Vor den Toren Berrak Asrar

Lebensfeindliches Land unter glühender Sonne am Tage und dem eisigen Mondlicht in der Nacht...
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Thomas
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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Thomas » Fr, 03. Jul 2015 20:49

Bei der Erwähnung das es Fetch egal sein sollte wer oder was Thomas für Sarantuya war und somit bei der Betitelung als Liebhaber wurde er kurz rot. Alleine der Gedanke... also das war ja nun wirklich... also... ähm ja... zum Glück konnte man sein Gesicht nicht sehen, denn das wäre ihm erst recht peinlich gewesen. Wieder einer der Punkte warum seine Monteur äußert praktisch war, war man doch in ihr auf mehrere Art vor der Außenwelt geschützt. Er schüttelte aber auf die eiegntlcihe Frage nur kurz den Kopf, denn wenn er wüsste wo sie waren und wie weit es bis zu einem Ort war den er kannte, wäre vieles viel viel einfacher. So wusste er nur das er selbst gen Osten musste und dann nach Norden oder halt gleich direkt nach Nordosten. Auf seiner Jagd nach den Monstern und Kreaturen der Finsternis war in die entgegen liegende Richtung gelaufen wie es schien. Doch auch dies wohl nicht direkt, daher lagen jene Orte die er von Namen her kannte auch bestimmt nicht auf direktem Wege.

Zu ihrem Reiseführer gewandt sagte er daher nur kurz und knapp: »Weg von hier nach Osten!« was wohl vorerst genügen dürfte. So würden auf kurz oder lang sowohl die Temperaturen, als auch Umgebung heimischer werden und dadurch auch die dort vorherrschende Sprache. »Nicht gerade präzise Eure Wegangabe aber bitte von mir aus nach Osten, darf ich dann also... ohh vielen dank!« Damit fing er den kleinen Lederbeutel auf den ihn Thomas zugeworfen hatte, es war nicht viel, wirklich nicht viel, weshalb Fetch auch skeptisch eine Augenbraue hob. »Nun ich sehe das hier dann mal als so eien art anzahlung an, denn weit kommen wir damit nicht, also dann wollen wir?« Mit diesen Worten holte er von dem Tisch an welchen er gesessen hatte seinen übergroßen Reiserücksack und schien damit seinerseits bestens gerüstet zu sein. »Also denn, von mir aus können wir, Normalweise würde ich ja sagen Ladys First aber in Anbetracht dessen das Ihr nicht wisst wohin wäre ich ja unnötig und wir wollen doch nicht das Ihr Euer Geld zurückverlangt wegen einer schlechten Dienstleistung!« Den letzte Teil, oder was auch immer, schien er in die hiesige Sprache zu übersetzten. Weswegen die Anwesenden Gäste noch einmal kurz aber herzlich lachten.

Wenig später führte er sie auch schon über einige schmale Gassen zu einigen Händlerständen die alles verkauften was man für eine längere Reise benötigten, essen Kleidung, Waffen und das alles zu erschwinglichen Preisen. Dies waren daher wohl die Art von Ständen die auch die Einheimischen aufsuchten ohne mit ihren Landsleuten großartig feilschen zu müssen. Thomas selbst war jedoch blank und brauchte auch nicht mehr als er bereits am Leibe trug. Naja er hatte noch Wasser, einige Früchte und zwei Leib des hiesigen Brotes. Schwieriger war die Frage wie er auf ihrer Reise seinen Durst stillen sollte der nach mehr verlangte als nur einer Befeuchtung der Kehle...

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Sarantuya » Do, 16. Jul 2015 18:54

Sie wünschte sich, sie hätte seinen letzten Satz in der Landessprache verstehen können. Dass die Leute lachten gefiel ihr gar nicht, ebenso wenig wie er den kleinen Beutel ansah den Thomas Fetch gegeben hatte. Sie hatten wirklich nicht viel und das wusste Fetch jetzt. Was auch immer er noch erwartete, sie hatten ein großes Problem wenn er es einforderte. Sie folgte hinter Thomas zu jenen Ständen die hauptsächlich von den Einheimischen genutzt wurden. Selbst wenn sie gewollt und gekonnt hätte, hätte sie hier nichts gekauft. Sie kannte die Waren nicht geschweige denn was sie hier tatsächlich aßen. Und sie selbst hatte nur das was sie am leibe trug. Nicht einen Cent mehr. Nicht mal Essen hatte sie noch groß. Vielleicht etwas Wasser dass war es. Dies musste Fetch so langsam aufgefallen sein, denn immer häufiger musterte er sie und Thomas. "Wollt ihr nichts einkaufen?" fragte er sie beide. Sarantuya schüttelte den Kopf "Ich nie etwas ein" erklärte sie. Was schlichtweg gänzlich gelogen war, doch was tat man nicht alles um nicht als Bettlerin und Flüchtige da zustehen. Fetch sah zu Thomas "Und ihr?" fragend gingen seine Augenbrauen hoch und drehte sich wieder bei, als Thomas ihm keinerlei Antwort lieferte.

Der Weg führte sie zwischen den Ständen hindurch, durch größere Menschenmassen und schreienden Kindern. Wachen liefen hier und da, so das Sarantuya hektisch den Kopf senkte und die Hand vor die Augen nahm. Mit dem Kommentar "Die Sonne blendet" was tatsächlich zu ihrem Glück auch noch kurz der Fall war, ehe ein Haus die Sicht nahm, als sie abermals abbogen. Erleichtert sah Sarantuya auf, sie wusste nicht wie weit die Hescher ihre Finger hatten. Und ausprobieren wollte sie dies auch nicht. Je länger sie liefen desto größer wurde die Straße und bald hatten sie jegliche Häuser und Zivilisation hinter sich gelassen. Sarantuya 's Orientierungssinn sagte ihr sie gingen tatsächlich nach Osten. Soviel anstand hatte der Mann namens Fetch also. Mal sehen wie lange noch.

Und sie war auch gespannt wie lange er laufen wollte, bevor sie ihr erstes Lager aufschlugen. Doch Sarantuya würde ihren Reiseführer nicht fragen, sie wollte ihm keinen Anlass geben dass er auf den Trichter kam, sie belogen ihn. Gedanken kreisten und mit jedem Schritt kreisten sie mehr. Mürrisch sah sie auf den Boden und beobachtete ihre Füße wie sie sich abrollten und sich wieder empor hoben. Laufen! das war etwas was sie früher in ihrer Heimat nur in den Zeltstädten getan hatte, außerhalb waren sie immer geritten. Mit diesem Gedanken bemerkte sie auch, wie sehr sie das Reiten eigentlich vermisste. Wie lange war es her? Einige Monde? Sie schaffte es nicht mal sich an ihr letztes Reiten zu erinnern. Sie seufzte und sah zu Thomas der noch immer in dieser Blechkleidung steckte. Fetch lief kommentarlos voraus. Zum Glück! dachte sie für sich. Sie waren schon ein seltsames Gespann.

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Thomas » Mi, 22. Jul 2015 15:54

Das er Fetch gleich vollends vertraute nur weil er sie wirklich erst aus der Stadt und anschließen immer weiter... in die wohl richtige Richtung führte war mehr als einfach nur übertreiben. Da er ihn auch weiterhin und sei es nur aus Gründen der Vorsicht genau im Auge behielt und somit auf mehrerlei Hinsicht auf Schritt und tritt folgte. So sich immer weiter fortbewegend schwiegen sie eine ganze Weile bis Fetch begann sie auf ihre Umgebung aufmerksam zumachen. Ganz so als wäre dies alles für ihn ein Wanderausflug oder nur ein kleiner Spaziergang. Von Gefahren sprach er daher nicht, naja außer man zählte seine hinweise auf giftige oder wenigstens Halluzinogene Kakteen mit ein. Jedenfalls so lange bis sie einmal mehr über eine Düne schritten und er auf einmal nach rechts ging um einen Art von bogen zu machen antat direkt weiter geradeaus zugehen.

Thomas stur und zielstrebig wie er war wollte weiter den direkten weg gehen ohne irgendwelche Umwege. Doch dem gebot Fetch der dies wohl aus den Augenwinkeln mitbekam Einhalt. »Das würde ich nicht machen wenn ich an Eurer stelle wäre!« Er heilt zwar an doch blickte er stumm und daher wohl auch fragend zu ihrem Reiseführer. Dessen Antwort auf die im Raum stehende, aber wie gesagt nicht ausgesprochene Frage, bestand kurz und knapp aus nur einem einzigen Wort »Treibsand!« Nicht das Thomas ihm das nicht glaubte doch fragte er sich ob das denn wirklich stimmte bzw. woher er dies so genau wissen wollte, sah für ihn doch alles hier gleich aus. Wie zur Demonstration oder vielelicht auch einfach nur um seine Aussage zu bestätigen, warf Fetch nun einen kleinen Stein, den er warum auch immer bei sich getragen hatte. Dieser landete nur ein paar Meter vor Thomas schweren Lederstiefeln und wahrlich der Sand gab langsam aber sicher nach...

Nickend folgte er jetzt genau den Spuren im Sand die ihr Führer hinterließ, beinahe wie ein braves Kind seinen Eltern folgte. Fetch hatte sich auf seine Art beweisen, wenn er Hintergedanken hatte dann hatte er es mit selbigen wohl nicht allzu eilig, oder aber der richtige Moment war für ihn noch nicht gekommen. Etwas später ergriff er dann aber erneut das Wort: »Sagt gehört Ihr irgendeiner Art Adelsgeschlecht, Ritterorden oder so etwas in der Art an? Davon soll es ja einige im Osten geben!« Zögernd ob er antworten sollte oder nicht quetschte er sich ein: »Im Grunde stimmt alles dreis...« hervor und fügte nach einer kurzen Pause noch hinzu »...doch ist all dies schon lange her und daher vergangen!«

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Sarantuya » Di, 28. Jul 2015 19:57

Der Weg führte sie an Kakteen vorbei, die Fetch ihnen eingehend erklärte. Ebenso wie giftig sie waren. Ausprobieren wollte sie diese Geschmacksrichtung sowieso nicht. Gut das sie Fetch dabei hatten. Er hielt sie davon ab, etwas zu probieren was ungenießbar war.
Doch ihre mürrische Laune hielt weiterhin an. Als er auch noch anfing die Umgebung weiterhin ausführlich zu erläutern und vorzustellen, funkelte sie ihn missmutig an. Dies hätte er sich auch schenken können. Es war unnötig oder sollte dies doch irgendwann mal nützlich sein? Vielleicht! Vielleicht wenn sie flüchten mussten.
Hellhörig wurde sie als sie gegen Thomas lief, der kurzer Hand stehn blieb. Verwundert sah sie vorraus und dann zu Fetch, der Ihnen gerade erklärte dass direkt vor Ihnen Treibsand lag. Treibsand? Das hatten die Sklavenhändler von Zeit zu Zeit auch in den Mund genommen, doch nie hatte sie verstanden was es damit aufsich hatte. Doch Jetzt verstand sie es. Mit wachsendem Unmut sah sie dem geworfenen Stein zu, wie er im Sand versank.

Als sich Fetch nach seiner Demonstration wieder in Bewegung setzte, folgte sie Thomas und ihm brav wie ein Schosshündchen seinem Herrchen. Bloß nicht von den Fußstapfen abkommen dachte sie. Die Frage die Fetch an Thomas richtete, lies sie kurzzeitig hellhörig werden. Doch auch wie bei ihr, erzählte er ihm so gut wie gar nichts. Schade! dachte sie. Doch zu früh gefreut, denn Fetch wandte sich direkt an sie "Und du Schönheit? Warum bist du hier? Warum so zerfletterte Kleidung? Bist du so etwas wie eine flüchtende?" Sarantuya schluckte ihre wenigen Spucke hinunter und zuckte mit den Schultern. "Ich bin hier weil mein Weg mich hierher geführt hat." begann sie die Fragen zu beantworten. "Auch habe ich hier gekämpft und..war lange Zeit alleine bis ich Thomas traf. Er rettete mir mehrfach in brenzeligen Situationen das Leben..ich stehe in seiner Schuld. Und unser Weg führt uns in die selbe Richtung. Daher Reisen wir zusammen" Die Frage ob sie eine flüchtende sei, beantwortete sie nicht. Warum auch? Es ging ihn nichts an oder doch?
Viel überlegen konnte sie nicht mehr denn Fetch blieb abrupt stehen und sah sie eindringlich an "Schätzchen...ich bin euer Führer und wenn ich etwas wissen sollte ob ihr gesucht werdet..sollte ich das wissen. Sonst geht mir mein Geld flöten!" erklärte er scharf und grinste direkt darauf wieder. Haute Thomas auf die Schulter "Aber deine Frau hier. wird doch nicht gesucht oder?" Versuchte er etwa irgendwas heraus zu finden? Warum fragte er Thomas danach. Die junge Frau musterte Fetch und wartete bis sie sich wieder auf den Weg machten, ehe sie zu Thomas aufschloss "Er gefällt mir immer weniger..was ist wenn er herausfindet wennn wir kein Geld haben?" flüsterte sie gedämpft zu ihm hinüber, dabei lies sie ihren Führer nicht aus den Augen.

Dieser deutete auf eine Gruppe Kakteen vor denen auf dem Boden eine große Fläche Schatten sich auftat. "Dort rasten wir! Ruht euch aus, spart eure Kräfte wir reisen noch bis nach Sonnenuntergang weiter!" damit hielt der Mann auf den Schattenplatz zu und lies sich wortlos auf den Boden nieder, trank ein paar Schlücke und streckte die Beine aus. Mit diesem Anblick, bemerkte sie wie müde sie war. Wie lange waren sie gelaufen? Stunden ohne Wasser? Ihr Mund meldete sich wie auf Kommando. Er war total trocken. Sie lechzte nach Wasser. Doch wo im Himmel gab es hier Wasser auser in den Schläuchen und Trinkbeuteln? Sie sah Fetch gierig an, wie er den Trinkbeutel fortsteckte. Sie selbst hatte schon lange nichts mehr, vor etlichen Stunden war ihr Wasser ausgegangen. Und mit einem leisen Ächzen lies sie sich in den Schatten nieder und senkte ihren Kopf auf ihre Knie. Das konnte ja noch heiter werden! dachte sie.

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Thomas » Di, 04. Aug 2015 22:37

Wieder war er froh darüber eine Rüstung oder wenigstens seinen Helm zutragen, denn die Temperaturen waren nach wie vor alles andere als angenehm. Jedoch sah man so wenigstens nicht wie er rot anlief »Erstens ist Sie nicht meine Frau...« diese Aussage war ihm sichtlich peinlich, jedenfalls sofern man bei seiner Monteur von sichtbar überhaupt die Rede sein konnte. In jedem Fall war seine Stimme irgendwie anders als er dies sagte. doch wäre er nicht er wenn er sich nicht gleich wieder zusammenraffen würde. »...und zweitens selbst wenn, wäre es keine Schande von Verbrechern verfolgt zu werden!« Damit hatte er sich oder vielmehr sie indirekt verraten, ob nun bewusst oder unbewusst, Fetch hingegen grinste hierauf nur kurz und nickte.

Wenig später als sie rasteten fiel ihm wieder auf wie gut er doch im Vergleich zu anderen vorbereitet war, jedenfalls was zumindest Wasser anging. Da hatte er immer genügend mit, nicht zuletzt auch deshalb weil er nie wusste wann er in diesen Landen wieder auf eine Quelle stieß. Und auch wenn man es ihm nicht direkt ansah, so schwitzte er in diesem Blechteil dennoch gewaltig da war ein kleiner erfrischender Schluck wirklich das beste. Genau wie eine kleine erfrischende Dusche, wobei das freilich pure Wasserverschwendung war. Weshalb er Sarantuya auch eine seiner Wasserflaschen reichte, während er selber auch trank. Nur hatte seine Trinkflasche einen Aufsatz, so das er seinen Helm beim trinken anbehalten konnte. Dies bemerkte auch Fetch, der wohl darauf gehofft hatte Thomas Gesicht sehen zu können. Mit enttäuschter Stimme sagte er daher: »Mhh Ihr legt wohl niemals ab oder?« Weiter trinkend und Fetch dadurch vollends ignorierend, sagte er erst etwas als er seine Ausrüstung wieder verstaut hatte. »Erst wenn meine Mission erfüllt ist.« Da er nicht weiter sprach war es wohl müßig zu fragen welche Mission/Aufgabe diese denn sein möge, weshalb Fetch auch nicht weiter darauf einging.

Wenig später, sie waren wieder ein ganzes Stück weitergekommen, hielt Fetch plötzlich inne und starte in die ferne, wo man eine Staubwolke erkennen konnte die sich auf sie zu bewegte. Thomas dachte erst an einem weiteren Sandsturm, doch dafür war das Gebilde zu klein. Als Fetch auf einmal zwei Dolche zog und eine Angriffsposition gegenüber der Staubwolke einnahm war klar dass das da nicht natürlich war, mit Waffengewalt kam man da schließlich nicht sonderlich weit. So ebenfalls sein Schild und Schwert nehmend bereitete er sich somit seinerseits auf das vor, was auch immer da auf sie zukommen würde...

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Sarantuya » Sa, 08. Aug 2015 17:42

Ihre Ohren hatten die Worte von Thomas deutlich vernommen, er hatte sie verraten. So ein Idiot! dachte sie und sah kurz zu Thomas und verzog fragend die Augenbraue, so nach dem Motto was sollte der Scheiß! Doch direkt ansprechen würde sie es erst wenn sie alleine waren, zu mal Fetch noch bei Ihnen war, würde dies so lange dauern bis die Jäger von ihr sie eingeholt und gestellt hatten.
Das er ihr von seinem Wasser abgab, empfand sie dann wiederum als sehr nett. Dankend trank sie ein paar kleine Schlücke und reichte das Wasser wieder zurück. Wie gerne hätte sie das Wasser komplett ausgetrunken doch das wäre mies. Sehr mies. Sie streckte sich etwas, knackte mit ihren Nacken und wollte gerade etwas zu Thomas sagen, als ihr das Verhalten von Fetch auffiel. Und sie spähte in die selbe Richtung. Eine Staub-Sandwolke? Hm für einen Sturm war sie deutlich zu klein, was war es dann? Als Thomas noch die Waffen zog, ahnte sie irgendwas stimmte da ganz und gar nicht.

Ihre Waffen hatte sie leider gar nicht zur Hand, ergo musste sie mit den bloßen Händen kämpfen. Was für eine Farse, sie hasste den waffenlosen Nahkampf. Das sah wohl auch Fetch, der sie musterte und ihr kurzer Hand einen weiteren längeren Dolch reichte. Woher hatte er den jetzt wieder? Mann der Mann war voller Überraschungen. Na hoffentlich nur gute so wie diesen Dolch.

Die Staub-Sand-Wolke kam ungewöhnlich schnell näher "Was ist das?"fragte sie Fetch. Der zuckte mit den Schulern "Reiter, Krieger oder Händler? Was weis ich vielleicht sogar irgendwelche seltsamen Leute die mehr über die Welt wissen als das einfache Volk" damit machte er wohl klar dass es es genauso wenig wusste wie sie und Thomas. Die Steppenreiterin nickte grimmig, dies bedeutete auskundschaften und abwarten. Als die Wolke sie einzuhüllen begann sah sie rein gar nichts mehr. Sand legte sich auf ihre Augen und in den Mund. Sie hustete und versuchte die Schemen die sie erkannte zu identifizieren. Da war Thomas, sie erkannte ihn an seiner Rüstung. Diese war so markant diese fand sie sogar im Dunkeln wieder. Doch wo war Fetch? Ihr Blick rückte herum als sie einen harten Schlag von hinten auf den Nacken kassierte. Ihr Kopf flog vor und sie taumelte im hinterher. Schwarze Punkte meldeten sich in ihrem Sichtfeld. Hastig drehte sie sich um, dabei duckte sie sich und hieb einfach in die Wolke rein. Sehen tat sie sogut wie gar nichts. Anscheinend traf sie etwas, denn ein Schmerzlaut ertönte, danach ein poltern. Fieberhaft suchte sie nach einem luftigeren Ort wo sie besser sah. So eine Scheise! Was zum Henker ist das?

Sie sah vor sich einen Mann auftauchen, gut gekleidet aber volle Kampfmontur, hastig sprang sie nach hinten als er weit ausholte mit seiner Waffe. Er traf sie nicht, seine Kraft nutzend packte sie ihn am Kampfarm, drehte ihn heftig in jene Richtung in die er wohl fliegen würde und trat im in die Knie. Das brechende Geräusch von Knochen mischte sich mit dem Kampfschrei von ihr. Wer es war erkannte sie noch immer nicht. Keine Wappen und keine Abzeichen. Seltsam! Sehr seltsam..Dann stand Fetch ummittelbar vor ihr und grinste breit "Ihr seid mir beide eine Erklärung schuldig" sprach er zu ihr. "Ebenso wirst du mir erklären warum du gesucht wirst? Dein Freund hat dich verraten..und ihr habt kein einziges Silber mehr richtig? Dafür wirst du mir mein Bett wärmen..die Nächte hier sind sehr kalt und euer Wegführer sollte doch nicht erfrieren oder??" damit verschwand er in der Wolke und zurück blieb eine verdatterte junge Frau.

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Thomas » Di, 11. Aug 2015 14:14

Reiter, es waren Reiter, wie viele das war schwer zusagen da der durch sie aufgewirbelte Sand und Staub ihm die Sicht nahm. Das war ja noch schlimmer als bei einem Sandsturm, denn in selbigen wurde man nicht auch noch angegriffen. Das der oder vielmehr die Angreifer nichts gutes im Schilde führten war nicht zuletzt auch deshalb klar weil er, auch wenn er nichts sah dieses Geräusch vernahm das von Metall welches auf Metall prallte, stammte. Freilich war da mehr als nur dieses Plonggeräusch, sondern auch hier und da die Wucht des Aufpralls die er mitbekam, schließlich war er nur so gut wie blind aber seine restlichen Sinne arbeiteten weiterhin einwandfrei.

Ein weiteres Indiz dafür, dass diese hier nichts gutes im Schilde führten war alleine die Tatsache das sie diese Staubwolke absichtlich verursachten. Nicht nur durch ihre Reittiere, sondern weil einige von ihnen auch etwas hinter sich herzogen. So etwas machte man schließlich nicht wenn man nichts zu verbergen hatte, denn wieso sollte man sonst anderen die Sicht rauben wollen!? Da das somit geklärt war ging Thomas mehr oder weniger erfolgreich zum Gegenangriff über, immer dann wenn er irgendeine Bewegung vernahm ging er gegen diese Stelle vor. Ein wenig ziellos vielleicht aber heh mit seinen begrenzten Möglichkeiten war wild mit seinem Schild um sich stoßend und oder ins augenscheinliche nichts mit seinem Schwert stechend seine besten alternativen zum puren nichts tun. Irgendwann und vielleicht auch aus purem Zufall, Glück oder weil ihre Gegner unvorsichtig wurden, holte er so einen der Reiter von seinem Reittier, welches irgendwie sonderbar aussah da es auf seinem drücken zwei Beulen hatte. So etwas hatte er noch nie gesehen, wobei so sehr gebildet war er in diesen Dingen dann nun auch wirklich nicht. Auch weil ihn Reittiere an sich auch nicht sonderlich interessierten, verständlich bei seiner Einstellung zu selbigen. Das hier jedenfalls verschwand genauso schnell wie es gekommen war und lies den abgeworfenen Reiter zurück. Ebenso wie einen auf dem Rücken liegenden Thomas, denn sein Zusammenprall mit den beiden war alles andere als gewollt gewesen. Als er sich so wieder aufgerappelt hatte, was bei seiner Monteur etwas länger dauerte, war inzwischen auch sein gegenüber dabei sich zu sammeln. Doch so, im direkten Zweikampf war er ihm überlegen, als bei dem ständigen umkreisen und den angriffen aus dem nichts. So parierte er, nachdem er schweren Schrittes auf ihn zu gestapft war, einfach mit seinem Schild seinen Angriff und rammte ihn dann seinerseits sein Schwert in die Seite. Nun war es zumindest einer weniger, doch wie viele waren es, wie viele hatten womöglich die anderen beiden schon ausgeschaltet und viel wichtiger ging es den anderen beiden gut? Ebenso war Fetch nun auf ihrer Seite oder nicht?

Da vernahm er irgendwo von links das ihm allzu bekannte Geräusch von Klingen gegen Klingen, da Sarantuya seines Wissens so etwas nicht bei sich führte, konnte es doch nur Fetch sein!? Darum machte er sich auch in diese Richtung auf, wohin sollte er denn auch sonst großartig gehen. War es schließlich gerade sein einziger Anhaltspunkt und wer weiß, vielleicht war sie ja bei ihm. »Ahh wenn nur dieser vermaledeite Sand nicht wäre...«

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Sarantuya » Sa, 29. Aug 2015 18:36

Sie war tatsächlich in der Nähe von Fetch. Sie spähte angestrengt in den Sand. Vergeblich! Sie hörte nur das Klirren von Klingen aufeinander. Wer war das wohl? Thomas oder Fetch? Einer der beiden wird es wohl sein dachte sie und ging langsam in die Richtung woher das Klirren lauter wurde. Als sie ein paar Schritte getan hatte sah sie zwei Umrisse die gegen einander antraten. Ihre Augen verengten sich zu schlitzen, als sie den finalen Schlag nur erahnen konnte, das schmatzende Geräusch als eine Klinge Fleisch zerteilte und darin stecken blieb ehe man diese mit einem Ruck heraus beförderte verriet diesen Schlag.

Es schien vorbei, denn kein weitere Angreifer tauchte durch das dichte Sandgestöber. Der weiterhin die Atmenwege belegte und ihre Augen brennen lies. Sie fluchte und hoffte, dass er Sandstaub oder Sturm sich wieder legen würde. Und ihnen war das Glück hold, denn der Sandsturm der von den Angreifern verursacht worden war, legte sich mit rascher Geschwindigkeit und vor ihr stand Fetch. Daneben, hinter ihm Thomas. Fetch lies die Klinge sinken und wischte sie an der Kleidung eines Toden ab. Ehe er sich nochmals zu ihr umdrehte "So und nun ..verlange ich eine Erklärung!" begann er abermals. Die Steppenreiterin schluckte und sah zu Thomas, ehe sie wieder zu Fetch sah der auf sie zu geschritten kam. "Also?" er sah fragend aus. Dennoch wirkte er nicht wirklich zu Späßen aufgelegt. "Ich...ich werde gesucht ja..du hast das richtig herausgehört!" bestätigte sie die Vermutung von Fetch. Dieser nickte und ein grimmiger Gesichtsausdruck legte sich auf seine sonst so harmlosen Zügen. "Das ändert die gesamte Lage..Fräulein!"meinte er ernst und strich unerwartet zärtlich über die Wange und über den Hals von Sarantuya. Diese blieb erstarrt stehen und schloss kurzzeitig die Augen, ehe sie die Hand fort schlug "Ich werde..nicht bei dir liegen!"kommentierte sie die nicht ausgesprochene Bezahlung die Fetch forderte.

Dieser grinste und nickte, ehe er zu Thomas sah "Doch wirst du.sonst endet meine Führung und ihr verdurstet hier!" er sah sich in der Überhand "Und er hier..wird zusehen.."dabei lachte er hinterhältig. Und ergriff Sarantuyas Taille und zog sie an sich und diese schlug ihm ihren Kopf auf die Nase "Ich werde das nicht tun!" erklärte sie abermals und Fetch lachte. "Eine Wildkatze wie schön. Da wird das Schäferstündchen richtig gut werden. So und nun..entweder ihr zahlt mit Münzen hier und jetzt oder-" er machte eine Pause "Oder ich werde euch hier sofort alleine lassen! Da sie gesucht wird und du deswegen auch..ist es zu gefährlich für mich. " erklärte er.

Es machte ihr umgehend klar, das Fetch ein mieses Spiel spielte. Und er sie sofort verraten würde, selbst wenn sie das Geld gehabt hätten. Doch sie hatten nichts.. Also blieb nur sich alleine Durchschlagen? Doch was würde Thomas dazu sagen? Sie selbst hatte genug. Sie wollte nicht noch eine Minute länger bei Fetch bleiben.

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Thomas » Mi, 02. Sep 2015 21:37

Er hatte recht behalten, mehr oder weniger zumindest denn er fand nicht nur Fetch sondern beide, ebenso machten ihre Angreifer auch erstmal die Fliege. Waren wohl so etwas wie einfach Strauchdiebe gewesen, sofern es solche in der Wüste überhaupt existierten, jedenfalls hatten sie wohl nicht mit Widerstand gerechnet. Besonders nicht mit so großen, waren schließlich schon drei von ihnen tot, wovon aber lediglich einer auf das Konto von Thomas ging. Fetch war eindeutig ein Kämpfer wie er im Buche stand, auch wenn er persönlich Dolche als zu riskante Waffen für den Nahkampf ansah. Da man mit selbigen einfach viel nun dicht ran musste. Doch wer kann, der kann...

Irgendetwas stimmte jedoch nicht und als er sah wie unschicklich er sich gegenüber eine Dame verhielt war für ihn klar das er die ganze Zeit wirklich nichts gutes im Schilde geführt hatte. »Eurer Plan hat einen kleinen aber feinen Haken, Ihr hast gerade zwei ihrer Leute getötet und wenn sie sehen das wir uns trennen und Ihr fortan auf Euch alleine gestellt seid, seid auch Ihr wiederum ein leichtes Opfer für sie. Unsere aller Chancen steigen wenn wir zusammen bleiben für alle deutlich.« Woher sollte Fetch schließlich wissen das die Angreifer von gerade eben nicht jene waren die sie jagten, es war wirklich ein raues Plaster wo er hier gelandet war. Obwohl er dies alles sagte und es auch so meinte weil er auf eine friedliche Lösung hoffte, hatte er doch weder sein Schwert, noch seinen Schild weggesteckt sondern hatte sich in eine abwartende Verteidigungsstellung begeben. Just in dem Moment jedoch wo er sich fragte wie er Fetch nötigenfalls überwältigen sollte ohne Sarantuya unnötig in Gefahr zu bringen und ihn dann gegebenenfalls auch zur Zusammenarbeit zu zwingen kam ihn eine Idee. Eine Idee oder vielmehr ein Trick der ihn auch hätte eher einfallen können. Auch wenn er hierbei ein wenig die Wahrheit über strapazierte, er lügte zwar nicht gerne aber genau genommen wirklich lügen tat er ja auch nicht. Er bog nur ein wenig die Wahrheit über die Strenge. »Wenn es Gold ist was Ihr wollt so sollt Ihr es kriegen, sobald ich wieder in meinen Landen bin, ich bin Thomas von Lichtenstein aus dem gleichnamige Ort und somit Graf dieser Landschaften, zur Zeit bin ich nur nicht flüssig aber sobald ich daheim bin, soll es Euer schaden nicht sein, aber Finger weg von Miss Sarantuya!« Das er auch daheim mittellos war weil sein Vater die Grafschaft heruntergewirtschaftet und sie dann auch noch von den Kreaturen der Finsternis vollends dem Erdboden gleichgemacht wurde musste und konnte dieser ja ebenfalls nicht wissen. Was aber stimmte er würde ihn schon irgendwie entlohnen und sei es wenn er einen der ehemaligen Rückzugsorte seiner Bruderschaft aufsuchen und nötigenfalls auch plündern musste.

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Sarantuya » Mi, 23. Sep 2015 17:48

Sarantuya empfand nur Hass gegenüber ihren Wegführer. Und doch hatte Thomas irgendwo recht. Wenn die Angreifer fit genug waren und so schätzte sie diese Männer ein. So würden sie Fetch defintiv auch erneut angreifen. Auch wenn es nicht die Männer waren die sie suchten. Denn jene Männer waren seid einigen Meilen nicht einmal mehr aufgetaucht. Zu ihrer Erleichtung war das so. Noch ein Kampf hier und es sehe wirklich schlecht aus. Sie war hier nicht in ihrer Topform. Sie brauchten wesentlich längere Zeit um sich zu erholen auch wenn die Oase noch nicht lange her war. Fetch fixierte Thomas wie er noch immer mit Schwert und Schild vor ihm stand, so als würde er abschätzen wie gut seine Chancen waren zu gewinnen. Scheinbar schien es ihm so als würde er den Kürzeren ziehen, denn er trat von Sarantuya fort und murrte ein paar unverständliche Worte.
Die junge Steppenreiterin riss ihre Augenbrauen hoch, als sie hörte was Thomas da sagte. Er war einer der Adeligen?! Er gehörte zu den Leuten die Reich genug waren? Überrascht von dieser Information sah sie Thomas an, der noch immer die glänzende Rüstung trug und sie niemals ablegte. Zu gerne hätte sie Thomas sein Gesicht und Körper mal ohne diese Rüstung gesehen. Warum war das so? War er so entstellt? War er ein Monster das alle fürchteten?

Sie trat ein paar Schritte von Fetch fort und schob sich an Thomas seine Seite. "Ich wäre dafür ihr hört auf Thomas!"erklärte sie rasch " Er kann euch entlohnen sobald wir seinen Besitz erreicht haben!" das er log wusste sie ja nicht. Dennoch wollte sie es glaubhaft rüberbringen, das sie Thomas auch glaubte. Als hätte er ihr davon erzählt, das er zu den reicheren Leuten im Lande gehörte. Das dem nicht so war musste Fetch ja nicht wissen.
Eine Veränderung ging in der Mimik von Fetch herum, von erbost und grimmig zu entspannt wechselte sich der Muskeltonus. Sarantuya sah es genau, er heckte einen neuen Plan aus. Seine Augen blitzten so verdächtig. "In Ordnung! Ich bekomme das Gold sobald wir in eurem Besitz sind! Und wehe ihr lügt mich an. Dann gehört Sie hier mir!"er deutete auch Sarantuya.
Diese spuckte Fetch vor die Füße "Ehe sterbe ich oder liege bei Thomas als mit euch!" erwiderte sie impulsiv.

Damit schien für Fetch das Gespräch beendet, denn er drehte sich um, ordnete seine Rüstung und seine Kleidung. Dabei murmelte er erneut leise Worte und sah zurück "Gehen wir! Wir sollten heute noch einiges an Strecke gutmachen!" erklärte er und damit lief er los.

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von She'sejia » Mi, 23. Sep 2015 20:43

Erst als Aysibrir außer Sichtweite war und bis zum Horizont nur die sandige Weite der Wüste zu erkennen war, lies She'sejia Anion langsamer werden und im Schritttempo weiterlaufen. Sie atmete tief durch und merkte, wie befreit sie sich auf einmal fühlte, als wäre ihr eine schwere Last von den Schultern genommen worden. Ja, sie würde vermissen, was und vor allem wen sie zurückgelassen hatte, ihre Großmutter und Trálír, aber wäre sie nicht gegangen hätte sie es bereut, dessen war sie sich sicher.

Sie ritt weiter Richtung Osten und genoss es einfach, unterwegs zu sein, es fühlte sich richtig an, ein Gefühl,das sie in der letzten Zeit sehr vermisst hatte. Auch die Sorgen, ihr Wissen über die Wüste sei zu sehr eingerostet oder sogar verloren, erwiesen sich als falsch (vielleicht half es auch, dass sie wegen eben dieser Sorgen besonders aufmerksam war), zumindest erkannte sie den Treibsand, auf den sie stieß, auf Anhieb. Gegen Mittag schließlich kam sie an einer Gruppe Kakteen vorbei, die etwas Schatten spendeten und rastete dort kurz, um etwas zu trinken und Anion zu versorgen.
Danach ging es in etwas schnellerem Tempo weiter, sie kannte eine kleine Oase in der Nähe und wollte diese möglichst schnell erreichen. Dabei war zu beachten, dass 'in der Nähe' nach dem Maßstab der Banu gesagt war und es tatsächlich noch einige Meilen bis dorthin waren.

Nicht allzu lange später erregte eine seltsame Staubwolke ihre Aufmerksamkeit. Am Anfang noch in weiter Ferne, rückte sie immer näher, dabei war sie definitiv zu klein, um ein Sandsturm zu sein, ganz zu schweigen davon, dass dieser besondere Vorzeichen gehabt hätte, die hier aber fehlten. Als sie dann schon recht nahe war, stoppte die Staubwolke und veranlasste She'sejia dazu, die Stirn zu runzeln. Irgendetwas ging da nicht mit rechten Dingen zu. Das die Staubwolke auf natürlichem Wege entstanden war, schloss sie aus, dazu war sie zu klein und bewegte sich falsch, ihre Vermutung war, dass es durch irgendjemanden entstand, der nicht erkannt werden wollte. Wahrscheinlich irgendwelche Räuber, vielleicht sogar etwas wie Sklavenhändler, zumindest wurde die Methode ihrer Erfahrung nach nicht von rechtschaffenen Menschen genutzt. Wer auch immer es war, sie beschloss es herauszufinden.
Als sie recht Nah dran war, hörte sie das Klirren von aufeinander schlagenden Waffen. Ein Kampf? Dachte sie verwirrt, das hatte sie nicht erwartet. Geräuschlos stieg sie von Aions Rücken und schlich weiter an den Kampf heran, bis sie das Geschehen von einer Düne aus beobachten konnte. Flach auf dem Hang gepresst, so dass man, wenn man ein gutes Auge hatte und direkt in ihre Richtung sah, nur den mit dem sandfarbenen Kopftuch bedeckten Kopf sehen konnte, lag sie da und erkannte aufgrund des aufgewirbelten Sandes herzlich wenig. Wer kämpfte da? Waren es vielleicht Reisende, die von jemandem überfallen worden waren? Dann waren es aber recht wehrhafte Reisende. Sollte sie eingreifen? Und wenn: Wen? Sie hatte keine Ahnung wer angegriffen wurde und wer angriff.

Bevor sie sich weiter den Kopf zerbrechen konnte, legte sich der Sand wieder, genauer gesagt verschwand die Sandwolke wieder, so schnell wie sie gekommen war. Zurück blieben sechs Gestalten, drei lagen regungslos, offenbar tot, im Sand, viel interessanter jedoch wirkten die anderen drei Gestalten, die zwischen den Toten standen und nun miteinander redeten. Der Auffälligste unter ihnen war ein großer Mann, zumindest vermutete sie, dass es ein Mann war, der vollkommen von seiner Metallrüstung versteckt wurde, sie wusste, dass es eine Rüstung war, da sie ähnliches schon an Palastwachen gesehen hatte, aber nie für den ganzen Körper! Kein bisschen Haut war zu erkennen, nicht einmal das Gesicht oder wenigstens die Augen. Auch konnte sie nicht verstehen warum er solch eine Rüstung trug, sie schien ihr in jeder Hinsicht unpraktisch, vor allem für die Wüste, wie schwer sie sein musste, und wie ungelenk er sich fühlen musste... Er war definitiv nicht aus der Wüste.
Die nächste Person war eine junge Frau mit langen, schwarzen Haaren, sie schien auch eine Fremde zu sein, ihr Gesicht wirkte, soweit She'sejia es erkennen konnte, irgendwie anders und sie trug auch nicht unbedingt die wüsten tauglichste Kleidung, wobei sie schon um Welten besser schien als die ihres Begleiters.
Der Dritte war wieder ein Mann, der eine leichte Lederrüstung und einen grauen Umhang trug, sein Gesicht konnte sie nicht erkennen, da er ihr den Rücken zuwandte. Die drei schienen sich über irgendetwas zu streiten oder zumindest uneinig zu sein, sie sah wie sich der Mann mit dem grauen Umhang der jungen Frau näherte und irgendetwas machte, was sie nicht genau erkennen konnte, zumindest schien diese es nicht zu mögen und schlug seine Hand weg, was ihn aber offensichtlich nicht von seinem Handeln abhielt, schließlich griff der dritte ein und kurz darauf schienen sie sich auf etwas geeinigt zu haben, zumindest sah es so aus als würden sie Aufbrechen.
Neben den vielen anderen Fragen, die in ihrem Kopf herumschwirrten, tat sich eine hervor: Sie lassen die Leichen einfach so liegen? Bei den Banu hatte sie gelernt, dass das keine besonders gute Idee war, vor allem, wenn ein paar von ihnen überlebt hatten. Ganz abgesehen davon trugen die Toten sicher das ein oder andere Nützliche bei sich, und irgendwie wirkten die Reisenden nicht unbedingt bestens ausgerüstet, abgesehen von dem Schwert des einen und den Dolchen des Anderen...

Kurz entschlossen erhob sie sich, rannte zu Anion und ritt mit ihm zurück zu den Reisenden, die gerade losgegangen waren. „Wartet!“ rief sie auf Emenisch, in der Hoffnung, sie würden sie verstehen. „Ich will euch nicht angreifen!“ um ihre Worte zu bekräftigen hob sie die Hände. „Ich habe den Kampf gesehen und... ich war überrascht hier, abseits der üblichen Handelsroute, Reisende zu treffen...“ ihr wurde plötzlich bewusst wie sie wirken musste und sie zog das Kopftuch aus dem Gesicht. Außerdem war sie plötzlich sehr nervös.
„Ich wollte nur wissen ob ich euch vielleicht ein Stück begleiten kann?“
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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Thomas » Do, 24. Sep 2015 9:50

Sie hatten sich also einmal mehr geeinigt, nunja mehr schlecht als recht, denn ob er ihn wirklich bezahlen konnte war mehr als nur fraglich. Teils in Gedanken, teils als bloße Unterstreichung von dem was sie gerade eben gesagt hatte entfuhr ihn so spontan ein: »Genau wie Sie sagt...« Wobei Moment einmal... was hatte sie da gerade eben gesagt? Seine Verteidigungsstellung wankte bei der Erkenntnis leicht, einmal mehr trieb ein Gedanke ihn die Schamesröte ins Gesicht. Was jedoch keiner sehen konnte, was man aber sah, wenn man darauf achtete, dann das sich Thomas behelmter Kopf wiederholt von Fetch zu Sarantuya wechselte. Ersteren wollte er sicherheitshalber nicht mehr aus den Augen lassen und letztgenannte war ihn wohl mehr als eine Antwort auf untergestellte fragen schuldig! Meinte sie das gerade ernst? War dies gerade irgendein unterschwelliges Angebot? Sollte er die Aussage an sich als Kompliment angehen oder doch lieber als eine Beleidigung? Doch es war weder die Zeit, noch der richtig Ort dies genauer zu erläutern.

Fetch schickte sich so einmal mehr an vorauszusehen, was auch gut so war, so konnte er ihn besser im Auge behalten was auch beinhaltete das er einigen Abstand zu diesen hielt. Damit er im Notfall in der Lage war sein Schwert zuziehen. Was auch früher als ihn lieb war wieder notwendig war, naja jedenfalls der Vorsicht wegen, denn einmal mehr tauchte jemand fremdes auf. Eine Frau die von ihrem ganzen Erscheinungsbild und ihrer Sprache her von hier zu stammen schien. Zumindest vermutete er das, passte sie doch mehr hierher als ihre kleine Dreiergruppe und besonders er. Auch und er wusste einmal mehr nicht wieso erinnerte sie ihn wie schon in der letzten Stadt einige Bewohner an die Geschichten über Elfen. Doch so schnell wie dieser Gedanke gekommen war, verwarf er ihn auch schon wieder. Schließlich lebten seines Wissens nach Elfen im Wald, weshalb man sie ja auch gerne als Waldelfen bezeichnete. Eine Elfe in der Wüste... war daher wohl an Absurdität kaum zu übertreffen, was sollte sie dann den sein, etwa eine Wüstenelfe? Ja genau und als nächstes trafen sie dann mit ziemlicher Sicherheit auf Bergelfen die auf geflügelten Einhörnern des Weges kamen. Was uns zum eigentlich Grund seines Misstrauens brachte und sei es auch nur rein unbewusst, sie hatte ein Reittier und selbige empfand er ja schon seit jeher als suspekt an. Genauso wie die Tatsache das er kein Wort von dem verstand was sie da so von sich gab. Wobei dies auch mal wieder nicht so ganz stimmte, nicht zuletzt aufgrund ihrer Gestik konnte er sich einiges zusammenreimen, sie schien es nicht auf eine Auseinandersetzung anzulegen. Doch das hieß noch nichts, vielleicht gehörte sie zu den Angreifern von gerade und war nur hier um zu verhandeln, sie in die Irre zu führen oder sie führte wer weiß was im Schilde. Ja, seinen Unwissenheit, fehlenden Sprachkenntnissen und die letzter Zeit stattfindende Verkettung von unglücklichen Umständen und Ereignissen hatten in vorsichtiger werden lassen als sonst üblich. Dran war aber nicht zuletzt Sarantuya schuld, ihre Paranoia war wahrhaftig ansteckend.

So war es auch nicht weiter verwunderlich das er sich wieder mit gezogenen Schwert und Schild in eine abwartende Verteidigungsstellung begab als sie erschien und ein »Hinter mich!« zu Sarantuya gewandt sagte. Fetch rollte hierauf nur mit seinen Augen, während er ihm in seiner Sprache versicherte: »Gemach, gemach Eure hochwohlgebohrenheit, ich Regel das schon..., bloß keine Panik!«. Anschließend wandte er sich in der gleichen Sprache die sie gesprochen hatte an die Fremde: »Das trifft sich ja vortrefflich, ich wurde gerade sprichwörtlich von der Bettkante gestoßen und suche daher eine neue Partnerin, wie Ihr ja sicher wisst können die Nächte hier sehr kalt werden!« Thomas verstand auch hier einmal mehr nichts von dem was er sagte und da Fetch ihm hierbei auch noch den rücken zuwandte konnte er ebenfalls sein schmieriges grinsen nicht sehen, weshalb das zusammenreimen diesmal nicht so ganz funktionierte. »Also wie siehts mit uns beiden hübschen aus?« sagte Fetch während er sich der Fremden immer weiter näherte und sie dabei mit seinen blicken bereits auszog. Jedoch war er hierbei auch nicht unvorsichtig, sondern jederzeit bereit einen seiner Dolche zuziehen sollte etwas schief gehen. Wobei er sich da keine allzu großen Sorgen machte, im Zweifelsfall würde er es so drehen das die "Blechdose" für ihn kämpfte...

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von She'sejia » So, 27. Sep 2015 11:49

Im Nachhinein betrachtet hätte She'sejia es wissen müssen. Man sprach nicht einfach so Fremde an, vor allem nicht in der Wüste, vor allem nicht direkt nachdem eben jene gerade einen Angriff hinter sich hatten. Ganz abgesehen davon, wie unvernünftig es insgesamt war, konnte sie doch nicht wirklich erwarten, dass sie ihr sofort glauben schenkten oder vertrauten (soweit man einer Fremden der man eben begegnet war vertrauen konnte). Ihr wäre es auch nicht anders gegangen.
Es war eigentlich auch nicht ihre Art, Andere so offen anzusprechen. Wahrscheinlich kam das von den Wüstenelfen, die meistens sehr gesellig und offen waren (sie war eine seltene Ausnahme), zumindest hätte sie vor ein paar Jahren ganz anders gehandelt.

Das sich die Situation jedoch so blöd entwickeln würde, hatte sie nicht erwartet. Dank Trálír beherrschte sie die Grundsätze des Coreonischen gerade gut genug um zu merken, dass die Reisenden diese Sprache sprachen und sie auch halbwegs zu verstehen. Wie sie ihr gesinnt waren, konnte man aber auch an ihrer Haltung erkennen, der Mann in der Rüstung zumindest nahm sofort eine Verteidigungsstellung an. Der andere jedoch drehte sich scheinbar seelenruhig zu ihr um, sodass sie erstmals sein Gesicht sehen konnte, und antwortete ihr, wie sie auf Emenisch. Sie war zwar niemand, der durch einen Blick in das Gesicht von jemandem schon dessen ganze Lebensgeschichte erzählen konnte, aber jeder hätte spätestens jetzt anhand der vielen Narben sagen können, das der Mann ein Kämpfer war.
Als sie seine Worte vernahm, wallte plötzlich Zorn in ihr auf und sie konnte sich nur knapp davon abhalten, ihm dafür einen Denkzettel zu verpassen, den er nicht so schnell vergessen würde. Sie kannte und hasste Männer wie ihn, gelinde gesagt trug ein zusammentreffen mit ihr nicht unbedingt zu ihrer Gesundheit bei, im Gegenteil. Ihre Hand war sogar zu den Wurfmessern gehuscht als sie innehielt. Anhand ihres bisherigen Verhaltens bezweifelte sie, dass die beiden anderen genauso unsympathisch waren wie ihr Führer, aber da sie offensichtlich das Emenische weder Sprachen noch verstanden, konnten sie seine Worte auch nicht verstehen. Wenn sie ihn nun Angriff, würden die Beiden es sicherlich falsch verstehen und ihn vielleicht sogar beschützen, da er allen Anschein nach ihr Führer war und sie ohne ihn wahrscheinlich aufgeschmissen. Was sollte sie tun? Wie sollte sie auf den Mann reagieren, ohne dass die andern es falsch verstanden?
Kurz durchdachte sie alle Möglichkeiten: Sie könnte den Mann natürlich angreifen, aber dann würde sie höchstwahrscheinlich der Mann in der Rüstung seinerseits angreifen und wenn man mal davon absah, das sie keinen Grund sah, mit ihm zu kämpfen, hatte sie das Gefühl das er ein ernstzunehmender Gegner wäre, zumindest sah die Rüstung durchaus stabil aus, daran würde sie vermutlich scheitern. Dann konnte sie natürlich einfach weg reiten, aus der Situation fliehen, doch das lies ihr Stolz nicht zu. Also blieb nur noch das, was sie von alledem am wenigsten gut konnte: Reden.
„Mit uns sieht es gar nicht aus!“ fauchte sie zornig (sie konnte es sich einfach nicht verkneifen und ruhig zu antworten wäre noch undenkbarer gewesen) und sprach dann seine Begleiter langsam und stockend auf Coreonisch an: „Ich... will nicht Kämpfen... aber ich...“ sie überlegte kurz wie sie ausdrücken konnte, was sie sagen wollte, dann fuhr sie stockend fort: „aber ich mag es... wirklich nicht, wenn man mich wie...“ fieberhaft suchte sie nach einem passenden Wort, ihr wollte aber nichts einfallen.
„...wenn man mich so respektlos behandelt!“ brachte sie schließlich hervor und auch wenn es nicht die beste Formulierung war, hoffte She`sejia, das sie verstanden, was sie meinte. Vor allem in die junge Frau setzte sie ihre Hoffnungen, da diese ja offensichtlich schon von ihm bedrängt worden war. Sie hoffte zudem, dass der, wegen ihrer Wut, drohende Unterton von ihnen nicht bemerkt wurde oder ihr zumindest nicht noch mehr Schwierigkeiten bereitete, trotzdem lies sie ihre Hand sicherheitshalber auf den Wurfmessern ruhen...
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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Sarantuya » Fr, 09. Okt 2015 18:13

Die Situation wurde immer bizarrer. Zu nächst hatten sie den Stress mit Fetch und nun als sie weiter gehen wollten, hörte sie hinter sich eine Stimme. Es war eine Frauenstimme. Als sie sich umdrehte sah sie eine Frau. Ihr äußeres war so ungewohnt, dass sie sich kurz besinnen musste. Sie hatte bei ihrer Gefangenschaft schon ein paar Sklaen gesehen die ähnlich ausgesehen hatten.
Doch ihrer Sprache mächtig war sie nicht, woher auch? So blieb ihr nichts anders übrig als mit anzusehen wie Fetch nun seine Masche bei der Frau ausprobierte.
Verärgert über diesen Rüppel namens Fetch wollte sie erbost vor pressen als sie erkannte, dass die Frau keineswegs klein beigab. Genau wie sie schien sie ihn deutlich die Meinung zu sagen. Jedenfalls sah ihre Mimik nicht gerade begeistert drein ebenso ihre Körperhaltung signalisierte klar und deutlich fass mich nicht an. Hm,,auch diese Frau hatte Mut! Und das mochte Sarantuya.

Es erinnerte sie für einen Bruchteil an ihre alte Heimt, wo sie noch mit dem Stamm unterwegs gewesen war. Die Steppenreiterin seufzte kurz und sah zu Thomas der sich vor sie gestellt hatte. Natürlich hatte sie keine Waffen aber diese Frau wirkte nicht so als wäre sie angriffslustig. Sie hatte sogar die Hände gehoben. Ein Zeichen das auch sie verstand. Daher empfand Sie es als äußert hinterhältig von Fetch diese Fremde für seine Zwecke zu missbrauchen. "Lass die Frau in Ruhe!" anwortete sie und funkelte kurz Fetch erbost an. "Du bist so ein Fiesling und ein Geiler Bock dazu. Ich glaube wir brauchen dich nicht mehr länger!" murmelte sie und verschränkte die Arme. "Fass sie oder mich auch nur einmal an und du bist dein Gehänge los!" drohte sie Fetch nun. Sie sah zu der Frau und kurz darauf zu Thomas "sag du doch auch etwas..die Frau was will sie?"fragte sie unsicher. "Und was will Fetch von ihr? Ich spreche ihre Sprache nicht" erklärte sie leise. Und hoffe Thomas würde vermitteln können.

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Re: Vor den Toren Berrak Asrar

Beitrag von Thomas » Fr, 09. Okt 2015 21:41

Fetch war wirklich nicht gut darin sich neue Freunde zu machen das kristallisierte sich mehr und mehr heraus. Es gefiel im mehr und mehr nicht das sie auf seine Hilfe angewiesen waren. Was sagte dies schließlich über ihn aus, wer sich von einem Bastard helfen lies, war schließlich auch nicht viel besser. Doch eine solche Entscheidung seine Hilfe ein für alle mal in den Wind zu blasen oblag nicht ihm alleine, war er doch nicht alleine unterwegs. Da sie jedoch aussprach was auch er dachte war es wohl beschlossene Sache. »Wir verzichten ab hier auf Eure Dienste!« Sagte er daher mit fester Stimme, Fetch dem dies dennoch zu amüsieren schien drehte sich daher zu ihm mit einem breiten grinsen um. »Aber Eure Lordschaft, wart Ihr es nicht der noch vor wenigen Augenblicken verkündete gemeinsam wären wir besser dran, da es sicherer sei?«

»Sicherer vielleicht, aber Eure Anwesenheit ist uns langsam zu wieder...« »Ach hat der hohe Herr so hohe Standards oder... ohh ich verstehe Ihr habt selbst Interesse an unseren beiden Schönheiten und rechnet euch wohl als Hahn im Korb größere Chancen bei den beiden aus? Seit Ihr denn wirklich so hässlich unter Eurer Monteur das Ihr Konkurrenz so sehr flüchtet?« Thomas war weder so eitel, dass ihn eine solche Beleidigung treffen würde oder gar so hässlich, noch hatte er überhaupt solche Absichten. Alleine der Gedanke daran hätte ihn die Schamesröte einmal mehr ins Gesicht getrieben, hätte er jetzt genauer darüber nachgedacht. Vielmehr packte ihn jetzt langsam aber sicher die blanke Wut, mit einem Ton in der Stimme die eigentlich keinen Widerspruch zuließ, sagte er daher. »Verschwindet und tretet mir nie wieder unter die Augen!« »Ach...« und noch bevor Fetch auch nur ein weiteres Wort sprechen konnte, hatte Thomas seinen Schild bereits beiseite geworfen und machte förmlich einen Satz in Fetch Richtung und setzte dann mit großen schritten nach, während er sein mächtiges Schwert über seinen Kopf kreisen lies. Das dieser hierauf nicht nur zurückwich, sondern auch gleich das weite suchte war mehr als nur verständlich. Unter seinem ganzen gezetere und gefluche war neben "Wer bezahlt mir das?" auch ein "Das werdet Ihr noch alle bereuen!" zu hören. Doch scherte das Thomas derzeit recht wenig, machte er sich doch mehr Gedanken um die nähere Zukunft und zwar was nun?

Er hatte getan was Sarantuya gefordert hatte, doch sonderlich weit hatte weder sie noch er gedacht. Sollten sie jetzt am besten in die Richtung gehen in die er sie bisher geführt hatte? Doch war das wirklich die richtige oder hatte er sie vielleicht bisher nur in die Irre geleitet? Während er hierbei sein Schild wieder aufhob und es in der dafür vorgesehene Halterung auf seinem Rücken befestigt hatte, wurde er wieder gewahr das sie ja gar nicht alleine waren. Sein Schild holte er zwar nicht wieder hervor, doch sein Schwert steckte er deshalb noch lange nicht weg. Sondern schulterte es um es im Notfall wieder einsetzten zu können. Da die Neue oder Fremde, egal wie man es nun sehen wollte, teilweise ihre Sprache sprach, jedenfalls besser als er die ihre fragte er sie direkt. »Woher kommt Ihr und wohin wollt Ihr?« Und anschließend was wohl noch weitaus wichtiger war »Kennt Ihr Euch hier aus? Ist dort Osten?« während er in die Richtung zeigte in die sie bisher mit Fetch gegangen waren...

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