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ArcanisKlima, Flora und Faunavergleichbar mit:
Brandenburg Temperaturen Sommer: 16°C (6 bis 26) Winter: -3°C (-13 bis 7) Südlich der Einöde schließt sich das ursprüngliche Gebiet der sommergrünen Laubwälder an. Arcanis bildet hier aber eine Ausnahme: Die Bodenverhältnisse sind zum Einen ungünstig für die Entwicklung von dichten Wäldern, zum Anderen führte der große Bedarf an landwirtschaftlicher Fläche zu weitgehender Entwaldung, was für das Reich heute ein großes Problem darstellt, da der mühevoll fruchtbar gemachte Ackerboden der Erosion nichts entgegen zu setzen hat.
KlimaDurch die Nähe zum Meer sind die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede eher gering. Richtung Westen werden die Winter kühler, die Sommer minimal wärmer. Zwar fällt in Arcanis reichlich Niederschlag, doch kann der sandige Boden diesen nicht gut halten. Außerdem ist die Vegetationsperiode aufgrund der eher niedrigen Temperaturen recht kurz. Vegetation
Klima- und Bodenverhältnisse sind der Grund dafür, warum Arcanis nie zu so großem Reichtum gelangte wie Mérindar. Statt mächtiger Buchen sind es hier Eichen, Kiefern und Birken, die die Wälder dominieren. Wie in Mérindar wurde der größte Teil des Landes entwaldet, um Landwirtschaft zu betreiben. Wo dies nicht möglich ist, dominieren Heide sowie Halbtrockenrasen im Mosaik mit trockenen Wiesen die Landschaft. Orte und GegendenHinweisDie Beschreibungen der Festungen (außer: Silberzitadelle) wurden von Karim verfasst und Drachenblut zur Verfügung gestellt.
Grenzland
Das Gebiet nahe der Grenze zu Mérindar im südöstlichen Flachland, eine der fruchtbarsten Gegenden Arcanis'. Lanyamere
Einwohner: 17.000 Wynricea
Einwohner: 1.800 Fort AeliusWährend der Ausbau von Kastell Idalia strategisch als vorrangig betrachtet wurde, blieb das Fort ein wenig die unglückliche Stiefschwester. Ursprünglich einst als vorgeschobenes Deckungswerk für die Silberzitadelle gedacht und zur selben Zeit errichtet, erfüllt es diese Aufgabe heutzutage schon immer noch. Doch mit einer Kapazität von nur 350 Soldaten würde es einem konzentrierten Direktangriff nicht lange standhalten. Schon gar nicht, da die Befestigung eher einem wehrhaften, großen Landgut - idyllisch auf einer gras bewachsenen Anhöhe gelegen - denn einer standhaften Festung gleicht. Dazu war es aber auch nicht gedacht und da ein Festungsausbau verhältnismäßig teuer ist, wurde ihr Einsatzrahmen den Gegebenheiten erweitert und angepasst. Die Kompanie Infanterie und die Kompanie Bogenschützen sind dort nur stationiert um einen eventuellen, schnellen Vorstoß einer der Hauptarmee voran gehenden Vorhut Widerstand entgegen setzen zu können. Dafür reichen die Hauptmauer und der zentrale, kleine Bergfried, auf dem eine einzelne Balliste stationiert ist, aus. Die zwei Beritte leichte Kavallerie sind aufgrund der relativ zentralen Lage des Forts als schnelle Unterstützung im Falle eines Angriffes auf die größeren Festungen oder zum Durchführen für Entlastungsmanöver gedacht. Und die Abteilung Meldereiter dient aus offensichtlichen Gründen der schnellen, logistischen Übermittlung wichtiger Informationen. Deswegen befindet sich innerhalb des Bergfriedes auch eine Zweigstelle des arcanischen Geheimdienstes und deswegen gehen viele Operationen nach Merrindar auch von dem an sich unscheinbaren Fort aus. Kastell IdaliaFrüher war das Kastell nicht mehr als ein befestigter Truppensammel- und –übungsplatz, doch mit den ansteigenden Feindseligkeiten zwischen den beiden Ländern wurde Idalia, zum Schutz der östlichen Grenze Arcanis’ zu einer beeindruckenden, rein zweckmäßigen Festung umgebaut. Die zweitgrößte nach der Silberzitadelle fasst 900 Mann Besatzung. Standardmäßig sind zwei Kompanien Infanterie, eine Kompanie Artilleristen und zwei Kompanien Bogenschützen hier stationiert. Den Restteil der hier anwesenden Soldaten bildet jedoch eine schlagkräftige Kavallerietruppe. Fünf Beritte leichte und drei Beritte der schweren arcanischen Kavallerie. Ein vier Meter breiter und zweieinhalb Meter tiefer Graben grenzt den gesamten, rechteckigen Befestigungshügel ab. Einzig zwei sehr breite Zugbrücken gewähren trockenen Zugang darüber auf die von Menschenhand geschaffene Insel. Der Hügel selbst wurde erst für den Ausbau des Kastells etwa zwei Meter hoch aufgeschüttet. Darauf befindet sich die erste und einzige echte Mauer des Kastells. Sie verläuft exakt achteckig, wobei an jeder Ecke ein erhöhtes Rondell je zwei Ballisten Platz bietet. Die Mauern, mit Steinen aus einem nahe gelegenen Granitsteinbruch, sind mit ihren sechs Metern sicherlich nicht die höchsten, doch sie sind mit satten fünf Metern fast genauso dick wie hoch und dürften Belagerungsbeschuss eine ganze Weile stand halten. Die Stallungen drängen sich direkt hinter den robusten Mauern zusammen, der restliche Platz ist bis auf zwei Triböcke im Angriffsfall frei. In der Mitte des Kastells erhebt sich eine große quadratische und massive Formation in der sich die Unterkünfte der Soldaten in unterirdischen Kasematten befinden. Auf dem quadratischen Grundriss erhebt sich ein gewaltiger, sicherlich zwölf Meter hoher Wehrturm in den Himmel. Von seiner Spitze aus lässt sich das umliegende, flache Ackerland problemlos überblicken, und seine Größe hinsichtlich des sonst so gedrungen wirkenden Bauwerks scheint die Angreifer regelrecht zu verspotten. Denn die Anlage ist so weitläufig, dass man eigentlich viel zu nahe an die Mauer müsste um mit herkömmlichen Belagerungswaffen das Zentrum der Feste zu erreichen. Hügelland
Die nördlichen Ausläufer der Waldberge. BlankwehrIm Gegensatz zur Blidenburg ist die Blankwehr das architektonische Meisterstück der arcanischen Festungsarchitektur. Der Hauptfestungskörper wurde direkt aus den roten Sandsteinfelsen der nördlichen Waldberge heraus geschlagen und schmiegt sich regelrecht an ihn, wie eine natürliche Erweiterung des Steins. Dort und in den teils künstlich angelegten Kavernen darunter sind die 450 Soldaten Maximalbesetzung untergebracht. Eine Kompanie Infanterie, eine Abteilung Artilleristen und drei Kompanien Bogenschützen, angeblich reichen auch 2/3 davon aus um die Festung Hundertprozent sicher zu halten. Ebenso angeblich zweigen über ein Dutzend Ausfallpfade von diesen Kavernen ab um dem heranrückenden Feind das Leben zur Hölle zu machen. Tatsächlich muss man erst einen Anstieg von 300 Höhenmetern auf schmalen, unwegsamen Gelände voller Schutt und ohne Deckung durch Bäume hinter sich bringen, bevor man überhaupt an das erste Tor der Burg gelangt. Das Mauerstück selbst, in dem das massive Tor liegt, ist gerade Mal drei Dutzend Meter breit und erstreckt sich direkt zwischen zwei Felszinnen. Als einziges der Mauerstücke ist es noch verstärkt worden, da hier womöglich noch die reale Chance besteht, es mit Belagerungswaffen zu beschießen. Wobei zwei Ballisten auf den Wehrgängen nur darauf warten das Feuer zu erwidern und ein Wehrerker direkt über dem Tor nur auf eine wagemutige Truppe unter ihm lauert. Danach kommt erst einmal gar nichts, außer einer fünfzehn Meter breiten Klamm die sich weitere 200 Höhenmeter den Berg hinauf windet. Die Felsen an der Seite sind mit kleinen, durch das Gestein gehauenen Gängen, verbundenen Eckwarten bestückt von denen die Klamm jederzeit unter Beschuss genommen werden kann. Nach der letzten Windung der Klamm steht der übrige Rest der Angreifer vor dem hoch aufragenden zweiten Tor, von dem aus man das erste im Auge hat. Hier verbreitert sich die Klamm auf fast hundert Meter und bietet den Schützen und Katapulten für Brandgeschosse auf den Wehrgängen hinter den Zinnen ein optimales Schussfeld. Hinter dem Tor kommt nur noch ein kleiner Innenhof mit einer kleinen Stallung und wenigen gedrungenen Gebäuden wie einem Lazarett und einem Nahrungsmittellager. Dahinter ragt auch schon der Hauptfestungskörper aus seinem Felsen hervor und überblickt von seiner Spitze aus das gesamte Vorland vor der Feste. Schon von weitem sieht man aus dem Tal die Fahnen auf diesem Bollwerk wehen. BlidenburgWorte mit denen sich diese Burg nicht beschreiben lässt sind anmutig oder majestätisch. Wie eine riesige missgestaltete Spinne aus roten, teils abgerundeten Sandsteinquadern erhebt sie sich auf dem großen, in etwa runden Hügel, der das Land weithin überblickt. Bäume wird man soweit das Auge reicht nicht finden, sie wurden abgeholzt um dem anrückenden Feind keine Möglichkeit zur unbemerkten Annäherung zu geben und um ihm des Materials für Belagerungswaffen zu berauben. Doch was ihr an Ästhetik fehlt macht sie mit Effektivität wieder wett. Die erste, doppelt verstärkte Mauer zieht sich etwa auf der Hälfte um den gesamten Hügel herum und ist von Schießscharten unterhalb der breiten Wehrgänge gesäumt. Etwa alle vier Dutzend Meter erhebt sich einer der 14 massigen Wehrtürme mit rundem Grundriss, jeder ist mit je einer Ballisten bestückt und bemannt. Die zweite Mauer verläuft kurz unterhalb des Plateaus um ihn und trennt einen ansteigenden Bereich zwischen erster und zweiter Mauer ab. Sie wird von vier, erneut runden Wehrtürmen gesäumt, die noch ein Stufe massiger als die des ersten Ringes sind und auf denen sich je ein Tribock befindet. Bis auf einige Zwischenmauern, die sich mit entsprechender Vorbereitung von den Verteidigern zum Einsturz bringen lassen, ist der Bereich zwischen den beiden Mauern komplett leer. So zwingt man den Feind bei der Einnahme des ersten Tores durch die Nadelöhre der Verbindungstore zu den einzelnen Kammern und verlangsamt so sein Vorankommen bevor er den inneren Bereich hinter der zweiten Mauer erreicht. Da in diesen nur ein großes Haupttor führt, muss der Angreifer, egal wo er durch die Mauer bricht, die Kammern durchqueren. Im inneren Bereich befinden sich das Lazarett und Stallungen, sowie die meisten Quartiere der hier stationierten 650 Soldaten Besatzung. Diese regulären Truppen bestehen aus zwei Kompanien Bogenschützen, drei Kompanien Infanterie, einer Kompanie Artilleristen, einigen Mineuren, sowie einem Beritt schwerer arcanischer Kavallerie, der Leibgarde der Festungskommandantin Dredis von Arvia, einer berüchtigten Wahrheitsbringerin die mit eiserner Hand die Disziplin in der Festungsanlage wahrt. Ihr Quartier, die der Offiziere und die Planungs- und Besprechungsräume befinden sich im dritten Teil der Festung, einem ovalen Bergfried, der sich in der Mitte auf der höchsten Erhebung befindet. Dessen Tor befindet sich genau auf der gegenüberliegenden Seite des zweiten Tores und beschränkt den Zugang, zur letzten Verteidigungslinie. Neben den regulären Truppen unterhält Arcanis noch zwischen 100 und 200 Söldnern, mehr als die Hälfte davon leicht beritten für schnelle Interventionen, in und um diese Festung. Da sich in der Umgebung keinerlei Ansiedlung befindet hat sich am Fuße des Hügels ein regelrechter Speckgürtel gebildet in dem Händler, Versorger und leichte Mädchen die Soldaten und Söldner bei Laune halten. Nordwest-Distrikte
Das Gebiet um die Hauptstadt Irukhan. Irukhan
Einwohner: 21.000 Cerunis
Einwohner: 4.000 Arvia
Einwohner: 8.000 Silberzitadelle
Die größte Festung Arcanis' liegt Irukhan gegenüber auf der anderen Seite des Flusses. Sie wurde auf einem der wenigen felsigen Hügel des sonst so flachen Landes erbaut und überschaut Äcker und Wiesen der Umgebung. Die Festung ist die Entscheidungszentrale des Militärs. Hier versammeln sich Generäle und Wahrheitsbringer, die Soldaten und Priester zugleich sind. Südost-Distrikte
Das Flachland im Südosten des Reiches, das fast ausschließlich zur Landwirtschaft genutzt wird. Arcecius
Einwohner: 3.500 Tarunnath
Einwohner: 17.000 Zabar
Einwohner: 5.000 Avalé
Einwohner: 1.800 Avalisches SeenlandDas Avalische Seenland ist die fruchtbarste Gegend von Arcanis. Nur an den Ufern der vielen kleinen, glasklaren Seen sind noch Reste der Wälder übrig, das gesamte sonstige Gebiet wird flächendeckend landwirtschaftlich genutzt. Mehr zum Thema:
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