünf Stück hast du schon auf dem Gewissen..." Sortan hob den Kopf ein wenig und musterte sein Gegenüber, "...Aber keine Sorge, wir kriegen schon raus wer du wirklich bist... Spätestens wenn Derek und Jarto mit der rothaarigen Göre zurück sind, hm?"

Die Schritte wurden wieder leiser und mit ihnen das Lachen. Wenigstens hatten sie sie noch nicht... Er hoffte das sie keinen zu harten Schlag abbekommen hatte, denn dann würden Darkos Männer ihre wahres Wunder erleben. Seine Finger umschlossen die Eisenstäbe, so fest das die Knöchel weiß hervortraten, und am liebsten würde er laut schreien. Aber das würde auch nichts bringen, das nächste mal würde er ihm eine Klinge in den Bauch rammen... Zumindestens nahm er sich das vor. Kopfschüttelnd drehte er sich wieder um und lehnte sich an die kühle Felswand, anscheinend hatte er mittlerweile doch mehr Feinde als gedacht. Er war einfach zu lange in Naradesh geblieben, das war unvorsichtig gewesen, er hätte längst weiterziehen sollen. Und nur wegen seiner Unvorsichtigkeit war Eona nun schon wieder in Gefahr. Er fluchte leise und sah gegenüber in die Zelle, irgendjemand war ebenfalls dort, aber Mitgefangene waren uninteressant... Es zählte nur das er hier herauskam und sich an den diebischen Maden rächte.
"Mit der Ehre in der Brust und dem Stolz in dem Kopf,
macht die Seele kein Verlust, wenn man nur weiter hofft."
->Nima Najafi Hashemi

Benutzeravatar
Laretan
verschollen
Beiträge: 290
Avatar: http://www.avatarschmiede.de
Alter: 26
Rasse: Mensch ( Nordland)
Waffen: 3 Wurfmesser, Der eigene Körper
Inventar: Bild

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Laretan » Mo, 20. Aug 2012 9:45

Sortan! War das möglich? Hatten sie diesen Kerl auch erwischt? Laretan hörte nochmals genau hin. Doch es gab keinen Zweifel. Diese Stimme war die des Assasinen. Laretan sah hinüber. Eine zweite Gestalt, die kurz zuvor erschienen war verdeckte die Sicht. Laretan war sich nicht sicher warum er den Killer mit, Kräuterhändler ansprach. Doch eigentlich war es ihm auch egal. Laretan hörte aufmerksam zu und nahm alles informationen in sich auf. " Sie suchen also auch nach Eona." dachte Laretan. Sein Magen zog sich zusammen. Und dann fing er sich auch noch an um zu drehen, als an Basima dachte. Wenn die Beiden zusammen sein sollten, würde das gefährlich werden. Dessen war sich der Faustkämpfer sicher. Doch was sollte er tun? Hier in dieser Höhle. Er war eingesperrt. Doch er musste so schnell wie möglich hier heraus. Schließlic hatte er Basimas Vater am Totenbett versprochen auf seine Tochter acht zu geben.
Da sah Laretan etwas sehr nützliches. Hinten am Gürtel des Mitglieds, der Dresh´dae, war ein Schlüsselbund befestigt. Das wäre eine Hervorragende Gelegenheit. Doch wie sollte er da heran kommen.
Der Kerl verschwand mit einem Lachen und gab den Blicfk auf Sortan frei. Und Laretan sah die Wut in dessen Gesicht geschrieben. Da hatte Laretan auch schon die zündende Idee. Doch dafür musste er mit dem assasinen zusammen Arbeiten. Bei dem Gedanken wurde Laretan etwas anders. Doch er kannte diese Art von Gesellschaft wenigstens in ähnlicher Form, sodass ihm das nicht ganz Fremd war. Ausserdem war ihm ein Feind den er einschätzen konnte lieber, als ein völlig unbekannter.
Laretan ging seine Überlegung nochmal in gedanken durch. Sie mussten einen Wächter dazu bringen zu ihm zu kommen. Da er gefesslet war, konnte Laretan nur mit den Füßen agieren, weshalb es wichtig war, das der Wächter zu ihm kam. Dann würde er diesen, wenn er nah genug dran war, treten und damit zur anderen Seite des Raumes befördern. Sortan schnappt ihn sich von hinten, schaltet ihn aus, schnappt sich die Schlüssel und sie wären Frei. Oder wenigstens einen Schritt näher an der Freiheit. Doch Laretan müsste Sortan erstmal dazu bringen mit ihm zusammen zu arbeiten. Das war zwar riskat, doch was hatte er für eine Wahl. Der junge Mann hoffte nur das nichts schief gehen würde.
Laretan kam wieder in deie Realität zurück und sah zu sortan, der ihn offenbar noch nicht erkannt hatte.
" Na? Schon einen Plan parat?" fragte Laretan einfach umschweiflos.
" Karate ni sente nashi " - Shoto ( Funakoshi Gichin )

Benutzeravatar
Basima Anadil
verschollen
Beiträge: 300
Avatar: Yina
Alter: 26
Rasse: Beraij
Heimat: Avrabeth
Waffen: außer ein kleines Messerchen keine
Inventar: Messerchen, Schlaufe, Armreife und OHrringe

Re: Neue Bekannte

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 20. Aug 2012 20:31

Basima drehte ihren Kopf zu Eona und legte den Zeigefinger auf den Mund um Eona zu erklären das sie leise sprechen sollte. Als Eona kapierte worum es ging, schwieg sie. Dann war die heikle Situation vorbei. Und Basima legte ihr instinktiv eine Hand auf die Schulter. "Es ist alles ok! Beruhige dich! Wir sind nicht gefangen genommen worden" erklärte sie Eona bereitwillig. "Ich habe dich hier her geschleift als die Männer vorbei kamen" Basima deutete auf die Straße. "Ich weis nicht wo Sortan und Laretan sind! " Bei diesen Worten traten ihr die Tränen in die Augen und sie sah fort um Eona nicht ihre Trauer zu zeigen. Sie wollte es nicht. Basima dachte das es für Eona eine Schande war Gefühle zu zeigen und so straffte sie die Schultern und sah Eona mit festen Blick an. " Ich bin selbst bewusstlos geworden und bin neben dir aufgewacht. Ich habe deine Wunde soweit es ging hier versorgt und du bist nicht wachgeworden. Gut das du jetzt wach bist!" sprach Basima weiter um ihren Schmerz und ihre Angst zu vertreiben.
Als Eona ihr erklärte das sie die Gegend nach den Männern ab suchten sollten nickte sie und war der selben Meinung. "Ich denke wir sollten Pfad folgen in die Richtung aus die die zwei Diebe gekommen und wieder gegangen sind" schlug Basima vor und krabbelte kurzer Hand an Eona vorbei auf den Weg. Ihr Kopf tat ihr zwar noch weh aber sie fühlte sich sicherer da Eona dabei war. "Ich werde jeden Stein umdrehen um ihn zu finden!" sagte sie fest entschlossen. "Also ich komme mit!" sagte sie "Komm raus" sagte sie und dreht sich um Kreis. Was sie davon erhoffte war ihr nicht klar, aber sie tat es trotzdem.
Und so wartete Basima darauf das Eona aus dem Gestrüpp trat und sich zu ihr gesellte. Dann marschierten die beiden Frauen los. Sie gingen den Pfad entlang und achteten darauf zügig aber kraftsparend zu gehen. Da sie nicht wussten wie lange sie suchen mussten.

Basima ging mit ruhigen und gleichmäßigen Schritten voran und suchte die Gegend ab "Wonach suchen wir eigentlich" fragte Basima sich nach etlichen Stunden des Gehens. Ihr Mund war trocken, ihr Kehle brannte und ihr Körper gierte nach Wasser doch sie hatte nichts mehr und so blieb ihr nichts übrig als mit Durst und brennender Kehle. Ob es Eona auch so erging? Sie wusste es nicht. Sie kannte diese Schmerzen und die Symptome doch sie konnte sie abstellen und sich auf anders Konzentrieren. Sie sah zu Eona und warf ihren Blick dann wieder vorraus.

Weitere Minuten verstrichen und die Frauen gingen schweigend nebeneinander her. Als Basima Hügelkette entdeckte, die dicht mit Bäumen bewachsen war. Und doch passte sie für Basimas Geschmack nicht da in die Wildnis. "Eona...ich glaube..dort" sprach Basima und deutete auf den Hügel. "Ich glaube wir sollten es dort versuchen" sagte sie. Ein Instinkt sagte ihr das sie dort suchen mussten. Das Dickicht das sich um die Hügel ausbreitete war mit kleinen kaum sichtbaren Pfaden durchwachsen und mit Dornen Gestrüpp versehen. Doch Eona und Basima schlugen diesen Pfad mitten durchs Dickicht ein die großen Felsbrocken die sich hier und da in die Wildnis einfügten wurden je näher sie den Hügeln kamen mehr. Basima und Eona wechselten sich mit der Führungsposition ab. Und so kamen sie den Hügeln immer näher. Bis sie am unteren Ende des einen Berges standen und Basima musterte die Steine die sich vor ihr auftürmten. "Hm,...Gehen wir mal suchen" sagte sie eher zu sich selbst und die Suche nach einem Eingang in den Hügel begann.
Es dauerte lange bis die Frauen einen Pfad fanden, der sich ins innere der Hügel schlengelte Der Pfad führte um den ersten Hügel herum und passierte den Zweiten und führte unter einem umgestürzten Baumstamm hindurch und plötzlich sahen sie einen Eingang vor sich auftauchen. Dort standen 2 Wachen, jeweils einen an jeder Seite. Basima erschrak und blieb instinktiv stehen. Da ihr die Lektion von Laretan einfiel und so zog sie sich sofort hinter die letzte Biegung zurück. "Was machen wir jetzt?" fragte Basima Eona, die sich ebenfalls zurück gezogen hatte.
Basima die nie bewusst in eine Höhle oder in eine Festung eingedrungen war wusste nicht was jetzt wichtig war und hoffte einfach das Eona es wusste.

Antworten