Karawanenleben

Lebensfeindliches Land unter glühender Sonne am Tage und dem eisigen Mondlicht in der Nacht...
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Di, 22. Jan 2013 15:16

" Du musst mehr auf dich achten. Nicht da dir was passiert. Dir und..." Laretan brach ab, denn er wollte seine Gedanken nicht zu ende sprechen. Als sie ihm den Schlauch zurück gab und ihren Arm rieb, sah Laretan nochmal zu Saraf. Sein Blick war eisig.
Laretan half Basima auf und fing an los zu gehen. Als Basima meinte sie müsste auf ihre Vorräte achten, nickte Laretan nur. Er wolte keine Energie durch gespräche verlieren. Denn sie hatten heute noch einen langen weg zu gehen. Die Hitze war fast unerträglich. Fast wäre Laretan zwischezeitlich zusammen gesackt. Er merkte einfach, das er das Klima nicht seit Kindertagen gewohnt war, wie die anderen. Doch er zwang sich weiter und lies sich nichts anmerken. Schließlich musste er seine Frau und das ungeborene Kind aus der Wüste bringen. Immer wieder sah er zu Basima. Auch ihr schien die Hitze heute mehr zu scahffen zu machen als sonst. Als die Sonne am höchsten stand, nahm Laretan den Wasserschlauch und träufelte etwas Wasser auf sein Halstuch. Das gab er dann Basima. " Ich hoffe es kühlt. Wenigstens ein bisschen." als er ihren Blick bemerkte sagte er schnell weiter, " keine Sorge. Es ist noch genug Wasser da." Das er einfach etwas von seinem Wasser dafür abgezwackt hatte, ließ er unerwähnt.
Langsam waren die ersten anzeichen von vegetation wieder zu erkennen. Es waren zwar noch keine grünen Auen wie im Nordreich, doch wenigstens verschwand die Wüste auch wieder. Die Nacht brach sehr schnell herein. Und es wurde noch schneller klat. Auf Basimas Anweisung hin, hielt die kleine Gruppe. Die Frauen rutschten vom Pferd und es wurde ein Lager auf geschlagen. Wie immer kümmerte sich Laretan um das Feuer. Bald saßen alle um das Feuer und aßen. Als Saraf sich entschuldigte, hörte Laretan aufmerksam zu. Doch so schnell wie Basima verzieh der Faustkämpfer nicht. er schnaubte nur auf Sarafs Worte und aß weiter. Nach dem Essen legten sich alle schlafen.
Die Nacht war unerbittlich kalt. Laretan wachte immer wieder auf. Noch vor etwas über einem Jahr, hatte ihm diese Kälte nichts aus gemacht. Doch jetzt zitterte er fast. So war es nicht verwunderlich, das Laretan schon vor Sonnenaufgang auf stand und begann sich um sein Training zu kümmern. Er bewegte seine Glieder, kräftigte seinen Körper und perfektionierte seine Technik. Doch die Kälte blieb. So begann er wieder mit den gleichen Atem Übungen wie vor wenigen Tagen und schnell wurde ihm warm. Er sah Saraf, der seine Übungen machte, sich aber nicht zu trauen schien Laretan an zu sprechen. Gut so, dachte der Faustkämpfer. Die Sonne war schon auf gegangen, das war auch Marje erwacht. Sie sagte, das sie sich etwas die Beine vertreten wolle und Saraf folgte ihr. Laretan kümmmerte sich weiter um sich selber.
Da hörte er Basimas Stimme. Er kam über die kleine Anhöhe, hinter wlecher er trainiert hatte und sah Basia an . " Ja?"
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Di, 22. Jan 2013 22:18

Basima wollte erst beschwichtigend die Hand heben als ihr Liebster ihr ein angefeuchtetes Tuch hinhielt. Doch sie wusste, dass er ihre Abwehr nicht akzeptieren würde und so nahm sie das Tuch und tupfte sich damit die Stirn und ihren Nacken mit ab. Sie war ihm dankbar dafür auch wenn sie vorher gesagt hatte, dass sie auf ihre Vorräte achten müssen. Und im Lager das sie aufgeschlagen hatten, war sie ihm jedes Mal Dankbar das er so gut Feuer machen konnte. Es schien als würde er mit jeder Kleinigkeit ein Funken erzeugen können und somit ein Feuer entfachen konnte. Sie war so froh ihn an ihrer Seite zu wissen, auch der Gedanke daran das er ihr erster Mann war den sie sich so hingegeben hatte wie keinem Mann zu vor ließ sie vor Freude erröten. Und sie hatte mit ihm schon so viel erlebt und erfahren. Auch wenn es nicht immer schöne Erfahrungen gewesen sind. Waren sie doch insgesamt sehr schön. Sie hatte nie gedacht das sie mal ein Kind von Gifthand dem Mann der gefürchtet war auf den Straßen von Merrida und anderen Gegenden. Der Mann der eine folgenschwere Kindheit hinter sich hatte. Er würde trotz allem ein guter Vater werden. Das wusste sie genau.
Sie hatte als sie die verlassenen Lagerplätze entdeckt hatte, die schlimmsten Befürchtungen im Kopf.

Doch da hörte sie seine Stimme und ihr Herzklopf versank in einer Flut von Erleichterung. „Du warst weg, die anderen waren weg ich dachte es wäre was passiert!“ sagte sie mit deutlicher Erleichterung in ihrer Stimme, dabei drehte sie sich zu ihm um. „Wo sind die beiden?“ fragte sie und deutete auf die Lagerplätze von Saraf und Marje. Laretan aber erklärte ihr das beide wohl auf sind. Basima war erleichtert darüber und sah auch schon Marje und Saraf wieder auftauchen, die anfingen ihr Hab und Gut zusammen zu packen. Basima packte sogleich mit an und kurze Zeit später war das Feuer aus, die Asche weitgehend verdeckt mit Sand und die Pferde reisefertig gesattelt. Dann ging es auch schon los. So ritten sie weiter aus der Wüste hinaus und je weiter sie hinaus kamen desto mehr veränderte sich die Vegetation. Sie wurde grüner und satter und immer mehr Bäume und Büsche tauchten auf. Auch veränderte sich der Untergrund, dieser wurde erdiger und der Sand verschwand. Auch das Wetter wurde kühler und sie mussten nicht mehr so heftig schwitzen. So ritt die kleine Truppe weiter und kam sehr gut voran.

Als sie mehrere Tage unterwegs kamen sie in eine Gegend die aussah als ob sie von Menschenhand bestellt wurde, doch keiner war zu sehen. Basima bekam ein mulmiges Gefühl „Wir sollten hier nicht sein!“ sagte sie und sah sich nervös um. Sie wusste nicht wieso aber sie fühlte sich beobachtet. Und dann traten auf einmal mehrere Leute in den Weg „Was wollt ihr hier?“ fragte ein Mann mit sehr tiefen Bass, Vollbart und tiefliegenden Augen. Er sah wild und ungepflegt aus. Die anderen 4 Männer jedoch schienen gepflegter aber genauso misstrauisch. Basima schluckte um ihre trockene Kehle zu benetzen „Wir sind auf der Durchreise“ erklärte sie „wir wollen nur hierdurch“ erklärte sie und hoffte es würde den Männern genügen. Die Männer sahen sich Laretan und Saraf an und dann Marje und Basima. Anschließend wandte einer sich wieder zu Basima um und traten dann bei seite, wortlos und schweigend. Die Gruppe von Laretan und Basima ritt voran und als sie außer Hörweite waren sagte Basima „Das ist mir sehr unheimlich gewesen, meinst du nicht auch?“ dabei sah sie nochmal zurück.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Do, 24. Jan 2013 15:52

Laretan kam langsam auf Basima zu. " Entschuldige. Das wollte ich nicht." sagte er beschwichtigend. Nachdem er seiner Frau erklärt hatte, wo die beiden anderen ware, schien sie erleichtert und nicht lange danach, kamen sie auch schon zurück. Sie packten ihre Sachen und bald waren sie auch schon wieder unterwegs.
Langsam wurde Laretan das laufen leid. Er wollte endlich mal wieder eine Zeit lang an einem Ort verweilen. Im prinziep waren sie schon seit einem Jahr durchgehend am reisen. Nicht das Laretan etwas dagegen hätte neues zu erleben, doch ihm fehlte ein Heim. Selbst wenn sein heim lange eine alte baufällige Ruine gewesen war, so fehlte es ihm. Und jetzt mit einer Frau und einem Kind würde er wahrlich ein Heim haben. Das fiel ihm überhaupt das erste mal auf. Ein heim mit Kind und Frau. Er der den Tag über arbeitete, seine Frau die den Haushalt erledigte und sien Kind das spielend durch das Haus lief. Schöne vorstellung. Er musste lächeln.

Nach einigen tagen, die sie unterwegs waren, kamen sie an bebauten Feldern vorbei. Ein wohltuhender Anblick, nach der trostlosen Wüste. Auch die Grüne Farbe der Pflanzen tat Laretans Seele ausgesprochen gut. Doch als die Menschen auf den weg traten, spannte sich Laretan. Er sah bedrohlich in die menschenmenge hinein. Er überließ Basima das Reden und sie regelte die Situation recht schnell. Als sie wieter gingen, kamen ihm schnell die Gedanken, das sie wegen ihm aufgehalten wurden. Bestimmt hatten die menschen Angst vor ihm gehabt. Hoffentlich würden sie an ihrem Ziel keine Angst vor ihm haben. Wieder kamen ihm die düsteren Gedanken: Was ist wenn wir dort verstoßen werden? Das kann ich dem Kind und Basima nicht antun. Was ist wenn sie wegen mir in Gefahr kommen? Sollte ich leiber gehen? Dann wären sie bestimmt sicherer. Die Leute greifen basima immer nur wegen mir an.
Erst Basimas frage riss ihn aus seinen Gedanken. Er zuckte mit den Schultern. " Wir sind Fremde. Fremde sind oft unerwünscht." Das wusste er nur zu gut. Vorallem wenn man ich ist. doch diesen Gedanken sprach er nicht aus.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Fr, 25. Jan 2013 18:35

Basima hatte ihm zugehört und musste sich damit abfinden das Laretan vermutlich recht hatte. Sie hatte es hier und da auf ihrer langen Reise schon öfters selbst erlebt aber noch nie so offen wie hier. Sie seufzte und zuckte dann darauf hin die Schultern.

Die kleine Truppe war seit dem sie aus der Wüste raus waren ziemlich gerade nach Norden gewandert und schon seit mehreren Monaten unterwegs. Der Weg war seit dem sie die Wüste verlassen hatte, einfacher gewesen aber hatte die Chance auf einen Überfall oder Raubtier Befall erhöht. In dieser Zeit waren Marje und Saraf noch weiter aufgetaut und hatten auch schon das ein oder andere am Feuer abends über ihre Geschichte erzählt. Marje war seit dem sie von Basima und Laretan sowie Saraf gerettet worden war gänzlich anders. Sie war nett und zu vorkommend und suchte immer wieder den Kontakt zu Basima und bemutterte sie sogar hin und wieder. Was Basima mit einem Lächeln auffasste. Marje schien die erlebten Dinge relativ gut weg zu stecken nur hatten sich ihre Träume verändert und sie schlief sehr schlecht und wachte oft in Panik um sich schlagend auf. So das alle miteinander Mühe hatten sie zu beruhigen.
Auch war der Bauch von Basima in der Zeit weiter gewachsen und es war jetzt nicht mehr mit Tüchern oder weiteren Kleidern zu verstecken, dass sie schwanger war. Ihre Brüste waren auch größer und praller geworden so wie ihre gesamter Körper hatte sich der Schwangerschaft mehr angepasst. Ihr Übelkeit und ihre Kreislaufprobleme waren verschwunden.
Die zwei Männer und Marje achteten verstärkt darauf, was sie aß oder was sie insgesamt zu Essen bekamen. Und liesen Basima mehr reiten als sonst. Anfänglich moserte sie doch ihr Gezeter half nichts und so fügte sie sich dem gesamten.

So ritten sie an einem schönen Tag weiter in den Norden und kamen bald an den großen Strom an dem auf der gegenüberliegenden Seite ein Dorf oder ein kleines Städtchen lag. Basima freute sich innerlich als sie merkte das sie weiter in die Zivilisation kamen und endlich mal in einem Bett schlafen konnten. Sie kamen am späten Abend an das Flussufer des großen Stroms an und schlugen dort ihr Nachtlager auf.
Basima die seit gefühlten Ewigkeiten kein Bad mehr genommen hatte, zog sich nachdem das Feuer brannte ans Ufer des Flusses zurück und suchte sich eine Stelle die so seicht war, das sie mit ihren Füßen hinein tauchte, sofort aber zog sie diese wieder zurück und schüttelte sich. Das Wasser war ihr doch zu kalt und sie verwarf die Idee mit dem Bad schnell. Sie nahm sich vor wenn sie die Möglichkeit hatten im Dorf ein warmes Bad zu nehmen.
Mit diesen Gedanken kehrte sie zum Feuer zurück, Marje und Saraf waren mit Laretan in einer Unterhaltung vertieft und Basima setzte sich dazu, lauschte den Stimmen als sie plötzlich aufzuckte und auf ihren Bauch sah. Sie lächelte und sah zu Laretan und nahm seine Hand „Fühl mal!“ und legte ihm kurzer Hand seine Handfläche auf ihren Bauch und sah ihn gespannt an. "Da!!Und fühlst du es auch? Er hat sich bewegt“ sagte sie mit einem stolzen Lächeln im Gesicht. Und sie fühlte es jetzt deutlich, die ersten Kindsbewegungen. Auch musste Laretan die Bewegungen spüren.
Sie sah zu Saraf und zu Marje,beide sahen sie mit einem Grinsen an.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Di, 29. Jan 2013 14:46

Es waren lange Wochen, ja mehrere monate, die sie Unterwegs waren, bis sie den großen strom erreichten. Das es wieder mehr Vegetation gab, hatte Laretan psychisch stabilisiet. Auch wenn man es ihm nicht umbedingt ansah, so war er doch wieder wesentlich besser gelaunt. Das Grün erinnerte ihn an Heimat. Basima sah man die Schwangerschaft schon deutlich an. Der fasutkämpfer fragte sich wann es soweit sein würde. Immernoch flogen diese düsteren Gedanken und zweifel durch seinen Kopf. Und je näher sie jenem tag kamen, umso lauter wurden die Stimmen. Doch wenn er dann zu Basima sah, verstummten sie. Alle achteten und umsorgten Basima. Sei war wie ein Schatz in der Gruppe, der gehütete wurde, vor jeglicher Gefahr. Auch wenn es ihr manchmal zuviel wurde. Gegen diese Fürsorge konnte sie nichts tun.
Es wurde abend und sie erreichten die Ufer des großen Stroms. Auf der anderen Seite war eine kleine Stadt, sie würden diese Nacht noch im Freien schlafen und morgen in die Stadt. Sie schlugen das Lager auf und Laretan entzündete ein Feuer. Basima ging zum Wasser und wollte wohl ein Bad nehmen. " Wie sieht es jetzt eigentlich wegen der Stadt aus?" Laretan sah Saraf an, der das Wort erhoben hatte. Laretan verstand gerade nicht, worauf er hinaus wollte. " Genau? Wir ahben schließlich kein Geld." ergänzte Marje. Jetzt verstand Laretan. " Das ist tatsächlich ein Problem." Sie überlgeten und beratschlagten, doch kamen zu keinem wirklichen Nenner. Basima kam zurück und sezte sich zu ihnen. Da ergriff sie plötzlich seine Hand. Laretan fühlte wie ihm gesagt wurde. Er spührte sich etwas in Basimas Bauch bewegen. Laretan sah auf. " Er?" woher wusste Basima das es ein Er war? Konnten Frauen so etwas spühren? Laretan legte seinen Kopf auf Basimas Bauch und horchte und fühlte die Bewegungen. Danach sah er die Beiden anderen wieder an. " Wir werden das schon scahffen morgen. Uns wird etwas einfallen. "
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 30. Jan 2013 18:39

Basima sah seinen verwirrten Blick als sie „Er“ sagte und lächelte kurz „Ich wünsche mir einen Jungen“ erklärte sie leise und sah verwundert drein als sie den Satz von Laretan hörte „Wir werden das schon schaffen morgen. Uns wird etwas einfallen?“ Basima blickte zu den dreien und sie erklärten ihr kurz wie der Sachstand aussah. Basima viel erst jetzt auf, dass dies wirklich ein Problem darstellte und machte sich Sorgen, wie sie überhaupt an ein Bett oder geschweige den Geld heran kommen konnten. Mit diesen Gedankengängen ging sie zu späterer Stunde schlafen und wurde am nächsten Morgen durch ein würgendes Geräusch wach.

Sie blinzelte und sah Saraf wie er sich erbrach. Basima richtete sich sofort auf und ging zu ihm hin „Was ist?“ fragte sie und sah die wie Saraf sich wand und sich den Bauch hielt. Basima versucht im erbrochenen etwas zu erkennen doch Fehlanzeige „Was hast du gegessen?“ fragte sie sofort. Saraf der sich nochmal erbrach deutete nur auf eine Pflanze die neben dem Feuer lag. Es war eine blaue Beere mit riesigen Blättern am Stiel. Basima hatte diese Beere noch nie gesehen und fragte sich was das wohl war. Sie beschloss die anderen beiden zu weckten und weckte zuerst Laretan und dann Marje.
Saraf war in der Zeit in einen Dämmer zustand gefallen und hielt sich den Bauch. Seine Stirn glänzte vor Schweiß. Ob es jetzt durch die Beere kam oder durch die Anstrengung sie wusste es nicht. Sie sah Saraf nur mit großer Sorge an „Er hat diese Beere gegessen Ich kenne sie nicht aber sie scheint für Menschen nicht bekömmlich zu sein! Vielleicht ist diese Beere sogar tödlich giftig“ mutmaßte sie und sah zu Laretan. „Wir müssen in die Stadt und zwar schnell. Wir sollten sofort aufbrechen!“ Marje nickte und stellte jedoch die Frage in den Raum „Wie bekommen wir Saraf dort hin?“ Basima sah sich um.“Ich habe keine Ahnung! Hast du eine Idee?“ dabei sah sie Laretan an.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mi, 13. Feb 2013 9:17

Laretan war noch im halbschlaf als er von Basima geweckt wurde. Sie schien hektisch und deshlab war er auch schnell wach. Er lief zu Saraf. Er konnte sich keinen Reim auf all das machen. Er wusste nur das Saraf dehydrieren und verdursten würde, wenn er weiter so erbrach. Auch wenn sie nicht mehr in der Wüste waren, so war es auch hier noch verdammt warm, was alles beschleunigen würde. Laretan überlegte. Seine Gedanken überschlugen sich fast. " Wir packen all unsere Sachen und reiten dann in die Stadt. Der weg ist nicht mehr weit und für diese Strecke können uns die Pferde tragen. Ich nehme Saraf. Marje du kannst auch reiten soviel ich weiß, das heisst du nimmst Basima." Marje nickte und sie fingen an alles so schnell wie möglich zu packen. Nach wenigen Minuten war alles gepackt und sie ritten zügig los. Sie mussten noch ein gutes Stück reiten, bis sie endlich einen überweg fanden. Fährmänner hatten sie viele gesehen, doch wie hätte man diese bazahlen sollen. Sarafs Zustand verschlechterte sich zusehends und Laretan machte sich Sorgen um seinen Freund. In der Stadt fragten sie nach Ärzten und bekamen mehrere Adressen genannt. Bei der ersten angekommen wurden sie direkt wieder abgewimmelt als man bemerkte, das sie kein Geld zum bezahlen hatten. Genau so erging es ihnen bei der zweiten, dritten udn vierten. Als sie bei der vierten abgewimmelt wurden resignierte Laretan langsam. Er wusste nicht mehr was er tun sollte. Da sah er eine Gestalt aus den Schatten treten. Allertdings blieb sie im zwielicht und kam nicht in die Sonne. Sie war komplett verhüllt von roten Tüchern. Eine sinnliche Stimme erhob sich. " Ihr sucht also einen Arzt für euren Freund. Ich könnte euch helfen."
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 13. Feb 2013 20:10

Nach dem sie zusammen gepackt hatten ritt Basima mit Marje zusammen zur Stadt. Dort mussten sie länger suchen als gedacht und Basima blickte immer wieder besorgt zu Saraf. Er hatte mittlerweile so viel erbrochen das er nur noch Galle spuckte und auf den Wegen zwischen den Ärzten hatte er das Bewusst sein verloren. Er hing schlaff in Laretans Armen. Basima war der Verzweifelung nahe als sie die sinnliche Stimme vernahm. Basima musterte die Person zu der die Stimme gehörte, doch außer Tüchern sah sie nicht viel. Sie nickte „Ja richtig! Ihr könnt helfen? Gerne nur wir können nicht bezahlen!“ erklärte Basima. Die zwielichtige Person hob die Hand. Es war eine schlanke Hand mit gepflegten Händen. Es musste sich um eine Frau handeln dachte Basima „Alles zu seiner Zeit!“ sprach sie wieder mit der sinnlich, betörenden Stimme „Folgt mir“ damit verschwand die Frau und beide Pferde folgten ihr. Basima sah zu Laretan, doch dieser hatte anders im Sinn. Er sah besorgt zu seinem Freund. Basima seufzte und sie ritten einige Zeitlang bis sie zu einem Haus kamen, das stattlicher war als die anderen Häuser.
Dort wurden die Pferde von zwei Männern abgenommen und sie folgten der Tücher verhangenen Person ins Haus innere. Im Haus war es schlicht gehalten aber ordentlich. Überall waren Bretter an den Wänden auf denen standen etliche Flaschen, tiegelchen mit Flüssigkeiten und Kräutern darin. Auch hingen Kräuter an der Decke hinab oder lagen auf dem Tisch neben Papier. „Was seit ihr eine Heilerin?“ fragte Basima und bekam nur einen strafenden Blick von der Person „Heilerin ist nicht ganz richtig!“ erklärte sie und zog das Tuch was über ihren Kopf lag hinab, zum Vorschein kam eine sehr gut aussehende, attraktive Frau mit dunklen langen Haaren die sie zu einem Zopf geflochten trug. Tiefblaue Augen und einen Mund der wohlgeformt war. Auch ihr Körper der sich unter den Tüchern verbarg war nicht von schlechten Eltern. Ihr Po und ihre Brust hatten die Runden die sie brauchten um auf Männer attraktiv zu wirken. Und sie wusste wie sie ihre Reize einsetzen musste, das wurde Basima sofort klar.
Die Frau deutete auf ein Zimmer das vom großen Raum sich durch eine feste Holztür abgrenzte „Leg ihn dort hinein! Und ihr Frauen könnt euch frisch machen Ich brauch diesen Mann zum Helfen!“ erklärte die Frau und ging mit leicht wiegender Hüfte in das Zimmer „Komm schon sonst stirbt euer Freund!“ die Stimme duldete keinen Zeitaufschub „Sofort! Die Bezahlung werde ich auch mit ihm klären während ihr euch frisch macht und ausruht.“ Damit schloss sich die Türe hinter Laretan und Saraf. Zurück blieben eine verwirrte Basima und eine verwirrte Marje. Marje zuckte mit den Schultern und zog Basima in ein weiteres Zimmer das wohl ein Schlafzimmer war. Denn dort stand ein großes Bett.

Währenddessen in dem Raum von Laretan, deutete die Frau auf die Liege „Legt ihn hin!“ Als Laretan der Aufforderung nach kam, beugte sich die Frau über Saraf und musterte ihn. Sie sah ihm in den Mund und sah dann zu Laretan „Ich kann ihm helfen aber…“ mit diesen Worten trat die Frau auf Laretan zu und zupfte an ihrem Oberteil das ihren Busen bedeckt herum und strich Laretan dann über die Brust und über den Bauch und zog ihn mit einem Ruck an seinem Gürtel eng an ihren Körper „Schlaft mit mir oder euer Freund stirbt!“ gurrte sie und griff Laretan in den Schritt. Dann lachte sie leise und lies Laretan aus ihrem Griff.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mi, 20. Feb 2013 8:53

Die Frau erschien Laretan nicht besonders Vertauenswürdig. Doch was hatten sie für eine Wahl? Eigentlich war es nicht seine Art solch einer zwielichtigen Gestalt nach zu laufen, doch nachdem sie jeder Arzt abgewiesen hatte konnten sie ja nur noch auf das Glück hoffen. Also folgte er ihr. Es dauerte eine weile bis sie an dem großen haus angekommen waren. Doch als sie angekommen waren erschien es wie ein Hoffnungsschimmer. Laretan sah nochmal auf Saraf. "Es wird alles wieder gut." dachte er. Er folgte der geheimnisvollen Frau ins Haus. Sie sagte die Frauen sollten sich ausruhen und er solle Saraf tragen. Laretan sah nochmal Basima an und ging dann in den Raum. Auf Anweisung der Frau legte Laretan seinen Freund auf die Liege. Als die Fremde seinen Freund begutachtete sah der Faustkämpfer aufmerksam zu. Er hoffte das sie ihm ehlfen konnte. Das die Dame sehr attraktiv war sah laretan im ersten Moment gar nicht. doch dann erhob sie ihre Stimme und verlangte nach ihrer Bezahlung. Laretan hätte explodieren können. Das dieses Weib ihn einfach anfasste und so etwas unaussprechliches forderte, war für ihn unerhört. Schließlich war er Basimas Mann und ihr Treu bis auf den Tod. Laretan knurrte kurz und betrachtete die Fremde, während sie aufrezend zu Saraf zurück ging und ihn weiter begutachtete. Aufrezend beugte sie sich vor damit Laretan einen guten Blick auf ihren wohl geformten Hintern hatte. Natürlich war sie eine äusserst attraktive Frau. Das war sogar dem Faustkämpfer nun klar. Doch für ihn sagte das nichts. Sie erinnerte ihn eher an eine Hexe mit den ganzen Falschen und Phiolen. " Niemals!" knurrte Laretan.
" Auch gut. Dann muss euer Freund wohl sterben. Scheint ja wohl auch nicht so ei guter freund zu sein, wenn ihr nichtmal so eine kleine Bezahlung für ihn geben wollte." säuselte sie. Wieder knurrte Laretan auf. " Ich habe bereits eine Frau und dieser bin ich Treu." " Ach bitte."moserte die Fremde. " Dieses einfach Wüstenkind reicht doch nicht an mich heran. " Laretan hätte die Faru dafür anspringen können. Als sie den Zorn in seinen Augen sah redete sie weiter. " Ausserdem würde jeder andere sofort ja sagen. Im Grunde sind es doch nur Vorteile für euch. Euer Freund wird gerettet und und ihr bekommt eine Nacht wie im Paradis." Laretan ging einen Schritt zurück. Auch wenn man es ihm nicht unbedingt ansah, so ar er doch eingeschüchtert. er wollte nicht Schuld am Tod eines Freundes sein. Dafür hatte er zu wenige. " Es ist doch nur eine kleinigkeit. Wenn ihr es nicht wollte, verrate ich es auch nicht euer Frau." mit wiegendem Schritt kam sie auf Laretan zu. Für einen winzigen Augenblick war er wirklich am überlegen. Doch dann sah er Basimas Gesicht vor sich. Ihr strahlendes Lächeln. Sie hielt ein kleines Wesen in den Armen und rief Laretan zu sich. " Ich werde Vater! Und sowas würde immer zwischen uns stehen." dachte der Faustkämpfer. Doch als sein Blick zu Saraf ging der Regungslos auf der Liege lag bemerkte er, das er in der Zwickmühle war.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » So, 24. Feb 2013 16:59

Basima vertraute dieser Frau keineswegs, doch musste sie sich noch fügen. Sie konnte nichts ausrichten, wenn sie Saraf retten wollten, mussten sie dieser Frau doch mehr oder weniger vertrauen. Sie ging mit Marje in den besagten Raum und lies sich mit einem lauten Seufzer auf eines der Betten sinken, das an der einen Wand stand. Sie war erschöpft und die Hektik und die Sorge um Saraf, hatte ihre Erschöpfung deutlich nach hinten geschoben. Jetzt erst merkte sie wie müde sie war. Marje schien es nicht anders zu gehen, auch sie lies sich neben Basima aufs Bett sinken und schloss die Augen "Ein Bett, wahnsinn" murmelte sie "meinst du sie kann Saraf retten?" Basima setzte sich auf und drehte sich zu ihr um "Ja natürlich kann sie dies. Ob wir ihr trauen können ist eine andere!" erklärte sie und sah finster drein. Sie machte sich Sorgen und fragte sich was in diesem Zimmer bei Saraf und Laretan vonstatten ging.

Während dessen im Zimmer von Laretan, Saraf und der Fremden Frau. Saraf war regungslos wie die letzten Minuten auch "trinkt erst mal was" sagte die Frau ihn und begann auf einem Schrank einige Flüssigkeiten zusammen zu schütten sie füllte vier Gläser und klopfte dann zwei mal und eine junge Frau erschien, nahm zwei Gläser und brachte sie aus dem Raum, dann kam sie mit den restlichen beiden auf Laretan zu und hielt ihm eines hin " Hier!" sie selbst hielt eines für sich und nippte daran. Und wartete bis Laretan sein Glas genommen hatte und davon trank. "Es ist ein Erfrischungstrink, ihr müsst Durstig sein" säuselte sie und stand abwartend vor Laretan.

Basima war während dessen auf gestanden und hatte sich in dm Zimmer umgesehen. Es standen zwei Betten darin, ein Tisch, ein Stuhl und es war ein Fenster, das zur Hauptstraße hinaus führte. Da klopfte es und ein junges Mädchen trat ein, stellte die Becher auf den Tisch und ging. Basima sah ihr verwundert nach. Doch sie hatte so einen Durst das sie die Gläser nahm und eines Marje reichte. Und beide Frauen tranken davon.
Die Wirkung des Getränkes lies nicht lange auf sich warten. Basima fühlte matt, ihr Kopf wurde wattig und sie begann doppelt zu sehen. "Was hat sie uns da gegeben!" murmelte sie mühselig und taumelte zum Bett. "Marje!!!" sie schüttelte die junge Elfe, doch dann versagten ihr die Kräfte und sie sank neben Marje aufs Bett. Die Fremde hatte beiden ein Schlafmittel verabreicht.

Während die Fremde abwartete, verzog sich ihr Gesicht zu einem verführerischen Lächeln. Sie wusste das die Frauen bereits eingeschlafen sein mussten, so war sie ungestört. Sobald Laretan das Getränk getrunken hatte, würde er ihr sein das wusste sie und so musste sie nur abwarten bis er das Glas getrunken hatte. Sie selbst begann hin und wieer an ihrem Glas zu nippen und zog sich langsam aus. Zunächst zog sie die Schnur aus ihrem Oberteil und legte das Tuch um ihre Hüften ab. Dann folgten der Rock und schluss endlich stand sie nackt vor Laretan und wackelte mit ihrer Hüfte "Komm schon mein Süsser!" sie winkte ihn mit ihren Zeigefinger zu sich.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mo, 25. Feb 2013 10:37

Nur zögerlich nahm Laretan den Becher entgegen. Er sah sich das Getränk an und roch daran. Es roch süßlich und Laretan hätte gerne etwas davon getrunken doch da er der Frau keinen Meter weit traute, tat e so als ob er etwas trinken würde doch ließ die Flüssigkeit unbemerkt zurück in de Becher gleiten. Dann stellte er den Becher hinter sich ab, damit sie nicht sah wie viel noch drin war. Doch stellte er ihn gespielt beläufig weg um keinen Verdacht zu erregen. Hätte er gewusst was mit den beiden Frauen passierte, wäre er sofort aus dem Raum gestürmt. Doch so sah er zu we sich die Frau entblößte. " Vorher müsst ihr aber meinem Freund helfen. Denn sonst tue ich nichts. " " Und woher soll ich wissen das ihr euch daran haltet? Ihr könntet ja danach auch einfach weg laufen." Die Dame lächelte süffisant. Laretan hatte darauf gehofft, doch eigentlich war ihm klar gewesen das diese List nicht ausreichen würde. Er musste sich etwas besseres einfallen lassen. Und er musste schnell sein, denn umso länger er brauchte umso schlechter stand es um Saraf. Da kam ihm eine Idee. " Ihr könnt mir vertrauen. Ich euch hingegen nicht. Ihr seid schließlich die, die mir unmoralische angebote macht. So kann man wohl darauf schließen das ihr mehr grund habt mir zu vertrauen als umgekehrt." Die Frau lächelte weiter. " Nun dann habt ihr Pech. Denn ich könnte mir auch einen Jungen von der Straße holen. Es gibt nur wenige Männer die mir wiederstehen. " Kurz überlegte Laretan. " Aber dann hätte ihr nicht mich geholt. ich gehe davon aus das ich etwas habe was ihr wollt. Und wenn es nur das ist das ihr Zwietracht sähen wollt. Ihr wollt niemand bereitwilligen. Ihr wollte jemanden der sich wehrt. Ihr seit eine Katze die mit ihrer Beute spielen will. Etwas bereits totes zu verzehren wäre für euch zu langweilig. " " Oh meint ihr nicht das ihr mir damit unrecht tut?" fragte sie gespielt unschuldig. " Stimmt. Ihr seit keine Katze. Ihr seit eher eine Spinne die etwas zappelndes in ihrem Netz spührt." reagierte Laretan kühl. Kurz wurde der Ausdruck in den Augen der Frau kalt. Doch schnell drehte sie sich um und ging zu Saraf. " Ihr seid wirklich gut. Ihr könnt wirklich gut reden. Ihr seid intelligent, Kraftvoll und durchschaut so einiges. " Ihre Stimme wurde fast sanft. Laretan hoffte das sie ihre Meinung geändert hatte. Doch dann drehte sie sich wieder zu ihm und lächelte wie vorher. " Doch nichts desto trotz. Ist es euch wirklich Wert einen Menschen der euch nahe steht sterben zu lassen, obwohl ihr so einen Geringen Preis zahlen könntet? Ist es das Wert?" Laretan knurrte erneut. Er wusste kaum noch wie er ihr bei kommen sollte. Sie lachte Glocken hell und fügte dann noch hinzu. " Wie ihr schon sagtet ich bin die Spinne und deshalb habe ich auch die Fäden in der Hand." Laretan überlegte windeseilig. Er versuchte einen Weg zu finden. Einen Ausweg. Doch er fand keinen. Die Gifthand rührte sich. Sie wollte der Frau schmerzen zufügen, doch Laretan kämpfte das Biest nieder. Schließlich wollte er Saraf retten. Und so ging er auf die nackte Frau zu bis er vor ihr stand. " Und ihr werdet Saraf retten wenn ich das Tuhe?" Sie nickte.
Laretan fing an sie zu berühren an stellen von denen er wusste das sie empfindlich waren. Die Stellen einer Frau. So wie er sie berührte errötete sie. Immer mehr, je länger er sich Zeit nahm. Und irgendwann schien sie nicht mehr warten wollen vor Verlangen. " Tu es jetzt!" sprach sie fordernd und mit zittriger stimme. Die Gifthand ging eine Schritt zurück. Sie hatte sich doch hinauf gekämpft, ohne das Laretan es gemerkt hatte. Doch sie zeigte sich anders als sonst. Nicht in Gewalt sondern in seelicher Grausamkeit. Die Gifthand setzte sich auf einen Stuhl. "Aber warum? Mir gefällt es so besser." Die Dame schien nicht zu verstehen. Doch die Augen der Gifthand blitzten grün auf. " Du bist es schließlich die sich mir unterwirft und nicht anders herum." Jetzt begann das Spiel der Gifthand an dem sie so Spaß hatte .
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Do, 28. Feb 2013 18:47

Das Spiel das Gifthand trieb, setzte die Hexe zunehmend unter Druck. Ihr Verlangen nach einem jungen Mann der so strotzte vor Energie und Lust war groß, lange hatte sie keinen mehr gehabt und so war die Lust auf Laretan größer als sonst. Doch das was er gerade mit ihr vorhatte, durchschaute sie noch nicht. Noch war ihre Lust die die Oberhand hatte. Sie fixierte Laretan mit ihren Augen, jeder Mann wäre ihr so sofort verfallen aber nicht dieser und das stachelte sie zwar an, aber wurmte sie das er ihr standhielt. Doch als sie weitere Minuten wartete und Gifthand sie immer wieder taxierte und sie dann wieder frei lies und somit dauerhaft gewährleistete das sie feucht blieb, wurde es ihr zu Bunt. Sie fragte sich allmählich wie lange er dieses Spiel treiben würde. Noch ein letzten Mal versuchte sie ihn mit verführerischen Blicken und Gesten zum weiter gehen zu bewegen.

Aber er blieb so kalt wie Gifthand nur sein konnte und es wurde ihr zu viel und kurzer Hand zog sie ein großes, breites Tuch hervor und wickelte sich darin ein und wandte sich wieder Saraf zu. „Hmm wie ich gesagt habe, er ist mehr dem Tode nahe als dem Leben. Euer Spiel hat zu lange gedauert!“ sagte sie. Dieses mal war ihre Stimme kühl und distanziert. Obwohl ihr Körper nach ihm verlangte und ihr Kopf so allmählich realisierte das er sich ihr nie hingeben würde, mahnte sie sich zur Ruhe. Sie drehte sich zu ihm herum und wartete bis sie ihre Stimme nochmals erhob „Nun ich kann nichts mehr für ihn tun. Dein Zögern hat sein Leben gefordert!“ sagte sie und schob sich mit einem Arm von der Liege von Saraf fort, straffte sichtbar ihre Schultern und ging zur Türe. Dort jedoch hielt sie nochmal inne „Verabschiede dich von ihm! Die Frauen werden sich freuen“ murmelte sie und verlies den Raum. Sie hoffte so doch ihn zu kriegen denn noch konnte Saraf gerettet werden, seine Atmung war nur zu flach geworden als das man es von der Ferne sehen konnte und dann auch nur mit einem sehr geübten Blick. -Als sie im Flur ihrer ältesten Bediensteten begegnete funkelte sie diese wütend an. Doch die alte rüstige Frau lies sich scheinbar nicht beirren „Herrin das Essen ist aufgetischt“ Neugier blitzte in ihren Augen als sie Laretan im Raum hinter der Hexe sah „Wer ist das?Ich wusste nichts von Gästen“ Die Hexe schüttelte den Kopf und schubste die alte Frau herzlos bei Seite. „Er ist am Gehen! Ebenso die Frauen. Bereite Ihnen ein Trunk vor!“ Die alte Frau zog kurz die Augen braun hoch und verschwand wieder. "ja Herrin!" sagte sie noch im Gehen.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Fr, 01. Mär 2013 8:44

Die Worte der Frau hallten bis in Laretans Unterbewusstsein . Sie hallten in seinem Kopf, sie hallten in seinem Herzen. Und dann erkaltete er. Laretan schloss seine Augen und ließ Gifthand seinen Willen. Gifthand wirbelte herum und stapfte auf das Weib zu. Sie hatte gerade noch die Worte zu ihrer Dienerin gesprochen als Gifthand ihrer Haare packte und sie zurück in das Zimmer riss. Das sie Schmerzen hatte war machte ihn nicht sanfter, ganz im Gegenteil. Er riss weiter und zog sie so Richtung Saraf. [18]Er schlug ihren Kopf auf den Boden vor Sarfas liege. Nicht so fest das sie ohnmächtig wurde, aber trotzdem wrürde sie ungeheure schmerzen haben. " DU HAST DEM FALSCHEN WESEN DIE TÜR GEÖFFNET UM IHN DANN WÜTEND ZU MACHEN!" tobte der Mörder. Er drückt ihren Kopf auf den Boden und drückte mit einem Finger in die Wirbelsäule. Er wusste wie schmerzhaft das war und er wollte das diese Hexe schrie. " Du Hure! Du wirst meinem Freund helfen!" zischte er. Er riss sie an den Haaren hoch und drehte sie so das sie Saraf ansehen musste. " Wenn er wirklich tot ist, dann ist es auch um dich geschehen. Denn wofür bräuchte ich dich dann noch?" hauchte er hönisch in ihr Ohr. " Ich werde dich so entstellen das dich nicht mal mehr ein bettelnder Greis anfasst!" Dabei krallte er seine Hand in ihre Brust. Aber mit solcher Gewallt das man denken konnte er wolle sie mit bloßer Hand ab reißen. " Du solltest etwas tun! Sonst werde ich es mir nochmal anders Überlegen und dich doch nehmen. Doch das wird dir nicht im Geringsten freude bereiten." hauchte er nochmal.[/18] Gifthand ließ die Frau los und stellte sich etwas von ihr Weg. " Und? Wie ist deine Entscheidung? " Es war klar das er nicht im geringsten scherzte, sondern alles Todernst meinte. " Du solltest dich beeilen. Und versuch keine Tricks."
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Fr, 01. Mär 2013 17:43

Die Hexe zischte schmerz erfüllt auf und hielt sich den Haaransatz fest während Gifthand sie grob und unnachgiebig ins Zimmer zurück zerrte[18]. Als er ihren Kopf gegen den Boden schlug, sah sie für einen Moment schwarze Punkte und als er noch ihre Wirbelsäule drückte und sie so mit am Boden festnagelte, bekam sie Panik. Es war kein normal denkender Mensch zu so Brutalität in der Lage das war der Hexe klar und sie röchelte und der Schmerz trieb ihr die Tränen in die Augen. Sie stöhnte auf als er sie hoch riss und sie spürte wie etliche Haare raus gerissen wurden[/18]. Dann blickte sie auf Saraf. Er war mittlerweile mehr dem Tode nahe als am Leben und sie hatte zu lange gewartet. Ihr Latein war am Ende. Sie spürte wie ihr Herz mächtig schlug und ihre Gedanken das rasen anfingen. "Ich kann ihm so nicht helfen! Ihr behindert meine positiven Energien!" stammelte sie. "Ihr verbreitet Angst und so viel Negatives das---!" da ging die Türe auf und Basima taumelte herein. Sie sah sich um und sah die Hexe und Laretan. Auch sah sie wie er die Hexe ziemlich unangenehm festhielt. Basima und die Hexe blickten sich für einen Momentan lang an. Den Blick den Basima in den Augen der Hexe sah war purer Hass. Hass auf Laretan und auf sie. Dann wandte sich die Hexe wieder zu Saraf "--behindert mich und Lass mich los! ich brauche Ruhe und dann werde ich helfen!" sagte die Hexe.

Basima die nicht wusste worum es ging, blieb an der Türe stehen als wieder die alte Dienerin auftauchte mit einigen Flüssigkeiten auf einem Tablett. "Herrin?" Die Hexe nickte, sie musste vorhin schon einige vorbereitungen getroffen haben denn sie nahm das Tablett und stellte es neben Saraf auf und die alte Frau stellte sich daneben. Ihr starrer unnachgiebiger Blick legte sich auf Laretan und Basima "Geht!" dieses mal war ihre Stimme so unpassend zu dem alten Körper das Basima sofort gehorchte und raus ging. Ob Laretan folgte wusste sie erst nicht, deswegen blickte sie zurück und sah wie er deutlich zögerte. Sie ahnte bereits das momentan nicht ihr Mann den Körper steuerte sondern Gifthand "Gifthand komm!" sagte sie so liebevoll wie sie es nur konnt und hoffte er es hörte es. Die alte Frau sah Laretan durchdringlich an "Ihr beschleunigt den Tod geht--sofort!" sie deutete mit so einer Kraft und Macht auf die Türe, das Basima diese beinahe hätte greifen können. "Wer ist die Alte?" fragte sie sich und wartete vor der Türe auf Laretan.

Als er noch immer nicht aus dem Zimmer war, ging sie ins Zimmer, nahm seine Hand "Komm sie werden es richten, Liebster!" sie hoffte so wieder Laretan ihren Mann zum vorschein zu bringen. Sie zog mit sanfter Gewalt an seiner Hand und führte ihn nach draußen. Dann schloss sich die Türe.
Was dann hinter der Türe passierte mochte sie nicht zu sagen, es dauerte nicht lange und die Türe öffnete sich wieder und die Hexe sowie die alte Frau verliesen das Zimmer mit müde hängenden Armen. "Ihr könnt hinein!" sagte die alte und schob die Hexe vor sich her. Die Hexe hatte einen irren Blick drauf und murmelte unentwegt seltsame Dinge, sie sah auf Laretan und Basima nicht an. Erst als die alte Frau die Hexe in ein Zimmer geführt und die Türe geschlossen hatte, drehte Basima sich um "Wir müssen hier sofort weg! Los schnappen wir Saraf und Marje und hauen ab!" zischte sie. "Marje ist noch vom Trunk benebelt!" Basima musterte Saraf der im Raum hinter Laretan lag"Er scheint auf dem Weg der Besserung. Nur fürchte ich stellt diese Hexe mehr an wenn wir noch hier bleiben. Ich will fort von---" da wurde sie je unterbrochen als die Hexe hinter ihr stand "IHR GEHT HIER NICHT WEG! ICH BRAUCHE DAS KIND!" Basima hatte sich so erschrocken das sie sich herum drehte und hinter ihren Mann stellte und ihr feste am Arm packte. "Das bekommst du nicht! Hexe!" sagte sie und fixierte die Hexe. Die Hexe hatte ein Messer in der Hand und hatte Basima so fixiert mit ihrem Blick das Basima regelrecht Angst bekam. "Greifst du mich an, bist du Tod!" drohte sie der Hexe. Doch die Hexe lachte nur höhnisch und schmierte sich das Blut von ihren Fingern an ihrem Tuch ab. [18]"Du willst mir drohen?! Die Alte hatte es schon lange auf meine Position abgesehen doch jetzt ist sie nicht mehr unter den Lebenden! Die Kehle hab ich ihr durchgeschnitten[/18] dann lachte sie nochmal so hämisch das man glaubte sie wäre besessen.
Basima ging zurück wärts und hoffte Laretan würde diese Kranke Frau töten.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mo, 11. Mär 2013 9:56

Was die Hexe vor sich hin brabbelte interessierte Gifthand nicht wirklich. Wenn sie nicht helfen würde, würde er sie eben töten. Da kam Basima plötzlich herein und gifthand stockte. Er mocht Basima nicht hier haben. doch die Gifthand konnte auch nichts gegen die Frau unternehmen da Laretan zu sher an ihr hing. Die alte die rein kam und sie raus schicken wollte ignorierte der Mörder. Auch das Sanfte ziehen von Basima wurde erst ignoriert. Erst als Basima fester Zog. Sah er sie kurz an. Die Alte die so schroff redete, sah er mit einem Funkeln an. Er mochte Menschen nicht wirklich. und er mochte es noch weniger wenn sie so mit ihm redeten. Das die Alte nur helfen wollte missverstand die Gifthand. Nach einem weitern ziehen von Basima sa er die Wüstenfrau nochmals an. Seine Augen fingen sich an zu klären und auch wenn die Gifthand es nicht wollte wurde sie wieder eingesperrt. Laretan ging seiner Frau hinterher und hinaus.
Wie in Trance bekahm Laretan mit das sich die Tür schloss und wieder öffnete. Er musste erstmal wieder seine Gedanken sammeln. Er hörte die Worte von Basima in weiter ferne. Da sah er die Hexe plötzlich mit blutverschmiertem Messer. Er sah immernoch aus wie in Trance und machte keine Anstalten etwas zu unternehmen. Die Hexe machte einen Schritt. Sie wollte sein Kind? Noch ein Schritt. Sie bedrohte Basima. Noch ein Schritt. Basima versteckte sich hinter ihm. Schritt. Sie hob das Messer. Noch ein schritt. Die Hexe hatte ohne es zu wissen Laretans sichere Zone durchbrochen. Wie eine Ratte die in die Ecke gedrängt war reagierte der Kämpfer plötzlich blitzschnell. Es war als wäre er aus einem Schlaf gerissen worden. Seine Augen waren Wach und knisterten. Ein präziser Schlag zum Hals und die Hexe fiel zu boden. Ohne weitere Regung blieb sie auch dort.
" Wir gehen jetzt. " sagte Laretan ruhig. Ohne weitere Emotion ging laretan in die Kammer und holte Saraf. Er nahm noch ein lacken und zerriss es in Bänder. Ohne Hektik ging er mit Saraf zu den Pferden und Band ihn auf einem Fest. Genauso machte er es mit Marje. Dann kam er zu Basima zurück und hielt ihr die Hand hin. " Komm wir gehen."
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