Auf dem Heimweg

Lebensfeindliches Land unter glühender Sonne am Tage und dem eisigen Mondlicht in der Nacht...
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Basima Anadil
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Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » So, 03. Jun 2012 21:14

kommend von: Ungewisses Ziel

Basima und Laretan waren, Monate lag unterwegs von Nord nach Süd. Sie durchquerten einige verschiedene Vegetationen und Länder. In dieser Zeit verbrachten sie viel Zeit auf kleineren kaum bewanderten Wegen, schliefen unter Bäumen oder in kleinen Höhlen. Ihr Hauptnahrungsquelle waren Tiere sowie Beeren oder Fisch.
Das Kampftraining von Laretan forderte jeden Tag Basima bis an ihre Grenzen und oft genug hagelte es Tadel oder Konsequenzen weil Basima ihr Temperament nicht unter Kontrolle hatte. Doch allmählich lernte sie damit umzu gehen und es zu beherrschen, jedenfalls im Kampftraining. Sie machte auch Fortschritte und lernte neues.
Ebenso lernte Laretan tagtäglich die Muttersprache von Basima.
Basima fing an mit einfachen kurzen Wörtern, die vom Klang einfach war. Sie brachte ihm Ja, Nein, Hallo oder ein Wie gehts bei. Dann folgte der einfache Wortschatz der zum Leben wichtig war. Sie nahm viel Bildhafte Erklärungen so das Laretan wusste was sie sagte.
Basima war eine sehr geduldige Lehrerin und tadelte wenig. Die Wiederholung war in ihrem Unterricht das A und O. Oft sprach sie mehrere Male das Selbe aus und übersetzte in seine Sprache. So verging die Zeit wie im Fluge und sie erreichten die ersten ausläufer der Wüste. Die Luft wurde schwüler, heißer und die Landschaft karger.

Nach Monatelangem Marsch kamen sie an einer Handelsoase an. Der letzte bewohnte kleine Ort vor der weiten Wüste und ihren Wüsten städten. Basima fühlte sich sofort heimisch und in ihrer dicken Kleidung schwitzte sie.
Hier trugen die Frauen die gleiche freizügige Kleidung wie Basima als sie in Merindar ankam. Die Männer trugen ebenfalls weite, bunte Kleider und waren Braun gebrannt. Die Häuser und Straßen waren aus Lehm gebaut und angefertigt. Hektisches, lebhaftes Treiben herrschte zwischen den Häusern. Auf dem Markt standen Große Zelte in denen Händler, Routenführer und weitere andere Geschäfte abgewickelt wurden. Basima führte Laresan sicher durch diesen kleinen Ort zu dem Markt. "Wir müssen Proviant einkaufen oder besorgen. Ebenso Weite, lange Gewänder die für die Wüste gut geeignet sind" sagte sie zu Laretan während sie die Stände musterte.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Mo, 04. Jun 2012 11:13

Die Monate lange Reise, gefiel Laretan. Er konnte die Zeit mit Basima verbringen und musste sich nicht groß sorgen machen. Essen und Trinken fanden sie in regelmäßigen abstenden. Und da Laretan ein entbehrungsreiches Leben gewohnt war, machte es ihm auch nichts aus, mal einen oder zwei tage nichts zu essen. Zwischendrinn mussten sie sich auch ein paar mal Banditen abwehren, was aber nicht wirklich gefährlich war. Meist waren es Männer, die nicht mal wirkliche waffen hatten. Wie er Basima gesagt hatte, trainierte er mit ihr morgens und abends. Sie machte über die monate gute Fortschritte. Morgens machte er mit ihr eigentlich immer das gleiche Training wie am Anfang. Techniken mit Schrittfolge. Nur erweiterte er das Traininig um einige Schlagtechniken, wie Handkantenschläge, Ellebogenschläge und Tritte. Nach garnicht all zu langer Zeit, merkte er wie Basimas beine und Arme stärker wurden und sie das Training besser durch hielt. Doch Laretan war bemüht sie immer bis an ihre grenzen zu bringen. Das war etwas, was sie öfters sauer werden ließ. Und Laretan machte es ihr dann meist noch schwerer, damit sie demut und ruhe lernte. Das abendliche Training, war nur teilweise anstrengend. Es bestand aus Abhärtungs und Reflextraining zum einen teil und aus technischem Training zum anderen. Laretan setzte viel Wert auf gute Griff, Hebel und Wurftechniken, bei Basima. Er wusste, das Basima zwar nicht seine Kraft hatte, dafür aber sehr geschickt war und das bei Hebel und ähnlichem entgegen kam. Immer wieder versuchte er so gut es ging, zu lehren wie man die Kraft des Gegners mit nutzt. Das war auch eine gute Übung für laretan selbst, da er darin auch kein Meister war. Zwischendrinn, zeigte er Basima auch ein paar der vitalen Punkte. Aber nur die großen, die man schneller lernte. Die kleinen ließ er erst mal aussen vor. So verbrachten sie jeden Tag mit ca. 4 stunden Training. Sein eigenes Training, zog Laretan meist morgens mit Basima durch. Und abends, wenn er mit ihr fertig war.
Wenn sie nicht am Trainieren waren, waren sie am wandern. Um die lauf Zeit zu nutzen, lehrte Basima Laretan ihre Sprache. Laretan bemühte sich sehr, schließlich tat Basima das bei seinem Training auch. und er wollte ihr in nichts nachstehen. Doch er merkte bald, das er kein wirkliches Sprachtalent war. Doch Basimas ruhige und verständnissvolle Art, baute ihn immer wieder auf. Vermutlich merkte sie es auch wenn er resignierte, auch wenn Laretan es versuchte zu verbergen.
So hatte Laretan nie besonders viel Zeit, die Umgebung an zu sehen. Er sha sie zwar mit der normalen Wachsamkeit, bemerkte aber oft nicht wie sich alles veränderte. Er merkte immer nur wenn es gefährlich war oder Beute in der Nähe war. Nur wenn sie abends am feuer saßen, nutzte Laretan die Zeit, um sich die Umgebung ein wneig an zu sehen.
Die Zeit in der sie durch die Steppen der Nomaden zogen, war er sehr ruhig und in sich vertieft. Es war für Laretan, wie eine reise zurück in die Vergangenheit und oft dachte er an seinen Vater und die schwere Zeit, die er hier durchlebt hatte. Doch es kamen auch wieder bessere Tage.
In Khirudan, hatte er öfters das Gefühl am Horizont, Reiter zu sehen. Doch sie saßen so ungewöhnlich auf ihrem Pferd. Laretan, konnte es sich nicht erklären. Er nahm es einfach hin, da es keine Gelegenheit gab sich die Sache näher an zu sehen. und um ehrlich zu sein, wollte es Laretan auch gar nicht.
Nach vielen monaten des Wanderns, wurde es immer wärmer. Und die ersten Ausläufer der Wüste zeigten sich. Überall war Sand, es gab kaum Bäume und diese unerträgliche Hitze. Doch Laretan würde sich schon dran gewöhnen. Vorallem das Training wurde immer schwerer für ihn. Manchmal, hatte Laretan sogar das Gefühl, Basima wäre ihm vorraus.
Als sie in der Oase ankamen, konnte sich Laretan nicht satt sehen. Es war alles so anders, als in seiner Heimat. Trotz des fehlens, von Vegetation in der Wüste, war hier alles belebt. Hier gab es Wasser, Bäume und alles war Bunt. Die Männer waren sich am unterhalten, die Frauen, erfreuten sich an feinen Stoffen und die kinder sprangen lachend zwischen den Erwachsenen umher. Immer wenn ein kind an ihm vorbei lief, achtete Laretan auf seine Habe. Aber eigentlich erfeute er sich hier daran, das alle fröhlich waren. Vielleicht schien es hier auf dem Markt auch nur so. Und trotzdem erfreute sich Laretan daran. Hier fiel ihm auch auf, woher Basima ihr temperament haben könnte. Hier waren einige so. An einigen ecken, sah und hörte Laretan die Frauen, aber auch Männer, hektisch reden oder sogar lauthals Streiten. Und im nächsten Moment, fielen sie sich schon wieder in die Arme. Laretan verstand das alles nicht ganz. Auch wenn er seine Geliebte nun gut kannte, war es ihm immernoch ein Rätsel. Er war ganz anders erzogen worde. Immer ruhig bleiben, keine Gefühle zeigen. Am besten nicht mal kennen. Doch das verbesserte Basima immer mehr. Auch wenn Laretan eigentlich nie zornig war, so zeigte er ihr wenigstens, wenn es ihm gut ging. Sogar wenn es ihm schlecht ging, zeigte er ihr das mitlerweile. Das war ein großer Schritt für ihn. Basima war nun sein Licht, in der Dunkelheit. Er war sehr fixiert auf sie. Auch wenn man es nach aussen nicht sah, so war seine Sichheit was Menschen anging, nur in Basimas Gegenwart da.
Laretan hatte seine Ärmel hoch gekrempelt, weil ihm hier so warm war. Seine ganze Kleidung war durchnässt und erst einen moment später, bemerkte er, das Basima mit ihm gesprochen hatte. " Haben wir dafür denn genug Geld? Wir haben ja nicht besnders viel." gab der junge Mann zu bedenken. Er wollte Basimas gute Laune nicht zerstören. Er erfreute sich richtig daran, das sie so ausgelassen war, hier in ihrere Heimat. oder in der Nähe davon. In gewohnter Umgebung. Doch man musste eben auch an die nicht so angenehmen Dinge denken.
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 04. Jun 2012 18:57

Basima wurde auf den Boden der Tatsachen zurück geholt "Stimmt du hast recht. Wir haben nicht viel, dennoch brauchen wir dünnere Kleidung! Ich habe noch meine aus meiner Heimat im Gepäck. Aber für dich wäre ne dünne Hose sowie ein leichtes Hemd angebrachter." erklärte sie und deutete auf ein Zelt an der eine Frau stand, die traditionelle Kleider anbot. "Komm" sagte sie, nahm Laretan kurzer Hand an der seiner Hand und zog ihn sanft mit sich. Als sie bei der Frau ankam, begann zwischen den Frauen ein Gespräch in der Muttersprache von Basima, für ausehenstehende konnte dies schnell als Streit gespräch abgetan werden.
"Ich brauchen eine Hose für den Herren, sowie 2 dünne große Tücher, die Staub dicht aber dünn genug sind. Haben sie etwas da?" fragte Basima, sie sprach langsam und hoffte das Laretan verstand. Sie wollte nämlich das er verstand was sie sagte. Die Frau nickte, und ging ins Zelt und kam mit einer roten, gelben und einer hellbraunen Hose zurück. "Sie ist aus dünner Leine und hervorragend für diese Gegend, mein Herr wollen sie mal anprobieren?" fragte sie Laretan. Das er sie vermutlich nicht verstehen würde, wusste sie ja nicht. Basima schaute zu ihrem Liebsten und wartete ab. Noch übersetzte sie nicht. Sie sah dies als eine Kleine Prüfung an. Dann hielt sie noch 2 große Leinentücher hin, sie waren sandfarben und blickdicht. "Die hier sind für die Wüste gut" sagte sie und hielt sie mit samt der Hose hin. Basima musterte sie und nickte lächelte zufrieden. "Was kosten die Tücher und eine Hose?" fragte sie die Frau. Die Frau murmelte leise "8 Goldstücke" Basima schüttelte den Kopf "Das ist zu teuer, für diese billige Ware, ich biete 3" Und ein Feilschen begann. Bis Basima genug hatte von der geizigen Frau, da diese immer höhrere Preise aufsagte und empört ihren Ärger über diese teuren Preis luft machte. Sie sah Laretan an und dann die Frau" Behalten sie ihre billige Kleidung! Sie Heuchlerin" fauchte sie "wir kaufen nichts" und drehte sich herum und tobte. Die anderen Leute auf dem Markt kümmerten sich nicht darum, doch gingen die wenigen Kunden die die Kleidung angeschaut hatten sofort davon. Basima lächelte triumphierend als sie dies sah. Basima wusste das sie mit dieser Taktik schon oft Preise so weit runter gehandelt hatte das vieles zu sehr günstigen Preisen den Besitzer wechselte.
Und Basima musterte die Frau, sie winkte ab und bat Basima um Ruhe "Shhhht seinen sie ruhig! Sie verkraulen mir die Kunden Hier nehmen sie die Ware! VERSCHWINDEN SIE!!!!!" die letzten Worte schrie sie. Basima grinste, sie hatte erreicht was sie wollte und nahm schnell die hellbraune Hose, ein Hemd und die Tücher. Sie legte der Frau das wenige Geld was sie hatten auf die Hand. "Komm schnell!" sagte sie zu Laretan und sie tauchten im Getümmel unter.
Das sie hier getrickst hatte wusste sie und doch war sie froh das sie die Kleidung für wenig Geld bekommen hatte. "Wir suchen uns eine ruhige Stelle, ziehen uns um und zu Essen werden wir in der Wüste finden!" erklärte sie Laretan.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Di, 05. Jun 2012 14:14

Laretan verstand einigermaßen. was die beiden Frauen sagten. Zwar nicht jedes wort, aber der Sinn, war ihm klar. Doch selbst, hielt er sich zurück. Er fühlte sich noch zu unsicher, als das er mit Fremden gerne redete. Gerade als Laretan die Kleidung an probieren wollte, ging der Streit los. Also lies es Laretan bleiben. Er hatte nicht gewusst, das Basima solche tricks kannte um zu handeln. Im nächsten Augenblick, krallte sich Basima schon die Sachen und verschwand mit ihm selbst im Schlepptau. Laretan nickte und sah sich um. Er sah eine kleine Gasse. Er zeigte darauf und ging hin. Sie führte in einen kleinen Hinterhof. Dort sah sich laretan kurz um. Als er niemanden sah, zog er sich um. " Sag mal bist du sicher, das wir in der Wüste etwas zu essen finden?" fargte Laretan während er sich Umzog, neugierig. Er konnte sich das nicht vorstellen, doch vertraute auf Basimas Erfahrung. " Was meintest du eigentlich mit deiner alten Kleidung? Bist du sicher, das du die noch verwenden kannst? Die wurde doch zerschnitten und dann ahben wir auch noch einen großteil für den Bau von Fischfallen benutzt. Hast du das vergessen? " fragte Laretan nach. Er wusste noc wie er die Streifen Stoff im Wald für Fallen genutzt hatte.
Als sich Laretan umgezogen hatte, machte er kurz ein paar Übungen um zu sehen, ob die Kleidung auch passte. Sie passte sehr gut. Dadurch, das sie so weit war, schränkte sie seine Bewegungsfreiheit nicht ein. Und das war für Laretan sehr wichtig. " Was nun?" fragte Laretan. Er wusste nicht genau was baisma vor hatte. Ob sie sich einer Karawane an schlossen? Oder doch alleine durch die Wüste wandern würden.
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Di, 05. Jun 2012 19:33

Basima folgte Laretan und nickte "Ja natürlich!" sagte sie energisch. "Ich habe Gruppen durch die Wüste geführt und weis wo man was zu essen findet, es ist wenig aber es wird reichen. Vertrau mir. Ich hab es auch alleine durch die Wüste geschafft" ergänzte sie. Dann schüttelte sie den Kopf "So ein Mist, daran dacht ich nicht. Ja dann muss ich mir halt .." sie brach überlegend ab. Sie sah an sich hinunter. "Ich kürze mein Kleid!" rief sie und nahm ihr kleinen Dolch, ritzte den Saum auf Knie höhe an und schnitt das Kleid einfach auf Knie höhe ab und auch ihre Ärmel des des Kleides kürzte sie aufs knappe. So dass nur noch ein riemchen an den Armen übrig war. "so das muss genügen" sagte sie und steckte ihren kleine Dolch fort. "So wir werden alleine reisen, das ist zwar gefährlicher, aber wir haben kein Gold für die Karawanen" erklärte sie. "Komm" sie nahm Laretan an der Hand und verlies die Gasse und schlug den Weg in Richtung Wüste ein.

Der Weg zur Wüste war nicht weit. Da die Oase nicht sonderlich groß war hatten sie den Rand der Wüste sofort erreicht. Basima blieb stehen und musterte die unendliche Weite und sah in die Ferne. Dort flimmerte die Luft vor Hitze. "Zieh das große Tuch an, sonst bekommst du einen Sonnenbrand oder Hitzestau und dass kann hier dein Todesurteil sein. " erklärte sie und wickelte sich selbst das Tuch um ihren Körper und den Kopf. Das Tuch war so groß das sie den gesamten Körper bedeckte.
Dann ging sie los, sie hatte sich ein Zielpunkt am Horizont gesucht und hielt darauf zu. Die Sonne brannte auf sie und Laretan hinunter. Basima die seit über zwei Jahren fort von der Wüste war, fühlte sich anfangs unwohl, die Luft war stickig und heis und trieb ihr den Schweis aus den Poren. Dennoch kam sie mit jedem Schritt wieder in ihre alten Muster zurück und sie fühlte sich bald wieder wohl. Sie beobachtete Laretan genau. Er war es nicht gewohnt in so einer Hitze zu gehen oder zu wandern. Sie würde auf ihn achtgeben müssen. So wanderten sie quer durch die Wüste auf eine Oase zu die Basima noch in Erinnerung hatte das sie dort war. Wenn sie diese mit Einbruch der Dunkelheit erreichen würden, wäre das super. Doch sie konnte es nicht sagen wie lange sie brauchen würden.
Basima hielt derweil nach Skorpionen, Kakteen oder Schlangen ausschau. Als sie ein Skorpion entdeckte, lief sie hin und packte ihn geschickt am Stachel, schnitt diesen ab und hielt ihn Laretan hin "Ißß!" sagte sie und wartete darauf das Laretan den Skorpion essen würde. Als er jedoch keine anstalten machte, biss sie ihm die Scheren ab und aß den Skorpion mit samt den Beinen auf. Es knackte und knirschte und das die Beine anfänglich aus dem Mund schauten machten die Situation nicht angenehmer. "Das wird unsere Nahrung sein. Stell dich drauf ein wenn du nicht sterben willst" sagte sie als sie fertig war und grinste.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Mi, 06. Jun 2012 15:35

" In Ordnung. Ich vertraue dir." sagte Laretan mit einem lächeln. Er wollte nur sicher gehen das Basima nichts vergessen hatte, da er ihr temperament nun sehr gut kannte. Er sah wie Basima einfach improvisierte udn nahm es so hin.
"Ich passe schon auf uns beide auf, wenn Räuber kommen sollten." sagte Laretan selbstsicher. Er war überzeugt davon, das er die meistens Gefahren abwehren konnte. So lies er sich von Basima an der Hand mit ziehen.

Wie Basima ihm sagte, so tat er auch. Also wickelte er sich in das Tuch ein und stapfte los. Sie liefen eine ganze weile. Laretan bemerkte, wie Basima ihn zwischendrinn ansah. Sie machte sich sorgen. Im gegensatz zu ihr, die immer stärker zu werden schien, wurde Laretan in der ungewohnten hitze schnell schwächer. Sehr schnell merkte er, das er hier auf Basimas Schutz angewiesen war und nicht umgekehrt. Doch er ging immer weiter. Nach einer Weile, schien Basima etwas gefunden zu haben. Laretan konnte mit dem Krabbeltier nichts anfangen. Es sah für ihn aus wie eine Krabbe mit Stachel. Deshalb zögerte er auch kurz es zu essen. Doch Basima schien damit kein Problem zu haben. Nach ihrem Kommentar, sagte Laretan nur " Du geniest es schon ein bisschen, dich hier besser aus zu kennen als ich oder?" Der satz das er die tiere essen müsse oder er würde sterben, hatte ihn komischerweise getroffen. Er wusste nicht wieso. War es der Gedanke, das Basima mit einem grinsen von seinem Tod sprach? Vermutlich. Laretan wusste das es nicht so gemeint war, doch es hatte ihn trotzdem angeritzt. Doch seine Gedanken, gingen zurück in die Vergagenheit. Im Wald hatte sie noch Angst vor einem Käfer gehabt, aber hier hatte sie keine Probleme so ein Tier zu essen. Laretan musste etwas lächeln. " Was für ein Tier? Warum Stachel ab?" fragte er interessiert, in Basimas Muttersprache.

Sie waren schon eine ganze Zeit am Wandern und Laretan merkte, wie die Hitze auf ihm lastete. Er war ein harter Kerl, deshalb hatte er sich erst nichts anmerken lassen. Doch langsam konnte er es nicht mehr ganz verstecken. Er wurde immer wieder ein wenig langsamer als Basima, versuchte aber immer wieder auf zu holen.
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Mi, 06. Jun 2012 19:43

Basima ahnte, dass Laretan mit der Hitze nicht so schnell anfreunden würde und sie sah zu ihm als er sie fragte ob sie es geniese das sie sich hier besser aus kenne, sie nickte leicht "Ja kann schon sein, bei dir in deiner Heimat war ich mehr als auf dich angewiesen in jeder Lage und Situation. Hier bin ich auch noch auf dich angewiesen, kann aber mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen hier mich einbringen" erklärte sie. Sie sprach langsam in ihrer Muttersprache sie wollte das Laretan ihre Sprache oft hörte. "Verstehst du, ich will mich nicht hervorspielen oder so. Ich muss nur uns Nahrung suchen die essbar ist. Hier in der Wüste ist das überlebenswichtig ob man genügend zu Essen und zu Trinken findet. Wir schwitzen sehr viel und verlieren Energie durch die Wüstensonne" erklärte sie weiter auf ihrer Muttersprache. "Ohne genug zu Essen, verlieren wir den Verstand und sehen Dinge die gar nicht da sind, dann werden unsere Füße und Arme schwer, wir bekommen Kopfschmerzen und es wird einem schwindelig dann verliert man die Kontrolle und stirbt qualvoll" sprach sie weiter. Sie wollte das Laretan das Ausmaß und die Wichtigkeit von Essen und genug zu trinken hier in der Wüste verstand.
Als Laretan fragte was für ein Tier das war, was sie gegessen hatte nickte sie "Es ist ein Skorpion. Der Stachelt dient dem Tier als Kampfwerkzeug und als Stachel zum Gift injezieren. Das Tier ist giftig mit Stachel. Die Scheren damit hält der Skorpion seine Beute fest. Das Gift von diesem Tier, lähmt die Atemmuskeln" erklärte sie "Und führt zum Tode einen qualvollen erstickungstod. Ohne Stachel nicht giftig" erklärte sie. "Es ist sehr nahrhaft, schmeckt furchtbar, aber hilft in Wüste zu überleben" sprach sie weiter.
Als sie nach geraumer Zeit merkte das Laretean immer wieder zurück fiel aber nichts sagte, sah sie sich um. In einiger Entfernung sah sie eine Steinformation auftauchen. Es spendete zwar nicht viel Schatten aber immer hin. Sie deutete darauf. "Wir werden dort rasten" sagte sie und ging vor Laretan auf die Steine zu. Dass sie mittlerweile mehr Sorgen machte, gab sie nicht zu. Sie wollte nicht das Laretan sich schämte. Dort angekommen musterte sie den schattigen Platz und die Steine. "Hmm, das ist ok" sagte sie "Ruh dich aus ich werde Wasser suchen" erklärte sie und wartete bis Laretan sich in den Schatten gesetzt hatte.

Auch sie merkte die Hitze deutlich, die ersten Austrocknungserscheinungen liesen ihre Alarmglocken leuten. Sie mussten dringend was trinken. Sie begann in Steinspalten nach feuchtigkeit zu suchen und grub sogar in dem Sand. Als sie gut einen Arm tief gebudelt hatte fand sie sogar Wasser. Sie nahm das große Tuch ab, tunkte es in die braune Brühe und lies es vollsaugen, trank selbst gierig in dem sie das Tuch ausdrückte. Dann tunkte sie das Tuch erneut und kehrte sie damit zu Laretan zurück. "Ich habe Wasser, hier trink" sagte sie und gab das tropfende Tuch Laretan. Sie musterte die Umgebung. Kakteen oder andere Wasser speichernde Pflanzen gab es hier leider nicht. Sie musste also weiter suchen. Erstmal ausruhe dachte sie sich und setzte sich zu Laretan in den Schatten.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Do, 07. Jun 2012 16:12

Laretan war klar, das es hier wichtig war genug Nahrung zu haben. Doch die hitze schien an seiner Laune zu Kratzen. So rief er sich selbst zur Ruhe. Er hörte Aufmerksam zu was basima erklärte. Auch als sie ihm erklärte, was es mit dem Skorpion auf sich hatte.
Als Basima vorschlug zu rasten, machte Laretan keine Anstalten zu verneinen. Das Wetter machte ihm einfach zu Schaffen. Kälte war er immer gewohnt gewesen, aber nie solch eine Hitze. Langsam kam ihm der Gedanke, das sie zu schnell in die Wüste aus gezogen waren. Doch er würde nie etwas sagen. Laretan setzte sich in den Schatten der Felsen und nickte. Er sah wie Basima verschwand und nach einiger Zeit wieder zurück kam. Wie lange sie weg war konnte er nicht schätzen. Sie hielt ihm ein tropfendes Tuch hin. gierig wrang er es über seinem Mund aus und trank. Es tat gut die Flüssigkeit in seiner Kehle zu spühren. Als Basima sich neben ihn setzte, fiel sein Kopf auf ihr Schulter und blieb dort liegen . " Entschuldige. Dir ist bestimmt schon warm genug." sagte er. Doch er machte keine anstalten ihn wieder zu heben. Laretans Stimme war anders als sonst. Schwächer. " Wo hast du das Wasser gefunden? Wir könnten den Wasserschlauch auffüllen." schlug er vor. Laretan hatte die Augen geschlossen. Nur für einen Moment wollte er nichts von dem grellen Licht und dem Sand sehen.
" Behalte immer einen wachen Geist. Vor allem wenn du Müde bist, ist das wichtig. Im müden zustand begeht man Fehler." hörte Laretan die Stimme Shotos in seinem Kopf klingen. Diese ruhige, nette und doch so kraftvolle Stimme. Sie lies Laretans Disziplin und seinen Kampfgeist wieder erwachen. Er öffnete wieder die Augen udn setzte sich gerade auf. " Wir sollten nicht zu lange sitzten. Sonst stehe ich nicht mehr auf." sagte Laretan mit einem lächeln. Er stand wieder auf und hielt Basima die Hand hin. " komm. Lass uns etwas Wasser holen und dann weiter."
Für den Moment hatte er wieder Kraft. doch wie lange würde das halten?
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Do, 07. Jun 2012 19:02

Sie sah zu wie er gierig trank und lächelte. Sie wusste dass er unglaublichen Durst haben musste. Sie selbst stellte ihren Durst hinten an. Sie war es von ihrer Kindheit gewohnt auszuharren und mit wenig auszukommen. Auch wenn ihr Körper nach mehr Wasser lechzte. Basima spürte den Kopf von ihm auf den Schultern "Hm, das geht schon" sagte sie. Klar war ihr warm doch sie war es eher gewohnt als Laretan. "Ich hab gegraben" sagte sie offen. "Das ist eine gute Idee mit dem Wasserschlauch." erklärte sie und nahm die Hand von Laretan die ihr kurze Zeit später hingehalten wurde. Sie zog sich daran hoch "Danke" sagte sie, nahm das Tuch und deutete in die Richtung aus der sie gekommen war. "Dort entlang." sagte sie und ging voraus. Bald kamen sie an das Loch das unter einem Busch war. Es hatte sich zwar mit Wasser gefüllt, aber es war nicht viel. "Dort, " sagte sie "gib mir den Schlauch ich will ich fühlen und das Tuch nochmal nassmachen. Dir rate ich es auch, das kühlt deine Haut" erklärte sie und wartete nicht lange tunkte ihr Tuch wieder ein bis es nass war, dann legte sie es um ihre Schultern. Sie seufzte und schüttelte sich als das kühle Nass ihre aufgeheizte Haut berührte "Herrlich" als sie darauf hin den Wasserschlauch in ihrer Hand hielt, füllte sie diesen geduldig auf. Trank aber auch daraus und hielt ihn nochmal Laretan hin und füllte diesen danach nochmals auf Und verschloss ihn. "Tunk dein Tuch ein wenn du magst" sagte sie und wartete. Da sah sie ein weiteren Skorpion der sich gerade sonnte. Sie ging auf ihn zu, beobachtete ihn lange ehe sie ihn schnappte, den Stachel entfernte und die Klaueen und ihn Laretan hin hielt "Hier!" sagte sie und bot ihm den Skorpion an. "Wenn wir glück haben werden wir Maden und eine Schlange vielleicht finden" sagte sie. "Oder Pflanzen die Wasser speichern die wir essen können" sagte sie weiter. Die Sonne hatte den Mittagsstand längst über schritten und neigte sich dem Horizont. "Wir müssen noch ein bisschen laufen. Die Oase die ich im Kopf habe ist nicht mehr weit. Wir müssen weiter dorthin laufen." Sie deutete auf einen schwarzen Fleck, der vor ihnen lag. Sie hatte die gesamte Zeit darauf zu gehalten. -Doch es schien als wäre er nie näher gekommen. Doch das täuschte.

Sie liefen weiter gerade aus und bald tauchten die sattgrüne Oase auf. Es war überall grüne satte Farben zu sehen. Die Kakteen und die Büsche die hier wuchsen trugen sogar Früchte. Der Boden war zwischen dne Büschen und Pflanzen mit einem See überzogen, der glitzernd in der Sonne lag, Die Bäume die dort wuchsen spendeteten Schatten und war ein perfekt geeigneter Platz für das Nachtlager. Denn die Nacht war schon hereinge brochen und die letzten Sonnenstrahlen zeigte ihnen den Weg dort hin. Basima führte Laretan dort hin und ging ohne abzuwarten in den See und lies sich komplett unter gehen. Ihr aufgeheizten Körper überforderte Basima's Geist mit den unzähligen Gefühlen und Reizen die auf das Gehirn einprasselte, sie kam prustend wieder hoch und sah zu Laretan hinüber. "Das ist eine Oase" sprach sie lauter.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Fr, 08. Jun 2012 12:23

Laretan trank nochmal Ordentlich aus dem Wasserschlauch, bevor ihn Basima nochmal füllte. Danach sah er wie Basima den Skorpion packte. Er nahm ihn diesmal gerhorsam und aß. Basima hatte recht gehabt. Er schmeckte furchtbar. Doch Laretan machte das nicht sonderlich viel aus. "Diese Technik könnte dir im Kampf wirklich nützlich sein. Darauf kannst du aufbauen. Ich hab dir doch mal ein paar grifftechniken zur Kehle und zu den Muskeln gezeigt. Das ist im prinziep das Gleiche. Und es ist sehr Wirkungsvoll." meinte Laretan nachdem er herunter geschluckt hatte. Dann lief er mit Basima los. Er schien wirklich wieder an Kraft gewonnen zu haben. Die Worte seines Meisters, die in seinem Kopf nachklungen, halfen ihm sehr.

So kam er auch mit Basima in der Oase an. Er sah wie sie in das Wasser lief und ihm danach zurief. Laretan zog seine Kleidung aus und ging auch in das kalte Wasser. Es tat wirklich gut. Er kam auf Basima zu. "Das ist wirklich eine Insel im Meer. Wie ich damals gesagt habe." sagte er lächelnt. Laretan gab Basima einen Kuss und genoss dann die kühle des Wassers. Laretan nutzt die Zeit um sich ein wenig um zu sehen. " Kann man all die Früchte essen? Ich hätte nämlich ziemlichen Hunger." sprach Laretan zu seiner Geliebten.

Als Laretan aus dem Wasser heraus kam, zog er sich schnell seine Kleidung wieder an. Denn die Sonne war unter gegangen und es war plötzlich klirrend kalt. Doch das war ihm leiber als diese vermalledeite Hitze. " Warum wird es hier Nachts eigentlich so unerträglich kalt?"
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Sa, 09. Jun 2012 10:58

Basima verstand nicht sofort welche Technik er meinte und sah Laretan verständnislos an "Welche Technik?" fragte sie ihn und hörte ihm anschließend neugierig zu.

Als Laretan auch im Wasser war und sich abkühlte, war Basima erleichtert das es Laretan nicht ganz so schlecht ging "Ich hatte vorhin echt große Sorge um dich. Du sahst nicht gut aus" sagte sie ehrlich und offen. Sie wusste das sie manchmal zu direkt war aber das nahm sie nur zu gerne in Kauf. Als er sie küsste, erwiderte sie den Kuss und umschlang Laretan mit ihren Armen. Als Laretan fragte ob all die Früchte essbar seinen schüttelte sie den Kopf "Nicht alle. Diese rote die so herrlich saftig und fruchtig aussehen verursachen mächtig Bauchschmerzen und man Halluziniert. Ich habs am eigenen Leib erlebt als Kind als ich nicht auf meinen Vater gehört habe. Die gelben Früchte schmecken sehr sauer und eigenen sich glaub ich nicht zum satt werden. Und alle anderen ja" sagte sie und küsste Laretan nochmals, ehe sie sich von ihm löste und ging mit ihm zusammen aus dem Wasser und setzte sich in den Schatten. "Such dir eine Frucht aus und probiere nur nicht die roten und die gelben" sprach sie und sah ihm dabei zu wie er Früchte pflückte.

Als es Abend wurde und kalt und er sie danach fragte wieso es so kalt wurde musste sie lange darüber nachdenken . " Es liegt einmal an der großen Trockenheit und auch daran das wenn es wenig Wolken gibt heizt sich der Boden schnell auf, aber nachts entweicht die Wärme auch schnell aber nur wenn es nachts auch Wolkenlos ist. Auch liegt es an der Bodenbeschaffenheit. Da es hier mehr Sand und Gestein als Erde. Der Stein und der Sand speichern die Wärme der Sonne nicht langfristig sondern nur oberflächlich dadurch entweicht die Wärme natürlich wirklich schnell und deswegen wird es nachts so kalt. Wenn es bewölkt ist dann ist es Nachts nicht so kalt" erklärte sie nach langen überlegen. Dann schmiegte sie sich an ihn, da die Nacht heute absolut wolkenlos war, fiel die Temperatur schnell auf knappe 10 grad und es würde eine lange nacht werden. "Wollen wir Feuer machen?" fragte sie vorsichtig.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Mo, 11. Jun 2012 10:15

Mit einem schten lächeln schüttelte er nur den Kopf. " Ich habe dir ...ich glaube es war als wir das Gebiet der Steppenreiter verlassen haben, gezeigt wie man richtig Greift. Griff zum Kehlkopf und zu anderen empfindlichen stellen." sagte Laretan und machte dabei eine klauen Hand. " Da kann das schnelle zugreifen eine gute Übung für Präzision und Schnelligkeit sein. Ausserdem braucht es nicht so viel körperliche Kraft. Ist gut für dich." erklärte Laretan.

Laretan nickte. " Mir ging es ehrlich gesagt auch nicht gut." sagte Laretan ein wneig beschämt. Er mochte es nicht nicht besonders schwäche zu zeigen. Doch bei Basima konnte er es wenigstens. Bei anderen würde er das niemals tun. " Als wir an den Felsen gesessen haben, kam mir eine der lektionen Shotos in den Kopf. das hat mir Kraft gegeben." erklärte er.
Als sie aus dem Wasser gekommen waren, nickte Laretan und machte sich daran die Früchte zu pflücken. Er passte aber auf, das er keine rote oder gelbe erwischte. Nachdem er die Früchte gesammelt hatte, kam er zurück und hielt sei Basima hin. Er wollte das sie auch davon aß. Dann nahm er auch er sich etwas. Basima hatte recht gehabt. Die Früchte schmeckten gut. Ganz anders als die Beeren in den Nordreichen, aber gut.

Laretan lauschte Basimas erklärung. Einerseits klang es logisch, andererseits, war es ganz anders als im Osten. da war es warm wenn keine Wolken am Himmel waren, im Sommer. Und wenn die Wolken da waren, war es kalt. Aber war es in den Nächten, in denen keine Wolken da waren, nicht auch kälter gewesen? Laretan konnte es nicht sagen. Darauf hatte er nie sonderlich geachtet.
" Klar. " Laretan stand auf und suchte Feuerholz zusammen. Das war hier nicht schwer. Alles Holz welches am Boden lag, war knochen trocken. So hatte er schnell genug um ein Feuer zu machen. Schnell war es entzündet, denn auch die Rindenfasern, die als Zunder dienten waren trocken genug. Als das Feuer brannte, holte Laretan die Decken heraus und gesellte sich wieder zu Basima. Er schlang die Decken um beide und kuschelte sich richtig an Basima. Ein wohliges Gefühl der Nähe, fin ihn an zu durchströmen.
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Fr, 15. Jun 2012 19:57

Basima hörte Laretan zu wie er sich ihr öffnete. Sie empfand dies als Vertrauensbeweis und war ihm dankbar dafür. Sie nickte als er seinen Lehrer erwähnte, wollte aber dazu nichts sagen. Sie dachte das sie das auch nicht viel dazu sagen musste "Schön das dir dein Lehrer hilft das hier durchzustehen" murmelte sie und lächelte ihn an.

Sie half bei der Suche der Feuerhölzer und beobachtete das Holz wie es Feuer fing und anfing zu brennen. Es knisterte und verströmte angenehme Wärme in der kühlen Nacht. Als die Decke von Laretan geholt wurde und er sich an sie kuschelte, erwiderte sie das herankuscheln in dem sie sich ebenfalls an Laretan schmiegte. "Ich schätze wenn wir das Tempo weiter beibehalten werden wir in einigen Tagen an der nächsten Oase sein. Von dort aus ist es nur noch 4 Tage bis zur Stadt Avrabeth meiner Heimatstadt." erklärte sie und wurde nachdenklich "ich weis nicht mal ob wir überhaupt in die Stadt kommen oder ob wir meinen Vater außerhalb finden werden." sagte sie nachdenklich "ich weis nicht mal ob er mich erkennen würde" ergänzte sie und sah über ihre Schulter zu Laretan hoch und sah anschließend wieder ins Feuer.

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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Laretan » Mo, 18. Jun 2012 13:54

Laretan sah Basima kurz an. " Natürlich hilfst auch du mir hier enorm." sagte er wie beiläufig und sah in den Himmel, der voller Sterne war. " Ohne dich würde ich hier keinen Tag überleben. Ausserdem gibst du mir auch Kraft. Schließlich muss ich für dich Stark sein."

Als Basima wieder ins Feuer sah, fing Laretan an ihr über die Wange zu streichen. " Keine Sorge. Wir finden deinen Vater schon. Du warst ja nicht ganz 2 Jahre weg. Da wird er dich schon erkennen. " sagte er aufmunternt. " Wie viele Oasen, gibt es denn um deine Heimatstadt herum? Ich denke wir haben die besten Chancen ihn zu finden, wenn wir in Avrabeth und in den näher gelegenen Oasen suchen. " erläuterte Laretan. Er glaubte wirklich das das die beste Chance war. " Einige Tage bis zur nächsten Oase?" murmelte Laretan. Er hatte ein mulmiges Gefühl dabei. "Mehrere Tage ohne solch eine Oase?" Der Gedanke gruselte ihn. Doch dann sah er zu Basima hinunter. "Sie weiß schon was sie tut." dachte er. Laretan küsste Basima im Nacken und legte sich gänzlich hin.

Die noch angenehme Temperatur des morgens, nutzte Laretan noch um eine wenig zu üben. Hier gab es schließlich Wasser. Also konnte er Energie verbrauchen. In der Wüste würde er wohl darauf verzichten, um nicht unnötig zu dehydrieren.
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Re: Auf dem Heimweg

Beitrag von Basima Anadil » Mo, 18. Jun 2012 20:04

Basima hörte ihm zu und errötete "Danke, ich muss doch auch etwas können" murmelte sie leicht beschämt und lächelte Laretan dann an "Du bist doch schon stark für mich. Du beschützt mich und hast mir so viel gezeigt und gelernt, dafür danke ich dir sehr." sagte sie.

Als Laretan ihr über die Wange strich, kribbelte es in ihrem Bauch und sie legte kurz ihre Hand auf seine, ehe sie ihre wieder fort nahm. "Wie viele Oasen es gibt?? gute Frage ich habe keine genaue Zahl aber 4-5 bestimmt." sagte sie und dachte über diese Frage nach. "Hmm diese Idee ist gut, vielleicht ist er dort. Ich hoffe es jedenfalls, es wäre schön ihn mal wieder zu sehen nach fast 2 Jahren. "Als sie Laretans überraschten Tonfall hörte jedenfalls kam es bei ihr so an, legte sie ihm die Hand auf den Unterarm "Mach dir keine Sorgen, es hört sich schlimmer an, als es ist. Wir müssen nur genügend Wasser und Essen finden und das werden wir. Ich habe diese Reise schon einmal überlebt und werde es nicht zulassen das ich uns in den Tod führe" sagte sie energisch und sah entschlossen aus. Da sie die Wüste kannte, musste sie sich die nächsten Tage mehr denn je anstrengen und mehr Essen und Trinken finden als sonst.
Als Laretan sie auf den Nacken küsste, drehte sie sich herum und küsste ihn anschließend auf den Mund und schlief dann eingerollt ein.

Am nächsten Morgen erwachte sie als eine Fliege permanent um ihren Kopf herum surrte. Missmutig blinzelte sie auf und suchte die Fliege fand sie an ihrer Stirn und verjagte sie. Dann setzte sie sich auf und sah schon Laretan wie er übte. "Morgen bist du schon lange wach?" fragte sie während sie sich aufrichtete und sich streckte.
Sie ging mit ihren Füßen in das kühle Wasser und trank ein wenig. Dann ging hinaus und pflückte saftige Früchte die orange waren und biss hinein, sofort lief ihr der Saft in den Mundwinkeln aus den Mund und tropfte auf ihr Dekollette. "Hier iss! du brauchst Wasser sonst verdurstest du noch auch nachts trocknest du aus" erklärte sie und hielt Laretan die Frucht hin. "Wir werden diese Früchte mitnehmen." ergänzte sie kauend.

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