Kaerzaa

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Keaira
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Kaerzaa

Beitrag von Keaira » Do, 03. Apr 2008 22:25

Heras Jouhin
Heras, ein Mensch von stolzen 54 Jahren, stammt aus der bedeutenden Hafenstadt Rômachar. Und vor allem ist er Begründer einer bedeutenden Familie. Auch wenn die Jouhins nicht adlig sind und auch nicht sonderlich bekannt, so sind sie durch ihre Geschäfte doch ziemlich einflussreich geworden und beginnen vor allem in Kamîrush an Macht zu gewinnen, wobei das einzig Dilshad's Neidern zuzuschreiben ist, die sehr viel bei dem Versuch investieren, die ungewollte Königin abzusetzten. Wobei Heras stärker beteiligt ist, als man es von einem Händler vielleicht erwarten würde.

Trotzdem kann man ihn, zumindestens wenn man ihn kennt, kaum als schlechten Menschen ansehen. Denn auch wenn ihm die Bewohner Kamîrushs ziemlich egal sind, so sind es ihm die Angehörigen seiner Familie und die Bewohner seiner Heimatstadt, sowie deren näheren Umgebung, selbstverständlich nicht. Und, was fast noch wichtiger ist, innerhalb dieser Grenze ist er ziemlich bekannt, vorwiegend als reicher, alter, aber dennoch starker Mann, der den Ärmeren hilft und der Stadt viel Gutes tut.
So zum Beispiel war seine Familie für den Bau einer der Schulen der Stadt mitverantwortlich, was ihm allerdings auch viele Neider einbrachte.

Bislang gab es zwei Anschläge auf ihn, wobei der zweite ihn schwer verletzte und dafür sorgte, dass er viel von seiner körperlichen Kraft verlor und fortan auf heilende Hilfe angewiesen war. Was ihn allerdings nicht daran hindert, mit seinen Aktivitäten fortzufahren, zumal er sich ja eine stattliche Leibwache leisten kann. Sie ist 50 Menschen stark und beherbergt auch fünf Frauen aus der Wüste. Diese fünfzig Getreuen begleiten ihn nahezu überall hin, es gibt nur wenige Ausnahmen. Die Villa des Barones Gloreon Muratore ist so eine Ausnahme.
Er ist dort auch nur, weil er den Baron durch einige ziemlich ertragreiche Handelsverträge kennt und ihn als Geschäftspartner schätzt, auch wenn er von ihm - wie den meisten anderen Adligen, die in eine reiche Familie geboren wurden - nicht allzu viel hält.
Kaerzaa
Kaerzaa ist wesentlich jünger als Heras, etwa im gleichen Alter wie dessen ältester Sohn. Neben der Tatsache, dass sie Heras kennt, ist das dann auch das Einzige, was sie mit diesem Menschen gemeinsam hat. Denn sie ist eine Lyr und somit nicht mit dem alten Mann verwandt. Trotzdem verbringt sie fast so viel Zeit in seiner Nähe, wie es seine Leibwächter, ja, sogar seine Frau tun. Allerdings verbindet sie nicht die Liebe mit diesem Mann, wie auch? Sie ist wesentlich jünger als er und er hat Familie. Vor allem ist sie, selbst im Gegensatz zum alten Mann, verdammt dünn und sehr, sehr leicht. Trotzdem sieht sie nicht so aus als würde sie am Hungertuch nagen, denn Knochen oder dergleichen sieht man nicht überdeutlich. Schuppen sieht man allerdings keine, zumindestens solange sie das Kleid trägt.
Wie bei den allermeisten anderen Lyr, so sind auch ihre Augen unterschiedlich (Zyan und dunkel blau) und das Haar eine Mischung zwischen hell-blau und silbern - es reicht ihr bis kurz über die Schultern. In's Haar hat sie sich, im Gegensatz zu so manch anderen ihrer Rasse, keine Muscheln oder ähnliches reingeflochten. Im Gegenteil, sie sind glatt gekämt und sehr ordentlich gepflegt.

Was sie allerdings dazu veranlasst bei den Menschen zu leben ist vielen ein Geheimnis, nicht mal jeder aus der Familie weiß es. Noch weniger also die Stadtbewohner, welche schon am rätseln sind - sofern es sie interessiert - was sie überhaupt mit dem alten Mann zu schaffen hat. Da sie ihn aber mit "Herr" anredet, sobald Fremde in der Nähe sind, liegt die Vermutung nahe, dass sie eine seiner Dienerinnen ist. Tatsächlich passt dies auch am ehesten zu der Lyr, denn sie ist zwar ungemein neugierig, aber noch mehr darauf bedacht freundlich und höflich zu sein. Das ist auch einer der Gründe, weshalb sie ihn so förmlich anspricht, obwohl sie sich, innerhalb des Bekanntenkreises herzlich duzen. Denn wo sie ihn bisher auch hin begleitete, überall fiel sie, trotz ihrer zurückhaltenden Art, sofort auf. Wo sah man schon eine Lyr!? Dabei ist ihr das aber eher unangenehm, sie steht nicht gern im Mittelpunkt, sondern steht lieber einfach nur dabei, hört gerne zu, redet aber auch, wenn sie gefragt wurde oder es angebracht ist.

Ihre Zurückhaltung vergisst sie allerdings, wenn ihre Fähigkeiten gebraucht werden. Nachdem sie lange Zeit in der Kunst des Heilens unterrichtet wurde, ist sie darin recht gut geworden. Zumindestens reicht es, damit Heras sie als seine Leibheilerin ansieht. Neben ihr duldet er auch keinerlei heilende Hilfe, esseidern sie rät ihm dazu.
Selten handelt sie auch auf eigene Faust, etwa wenn sie Verletzte sieht, auch Unbekannte. Sie hilft gerne, aber braucht oft noch die Ermutigung Heras' oder eines Freundes, bevor sie sich dazu durchringen kann, Fremden - denen sie häufig mit höflichem Misstrauen begegnet - zu helfen, was ja auch keine allzu angenehme Sache ist.

Während ihr Kleid ziemlich schlicht ist, so ist die Maske vielleicht etwas auffällig. Sie bedeckt zwar einen Großteil ihres Gesichtes, aber eben nicht alles. Der Mund ist zu sehen, ebenso ihre Augen. Der Rest, ja selbst die Ohren, bleibt verborgen. Letztere dank den zwei Kämmen, die absichtlich ein paar kleinere Löcher vorweisen. Abgesehen davon sind die echten Muscheln der einzige Schmuck auf der Maske, die schon etwas dunkler ist als der Rest ihres Kostüms.
Als Kleid wählte sie eines, wie auch auf anderen Festen die sie bislang besuchte, eines was zu ihrem Element passt. Denn auch wenn sie nur Heilen kann, was Magisches betrifft, so steht sie als Lyr dem Wasser etwa so nahe wie ein Fisch es tut. Da ist ein Kleid in mehreren Variationen der Farbe Blau doch ziemlich passend, auch wenn es zu ihrer Hautfarbe vielleicht nicht allzusehr passen mag. Aber das ist ja geschmackssache.
Es ist ein recht eng anliegendes Kleid, welches zwar die Schultern frei lässt und vom Nacken getragen wird, allerdings verdeckt es den Rest, vom Hals abwärts, ziemlich zuverlässig. Bis zur Hüfte allerdings liegt es ziemlich eng an, lässt sie, trotz ihrer fast zu dünnen Figur nicht zu schlecht aussehen. Nach Unten hin wird es dann breiter, die Farbe verändert sich, das Zyan wird etwas dunkler und der Stoff wurde so geschnitten, dass er sich ähnlich den Wellen des Meeres bewegt, wenn Kaerzaa sich bewegt. Abgerundet wird alles in weißen, flachen Schuhen, die noch schmuckloser als das Kleid sind.
Jendes besitzt wenigstens einige, sehr kleine Steinchen, die leicht glitzern wenn Licht mit ihnen in Berührung kommt.

Ihr Kleid für den Maskenball ist Folgendes:
http://ceazar.deviantart.com/art/The-Bl ... s-33876227

Dies die Maske:
http://mask-making-artisans.deviantart. ... q-49665600

Und das ist sie selbst:
http://osw.deviantart.com/art/fairy-46426109


Copyrights:

Das Kleid: http://ceazar.deviantart.com/
Die Maske: http://mask-making-artisans.deviantart.com/
Das Foto: http://osw.deviantart.com/
[size=84][color=darkred]<div align=center><i>I'm looking now where I have been
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this are two ways shrouded in fog
What is my existence's sense?</i>[/color][/size]

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