Thasani

Temperaturen
Sommer: 23°C (13 bis 33)
Winter: 13°C (3 bis 23)

Thasani ist ein fruchtbares Grasland, das ausreichend Regen vom westlichen Meer abbekommt. Früher gab es hier noch mehr Bäume, diese wurden aber schon vor langer Zeit gerodet. Das Land wird jetzt hauptsächlich als Weideland für große Schaf- und Kuhherden genutzt, an den Küsten wird auch viel Landwirtschaft betrieben.

Klima

Die Temperaturen fallen hier nie unter den Nullpunkt sondern bleiben ganzjährig mild. Regen fällt im Sommer weniger als im Winter.

Vegetation

Ähnlich der Steppe wachsen hier fast nur verschiedene Gräser. Anders als dort sind sie aber nicht so starken Temperaturunterschieden ausgesetzt, so dass sie erst im Spätsommer langsam verdorren - Thasani ist die meiste Zeit des Jahes ein grünes Meer, kein gelbes wie die Steppe.
Es ist außerdem Heimat für viele verschiedene Blumenarten, Sträucher und auch Bäume, die schattige Plätze schaffen. Vor allem an den schmalen, klaren Bächen, die sich durch die Landschaft schlängeln und an den wenigen kleinen Seen wachsen seltene und für viele unbekannte Pflanzen.
Richtung Osten wird das Land trockener und die Vegetation spärlicher, bis sie schließlich in die Wüste Cala an Darh übergeht.

Rômachar

Rômachar liegt im Westen Alvaranias in der Bucht von Nibýn. Von vielen wird sie auch Das Grüne Reich oder Der Grüne Hafen genannt, denn diese Stadt liegt an der Küste, halb umringt von saftig grünen Grasflächen, die nicht besser zur Landwirtschaft geeignet sein könnten. Dies und der Umstand, dass es eine Hafenstadt ist, machen Rômachar zu einer perfekten Handelsstadt. Die außerhalb liegenden Grünflächen werden von Bauern zur Viehzucht oder zum Anbau von Gemüse und anderer Nahrung genutzt. Haupthandelswaren sind die verschiedenen Getreidesorten vom Land und Wolle, auch aus dieser hergestellte Stoffe oder Kleidung, die in allerlei Länder Alvaranias exportiert werden.
Zum anderen Teil lebt diese Stadt von den Fischern und ihren Fängen und bietet Schiffsbauern und vielen Reisenden Arbeit. Manche Fischer haben Glück und bekommen ihre Fänge von seltenem Fisch zu hohen Preisen an Händler verkauft, die diese Fische verschiffen.
Viele Händler suchen nicht nur über das Meer, sondern auch über das Land den Weg zu der Hafenstadt. Rômachars Hafen ist nach Merridia der Zweitgrößte Alvaranias. Tagsüber findet man dort unzählige Schiffe und unzählige aufgebaute Stände einzelner Händler. Die Schiffe legen entweder an den Stegen oder auch an der Mole an, die einen Bogen beschreibend 120 Meter ins Meer hinein reicht. Von der Spitze aus hat man wohl auch den besten Blick in die Bucht hinein. Ein Ort der Abends reichlich besucht ist, von Wesen, die die Hoffnung haben, einen der mysteriösen Lyr zu sehen. Überwiegend sind diese Wesen Menschen, denn sie machen die Hauptbevölkerung von Rômachar aus. Neben ihnen leben aber auch Elfen und andere Rassen in der Stadt. Etwas Besonderes sind die wenigen einheimischen Lyr, die sich trauten, ein Leben in dieser Stadt zu führen.

Die Häuser Rômachars sind aus hellem Stein gebaut. Es gibt zahlreiche Häuser, die mal mehr an der Küste liegen oder weiter ins Land hinein gebaut wurden. Die Bewohner der Stadt gehören eher dem Mittelstand an, durch Handel reich Gewordene gibt es zwar auch, allerdings nehmen sie eher einen kleinen Teil ein. Wirklich arme Familien gibt es auch nicht, denn meist findet jeder eine Arbeit in der florierenden Stadt. Außerdem sind die Bewohner Rômachars sehr freundlich und hilfsbereit.
Wer jedoch nicht schnell genug Arbeit findet und die Straßen der Hafenstadt zu lange bewohnt, der muss damit rechnen, nicht länger geduldet zu werden. Allerdings wird nicht sofort mit irgendwelchen Strafen gedroht, sondern nach einer friedlichen Möglichkeit gesucht - so lange es sich nicht um ein Verbrechen handelt. Diese werden nämlich mit Strafen geahndet, schlimmsten Falls mit dem Tod. Denn Verbrecher, Diebe und Mörder werden nicht geduldet. Disziplin und Ordnung schreiben die Wachen sehr groß und die ganze Stadt scheint darauf aufzubauen. Aber gerade deshalb wirkt Rômachar sehr friedlich und einladend auf allerlei Wesen.

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