Auf dem Heimweg

Lebensfeindliches Land unter glühender Sonne am Tage und dem eisigen Mondlicht in der Nacht...
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Di, 19. Jun 2012 13:37

" Irgendwas?" fragte Laretan verwirrt. " Du kannst doch sehr viel. Schon was du hier in der Wüste alles weist. Ausserdem bist du doch auch eine gute Händlerin. Und die beste Frau die sich ein Mann wünschen kann...finde ich jedenfalls." sagte Laretan. Er sah seine Geliebte ein ganze Zeit lang an. " Es gibt also keinen Grund, das du dich herunter spielst." Dann musste er ein bisschen überlegen. " Ja. Ich denke du hast recht. Ich bin Stark. Aber ich muss noch stärker werden. "

Laretan nickte bestätigend. " Du schaffst das schon. Ich vertraue dir. Und deinen Vater finden wir auch." Nachdem Basima eingeschlafen war, sah Laretan noch eine Zeit lang in den Himmel. " Wir leben alle unter dem selben Himmel." war ein Satz den Shoto öfters so oder so ähnlich genutzt hatte. Laretan gab ihm in Gedanken recht.

Laretan führte noch die letzten Bewegungen zu ende aus, bevor er Basima antwortete. Er sah in den Himmel. Die Sonne erschien gerade am Horizont. " Ich denke nein. Ein stück. Aber noch nicht so sehr lange." Laretan konnte nicht gut einschätzen wie lange er nun schon wach war. Er hatte beim Training die Zeit vergessen. Er wusste nur, das es noch dunkel war, als er angefangen hatte. Als Basima anfing Früchte zu sammeln, ging Laretan zum Wasser und wusch sich ausgiebig. Danach trank er, in tiefen, großen Zügen.
Laretan drehte sich um und sah wie Basima schon anfing zu essen. Als er sah, wie ihr der saft ins Dekollte tropfte, musste er schmunzeln. Ein Anblick, der ihn erregte. Doch Laretan hielt sich zurück und ging zu ihr. Laretan nahm sich etwas und fing an zu essen. Es war für ihn immernoch ein Wunder, hier in dieser trockenheit Wasser und solch saftige Früchte zu finden. " Danke. " Er aß genüsslich bis er satt war und fing dann an noch ein paar Früchte für den Weg zu sammeln, die er in ihrem Beutel verstaute. Dann füllte er ihre Wasserbeutel auf.

Der weg durch die Wüste war lang und schwer. Doch es schien, als sei es etwas einfacher als den Tag zuvor. Doch vielleicht kam es Laretan auch nur so vor. Er ließ sich von Basima führen denn sie wusste besser, was zu tun war. In dieser Hitze, war Laretan allerdings nicht nach reden zu mute. Dafür beschäftigte er sich mit der Umgebung. Der junge Mann hielt die Augen offen und versuchte Tiere zu sehen, die im Sand umher kreuchten und fleuschten. Nach einer ganzen Weile, in der sie an Felsen und Steinen vorbeigekommen waren, bemerkte er das die Wüste lebendiger war, als er gedacht hatte. Immerwieder sah er schatte unter den Felsen huschen oder Spuren im Sand. Immer wenn Basima etwas über die Wüste erklärte, hörte Laretan aufmerksam zu. Schließlich würde das hier eine ganze Zeit, wenn nicht für immer, sein zu Hause sein.
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Do, 21. Jun 2012 17:49

Basima führte Laretan in Richtung Avrabeth und suchte permanent nach Essen und Wasser. Sie fand, Krabbeltiere, Schlangen denen sie den Kopf abschlug und mitnahm zum braten, Käfer, Larven, Skorpione alles war essbar was sie fand. Und so vergingen weitere 3 Tage. Der Marsch zerrte an ihren Kräften und mit jedem Tag machte Basima sich mehr Sorgen um Laretan. Sie hatte Angst das er den Marsch nicht aushalten würde auch wen er ein Krieger und somit Strapazen gewohnt war. Sie gab ihm mehr Essen und Trinken als sie für sich suchte. Sie war die Führerin und somit auf seine Gesundheit und sein Wohl bedacht. Anfangs hatte die Sonne ihr Gesicht verbrannt und sie schälte sich, Laretan sah auch nicht besser aus aber sie sind braun worden.

Am Spätnachmittag sah sie in der Ferne einen schwarzen Punkt auf tauchen. Sie kniff die Augen zusammen und je näher sie kamen desto besser erkannte sie was es war, es war ein Mensch. Er lag auf dem heisen Sand mit dem Gesicht zu Seite gedreht. Basima rannte ohne auf Laretan zu warten dort hin, lies sich in den Sand fallen und schob die Haare der Person zur Seite und erstarrte. Es war ihr Vater, er war ausmerkelt und seine Haut im Gesicht und Händen war mit Blasen übersäht. "Vater!" murmelte sie rüttelte ihn. Doch keine Regung sie sah zu Laretan, für ihre bräune doch sehr bleich "Hilf mif, sofort wir müssen ihn retten!" sagte sie mit nachdruck. Ihr Vater sah nicht gut aus. Die Kleider waren für einen Marsch durch die Wüste nicht geeignet, zu dünn und zu löchrig, seine Schuhe waren einache Sandalen aus leder die waren mittlerweile porös. Basima schluckte und schnappte sich den Wasser schlauch in dem nicht mehr viel war und tröpfte ihrem Vater Wasser die aufgeblatzten und blutverkrusteten Lippen. Doch auch jetzt keine Regung. Basima schossen Tränen in die Augen. "VATER" rief sie und rüttelte ihn fester "Wach auf ich bin es" sie tröpfelte ihm nochmals Wasser ein und da regte er sich, die Lippen bewegten sich, er röchelte..."Basima mein täubchen??" leise waren die Worte und kaum verständlich. Basima nickte und hob den Oberkörper hoch "Ja ich bin es Vater! ich bin hier" sprach sie während sie ihren Vater fest hielt. "Was machst du hier draußen?" fragte sie. Ihr Vater hustete und sprach heiser "ich wollte aus der Stadt..." wieder hustete. Er hatte Sand in der Lunge, das hörte Basima am Hustgeräusch. "Die Krankheit..." dann verlor er das Bewusst sein.

Basima stand auf. "wir müssen ihn mitnehmen die nächste Oase ist nicht mal mehr einen Tagesmarsch entfernt bis zum Einbruch der dunkelheit schaffen wir das" sagte sie entschlossen. Ob Laretan damit einverstanden war, war fraglich.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Fr, 22. Jun 2012 10:59

Am Anfang hatte Laretan noch protestiert, als er merkte das Basima ihn übervorteilte. Aber später wurde es weniger und hörte schließlich ganz auf. Die hitze, ließ Laretans wiederstand brechen. Doch er ging weiter. In den Nächten, in denen er bei Basima lag, konnte er Kraft schöpfen. "Ohne sie hätte ich hier schon längst verloren." dachte Laretan öfters.

Laretan war wieder in den üblichen trott verfalle. "Immer einen Fuss vor den anderen." war sein Gedanke. Doch da merkte er wie Basima los lief. Laretan sah hoch und merkte wie Basima hektisch wurde und rief. Erst wurden Laretans Schritt nur schneller, doch dann rannte er das letzte Stück zu seiner Geliebte. Das war also ihr Vater. Auch wenn Laretan nur kurze Zeit seines Lebens elterliche Liebe und familiäre Bindung erfahren hatte, konnte er verstehen, was in Basima vor ging. Er musste an den Tod seines eigenen Vaters denken. Auch wenn die Errinnerung an ihn verblasste, würde Laretan nie seinen Tod vergessen. Er sah die Beiden an. Laretan verstand sogar was sie sagten. Schließlich waren es nur kurze Sätze mit einfachen Worten. Da fiel der Mann auch wieder in Ohnmacht. Basima wollte ihn mit nehmen. Laretan wusste, das ein Mann in dieser Verfassung ein Risiko war. Doch Laretan dachte keine Sekunde daran ihn zurück zu lassen. Laretan hob ihn über seine Schultern und fing an los zu gehen. " Ich trage ihn und du führst uns." sagte Laretan entschlossen zu Basima.

Also sie endlich die Oase erreichten, brannten Laretans Beine. Seine Lunge fühlte sich an als würde sie Zerreißen und er glaubte das selbst sein Blut schon eingetrocknet war. Die Oase war klein. Ein kleiner See, fast schon en Weiher und ein paar Palmen standen hier. Doch es war um einiges Besser als in der Wüste. Die Sonne stand schon niedrig am Horizont und es wurde milder. " Du kümmerst dich um deinen Vater. Ich werde was zu Essen suchen und Feuer machen." sagte Laretan. Auch wenn er am liebsten eine Pause gemacht hätte, dafür blieb gerade keine Zeit. Laretan suchte trockene Stöcke und machte ein Feuer. Danach suchte er nach Tieren. Er merkte, das es ein Fehler gewesen war, erst das Feuer zu machen. Die Sonne war fast nicht mehr zu sehen und so konnte er nicht mehr viel sehen. Doch er hatte Glück. Nahe am Wasser hörte er ein zischeln. Fast wäre er auf die Schlange drauf getreten. Doch er hatte sie früh genug gesehen. Er packte sie blitzschnell am Kopf und Schnitt ihr den Kopf, mit einem seiner Wurfmesser, ab. Er ging zurück zum Lager und fing an die Schlange aus zu nehmen. Basima saß bei ihrem Vater. " Wie gehts ihm?" fragte Laretan
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Sa, 23. Jun 2012 17:30

Basima war Laretan unendlich dankbar dafür das er ihren Vater auf seine Schulter nahm und ihn trug. Basima stand auf und ging los. Ihre Gedanken kreisten fortwährend über die Verfassung ihres Vaters. Als sie endlich an der Oase waren, fühlte sie sich erschlagen, erschöpft und ihre Kehle fühlte sich an als wäre sie komplett ausgetrocknet. Sie trank erstmal mit ruhigen Zügen aus dem Weiher und als Laretan selbstständig hier vor das leibliche Wohl und die Sicherheit sorgte in dem er Feuer machte, konnte sie sich um ihren Vater kümmern.

Sie hatte sich neben ihn gesetzt und anfangen seinen Körper zu begutachten. Er war dünn geworden, die Haut hatte überall schwielen und Verbrennungen, Brandblasen die sie erst beim zurück ziehen der löchrigen Kleider bemerkte, selbst die SChuhe sahen nicht gut aus. "Wie konnte er nur in dieser Verfassung überhaupt in die Wüste gehen, er muss sehr verzweifelt gewesen sein" murmelte sie leise und strich ihrem Vater über die Stirn. Sie war heiß, schweißperlen glänzten in der Abendsonne. Sie befühlte die restliche Haut, als sie diese berührte platzten auf und sonderten eine klare Flüssigkeit ab. Sie seufzte und sah auf als Laretan sich nach seiner Verfassung erkundigte. Sie sah ernst aus "Er ist in einer sehr schlimmen Verfassung. Er hat durch die Kleider viele Verbrennungen die sich über den gesamten Körper verteilen verdeckt. Er ist auch zu dünn für so einen Marsch durch die Wüste. Er musste lange nichts mehr zu Essen gehabt haben und seine Kleider sind zu kaputt für sein Vorhaben, deswegen war zum scheitern verurteilt von Anfang an. Ich weis nicht ob er es überleben wird." murmelte sie. "Ich werde mein bestes geben. Doch weiterziehen können wir erstmal nicht mein Liebster" erklärte sie und drehte sich zu ihrem Vater um der gerade erwachte. "Basima"keuchte er. Basima sah ihn an "ja..Vater?" ihr Vater wollte die Hand heben, sie war dünn, unglaublich dünn. Basima bemerkte es als sie seine Hand umfasste und erschrak fürchterlich. Doch zeigte sie dies nicht. "ich...weis das mein Leben schwindet. ich werde es nicht schaffen durch die Wüste zu kommen, daher...wünsche ich....." Da drehte er den Kopf und blickte in Laretan's Richtung
" Wer ist der Mann an deiner Seite? Er sieht gefährlich aus, Was hat er vor? Was will er von dir meine gute" er sprach in Sorge um sie, das ahnte sie doch lächelte sie milde auch wenn ihr bei seinen Worten zum Weinen war, sie unterdrückte dies so gut es ging. So war ihr Vater immer gewesen. Immer waren die anderen wichtiger als seine Gesundheit..." Beruhige dich Vater, Er gehört an meine Seite Vater, er hat mich gerettet in einer großen Stadt im Norden. Und...er hat mein Herz erobert" sprach Basima und errötete. Ihr Vater hatte seinen Blick noch immer auf Laretan.."komm her!" forderte er "Komm ich will dich näher an sehen..." er winkte Laretan zu sich. "Wer bist du?" Basima wusste was kommen würde und legte ihre Hand auf die Schulter ihres Vaters und lies seine Hand los. "Vater ich bitte dich, sei nicht so streng. Er..er ist ein guter Mensch" sprach Basima weiter und sah zu Laretan.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Mo, 25. Jun 2012 9:58

Laretan wollte Basima gerade Mut zu sprechen, doch da merkte er wied er ältere Mann erwachte. So schwieg er erst einmal den er wollte die Beiden nicht stören. Doch innerhalb kurzer Zeit, hatte Basimas Vater ihn schon erspäht. Trotz seines zustandes, war er bei wachem verstand. " Ein zäher Mann." dachte Laretan. Im nächsten Augenblick musste Laretan ein knurren unterdrücken. Die typische Reaktion der Menschen auf ihn war Angst oder Misstrauen. Basimas Vater war da keine Ausnahme. Doch Basimas Worte schienen ihn zu beschwichtigen. Er wolte sogar, das Laretan zu ihm kam. Ein wenig verwirrt und misstrauisch, kam Laretan langsam aus dem zwielicht des Feuers heraus und setzte sich näher zu dem Wüstenbewohner. Der Mann sah wirklich mitgenommen aus. Doch wenn er so zäh war, wie Laretan ihn momentan einschätzte, dann hatte er eine Chance.
Hier im hellen, würden Laretans Narben und seine Austrahlung noch mehr auffallen. Doch war das wirklich so? Vielleicht nahm das Licht ja auch etwas von dem beängstigendem äusseren Laretans.
Ein wenig unsicher, sah Laretan kurz zu Basima und dann wieder zu ihrem Vater. Beide sprachen recht langsam, so das er alles verstand. " Ich..." fing Laretan langsam an. Doch dann formulierte er etwas um. " Mein Name Laretan. " Normalerweise, hätte Laretan nicht seinen wahren Namen genannt. Doch hier dachte er es sei besser so. Schließlich war dies der Vater, seiner Geliebten. " Ich komme aus Nordreichen. " Laretan bemerkte, das seine Spreche nicht ganz richtig war. Doch er bemühte sich es so richtig zu mache, wie es für ihn möglich war. " Ich dort gelebt und Basima getroffen. Ungefähr ein Jahr her." sagte er. Laretan war etwas nervös und so brauchte er manchmal länger zum überlegen, wie nun was hieß. Nun wusste er aber nicht mehr was er sagen sollte und wartete lieber, was der ältere sagen würde.
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 25. Jun 2012 18:58

Basima ihr Vater hörte ihm zu und musterte ihn etliche Sekunden ohen ein Wort zu sagen. "Laretan....ihr seit ein Mann der viel erlebt hat. Eure Narben zeugen davon." Er wollte die Hand heben doch es funktionierte nicht.
" Und ihr sprecht meine Sprache, wer hat sie euch beigebracht? Es war meine Tochter nicht war?"fragte er weiter und stellte gleich selbst die Antwort auf seine Frage. Basima seufzte und begann weiterhin ihren Vater zu verarzten so weit es möglich war. Ihr Vater lies es zu während er Laretan weiterhin begutachtete. "Ihr..habt also meine einzigste Tochter dort im Norden getroffen" wiederholte er und wollte nochmal was sagen doch seine Kräfte versagten und er schloss die Augen. Er blieb stumm. Basima schaute besorgt zu ihm. Doch er schien seine Kräfte nochmals zu sammeln."Basima geh!" er schickte Basima fort.
Basima die wusste das wenn ihr Vater so sprach, keine Widerrede duldete. Sie stand auf und ging zum Wasser. Als Basima dort ankam, wurmte es sie zwar doch das sie nicht mithören konnte doch sie wusste das dies zum Teil der Tradtion gehörte. Sie sah zurück ihr Vater sprach mit Laretan.

Als Basima fort war sah Basima's Vater zu Laretan "Ich weis nicht was ihr erlebt habt und wieso ihr hier seit und was ihr genau wollt, aber ich werde die Nacht nicht überleben. Daher sollt ihr der Mann in Basima's Leben sein. Ihr sollt für sie Sorgen...Ich..*Basimas Vater begann zu husten und er hustete Blut. "Ich..." er wollte nochmal reden doch er hustete und hustete. Er packte die Hand von Laretan.."sie ist meine einzigste Tochter ich habe niemanden mehr..und sie kann nicht zurück die Stadt ist verdorben die Krankheit hat sie verseucht und lässt die Menschen dahin raffen. Gebt ihr eine Heimat."dann erschlaffte seine Hand. "Passt auf sie auf!" flüsterte er noch. Dann starb er.

Basima die bisher abgewartet hatte, hatte als er das husten anfing besorgt hinüber gesehen doch als er die Hand von Laretan los lies, stürmte sie unaufgefordert hin "Vater?.." Basima musterte ihn als sie den auswurf sah der auf seiner Brust gelandet war. Wusste wie was geschehen war und schluckte, dann rüttelte sie ihn wie von Sinnen und weinte. "Nein, nicht du auch noch" schluchzte sie und verharrte in halb liegender Position über ihrem Vater.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Di, 26. Jun 2012 13:11

Laretan merkte, das die Fragen des Mannes, keine Fragen im eigentlichen Sinne waren. So blieb Laretan ruhig und hörte zu. Er sah sich den Mann genauer an und Basima hatte recht. Er sah schlimm aus. Als er Basima aufforderte zu gehen, blickte Laretan nochmal auf und sah ihr hinterher.
Basima Vater erzählte ihm kurz einiges, was ihm auf dem Herzen lag. Laretan hielt seine Hand und nickte nur. es gab nichts, was Laretan hätte sagen können, so schwieg er weiter. Er sah wied er Mann blut spuckte und Laretan war sich sicher, das es zu Ende ging. " Ich schwöre es bei meinem Leben." antwortete Laretan ruhig. Es war als ob ein kurzes aufleuchten in den Augen des Mannes zu sehen war, als Laretan geantwortet hatte. Und im nächsten Moment erschlaffte er und starb.

Basima war herüber gerannt und an die Seite ihres Vaters gestürzt. Laretan spührte die Trauer in seiner Geliebten. Auch wenn er nicht genau mitfühlen konnte, hatte er eine Ungefähre Ahnung wie sich Basima fühlte. Als Shoto gestorben war, war Laretan am Boden zerstört. Bei einem Vater war das ganze wohl noch um einiges Schlimmer. Doch Laretan wusste nich was er tun sollte. Es war eine Fremde Situation für ihn. So tat er nur das was ihm seine Instinkte rieten. Er schwieg und strich Basima vorsichtig über den Rücken. Er wollte sie trösten doch hatte keine passenden Worte. Er hoffte, das die Nähe half. Es schmerzte Laretan selbst, Basima so sehen zu müssen. Doch er konnte jetzt nicht von ihrer Seite weichen. Es war seine Pflicht jetzt für sie da zu sein.
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 27. Jun 2012 18:15

Basima spürte kaum die Hand auf ihrem Rücken, so sehr war sie in der Trauer versunken. Doch sie wusste das Laretan bei ihr war. Und sie war insgeheim ihm unglaublich dankbar dafür. Doch konnte sie dies noch nicht sagen. Zu sehr war sie damit beschäftigt zubegreifen was da gerade passiert war.
Sie sah zu Laretan auf, wollte etwas sagen doch sie wusste nicht was und so erfüllte nur ihr Schluchzen die Luft. Sie stand auf und lehnte sich an Laretan an. In der Hoffnung er würde sie einfach nur festhalten.
Dann nach schier unendlich langen Minuten verstummte sie und straffte ihre Schultern. Sie sah auf den Leichnam ihres Vaters und Basima wusste das sie hier kein passendes Grab finden würde und da kam ihr die Idee, das sie ihn verbrennen konnten. "Wir müssen ihn verbrennen. Er soll kein Futter werden" momoton war ihre Stimme, ihre gesamte Lebensfreude die man auch in ihrer Stimme heraushören konnte war verschwunden. Sie begann trockene Äste, Rinde, Gestrüpp alles was sie fand, sogar einen abgestorbenen Palmenstamm der mitten draußen auf einer Sanddüne lag, zog sie zu ihrem Vater und stappelte das Holz. Sie hatte große Mühe mit dem Stamm aber sie schaffte es.
Sie ging hin und her und stappelte Holz auf. Bald war das gesamte Holz eingesammelt und sie blieb stehen, dabei sah sie zu Laretan. Sprach aber nichts.

Sie schien regelrecht durch Laretan hin durch zu sehen, so dachte man wenn ihr Blick über Laretan strich.
Dann war es so weit es war genügend Holz beisammen und Basima entzündete die Hölzer und das Feuer loderte in kürzester Zeit lichterloh und hüllte den Leichnam ein. Es begann langsam nach verbrannten Fleisch zu riechen. Doch Basima starrte ins Feuer und verharrte regungslos. "Gehen wir" sprach sie leise. "Hier ist kein Platz für uns. Wir sollten einfach zurück gehen" Basima wusste für den Moment nicht wohin sie hätten sonst gehen sollen. Hier wollte sie nicht bleiben.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Do, 28. Jun 2012 15:35

Als Basima sich erhob, erhob auch Laretan sich und merkte wie sie sich an ihn an lehnte. Er wusste immernoch nicht genau was er tun sollte. So nahm er sie einfach in den Arm und strich ihr weiter über den Rücken.
Basimas trockene Stimme zu hören war ungewohnt und schmerzhaft für den jungen Mann. Er war es gewohnt, das Basima einen fröhlichen unterton in der Stimme hatte. Oder einen zornigen. Oder ähnliches. Wenigstens irgendwas. Doch jetzt war ihre Stimme vollkommen ohne Gefühl und das war bei der, sonst so temperamentvollen Frau, noch nie vorgekommen.
Laretan half ihr trockenes Holz zu sammeln. Als er sah, das Basima einen Baumstamm anschleppte, kam er schnell zu ihr hin um ihr zur Hand zu gehen.
Als sie fertig war sah sie zu ihm. Laretan merkte aber, das sie ihn nicht wirklich ansah. Er sah wie sie das Feuer selber entzündete, was normalerweise Laretan sleber übernahm. Doch in diesem Moment wollter sie das tun lassen. Schnell entzündete sich das trockene Holz. Und in wenigen Minuten stand alles in Flammen. Mitfühlend sah er zu Basima. Immernoch war sie wie in einer Starre. " Wo sollen wir denn hin? Kennst du einen weg?" Doch auch wenn sie keinen Weg kennen würde, würde Laretan mit kommen. Jetzt würde er sie bestimmt nicht allein lassen. Laretan ging nochmal zum See und trank und füllte die Wasserschläuche auf.
Dann verbeugte er sich nochmal vor dem Brennenden Leichnam. " Ich werde sie immer beschützen." dachte Laretan. Dann ging er mit seiner Geliebten los.
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Fr, 29. Jun 2012 20:05

Basima zuckte die Schultern auf seine Frage hin, sie starrte noch auf das Feuer das ihren Vater einhüllte. "Ich weis es nicht, nur fort von hier. Ich will hier nicht bleiben" sagte sie und sah Laretan zu wie er trank und die Wasserflasche auffüllte. Dann setzte sie sich in Bewegung und ging gen Osten. "Wir gehen in eine andere Wüstenstadt oder zurück" sagte sie. Ob es Laretan gefallen würde wusste sie nicht. Sie wusste nur das sie irgendwie fort musste um nicht komplett ihren Lebensmut zu verlieren. Es war schwer genug hier in der Wüste und sie fühlte sich nicht fähig genug Laretan durch die Wüste zuführen. Doch sie musste. Sie zwang sich diese negativen Gedanken sie momentan hatte zu verdrängen und es klappte mehr oder weniger gut.
Sie ging vor Laretan her, Schritt für Schritt ging sie und ignorierte es das es Nacht wurde und somit die Temperatur dieses mal so weit absank das sie Unter Null lag. Hier draußen durften sie nicht lagern, das würde ihren Tod bedeuten. "Wir müssen weiter gehen" sprach sie "Sonst sterben wir hier, es ist zu kalt für die freie Fläche" Sie wusste nur das irgendwo vor ihnen eine Felsformation auftauchte und eine Art Höhle oder so.
Sie fror und hoffte das bald die Felsen auftauchen würden. Doch sie blieben fort. Noch war nichts zu sehen.
Sie seufzte "Tut mir echt leid Laretan" sprach sie leise und sah ihn an. "Ich wünschte ich hätte die etwas anders zeigen können." sie wandte den Blick wieder nach vorne und erschauderte als ein Windstoß sie erwischte und ihr Haar durchwuschelte. Sie bekam Gänsehaut und zischte "Brrrrrr ist das kalt" dann versank sie wieder ins Schweigen. Das sie gesprochen hatte, war seit dem sie losgelaufen waren das erstemal und würde auch das letzte mal bleiben bis sie an den Felsen waren.

So vergingen mehrere Stunden. Sie liefen fast die ganze Nacht durch und Basima hatte ein gehöriges Tempo angeschlagen und gönnte sich selbst keine Ruhe ob Laretan mitkam darum kümmerte sie sich noch aber ob es ihr gut ging, das war momentan einerlei. Sie wollte nur nicht an die Sterbesituation denken müssen.
Sie gelangten nach dem der Mond fast über den gesamten Himmel gezogen war, an die Felsen. Die Felsen sah wie skurile Gestalten aus, die nebeneinander und übereinander eingegraben wurden. So enstanden Höhlen, Lücken und Nischen die vor Wind und Wetter weitgehend schützen. Als sie näher kamen spürte man die gespeicherte Wärme wie sie abgegeben wurden. Basima seufzte als die Luft sich erwärmte. "Ahhh herrlich" sprach sie und deutete auf die Felsen. "Wir sind da. Wir werden hier rasten. Ruh dich aus" sprach sie zu Laretan. "Wir werden morgen Essen" sagte sie noch und dann schwieg sie wieder und ging weiter zwischen den Felsen entlang. Als sie eine geeignete Stelle fand, waren sie zwischen 3 großen Felsen eingeschlossen. "Dort werden wir ruhn" dann setzte sie sich selbst und sah zu Lartan "Wie gehts dir?" fragte sie. Das sie selbst Hunger und Durst verspürte, ignorierte sie vorerst. Es würde sie davon abhalten in Gedanken zu verfallen und sich so der Trauer hin zu geben.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Mo, 02. Jul 2012 11:32

Laretan ging neben Basima her und nickte. " In Ordnung. dann lass uns erstmal hier weg und dann in die nächste Wüstenstadt." Laretan ging so ruhig weiter. Laretan beobachtete Basima immer wieder. Dazu kam das er immer den Boden im Auge behielt, damit sie nicht in irgendwas reintraten. Er wusste nicht wie aufmerksam Basima gerade war oder sein konnte. Deshalb war er dafür jetzt doppelt wachsam.
Als Basima sagte das sie nicht im freien schlafen konnten, nickte er nur. Sie hatte recht. Auch er merkte die Kälte, wobei sie für ihn eine willkommene Abwechslung war. Für ihn war die Kälte weiterhin erträglicher als die Hitze, auch wenn er sich mitlerweile an die Hitze gwöhnt hatte. Wenigstens einigermaßen.
Laretan wollte gerade etwas erwiedern als der Windstoß aufkam. Schnell war er bei ihr und nahm sie in den Arm um sie auf zu wärmen. " Keine Sorge. Braucht dir nicht Leid tun. Du kannst es ja nicht ändern. Und etwas dafür kannst du schon gar nicht. " Laretan drückte Basima noch etwas mehr an sich. " Wir werden unseren Weg bestimmt finden." Laretan war sich nicht sicher, ob er die Richtigen Worte gefunden hatte um Basima Mut zu zu sprechen. Er hoffte es einfach. Dann gingen sie schweigend weiter.

Ein anstrengender Marsch lag hinter ihnen und Laretan war froh als sie an den Felsen ankamen. Hier war die Temperatur etwas wärmer, fast schon angenehm. Laretan nickte. Er hatte ehrlich gesagt auch keinen Hunger gerade. In anbetracht des ganzen Tages wollte er nur schlafen. Er sah sich kurz um, sah aber Leider kein Holz. So mussten die Decken reichen. Laretan holte sie raus, sah nach ob auf dem Boden etwas war und nachdem nichts da war legte er sich direkt hin. Er legte sich na an Basima die neben ihm saß. " Mir gehts gut. Ich bin nur Müde. Mcah dir keine Sorgen um mich." gähnte er hervor. Doch trotzdem konnt er nicht direkt einschlafen. " Sag mal wie heißt denn die nächste Stadt? Und wie ist es da so?"
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 02. Jul 2012 17:40

Basima lächelte Laretan dankend an "Danke dir" das er sie wärmte und sich um sie kümmerte. Es war echt angenehm. Als er aufmunternden Worte fand, ging es ihr insgeheim schon besser. Sie war froh das Laretan bei ihr war und sie nicht alleine lies. Als sie voran gingen merkte sie auch das er aufmerksamer als sonst war. Denn sie hatte gar nicht auf den Boden und die giftigen Tiere geachtet die es hier so gab. "Ich bin froh das ich dich habe Laretan mein liebster" sagte sie zu ihm und sie meinte es ehrlich.

Als sie bei den Felsen waren und er das Lager für die Nacht vorbereitete küsste sie ihn "Danke Laretan. Ohne dich wäre ich hier vermutlich nicht länger am Leben" dann kuschelte sie sich an ihren liebsten. Die Wärme die er ausstrahlte und die Decken liesen sie vollkommen entspannen und sie fühlte sich hier bei Laretan sicher. Sie gähnte ebenfalls als er gähnte und murmelte "Sie heißt Naradesh. Mehr kann ich dir nicht sagen. Ich war nicht lange in der Stadt. Sie ist eine Wüstenstadt und hat Wasser die durch die Straßen fliest. Die Stadt lebt und hat viele Händler und viele Orte zum Spaß haben und Orte zum Handeln. Wir werden dort vielleicht eine weitere Idee bekommen wo wir hin reisen können. Sie wird die gefallen." murmelte sie schläfrig.

Dann war sie eingeschlafen, eng an Laretan gekuschelt schlief sie tief und traumlos. Sie war zu erschöpft. Der Tag hatte viel Kraft gefordert und diesen wollte sie durch den Schlaf nachholen.
Als die ersten warmen Sonnenstrahlen auf die Felsen scheinten erwachte sie. Es war noch früh am Tag und die Luft noch nicht von der Hitze aufgewärmt. Sie sah auf Laretan und lächelte "Guten Morgen" sagte sie und küsste ihn sanft. "Ich will früh weiter. Der Marsch nach Naradesh wird lange dauern"
Sie wartete bis Laretan erwacht war und marschierte dann los. Basima änderte ihre Taktik zum Wandern sie wanderten Nachts und am Frühen Morgen und am heißen Mittag suchten sie Rast im Schatten. Sie fanden wenig zu Essen und zu trinken. Dennoch kamen sie ungewohnt gut voran. Basima war an den nächsten Tagen und Wochen sehr still und hat über viel nachgedacht. Die Trauer um ihren Vater lag noch tief, doch allmählich kehrte ihre Fröhlichkeit zurück und sie war nach weiteren Wochen wieder ganz die alte. Auf ihrer Reise hatten sie Sandstürme, gar nichts bis wenig zu Essen oder manchmal äußerst viel wenn sie an Oasen vorbei gekommen sind.
Dann tauchten die ersten Ausläufer von Naradesh auf und Basima war erleichtert. Sie hatten den langen und kräfte zerrenden Marsch überlebt. Sie sah zu Laretan als sie weiterhin zur Stadt Naradesh gingen "Wir haben es geschafft!" verkündete sie und war froh darüber. Sie ging mit Laretan zusammen weiter zur Stadt und betraten nach einen weiteren halben Tag die Stadt Naradesh.


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