Die Wilden Lande

Temperaturen
Sommer: 18°C (3 bis 33)
Winter: -9°C (-24 bis 6)

Diese Lande westlich der ehemaligen Reiche Córalay und Cathrad sind wild, ungezähmt und kaum besiedelt… der Name „Wilde Lande“ ist nicht weit hergeholt. Das Land ist von Hügeln und flachwelligen Gebirgszügen gekennzeichnet; teilweise findet man auch verschiedene auffällige Felsformationen. Reißende Gebirgsbäche ließen schon vor Tausenden von Jahren Schluchten und Wasserfälle sowie weite, tiefe Täler entstehen. Der größte Teil der Wilden Lande ist von dichten Bergwäldern bestanden, weglos und finster. Die wenigen Straßen die es gibt werden nicht selten schon im Herbst unpassierbar und können nur bei günstigem Wetter von Händlern benutzt werden. Im Westen gehen die Gebirgswälder allmählich in karge, windige Steppen über, im Norden in Heidelandschaft.

Im Ostteil der Wilden Lande leben die Wilden Menschen, der Westen ist Gebiet der Orks und wird gemieden. Die Handelsstraßen führen aber gefährlich nahe daran vorbei - wer hier reist, sollte sich gut schützen können, denn eine Handelskarawane auf dem Weg nach Westen ist fette Beute… sowohl für Orks, als auch Wilde Menschen und Gesindel, das sich zwischen den Wilden Landen und der Zuhandal-Kette herumtreibt.

Klima

Am Ostrand der Wilden Lande regnen sich die feuchten Ostwinde ab, die die Nordreiche beeinflussen. Im östlichen Teil der wilden Lande fällt daher weitaus mehr Niederschlag als im westlichen, hier ist Landwirtschaft ertragreich und einfach und viele Flüsse (allen voran der Chabur) entspringen hier.

Der westliche Teil der Wilden Lande ist kontinental geprägt. Hier gibt es mäßig warme, kurze Sommer und kalte Winter, ganzjährig fällt eher wenig Niederschlag.

Vegetation

Die Wilden Lande sind von dichten Nadelwäldern bestanden, die im Zentrum des Gebietes mit steigender Höhe in Krüppelkiefer-Bestände, niedrige karge Wiesen und schließlich kahlen Fels übergehen. In niedrigen Lagen sind die Nadelbäume gemischt mit Laubbaumarten wie Bergahorn oder Sommerlinde.

Städte und Siedlungen

Zynt

Ein kleines, vom Dämonen Silas terrorisiertes Dorf.

zerstörtes Dorf des Vallari-Clans

Ein seit einigen Jahren menschenleeres, von Orks zerstörtes Dorf der Wilden Menschen.

Clan- und Stammesgebiete

Faernach-Clan (Arnfinn)

Ein größerer Clan der Wilden Menschen im Norden der Wilden Lande. Das Gebiet, in dem sie leben, wird von Hochmooren und Wald dominiert und Hrikmóar genannt.

Skerôingur-Clan (Ísólfur)

Ein zahlenmäßig kleiner, aber umso berühmterer Clan der Wilden Menschen, der in den Hochlagen der Wilden Lande ansässig ist. Er ist bekannt für seine Schmiede, deren Arbeiten unter den Wilden Menschen begehrt sind und teuer gehandelt werden. Die Kriegerelite des Clans nennt sich „Rukh Deyôa“, „Orktöter“.

Orochai-Clan (Gar'Thok)

Tief in den Wilden Landen, nahe der Zuhandalkette, befindet sich das Dorf des Clans der Orochai. Dies ist ein altehrwürdiger Stamm von Orkkriegern und –jägern. Der Name ihrer Sippe stammt aus den zusammengesetzten Wörtern orog für Ork und chai, was soviel wie gefährlich oder tödlich bedeutet. So einfach die Bedeutung ihres Clan-Namens also ist, so einfach sind auch die Gemüter dieser kleinen Gemeinschaft, die im Durchschnitt in etwa aus 20 Orks besteht. © Gar'Thok

Mehr zum Thema: