Karawanenleben

Lebensfeindliches Land unter glühender Sonne am Tage und dem eisigen Mondlicht in der Nacht...
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Do, 06. Dez 2012 15:57

Noch einmal sah sich Laretan um. Niemand war ihm zu dem Platz gefolgt.
" Nun gut. Erstmal die Grundtechniken ohne Schritt." Laretan stellte sich vor seinen beiden Schülern auf. Er machte die Schläge, Tritte und Blocktechniken und sie machten sie nach. Am Anfang locker, doch immer weiter steigernd, bis alle ins Schwitzen kamen. Hier in der Wüste, war das allerdings das geringere Problem. Danach stellte er sich in die Mitte von den Beiden und wiederholte alle Techniken mit Schritt. Alle waren am schwitzen ohne Ende. Doch Ende war noch lange nicht. Jetzt ließ er die beiden mit einander üben. Saraf sollte Basima so stark angreifen wie er konnte, aber seine Technik dabei nicht vernachlässigen. Basima sollte ihn abwehren. Sie sollte zur abwehr seinen Bizeps attackieren und mit einem Schlag zum Solar Plexus antworten. Nach einer Weile wechselten die Beiden. Noch einige Andere Kombinationen und Techniken lies er sie üben. Nach zwei stunden sagte er sie sollen sich ausruhen. Beide setzten sich und Laretan fing an zu erzählen. " Es ist wichtig das ihr immer versucht die Techniken so Perfekt wie möglich aus zu führen. Schließlich müssen sie einen Gegner sofort ausser Gefecht setzen können. Doch mindestens genau so wichtig ist die innere Einstellung. denn ohne Einstellung und Ausstrahlung könnt ihr kaum gewinnen."
" Aber das kann doch wohl nicht jeder? Das kann man doch nur wenn man aussieht wie ich zum Beispiel oder? Ich sehe groß und stark aus. Basima könnte doch wohl keinen Gegner nur mit Austrahlung besigen. " meinte Saraf. Sofort sah er zu Basima: " Nichts für ungut."
" Gut. Du meinst es geht nicht? Ich zeig dir wie. Ich sehe schließlich nicht so stark aus wie du, richtig?" " Ja. Aber ich weiß das ihr mich besiegt." " Vergiss das. Stell dir vor ich währe ein Fremder und versuche mich an zu greifen." Saraf schien noch nicht überzeugt, aber nickte zögerlich. Laretan stand normal vor Saraf. Dieser ging in kampfposition und wollte angreifen. Doch bevor er auh nur in die Nähe für einen Angriff kam, sah ihn Laretan an. Sein blick zeigte eine wilde Entschlossenheit. Ein Feuer brannte in Laretans Augen. Doch gleichzeitig waren sie Kalt. Und Saraf wusste, das wenn er Angreifen würde sterben würde. Noch eine gefühlte Ewigkeit stand er vor Laretan. " Nun was ist? wolltest du nicht angreifen?" fragte Laretan und entspannte sich wieder.
Resigniert und ohne ein Wort zu sagen, setzte sich Saraf wieder neben Basima und blieb geknickt sitzen.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Do, 06. Dez 2012 16:08

Das Training, was Laretan ansetzte, war anstrengend und obwohl Basima das Training von ihrem Liebsten kannte, war es doch so, das sie jedesmal mit den Zähnen knirschte. Sie biss jedoch wie versprochen die Zähne zusammen und biss sich durch. Sie übte sich in der Perfektion wie sie es von Laretan gezeigt bekam, es viel ihr zeitweise schwer den Tonus ihrer Muskeln aufrecht zuhalten und ihre Arme und Beine zitterten nach 2 Stunden Training. Als Laretan ihnen eine Pause gönnte, setzte sie sich wortlos auf den heisen Sand. Sie war zu erschöpft sich darüber aufzuregen. Sie wischte sich den Schweis von der Stirn und ihren Schläfen und sah zu Laretan dabei kniff sie die Augen zusammen um nicht direkt geblendet zu werden von der Sonne.

Als Saraf eine Frage stellte auf Laretans Erklärung und Saraf sich bei ihr entschuldigte, winkte sie ab. Sie zuckte mit den Schultern "Ist nicht schlimm" sagte sie und sah dann Laretan zu. Diese wilde Entschlossenheit, kannte sie sie hatte diese hin und wieder gesehen wenn er kämpfen musste und wusste wie gefährlich Gifthand in so einem Zustand war. Als sich Saraf resigniert wieder hinsetzte lachte Basima leise und schlug Saraf leicht auf die Schulter "Mach dir nichts drauß, wir sind Babys im Gegensatz zu ihm. Und das was man erlebt hat spielt auch eine Rolle und ich kann entschlossen aussehen" sagte sie mit grinsen um dem Mund. Saraf hielt sich die Schulter und tat gespielt "Au!" und lachte auch aber erwiderte nichts auf ihre Aussage hin das sie entschlossen aussehen könne.
Basima stand nach einiger Zeit auf und wusste just in dem Moment sie würde morgen Muskelkater haben. Und dafür verfluchte sie Laretan innerlich. Die alte Basima hätte ihm einen Schwall an Worten an den Kopf geworfen doch sie hatte sich seit dem sie mit ihm zusammen war und mit ihm reiste einiges gelernt und ihre Verhaltensweisen abgewandelt und angepasst. Erst jetzt viel ihr dies auf. Sie motzte nicht mehr so viel und ertrug vieles wortlos. Dennoch war ihr Temperemant voll da, jedoch versteckt.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mi, 12. Dez 2012 17:32

" Nun gut. Das sollte für heute dann reichen." sagte Laretan. Basima stand auf, genau wie Saraf. " Ihr habt gut mit gemacht." mit diesen Worten ging er ins Lager zurück. Laretan sah sich um und beobachtete die Leute, wie sie in Frieden ihren Arbeiten nach gingen. Er drehte sich im Kreis und sah sich um. Dann sah er Basima an und lächlte sie nochmal an. " Gifthand, würdest du mir vielleicht helfen?" wurde de Faustkämpfer gerufen. Er sah sich um und nickte dem Mann zu, der gerade einen Wagen belud. Laretan half ihm und wurde mit einem lächeln und einem " Danke." belohnt. Laretan lief im Lager umher und half wo er konnte. Die Menschen dankten ihm dafür. Die Karawane zog richtung Westen. Die Frauen redeten, genau so wie die Männer. Einer fing an ein Lied zu singen und der Rest stimmte nach und nach ein. Es ahndelte von Hoffnung, Freude und zurück gewonnener Freiheit. Ein schönes Lied.
Am Abend schlugen sie ein Lager auf. Diesmal nicht in einer Oase, doch hatten sie zuvor genug Wasservorräte angelegt. Sie entluden wieder die Sachen, die si für die Nacht brauchten. Die Frauen fingen an zu kochen und kurze Zeit später gab es essen. Im großen und ganzen war es ein normaler und ruhiger Tag. Kein kampf, kein rennen, keine Angst vor dem Tod. Ein Tag wie ihn wohl einige Menschen öfters erlebten. Und Laretan gefiel es. Er und Basima saßen mit den anderen um ein Feuer herum. Laretan legte seinen Kopf auf Basimas schoß und sah ins Feuer. " So ein Leben. Kannst du dir soetwas für uns zwei vorstellen?" Der Faustkämpfer sah hoch zu seiner geliebten. " Es klingt wie ien Traum nicht wahr? Doch wäre das nicht wunderschön? Nur so normal zu Leben?" wieder sah er in die Flammen. Das Holz knackte und einige Funken stoben in den nächtlichen Himmel. " Wie schön wäre das."
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 12. Dez 2012 22:02

Basima kehrte ebenfalls in Lager zurück, sie ging ein wenig wie wackeligen Steinen. Ihre Beine fühlten sich weich an und brannten. Sie ahnte das sie am nächsten Tag, nicht ohne Schmerzen gehen konnte. Sie sah wie Laretan bei den verschiedensten Arbeiten mit anpackte und den Leuten unterstützung gab. Sie lächelte und setzte sich in den Schatten, sie hatte noch nichts zutun und genoß seid langem die Ruhe die hier herrschte. Es war ungewohnt, wie lange hatte sie so eine Ruhe gehabt ohne Angst und ohne Verfolger? Sie wusste es nicht mehr. Diese Zeit war zulange schon her und verblasste. Sie dachte an ihre Heimat und an ihr frühres Leben und wie sehr es sich doch verändert hatte. Sie hatte getötet, wurde gejagt und musste kämpfen und hatte ihren liebsten aus dem Gefängniss versucht zu befreien. Sie musste grinsen, es war ein aufregendes Leben seid ihrer Flucht aus Avrabeth. Und es hatte auch etwas gutes, sie hatte Laretan und wusste das sie zu ihm gehörte.
Sie stimmte auch in das Lied mit ein, als die ersten Stimmen erklingten. Und sie kannte es, es war eines der Lieder die ihre Mutter immer gesungen hatte und Erinnerungen an sie glitten an ihrem inneren Auge vorbei und Basima stand auf und griff einer Frau unter die Arme die mit den Kisten wo Stoffe darin gelagert waren beschäftigt waren. Als die Karawane weiterzog, musterte sie die einzelnen Personen und sah, Hoffnung und Seligkeit in ihren Gesichtern. Die Gesichtszüge waren entspannt und viele lachten herzhaft wo zuvor, Stille, Angst und Trauer herrschte. Witze wurden gemacht und Basima war glücklich, das sie wieder einmal einigen die gute Seite im Leben gezeigt und wieder zurück gebracht hatten.

Am Abend als die Karawane ihr Lager für die Nacht aufschlug, half Basima mit beim Essen zubereiten, als sie dann am knisternden Feuer saßen und Laretan sich sichtbar wohl fühlte und sich mit seinem Kopf auf ihren Schoß legte, strich sie ihm die Haare aus dem Gesicht und streichelte ihn Gedanken verloren die Wange. Als er sie fragte ob sie sich ein ruhiges, gefahrloses Leben vorstellen könne mit ihm, nickte sie heftig "Ja, ich kann mir das vorstellen und wünsche es mir sehr." sagte sie und lächelte anschließend. Dann beugte sie sich zu ihm hinab und küsste ihn kurz. Die Leute saßen noc hlange um das brennende Feuer, ebenso Basima und Laretan. Erst als die Nacht weit über die Mitt geschritten war, stand Basima auf und ging zu Bett. Wann Laretan nach kam, wusste sie nicht, sie schlief schon als er sich zu ihr legte.
So reisten sie mit der Karawane weiter gen Westen und erreichten nach weiteren 25 Tagen erreichten sie ohne weitere Zwischenfälle den Rand der Wüste. Laretan und Basima waren in der Zeit zu einem festen Mitglied in der Karawane geworden, hatten neue Freunde gefunden und die Karawane respektieren Laretan sehr. Und behandelten ihn mit größten Respekt. Basima war bei den Frauen hoch angesehen obwohl sie nichts großartiges geleistet hatte. So empfand sie. Das Frauen da anders dachten, lies sie auch so stehen, sie wollte nicht Streiten oder ähnliches.
Als die Karawane sich am frühen, einen Platz zum Lagern suchte, braute sich am Horizont ein Sandsturm zusammen. Die Zelte wurden mehrfach stablisiert mit Steinen und Felsen und die Tiere festgebunden, dann brach der Sand sturm über das Lager herrein und riss und zerrte an den Zelten der Karawane. Die Leute saßen in den Zelten und harrten aus. Horchten auf den Sturm und darauf ob etwas passieren würde. Doch alles war in Ordnung und die ersten legten sich zur Ruhe. Auch Basima war in den letzten Tage müder als sonst, sie schob es auf die anstrengende Reise und legte sich früh zum schlafen.

Am nächsten Morgen, erwachte sie als eine der ersten. Sie blinzelte verschlafen und rieb sich die Augen, ehe sie sich hinsetzte. Laretan war schon auf, da sein Bett verlassen war, war dies für sie die einzigste Schlussfolgerung. Verlies das Zelt und sah das der Sandsturm die Tiere mit einer dicken Sandschicht überzogen hatte und die Zelte standen etwas schief, aber sie waren intakt. Die wenigsten waren auf nur die Männer die nach dem rechten schauten. Es war ein sehr entspannter Morden und sie stand auf, wusch sich kurz das Gesicht und die Hände und lies den Morgen vor sich in schreiten und dachte nach. Sie war seit 10 Nächten überfällig und machte sich Gedanken. Sie hatte seid 10 Tagen nicht geblutet und ihre Brüste waren empfindlicher als sonst. Sie biss sich auf die Lippen, der Gedanke der ihr kurze Zeit später kam, sie ihr Herz pochen und sie musste Gewissheit haben bei einer der älteren Damen die schon Kinder gebärt haben. Sie stand auf und begann nach einer der Damen zu suchen von denen sie wusste, das sie schon Mutter ist und anderen Frauen geholfen hatte beim entbinden. Sie fand einer der Frauen vor ihrem Zelt und bat um ein Gespräch mit ihr. Und als sie der Frau ihre Sorge mitteilte und die Frau kurz darauf heftigst umarmte und sie beglückwünschte war es sicher.Basima erwartete ihr erstes Kind.

Von der Neuigkeit vollkommen überrascht und mit klopfenden Herzen suchte sie Laretan, sie musste ihm die Neuigkeit sofort erzählen. Sie brauchte einige Zeit bis sie ihn fand, er war am Trainieren wie jeden Morgen. Sie räupserte sich als sie in seine Hörweite war. "Liebster, ich muss mit dir reden!" sagte sie mit zittern in der Stimme. Basima kam zu ihm und sah ihn direkt an, "Laretan, du wirst Vater" sagte sie, so war es für sie am direktesten. "Ich bin schwanger" sagte sie und wartete was und wie Laretan reagieren würde auf diese Neuigkeit.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mo, 17. Dez 2012 10:55

Laretan genoss die Streicheleinheit, die er von seiner Geliebten bekam. Dazu kam das er sich freute, das auch sie sich ein normales Leben mit dem jungen Mann vorstellen konnte. Nach einigen Stunden verlies Basima das Lagerfeuer um sich schlafen zu legen. Laretan blieb noch. Die Männer fragten ihn mal wieder aus. Irgendwann willigte der Faustkämpfer ein und erzählte über den Kampf mit der Räuberbande in Naradesh. Gespannt hingen die Leute an seinen Lippen. Ein raunen ging durch die Menge nachdem Laretan geendet hatte. Sollten sie sich ruhig noch etwas darüber unterhalten. Laretan hatte genug. Ausserdem wollte er zu seiner Geliebten. Laretan suchte ihre Schlafstelle und fand Basima schlafend vor. Laretan legte seine Alltagskleider ab und schlüpfte Ebenfalls unter die Decke. Er legte seine Arme um Basima und zog sie vorsichtig an sich, ohne sie zu wecken. Ihre Wärme spührend schlief er langsam und zufrieden ein.

Sie wnaderten gemeinsam noch viele Tage. Laretan hatte sie nicht gezählt. Ihm war es auch egal. Schleißlich fühlte er sich das erste mal in einer Gemeinschaft akzeptiert und wohl. So ritt er immer mit den Männern in der Karawane und kundschaftete den Weg aus. Mitlerweile hatte er sich auch daran gewöhnt auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen und war ein passabler Reiter geworden. Doch bevorzugte er das zu Fuß gehen immernoch.
Es war früher Abend und man konnte am Horizont einen Sandsturm auf kommen sehen. Deshalb wurden die Zelte befestigt und die Tiere angebunden. Dann brach der Sturm über sie herein. Die gewohnte Anspannung, war am Anfang zu spüren. Doch diese Verzog sich mit der Zeit. Basima legte sich früh schlafen. Laretan setzte sich vor ihre Schlafstätte und versank in Meditation. Nach einiger Zeit legte auch er sich hin.
Früh am Morgen erwachte er als erstes. Vorsichtig stand er auf und ging hinaus. Draußen war alles von dem feinen Sand, den der Sturm mit sich gebracht hatte, überzogen. Die Tiere schüttelten sich um ihn los zu werden, was ihnen aber nur mehr oder weniger gelang. Als er sich einen Überblick verschafft hatte, und der Meinung war, das es zu keinen schlimmen Schäden gekommen war, ging der Faustkämpfer seinem morgendlichem Training nach.

Er war so vertieft in seinen Übungen, das er basima gar nicht hörte. Erst als sie sich raüsperte, drehte er sich zu ihr. Ein lächeln erschien auf seinen Lippen und ging auf sie zu. " Guten Morgen liebste " Er küsste sie kurz und bemerkte erst dann die Unsicherheit in ihrer Stimme. " Was ist los Basima?" fragte er vorsichtig. Die Neuigkeit die sie Laretan dann mitteilte ließ ihn einen Schritt zurück gehen. " Ist das dei Ernst? " Laretab wusste nicht wie er damit umgehen sollte und so wendete er sich ab. " Ich brauche jetzt einen Moment für mich bitte." Ohne ein weiteres Wort zu sagen ging er davon.
Er ging, immer schneller, bis er irgendwann rannte. Er musste Energie los werden. Die Wüste hatte sich mitlerweile in Savanne gewandelt. Hier wuchs schon wieder mehr und Laretan gelang an eine Wasserstelle. Die Tiere ließen sich nicht von ihm stören und tranken weiter. Laretan setzte sich ans Wasser und sah hinein. Er sah sein eigenes Spiegelbild. Ein vernarbtes Gesicht. Grüne agen. Schwarzes Haar. Konnte dieser Mann wirklich ein Vater werden? Und wenn ja, könnte er seiner Rolle gerecht werden? Jetzt wäre es umso wichtiger sich von Ärger fern zu halten. Was wäre, wenn jemand an Laretan Rache übern wollte. Würde so jemand an sein Kind gehen? Das und noch vieles mehr schwirrte Laretan im Kopf herum. So saß er noch eine Ewigkeit am Wasser und sah sich an. " Ich hoffe es wird keine Angst vor mir haben." sagte er zu sich selbst. Doch langsam wandelten sich seine Gedanken die in Angst entstanden und wurden zu Bildern der Hoffnung. Er sah sich selber mit einem kind im Arm. Eine glückliche Familie. Ein spielendes Kind. Laretan als Lehrer. Und er lächelte.
Laretan stand auf und ging zurück zum lager. Es wurde schon langsam wieder Abend, als er das Lager erreichte. Er ging zielstrebig zu seiner Schlafstätte und fand Basima. Sie war umringt von Frauen, die sie trösteten und gut zu sprachen. Als Laretan den Schauplatz betrat, sahen sie ihn an und wollten los keifen, doch er sah sie ernst an und kein Wort kam von ihren Lippen. Die Frauen gaben den Blick auf Basima frei. Sie hatte gerötete Augen und sah laretan mit einem Blick an, den er nicht deuten konnte. Schnurstraks ging er auf seine Geliebte zu und kniete sich vor sie. " Wie sollen wir es nennen?" waren die ersten Worte, die aus laretans Mund kamen. " Ich habe nachgedacht. Ich hatte Angst. Angst nicht allem gerecht werden zu können. Doch jetzt hoffe ich einfach das ich das alles schaffe. Ich will ein guter Vater sein. Und ein guter Ehemann. Bitte hilf mir dabei meine Geliebte. " Laretan küsste Basima auf den Bauch und sah ihr dann in die Augen.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 17. Dez 2012 16:56

Basima starrte ihm nach, sie verstand nicht was da gerade vor sich ging. Freut man sich nicht normal über so eine Neuigkeit? Diese Frage blieb unbeantwortet und unsicher, darüber was Laretan dazu sagen wird, kehrte sie in Gedanken versunken zurück an die Schlafstätte von Laretan und ihr. Doch dort konnte sie nicht lange bleiben, aufgeregt war sie und so ging sie ziellos quer durch das Lager in der Hoffnung jemanden zu finden der mit ihr reden würde, der ihr gut zu spricht. Die Frauen fand sie am Feuer, sofort merken die Frauen das etwas mit Basima los war und umringten sie, stellten viele viele Fragen und Basima brach in Tränen aus. Das sie so nahe am Wasser gebaut war, wunderte sie aber dagegen etwas unternehmen konnte sie nicht. Die Frauen umarmten Basima und führten sie an eine Sitzstelle, dort liesen sie Basima platz nehmen und warteten geduldig darauf, das Basima sich soweit beruhigt hatte das sie reden konnte. Sie erzählte den Frauen, was passiert war und die Frauen brachen in Jubel aus, tanzten und klatschten, umarmten und küssten Basima überschwenglich. Basima konnte diese Freude noch nicht teilen, den der Kindsvater hatte außer das er nachdenken musste nichts dazu gesagt. Keine Regung gezeigt, gar nichts. Basima konnte ihren Mann deswegen auch nicht einschätzen, zu gefestigt war er. Sie seufzte und die Frauen zogen Basima hoch und gingen mit ihr durchs Lager und zeigten ihre Freude über die Schwangerschaft weiterhin.

Als sie am Schlafplatz von Basima und Laretan ankamen, kam auch schon kurze Zeit später Laretan zurück, ruhig aber bestimmt waren seine Schritte, das sah Basima sofort, nachdem sie ihn entdeckt hatte. Als die ersten Frauen Laretan entdeckten und sich umdrehten um auf ihn loszustürmen, blieben sie mitten in ihrer Bewegung stehen. Zuerst fragte sich Basima was passiert war, doch dann sah sie die entschlossene und sehr ernste Miene mit dem durchdringenden Blick, den sie nur zu gut kannte von ihm. Und sie wusste das deswegen die Frauen nichts sagten. Dann erklang seine Stimme und sie musste grinsen als sie die Frage von ihm hörte "Nein, ich habe noch keinen Namen. Noch ist es so klein das wir uns damit Zeitlassen können. Ich will das wir gemeinsam einen Namen aussuchen!" erklärte sie ihm und hörte ihm dann weiterhin zu. Das er Angst hatte, vor dem neuen Lebensabschnitt und mit der damit verbundenen Verantwortung, schien ihr schlüssig, erst jetzt wurde ihr wieder deutlich klar, das er eine ganz andere Lebensweise erfahren hatte und er so eine Vaterrolle und Ehemann nicht gut oder gar nicht kannte. Basima strich Laretan über die Wange "Auch ich bin mit so einer Rolle nicht vertraut. Mutter sein ist mir in seinen groben Zügen zwar klar da ich die anderen Kinder in meiner Heimat mit großgezogen habe. Dennoch selbst Mutter sein ist noch mal was ganz anderes. Aber ich bin überzeugt, dass wir beide das schaffen werden. Wir haben schon so vieles gemeinsam geschafft und überwunden. Da werden wir mit so etwas auch fertig!" sagte sie. Als Laretan ihr den Bauch küsste und sie dann ansah, wusste sie dass sie die glücklichste Frau an diesem Fleck war.
"Ich werde dir helfen" versprach sie und küsste ihn kurz.

Die Frauen hatten sich in dieser Zeit zurück gezogen und gönnten Laretan und ihr, die nötige Zweisamkeit die sie benötigten. Und Basima war froh darüber. Erst dann sah sie das es mittlerweile Dunkel gworden und kühler wurde. Und der Duft von Essen durch zog das Lager. "Komm gehen wir was essen" sagte sie "Ich habe mächtig Hunger" dann nahm sie seine Hand und zog ihn kurzer Hand mit zum Lagerplatz, an dem die Karawane ihr Essen zu sich nahm. Basima lies sich eine Portion Essen geben und setzte sich auf einen freien Platz und begann zu Essen. Laretan folgte kurze Zeit später und nahm neben ihr Platz
Als sie ihre Portion hatte und gerade am Kauen war, sah sie Laretan an, schluckte den Bissen hinunter "Wie geht es weiter? Wohin wollen wir? Wir können schlecht in die alten Gegenden zurück, doch wirst du von deiner Vergangenheit verfolgt und wir gemeinsam auch" sprach sie. "Das ist keine Gegend wo ein Kind aufwachsen könnte" dann biss sie ab und kaute. Dabei sah sie Laretan an.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Di, 18. Dez 2012 14:46

Laretan ließ sich von Basima mit ziehen. Auch er nahm sich etwas zu Essen und begann schweigend mit seinem Mahl. Er schaute auf und nickte. " Du hast recht. Das wäre gewiss nicht gut. " Er sah wieder auf sein Essen herunter und begann wieder sich etwas in den Mund zu schaufeln. Doch man sah dem Faustkämpfer an das er grübelte. Da kam Saraf auf die Beiden zu und umarmte Basima. " Ich habe es gerade gehört. ich freue mich für euch beide und wünsche euch alles gute." sagte der Hüne fröhlich. Laretan wartete, bis sich der Wüstenmann wieder beruhigt hatte und richtete dann da Wort an ihn. " Saraf. Was liegt eigentlich im Westen? An der Bucht der Lyr?" Von der Bucht hatte ihm Shoto früher erzählt, doch er wusste nichts genaueres. Er wollte nur dort hin. Es sollte sehr schön dort sein. " Nun die Länder Thasani und Kamirush grenzen an die Bucht. " Erklärte er. " Die größte Stadt Thasanis ist Romachar. Die Hauptstadt Kamirushs heisst Demera. Doch direkt an der Bucht liegen noch zwie Städte. Wie hießen sie nochmal.....genau. Ea und Hamontu." Laretan überlegte und hörte sich genau an was Saraf erzählte. " Kamirush ist noch recht nah an der Wüste udn wir würden es sehr bald erreichen wenn wir weiter richtung Nordweste zögen. Thasani ist noch wieter im Westen. Dort soll es viele grüne Wiesen geben, und fruchtbaren Boden. " endete Saraf. Laretan nickte. " Danke." " Überlegt ihr wohin ihr jetzt geht?" Laretan nickte wieder. " Das kann ich verstehen. Mit einer schwangeren Frau kann man wohl nicht andauernd herum wandern. " Laretan sah Basima an. " Was denkst du? Wohin sollen wir gehen? "
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Di, 18. Dez 2012 16:32

Basima kaute gerade als sie Saraf auf Laretan und sich zu kommen sah. Die Gratulation nahm sie grinsend und dankend an. Und lauschte anschließend der Frage von Laretan und musste unwillkürlich lächeln. Er machte sich ernsthafte Gedanken sagte sie sich, er macht sich mehr Gedanken wie ich. Sie lies die Worte von Saraf so wie die Erklärungen wo sie seinen nochmal in ihren Gedanken revü passieren und wusste erstmal nicht wohin das beste wäre. Sie hatte mittlerweile ihre Portion aufgegessen und sah auf ihre Hände und dachte nach. Dann erklang Laretans Stimme was sie wohin sie gehen würde. Basima sah zu Laretan "Hm.......,ich denke es wäre gut wenn wir in der Stadt Kamirush umsehen und uns dort vielleicht mal ein richtiges Bett gönnen und dann weiterziehen bis nach Thasani. Wir könnten auch zuerst direkt an die Bucht und nach Hamontu reisen und uns dort irgendwie niederlassen. Ich weis nur nicht wie wir an Geld kommen sollten. Wir brauchen GEld wenn wir in einer Stadt wohnen wollen. Anders werden wir als Bettler auf den Straßen enden und das kann ich meinem Kind ...äh unserem Kind nicht zumuten" erklärte sie und sah dann die Leute an, die noch immer aßen und gemütlich beisammen saßen. "Was denkst du? Wo würdest du gerne hin?" fragte sie Laretan und lehnte sich zurück in dem sie ihre Arme hinter sich am Stütze, doch diese Bewegung allein genügte um ihr den Magen umzudrehen. Basima merkte wie es ihr speiübel wurde und schon sprang sie auf, hielt die Hand vor den Mund und rannte einige Schritte fort und übergab sich an der Hinterseite eines nahe stehenden Zeltes. Die Geräusche die dabei entstanden, wurden dank dem Stimmen gewirr weitgehend verschluckt. Basima schämte sich zwar, dafür konnte aber nichts dagegen tun. Sie hatte so etwas schon mal von ihrer Mutter gehört. Das Frauen die Schwanger waren sich übergaben in den ersten Wochen. Und das dies eine normale Reaktion sei. Doch es war ungewohnt und es bescherte ihr ein unsicheres Gefühl. Basima wartete hinter dem Zelt bis die Übelkeit fort war und kurz darauf kam sie wieder, man sah nur nmoch kurz wie sie sich den Mund an einem Zipfel ihres Rockes abwischte. Basima sah um entschuldigung bittend zu Laretan und nahm sich den Wasserkrug der noch bei ihrem Platz stand und spülte sich den Mund mit etwas Wasser aus und trank als nächste Schritt nochmal ein paar Schlücke. "Tut mir Leid!" murmelte sie und grinste verlegen zur ihm hinüber.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mi, 19. Dez 2012 9:51

Laretan wollte gerade antworten, als Basima auch schon aufsprang und verschwand. Laretan sah verwirrt Saraf an, doch dieser zuckte nur mit den Schultern. Laretan wartete auf Basima. Als sie wieder kam, sah er sie sorgenvoll an. " Alles in Ordnung?" Er wartete einen Moment, bis er fort fuhr. " Nun, als ich würde sagen, das wir Richtung Kamirush reisen sollten. Am besten zu der nächsten Stadt. Von dort immer weiter von Stadt zu Stadt, richtung Bucht. Und in Hamontu oder Ea können wir uns vielleicht einer karawane anschließen, wenn diese nach Romachar reisen sollte. Das Thasani fände ich als Endziel gut. Ich vermisse grüne Wiesen. " erklärte der Faustkämpfer. Saraf sah die beiden traurig an. " Was wird dann eigentlich aus mir? Mein Training ist doch noch nicht beendet. Es hat ja gerade erst angefangen." sagte er betrübt. Laretan sah Basima fragtent an. " Also wenn meine Frau nichts dagegen hat, kannst du gerne mit uns kommen. " sagte Laretan. Beide Männer sahen Basima an und fragten sich was sie antworten würde.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 19. Dez 2012 17:44

Basima nickte auf seine Frage ob alles in Ordnung ist "Ja, alles ok" sagte sie "Ich musste mich nur übergeben, das aber laut meiner Erinnerung an die Erklärungen meiner Mutter normal ist in einer Schwangerschaft" sie wollte ihren liebsten nicht damit beunruhigen. Dann fuhr Laretan mit seinem Vorschlag fort und Basima setzte sich zu ihm. Als Saraf seine Einwände einbrachte und Laretan vorschlug das er mitkönnte wenn sie nichts dagegen hatte, nickte sie. Sie nickte nochmal als beide Männer sie ansahen und auf eine Antwort warteten. "ja ich habe nichts dagegen, du kannst ruhig mit uns reisen" sprach sie und grinste "dann hab ich einen Trainingspartner den ich auch mal "schlagen" kann" dabei zwinkerte sie Saraf zu, "Laretan kann ich ja nicht besiegen" sie lachte kurz als Saraf gespielt beleidigt tat "Das werden wir ja sehen Basima" sagte er.
Basima sah dann beide Männer an "Wir sollten mit der Karawane bis zur nächsten Stadt und hoffen das wir nicht bis dato angegriffen werden, wer weis was dort für Gesindel herum läuft oder haust" sagte sie mit ernster Stimme.

Die Nacht war klar und der Himmel wolkenlos, es würde kälter als sonst werden und Basima rückte an Laretan heran, als ein kalter Windstoß ihren Körper erfasst und streichelte. "Es wird kühler, ich hole mir eine Decke" sagte sie und verschwand daraufhin. Sie schlenderte durch die Zelte und nahm die Decke von ihren Schlafplatz und wickelte sich darin ein. Anschließend kehrte sie zurück und setzte sich zu ihrem Mann und Saraf. Noch immer saßen dort viele Leute unterhielten sich und lachten. Doch mit jeder weiteren Stunde verliesen immer mehr Leute das Feuer nur die Nachtwache und Laretan sowie Basima und Saraf waren noch da. Basima gähnte und verabschiedete sich von Saraf und Laretan. Sie hatte die letzten Wortfetzen schon nicht richtig zuhören können vor Müdigkeit und wollte nur noch schlafen. So ging sie zu ihrem SChlafplatz und legte sich nieder. Sofort schlief sie ein und träumte unruhig, heute Nacht wurde sie wegn jedem Geräusch wach und konnte nicht mehr einschlafen. So starrte sie oft lange die Sterne an, bis ihr erneut vor Müdigkeit die Augen zu vielen. Erst als die ersten Sonnenstrahlen sich zeigten und den Himmel orange rot färbten schlief sie nochmal ein, dieses mal tief und traumlos. So schlief sie weit bis in den Morgen hinein und bemerkte den Trubel um sich herum nicht. Zelte wurden abgebaut und alles verladen. Doch dann wurde sie von einigen Frauen geweckt, die ihr zu Essen und Trinken brachten.

Als Basima vollendens wach war, war alles schon verladen und Laretan nicht zu sehen. Er war bestimmt irgendwo alles verladen helfen und Basima wurde auf einen Wagen geschickt. Sie tat es wortlos und kletterte in den allerersten Wagen den ihr vor die Nase kam. Dann setzte sich die Karawane in Bewegung, langsam aber beständig reisten sie voran.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Do, 20. Dez 2012 12:52

Laretan nickte zur Antwort. das war ihm alles fremd. Er wusste nicht wie sich eine Schwangere verhielt. Schließlich hatte er soetwas nie miterlebt. Laretan lächelte, als Basima erklärte das Saraf mit kommen konnte. Als sie meinte das sie noch mit der Karawane zur nächsten Stadt sollen nickte Laretan wieder.
Als Basima kurz weg war und dann mit der Decke wieder kam, nahm der faustkämpfer seine geliebte in den Arm. " kann ich dir noch irgendwas bringen? Wen du was brauchst sage es mir ruhig. Schließlich musst du jetzt aufpassen." meinte er führsorglich. Der fasutkämpfer hatte sich vor genommen, so umgänglich wie möglich zu sein und Basima so gut er konnte zu unterstützen.
Als Basima sich zum schlafen legte, sah er seiner Frau noch eine Zeit lang hinter her. Er hoffte das alles gut gehen würde. Plötzlich kamen ihm horror vorstellungen in den Kopf. Er hatte davon gehört das einige Frauen kurz nach der Geburt oder während der Geburt starben. Laretan sah mit sorgenvoller Miene in die Flammen des Lagerfeuers. " Du brauchst dir keine Sorgen machen." Laretan sah zu Saraf auf. " Glaub mir. Basima ist stark. sie wird das alles packen." erklärte der Hüne ohne vom Feuer weg zu sehen. " Es macht mir sorgen, das ich ihr nicht bei stehen kann. Das ist kein Kampf den ich für sie Kämpfen kann. Ich fühle mich .... hilflos. Schließlich kann ich nichts anderes .... ausser das." beim letzten Wort hob er kurz seine Hände an. " Hmmm...." Es war lange her, das Laretan sich einem anderen Menschen ausser Basima anfertraut hatte. " Du liebst sie wirklich sehr oder?" " Ja." nickte Laretan. " Sie ist das wichtigste in meinem Leben." Den Rest des Abends saßen die Beiden schweigend nebeneinander, bis Laretan ging und sich zu Basima legte.
Laretan bemerkte einige male, wie Basima erwachte. Sie bewegte sich viel im Schlaf. Mehr als sonst und Laretan wurde deshlab auch öffters wach. Doch irgendwann hatte er sich damit abgefunden und schlief durch.
Der junge Mann wurde früh wach. Er sah zu Basima, die endlich zu schlafen schien. Er küsste sie sanft auf die Stirn und stand auf. Wie immer ging er seine Übungen durch. Saraf erschien und übte, ohne ein Wort zu sagen, mit ihm. Der Wüstenmann ging einfach die Übungen durch, die er schon kennen gelernt hatte. Laretan korrigiert manchmal. Er sagte nicht, sonder zeigte nur die Technik nochmal. So vergingen ein paar stunden. Sie bekamen mit wie langsam das Lager abgebrochen wurde. So begaben auch sie sich zu den anderen, Frühstückten kurz und halfen dann sofort mit.
Also sie aufbrachen, ritt Laretan noch eine Zeit lang mit den Männern mit. Doch dann ließ er sich zurück fallen und sah in die Wagen. Vom Pferd aus schlug er die Vorhänge zurück, die an den Personenwagen angebracht waren. Nach einer kurzen Weile, fand er auch seine Geliebte. Sie saß mit dem Rücken zu ihm, direkt am Rand. Laretan lehnte sich herüber und küsste sie am Nacken. " Guten Morgen meine Liebe." hauchte er und ritt neben dem Wagen her.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Do, 20. Dez 2012 20:17

Basima hatte in der Zeit seid dem sie bei der Karawane sind, auf äußere Geräusche nicht mehr genau geachtet, da sie meist sicher waren und sie sich auch sicher fühlte. Sie wurde die Plane zurück gezogen und sie wurde prompt auf den Nacken geküsst. Und sie hörte die Stimme von Laretan, wie er sie begrüßte. Sie drehte sich herum und lächelte ihn an " Guten Morgen mein Lieber, wie gehts dir?" fragte sie ihn. Sie fühlte sich gut und schlecht war ihr heute auch noch nicht, nur ihre Brüste taten weh, aber das war eher nebensächlich. Dies würde sie sowieso nicht ändern können. "Wann werden wir wieder trainieren?" fragte sie ihn und betrachtete ihn wie er so auf dem Pferd saß. Es sah mittlerweile echt gekonnt aus, nichts war von dem Reitanfänger übrig und Laretan saß wie ein alter Reiter auf dem Pferd. "Du reitest mittlerweile echt gut" lobte sie ihn und ihr kam eine Idee, "Ich will mal mit dir ausreiten" sagte sie und kurzer Hand stand sie auf. Da Laretan das Pferd ziemlich ruhig neben dem Wagen hielt, kam ihr der Gedanke, aus aufsteigen bei der Fahrt auszuprobieren. Doch nach kurzer Zeit setzte sie sich wieder "Keine gute Idee, das bei der Fahrt zu machen" sagte sie "Wenn wir rasten oder wir zwischen den Städten umher reisen, dann vielleicht" sprach sie. Basima lächelte Laretan nochmals an.

Als vor ihnen ein Schrei ertönte und auf einmal hektisches Gerenne anfing und die Gesamte Karawane zum stehen kam. Basima schnappte nur die Worte Treibsand und 2 Männer auf und wusste was dies bedeutete. Ernsthafte Gefahr ging von diesen Treibsandstellen aus und sie hatten wohl geschlafen oder nicht aufgepasst. Basima wollte helfen, da sie bescheid wusste, wie man damit umging, doch die Frauen hielten sie zurück. "Du bist schwanger, das machen die Männer" Basima sah Laretan an und auch sein Blick sagte ihr das sie hier bleiben sollte. "Ich bin doch nicht schwer krank" maulte sie und verschränkte die Arme.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mo, 07. Jan 2013 10:29

"Wunderar. Aber wie könnte es auch anders sein? Schließlich habe ich die wunderbarste Frau an meiner Seite." sagte Laretan mit einem strahlendem Gesicht. Er war heute wirklich gut gelaunt. Und das wollte er auch zeigen. Das war zwar selten, doch von mal zu mal kam es vor. Er überlegte, als ihn Basima nach Training fragte. " Ich weiss nicht. Meinst du das geht überhaupt?" Laretan wollte sein Kind nicht durch das harte Training in Gefahr bringen. " Frag bitte die älteren Frauen. Sie wissen wohl besser bescheid als ich und..." Laretan verkniff sich das DU. Er wusste nur zu gut wie Basima darauf reagieren könnte. " Wenn sie sagen es ist ok, dann meinetwegen heute Abend." Als sie ihn lobte wegen seinem Reitstiel kratzte er sich verlgen am Hinterkopf. " Ach. Naja..die anderen reiten noch wesentlich besser." Als Basima aufstand schlug sein Herz nervös schneller. Er wollte nicht, das sie tat, was er gerade dachte. Doch zu Laretans Erleichterung gab sie selber zu, das es keine gute Idee wäre und setzte sich wieder. Laretan nickte. " Ich werde noch mit dir ausreiten, wenn es dir freude macht."
Der Schrei lies Laretan aufhorchen. Basima wollte mal wieder helfen, doch den Göttern sei dank hielten sie die Frauen zurück. " Aber schwanger. Bitte bleib hier. Ich bin gleich zurück." Und damit preschte Laretan nach vorne. Die Karawane war zum stehen gekommen und Laretan sah sich schnell um. Einer der Reiter war im Sand verschwunden. Der Kopf seines Pferdes sah nach heraus. Die Männer zogen ein Seil zurück, was sie zu ihm geworfen hatte. Er hatte es anscheinend nicht mehr erreicht. Laretan reagierte schnell. Er nahm das eine Ende und rief " haltet es fest, auf mein Zeichen, zieht! " mit diesen Worten sprang er in den Treibsand. Schnell umschloss ihn die zähe Flüssigkeit. Doch Laretans trainierte Muskeln halfen ihm bis zu der Stelle zu gelangen, an der der das Pferd noch mit dem oberen Teil das Kopfes heraus sah. Laretan wusste, warum die Leute hier drin verschwanden. Es war zwar anstrengender, doch es funktionierte, wie beik Schwimmen. Doch wer konnte schon in der Wüste schwimmen. Laretan tauchte unter und griff in die Schwärze. Der Sand gelang in seine Nase und fast wäre er panisch geworden, doch da konnte Laretan etwas spüren. Er griff danach und hielt es mit aller Kraft fest. Er zog mehrmals am Seil. Nichts. Nochmal. Immer noch nichts. Jetzt stieg auch in ihm die angst auf. Verstanden die männer das Zeichen nicht? Überall war Dunkelheit. Sand. Keine Luft. Nochmals riss er am Seil Und endlich spürte er wie er und der andere gezogen wurden. Und nach schrecklich langen sekunden, brachen sie aus der Oberfläche. Laretan spürte Arme unter seinen Achseln, die ihn aus dem Treibsand zogen. Laretan spuckte aus. Auch aus seiner Nase stieß er den Sand um wieder atmen zu können. Als Laretan wieder Luft bekam, rieb er sich den Sand aus den Augen und sha sich um. Erst jetzt sah er wen er aus dem sand gezogen hatte. Es war Saraf. Er hustete und beseitigte den lästigen Sand aus seiner Nase. Laretan sah zu dem Pferd und erkannte, wie es aus dem Sand stieg. Jemand hatte ein Lasso geworfen. Dieses hatte sich über den Hals des Pferdes gestülpt und die Männer hatten es heraus ziehen können. Sie waren alle in Sicherheit.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 07. Jan 2013 18:06

Basima nickte und sagte nichts, seine Sorge um sie war echt und sie wollte nicht mit ihm streiten. Deswegen nahm sie sich vor bei einer günstigen Gelegenheit die älteren Frauen zufragen. Doch als Laretan auch sagte, das sie nicht mithelfen sollte, schnaubte sie empört und sah ihm hinterher. Sie murmelte leise und unentwegt wütende Worte und verstand in diesem Moment selbst nicht was mit ihr los war, aber sie konnte sie nicht schnell beruhigen. Erst als sie Laretan in den Treibsand hüpfen sah, beruhigte sich ihre Wut und an deren Stelle machte sich Sorge und Angst um ihn breit.
Sie sah wie er im Sand verschwand und sah die Leute drum herum stehen. Dann hielt sie es nich tmehr aus, sie sprang vom Wagen und rannte zu der Stelle wo Laretan in einiger Entfernung zu ihr, verschwunden war. Sie musterte den Boden und den Sand. Das Seil das um seinen Körper gebunden war, ruckte und zuckte und doch niemand half. Basima wurde nervös und unruhig, langsam sollte ihm jemand helfen, dachte sie. Wieder zuckte das Seil "So helft ihm doch!" rief sie und sah just in dem Moment zogen die Männer die darum standen und langsam und scheinbar unsagbar schwer kamen zwei Köpfe zum vorschein. Und sofort wurde der erste Körper gepackt und auf festen Boden gezogen. Es war Laretan und er war über und über mit Sand voll. Sie sah ihre Laretan voller Sorge an und bemerkte selbst wer da in den Treibsand geraten war, Saraf. Sie wunderte sich denn normalerweise wussten die Wüstenbewohner um die Gefahr die von solchen Treibsand stellen aus ging. Sie schnappte sich einen Wasserkrug und reichte ihn zu Laretan "Hier trink und du auch" sagte sie zu Saraf, der noch immer sich vom Sand befreite.

Da traf sie eine kleine Ladung Sand, sie fuhr herum wollte schon mit einer Schimpftriade los legen doch sie erkannte das sich das Pferd geschüttelt hatte und so kleine Sandteilchen davon geflogen waren. Sie schluckte sie die ärgerliche Antwort hinunter und drehte sich erneut zu Laretan und Saraf um. "Wie konnte das Geschehen?" fragte sie Saraf. Doch dieser zuckte nur mit den Schultern und antwortete ihr nicht. Basima sah Saraf noch kurz an, öffnete den Mund und schloss ihn darauf hin wieder. Sie würde ihn nachher nochmal Fragen. Nach dieser Aufregung setzte sich die Karawane langsam wieder in Gang und bald war wieder der gewohnte Trott vorhanden. Die Wagen ruckelten und zuckten und Basima saß im Schatten eines der mittleren Wagen und lehnte an einer Wagenwand. Sie war die letzen Tage äußerst müde und musste sich mächtig anstrengen nicht einzuschlafen, doch irgendwann hatte das gleichmäßige Geruckel sie in den Schlaf befördert. Basima sank zur Seite und schlief ein.

Die Frauen die noch auf ihren Wagen sassen, lächelten liesen sie aber gewähren. Manche von ihnen wusste um die Müdigkeit die eine Frau in der Schwangerschaft haben kann und so wachten sie über den Schlaf von Basima.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Di, 08. Jan 2013 10:36

Laretan nahm den Trinkschlauch wortlos entgegen und trank einige tiefe Schlucke und versuchte sich dann vom rest des sandes zu befreien. Es gelang ihm mehr schlecht als recht. Basima ging zurück zum Wagen und Laretan stieg wieder auf sein Pferd. Die Karawane begann sich wieder in gang zu setzen und alles hatte seine weiteren gewohnten Ablauf. Die Karren und Wagen rapelten ihres weges und die Reiter ritten rund herum. Laretan wollte nach Basima sehen und bemerkte, das sie eingeschlafen war. Also störte er sie nicht weiter und ritt wieder voran. Er gesellte sich zu Saraf, ohne ihn auf den Treibsand an zu sprechen. " Du hast mir das Leben gerettet. " merkte Saraf nach einiger Zeit an. Laretan nickte nur. " Danke. Ich weiss nicht wie ich das zurück zahlen kann." Laretan zuckte mit den Schultern. " Nicht der Rede Wert." " NICHT DER REDE WERT?!" rief Saraf auf gebracht. Die anderen reiter sahen Laretan und Saraf verwirrt an, doch konzentrierten sich schnell wieder auf den Weg, da ihnen noch der Gedanke an Treibsnad im Kopf war. " Nein. Wirklich nicht der Rede wert. Du hättest das gleiche für mich oder Basima getan. " "Ja schon...aber.." weiter kam Saraf nicht, da ihn Laretan wieder unterbrach. " Nichts aber." Saraf schwieg. Nach einigen Momenten machte Laretan wieder den mund auf " Ausserdem, was wäre ich für ein Lehrer wenn ich es nicht getan hätte?" mit diesen Worten ritt er voran und setzte sich an die Spitze der Kolonne.

Nach mehreren Stunden hatten sie einen guten Rastplatz gefunden. Die Sonne schien zwar noch, doch das änderte sich schnell und so fingen alle an die Karren zu entladen und das Lager auf zu schlagen. Laretan half mal wieder kräftig mit und nachdem alles fertig war, ging er auf die Suche nach Basima. Er kam gerade an einem Wagen vorbei, als eine alte Frau selbigen verließ. Sie winkte ihn heran. " Basima ist in diesem Wagen, falls ihr sie sucht Herr. Sie schläft noch immer. Ihr habt wirklich eine gute Frau gefunden." " Bitte nennt mich nicht Herr. Das bin ich nicht und will ich auch nicht sein. " Die alte Frau nickte und wollte gerade gehen. Doch Laretan erhob nochmal die stimme. " Ist es denn normal das sie so lange schläft. In einer Schwangerschaft meine ich." " Das kann vorkommen." beschwichtigte ihn die Alte. " Mach dir keine Sorgen. Geh. Du kannst sie jetzt ruhig wecken denke ich." Laretan nickte und ging leise in den Wagen hinein. Basima lag schlafend auf einer der Bänke. Laretan musste lächeln als er seine Frau so da liegen sah. Sie war sio wunderschön. In seinen Augen gab es nichts vergleichbares. Er wusste, das er sich glücklich schätzen konnte, solch einen Schatz gefunden zu haben. Und das war er auch. Laretan kniete sich neben sie und küsste sie auf die Stirn. " Basima. Wach auf geliebte." hauchte er. " Wir haben ein Lager aufgeschlagen. Du willst doch sicher etwas essen."
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