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Die Nördliche Weite

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Die Nördliche Weite

Beitrag von Weltgeschehen » Sa, 20. Okt 2012 18:18

Das Untier vor den Toren Norr Bharraks
Düstere Neuigkeiten dringen aus dem hohen Norden in den Rest der Welt. Ein Untier, von den Bewohnern der Eiswüste als nicht viel mehr als ein schrecklicher Schemen beschrieben, hält Norr Bharrak in seinem eisigen Griff. Fast zwei Dutzend Jäger sind der Bestie bereits zum Opfer gefallen, und zerstörte und verlassene Lager prägen das trostlose Bild der Eiswüste dieser Tage. Die Bewohner wie auch der Rat Norr Bharraks sind in Angst und Schrecken versetzt und die Tore der Stadt wurden verschlossen. Die Mauern bieten zwar Sicherheit, doch kein Jäger kann gefahrlos die Stadt verlassen. Um die bedrohlichen Situation zu zum Guten zu wenden, hat der Rat zwei Vertraute zu Hilfe gerufen: die elfischen Gelehrten Shiro d'Antelle und Jyvindar Shalany, begleitet von einem geheimnisvollem Monsterjäger. Doch werden die Fremden dem Untier gewachsen sein?

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Re: Die Nördliche Weite

Beitrag von Weltgeschehen » Mo, 24. Dez 2012 12:21

Im Osten Alvaranias glüht der Himmel blutrot - mitten am Tag, und bis in die Nacht hinein. In der Steppe deuten die Menschen ein schwaches Erdbeben als Zorn von Mutter Erde. Einige von ihnen beobachteten vorher einen hellen Stern mit glühendem Schweif, der über den Himmel zieht. Von den Astronomen der Menai wurde dieser Stern schon seit Tagen mit Sorge beobachtet. In der Wüste fliegt eine feurige Kugel, so hell wie die Sonne, über die Köpfe der verängstigten Menschen hinweg, und verschwindet unter lautem Donnergrollen am nördlichen Horizont...
Wo der gefallene Stern schließlich aufschlägt, vermag niemand so genau zu sagen, denn er zerstörte alles Leben im Umkreis von vielen hundert Meilen. Verbrannter und zu Boden gedrückter Wald, versengter Boden, verdampftes Wasser und ein zerstörerisches Beben, das die Erde zerreißt, verheeren eine riesige Fläche. Staub und Asche werden aufgewirbelt und erreichen Wochen später tausende Kilometer entfernte Orte. Selbst in der Eiswüste kann man die Hitzewelle noch spüren und den mächtigen Knall hören, mit dem der Stern zerspringt.

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Re: Die Nördliche Weite

Beitrag von Weltgeschehen » Mi, 24. Dez 2014 10:52

In den letzten Tagen haben an den Mauern der Drachen ungewöhnlich starke Windböen und damit verbundene Stürme ihre Spuren hinterlassen. Aus den Bergen erklingt immer wieder ein Grollen, als würde eine gefährliche Gewitterfront heranziehen. Vor allem die Drachenerben haben mit diesem Wetterumschwung zu kämpfen. Sie sind empfindlicher in diesen Tagen und verspüren eine unerklärliche Unruhe; je weiter sie sich im Norden befinden, desto mehr. Immer wieder wird ihr Schlaf von Träumen zerrissen, die mit ihren schattenhaften Gestalten auf so manchen verstörend wirken. Nichts ist klar erkennbar. Doch nach dem Aufwachen fühlen sie sich unerklärlicherweise gestärkt und unterstützt von einer höheren, nicht greifbaren Macht.

In mehreren Städten fasst so mancher Drachenerbe Mut und nutzt seine Gabe, seine Überzeugungskraft und damit vielleicht bisher verborgene Anführerqualitäten, um die Welt in seinem Sinne zu verändern. Aus allen Teilen des Kontinents, selbst aus Menainon und der Cala an Darh, hört man vermehrt Berichte von Erben der Drachen, die als neue Propheten und Anführer von sich reden machen, die als Wortführer ungehorsamer Bauern auftreten oder Ruhm und Reichtum als Verkünder einer angeblich allzu nahen Rückkehr der Drachen suchen. Von den Taten anderer wird weniger geredet - jene, die ihre Überzeugungskraft für unschuldig Verurteilte einsetzten, oder jene, die verjagt und getötet wurden, als sie ihre Stimme gegen Unrecht erhoben.

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