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Kamîrush

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Schattenherz
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Kamîrush

Beitrag von Schattenherz » Fr, 11. Jul 2008 11:48

Demera
„Unsere Königin“, sagt das Volk mit so etwas wie Besitzerstolz. Dilshad kann sich der Unterstützung der meisten ihrer einfachen Untertanen gewiss sein, doch jene Männer, deren Aufgabe es sein sollte, ihre Macht zu sichern, stellen sich im Geheimen gegen sie.
Und der Hauptgrund ist ein ganz trivialer: Dilshad fördert den Handel mit anderen Völkern, nachdem ihre Vorfahren Krieg mit ihnen geführt hatten. Sie hat alle Gesetze, die Fremde benachteiligen, gelockert oder aufgehoben, so dass sich nun vermehrt andersgläubige Menschen in den Städten niederlassen – und das lässt die Hohepriester um ihre bisher unangefochtene Macht fürchten.
Dabei bringen jene Einwanderer dem ganzen Land nur Vorteile. Sie stellen die dringend benötigten Arbeiter, sie bringen neue Technologien und Ideen in ein Land, das lange in der Zeit still zu stehen schien.
Hinter Dilshad steht jedoch nicht nur das Volk, sondern auch einer der mächtigsten Männer des Reiches: Sahir’dek, ein General, der schon unter ihrem Vater diente und sich einst in Feldzügen an der Bucht von Nibýn bewiesen hat. Er ist ihr bedingungsloser Berater und Vertrauter, und manche gehässige Zungen munkeln, er würde gar ihr Bett teilen.

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Re: Kamîrush

Beitrag von Schattenherz » Sa, 17. Jul 2010 18:13

Die alljährlichen Regenfälle in den Bergen, in denen der Große Strom entspringt, haben ihre Wassermassen westwärts geschickt. Der Strom führt deutlich mehr Wasser als in den Monaten zuvor, und mit jedem Tag werden die Ufer weiter überflutet. Jetzt ist die Zeit, das Leben zu genießen und die Götter zu preisen: Überall laufen die Vorbereitungen für Feste, die Königin schickt großzügig Nahrungsmittel und Bier in großen Amphoren, und im Volk herrscht eine unübersehbare Vorfreude auf die Festlichkeiten, bevor in einigen Wochen die mühevollste Zeit des Jahres beginnen wird, in der die Felder bestellt werden müssen.

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Re: Kamîrush

Beitrag von Weltgeschehen » Mi, 18. Sep 2013 16:44

In Kamîrush nahe des Großen Stroms soll ein Dämon ein Gasthaus zerstört und mehrere Männer getötet haben. Doch nach was für einem Wesen die Soldaten der Königin nun Ausschau halten sollen, ist unklar - die einen munkeln über einen Drachenerben mit rotem Haar, die nächsten von einer mit Schuppen bedeckten Gestalt, die, einer Schlange gleich, das Gasthaus dem Boden gleich gemacht haben soll. Die Zeugen, die von dem Dämon berichten und davon, wie er mehrere Männer in seiner Wut tötete, konnten keine einheitliche Beschreibung geben, waren sich jedoch in Einem einig: In seiner Gegenwart befand sich zu der Zeit eine Wüstenelfe, die als Komplizin beschuldigt wird und einem Mann schwere Verbrennungen zugefügt haben soll.

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Re: Kamîrush

Beitrag von Schattenherz » Mi, 10. Dez 2014 10:17

Schon vor Monaten hat Dilshad, die Königin des Salzlandes, den Zoll für die Ausfuhr von Salz erhöht. Auf die Menge des weißen Goldes, das von den Karawanen in die ganze Welt gebracht wird, hat das kaum einen Einfluss gehabt - wohl aber auf die Preise, die die Händler für ihre wertvolle Ware verlangen. In ganz Alvarania, ausgenommen der Wüste mit ihren eigenen Salzvorkommen, muss man nun deutlich mehr für das wichtige Gewürz bezahlen. Auf dem ganzen Kontinent wird spekuliert, warum die Königin den Handel mit der wichtigsten Ware des Landes besteuert. Die Händler sind aufgebracht, haben jedoch kaum darunter zu leiden - sie können die Kosten direkt an die Käufer aus aller Welt weiter geben. Das einfache Volk hat nichts schlechtes darüber zu sagen, denn die Königin spendet einen Teil der Einnahmen großzügig für Brunnen in den Armenvierteln, Feste in den Straßen und die Instandhaltung der Totenviertel. Doch was passiert mit dem Rest? Für irgend etwas braucht Dilshad Geld. So mancher munkelt schon von einem Krieg...

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