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Die Nordreiche

Lest hier nach, welche Ereignisse den Lauf eures Abenteuers beeinflussen könnten.
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Re: Die Nordreiche

Beitrag von Weltgeschehen » Mo, 10. Jun 2013 21:15

In Onvorthad wurden auf offener Straße ein unschuldiger Bürger sowie ein ehrenvolles Mitglied der örtlichen Stadtwache kaltblütig mittels eines magischen Artefakts ermordet! Dank des beherzten Eingreifens der Bevölkerung sowie der Stadtwache Onvorthads konnten die elenden Mörder gestellt werden. Auf unerklärliche Weise gelang den beiden Wahnsinnigen die Flucht, bevor man ihnen ihr Geheimnis entlocken konnte. Abgesandte der Gilde sowie eine Schar Söldner haben sich bereits auf die Suche nach den Entflohenen gemacht. Große Vorsicht ist geboten! Hinweise auf die beiden Verbrecher werden angemessen belohnt.

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Re: Die Nordreiche

Beitrag von Weltgeschehen » Mi, 03. Dez 2014 10:04

Vor ein paar Tagen entstand in Fadrun zur späten Mittagsstunde ein Aufruhr. Zuerst fürchtete man sich bei dem Klang von Trommeln vor einem nahenden Söldnertrupp. Doch schnell stellten sie sich erfreulicherweise als Ankündigung eines großen Spielmannzugs heraus. Menschen und Elfen, aber auch Abkömmlinge anderer Rassen, sogar einzelne Drachenerben und Raéyun, hatten sich auf den Weg nach Fadrun gemacht. Für einige Minuten hielten sie sich an der großen Brücke auf, die über den Aras führt. Dann jedoch verschwanden sie aus der Stadt so schnell, wie sie aufgetaucht waren. Trotz der Suche einzelner Neugieriger, wurde der Spielmannzug nicht mehr gefunden. Schnell verbreitete sich dafür das Gerücht in den Straßen, dass es sich um eine Hochzeitsgesellschaft handelte, die sich an einem geheimen Ort versammelte, um dort den Bund der Ehe zwischen einer Menschenfrau, von deren goldenen Augen später mehrere berichteten, und einem Elfen aus den Nordreichen zu feiern.

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Re: Die Nordreiche

Beitrag von Weltgeschehen » Sa, 13. Dez 2014 12:36

Besonders die Nordreiche, die nur von wenigen Salzkarawanen erreicht werden, die den gefahrvollen Weg durch die Steppe wagen, leiden unter den hohen Salzpreisen. Der Bedarf an anderen Gewürzen, die vor allem aus den Wäldern des Südostens bezogen werden, wächst. Und zum ersten Mal seit fast einhundert Jahren, seit der letzte Kapitän, der das Geheimnis der Route nach Süden kannte, von den Stürmen vor den Inseln verschlungen wurde, schaffte es ein Abenteurer, die Küste entlang nach Süden zu segeln. Nah an der Küste umging er die nordwärts gerichtete Strömung und ließ sich von ihr wieder nach Norden tragen. Der Jubel in Merridia war groß, als vor wenigen Tagen ein Frachtschiff voll von exotischen Waren, Gewürzen und Nahrungsmitteln in Merridia anlegte, und der Kapitän und seine Crew wurden gefeiert wie Helden. Ein großer Teil der Waren wurde sofort von den Reichen der Stadt und den Händlern auf dem Weg in die anderen Teile der Nordreiche aufgekauft, doch auch auf den Märkten der Hauptstadt findet man in diesen Tagen Pfeffer, Kurkuma, Lorbeer, exotische Früchte in süß eingelegter und getrockneter Form, den begehrten echte Tabak, salziges Algenpulver und Waren aller Art, von denen der gewöhnliche Bewohner Merridias noch nie etwas gehört hat...

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Re: Die Nordreiche

Beitrag von Weltgeschehen » Do, 18. Dez 2014 10:13

Nach mehreren Wochen sind die Reparaturarbeiten in Merridias Bibliothek endlich abgeschlossen. In dem Kellergewölbe unterhalb der Bibliothek war aus bisher unerfindlichen Gründen ein Feuer ausgebrochen. Was für Bücher dort gelagert waren und den Flammen zum Opfer fielen ist noch immer unklar. Selbst Wochen nach diesem Vorfall hat sich noch niemand konkret dazu geäußert. Angeblich ist es aufgrund fehlender Register nicht möglich, zu rekonstruieren, welche Bücher dort aufgehoben wurden.

Eine riesige Rauchsäule, die den Himmel über Merridia verdunkelte, hatte damals die Bewohner der Stadt als erstes auf das Unglück hingewiesen. Glücklicherweise brach das Feuer damals in einem alten, abgelegenen Teil der Bibliothek aus. Es ist eine Erklärung dafür, warum zum einen keine wertvollen Einzelbände zerstört wurden und wieso es nur ein einzelnes Opfer zu beklagen gab. Der Bibliothekar hielt sich offenbar während des Ausbruchs des Feuers als Einziger in dem Kellergewölbe auf und wurde von den Flammen eingeschlossen, bevor er das Freie erreichen konnte.

Dank der schnellen Helfer, darunter auch einige Wassermagier, wurde nur ein kleiner Teil der gesamten Bibliothek zerstört. Dennoch haben die Reparaturen viel Zeit in Anspruch genommen. Das Kellergewölbe wurde wieder komplett Instand gesetzt, einzelne Bücher sollen dort wieder lagern. Außerdem hat man die Zeit genutzt und den zuvor stillgelegten öffentlichen Teil der Bibliothek ebenfalls erneuert, die alten Regale und Bücher entstaubt und wieder für Besucher und interessierte Leser hergerichtet und freigegeben.

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Re: Die Nordreiche

Beitrag von Weltgeschehen » Sa, 20. Dez 2014 13:11

Nachdem die Gesandtschaft aus Arcanis auf angeblicher Friedensmission an der Grenze fast einen Monat lang aufgehalten wurde, hat sie nun endlich die Hauptstadt des Fürstentums Andiriendar erreicht.

Die Verhandlungen mit dem Fürsten Chaeneas an Meledon haben noch nicht einmal begonnen, doch schon scheint sich der Inhalt der Forderungen wie ein Lauffeuer übers Land ausgebreitet zu haben: Man sagt, die Arcanier wollten dem menschlichen Teil der Bevölkerung zu ihrem Recht verhelfen, die Bevorzugung der Elfen beseitigen. Noch weiß niemand, ob dies wirklich zur Debatte stehen wird, doch von einem Tag auf den anderen betrachten sich Elfen und Menschen, gestern noch Nachbarn, Geschäftspartner oder Saufkumpane, mit Misstrauen. Haben die Arcanier nicht recht? Wie kommt es, dass die langlebigen Elfen die wichtigsten Ämter inne haben? Wie kommt es, dass sie die meisten Adelstitel besitzen, die schönsten Landgüter und die gewinnträchtigsten Geschäfte betreiben? Die Elfen spüren, wie sich die Stimmung nach Jahrhunderten des friedlichen Zusammenlebens urplötzlich gegen sie wendet. So mancher trifft Vorbereitungen, sich aufs Land oder in andere Fürstentümer zurück zu ziehen, andere versuchen es mit beschwichtigenden Argumenten. Noch ist es nicht zu Gewalt von der einen oder anderen Seite gekommen, doch es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis sich die Stimmung aufschaukelt. Noch hoffen viele auf die Vernunft der Andiriendarer, doch so mancher sieht bald seinen Tag gekommen, sich einfach zu nehmen was ihm gehören sollte...

In den nächsten Tagen werden die Beratungen zwischen dem Fürsten Andiriendars und dem arcanischen Gesandten beginnen - es wird sich zeigen, was sie für den Frieden im Land bedeuten.

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Re: Die Nordreiche

Beitrag von Weltgeschehen » Sa, 29. Aug 2015 16:10

Abenteurer gesucht für Die Macht im Norden

Die arcanische Gesandschaft hat Andiriendars Fürsten Chaeneas an Meledôn erreicht, doch noch bevor die ersten Verhandlungen Früchte tragen konnten, scheint die Lage immer weiter zu eskalieren. Berichte deuten darauf hin, dass Arcanis seine Truppen an der Grenze zu Andiriendar zusammenzieht, während Herolde auf den Straßen die Bevölkerung immer weiter gegeneinander aufhetzen. Die Männer des Fürsten warnen davor den Lügen der Arcanier Glauben zu schenken und rufen dazu auf die Ruhe zu bewahren, doch was wenn die Arcanier Recht haben? Leiden die Menschen Andiriendars wirklich unter der Bevorzugung der Elfen? Ist es nicht wahr, dass die Menschen sich gegen dieses Unrecht erheben sollten? Dass sie für ihre Rechte kämpfen sollten?

Chaeneas an Meledôn sieht sich unterdessen schier untragbaren Forderungen gegenüber und die Berichte von der Grenze schüren die Zweifel an ehrlichen Absichten der Arcanier immer weiter. Es wird davon berichtet, wie immer mehr Familien fluchtartig das Grenzland verlassen und die Vorboten einer wachsenden Unruhe werden immer deutlicher. Ernten bleiben aus, Waren aus dem Grenzland erreichen die Städte nicht mehr und selbst erste Handgreiflichkeiten zwischen Menschen und Elfen sind auf den Straßen zu beobachten. Gerüchte besagen, dass an Meledôn beabsichtigt den König selbst um Hilfe zu bitten, sollten die diplomatischen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein bis die Situation völlig aus den Fugen gerät, oder ist der Frieden noch zu retten?

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Re: Die Nordreiche

Beitrag von Weltgeschehen » Sa, 24. Okt 2015 11:33

Die ersten Bürger Andiriendars, vor allem wohlhabende Elfen, haben das Fürstentum aus Angst vor dem drohenden Bürgerkrieg Richtung Süden verlassen. Als Reaktion darauf wurden die Brücken- und Fährenzölle in Onvorthad, dem Hauptknotenpunkt gen Süden, drastisch erhöht. Manche reden von Wucher, andere munkeln, dies wäre ein Versuch der Stadtherren Onvorthads, zugunsten des nördlichen Nachbar-Fürstentums die Flucht Richtung Süden zu vermindern. Alle, die sich den Übergang nicht mehr leisten können, müssen nun beschwerliche Umwege auf sich nehmen um den Aras Richtung Süden zu überqueren. Die Brücken bei Cadron und Trimarcia sowie einige neu eingerichtete illegale und gefährliche Fährverbindungen im Umkreis Onvorthads stellen die nächsten Möglichkeiten zur Flussüberquerung dar. Für Einwohner Onvorthads ebenso wie für Händler gelten innerhalb Onvorthads weiterhin die alten Preise dank zahlreicher Sondergenehmigungen, die dieser Tage von der Stadtverwaltung verteilt werden. Am nördlichen Ufer haben sich bereits Zwischenlager gebildet, von wo die Flüchtigen in andere Richtungen weiterziehen.

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