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====== Mérindar ====== <WRAP box 120px> [[http://www.schattenherz.net/drachenblut/karte.php?mode=nordreiche|{{:wissen:nordreiche:geographie:thumbs_merindar.jpg |}}]] [[http://www.schattenherz.net/drachenblut/karte.php?mode=nordreiche|Zur Karte]] </WRAP> ===== Klima, Flora und Fauna ===== {{page>wissen:allgemein:klima#merindar&noheader}} ===== Geschichte ===== Einst war der Name des Reiches Mérindar überall bekannt... im ganzen Norden sprach man von seiner Macht und seinem Glanz. Doch in der Zeit nach den Drachenkriegen - als die [[rassen:elfen:nordelfen|Elfen]] aus [[wissen:nordreiche:geographie:arcanis|Arcanis]] vertrieben wurden, während sie in Mérindar zu Kriegerkönigen, Fürsten und Magiern wurden, gemeinsam und in Frieden mit den Menschen lebten - liegen die Anfänge der Blutfehden zwischen den beiden einst so mächtigen Ländern.\\ Besonders die Elfen hegten großen Hass auf die Fürsten des Reiches Arcanis, da viele von ihren Verwandten dort hingerichtet wurden, unter dem Vorwand sie seien Erben der Drachen oder wollten insgeheim die Macht im Reich übernehmen. Über die Jahrhunderte kostete diese Feindschaft beide Länder große Opfer. Ihre Macht verkleinerte sich stets, und so wurden aus den strahlenden Reichen des Nordens schließlich, 1200 Jahre nach den Drachenkriegen, von inneren Streitigkeiten und äußeren Feinden geschwächte Länder.\\ Unter der Herrschaft des Astrelan (1314-1361) gelangte Mérindar zu einer letzten Blüte. Im Westen wurden durch Bündnisse einige Clangebiete dem Reich einverleibt. Der durch Handel und Raubzüge erlangte Reichtum wurde benutzt, um die Heere zu vergrößern und besser auszurüsten. <WRAP box 210px> {{:wissen:nordreiche:geographie:wappen.jpg|}} Das Wappen Mérindars </WRAP> ===== Gegenwart ===== Nach dem Tode Astrelans, eines Menschen aus einer Linie, die bis zu den Drachenkriegen zurückverfolgt werden konnte, bestieg sein Sohn Bradelus im Jahr 1361 nach den Drachenkriegen den Thron. Noch war das Reich stark, einige erfolgreiche Feldzüge wurden im Norden geführt, doch Bradelus war nicht zum König geboren. Unfähig (und nicht willens) selbst die Staatsgeschäfte zu führen überließ er dies Ratgebern - der Magiergilde in Mérindar, die seitdem zu immer größerer Macht kommt. Nun befinden wir uns am Ende des Jahres 1369 nach den Drachenkriegen. Der nördliche Nachbar Arcanis wird in nicht allzu ferner Zukunft die Schwäche Mérindars ausnutzen, um das Reich endlich zu unterwerfen. Die Fürsten Mérindars sind trotzdessen um Unabhängigkeit bestrebt - es gibt kaum einen, der dem Königshaus noch loyal ist, denn Bradelus ist unfähig und unbeliebt. ===== Lage ===== <WRAP box 30%> //**__Hinweis__**//Die Beschreibungen der Festungen wurden von Ísólfur (und Gnomos: Burg Stromwall) verfasst und Drachenblut zur Verfügung gestellt. </WRAP> Das Reich Mérindar liegt im nördlichen Teil des Kontinents, ungefähr 650 Meilen südlich der Mauern der Drachen an der Ostküste. Im Norden grenzt es an das Reich Arcanis an, die südliche Grenze ist nicht weit entfernt von den großen Wäldern. Im Westen erstrecken sich bis zu den unfruchtbaren Steppen kleinere Königreiche und Gebiete der Clans.\\ Mérindar ist in 6 Fürstentümer aufgeteilt: Andiriendar, Jiandor und Marciamere im Norden, Suryan, Vahénnya und Nejun. im Süden. In den Jahren nach 1361, dem ersten Jahr der Regierungszeit Bradelus' begann das Reich zu zerfallen; die Macht der Fürsten und Gilden nahm immer mehr zu, während der König an Macht verlor. Dies lag nicht zuletzt an der Unfähigkeit Bradelus'. ==== Andiriendar ==== Andiriendar ist das nordwestlichste Fürstentum. Im Osten liegen die Ausläufer der Waldberge, die langsam in sanftes, fruchtbares Hügelland übergehen. Seit dem Anfang des 13. Jahrhunderts nach den Drachenkriegen regieren dort Menschen, doch wie überall in Mérindar sind die Elfen den Menschen gleichgestellt; so sind die engsten Ratgeber des Herrschers von Andiriendar von jenem alten Volk. Heute ist ein Halbelf Fürst dieses Fürstentums: Chaenas an Meledôn. === Städte und Siedlungen === == Lanvarn == //Einwohner: 2.000//\\ Eine Kleinstadt an der Straße zwischen den wichtigsten Städten Mérindars. Gasthäuser, Tavernen und Hurenhäuser machen einen großen Teil der Wirtschaft aus. Daneben gibt es in Lanvarn zahlreiche Schlachthäuser, in denen das Vieh von den Hängen der Waldberge in leichter transportable Form zerlegt wird und schnell flussauf-, hauptsächlich aber flussabwärts transportiert werden kann. == Nemâncan == //Einwohner: 3.500//\\ Da der Aras in diesem Gebiet vor Jahrtausenden fruchtbaren Ton ablagerte, ist diese Stadt für ihre Töpferwaren berühmt. In der Umgebung liegt fruchtbares Ackerland, und an den Hängen nördlich von Nemâncan wird Wein angebaut. == Chadaine == //Einwohner: 4.000//\\ Eine kleine Stadt am Kreuzungspunkt der aus dem Westen und Norden kommenden Straßen. Lebt hauptsächlich vom Handel und der Versorgung von Reisenden. == Vamureon == //Einwohner: 14.000//\\ Hauptstadt des Fürstentums Andiriendar. Das hügelige Land eignet sich zwar gut zur Landwirtschaft, ist aber eher trocken, was sich auf die Wahl der Feldfrüchte auswirkt. \\ Die Stadt ist berühmt für ihre Architektur und natürlich auch die dort ausgebildeten Architekten und Baumeister, die in allen Teilen des Landes gefragt sind. == Rutarodin == //Einwohner: 9.000//\\ Eine der wenigen meridischen Städte, die noch in großen Mengen Holz liefern kann. Sie ist daher in den letzten Jahrhunderten zu ansehnlichem Reichtum gelangt und stark befestigt. Sie wird von zwei Stadtmauern umgeben. Vier große, burgähnliche Bastionen, gleichmäßig über die Mauer verteilt, schützen den inneren Ring. === Festungen === == Kastell Artadeas == Im Wald gelegen hat diese Feste in der heutigen Zeit keinen militärischen Wert mehr, vor allem nachdem die Reiche im Westen gefallen sind. Von daher dient dieses Gebäude nun zur Ausbildung von Partisanentruppen, welche auf Überraschungsangriffe mit schnellem Rückzug spezialisiert sind. Die Mauern dieser Burg sind vergleichsweise eher dünn, was vor allem daran liegt, dass der umliegende Wald vor schweren Belagerungsmaschinen schützt, da diese viel Platz brauchen, der hier nicht gegeben ist. Man weiß nicht genau, wann die Festung errichtet worden ist, doch gehen Experten von einem Zeitraum von ungefähr 300 Jahren aus. == Isk Andvar == Dieses Bollwerk befindet sich an der nordwestlichen Grenze zu Arcanis und hat eine maximale Kapazität von 500 Einheiten. Aufgrund der Lage sind die Mauern schwer befestigt und massiv, doch dient diese Burg eher als Rückzugsort für die Partisanen, welche in Artadeas ausgebildet werden. Kommt es zum Konflikt, ist die Verteidigungsstrategie der 1026 errichteten Feste die, die Stellung zu halten und den Feind durch gezielte Ausfallangriffe zu zermürben. ==== Jiandor ==== In Jiandor herrscht ein Elf, ein Nachfahre des mächtigen Kriegerkönigs Roninvar Cá'varuntan. Jengizu ist stolz und mächtig, ein großer Krieger und strenger, doch gerechter Herrscher. Von Jiandor gingen viele der kleinen Kriege und Überfälle mit Gebieten Arcanis' aus. Wer ihn kennt, spürt den gnadenlosen Hass, den er für die Herrscher jenes Reiches zu spüren scheint - doch den Grund kennt wohl niemand. Das Fürstentum Jiandor besteht fast vollständig aus bewaldetem Gebirge; die Residenz Jengizus liegt inmitten der Berge in einem weiten Tal. Die Bewohner seines Herrschaftsgebietes sind kriegerisch, verachten jedoch auch die Magie nicht. {{ http://www.schattenherz.net/drachenblut_pics/landsch/waldberge.jpg |}} === Städte und Siedlungen === == Ajunvar == //Einwohner: 8.000//\\ Die Hauptstadt des Fürstentums, in einem tief eingeschnittenen Tal am Rande der Waldberge gelegen. Nicht weit von der Stadt entfernt an den Hängen liegt die Burg Ajunvar, Sitz des Fürsten Jengizu. == Linyan == //Einwohner: 4.500//\\ Eine kleinere Stadt an der Straße nach Ajunvar. Sie ist nichtsdestotrotz stark befestigt, wie viele Siedlungen im Grenzland zu Arcanis. Die alte, schlecht instand gehaltene Burg im Stadtzentrum hat heute keine strategische Bedeutung mehr, lag früher aber, als die Grenze noch weiter südlich verlief, in stark umkämpftem Gebiet und bewachte die Straße nach Süden. == Trimarcia == //Einwohner: 12.000//\\ Eine Handelsstadt nahe des Flusses Aras, an einem Punkt gelegen, an dem die drei Fürstentümer Jiandor, Marciamere und Siryan zusammen stoßen. Neben dem Handel wird in der Umgebung auf den fruchtbaren Flussauen besonders viel Landwirtschaft betrieben. === Verschiedenes === == Waldberge == Ein hügeliges, bewaldetes Mittelgebirge, durch das die Grenze zwischen Mérindar und Arcanis verläuft. == Cernstein == Der höchste Gipfel der Waldberge. == Wachthöhe == Der Berggipfel oberhalb der Nordbastion, auf dessen Gipfel früher stets einige Posten stationiert waren, um bei Gefahr aus Arcanis ein Leuchtfeuer entzünden zu können und so die Truppen an der Grenze zu warnen. Diese Tradition wurde vor wenigen Jahren wieder aufgenommen. === Festungen === == Nordbastion == Die Nordbastion ist die derzeit truppenstärkste Verteidigungsanlage an der Grenze zu Arcanis. Die Feste wurde 1237 fertggestellt und fasst etwa 800 Soldaten, welche in einer natürlichen Kaverne untergebracht werden. Durch die unterirdischen Quartiere der Besatzung wirken die Ausmaße der Feste von außen kleiner, als sie in Wirklichkeit ist, was unvorsichtigen arcanischen schon arge Verluste beschert hat. Zudem ist die Bastion derzeit mit der modernsten Militärtechnologie ausgestattet, was schnellfeuernde Speerschleudern und eine Vielzahl an Katapulten bedeutet, deren Munition man im Gebirge ja zuhauf findet. Die Speerschleudern werden von einem komplizierten und noch recht anfälligen Mechanismus abgefeuert, welcher durch die Muskelkraft von drei Soldaten betrieben wird, die eine Kurbel bewegen, welche das Kriegsgerät neu spannt, während zwei Weitere damit beschäftigt sind die Munition nachzuladen. == Candobar == Der Zustand dieser Feste ist derzeit nicht als besonders sicher zu bezeichnen. Als sie 956 errichtet wurde, hatte sie eine maximal Kapazität von etwa 600 Soldaten, doch wurde sie in der Schlacht um 1355 stark beschädigt. Da im Zeitraum nach dem Waffenstillstand die Gelder der Staatskasse knapp waren, begann man erst zehn Jahre nach der eigentlichen Schlacht, die Schäden zu beheben und arbeitet derzeit immer noch an der Außenmauer, welche fast komplett zertstört wurde und neu erbaut werden musste. == Kalourn == Kalourn sichert die nordöstliche Grenze zu Arcanis und dient der Stadt Ajunvar gleichzeitig als erste Verteidigungslinie, sollte es zum Krieg kommen. Die maximale Kapazität von 450 Mann Besatzung besteht zum Teil aus Reiterei, welche in dem relativ flachen Einzugsgebiet der nahen Küste gute Vorraussetzungen hat. Im Krieg gegen Arcanis wurde Kalourn zwar beschädigt, konnte man die um 986 errichtete Feste aber schnell wieder reparieren, da sie nicht so stark beschädigt wurde wie Candobar. ==== Marciamere ==== In diesem Fürstentum liegt die Hauptstadt von Mérindar. Die Stadt Merridia liegt am Meer - sie ist die wichtigste Handelsstadt des Nordens und handelt selbst mit den Elfen weit im Süden, und mit den Bewohnern der Wüste und Kamîrushs weit im Westen. Besonders in der Stadt ist die Macht der Magier- und Diebesgilden sehr groß - sie sind die eigentlichen Regenten über Merridia, nicht König Bradelus der dort Hof hält. Bis Anfang des Jahres 1369 war der Mensch Devak Tyrellian Fürst über Marciamere. Dann jedoch wurde er von König Bradelus unter dem Vorwand, er hätte Hochverrat begangen und als Spion für Arcanis fungiert, abgesetzt. Der Posten wurde durch einen Magier neu besetzt. === Städte und Siedlungen === == Merridia == //Einwohner: 30.000//\\ Merridia, die Hauptstadt des Reiches Mérindar, liegt an der Mündung des Flusses Aras. Sie ist die wichtigste Handelsstadt des Nordens; mit ungefähr 30.000 Einwohnern auch eine der größten Städte im Osten Alvaranias. Ob dieser großen Bevölkerung reicht die Landwirtschaft im Umland nicht aus, die Bevölkerung zu ernähren – Merridia ist also auf den Handel angewiesen; ein Krieg der die Händler davon abhält sich nach Merridia zu wagen würde verheerende Folgen haben. [[wissen:nordreiche:geographie:merindar:merridia|mehr »]] == Mathrun == //Einwohner: 8.000//\\ Eine für ihre Werften berühmte Stadt an der Ostküste Mérindars. === Verschiedenes === == Königswald == Ein seit Jahrhunderten vom Königshaus Mérindars zur Jagd genutzter Wald – der einzige, der nicht den großflächigen Rodungen zum Opfer fiel. Wilderei wird dort streng geahndet (wenn sie denn bemerkt wird). Wildhüter hegen das Wild und schützen es vor Wilderern. === Festungen === == Sheelas Zuflucht == Diese an einer hohen Steilklippe gelegene Burg ist recht klein und diente von jeher als Rückzugsort für die königliche Famile und die Palastwache, sollte Mérridia jemals angegriffen werden. Insgesamt hat diese Festung gerademal eine Kapazität für 150 Personen, kann jedoch durch die strategisch günstige Lage auf der Steilklippe und der recht schmalen Straße relativ einfach gehalten werden. Fertiggestellt wurde die Burg um 860 herum, wenige Jahre nachdem Mérridia zur Hauptstadt des Reiches ernannt wurde. ==== Nejun ==== Die größte Stadt des Fürstentumes Nejun ist Aymân in dem flachen Land zwischen den Flüssen Aras und Chabur. Von dort aus wird sowohl flussaufwärts als auch in Richtung des Meeres hauptsächlich mit landwirtschaftlichen Produkten gehandelt. Nejun ist außerdem für die Weinberge an den Ufern des Aras bekannt – einer der wenigen Orte im Norden, wo der Weinanbau möglich ist. Der Fürst Nejuns, der Elf Avándamar Velkyn, hat Verbindungen zur in Aymân ansässigen Assassinengilde. === Städte und Siedlungen === == Aymân == //Einwohner: 17.000//\\ Aymân ist seit dem letzten Jahrhundert das Hauptquartier der Assassinengilde – was den Bewohnern der Stadt nicht unbedingt zum Nachteil gereicht, da Morde innerhalb der Stadtmauern im Normalfall von den Oberhäuptern der Gilde nicht toleriert werden. == Cadron == //Einwohner: 9.000//\\ Eine flächenmäßig große, aber von der Einwohnerzahl eher unbedeutende Stadt. Sie befindet sich im fruchtbaren Land zwischen Thorán und Aras und entstand aus vielen nah beieinander gelegenen Dörfern, die im Laufe der Zeit zusammen wuchsen. Auch heute noch ist die Struktur der Stadt eher untypisch; es gibt keinen Stadtkern, keine umlaufende Stadtmauer sondern stattdessen viele kleine Zentren. \\ Das Umland wird in großem Maßstab für die Landwirtschaft genutzt. Große Teile der Ernte versorgen das flussabwärts gelegene Onvorthad. == Ithlari == //Einwohner: 3.500//\\ Eine unspektakuläre Stadt, die von Handel und Landwirtschaft lebt. Allerdings beschäftigen die Stadtherren zum Schutz vor möglichen Überfällen aus Córalay eine schlagkräftige Stadtwache, die schon fast einem kleinen stehenden Heer gleich kommt. === Verschiedenes === == Grafschaft Trestvor == Graf Trestvor schloss sich vor knapp 40 Jahren dem Reich Mérindar an, um der ständigen Bedrohung durch die [[wissen:nordreiche:gilden:armaganen|Armaganen]] und einem Überfall durch Mérindar zu entgehen. Er sicherte dadurch den Familienbesitz zum Preis der Unterordnung unter den Fürsten von Nejun. === Festungen === == Ceroans Schild == Die Feste Ceroans Schild ist die wohl größte Feste, die in Mérindar jemals errichtet wurde. Das Bauprojekt wurde im Jahre 863 vom damaligen König Ceroan in Auftrag gegeben und knappe fünfzehn Jahre später fertiggestellt. Dieses Bollwerk, dessen massive Mauern selbst dem Beschuß der damals größten mobilen Katapulte standhalten sollte, diente als Schutzmaßnahme gegen die Reiche Cathrad und Córalay, auch wenn Zweiteres weiter im Norden der Feste lag. Aufgrund der maximalen Kapazität von bis zu zweitausend Soldaten war es unausweichlich, diese Feste zu erobern, wollte man nicht ein ganzes Heer im Rücken habe. In der jetzigen Zeit jedoch, wo keine Bedrohung mehr durch die ehemaligen Reiche droht, ist die Feste nur noch minimal besetzt, um die Mauern und Gebäude instand zu halten sowie den Vekehr auf dem Chabur sowie der Handelstraße nach Cadron zu sichern. ==== Vahénnya ==== === Städte und Siedlungen === == Festung und Dorf Traistun == Hauptsitz der Söldnergilde Seberas und ehemaliges Eigentum der Familie Autare. Traistun liegt etwa sechs Kilometer östlich von Onvorthad und zählt zu den am schwersten befestigten Festungen im Fürstentum. Auch ein größeres Dorf, ebenfalls befestigt, direkt an der Festung, ist im Besitz von Seberas und ist sozusagen das „Dorf der Söldner“. Hier leben größtenteils Frauen und Familien der Söldner. == Onvorthad == //Einwohner: 25.000//\\ Die Hauptstadt des Fürstentums Vahénnya am Fluss Aras. Sie erstreckt sich sowohl nördlich als auch südlich des Flusses über ein ausgedehntes Gebiet und kann sich in ihrer Größe mit Merridia messen. Groß geworden ist sie vor allem durch Handel und Zölle, doch auch die Söldnerzunft von Onvorthad ist nicht unbeträchtlich an ihrer Berühmtheit beteiligt. == Caswin == //Einwohner: 3.000//\\ Eine Stadt, die aus mehreren Siedlungen von Holzfällern und Köhlern entstanden ist, die ehemals nahegelegene, heute aber erschöpfte oberflächennahe Erzminen versorgten. Heute ist die Stadt arm und heruntergekommen. Da es in ihrer Umgebung aber eines der seltenen Waldgebiete gibt, versuchen die Stadtherren momentan, die Herstellung von Glas zu etablieren. Dieses ist jedoch aufgrund fehlender alchemistischer Kenntnisse sehr viel minderwertiger als das der Bergelfen, daher aber auch billig und unter der ärmeren Bevölkerung sehr gefragt. == Fadrun == //Einwohner: 2.000//\\ Eine Kleinstadt von geringer Bedeutung. Einen großen Teil der Bevölkerung machen Durchreisende aus, die nur für kurze Zeit hier bleiben. Bekannt ist Fadrun lediglich für seine Brücke über den Aras, die die Überquerung des Flusses leicht macht. === Verschiedenes === == Midland-Hügel == Eine ressourcenreiche Hügelkette im Zentrum Mérindars. Bis vor wenigen hundert Jahren war das Erz sehr leicht zugänglich, heutzutage muss jedoch tiefer geschürft werden. Große Teile der ehemals bewaldeten Midland-Hügel wurden inzwischen gerodet, um Holz für die Verhüttung zu gewinnen. === Festungen === == Midland-Feste == Die Midland-Feste befindet sich in einem kleineren Gebirge südlich des Aras, den Midland-Hügeln. Das umliegende Gebiet ist von großem strategischen Wert für das Königreich, da das Gestein ressourcenreich ist und das Erz bis vor 150 Jahren leicht zugänglich war. Anfangs bestand die Feste nur aus einer Minenbauerkolonie, welche im Laufe der Zeit immer weiter wuchs und schliesslich zu einer Garnison ausgebaut wurde. Hinter den Mauern befinden sich noch immer die Eingänge zu den größten Minen, aus welchen jedoch immer weniger Erz gefördert wird. Die Feste ist mit einem Alter von 50 Jahren noch relativ jung, fasst aber dennoch bis zu 350 Soldaten, wenn es nötig wäre. ==== Suryan ==== In diesem Fürstentum, dem südöstlichsten Mérindars, spielt Landwirtschaft eine große Rolle. Besonders berühmt ist Suryan außerdem für seine Schiffsbauer, die im Laufe der Zeit den größten Teil der Wälder abgeholzt haben. === Städte und Siedlungen === == Lúnes == //Einwohner: 4.000//\\ Die ehemals größte Werft Suryans, die wegen Holzmangels allerdings immer weniger Aufträge bearbeiten kann. Das Holz muss teuer aus Rutarodin oder den Gebieten südlich Mérindars importiert werden. == Calé == //Einwohner: 2.500//\\ Eine Kleinstadt in einer großräumig für Viehwirtschaft genutzten Gegend. Das ehemals bewaldete Gebiet wurde seit dem Aufschwung der Werften in Mathrun und Lúnes fast vollständig entwaldet; die folgende intensive Nutzung als Weide sorgte dafür, dass sich kein neuer Wald entwickeln konnte. == Shannija == //Einwohner: 19.000//\\ Die berüchtigte "Stadt der Mörder", in der sich bis vor 120 Jahren das Hauptquartier der Assassinen befand, und die bis heute die berühmteste Kampfschule Mérindars beherbergt. == Andra == //Einwohner: 2.000//\\ Eine Kleinstadt, die zur Versorgung einiger Adelssitze in der landschaftlich schönen Umgebung entstand. Daneben wird das fruchtbare Gebiet fast ausschließlich für die Landwirtschaft genutzt. === Festungen === == Ondaras Wacht == Auf einer Anhöhe gelegen kann man von den Zinnen Ondaras Wacht aus einen großen Teil des umliegenden Ackerlands übersehen. Errichtet wurde sie um 1239, zu Ehren der Göttin der Fruchtbarkeit und der Erde und beinhaltet einen Tempel, in welchem man zur Göttin beten und ihr Feldfrüchte as Opfergaben darbringen kann. Militärisch gesehen hat die Festung keinen besonders hohen Wert, doch kann man von dort aus das umliegende Land verwalten und vor Strauchdieben und Plünderern schützen. Würde man das Bauwerk vollständig besetzen, hätte man etwa die Kapazität für 200 Soldaten, jedoch nur, wenn die Priester vorher ihre Quartiere räumen würden. === Burg Stromwall === <WRAP box 30%> //**__Hinweis__**//Die Beschreibungen der Burg Stromwall stammt von Gnomos und wurde Drachenblut zur Verfügung gestellt. </WRAP>An der südlichen Grenze Merindars, am nächsten an den gefürchteten Shiín und Bergelfen gelegen, war Burg Stromwall an einer der wichtigsten Handelsrouten Mérindars von jeher von strategisch großer Bedeutung. Dementsprechend wechselhaft war auch die Geschichte dieser mehrfach geschliffenen wie wiederaufgebauten Festungsanlage an den Handelsrouten des Aras. Die westlich der Feste gelegenen Stromschnellen und Untiefen machen den Strom an dieser Stelle unschiffbar. Östlich der vor 130 Jahren zuletzt wieder aufgebauten Feste wurde darum schon vor Jahrhunderten ein Kanal angelegt, über welchen die Schifffahrer die unpassierbaren Stromschnellen umgehen können. Die heutige Festung besteht aus vier Ringanlagen, die einen großen Teil der Insel einnehmen. Die äußerste schützt die Schleusenanlage, die innerhalb des künstlichen Eilands gelegenen Gehöfte, sowie den Marinehafen mit den mit Ballisten bestückten zwei Kriegsgalleren. Die Sternschanze dahinter beinhaltet die im Ernstfall 1200 Soldaten fassende Kasernen, Wehrgänge, Übungsplätze sowie ein Hospital und die Zugbrücke zum, alleine für die Reiterei bestimmten, Viadukt. Die letzten drei Ringe dienen einzig dem Schutz der Festung und beinhalten Vorratslager, Brunnen zu dem unterirdisch gegrabenem Verbindungsschacht in Richtung der Stromschnellen, ein Tempel nebst angegliedertem zweitem Hospital, die Burg selbst und - Gerüchten zufolge - tiefreichende und von Baumeistern der Bergelfen erschlossene aber jederman unzugänglich gehaltene Höhlen und Kavernen. Geschützt wird die Burg, neben den zwei Galeeren nebst zusammen 100 Mann Besatzung, den rund 200 Bogenschützen und einer 600 Mann starken Infanterie, noch von knapp 100 Artilleristen, welche die drei Bliden, 6 Katapulte und 18 Ballisten, bauen, warten, betreiben und instand halten. Die hierfür notwendigen wie immensen Kosten werden größtenteils aus den unumgänglichen und doch hohen Mautkosten, insbesondere für die Nutzung des Kanals beglichen, werden aber auch teilweise direkt aus der Staatskasse Merindars gedeckt. <WRAP mehr> Mehr zum Thema: {{backlinks>.}} </WRAP> {{tag>Merindarer}} {{tag>Nordelfen}}