Gestaltwandler

Geschichte

Fakten
Rassen alle
Aussehen nach vielen Verwandlungen tierähnliche Merkmale, Brandzeichen des Amuletts
Fähigkeiten beliebige Verwandlung in ein bestimmtes Tier
Schwächen Gefahr, das Menschsein während der Verwandlung zu vergessen
vergebene Tiere Rabe (Soraya), Luchs (Siyyin, vorher Zhia), Kranich (Nebelgeist)
angefragt
vergebene Tiere (User inaktiv) Pferd (Ayelet), Puma (Kaveh), Schneeeule (Thirak), Wolf (Cirdan, vorher Raika), Bär (Yarsus), Falke (Ki Rem Lo Menashar)
weitere in Frage kommende Tiere Spinne (vorher Qimmiq), Stier, Echse und weitere frei wählbare (sollten in die Umgebung der Wilden Lande passen)
Achtung: Es kann höchstens 26 Gestaltwandler geben! Unter 10 aktiven Charakteren darf ein Gestaltwandler gespielt werden. Jedes Tier darf nur einmal auftauchen, maximal zwei Amulette pro Spieler. Bitte meldet euch bei den Admins, wenn ihr einen Gestaltwandler spielen wollt.

Lange, bevor die Menschen Alvarania betraten, als die Elfen den Süden noch nicht beherrschten – als die Orks gerade begannen, das Feuer zu nutzen: aus dieser Zeit stammen sie, jene Amulette, die den Geist eines Tieres gefangen halten. Amogdú war der Name des Schamanen, der sie erschuf. Amogdú bedeutet Wille, und eben dies war seine größte Stärke, erzählt die Legende: er besaß Willenskraft, wie sie nie wieder erreicht wurde, eine Weisheit, die ihresgleichen sucht und die Fähigkeit und die Geduld, das Vertrauen jedes Tieres zu gewinnen. Amogdú sah sein Volk den grausamen Kräften der Natur ausgesetzt. Also dachte er nach, wie er ihnen Schutz gewähren könnte. Er rief die Anführer der Stämme zu sich, 26 an der Zahl, und beriet sich mit ihnen. Und sie sagten ihm, dass sie am meisten den sicheren Schutz ihrer tierischen Totemgeister begehrten. Nach Amogdús Anweisungen gingen die Stammesführer auf die Jagd, und brachten die stärksten und schönsten Tiere ihres Totems lebend zu ihm, die sie finden konnten. In Ritualen, unter Gesängen und Bitten wurden diese nun getötet, und Amogdú bannte ihre Geister in Amulette. Diese gab er den Stammesführern, damit ihnen der Geist ihres Totems immer nahe sei und ihnen seine Stärke immer zur Verfügung stehe. Lange Zeit wurden die Amulette von Anführer zu Anführer weiter gegeben.

Macht

Noch heute gibt es 26 dieser Amulette. Durch Kriege, Handel und Geschenke wurden sie in ganz Alvarania verteilt. Nur wenige wissen, welche Macht in diesen einfachen, ja barbarischen Schmuckstücken aus Horn, Zähnen, Fell und Leder steckt. Doch jedem, der sie besitzt, zeigt sich, dass es keine gewöhnlichen Schmuckstücke sein können: wo sie zum ersten Mal die Haut berühren, nachdem sie angelegt wurden, hinterlassen sie ein schwarzes Brandzeichen in der Form eines stilisierten Tieres. Und viele, wenn auch nicht alle, finden heraus, welcher Zauber in den Amuletten steckt: wer sie trägt, kann lernen, seinen Geist mit dem des Totemtieres zu verbinden und sich in dessen Gestalt verwandeln. Mit all seinen Sinnen und Fähigkeiten kann er nun als Tier durch das Land streifen und beliebig die Gestalt von der eines Menschen in die des Totems wandeln. Doch dieses Können birgt eine Gefahr: Wer zu lange in der Tiergestalt verweilt, vergisst, dass er einst ein Mensch war, und verwandelt sich nie mehr zurück. Andere nutzen die Macht der Amulette nicht zu lange, doch zu oft. Mit jedem Mal, das sie sich von der Tiergestalt zurück in einen Menschen verwandelten, bleibt ein winziger, kaum zu bemerkender Teil der Tiergestalt zurück. Nach etlichenVerwandlungen mag es nur der Ausdruck der Augen sein, später Federn, Fell, Krallen oder Reißzähne… mit jeder Verwandlung werden sie dem Totemtier ein kleines Stück ähnlicher.

Wenn ein Gestaltwandler sein Amulett verliert oder abgibt, dann beginnt das schwarze Brandmal, das vorher immer deutlich sichtbar war, langsam auszuheilen. Ohne Amulett verliert der Gestaltwandler natürlich auch die Fähigkeit, sich zu verwandeln. Bekommt er sein magisches Amulett zurück, erlangt er diese Fähigkeit wieder - allerdings ist die Verwandlung in dem Maße gestört, in dem das Brandmal verheilt ist. So kann es vorkommen, dass er es manchmal einfach nicht schafft, sich in ein Tier oder zurück zu verwandeln, ohne dass ein besonderer Grund vorliegt; möglich ist es auch, dass er sich nur teilweise verwandelt und eine schmerzhafte, manchmal noch nicht einmal zur Fotbewegung fähige Hybridgestalt annimmt. Eine so vitale und lebensfähige Gestalt, die der eines Werwesens vergleichbar ist, wird nur bei einer von hunderten Verwandlungen erreicht. Bei einer erneuten Berührung des Amuletts wird das Mal auch nicht mehr erneuert. Ist nur noch eine blasse Narbe übrig, dann wird der ehemalige Gestaltwandler nie wieder die Fähigkeit erlangen, eine Tiergestalt anzunehmen. Ein Wechsel des Amuletts ist nicht möglich, sobald eine Person einmal von einem Gestaltwandleramulett gezeichnet wurde.

Hinweis: Es ist je nach Amulett unterschiedlich, wie viel von Kleidung und Ausrüstung mitverwandelt wird (und demzufolge bei der Rückverwandlung von Tier zu Mensch noch immer dabei ist). Oft ist es so, dass die direkt am Körper getragene Kleidung mitverwandelt wird, die sonstige Ausrüstung (Waffen, Proviant) jedoch nicht. Möglich ist jedoch z.B. auch eine Verwandlung von bestimmten Materialien.

Kombination mit anderen besonderen Wesen

Vampire

Gestaltwandler haben aufgrund ihrer Tiergestalt mit bestimmten zusätzlichen Nebenwirkungen der Infektion mit Vampirismus und des Gestaltwandler-Amuletts zu kämpfen. So ist ihnen in Tiergestalt keine Kontrolle des Blutdurstes möglich. Daneben sorgt das Virus dafür, dass nur kürzere Verwandlungen möglich sind, bevor das Menschsein vergessen wird; außerdem bleiben mehr Tiermerkmale, und diese schon nach wenigen Verwandlungen, zurück. Aus der erhöhten Lebenserwartung der Vampire können Gestaltwandler nur einen geringen Vorteil ziehen; ihre Lebenserwartung liegt nur wenige Jahrzehnte höher als vor ihrer Infektion.

Werwesen

Genauso wie Gestaltwandler von Werwesen infiziert werden können, können auch Werwesen die Macht der Gestaltwandler-Amulette nutzen. Allerdings sind die Verwandlungen in das Gestaltwandler-Tier deutlich seltener und weniger kontrollierbar für sie, da das Werwesen in ihnen über die andere Tierform dominiert. Das Virus sorgt auch dafür, dass sich der Betroffene nur kürzer in die Tiergestalt verwandeln kann, als es normalerweise üblich ist, bevor der Gestaltwandler das Menschsein vergisst. Außerdem bleiben mehr, bzw. schneller Tiermerkmale zurück, obwohl sich die Verwandlungszeiten verkürzen. Das Gestaltwandler-Amulett bewirkt darüber hinaus, dass sich das Werwesen nicht mehr in einen Wolf, bzw. eine Katze verwandeln kann.

Drachenerben

Drachenerben können die Gestaltwandleramulette nutzen wie jeder andere auch. Allerdings empfinden sie die Verwandlung als sehr anstrengend. Da der Körper in Tiergestalt nicht von der schwachen Konstitution der menschlichen Gestalt betroffen ist, fällt die Rückverwandlung schwer - unterbewusst sperrt sich der Geist gegen ein Zurückkehren in einen geschwächten Körper. Im tierischen Körper sind somit auch stärkere Anstrengungen als in menschlicher Gestalt möglich. Nach der Rückverwandlung kann das aber eine extreme Erschöpfung des Drachenerben zur Folge haben, da dieser ja geringere körperliche Ressourcen besitzt als das Tier. In manchen Fällen kann dieser Unterschied sogar zum Tod des Drachenerben führen.

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