Karawanenleben

Lebensfeindliches Land unter glühender Sonne am Tage und dem eisigen Mondlicht in der Nacht...
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Basima Anadil
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Di, 08. Jan 2013 17:34

Basima bekam von an dem was um sie herum passierte nichts mit. Sie war so tief am schlafen, das erst der sanfte Kuss von Laretan sie weckte. Verschlafen und etwas verwirrt blickte sie um sich. Auch die leise, sanfte Stimmlage die Laretan an den bald endenden Tag Legte lies sie angenehm aus dem Schlaf gleiten. Sie sah Laretan an und murmelte "Nochmal!" und zog ihn zu sich um ihn zu küsse. Dann richtete sich auf und rieb sich leicht den Schlaf aus den Augen. "Ja ich will was Essen. Haben wir echt schon das Lager aufgeschlagen?" fragte sie verblüfft und sah sich um. Als sie hinaus sah, zog sich ihr Gesicht ins Staunen und zu Laretan gewandt sagte sie "Da hab ich aber echt lange geschlafen. Was gibt es denn zu Essen?" fragte sie Laretan und lies sich von ihm vom Wagen helfen.

Die anderen Frauen und Kinder hatten mittlerweile ein Feuer entfacht und darauf wurde gekocht oder das schon gebratene Fleisch das noch übrig war von den Tag davor wurde zu recht geschnitten und auch das Brot das sie noch in einigen Säcken gelagert hatten wurde gerecht geteilt. Basima nahm sich ein Stück Brot und etwas gebratenes Fleisch vom Vortag. Kurz darauf kaute sie bei Laretan und Saraf sitzend und sah sich um nach en älteren Frauen.

Da entdeckte sie eine der Kinderreichsten Frauen, stand auf und deutete auf sie "Ich komm gleich wieder" sagte sie zu Laretan und marschierte zu der Frau. Die Frau eine dicke gutgenährte Frau lächelte aus ihrem leicht schiefen Mund sie an "Setz dich Basima, was liegt dir auf dem Herzen?" Basima sah sie erstaunt an "Woher weist du?" die Frau nickte vielsagend "Ich habe 5 Kinder und bin hier die älteste Frau mit Kindern ich kenne gewisse Gesichter und du hast eindeutig was auf dem Herzen" Basima nickte verstehend "Ja ich wollte tatsächlich etwas fragen. Wie ist es mit Sport oder Rennen in einer Schwangerschaft?" Die Frau sah Basima an "Was willst du den Rennen? Du bist doch so dünn" Basima lächelte verlegen "Ich äh muss vermutlich weiter ausholen. Ich meine Ausdauertraining, Schlag- und Abwehrübungen sowie Muskelaufbautraining..ganz direkt gesagt Kampftraining mit meinem Mann" die dicke Frau starrte Basima an "Als Frauuuuu Kriegerin zu sein gehört sich nicht meine Liebe!" Basima seufzte, deswegen wollte sie nicht mit der Frau reden aber dennoch hatte sie es getan und sah sie nochmal eindringlich an "Also ich führe mein Leben wie ich es für richtig halte, ich bitte dich einfach mir zu sagen ob ich Kampftraining machen kann oder nicht?" Die Frau wiegte lange den Kopf hin und her und hatte daei eines der Kinder die zu ihr gekrabbelt waren auf den Arm. "Ich sage in den ersten Monaten ist das kein Problem aber sobald sich dein Bauch rundet und du Bewegungen spürst musst du aufhören. Auch wenn du Bauchschmerzen bekommst. Keine Schläge auf den Bauch sowie keine Stürze darauf .Sonst verlierst du vielleicht dein Kind!" Basima sah die Frau erschrocken an. Aber sofort legte diese ihr ein Arm um die Schultern "Keine Angst meine Liebe, solange dir es gut tut und du auf dich acht gibst darfst du das vorausgesetzt keine Schläge oder Rollen oder ähnliches die deinen Bauch und dein ungeborenes Kind gefährden" Basima nickte und drückte die Frau kurz. Dann ging sie langsam zurück zu ihrem liebsten und setzte sich wieder.
Basima sah Laretan dann an "Ich kann gewisse Übungen machen die meinen Bauch und unser ungeborenes Kind nicht gefährden. Ich darf auch nicht auf meine Bauch fallen. Und sobald sich mein Bauch wölbst muss ich aufhören" erklärte sie Laretan und lächelte. "Also ein paar Stunden könnte ich noch nehmen" sagte sie und sah Laretan vielsagend an.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mi, 09. Jan 2013 12:45

Laretan küsste Basima ein zweites mal als sie ihn an sich zog. Es war eine warmer, schöner Kuss. Jedenfalls empfand Laretan so. Immer wieder wurde ihm seine Liebe zu dieser Frau bewusst, selbst wenn sie jetzt schon eine Weile ein Paar waren. Laretan nickt nur auf die Frage ob das Lager wirklich schon aufgeschlagen sei. Als Basima fragte was es zu essen gäbe, zuckte Laretan mit den Schultern. schließlich hatte er beim Aufbau geholfen und deshlab nicht mit bekommen was zu Essen gemacht wurde. Laretan hüpfte als erstes aus dem Wagen und hob danach, kurzerhand, Basima heraus.

Schnell hatten sie einen Platz am Feuer gefunden und bekamen etwas zu Essen. Wie üblich gesellte sich Saraf zu ihnen um das Mahl mit ihnen zu genießen. Es trat gefräßiges Schweigen ein. Nach einiger Zeit verschand Basima und gesellte sich zu einer älteren Frau. Saraf sah fragend auf, doch Laretan hatte schon eine Vermutung worum es ging und aß so ruhig weiter ohne eine regung von sich zu geben. Er aß entspannt weiter und tat erst etwas anderes, als Basima wieder erschien und erklärte was die Alt ihr gesagt hatte. Laretan nickte ruhig und antwortete: " Gut. Dann wird dein Training nun verstärkt auf Stände und Hebeltechniken fixiert. Und zusätzlich kommen noch die Vitalpunkte hinzu. Es wird zwar etwas theoretischer, ist aber auch nicht so anstrengend und belastet deinen Bauch nicht. Und vorallem ist unser Kind dadurch nicht gefährdet." Laretan lächelte bei dem Gedanken an sein Kind. " Für die anderen Sachen wird dein bauch zu sehr benötigt. Es entsteht schließlich eine Anspannung im ganzen Körper. Ich denke nicht das das so gut wäre. Ich hoffe das ist für dich in Ordnung. " erklärte Laretan zu Ende. Er wusste nicht genau wie Basima darauf reagieren würde. Schließlich war sie schon normalerweise recht impulsiv. Jetzt war sie nur noch empfindlicher.

Die Drei waren schon mit dem Essen fertig, als sich jemand näherte. Es war Marje. " Darf ich mich zu euch setzen?" Laretan sah Basima fragent an, doch antwortete dann ohne auf ihre reaktion zu warten. " Natürlich." Die junge Katzenelfe setzte sich, nicht wie gewohnt zu Laretan sondern neben Saraf und behielt damit einen gewissen Abstand zu dem Faustkämpfer. " Ich wollte euch beiden nur Gratulieren. Ich habe es bis jetzt noch nicht getan, weil...weil..." Marje schien nicht genau zu wissen wie sie es sagen sollte und ließ es dann. " Na jedenfalls wollte ich euch viel Glück für die Zukunft zu dritt wünschen." Laretan nickte. " Ich danke dir Marje." " Und bei dir wollte ich mich nochmal entschuldigen Basima. Ich habe einige Sachen gesagt, die wirklich gemein waren. Ich hoffe du kannst mir verzeihen. Einem dummen Mädchen." Laretan fragte sich überhaupt, warum sie etwas von ihm, einem Kämpfer und Bettler, gewollt hatte. Da wurde Sarafs Stimme laut. " Was ist das?! Wer hat das getan Marje!?" Dabei zeigte er auf Marjes unterarm. Laretan sah verkrustets Blut an ihrem Handgelenk. " Das ist nichts." zischte Marje. " Marje? Dürfte ich bitte deinen Arm sehen?" fragte Laretan ruhig. " Aber..ich.." Marje wollte etwas wiedersprechen, doch nach einigem zögern hielt sie ihm den Arm hin. Laretan rückte etwas näher und zog vorsichtig den Ärmel ihres Gewands hoch. Zum Vorschein kamen einige böse aussehende Verletzungen. Und Laretan war sofort klar, das diese von einer Waffe stammen mussten. Schnell zog Marje den Ärmel wieder herunter. " Das sind nur ein paar Kratzer." " Das sind ja wohl mehr als ein paar Kratzer!" " Ich gebe Saraf recht. Das hast du doch nicht selbst getan, oder?" Marje schüttelte den Kopf. " Ich muss jetzt auch los mein Nachtlager aufschlagen." sagte Marje plötzlich. Sie sprang auf und verschwand hektisch. Laretan und Saraf sahen ihr hinterher. " Merkwürdig." " Irgendjemand tut ihr etwas. Ich will wissen wer!" schnaubte Saraf wütend. Laretan nickte. " Ich auch. Sie ist die Tochter von Abu. Es könnte sein, das einige jetzt ihren Hass auf diesen Tyrannen an Marje aus lassen. Doch dazu müsste sie mit uns reden. " Laretan sah Basima an und setzte sich wieder neben sie. " Basima. " warscheinlich konnte sie sich schon denken worum es ging. " Könntest du vielleicht ma mit ihr reden? Vielleicht vertraut sie sich einer anderen Frau eher an. Ich weiss das du nicht das beste verhältniss zu Marje hast, doch es wäre mir wichtig." erklärte Laretan. Er hatte schon die schlimmsten Gedanken im kopf, schließlich musste Marje doch schon unter Abu so leiden.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 09. Jan 2013 16:04

Basima hörte Laretan zu und merkte wie mit jedem Wort das er sprach es in ihr zu rumoren begann. Sie fand es ungerecht, dass sie nun hauptsächlich Hebeltechniken und Stände beinhalten sollte. Sie rümpfte die Nase, setzte an um zu protestieren hob ihre Hände und öffnete den Mund und es sah auch so aus als würde sie jeden Moment losschimpfen, doch dann schloss die den Mund und senkte die Arme. " Pfffffffff...." machte sie " Wie du meinst!" ergänzte sie, sie hatte sich deutlich an die Worte von Laretan erinnert und wollte ihn auch jetzt nicht enttäuschen. Sie würde ihre Wut und Enttäuschung anders raus lassen.

Basima schluckte ihren Ärger erstmal hinunter und sah auf Marje die zu ihnen kam. sie blickte die junge Frau an schwieg aber und wurde auch schon von Laretans Entscheidung einholt. Sie blinzelte etwas überrascht zu der Katzenelfe hinüber als sie sich entschuldigte. Ihre Worte waren aufrichtig und ehrlich gemeint das spürte Basima, darüber wunderte sie sich doch sehr und zog kritisch eine Augenbraun hoch. "Danke" sagte sie kurz nach Laretan's Danke schön. Dann als Marje sich extra bei ihr entschuldigte, war es gänzlich um ihre Beherrschung geschehen sie hatte unwillkürlich Tränen in die Augen doch noch rannen sie nicht an der Wange hinab. Basima schluckte und dachte schnell an etwas anders, sonst würde sie vor allen das Heulen anfangen das wollte sie nicht. Sie nickte Marje zu, sie konnte jetzt nicht reden. Basima verstand nicht wieso sie plötzlich so nahe am Wasser gebaut war und hoffte das es nicht in der gesamten SChwangerschaft so blieb.

Als Saraf laut wurde sah sie zu ihm und folgte mit ihrem Blick dem vom Saraf und Laretan. Marje hatte eine schlimme Wunde am Unterarm und Blutrusten am Handgelenk. Als Marje deutlich den Fragen von den Männern auswich, ahnte Basima was da vorgefallen sein musste, schwieg aber erstmal dazu. Doch als Marje aufsprang und angeblich ihr Lager richten musste sah sie ihr mit Sorge im Blick nach. Sie mochte diese Elfe nicht, aber dennoch sollten alle in Sicherheit leben können. Dann rissen die Stimmen von Laretan und Saraf sie wieder aus den Gedanken die sich in ihr breit machten. Sie wiegte den Kopf hin und her "Es muss jemand sein den sie anfangs vertraut hat. Es kam mir nicht vor als hätte sie gekämpft, sie hätte sonst mehr Wunden wisst ihr was ich meine?" sprach sie ihre Gedanken laut aus und sah zu Saraf und dann zu Laretan. Als dieser sie fragte ob sie mal mit Marje reden könne, nickte sie "ja natürlich, obwohl ich befürchte das sie MIR nichts erzälhe wird" sie betonte das Mir besonders stark. Aber ich kann es versuchen!" versprach sie und stand auf.

Sie folgte Marje und fand sie tatsächlich bei den Schlafstätten. Sie beobachtete Marje einige Zeit lang aus sicherer Entfernung. Marje wirkte gehetzt, ängstlich und sehr unsicher sie hatte eine gebückte Körperhaltung und immer wieder schien ihr die linke Rippenseite weh zu tun, denn sie musste öfters innehalten und hielt sic hdann die Seite. Basima merkte auch wie sie sich immer wieder umsah. Als Basima den Blick schweifen lies, sah sie eine Gestalt auftauchen, es war ein Mann. Basima rückte hinter ein ihr nahe stehendes Zelt. Sie kannte ihn nicht nur vom sehen er ritt meist an vordester Front und kundschaftete aus. Er war durchnittlich muskelbepackt und trug einen Dolch an der Hüfte. Als Marje ihn sah, zuckte sie zusammen und nahm eine unterwürfige Körperhaltung ein. "Hast du irgendjemanden etwas verraten?" donnerte der Mann. Obwohl seine Stimme leise war, spürte Basima förmlich die Drohung die darin lag. Majre schüttelte den Kopf "Ich habe dich bei dem neuen und seiner Hure gesehen! WAs wollten die!" Marje begann zu zittern "Ich ich..ich habe mich entschuldigt" Der Mann merkte nicht das Basima in der Nähe hinter einem Zelt stand. Der Mann packte Marje hart am Arm und schlug ihr ins Gesicht "Erzähl mir keine Märchen. So und jetzt leg dich hin!" Marje schüttelte den Kopf. Der Mann schlug nochmal zu und dieses mal so hart, das Marje rücklings stolperte und viel. Der Mann grinste und begann an seiner Hose zu reisen. Marje deren Kampf geist wohl erwacht war, trat den Mann ans Bein und krabbelte davon, wollte aufstehen. Doch der Tritt schien gar nichst bewirkt zu haben denn der Mann lachte nur "Ja so gefällst du mir, zeig mir deine Wut, das macht mich an" sagte er und folgte mit langsamen Schritten Marje, die verzweifelt versuche von den Mann fort zu kommen. Der Mann trat immer wieder nach ihr und schleuderte Marje so immer wieder zu Boden. Dann war er über ihr und eine zweite Gestalt tauchte auf, es war eine weiterer Mann auch er war einer von denen die Kundschaftetn aber wusste sie nicht von den Männern.[18]Der erste Mann hielt Marje fest an den Armen fest, während der zweite Mann seine Hose öffnete und an sich herum spielte und sich anschließend zwischen die Beine von Marje presste. Marje die der Kraft der Männer restlos ausgeliefert war, weinte und spuckte den zweiten Mann, der schon mit deutlicher Errektion vor ihr kniete. Dieser aber lachte nur und presste weiter ihre Beine auseinander.[/18] Basima hörte nur noch wie Marje auf schrie aber der Schrei wurde sofort unterbrochen. Basima rannte davon, Tränen in den Augen und Fassungslos was sie da eben gesehen hatte, war zu viel ffür sie. Sie hatte schon viel erlebt aber das überstieg alles.

Basima stolperte mehr als das sie rannte und kam Arme wedelnt bei Laretan an und zerrte ihn hart am Arm "Kommt mit sofort. Helft Marje ich bitte dich! so komm och schnell. Oh die bringen sie noch um!" stammelte sie verzweifelt und sah zu Saraf und Laretan. "Bei den Schlafstätten!" sagte sie und wartete gar nicht ob Laretan und Saraf ihr folgten. Sie riss das Messer von Laretans Hüfte und machte kehrt und rannte zurück zu Marje. Als sie um die Zeltecke bog, [18]schien der erste schon fertig zu sein denn er saß hinter Marje, hielt sie fest an den Armen. Marje lag mit gespreizten Beinen da und der zweite schob sich in dem Moment über Marje. Der Mann stöhnte auf und Marje wimmerte nur ihre Lippe war aufgeplatzt und blutig.[/18] Ihr Kopf hatte sie zur Seite gedrehte entdeckte Basima. Basima's und Marje's Blick kreuzten sich und Basima presste den Finger über ihre Lippen in der Hoffnung Marje würde dicht halten.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Do, 10. Jan 2013 15:41

Laretan bemerkte, das Basima nicht glücklich mit seiner Entscheidung war. Er würde wohl nochmal mit ihr reden müssen, wenn sie etwas mehr ruhe hatten.
Als Basima die Tränen in die Augen stiegen, als sich Marje entschuldigte, sah er sie fragend an und legte eine hand auf ihre Schulter. " Ist alles in Ordnung?"

Laretan nickte. Basima hatte eine gute Beobachtungsgabe. Ob sie diese schon immer gehabt hatte oder ob sie sich diese im letzten Jahr erarbeitet hatte, konnte er nicht mehr sagen. " Stimmt. Nach Kampf sah es nicht aus." Als Basima meinte das Marje wohl nicht mit ihr reden würde, zuckte Laretan mit den schultern. " Wohl aber eher mit dir als mit Saraf oder mir. Vielleicht schähmt sie sich vor die nicht so." meinte er. " Danke" sagte Laretan noch, als sich Basima erhob.
Schnell war sie verschwunden und Saraf und er saßen schweigend da. Nach ein paar Momenten jedoch zerriss Saraf die stille. " Ich hoffe es geht ihr gut......." doch das war unwarscheinlich und Saraf wusste das. " MIST! Wenn ich den Drecksack in die Finger bekomme!" rief er laut. " Erstmal ruhig bleiben. Vielleicht..." Laretan wollte noch etwas erwiedern, doch da kam auch schon basima zu ihnen gerannt. Sie war ganz hektisch und Laretan versuchte sie zu beruhigen doch da sagte sie auch schon was los war. Laretan sprang auf und in diesem Moment riss Basima auch schon eines der Messer aus der Scheide und rannte davon. Das sie Laretans Hand dabei verletzt hatte, schien sie nicht zu bemerken. Saraf sah die Wunde und wollte gerade etwas sagen, doch Laretan schnitt ihm das wort ab: " Komm schon! Wir haben keine Zeit." Die beiden Männer rannten Basima hinterher und sahen das Geschehen. Basima schien bereit zu sein, doch Saraf zerstörte die Heimlichkeit. " MARJE! IHR SCHWEINE!" brüllte der Hüne und lief auf den ersten zu, der gerade vor Marje kniete.
" Du kümmerst dich um Marje." rief Laretan zu Basima. Er wollte nicht riskieren, das die Männer ihren Bauch in einem Kampf verletzten, und rannte dann selbst auf den zweit zu. Der Kampf war schnell und Brutal. Nach ihrem Geschäft, waren die Männer noch nicht bereit für einen kampf. Sie wurden von einer Welle der wut überrannt. [18]Laretan setzte den einen, der sich gerade eben erheben konnte, mit einem präzisen Schlag auf den Kehlkopf ausser gefecht. Saraf hatte sich auf den anderen gestürtzt und saß auf ihn. Immer wieder schlug er dem Mann ins Gesicht. Laretan wollte ihn beruhigen, doch er wusste, das er es nicht schaffen würde. Saraf schlug in dieser Zeit weiter, bis er nur noch blutige Knochensplitter in den Boden rammte.[/18]
Laretan sah sich um.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Do, 10. Jan 2013 18:02

Basima nickte, er hatte recht obwohl sie gerne selbst einen der Männer in den Tod geschickt hätte. Sie wartete ab bis Laretan und Saraf die Männer von Marje fortgejagt hatten. Das Wort traf es wohl ganz gut, denn die Männer blickten verwirrt um sich und wollten sich erheben doch da waren Laretan und Saraf schon bei Ihnen und sie sah wie brutal die beiden Männer vor sich gingen. In anderen Zeiten hätte Basima geschockt den Kopf fort gedreht doch jetzt musste sie sich um Marje kümmern. Diese hatte sich zusammengerollt und presste ihre Knie an ihre Brust und sie wimmerte noch immer.
Basima die oftmals um ihre Hüfte ein Tuch gebunden hatte, war dieses mal froh das sie dies dabei hatte, den sie band es los und zog Marje mit bestimmten Griff, aber mit sanfter Hand hoch und wickelte das Tuch um die Schultern von der Katzenelfe. Ausdruckslos war der Blick von Marje als Basima sie musternd ansah "Kannst du gehen? Wir sollten von hier fort, Komm ich pass auf dich auf" sagte Basima, sie wusste das so etwas oftmals half das Vertrauen in den Helfer zu legen und es wirkte, Marje bewegte sich und stand auf, wickelte das doch dünne Tuch von Basima fest um ihren Körper. "komm" sagte Basima erneut und führte Marje fort von dem Ort des Schreckens. Sie wollte das Blut abwaschen und ahnte das Marje sich selbst auch waschen wollte. Durch den Aufschrei und das Kampfgetummel waren etliche Neugierige Leute herbei geeilt und wollten eingreifen. Basima deutete auf Laretan und Saraf "Ich kümmer mich alleine um sie!" sagte sie bestimmt und keiner wagte ein Widerspruc heinzulegen. In dieser Zeit starrte Marje wortlos und starr gerade aus, sie schien weit weg zu sein und das schien das Leben gerettet zuhaben.

Basima führte Marje zur Wasserstelle und hatte im Dorthin laufen schnell ein dickes Tuch und ein paar Kleider die nicht typisch Wüstenvolk waren organisiert. Sie merkte erst was sie da geschnappt hatte, als sie genauer hin sah. Sie hatte eine Männerhose und ein Männerhemd ergriffen, sie zuckte mit den Schultern. Vorerst reichte dies. Dann waren sie an der Wasser stelle und Marje marschierte ohne zu zögern ins Wasser und begann sich zuwaschen. Und bald war das Blut von ihr von ihrer Haut, doch sie hörte und hörte nicht auf sich zu waschen. Dann brach sie mit einem Weinkrampf zusammen. Dass das Wasser dort wo sie stand im sitzen ihr bis zum Hals reichen konnte, schien sie gar nicht zu merken. Basima stürzte mit einem lauten Aufschrei "NEIN!" ins Wasser und packte Marje unter den Armen. Marje war ja nur noch Haut und Knochen dachte Basima entsetzt und merkte wie sich Marje an sie krallte und weinte. Basima stand so mit ihr lange einfach nur da. Die STille an der Wasserstelle wurde nur durch das Schluchzen von Marje erhellt. Basima konnte momentan nichts sagen, wozu auch. Sie selbst hatte eine Gefangenschaft hinter sich und Folter, sie wusste was mit Marje passiert war und es schmerzte sie sehr.

Nach einiger Zeit ging sie mit der Katzenelfe ans Ufer und gab ihr die Kleider. Marje zog sich schnell an und setzte sich, zog die Beine an und starrte mit leeren Blick auf die Wasseroberfläche. Basima kniete sich zu ihr "Saraf und Laretan haben beide getötet. Waren das Männer bvon deinem Vater noch?" Marje nickte, schwieg aber. "okey, was wollten sie von dir?" Marje schwieg und Basima seuffzte und blieb bei ihr sitzen. Laretan und Saraf hatten die Lager sicher und gut unter Konrolle und würde den anderen Karawanenmitglieder erklären was hier passiert war.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Fr, 11. Jan 2013 11:37

Laretan war erleichter, als er aus dem Augenwinkel sah, wie Basima mit Marje verschwand. Da kamen auch schon die erste Leute angerannt und sahen nur Saraf über dem schon toten Mann. Sie wollte auf Saraf los stürmen. Vermutlich um ihn herunter zu ziehen, doch Laretan stellte sich ihnen in den Weg. er wusste, das Saraf rasend vor Wut war und Freund von feind nicht unterscheiden konnte. Er würde jeden angreifen der sich ihm in den Weg stellte. Laretans Augen sprachen eine deutlichere Sprache als es Worte je vermocht hätten. So blieben die Menschen stehen und sahen entsetzt von diesem Schauspiel zu. Nach einigen Minuten erhob sich Saraf und drehte sich um. In seinem Gesicht, auf seinem ganzen Oberkörper, war Blut. Er sah die entsetzten Gesichter und brüllte: " WAS! WAS WOLLT IHR?!" Doch keiner antwortete. Saraf wendete sich ab und stapfte, immer noch rauchend vor Wut, davon. Ein Raunen ging in der Masse um. doch bevor es zu bösen Worten kommen konnte, erhob Laretan das Wort. " Leute! Hört mich an. Es tut mir Leid das ihr das hier sehen musstet. Doch das waren Abgrundtief böse Menschen. Sie haben Marje gequält. Auf grausamste weise." " Na und? Sie war die Tochter des Anführers." " Genau! Sie ist mit Schuld!" " Immer hat sie den Rang ihres Vaters für sich genutzt." " Aber sie ist doch noch jung." versuchte Laretan zu erklären, doch sofort wurde er wieder unterbrochen. " Geschieht ihr recht." " Abu lebt durch sie weiter." " Sie sollte auch verschwinden!" die Menschen riefen durcheinander und jetzt platzte Laretan der Kragen. " RUHE!" brüllte er voller Zorn. Solche Wut hatte er lange nicht mehr gespührt. Entweder war es Hass oder Depression die er gefühlt hatte, aber selten roten Zorn. " SEID IHR NOCH BEI SINNEN?!" schrie er weiter. Die Stimmen der Menschen brachen abrupt ab. " ICH HABE NICHT MEIN LEBEN AUFS SPIEL GESETZT DAMIT IHR RACHE NEHMT! HABT IHR DENN SCHON VERGESSEN WAS ICH EUCH GESAGT HABE! ICH WOLLTE NICHTS ALS GEGENLEISTUNG AUSSER EINES! UND SELBST DAS SCHEINT ZU VIEL! HÄTTE ICH GEWUSST DAS DIHR SO DENKT, DANN HÄTTE ICH KEINEN FINGER FÜR EUCH KRUMM GEMACHT!" tobte Laretan. Mit wutzerfressendem Gesicht, stampfte er mitten durch die Menge. Die Mitglieder der Karawane sprangen ihm aus dem Weg, denn jeder wäre einfach umgerannt worden von der zornigen Gifthand. Laretan rannte los, um Energie los zu werden. Nach ein paar Minuten volltempo kam er an der Wasserstelle zum stehen. " AAAAAAAAAAAAARRRRGH!" schrie er hinaus. Als seine Wut zeigte sich in diesem einen Urgewaltigen Schrei. Dann fiel der junge Mann auf die Knie und sah ins Wasser. Er sah sein Spiegelbild. Es beruhigte ihn etwas. Er warf sich zwei Hände Wasser ind Gesicht und sah sich dann um. Erst jetzt merkte er, das nicht weit von ihm Basima und Marje saßen. marje starrte in den Sand, Basima sah zu ihm. ihren Blick konnte er nicht richtig deuten auf die Entfernung. Laretan erhob sich und ging zu ihnen. Er kniete sich vor Marje und sah sie an. " Entschuldige, das du mich so sehen musstest. ich war nur wütend." sagte er zu Basima gewandt. Noch etwas weiter weg, sah er auch Saraf sitzen. Er hatte sich nicht gewaschen, er saß nur im Schneidersitz im Sand und schlug in diesen hinein. Laretans blick wandte sich Marje zu. " Wie geht es ihr?"
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » So, 13. Jan 2013 15:19

Basima hatte nicht sofort mitbekommen, dass Laretan aufgebracht und wütend ans Wasser gekommen war. Erst sein Schrei riss sie aus ihren Gedanken und sie sah überrascht zu ihm hinüber Da erhob Laretan sich und kam zu ihnen hinüber. Sie war überrascht und zeigte das Laretan auch, doch nahm sie sich vor ihn darauf anzusprechen wenn die Zeit günstig genug wäre. Und er nahm diese Entscheidung ab denn er erklärte sich kurz und präzise „Nur wütend? bist du dir sicher“ wiederholte Basima ihn „So kenne ich dich nicht. Was ist passiert?“ fragte sie, hob kurz darauf die Hände „Sag es nicht. Ich denke es ist besser wenn wir das nicht vor ihr klären!“ sagte sie. Marje sah dabei kein einziges mal auf. Dann fragte er wie es Marje ging und Basima zuckte mit den Schultern „Wie es ihr geht? Sie starrt seid Ewigkeiten ins Wasser und rührt sich nicht. Sie sagt nichts! Mehr kann ich nicht sagen momentan!“ erklärte Basima sich und sah ziemlich hilflos aus. Sie sah sich um und entdeckte Saraf wie dieser wie von Sinnen auf den Sand einschlug „Wird er es schaffen? Kannst du dich um ihn kümmern? Ich denke Marje wird Saraf brauchen auch wenn er ein Mann ist.Er soll sich beruhigen“ sagte sie bestimmt. "Hilf ihm doch!" bat sie.

Basima blickte zu Marje, diese hatte ebenfalls den Kopf gewandt und blickte zu Saraf hinüber. Basima sah den Blick und hob ihren dann wieder an zu Laretan „Wir können mit ihr nicht zurück schätze ich, wir sollten jetzt aufbrechen und Saraf auch mitnehmen, was hälst du davon?“ fragte sie ihren Mann und hoffte er würde dem zustimmen. Denn Basima wollte nicht noch länger mit Marje hier sitzen, wusste aber nicht wohin mit ihr, denn durchs Lager zu gehen würde bedeuten das sie Haufen Blicken ausgesetzt wären und das wollte sie Marje nicht zumuten. Nicht jetzt. Da sie sowieso seelisch gedemütigt und verletzt war. Würden die Blicke mehr anrichten als wenn sie alleine für sich war. Dennoch wollte Basima sie nicht alleine lassen, die Angst das Marje sich selbst töten würde war zu klar in ihren Kopf.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mo, 14. Jan 2013 15:31

Lartan nickte und wollte gerade erklären was passiert war, als Basima schon die Hände hob und sagte, das er es ihr später erzählen solle. Laretan nickte nochmal um zu zeigen, das er verstanden hatte. Als Basima ihm erklärte, wie es Marje ging, kam ein kurzes knurren aus seiner Kehle und er sah in Richtung des Lagers.
" Du hast vermutlich recht. Hier können wir nicht bleiben. Ich werde mich erst um Saraf kümmern und dann gehen wir noch einige Sachen holen. Ihr wartet dann hier und dann machen wir uns auf den Weg." erklärte der junge Mann. Gesagt getan. er drehte sich um und ging zu seinem Schüler. " Saraf?" Doch es kam keine Reaktion. " Saraf!" sagte er nun etwas eindringlicher. Doch noch immer kam keine Reaktion. Laretan packte Sarafs Schulter, dieser hob den Blick und feuerte sofort einen Schlag zu Laretans Gesicht ab. Dieser wehrten den Schlag ab und griff mit der anderen zu Sarafs Kehle. Saraf hielt inne und erkannte nun wer das war. Laretan hatte, den Göttern sei dank, nicht zu gedrückt. " Oh....tut mir leid, Meister." Sarafs Körper entspannte sich und auch Laretan lies los. Das Saraf Meister gesagt hatte, ignorierte der Faustkämpfer diesmal. Saraf sah in den Sand. Laretans blick ruhte auf seinem Schüler. " Komm mit. " mit diesen Worten drehte er sich um. " Basima!" rief Laretan und winkte sie zu sich. " Bring Marje mit." zögerlich nickte seine Frau. Marje schien anfangs nicht zu wollen, doch irgendwann kam sie doch mit. Marjes Blick war immernoch leer. " Stellt euch auf. Ich werde euch etwas neues zeigen." Laretan stellte sich mit dem Rücken zu ihnen und begann eine Form zu laufen. Doch diesmal war sie nicht so wie die anderen. Sie war ruhiger, ja sogar langsam. Weicher waren die Bewegungen und man konnte seinen Atem deutlich hören. " Atmet in den Bauch hinein. Ganz tief. Und dann atmet alles an Dreck aus. alles was euren Körper und eure Seele verunreinigt. Konzentriert euch nicht auf das Äußerliche. Nur auf euch selbst. Auf die kleinsten Bewegungen und Gewichtsverlagerungen. Es könnte sein das sich eure Geühle zeigen, ja vielleichht weint ihr sogar. Doch schähmt euch dafür nicht. Denn diese Form legt euch euer innerstes auf. Alles was ihr an Ballast mit euch tragt." dann hörte er auf zu reden und übte weiter die Form. Ob die drei es ihm gleich taten, wusste er nicht, denn sie mussten freiwillig mit machen. Doch es konnte helfen. Man sollte sich dabei nur auf sich konzentrieren.

Nachdem sie ihre Form gelaufen hatten, gingen Saraf und Laretan zum Lager. Die Leute sahen sie betroffen an. " Gifthand." " Gifthand es tut uns Leid." Doch Laretan hörte nicht auf sie. Er nahm sich seine Habe und die Basimas. Saraf nahm seine und Marjes. Als sie ihre Sachen genommen hatten, kam ein Kind auf Laretan zu " Warum gehst du?" " Weil etwas passiert ist, was nicht hätte passieren dürfen." sagte er und strich dem Kind über den Kopf. " Gifthand. Es tut uns wirklich leid. Wir wollten euch nicht verärgern." hörte Laretan eine Stimme aus der Masse. Es war ein alter Mann der hervor trat. Er hatte einen Korb in seiner Hand. " Ihr habt uns gerettet und wir danken es euch, indem wir euren Wunsch mit Füßen treten. Das hätte nicht passieren dürfen. Ich will euch nicht bitten zu bleiben, denn das wäre nur anmaßend, doch ich bitte euch, nehmt das für die Reise mit." Er hielt Laretan den Korb entgegen, in dem einiges an Nahrung war. Der nächste gab ihm zwei kleine Wasser Fässer. Die nächste gab ihm Stoffe und als letztes wurden ihnen zwei Pferde überlassen. Es waren kräftige Tiere auf denen sie ihre habe verstauen konnten. Bevor sie gingen, erhob laretan nochmal die stimme: " Ich wollte nicht das es so endet und ich hoffe ihr habt daraus gelernt. Ich wünsche euch alles gute." Mit diesen Worten gingen Saraf und Laretan zurück zu den beiden Frauen.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 14. Jan 2013 20:49

Basima haftete ihren Blick an Laretan und wartete bis sich die Situation mit Saraf etwas entschärft hatte und die beiden Männer sich entspannten, dann sollte sie Marje zu Laretan und Saraf bringen. "Komm mit!" Marje blieb erstmal sitzen und verweigerte sich komplett. Basima die irgendwann keine Geduld mehr hatte, hob Marje einfach hoch, da Marje leichter war als gedacht ging das besser als sie wollte und schon Stand Marje "Reis dich zusammen ja wir wollen nur zu Laretan!" redete Basima auf Marje ein und endlich ging Marje mit schleppenden Schritt mit.
Das was dann folgte, war auch für Basima komplett neu und doch war es echt interessant und sie machte alles nach was Laretan tat, sogar Marje machte mit. Basima sah immer wieder mal zu ihr hinüber und war froh, das gesicht von Marje entspannte sich erst und wurde mit jedem Wort verbissener und irgendwann weinte Marje und hielt stand, sie machte die Bewegungen alle mit.

Als die Form gelaufen war und die Männer fort waren, brach Marje erneut weinend zusammen und saß wie ein häufchen elend da. Basima kniete neben ihr und zog Marje's Kopf an ihre Brust und spürte kurz darauf die dünnen arme von Marje um ihre Taille, Marje packte fest zu und zitterte. Dieser Weinkrampf dauerte enige Zeit doch allmählich versiegten ihre Schluchzer und hörten ganz auf. "du kommst mit mir und Laretan mit. Saraf begleitet uns auch wir werden diese Karawane jetzt verlassen für immer" Marje sah Basima verwundert an und nickte "ja für immer das klingt gut" sprach Marje zum ersten mal seit der Situation mit Basima "Danke, das du mir geholfen hast" Basima lächelte "Du hast genug gelitten und das diese Männer so etwas tun dürfen ohne Strafe ist nicht der Sinn eines zusammenlebens. Von nun an wirst du bei uns bleiben!" Basima sah auf und entdeckte wie ihr Mann mit Saraf zurückkehrte. Sie sah auch das sie viel dabei hatten und zog fragend die Stirn hoch. Als Marje die Männer entdeckte lies sie Basima los und richtete sich auf. Basima tat es ihr nach. "so viel??" fragte sie und sah Laretan dabei an. "Wir können wenn wir jetzt los laufen noch eine Oase ode ähnliches erreichen bis die fruchtbareren Böden anfangen" sagte Basima "Ich schätze es jedenfalls so oder was meint ihr?" fragte sie in die Runde.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Mi, 16. Jan 2013 13:11

Laretan nickte. " Ja. Sie haben sich wol schuldig gefühlt, für einige Dnge, die passiert sind." erklärte der junge Mann. Als Basima sagte, das sie noch eine Oase erreichen könnten, nickte Laretan nochmal. " Gut. Dann lasst uns aufbrechen. Du bist unsere Führerin Basima, als hören wir auf dein Wort." sagte er mit einem Lächeln. Mit diesen Worten hob er seine geliebte auf eines der Pferde. Als Saraf nach Marje packen wollte, zuckte sie kurz zusammen. Saraf hielt inne und fragte " Darf ich?" Zögerlich nickte Marje. Vorsichtig wie mit einem Kind, nahmer Marje und hob sie auf das andere Pferd. So eine Vorsicht hätte man von dem Hünen gar nicht erwartet. Die beiden Männer nahmen die Zügel der Pferd und marschierten los.

Basima navigierte sie gut durch die Wüste und kurz bevor die Sonne unter ging, erreichten sie auch die Oase. Während der Reise hatte Laretan nicht viel geredet, da er eher Auschau nach Gefahrenquellen gehalten hatte. Bei der Oase hob er seine Frau wieder vom Pferd herunter und entpackte das Tier. Als alles vom Pferd runter war, band er das Tier noch fest. Während die anderen das Lager aufstellten, suchte Laretan Feuerholz zusammen und machte ein Lagerfeuer. Da hier alles sehr trocken war, ging dies recht schnell von statten. " Was gibts zu essen?"

Nach dem essen, hatten sich alle schlafen gelegt. Es war ein nerven aufreibender Tag gewesen, weshalb sich der Schlaf auszahlen würde. Doch Laretan schlief nicht. Er wartete, bis Saraf und Marje eingeschlafen waren und weckte dann Basima zärtlich. " Schatz. Wach auf." hauchte er und küsste sie auf die Stirn. " Ich habe eine kleine Überraschung." Langsam öffnete Basiam ihre Augen. Laretan lächelte sie an und zog sie auf die Füße. Er führte sie zu seinem Pferd, sattelte es schnell und sprang auf. Dann hielt er ihr die Hand hin. " Du wolltest doch mal mit mir ausreiten." nochmal lächelte er. " Und ich dachte, wann ist es schöner zusammen zu reiten, als im Mondschein?"
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 16. Jan 2013 18:36

Basima nickte als Laretan erklärte das sie die Führerin sei und es kribbelte in ihrem Bauch als sie an die Zeiten von früher dachte in denen sie häufiger Führerin war. Dann wurde sie hochgehoben und bald darauf ritt die kleine Truppe zu der Oase von der Basima gesprochen hatte. Die Sonne und die Hitze liesen Basima dazu übergehen sich so wenig wie möglich zu bewegen. Sie fühlte wie aus jeder Pore ihres Körpers der Schutzmechanismus arbeitete, sprich sie schwitzte und die dazu kommende Schwangerschaft machte es ihr nicht leichter. Sie war froh das sie nicht laufen musste und doch machte sie sich Sorgen um Laretan und Saraf. "Wenn ihr wollt können wir auch tauschen, es ist nicht von nöten das wir nur reiten" sagte Basima laut und bekam als Antwort ein strafenden Blick. Basima zuckte mit den Achseln und belies es dabei.

Als sie einige Zeit durch die Wüste geritten waren und kurz vor Sonnenuntergang die Oase erreichten war Basima froh. Sie fühlte sich matt und ausgelaugt. Dann wurde sie von Laretan wieder herunter gehoben und Basima lies sich unter einen großen Palme die Schatten spendete nieder. Sie sah zu Marje, auch diese war schweigsam gewesen und sah müde aus. Basima sah wie Saraf Marje half und das Marje die Berührungen noch unangenehm waren, aber sie lies sie zu.

Nach dem die viere zu Abend gegessen hatten, legten sich Saraf und Marje recht bald zum schlafen nieder. Auch Basima fühlte sich matt und legte sich ebenfalls zum Ruhen hin. Doch wurde sie von einem Kuss auf die Stirn wach. Ihr Mann stand vor ihr und führte sie mit den Worten ich habe eine kleine Überraschung" fort von der Schlafstätte. Als sie beim Pferd ankamen und er aufsprang wusste sie schon um was es ging. Basima musste lächeln, das hätte sie jetzt nach so einem anstrengenden Tag nicht erwartet. Sie nahm seine Hand und lies sich hochziehen während sie selbst hinaufkletterte. Dann ging der Ritt los und zusammen ritten sie durch die kalte, kühle Wüste über Ihnen funkelte das Furnament mit den abertausenden Sternen und der Mond spendete genügend Licht, das sie genug sahen.
Als der Mond seinen höchsten Punkt erreicht hatte kehrten sie beide glücklich an die Oase zurück. Noch schliefen Majre und Saraf. Und Basima lies sich von Laretan erneut runter helfen und wartete bis er das Pferd für die Nacht fertig gemacht hatte. Dann kehrten sie in das Schlaflager zurück. Basima legte sich hin und zog Laretan mit sanfter Bestimmtheit mit sich auf ihr Schlafplatz und küsste ihn. Dann verbrachte sie mit ihrem Mann eine lustvolle Nacht.

In dieser Nacht wusste Basima das sie so oft bei ihm liegen konnte wie sie wollte den sie war ja schon schwanger und das steigerte ihre Lust noch mehr. Nach dem sie zusammen gelegen hatten schlief Basima schnell ein und erwachte am nächsten Morgen mit dem Sonnenaufgang, weil ihr übel war. Sie sprang auf und musste sie in der Nähe der Oase übergeben. Ihr Kreislauf war auf heute nicht in Ordnung, sie fühlte sich wattig und in ihrem Kopf drehte sich alles. Sie ging langsam zurück und zog sich an. Dass sie nackt aufgesprungen war hatte sie erst nachdem sie sich übergeben hatte gemerkt. Dann sah sie nach ihren Mann und den anderen beiden. Die anderen beiden Schliefen noch und Laretan. Sie sah zu ihm hinüber ob er noch schlief oder nicht. Doch im ersten Momen schlief er noch und sie lächelte.Dann blickte sie an sich hinab und entdeckte eine kleine Bauchwölbung. Durch die tradionelle Wüstenkleidung die ihren Bauch nicht bedeckte, sah man ihren kleinen Bauch doch jetzt ein wenig. Basima strich zärtlich darüber und versank in Gedanken.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Do, 17. Jan 2013 14:00

Der Ritt war wunderschön. Erst zugelte Laretan das Pferd ein wenig und sie ritten in einem gemächlichen Trab. Die Sterne und der Mond, gaben der Wüstenlandschaft eine romantisch, mystische Ausstrahlung. Er spürte Basimas Körper an seinem Rücken. In dieser kühlen luft, war ihre Wärme besonders angenehm. Nach einiger Zeit, wurde Laretan immer schneller, bis das Pferd in einen wilden Gallop verfallen war. Es preschte durch die Wüste, doch Laretan hatte es gut unter Kontrolle. Er hätte von sich selber gar nicht erwartet, das er so ein guter Reiter geworden war. Er konnte sich zwar bestimmt nicht mir wirklich guten Reitern messen, dafür ritt er noch nicht lang genug, doch das er jeden Tag in den letzten Wochen auf einem Pferd verbracht hatte, bemerkte man eben doch. Nach einiger Zeit, in der sie durch den silbrig erscheinenden Sand geritten waren, machten sie sich auf den Weg zurück. Laretan hatte spass daran gehabt, mit seiner Geliebten, aus zu reiten.
Nachdem sie zurück waren, band Laretan das Pferd fest und sattelte es ab. Danach nahm er sich etwas trockenes Gras, welches er in der Oase fand und wischte em Pferd damit den Schweiß ab. Als das Pferd für die Nacht fertig war und Laretan mit seiner Geliebten zum Schlafplatz ging, wurde er an ihrem Platz aufgehalten. Sie zog ihn zu sich und küsste ihn verlangent. Laretan war zwar erst ein wenig zurück haltend, doch das legte sich schnell wieder. Die Nacht, voller Küsse und berührungen, war Wunderbar. Voller Lust, Leidenschaft und Liebe. Ob die beiden anderen etwas davon mit bekommen haben? fragte sich der Faustkämpfer, kurz bevor er einschlief. Doch selbst wenn, war es ihm gerade herzlich egal. Er war glücklich mit seiner Frau und das zählte. Ausserdem hatte er etwas erspürt. Er merkte die erste kleine Wölbung an Basimas Bauch. Lächelnd, drückte sich der junge Mann an sie und schloss sie in die Arme.
Die Nacht war so intensiv gewesen, das Laretan nicht bemerkte, wie Basima aufsprang. Und das wollte schon was heißen. So erwachte er und das erste, was er sah, war seine Frau die sich gedankenversunken über den Bauch strich. Laretan stützte seinen Kopf auf un sah sie lächelnd an. " Steht dir." sagte er und zeigte dann auf ihren Bauch. Dann streckte er die Hand nach Basima aus um ihr zu zeigen, das sie zu ihm kommen solle. Als sie bei ihm war, zog er sie nochmal sanft an sich und küsste sie. Er wollte noch ein paar Minuten liegen bleiben und die Zeit mit seiner Liebe verbringen. Er streichelte ihr über den Bauch und dann kamen ihm die Gednakne in den Kopf. " Was meinst du was es wird? Wie nennen wir es? Meinst du ich werde ein guter Vater? Was ist wenn unser Kind mich nicht mag? was ist wenn ich dem Kind Angst mache?" jede menge Gedanken und Ängste flogen in Laretans Kopf umher.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Do, 17. Jan 2013 16:18

Basima sah zu ihrem Mann hinüber als er ihr sagte, das ihr der Bauch stand. Sie lächelte und folgte seiner Aufforderung zu ihm zu kommen und erwiderte den Kuss. Sie fühlte sich mit ihm vollkommen und er erfüllte ihr Herz mit so viel Liebe und Zuneigung wie noch nie in ihrem Leben. Seit dem sie mit ihm reiste und seine Partnerin und Bettgenossin und noch mehr wurde, fühlte sie sich nicht mehr so alleine und das war der Wunsch den sie immer gehabt hatte. Einen Mann finden den sie liebte und er sie. Sie hatte sich wieder zu der Liebe ihres Lebens gelegt und lag neben ihm auf dem Rücken und er streichelte mit unglaublicher Zärtlichkeit über ihren Bauch an dem nun eine kleine Wölbung ihre SChwangerschaft deutlicher zeigte. Seine Hände waren rau und geprägt von seinem früheren Leben und doch steckte in diesen Bewegungen viel Behutsamkeit so ganz anders als die Nacht. Da hatte er von Zeit zu Zeit voller Lust und Erregung härter zu gepackt. Basima lächelte bei den Gedanken und sah zu Laretan "Was hast du? Du hast doch was? Machst du dir Sorgen?" fragte sie ihn. Sie kannte sein nachdenkliches Gesicht mittlerweile und auch jetzt hatte er wieder dieses Gesicht. Sie strich ihm über die Wange und wollte gerade nochmal etwas sagen, als sich neben ihnen Marje und Saraf regten. Basima wandte ihren Kopf zu den beiden "Guten Morgen" sagte sie und Saraf rappelte sich auf, streckte sich und sah zu Marje. Marje wirkte angespannt und wirkte nicht wirklich erholt. Aber sie stand auf. Basima stand ebenfalls auf und begann das Frühstück vorzubereiten. Es war zwar spärlich aber es genügte und so gab es etwas aus den Vorräten die Karawane ihnen gegeben haben.

Als die vierer Gruppe aufgegessen hatte begannen sie ihre Wasservorräte aufzufüllen und packten zusammen. Basima fühlte sich trotz das sie gegessen hatte schwindelig und unwohl, ihr Kreislauf gab ihr zu denken. Sie wollte gerade zu den Pferden laufen als ihr Schwarz vor den Augen wurde und sie in die Knie sackte. Sie fiel zum Glück nicht vorwärts sondern fiel auf die Knie so als wolle sie beten. Sie blinzelte mehrmals und stemmte sich mit ihren Händen im Sand ab. Saraf hatte sie zusammen sinken sehen und war sofort bei ihr und hielt sie fest. "Laretan das trinken schnell!" sagte er und winkte hektisch. Marje stand wie betröppelt da neben und wirkte fehl am Platz. Basima sah Saraf an "Es geht schon wieder" erklärte sie ihm doch Saraf war so energisch in seinem Griff das er sie nicht los lies. "Saraf, du tust mir weh! mir gehts gut!" sagte sie nochmal "Dir gehts erst gut wenn du etwas getrunken hast!" sagte er scharf. So kannte sie Saraf gar nicht und er machte ihr Angst. "Lass mich los" fauchte sie und sah Saraf an. Vergessen war ihr Schwindel und ihre Kreislaufprobleme. Jetzt war der feste Griff um ihren Oberarm ihr Problem.

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Re: Karawanenleben

Beitrag von Laretan » Fr, 18. Jan 2013 9:06

"Ich..." startete Laretan. Doch dann schüttelte er den Kopf und versuchte es mit einem Lächeln. " Es ist nichts." bevor Basima etwas erwiedern konnte, hörten sie die Geräusche der Erwachenden. Auch Laretan drehte sich zu diesen und wünschte ihnen einen guten Morgen. Basima stand auf. Das wars mit der Zweisamkeit. dachte der junge Mann. Auch er erhob sich dann. Marje schien noch nicht über alles hinweg zu sein. das würde wohl auch noch dauern. Laretan wusste wie es war Misshandelt zu werden und bei him war es immernoch nicht ganz vergessen. Basima verteilte etwas zu essen und Laretan begann sein Mahl.

Nach dem Essen fingen sie an zusammen zu packen und Wasser ab zu füllen. Laretan war gerade dabei Wasser zu holen als er Saraf rufen hörte. Laretan drehte sich um und lief sofort zu seiner Frau. Er hatte einen Wasserschlauch in der Hand und wollte ihn Basima reichen, als er sah das Saraf Basima am Arm hielt und ihr damit weh tat. Schnell wie der Wind war Laretan bei ihnen und packte Sarafs Kehle. Dieser lies reflexartig Basimas Arm los um sich zu verteidigen. Doch Laretan ging einen Schritt an ihm vorbei, ohne seine Kehle los zu lassen und fegte sein Bein wag. Saraf landete hart im Sad und hustete. Laretan sah auf den Hünen herunter. Seine grünen Augen blitzten und leuchteten auf. " Fass meine Frau nie wieder an, Saraf." sagte Laretan mit eisiger Stimme. " Jeder der meine Frau zu nahe kommt oder ihr weh tut, den bringe ich um." Die Stimme der Gifthand war so kalt, das es keinen Zweifel daran gab, dass er die Worte toternst meinte. Und er hatte nicht das Wort töten in den Mund genommen, sondern umbringen. Schon dadurch wusste man wie es gemeint war. Laretan drehte sich um und kniete sich zu Basima. Er hielt ihr den Schlauch hin und fragte mit ruhiger, sorgsamer Stimme. " Ist alles in Ordnung? Was ist passiert?" Er hielt ih den Schlauch hin, als Zeichen das sie erstmal trinken sollte.
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Re: Karawanenleben

Beitrag von Basima Anadil » Sa, 19. Jan 2013 14:29

Als Saraf ihren Arm los lies, spürte sie noch deutlich den festen Griff an ihrem Arm und sie beobachtete die Situation. Laretan hatte Saraf an der Kehle gepackt und ihn kurzer Hand zu Boden gefegt. Saraf konnte sich nicht verteidigen. Da hörte Basima was Laretan zu ihm sagte und innerlich musste sie lächeln. Er passte auf sie auf in jeder Situation und das wärmte ihr das Herz. Auch jetzt wieder wurde sie bewusst sie sehr sie auf ihn angewiesen war und wie sehr sie ihn brauchte. Dann war er bei ihr und in seinem Blick lag pure Sorge um sie. Basima nickte auf die Frage hin "Ja es ist alles in Ordnung. Mir war schwindelig und bin anscheinend in die Knie gegangen als Saraf mich packte und mir was zu trinken geben wollte. Mein Kreislauf ist heute nicht sehr stabil" erklärte sie sich und das was passiert war. Dann nahm sie den Schlauch den er ihr hinhielt und trank einige Schlücke. Das Wasser obwohl es lauwarm war, tat ihr gut und sie fühlte sich erfrischter als vorher und es schien ihrem Kreislauf stabilität zu verleihen, denn der Schwindel den sie vor ihren Augen hatte minimierte sich und wurde schwächer. Es war wie eine Erleichterung für Basima "Oh, das tut gut" murmelte sie als sie nochmal einige kleine Schlücke getrunken hatte, gab sie Laretan den Schlauch wieder und stand mit seiner Hilfe auf. "Ich hoffe es wird jetzt besser" sagte sie und rieb sich nochmal die Stelle an der Saraf sie gepackt hatte. Sie war rötlich unter ihrer Sonnengebräunter Haut. Seit dem sie in der Wüste waren, hatte sie sehr nachgedunkelt und ihre Haut war dunkler als sonst. Auch die von Laretan war sehr Sonnengebräunt und machte ihn attraktiver. Basima grinste innerlich bei ihren Gedanken darüber. Marje hatte die gesamte Zeit zu geschaut und kam jetzt zu Basima "Geht es dir gut?" fragte auch sie. Basima nickte "ja Marje es geht schon. Danke für die Nachfrage" Saraf hingegen mied ihren Blick. Das war Basima auch gerade recht. Sie wollte erstmal nichts mit ihm zu tun haben und war froh über diese stillschweigende Grenze die sich zwischen Saraf und ihr aufgetan hatte.

Dann saß Basima mit Laretans Hilfe auf und Marje saß auch auf und weiter ging die Reise aus der Wüste hinaus. Die Sonne stand schon hoch als die kleine Truppe aufbrach und Basima wusste es würde ein sehr heiser Tag werden. "Wir sollten heute auf unsere Vorräte achten. Der Tag scheint heißer als sonst zu werden" sprach sie in die Runde. Marje nickte, auch sie hatte es anscheinend gespürt. Und so ritten sie weiter durch die immer heiser werdende Wüste. Der Sand erhitzte sich schnell und reflektierte die Hitze, so das die Luft das flimmern anfing und man meinte hier und da Trugbilder zu sehen die teilweise so echt aussahen das man meinte sie wären echt. Doch Basima wusste besser und achtete nicht auf die Bilder die in der flimmernden Luft auftauchten und wieder verschwanden wenn sie näher kamen. Sie starrte auf die Ohren ihres Reittiers und hielt sich die Hand vor den Mund. Die warme Luft machte ihr das Atmen schwer und sie fühlte wie der Schweis an ihren Körper hinab rann. Sie musterte die anderen drei. Sie schwitzen genauso wie sie und schienen die Hitze aber grundsätzlich besser weg zustecken als sie. Basima stich sich über den Bauch. Ihrem ungeborenen Kind und ihr machte die Hitze mehr aus als sie gedacht hatte. Sie mussten schnell aus der Wüste raus, dachte sie und sah vorraus. Aber dort war nur Sand über Sand und Düne um Düne. Sie seufzte und hoffte sie würden bald eine Oase oder ähnliches erreichen. Denn die Sonne hatte ihren höchsten Stand verlassen und näherte sich dem Horizont. Als die Sonne kurz über dem Horizont stand und die Schatten ihrerselbst immer länger wurden kamen die ersten Vegetationen in Sicht und der Boden begann sich mit jeder großen Entfernung die sie zurück legten zu verändern. Er wurde grüner und der Sand verschwand immer mehr.

Die Nacht vertrieb den Tag mit jeder Sekunde und bald waren sie im dunklen unterwegs. Die Nacht hier war so klar das man jeden Stern am Himmel sehen konnte doch brachte sie auch die Kälte mit und Basima begann zu frieren. Sie sah zu Marje und den Männern. Diese froren auch und Basima wusste sie mussten schnellstens ein Feuer machen. Doch hier gab nichts konkretes das ein Unterschlupf darstellte. "Wir müssen offen Lagern. Hier scheint es keine Oase oder Wasserstelle zu geben" sagte sie. "Wir lagern hier" damit hatte sie den Startschluss für ein Lager gegeben und sie hörte wie Marje unter ächzen sich vom ihrem Reittier gleiten lies. Auch sie hob ihr Bein über den Rücken und lies sich hinunter gleiten. Sie war erschöpft und wollte nur noch schlafen. Sie und die anderen fanden hier einiges an Feuerholz und bald brannte ein Feuer. Und alle wärmten sich daran und hatten sich die Decken und Tücher um die Körper gewickelt. Das Essen was es gab, war genauso spärlich wie den tag davor. Als Basima Saraf etwas hinhielt sah er sie mit Schuld in den Augen an "Es tut mir leid Basima. Ich wollte dir nicht wehtun." Dann sah er zu Laretan "Meister, auch will ich mich bei euch entschuldigen" Basima nickte "Es ist schon wieder vergessen. Nimm das Essen. Aber fass mich nie wieder an" Saraf nickte und nahm seine Portion. Dann legten sich alle zum Schlafen und bald legte sich eine Stille über das Lager und man hörte nur noch das Feuer knacken und die gleichmäßigen tiefen Atemzüge der vier Personen die hier schliefen.

Am nächsten Morgen erwachte Basima als die Sonne sie mit einem Sonnenstrahl an der Nase kitzelte. Sie blickte in die Richtung und kniff die Augne geblendet zusammen. Das Feuer war runter gebrannt und glimmte nur noch vor sich hin. Sie stand auf und legte neues Holz nach und blies vorsichtig in die Glut. Sofort glimmte sie stark auf und entlies Funken in die Luft. Schnell griff das Feuer umsich und bald brannte ein Feuer. Basima wärmte sich und ihre kalten Glieder. Die Nacht hier war ziemlich kalt gewesen und trotz das sie am Feuer gelegen und ihren Mann neben sich gehabt hatte, hatte sie gefroren. Die Wärme die das Feuer ausströmte tat ihr gut. Sie sah zu den Lagern von Marje und Saraf. Beide waren leer. Sie blickte zu dem Lager von Laretan. Auch dieses war leer. Sie bekam Angst und ihr Herz begann zu klopfen. "Gifthand??" rief sie leise und hoffte er würde sie hören.

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