Wanderer unter der Sonne

Lebensfeindliches Land unter glühender Sonne am Tage und dem eisigen Mondlicht in der Nacht...
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Ashteko
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Wanderer unter der Sonne

Beitrag von Ashteko » So, 26. Okt 2008 15:43

Ashteko zog sich sein Halstuch etwas höher, sodass ihm der lästige Sand, welcher umherwehte, ihm nicht in die Nase flog. Jedoch hatte Iko so etwas nicht, und so musste er nach jedem 3. Schritt niesen, um seine Nase wieder frei zu bekommen. "Ich denke es kommt demnächst wieder ein Sandsturm, oder es ist bereits einer in der Nähe, denn das der Sand hier so umherfliegt, das schafft nur ein Sandsturm." Der Kojote, welcher an seiner Seite tappte, nickte zustimmend. Der junge Wüstenbewohner zog nun auch sein Stirnband etwas weiter über die Augen, denn wenn man Sand in die Augen bekam war das nicht gerade witzig.
Er stapfte mit schweren Schritten durch den Sand, wobei er immer wieder einsank. Seine Wasserflache war nur noch halb voll, das hies das er demnächst wieder zu einer Oase oder einer Stadt musste um seinen Vorrat an Wasser wieder aufzustocken. Ashteko hob ein wenig den Kopf und blinzelte in die Sonne, welche erbarmungslos vom Himmel brannte. "Na super, die tage sind kochend heiß und in den Nächten ist es eiskalt, nicht war Iko, aber was soll man machen, lieber bleibe ich hier und weiß wo ich bin und kann hier überleben, als woanders hinzugehen und sort jämmerlich zu Grunde zu gehen."
Mit einem tiefen Seufzer erlomm er eine Sanddüne. Dort oben angekommmen sah er sich erst einmal genau um. Dann sah er in weiter Entfehrnung einen schwarzen Fleck, ja es könnte vielleicht sogar eine Oase sein, und wenn nciht, so würde er wenigstens irgendetwas dort hinten finden. "Los Kumpel, ich glaube da hinten ist Wasser, ich denke spätestens morgen bei Sonnenaufgang sind wir dort, machen wir ein kleines Wettrennen? Sagen wir bis zu dem felsen dort." Ashteko zeigte auf einen kleinen Felsvorsprung, welcher etwa 300 Schritte entfehrnt war. " Wer als letzter da ist muss den anderen bis zur Oase tragen!"
Mit diesen Worten stürmte Ashteko los, doch der Kojote setzte ihm sofort nach und überholte ihn. Nachdem Ashteko seinem Freund hinterhergehetzt war, und nur knapp nach ihm an ihrem Zielpunkt angekommen war, lies er sich schwer atmend in den Schatten des Felsens fallen. "Ok.... diesmal hast du......noch gewonnen...... und ich will ja ....... nicht so sein......dafür trage ich dich.....bis zur Oase....Puh...man bin ich erschöpft..!"
Immer noch nach Atem ringend holte er seine Wasserflasche hervor, machte sie auf und lies das kühle nass, seine trockene Kehle hinablaufen.
Der Kojote wedelte freufig mit seinem Schweif und Ashteko lies etwas Wasser in seine Hand laufen, was Iko sofort aufschleckte. "Ok, das genügt, wir müssen weiter, also hopp, auf meinen rücken und halt dich mit deinen Pfoten an meiner Schulter fest." Das lies sich Iko nicht zeei mal sagen, glücklich darüber nicht laufen zu müssen sprang er auf den jungen Mann, wobei ihn das fast von den Füßen riss. Und so gingen sie weiter immer auf den schwarzen Fleck zu, der hoffentlich eine Oase war, denn das wasser wurde immer knapper...

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Beitrag von Unvorhersehbares » Sa, 01. Nov 2008 19:41

Der schwarze Fleck, den Ashteko auf der Düne in der Ferne entdeckt hatte, war wirklich recht weit weg. Er lag mit seiner Vermutung, erst am nächsten Tag dort anzukommen, ziemlich gut. Der Wind frischte etwas auf und immer mehr Sand wurde aufgewirbelt und wehte dem Nomaden ins Gesicht. Auch Iko auf den Schultern erleichterte den Weg nicht. Als der Sturm vorüber war, war es bereits tief in der Nacht. Die Sterne funkelten vom Himmel und der Mond tränkte die Wüste in ein dunkles Blau. Dadurch konnte Ashteko die Oase immer noch sehen solange er sich auf der Kuppe einer Düne befand. Alles war in der angenehmen Ruh getränkt, die man von der nächtlichen Weite der Wüste kannte. Kurz bevor der Nomade die rettende Oase erreichte, ging die Sonne auf. In der Wüste Cala an Darh geschah ein Sonnenaufgang schon innerhalb einiger Minuten und brannte unbarmherzig herab. Der Durst vom Wüstenmann und dem Schakal wurde immer schlimmer.
Wenige Meter vor der ersten Palme rannte Iko los zum Wasser. Dort angekommen fing das Tier an zu jaulen, ohne dass Ashteko sehen konnte weshalb. Als auch er am Wasser stand sah er den Grund. Zwei Leichen schwammen darin und alles war Blut getränkt. Hieraus konnten die beiden nicht mehr trinken. Am gegenüberliegenden Ufer konnte man ein verwüstetes Nomadenlager sehen. Es war nur ein kleines Lager gewesen, bestehend auf drei Zelten, die nun teilweise zerstört waren. Zwischen diesen lagen fünf weitere Leichen, darunter drei Frauen. Sie alle trugen die für Wüstennomanden typisch weite, beige Kleidung. Die gesamte Szenerie sah aus, als ob ein Überfall statt fand, da die Toten allesamt Schnittwunden hatten und die Zeltplanen zerrissen waren. Zudem schienen alle Vorräte und Wertgegenstände zu fehlen.
Aus einem der zerstörten Zelte konnte Ashteko einige schmerzklagende Laute vernehmen. Anscheinend war noch jemand am leben.

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Beitrag von Ashteko » So, 02. Nov 2008 10:40

Langsam, aufpassend dass er kein Geräusch machte, schlich er auf das schmerzklagende Geräusch zu. Was mag das wohl seindachte sich Ashteko. Iko schlich mit eingezogenen Schwanz hinter ihm her und sah fiebrig umher, als könnte jede Sekunde ein Feind hervorspringen und ihn attakieren. Der Wüstenbewohner und sein Hund kamen dem Geräusch immer näher, das schluchzende und schmerzschreiende Geräusch wurde immer lauter, je näher sie sich dem Zelt näherten.
Dort angekommen zog er langsam, um die Person im Inneren nichtr zu sehr zu erschrecken, die Zeltplane zurück, doch er sah nichts. Das Geräusch jedoch klang so als müsste hier sein Urheber ganz in der Nähe sein, ja fast schon greifbar.
Iko kam hinter den Beinen seines Herrchens hervor und begann mit der Nase auf dem Boden ehrumzuschnüffeln. Er ging schnurstracks auf einen Stoffhaufen zu, und jetzt, merkte auch Ashteko das Auffällige daran.
Er bewegte sich. Der Stoffhaufen bewegte sich, ja er zitterte sogar, das Schluchzen hatte jetzt aufgehört.
Langsam bewegte sich der junge Wüstenbewohner darauf zu.
Dort angekommen streckte er die Hand nach dem oberstenStoff aus. Er ergriff es und zog es vorsichtig herunter, doch anstatt auf etwas zu stoßen, lag da nur ein weiteres Tuch, doch auch nachdemner dieses ehrunter gezogen hatte, fand er nur wieder ein weiteres Tuch vor, so ging es noch eine ganze Weile und Ashteko wurde mit jedem Truch ungeduldiger und bei den Letzten riss er sie einfach herunter, doch was er darunter sah, hatte er nicht erwartet.

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Beitrag von Unvorhersehbares » So, 02. Nov 2008 21:32

Das Zelt, aus dem die Laute kamen, war noch nicht völlig zerstört. Der Rahmen stand noch vollständig und die Plane war nur am Eingang zerrissen. Auf dem Boden lagen zerbrochene Schüsseln, geöffnete Tonkrüge, ein Umgeworfender Tisch und überall billige Stoffe. Unter einem der umgefallenden Stoffberge lag ein alter Mann, den Ashteko frei gegraben hatte. Dieser war über und über mit Blut beschmiert und hatte schlimme Verletzungen.
„Wenn… wenn du gekommen bist um mich… zu töten, du elender Bandit, dann… dann…“
Seine Stimme war schwach und er konnte kaum sprechen. Dennoch konnte der den Arm leicht heben, in dem er einen Dolch hielt. Doch als er Ashteko erblickte, ließ er sein eh sinnloses Unterfangen bleiben.
„Du bist gar kein Räuber… Du bist einer von uns… Du bist ein Nomade.“ Darauf hin zwang er sich schmerzend ein Lächeln ab, musste aber dann husten.
„Du musst sie retten… *hust* … Rette sie! ... Bitte… die Banditen sind nicht weit in Richtung Süden … ja, Süden gegangen … *hust* … Du musst…“ Der alte Mann krümmte sich vor Schmerzen und fing an Blut zu spucken.
„Wasser… Wasser ist hinter dem Zelt versteckt… in einem Busch… ganz viel frisches… *hust* … ich brauche Wasser.“
Immer mehr Blut floss aus einer Wunde im Bauch. Lange würde der Alte wohl nicht mehr leben.

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Beitrag von Ashteko » Mi, 05. Nov 2008 22:22

Dem jungem Wüstenbewohner war etwas mulmig zumute, als der alte Mann über die Banditen redete, wie e aussah haben sie jemanden entführt. Gerade wollte Ashteko fragen um wen es sich bei der Entführten Person handelt, als der alte Mann zu husten anfing und ihm verriet, das hinter dem Zelt unter einem Busch zwei Wassersäcke seien, ehe ihn ein Hustenanfall, beid er er Blut herumspie, zum schweigen brachte.
"Iko, pass auf, dass er sich nicht irgendwo anstößt, ansonsten kann ich meine Fragen vergessen!", mit diesen wenigen Worten an seinen Kamerdaen schoss er aus dem Zelt und suchte den Busch, von dem der Alte gesprochen hatte, und er fand ihn acuh recht schnell. Sofort lies er sich auf die Knie nieder und begann den Sand wegzuschieben, jedoch kam für jede Handvoll Sand, die er wegschleuderte, eine Neue dazu, denn der Sand vom Rand löste sich immer wieder und rutschte hinein.
Dann nach langem Graben, das ihm wie eine Ewigkeit vorgekommen war, fand er etwas. Es fühlte sich kalt an, dann sah er auch etwas braunes, und anch und nach legte er den ersten der zwei Wasserbeutel frei. Unter diesem kam auch dann gleich darauffolgend der zweite zum Vorschein. Sofort nahm Ashteko beide unter seine Arme und rannte zurück ins Zelt, wo der Alte sich bei einem neuerlichen Hustenanfall schüttelte. Der junge Wüstenbewohner öffnete eine der Flaschen und gab dem alten Mann etwas zu trinken.
Nachdem dieser getrunken hatte machte sich Ashteko daran Fragen zu stellen:
"Wer waren diese Männer, die dich angegriffen haben? Wer war sonst noch bei dir? Un wer ist die Person die sie entführt haben?"
Ashteko lies den Mann noch einmal aus der Wasserflasche trinken und sah ihn dann mit fragenden Blick erwartungsoll an.

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Beitrag von Unvorhersehbares » Fr, 07. Nov 2008 12:14

Die zwei Wasserbeutel aus gegerbtem Kamelleder waren bis oben hin vollgefüllt mit frischestem Oasenwasser und fassten jeweils um die acht Liter. Nomaden, wie Ashteko einer war, konnten mit beiden Beuteln über eine Woche davon leben. Die Zeit, die Ashteko zum buddeln brauchte, war nicht lang genug, dass ihm der alte Mann wegstarb. Es blieb auch ringsherum ruhig, so dass Iko nicht wirklich viel zum Aufpassen hatte.
Nachdem der junge Nomade wieder in das Zelt kam, sah er, dass sich der Alte leicht aufgesetzt hatte und der Schakal neben ihn hockte. Dabei streichelte der Mann kurz den Hund den Kopf. Er hatte einen starken Willen und wollte trotz des Alters und der schweren Verletzungen nicht jämmerlich wirken. Das gelang ihm nicht wirklich, da die Scherzen und der Husten ihn plagten. Vorsichtig trank der Mann aus dem Beutel, dem Ashteko ihm reichte. Beim trinken musste er eine kleine Pause machen, um wieder Luft zu holen. Nach dem zweiten Schluck sah sein Gesicht auch viel erleichteter aus, obwohl die Schmerzen unverändert waren.
„Danke, mein Sohn. Du hast das Herz noch am rechten Fleck. Nicht so, wie diese Halunken, die mir das hier alles angetan haben.“
Angestrengt hörte er Ashtekos Fragen zu. Viel wusste der Mann auch nicht, aber er versuchte sich so gut es ging daran zu erinnern.
„Es war alles sehr schnell gegangen. Sie kamen gestern Abend aus Richtung Norden. Dort ist… dort is… *hust*…“ Der Greis bekam plötzlich einen schrecklichen Krampf im Magen. Er hielt sich den Bauch fester und zwischen den Fingern floss das Blut in strömen. Dann packte er mit seiner blutigen Hand Ashteko am Kragen und zog diesen schwer atment mit erstaunlicher Kraft zu sich heran.
„Im Norden, nicht weit von hier befindet sich eine Felsengruppe. Bitte, du musst sie retten, unsere kleine Prinzessin… meine Enkelin.“ Dabei kamen ihm die ersten Tränen. „Sie sind wahrscheinlich noch dort, diese Verbrecher… *hust* … Rette sie! Behalte alles Gold, aber rette sie! … Und begrabe meine Familie draußen oder verdeck sie mit den Zelten… *hust* … Biitte!“ Die Krämpfe wurden immer schlimmer und er hustete noch mehr Blut als vorher schon. Dann kam der Finale Schlag und das Blut schoss regelrecht aus dem Bauch und dem Mund. Seine Augen verdrehten sich schmerzend und die Muskeln verkrampfen. Dann sackte er leblos in sich zusammen.
Askteko war nun mit Iko alleine in der Oase. Alle anderen rund herum waren tot. Nun musste er entscheiden, ob er der Bitte eines alten Mannes folge leisten wollte.

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Beitrag von Ashteko » Sa, 08. Nov 2008 19:47

Als der Alte starb gab es eine riesen Sauerei. Ashteko verzog angeekelt das gesicht, doch der Tot des alten Mannes hatte ihm einen tiefen Schmerz verspüren lassen. Er hatte bis jetzt noch nie jemanden außer seinem Ziehvater so sterben sehen.
Er war mir doch völlig unbekannt, warum schmerzt dann meine Brust so? Der junge Wüstenbewohner umkrallte sein Hemd an der Stelle wo sein Herz war, so als ob er den Schmerz so unterdrücken könnte. Er musste den Alten begraben, das Stand fest, ansonsten würden ich seine Augen, wie sie ihn jetzt anklagend anstarrten für immer im Gedächtnis eingebrannt bleiben.
Ashteko drehte sich zu seinem Gefährten, welcher das Winseln angefangen hatte und nun mit der Schnauze den Toten anstupste ,so als ob ihn das wieder lebendig amchen würde. "Iko, lass das, er ist von uns gegangen, lass uns draußen ein Grab ausheben und alle darin beerdigen, danach machen wir uns auf den Weg um die Banditen zu töten, die dieses Gemetzel veranstaltet hatten. Er sagte auch etwas von seiner Tochter, ich finde wir sollten sie retten, wenigstens um ihr die Nachricht von dem Tod ihres Vaters zu überbringen, und wenn wir schon einmal dort sind, dann können wir vielleicht auch einen kleinen Gewinn daraus schlagen." Iko sah ihn aus seinen großen braunen Augen an, er hatte alles verstanden. Sofort ging er dicht gefolgt von seinem Herrchen aus dem Zelt. Draußen angekommen lief er zu einzelnen Personen hin und zog sie alle zu einem Haufen zusammen. Ashteko hatte in der Zwischenzeit eine Schaufen aufgetrieben und begann nun ein Grab zu schaufeln.
Nachdem er das Grab als tief genug befunden hat, schob er alle Leichen hinein und schaufelte den Sand wieder darauf. Dann nahm er die Wasserflaschen mit und amchte sich auf den Weg die entführte Tochter zu retten, den Blick immer gen Horizont gerichtet, und der Sonne über sich. Banditen macht euch auf etwas gefasst, jetzt kommen ich und Iko! Er sah zu seinem Freund hinunter welcher mit heraushängender Zunge neben ihm hertrabte.
"Los Iko auf in ein Abenteuer!", rief Ashteko und lief los, dem Horizont entgegen, Iko lies nicht auf sich warten, mit einem freudigen Kleffen setzte er ihm nach, sodass der Sand nur so aufwirbelte.

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Beitrag von Unvorhersehbares » Sa, 15. Nov 2008 14:00

Nachdem Ashteko mit dem Bestatten der Leichen fertig war, war die Mittagszeit schon um einige Stunden überschritten. In dem Wüstensand ließ es sich recht gut graben und der Wüstenkämpfer fand zudem noch eine Schaufel, wodurch er recht schnell fertig wurde.
An den Toten konnte er sehen, dass die Banditen diese grausam getötet hatten. Die toten Männer trugen an den Gürteln Halterungen für Waffen. Die Waffen selbst waren nicht mehr zu finden. Das alles ließ darauf schließen, dass sich die Nomaden versucht haben sich zu wehren.

Dann machten sich die beiden Gefährten auf den Weg zu der Felsformation, die ihm der Alte vor seinem Tod beschrieben hatte. Kurz vor der Dämmerung kam diese auch in Sicht. Iko rannte einige Meter nach rechts, blieb dann stehen und scharrte mit der Vorderpfote im Sand. Als Ashteko seinen Schakal erreicht hatte, sah er die Spuren, die Iko entdeckt hatte. Die Spuren, welche von Menschen und einigen Kamelen stammten, führten direkt auf die Felsen zu. Der Boden wurde hier fester und war nicht mehr so sandig, was darauf deutete, dass Ashteko sich am nördlichen Rand der Wüste Cala an Darh befand. Auch sah man schon einigen Gestrüpp hier und da wachsen. Drei Tagesmärsche weiter würde dann der Große Strom kommen. Viel wichtiger waren jetzt aber die Felsen. Ashteko konnte niemanden sehen und auch sonst war alles ruhig. Es wehte nur ein leichter Wind und in der Nähe konnte er eine Eidechse über den Boden krabbeln hören. Die Fußspuren führten an einem Felsen vorbei. Als die beiden Gefährten diesen erreichten hat es schon angefangen zu dämmern. Bald würde es dunkel werden.
Die Spuren führten einen sandigen Weg den Felsen, welcher ziemlich groß war, hoch. Der Weg schien sich links herum um den Berg zu winden und je höher Ashteko kam desto tiefer wurde er Abhang rechts von ihm. Kurz bevor es wieder einmal um die Kurve ging, konnte der Nomade zwei Stimmen vernehmen. Diese kamen von hinter der Ecke und Ashteko konnte die Personen noch nicht sehen, diese ihn aber auch noch nicht.
„... froh wieder in Demera zu sein. Die Beute der letzten Monate wird uns eine Menge Geld einbringen neben dem Geld das wie eh schon erbeutet haben.“
„Das Mädchen wird uns auch eine Stange Gold einbringen.“
„Hehehe, die Sklavenhändler werden sich die Finger nach ihr lecken.“
„Morgen früh geht es dann endlich los und die Jungs feiern jetzt drinnen ohne uns.“
„So eine Scheiße, aber irgendwer muss ja Wache schieben.“
„Fang doch nicht gleich an zu heulen, du Weichdattel. Hier, ich hab uns jedem was mit gebracht.“
„So eine Kamelscheiße wie dich trink ich doch dreimal unterm Tisch. Also her mit dem Alkohol.“
„'Wusste das du nicht wieder stehen kannst. Dann lass uns das Zeug runterkippen. Zum Wohle.“
Dann hörte Ashteko das zusammen stoßen von zwei Krügen. Die Räuberhöhle hatte er nun gefunden und die Enkelin des alten Mannes war wohl auch dort. Wer sie wohl war und wie sah sie aus, dass jeder Händler sie haben wollte? Die Wachen tranken zumindest fröhlich und unbedacht weiter auch ihren erhofften baldigen Wohlstand.

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Beitrag von Ashteko » So, 16. Nov 2008 15:18

Die Nacht war noch jung und so blieb der junge Wüstenbewohner erstnal hinter seiner Deckung und beobachtete die Sterne, welche hell am Firmament glitzerten. Neben sich konnte er einen kleinen Käfer ausmachen, welcher wohl schnell zurück in sein zu Hause wollte, ehe die Wächter der nacht ihn erwischen konnten, doch er hatte seine rechnung ohne Iko gemacht, der Kojote versperrte ihm den Weg mit seinen Pfoten sodass er sich einen anderen Weg bahnen musste, doch auch diesen Plan vereitelte ihm Iko. Jedesmal wenn der Käfer eine andere Richtung einschlug so änderte auch der Kojote die Position seiner Pfoten. Ikos Herrchen hingegen sah dem Schauspiel lächelnd zu, doch auf einmal schoss ein schwarzer Schatten aus einem kleinem Riss im fels hervor und verschlang den Käfer. Iko zog die Ohren ein. Nun war sein Spielzeug weg. Der junge Wüstenbewohner kraulte ihn hinter den Ohren und wartete auf seine Gelegenheit, endlich in die Nähe der Höhle zu gelangen.
Ashteko hörte den Wachleuten einige Zeit zu, als er jedoch merkte, dass das Gelalle von ihnen immer schlimmer wurde, wusste er, das er sich ein wenig weiter vortrauen konnte. Hinter einem Felsen ging er in Deckung. Die beiden Wachen gröhlten und johlten, das Iko die Ohren anlegte. Doch Ashteko machte sich bereit zum Kampf, lockerte sein Schwert in der Scheide.
Langsam und tief gebeugt schlich er sich im Schatten an die Männer heran, er zeigte mit seinem Finger auf den rechten der Beiden und augenblicklich stürmte Iko los und verbisss sich sofort in dessen Kehle, Ashteko machte es ihm nach nur das er dem anderem sein Schwert in den Magen rammte, sodass es auf dessen Rücken wieder herauskam. Blut floss über ashtekos Hand, es fühlte sich warm an in der ansonsten kalten nacht. Alles war recht leise von statten geangen. Ashteko schmierte das Blut, welches an seinem Schwert klebte, am Hemd seines Opfers ab und schlich weiter Richtung Höhle. Am Eingang angekommen presste er sich an die Wand und lauschte den Stimmen, wie es schien waren einige auch von ihnen betrunken und er konnte auch lautes Schnarrchen vernehmen. Das könnte zwar trotzdem etwas schwer werden, doch er dachte, er würde das schon packen. Leise um nciht aufzufallen schlich er sich weiter an der Höhlenwand entlang, das Feuer warf orangfarbene Lichter auf die Gesichter der Banditen, es waren 7, 2 davon schliefen und der Rest war mit allergrößter Warscheinlichkeit stockbesoffen. Ashteko kam ein Plan, er könnte eine Räubertracht von einem der Wachen stehlen und dann so tun als wäre er einer von ihnen.
So schlich er wieder raus und zog einem der Wachmänner seine Jacke aus und schlüpfte selbst hinein, zu Iko gewandt flüsterte er: "Pass auf das keiner kommt und sollte ich deine Hilfe brauchen pfeife ich dreimal!".
Denn früher, als Iko noch recht klein war, hatte Ashteko ihm einige wichtige Kommandos beigebracht, wie das er bei 3-maligem Pfeifen ihm zu Hilfe eilen sollte oder einfach in deckung blieb, dies machte er jedoch wie auch seine Kampfzeichen(zum Angriff!! - Finger auf das gewünschte Ziel) einfach mit den Händen.
Er wusste das Iko ihn warscheinlich nicht verstand, doch blieb er leigen als Ashteko ihm das Zeichen dazu gab und er hoffte, das sein Freund ihm zu Hilfe eilen Würde. Dann ging er mit festen Schritten zum Höhleneingang, doch seine Hände zitterten...
Zuletzt geändert von Ashteko am Mo, 17. Nov 2008 20:40, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von Unvorhersehbares » Sa, 22. Nov 2008 14:10

Die Wachen starben schnell und dank des Alkohols recht schmerzlos. Sie waren von dem Angriff derart überrascht, dass sie keine lauten Laute von sich gaben. Von den Banditen in der Höhle bemerkte keiner den beginnenden Überfall. Als Ashteko die Höhle betrat, bemerkte er, dass es sich um ein kleines Höhlensystem handelte. Kurz hinter dem Eingang befand sich auf der linken Seite eine kleine Höhlenkammer in der einige Kisten und Säcke gelagert waren. Die gesamte Höhle war recht hoch, sodass auch ein Kamel hinein passen dürfte. Der Wüstennomade schlich sich weiter ins Innere bis er auf einen großen Höhlenraum traf. Er konnte dort weitere sieben der Verbrecher ausmachen, welche alle ausgelassen feierten. Viel sah er aber noch nicht, da er sonst wohl aufgefallen worden wäre. Doch um weiter an diese heran zu kommen schmiedete er einen geschickten Plan. Er benutze die Tracht eines seiner ersten Opfer um ging dann damit festen Schrittes wieder zurück zu den anderen Banditen.
Diese bemerkten dann auch nicht, dass er keiner von ihnen war. Ashteko sah sich erst einmal um und sah, dass vom großen Höhlenraum noch drei weitere Gänge weiter tiefer abgingen. Vor einem dieser Gänge befand sich eine schlecht zusammen gezimmerte Holztür, welche verriegelt war. Die anderen zwei Gänge gingen einfach ins Dunkle. In der Höhle stapelten sich reihenweise Kisten, Schatullen, Säcke, Waffen, Stoffe und vieles anderes Zeug. Die Banditen schienen sehr viel über die Zeit angesammelt zu haben. Die Höhlenkammer war so groß, dass an der rechten Seite noch vier Kamele schliefen.
Dann endlich wurde Ashteko von einem von ihnen bemerkt.
„Hey! Sollst de nich den Einjang bewach'n? Oder willst de etwa wat vom Schnaps abhaben, hä?“
Sie alle gucken direkt auf Ashteko und erwarteten eine Antwort. Keiner von ihnen bemerkte, dass er ein Fremder war, weil es zum einen zu dunkel war und zum anderen waren sie alle angetrunken.

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Beitrag von Ashteko » So, 23. Nov 2008 20:27

Als der räuber ihn ansprach, gefror ihmd as Blut in den Adern. Doch dieser fragte nur ob er auch etwas Schnapps haben wollte. Besser als aufzufliegen, na dann mach cih mal mit, dachte sich Ashteko und ging langsam ein paar Schritte auf die Meute zu. "Gerne, gib mir was, da draußen in der Kälte zustehen macht echt durstig und was interessanteres als Sandkörner gibts da eh nich." Er gesellte sich nun zu den Anderen und lies sich neben dem nieder, der ihn gefragt hatte. Er nahm eine der Flaschen, welche großzügig auf dem boden verteilt waren udn mekte, dass noch etwas drinnen war. Er durfte nur nicht zuviel trinken, denn ansonsten konnte er vergessen die prinzessin zu retten und so tat er nur immer so als würde er trinken und lies das meiste an seinem Mundwinkeln herunterlaufen, so das nur ganz wenig Schnapps seine Lippen benetzte. Es war zwar etwas unheimlich in der Höhle, da es recht finster war und von irgendwo aus einem der Gänge immer Wasser zu tröpfeln schien, was mit einem Echo die ganze zeit wiederhallte von den Wänden. Doch danke dem Gegröhle und der ausgelassenen Stimmung der Banditen war esnicht gar so gruselig, jedich war Ashteko trotz allem immer noch nervös. Die ganze Zeit ging ihm eine Frage nicht mehr aus dem Kopf: "Was wenn sie mich enttarnen?" Und noch weitere gesellten sich dazu wie: "Was passiert wenn sie mich dann haben? Wie soll ich mit der prinzessin fliehen? Werde ich jemals lebend aus der Höhle herauskommen?" Aber der junge Wüstennomade atmete tief ein udn wieder aus und versuchte ganz ruhig zu werden und sich nichts anmerken zu lassen, wobei er jedoch immer auf die verschlossene Tür schielte. Er musste es einfach schaffen.

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Beitrag von Unvorhersehbares » Mi, 26. Nov 2008 15:13

Der Bandit, der ihn ansprach musst dabei lachen, als Ashteko meinte draußen sei es langweilig.
"Ja, kann ich mir gut vorstell'n. Nimm dir ne Flasche, wir haben mehr als genug davon." Dann gröllten sie alle und ein jeder hob seinen Krug und trank einen kräftigen Schluck davon, als müsse jeder den Anderen beweisen, dass er trinkfester war als diese.
"Wir haben ja mehr, als wir nach Demera mitnehmen können. Die vier Viecher kriegen ja grademal das ganze Gold und die anderen Wertsachen weg."
Wieder ein anderer meldete sich: ""Wenn wir den ganzen Schnaps heute austrinken, kommen wir morgen bestimmt nicht weg." Wieder lachten alle.
Aus einem der nicht verschlossenden Gänge kamen zwei weitere Räuber mit großen Kisten voller Flaschen.
"Hier der Nachschub, hehe.", rief einer von ihnen. Scheppernd stellten sie die schweren Kisten ab, wobei zwei oder drei der Flaschen im Inneren zerbrachen.
"Hey, pass doch auf du Trottel."
"Dann trag du das nächste mal die Kisten, Penner. Die sind verdammt schwer. Außerdem sind hinten noch ein dutzend mehr. Ein großteil müssen wir eh hier lassen."
"Genau, also reg dich ab.", mischte sich ein Dritter ein.
Aber es wurde weiter heiß diskutiert: "Warum sollten wir eigentlich alle umbringen? Ein paar von den Kerlen hätten sicherlich gute Packesel abgegeben." Die Spannung in der Höhle spitze sich mit einem mal zu.
"Dieses verdammte Nomadenpack haben wir doch gerademal tot bekommen, Hast du das vergessen? Drei von uns sehen jetzt die Kakten von unten wachsen! Verdammt nochmal!"
"Aber die Frau hätten wir am Leben lassen können. Mit der hätten wir sicherlich unseren Spaß gehabt." Laut bejate die Bande diesen Einwand und alle waren wieder fröhlich.
Dann sprach ein älterer von ihnen Ashteko direkt an: "Mit einer Frau wär' es sicherlich nicht so langweilig da draußen, oder? Was meinst du?" Alle guckten erheitert, aber auch erwartungsvoll auf Ashtekto. Sie wollten eine Antwort hören, die ihnen gefallen würde.
"Du solltest eh bald wieder raus und nach dem Rechten sehen. Also lass' hör'n!", rief ein Anderer ihm zu.

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Beitrag von Ashteko » Mi, 26. Nov 2008 21:32

Als die beiden kistenträger reinkamen und sehr unfreundlich, jedoch mit viel Scherz empfangen wurden, wusste ashteko das nun wirklich alle stockbesoffen waren. Wo hatten sie nur den ganzen Schnapps her? Doch dann kam die Rede auf die Wüstennomaden und der junge Wüstenbewohner ballte seine Hände zu Fäusten und biss die Zähne zusammen. Wenn jemand so respektlos von seinem Volk sprach konnte er sich nur mit allergrößter Mühe beherrschen und das auch nur deshalb, da er immer noch die prinzessin retten wollte.
Iko hingegen hatte es sich vor der Höhle gemütlich gemacht und blickte nur hin und wieder einmal in die Höhle. Doch seine Ohren belauschten jedes Wort und würden auch das pfeifen hören, wenn sein Herrchen Hilfe benötigte. Aber bis es soweit war konnte er sich noch entspannen. er setzte sich auf, fing an sich zu strecken und gähnte genüsslich, wobei seine reiszähne im hellen Mondlicht bedrohlich schimmerten. Danach legte er sich wieder hin und döste weiter.
Währenddessen hatte das Gespräch in der Räuberhöhle sich auf eine Frau bezogen und nun sahen alle Ashteko an. ihm lief es eiskalt den Rücken runter, seine Hände wurden schwitzig, denn er wurde nervös. Doch er versuchte ruhig zu bleiben. Er tat so als sei er etwas angetrunken und lallte: " Alsssso ich würde sssie gerne mal begutachten, wenn ihr wisssst wasss ich meine, hicks." Dabei machte er eine Geste, die aussehen sollte, als würde er eienr Frau auf den Hintern klatschen. "isst hier in der Höhle denn keine schöne Maid, die man beglücken kann?" Dabei brach er in schallendes Gelächter aus und hoffte, das die anderen miteinstimmten, und er dann nciht mehr so nervös wäre.

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Beitrag von Unvorhersehbares » Fr, 05. Dez 2008 19:11

Draußen vor der Höhle wurde es immer kälter, doch Iko war das als Schakal schon gewöhnt. Im Inneren hingegen war es dank des Feuers angenehm warm. Dennoch lief Ashteko ein kalter Schauer über den Rücken, als die verbrecherischen Bewohner dieser Höhle in fragten, ob ihm ein Frauenzimmer draußen die Nacht nicht versüßen könnte. Von der Angespanntheit des Nomaden merkten die Besoffenen nichts. Auch nicht von dem Unterdrücken seiner Wut gegenüber diesen. Bei Ashtekos Gestik und dem Vormachen, wie er eine Frau behandeln würde, mussten allesamt herzlichst lachen.
Wieder meldete sich der Alte zu wort, der ihm die Frage gestellt hatte: „Tut mir Leid mein Jung. Ihn dieser Höhle gibt es keine Maid, an die du ran darfst. Für keinen von uns.“
Viele von den Banditen verzogen bei dem letzten Satz das Gesicht oder lachten auf eine ironisch traurige Weise kurz auf. Doch einer der Kistenträger heiterte die Gruppe schnell wieder auf:
„Aber bald sind wa’ wieder in Demera mit sehr viel Geld. Da könn’ wa uns vor Fraun ja nich mehr rettn, Männa.“, und wieder gröhlte die Menge und es wurden die Krüge erhoben und ausgetrunken.
Als sich wieder alle beruhigt hatte, sprach der Alte wieder Ashteko an: „So, jetzt geh mal wieder raus. Wachposten sein ist hier kein Wunschgeschäft.“
„Genau,“, meinte ein anderer, „wenn der Boss dich erwischt bist’de fällig, hehe.“
An die Enkelin des verstorbenen Nomadens kam er also noch nicht so schnell heran, außer ihm fiel wieder eine Idee ein.

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Beitrag von Ashteko » Di, 09. Dez 2008 19:52

Als die Banditen ihn wieder rausschickten, folgte Ashteko ihrer Aufforederung. Was hätte er den schon groß tun können? So ging er nun wieder weg von dem warmen Schein der Flammen in die kalte Nacht der Wüste. Wenigstens einen kleinen Trost hatte er, denn als er ins Freie trat, kam Iko zu ihm und lekte ihm die Hand. Nun musste er sich einen Plan überlegen. Wie es schien hatten sie etwas zu verbergen. Und dieses etwas war mit großer Warscheinlichkeit die Prinzessin, der Nomaden, welche die Banditen umgelegt hatten.
Dann kam ihm die zündende Idee. Er musste einfach warten bis sie in der Stadt waren udn derstweilen musste er mehr über die "Beute" herausfinden, aber vor allem wo sie versteckt war. Doch zu allererst musste er die Leichen der beiden Wachleute fortschaffen, ansonsten würde er auffliegen. So schulterte er sich den ersten, vond em er die Kleider genommen hatte und ging ein gutes Stück in die Wüste, wo er einen kleinen Felsvorsprung fand, unter dem er ein kleines Loch budelte. Dann schmiss er den Toten unter den felsen und ging zurück um den Zweiten zu holen. Auch diesen warf er achtlos, jedoch sorgfältig versteckt unter den Felsen und warf am Ende noche in wenig Sand auf die Leichnahme der Beiden.
Zurück vor dem Höhleneingang, beseitigte er die Blutspuren, welche sich im Sand gesammelt hatte und verwischte die Spuren, welche zu seinem Versteck der Leichen führten, dann setzte er sich mit dem Rücken zur Höhlen wand auf den Boden und senkte seinen Kopf auf seine Knie, wo er ihn liegenlies. Seine Augen jedoch blieben nicht still sondern suchten aufmerksam die Wüste nach Gefahren ab, Iko hatte er wieder hinter den felsen gebracht, von wo aus er vorher die Höhle ausspioniert hatte. Nun saß er da und wartete. Wartete auf den nächsten Morgen und auf einen neuen Tag um seinem Ziel näher zu kommen.

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