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VampireFakten
Hinweis Der Abschnitt zu Wirkung und Geschmack des Blutes (unter „Symptome“) wurde von Briseis verfasst und Drachenblut zur Verfügung gestellt. Vampire, Blutsauger, Kinder der Nacht… in Geschichten romantisiert, von den Bürgern der Städte verflucht und verfolgt wurde dieser Geheimbund schon immer, doch die vielen Legenden die sich darum ranken verwischten lange das Bild von dem was sie wirklich sind. Die Krankheit
Vampirismus ist, entgegen dem Glauben von vielen Bewohnern Alvaranias, eine Krankheit.
Sie wird über größere offene Wunden übertragen - beispielsweise durch den Biss eines Vampirs.
Ebensowenig leicht ansteckend wie tödlich, war diese Krankheit trotzdem seit jeher gefürchtet, und wer sich ansteckte wurde ausgeschlossen, gemieden und gehasst. Symptome
Etwa einen halben Monat nach der Infektion treten die ersten Symptome auf: Die mit der Krankheit Infizierten bemerken recht schnell, dass es durchaus Unterschiede im Geschmack des Blutes gibt. Von Rasse zu Rasse verschieden hat das Blut eine leicht andere Geschmacksrichtung. Dabei schmeckt es weder besonders gut noch besonders schlecht, doch die meisten Vampire suchen sich mit den Jahren ihre Favoriten heraus. Auch die Beschaffenheit des Opfers spielt eine Rolle. Ob jung oder alt, schlank oder fettleibig. Selbst das Adrenalin nach einer anstrengenden Jagd oder ein gewisser Alkoholkonsum kann Auswirkungen auf den Geschmack haben. Trinkt ein Vampir das Blut eines alkoholisierten Opfers, bekommt er die Wirkung des Alkohols durchaus auch selbst zu spüren. Ab und zu kommt es sogar durchaus vor, dass ein Vampir das Blut eines anderen trinkt. Dies ist allerdings ein großer Vertrauensbeweis, denn man braucht eine gewisse Übung, um den anderen dabei nicht zu töten. Zumeist geschieht dies in erotischen Situationen, denn das Blut hat für die Vampire eine berauschende und Hemmungen lösende Wirkung. Ungelöst ist bis jetzt die Frage, warum Vampirblut diese besonderen Eigenschaften hat. Viele gehen davon aus, dass die Krankheit das Blut dahingehend verändert. Einige mutmaßen, dass es mit der Heilkraft in Verbindung steht. Menschen, die Vampirblut trinken, können dessen berauschende Wirkung ebenfalls erfahren, doch laufen sie dabei ständig Gefahr sich mit der Krankheit anzustecken. Die Vampire halten diese Wirkung gegenüber der Menschheit, mit wenigen Ausnahmen, allerdings geheim und es gibt genug, die schon alleine aus Prinzip noch nie das Blut eines anderen Vampirs getrunken haben, da sie es für verwerflich halten.
Der Vampirismus bringt mit sich, dass die Fingernägel und Haare der Befallenen unnatürlich gesund und kräftig sind. Wie Krallen können so die spitzen Fingernägel verwendet werden, eine nicht zu unterschätzende Waffe.
Insbesondere weibliche Vampire nutzen ihr gutes Aussehen – die blasse Haut und die wunderschöne, glänzende Haarpracht wirken auf viele Männer verführerisch – um ihre Opfer anzulocken. Im Prinzip können alle menschenähnlichen Wesen angesteckt werden. Werwesen und Gestaltwandler beweisen jedoch oft größere Resistenz und haben eine etwas bessere Chance nicht zu erkranken. Ist das allerdings erst einmal geschehen, sind sie um so gefährlicher und blutdurstiger. Fähigkeiten
Ein weit verbreiteter Irrglaube unter den Völker Alvaranias ist es, dass Vampire unsterblich – also altersresistent seien. Zwar können von Vampiren gebissene Wesen ungefähr das doppelte ihres normalen Lebensalters erreichen (Menschen ca. 140, Elfen 340 Jahre), unsterblich sind sie jedoch keineswegs. Geschichte & der GeheimbundÜber die Vampire vor der Zeit Belôzars ist kaum etwas bekannt. Den Annalen einiger Städte ist zu entnehmen, dass zur Zeit der Magierverfolgung viele von ihnen hingerichtet wurden. Wie heute wurden sie wohl gefürchtet und verfolgt, waren vor dem Jahr 1000 nach den Drachenkriegen jedoch völlig ohne Organisation und Zusammenhalt.
Erst mit dem Auftreten Belôzars um das Jahr 1000 gab es darin eine Veränderung.
Nie gab es mehr Anhänger Belôzars als zu seinen Lebzeiten, nie wurden mehr Menschen oder Elfen zu Vampiren gemacht als in den Jahren von 1050 bis 1150. Die Bewohner der Städte flohen aufs Land, so dass bald ganze Viertel wie ausgestorben waren.
Gegen Ende des Lebens Belôzars gelangten jedoch die drei Vampirjäger Sikándar, Rator Drachenhand und Luxon zu großem Ruhm. Vormals nur Vagabunden und Landstreicher, gelangten sie in wenigen Monaten zu großer Berühmtheit und Reichtum. Mit unfehlbarer Sicherheit spürten sie Vampire auf und vernichteten sie - ein Gegenschlag gelang den Anhängern Belôzars lange Zeit nicht, da die drei Jäger sich nachts nie allein blicken ließen und von jedem Hinterhalt, jeder Falle schon vorher zu wissen schienen. Nach Belôzars Tod herrschte Verwirrung unter den führerlosen Vampiren, bis schließlich ein neuer Hohepriester den Geheimbund wieder vereinte. Weder er noch seine Nachfolger jedoch konnten die Vampire wieder zur einstigen Macht führen, und so stellten sie zu keiner Zeit nach den Jahren der Herrschaft Belôzars eine ernsthafte Bedrohung dar. Mehr zum Thema:
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